DE247796C - - Google Patents
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- DE247796C DE247796C DENDAT247796D DE247796DA DE247796C DE 247796 C DE247796 C DE 247796C DE NDAT247796 D DENDAT247796 D DE NDAT247796D DE 247796D A DE247796D A DE 247796DA DE 247796 C DE247796 C DE 247796C
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- Germany
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- workpiece
- presser foot
- lever
- presser
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- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B29/00—Pressers; Presser feet
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 247796-KLASSE 52 a. GRUPPE
und Ahlentransport.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Stoffdrücker für Schuhwerknähmaschinen mit festem Werkstückauflager
und Ahlentransport, der selbsttätig zunächst nachgiebig auf das Werkstück sich aufsetzt und darauf zwangläufig fest gegen
dasselbe gepreßt wird. Diese bekannten Stoffdrückereinrichtungen haben den Nachteil, daß
fortwährend Vorpressungen stattfinden. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden,
daß der Stoffdrücker durch einen von einer Kurvenscheibe angetriebenen Kniehebel
bewegt wird, dessen einer Arm an einem gegen den Zug einer Feder verschiebbaren Schieber
angelenkt ist, der behufs festen Andrückens des Drückerfußes gegen das Werkstück zur
gegebenen Zeit durch eine von einer zweiten Kurvenscheibe beeinflußten Keilbremse festgestellt
wird.
. Auf der Zeichnung ist die Stoffdrückereinrichtung dargestellt, und es zeigt sie:
Fig. ι in Seitenansicht,
Fig. 2 bis 4 in Einzelteilen.
Der Stoffdrücker 15 ist an dem freien Ende eines zweiarmigen Hebels 1 angeschraubt, weleher auf einem Zapfen 23 des Maschinengestelles drehbar gelagert ist. Dieser Hebel 1 steht durch einen Kniehebel 2, 3 mit einem gegen die Zugkraft einer Feder 11 in einer feststehenden Führung verschiebbaren Schieber 6 in Verbindung, welcher mit zwei in der Mitte schräg abfallenden Backen 9 versehen ist, zwischen die ein in einem auf einem Zapfen 21 drehbar gelagerten, mit einer Rolle 13 gegen den Umfang einer Kurvenscheibe 18 sich stützenden Hebel 7 eingespannter Keil 8 eingreift, welcher in Strecklage des Kniehebels 2, 3, d. i. bei höchster Hubstellung des Schiebers 6 durch eine auf das andere Ende des Hebels 7 wirkende Druckfeder 12 zwischen die Backen 9 des Schiebers 6 gepreßt und dadurch der letztere behufs festen Andrückens des Drückerfußes gegen das Werkstück festgestellt wird.
. Auf der Zeichnung ist die Stoffdrückereinrichtung dargestellt, und es zeigt sie:
Fig. ι in Seitenansicht,
Fig. 2 bis 4 in Einzelteilen.
Der Stoffdrücker 15 ist an dem freien Ende eines zweiarmigen Hebels 1 angeschraubt, weleher auf einem Zapfen 23 des Maschinengestelles drehbar gelagert ist. Dieser Hebel 1 steht durch einen Kniehebel 2, 3 mit einem gegen die Zugkraft einer Feder 11 in einer feststehenden Führung verschiebbaren Schieber 6 in Verbindung, welcher mit zwei in der Mitte schräg abfallenden Backen 9 versehen ist, zwischen die ein in einem auf einem Zapfen 21 drehbar gelagerten, mit einer Rolle 13 gegen den Umfang einer Kurvenscheibe 18 sich stützenden Hebel 7 eingespannter Keil 8 eingreift, welcher in Strecklage des Kniehebels 2, 3, d. i. bei höchster Hubstellung des Schiebers 6 durch eine auf das andere Ende des Hebels 7 wirkende Druckfeder 12 zwischen die Backen 9 des Schiebers 6 gepreßt und dadurch der letztere behufs festen Andrückens des Drückerfußes gegen das Werkstück festgestellt wird.
An dem gemeinsamen Drehpunkte des Kniehebels 2, 3 greift eine Stange 4 an, die an das
nach unten hängende freie Ende eines bei 22 drehbar gelagerten Winkelhebels 5 angelenkt
ist. Letzterer trägt an seinem anderen, nach aufwärts gerichteten freien Ende eine Rolle 14,
welche sich an den Umfang einer Kurvenscheibe 17 anlegt und mit dieser so zusammen
arbeitet, daß zu bestimmter Zeit der Kniehebel 2, 3 geknickt und gestreckt wird, wobei
im ersteren Falle der Stoffdrücker vom Werkstück abgehoben, im anderen Falle dagegen
der erstere gegen das letztere gedrückt wird.
Der Hebel 7 wird durch die Kurvenscheibe 18 so beeinflußt, daß während der Knickung
des Kniehebels 2, 3 bzw. des Abhebens des Drückerfußes vom Werkstück die Keilbremse 8
aus dem Schieber 6 ausgelöst ist und der letztere somit unter dem Zuge der Feder 11 freies
Spiel hat.
Beim Einlegen' eines neuen Werkstückes kommt ein auf einem Zapfen 24 des Maschinengestelles
drehbarer Hebel 26 in Anwendung,
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40
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60
welcher beim Umlegen einerseits mittels einer J Rolle 25 gegen einen Fortsatz des Hebels 7,
andererseits gegen eine vorspringende Nase 27 des Hebels 1 wirkt, dabei zunächst die Keilbremse
8 auslöst und dann sogleich den Drückerfuß vom Werkstück abhebt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Stoffdrücker für Schuhwerknähmaschinen mit festem Werkstückauflager und Ahlentransport, der selbsttätig zunächst nachgiebig auf das Werkstück sich aufsetzt und darauf zwangläufig fest gegen dasselbe gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoffdrücker durch einen von einer Kurvenscheibe (17) angetriebenen Kniehebel (2, 3) bewegt wird, dessen einer Arm (3) an einem gegen den Zug einer Feder (11) verschiebbaren Schieber (6) angelenkt ist, der behufs festen Andrückens des Drückerfußes gegen das Werkstück zur gegebenen Zeit durch eine von einer zweiten Kurvenscheibe (18) beeinflußten Keilbremse (8, 9) festgestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247796C true DE247796C (de) |
Family
ID=506560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247796D Active DE247796C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247796C (de) |
-
0
- DE DENDAT247796D patent/DE247796C/de active Active
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