DE247662C - - Google Patents

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DE247662C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/26Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces comprising resilient spokes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

Elften = (Exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 247662 KLASSE 63 ^. GRUPPE
Federndes Rad mit einem elastischen Laufkranz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein federndes Rad, bei dem die Zusammendrückungen und Durchbiegungen des Kranzes von anderen Teilen aufgefangen und ausgeglichen werden.
Es sind bereits ähnliche Räder bekannt, bei denen ein federnder Kranz vorgesehen ist, der die als nachgiebige Hebelverbindungen ausgeführten Speichen in Spannung erhält.
Bekannt, ist ferner bei Rädern der genannten Art die Anordnung von geteilten Speichen, deren äußere Enden an verschiedenen Teilen des Kranzes befestigt sind und deren innere Enden gemeinsam an je einem an der Nabe befestigten Lenker angreifen. Die geteilten Speichen bilden so mit den zwischen ihnen liegenden Kranzteilen Gelenkdreiecke, wobei jedoch jeweils die zwei dreieckbildenden Speichen mit dem zugehörigen Lenker ein besonderes System für sich bilden.
Demgegenüber liegt das Wesen der vorliegenden Erfindung darin, daß die Speichen mit den zwischen ihnen liegenden Kranzteilen zu Gelenkvierecken zusammengesetzt sind, und zwar derart, daß sie ein zusammenhängendes Hebelsystem bilden.
Der Vorzug dieser Bauart gegenüber anderen elastischen Rädern ist der, daß jeder Stoß durch das zusammenhängende Hebelsystem über den ganzen Kranz verteilt wird, wobei dieser vollkommen als Feder wirkt.
Ferner wird durch die vorliegende Erfindung auch eine große Seitensteifigkeit dadurch erzielt, daß die Lenker nach den Enden der Nabe hin gegabelt sind.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der hauptsächlich verwendeten Bauart des Rades,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. i, in der Pfeilrichtung gesehen, in verdoppeltem Maßstabe,
Fig. 3 die Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des Rades,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 3, in der Pfeilrichtung gesehen, in verdoppeltem Maßstabe.
Der aus federndem Metall hergestellte Radkranz 15 (Fig. ι und 2) trägt kurze Speichenansätze 16. Diese laufen in Gabeln i6a aus, in denen die Gelenkenden ~αηα, ΐ8α von paarweise gegeneinander geneigten Armen 17, 18 gelagert sind. Die nach der Nabe zu liegenden inneren Enden 17*, 18* dieser Arme sind derart zusammengelenkt, daß das Ende 17* eines Armes 17 und das Ende 18* des an den benachbarten Speichenansatz 16 angelenkten Armes 18 zusammen in der Gabel 19 eines radial gerichteten Lenkers 20 ruhen. Jeder dieser Lenker 20 ist gabelförmig ausgebildet Und trägt die nach außen geneigten Arme 21, 22, deren innere gabelförmige Enden 21", 22Λ radial ab-
gebogen sind. Diese Gabelenden umfassen je einen Flansch 23 bzw. 24, die beide in Ringnuten 25, 27 der Nabe 26 nahe an deren beiden Enden befestigt sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 trägt der Radkranz 15 an seiner Innenseite in gleichmäßigen Abständen kurze Speichenansätze 2, 16. Die gegabelten freien Enden 2a der einen Speichenansatzgruppe 2 nehmen die Enden 4a, $a von paarweise gegeneinander geneigten Armen 4, 5 auf, welche alle etwas nach seitwärts in derselben Richtung abgebogen sind. Die Gabeln ΐ6Λ der anderen Speichenansatzgruppe 16 fassen gleichfalls die Enden xja, i8a von weiteren paarweise geneigten Armen 17, 18, die auch seitlich, und zwar entgegengesetzt den Armen 4, 5 abgebogen sind.
Die inneren Enden 4*, 5* der Arme 4, 5 und ebenso die inneren Enden 17*, ΐ8έ der Arme 17, 18 werden in derselben Weise wie bei der ersten Ausführungsform von radialen Lenkern 8 bzw. 20 gefaßt, deren innere Enden 8b, 20* gabelförmig die Nabenflansche 24, 23 gelenkig
umgreifen, die in Rinnen 27, 25 der Nabe 26 25 gelagert sind.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Federndes Rad mit einem elastischen Laufkranz und Speichen aus zu Gelenk-Vierecken zusammengesetzten und an Nabe und Laufkranz angelenkten starren Hebeln, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Nabe angelenkten Hebel zweier benachbarter Gelenkvierecke zu einem radial gerichteten Lenker (20) vereinigt sind, so daß die Gelenkspeichen ein zusammenhängendes Hebelsystem bilden, zum Zweck, die jeweils auftretenden Stöße auf den ganzen Umfang des federnden Radkranzes zu verteilen.
2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Nabe (26) gelenkig befestigten und radial gerichteten Lenker (20) gabelförmig ausgebildet sind und mit ihren Schenkeln (21, 22) an den Nabenflanschen (24, 25) angreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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