DE247713C - - Google Patents
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- DE247713C DE247713C DENDAT247713D DE247713DA DE247713C DE 247713 C DE247713 C DE 247713C DE NDAT247713 D DENDAT247713 D DE NDAT247713D DE 247713D A DE247713D A DE 247713DA DE 247713 C DE247713 C DE 247713C
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- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 8
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D100/00—Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
- A43D100/08—Setting buttons on footwear
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 247713" KLASSE 71c. GRUPPE
OTTO WITTE in LEISNIG i. Sa.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1911 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, mit deren Hilfe Metallteile
auf Leder und Stoffen befestigt, d. h. angenietet werden sollen. Z. B. sollen die
Schnallen der sogenannten Schnallenschuhe unter Verwendung eines besonders konstruierten
Nietes auf diese Weise derart befestigt werden, daß ein Lösen und Drehen der Schnallen
unmöglich wird.
ίο Die Vorrichtung (und der zugehörige Niet)
ist auf der beiliegenden Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt,
und zwar in Fig. ι in einer Seitenansicht; die Fig. 2 und 3 zeigen Ansichten auf die vordere
Seite bei verschiedenen Stellungen der arbeitenden Teile.
Fig. 4 ist ein Niet, schaubildlich und in
etwas vergrößertem Maßstabe gezeichnet, die Fig. 5 und 6 zeigen in größerem Maßstabe
einen Teil der arbeitenden Teile im Schnitt, in verschiedenen Stellungen und mit den zu
verbindenden Teilen usw.
Fig. 7 zeigt eine Abart des Ambosses.
Der Niet, welcher in Fig. 4 veranschaulicht ist, besteht aus einem Kopfteil α mit zwei halbrund gezogenen Schaftteilen b, die an den Enden ausgezackt sind. Beispielsweise soll ein Blechriemen c einer Schnalle an einem Lederstück d (einem Schuhteil) befestigt werden.
Der Niet, welcher in Fig. 4 veranschaulicht ist, besteht aus einem Kopfteil α mit zwei halbrund gezogenen Schaftteilen b, die an den Enden ausgezackt sind. Beispielsweise soll ein Blechriemen c einer Schnalle an einem Lederstück d (einem Schuhteil) befestigt werden.
Der Blechriemen c erhält zu diesem Zwecke zwei halbrunde Ausstanzungen, in die die
Schaftteile b des Nietes hineingesteckt werden können. Wenn dies geschehen ist, wird das
so vorbereitete Stück (s. Fig. 5) an dem Stempel der Vorrichtung befestigt, und alsdann wird
der Stempel gegen seinen Amboß (Piston) herabbewegt. Sobald die Spitzen der Nietenschaftteile
b in das Leder oder den Stoff d eindringen, entfernen sich die Halteteile, und
die Vernietung findet statt (s. Fig. 6), indem sich die Zacken umlegen und von unten
wieder in das Leder d eindringen. Wenn man dabei, was z. B. für die Verbindung von
Teilen mit Stoff, Filz o. dgl. in Frage kommt, die Zacken der Niete in Unterlagsscheiben
eindringen oder solche durchdringen lassen will, so gibt man dem Amboß die in Fig. 7
wiedergegebene Form, damit sich die Unterlagsscheibe aus Leder, Pappe, dünnem Metallblech
o, dgl. in der richtigen Lage beim Nieten erhält.
Die Vorrichtung besteht aus einem entsprechend starken Gestell 1, das einerseits einen
kleinen Amboß 2, der mit Hilfe einer Schraube 3 in seiner Höhenlage verstellbar ist, und andererseits
eine Führung 4 für eine Stempelstange 5 hat. Die Anordnung ist so getroffen, daß zwischen dem Amboß 2 und dem
Stempel 5 und hinter diesen Teilen genügend Platz für die Führung der zu behandelnden
Teile, also z. B. eines Stiefels, bleibt.
Die Stempelstange 5 wird durch eine Feder 6, die an einen hervorragenden Stift 7
angreift, stets in die Höhe gezogen und kann mittels des Hebels 8 niedergedrückt werden.
Der Hebel 8 wird zweckmäßigerweise mit einer Vorrichtung zur Bewegung, z. B. mit
einem Fußhebel, in Verbindung gebracht.
An dem oberen, vorderen Teile der Stempelstange 5 ist nun eine Hülse 9 angeordnet,
in welcher ein Stab 10 auf- und abwärts bewegbar ist, Dieser Stab 10 wird durch eine
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Feder ii, die gegen die an ihm angebrachte
Gabel 12 drückt, stets nach unten gezogen und kann durch einen Hebel 13, der über der
Hülse 9 um ihn drehbar ist, um ein bestimmtes Stück heraufgezogen werden. Der Hebel 13 hat nämlich an seiner Nabe Erhöhungen,
die gewöhnlich in entsprechende Eintiefungen an einem Bund 14 des Stabes 10
eingreifen. Falls aber der Hebel 13 um etwa einem viertel Kreisbogen gedreht wird, heben
seine Erhöhungen den Bund 14 und mit ihm den Stab 10 um ein entsprechendes Stück an.
Die Auf- und Abwärtsbewegung, welche der
Stab 10 durch den Hebel 13 erhält, hat den
Zweck, die in der Gabel 12 drehbar angebrachten Winkelhebel 15 durch die Drehung
des Hebels 13 so weit abwärts zu bewegen, bis man den Blechriemen mit dem Niet zwischen
die Greifer der Winkelhebel 15 und den Nietstempel 5 von hinten einführen kann.
Wird nun der Hebel 13 um eine Vierteldrehung wieder zurück bewegt, so erfolgt die
Aufwärtsbewegung des Stabes 10 mit den in der Gabel 12 befindlichen Winkelhebeln 15,
deren Greifer den Blechriemen mit dem Niet fest an den Nietstempel 5 anpressen und den
Nietkopf in die Aussparung unterhalb des Nietstempels 5 hineindrücken.
In der Gabel 12 sind nun zwei Winkelhebel 15 mit ihren Drehpunkten gelagert.
Eine Feder 16, die um den Zapfen dieser Gabel 12 geschlungen ist und auf Stifte der
seitlich abgehenden Winkelarme drückt, sorgt dafür, daß die senkrecht am Stempel 5 herabgehenden
Hebelarme stets gegeneinander bewegt werden. Die Hebelarme 15 greifen von
den Seiten her unter die untere Stempelfläche, und zwar in einem solchen Abstande,
daß man die, wie eingangs erläutert, zusammengesteckten Teile (Niete a, b und Blechriemen
c) bequem zwischen sie und den Stempel 5 schieben kann. Dreht man, nachdem dies geschehen ist, den Hebel 13, so ziehen
sich die Winkelhebel 15 entsprechend nach aufwärts und halten die vorbereiteten Teile
fest. Man hat demnach beide Hände frei, um das Leder (oder Stoffstück d, z. B. einen
Stiefel) richtig führen zu können.
An der Stempelführung 4 sind nun noch beiderseits von den Winkelhebeln 15 Zapfen
17 angebracht. Bei der Herabbewegung des Stempels 5 treffen die seitwärts abstehenden
oberen Arme der Winkelhebel 15 gegen diese Zapfen 17, und dadurch wird veranlaßt, daß
sich die unteren Enden der Hebel 15 auseinanderbewegen. Dies geschieht in dem Augenblick,
in welchem die Nietenden den Amboß 2 berühren, die Lage der miteinander zu verbindenden
Teile also gesichert ist. Damit alsdann die Nietung vollzogen werden kann, müssen natürlich die Halteteile entfernt werden,
was auf die geschilderte Art geschieht (s. Fig. 3). Die Zacken der Niete a, b legen
sich auf der entsprechend gestalteten Amboßfläche um und dringen in das Leder d oder
den Stoff bzw. in die Unterlagsscheibe (oder durchdringen diese) ein, so daß eine sichere
Verbindung damit vollzogen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Befestigen von Metallteilen auf Leder und Stoffen mittels Niete, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Winkelhebeln (15) bestehende Festhaltevorrichtung an der Gabel (12) eines an der Stempelstange (5) auf- und abwärts bewegbaren Stabes (10) angeordnet ist, wobei der unter Federwirkung stehende Stab (10) mit Hilfe eines unter einem eingekerbten Bunde (14) angreifenden, mit Erhöhungen versehenen drehbaren Hebels (13) gehoben werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247713C true DE247713C (de) |
Family
ID=506483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247713D Active DE247713C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247713C (de) |
-
0
- DE DENDAT247713D patent/DE247713C/de active Active
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