DE248128C - - Google Patents

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DE248128C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68«. GRUPPE
Patentiert Im Deutschen Reiche vom 6. April 1911 ab.
Die Erfindung hat Bezug auf ein Sicherheitstürschloß, bei welchem zum Auslösen der Sperrvorrichtung für den Riegel der Drücker angehoben werden muß, der mittels eines Anschlages an seiner Nuß die Auslösung der Zuhaltung bewirkt, so daß der unter dem Druck einer Schließfeder stehende Riegel in die Schließlage federn kann. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zwischen der unter der Wirkung einer Zugfeder der Auslösung zustrebenden Zuhaltung und dem Anschlag der Drückernuß ein doppelarmiger Hebel angeordnet ist, der durch den Druck einer Feder in senkrechter oder annähernd senkrechter Stellung gegen einen die Drehbewegung begrenzenden Anschlag gepreßt wird und infolge seiner zur Zuhaltung senkrechten Stellung diese im Eingriff mit dem Riegel sichert, bei Aufwärtsdrehung des Drückers aber unmittelbar so weit zur Seite gedreht wird, daß sich die Zuhaltung selbsttätig auslöst und der Riegel in die Schließlage vorschießt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in einer Innenansicht des Türschlosses zur Darstellung gebracht.
In dem Schloßkasten α ist in der bei Türschlössern bekannten Art ein Riegel b und darüber eine Falle c angeordnet, wobei das Zurückziehen der durch die Feder d belasteten, in geeigneter Weise im Schloßkasten gerade geführten Falle c durch den Drücker e vermittelt wird, der zu diesem Zweck an der Nuß f den bekannten, nach oben weisenden, gegen einen Vorsprung g der Falle wirkenden Arm h besitzt.
Das Schloß ist nun mit einer durch den Drücker e zu lösenden Sperrvorrichtung für den Riegel b versehen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht diese Sperrvorrichtung aus einem im Schloßkasten α um den Stift * drehbaren, doppelarmigen Hebel k, der durch den Druck einer Feder I in senkrechter oder annähernd senkrechter Stellung gegen einen die Drehbewegung begrenzenden Anschlag m gepreßt wird. Der doppelarmige Sperrhebel k steht mit seinem oberen Ende unter dem Einfluß eines an der Drückernuß f vorgesehenen Armes η und ragt mit seinem unteren Ende so weit nach unten, daß er die um den Stift 0 im Schloßkasten a drehbare Zuhaltung ft mit dem Zuhaltungshaken q in eine der Riegelrasten r bzw. s hineindrückt und damit den Riegel gegen Verschiebung sperrt. In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung steht die Zuhaltung ft unter der Wirkung einer Zugfeder t, der Riegel δ aber unter dem Einfluß einer Druckfeder u, so daß bei dem Lösen der durch den Hebel k bewirkten Sperrung die Zuhaltung ft durch die Feder t selbsttätig außer Eingriff mit dem Riegel b tritt, worauf dieser unter dem Druck der Feder u in den ihm durch den in den Führungsschlitz ν eingreifenden Stift w gezogenen Grenzen vorschießt.
Soll der in der Zeichnung in der Schließstellung dargestellte Riegel b zum. Öffnen der Tür zurückgezogen werden, so ist, während der durch das Schlüsselloch χ eingesteckte Schlüssel mit seinem Bart gegen den Angriff y geführt

Claims (1)

  1. wird, der Drücker e anzuheben. Bei dieser gegenüber der gebräuchlichen Drückerbenutzung unnatürlichen Drehbewegung dreht der Anschlag η der Drückernuß f den Sperrhebel k unter Überwindung der Kraft der diesen belastenden Feder I so weit, zur Seite, daß die Zugfeder t die Zuhaltung f mit dem Zuhaltungshaken q aus der Rast r des Riegels b aushebt. Während des Zurückziehens des Riegels b ist der Drücker e freizulassen, so daß der unter der Wirkung der Feder / in die Ausgangsstellung zurückstrebende Hebel k gegen die Zuhaltung φ trifft, diese zurückdreht und den Riegel b gegen weiteres Zurückziehen sperrt, sobald der Zuhaltungshaken q unter dem Druck des Hebels k in die Aussparung s eintritt.
    Zum Schließen der Tür genügt bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel des Sicherheitsschlosses das Anheben des Drückers e, da infolge der damit bewirkten Drehung des Sperrhebels k die Zuhaltung j> durch den Zug der Feder t selbsttätig ausgehoben wird und der Riegel b, ohne die Anwendung eines Schlüssels notwendig zu machen, unter dem Druck der Feder u vorschießt. Die Sperrung des Riegels b in der Schließstellung geschieht durch den in die Aussparung r eingreifenden Zuhaltungshaken q, der nach der Freigäbe des Drückers e durch den Sperrhebel k arretiert wird.
    Pate ν τ-An s PRU ch:
    Türschloß mit einer durch Anheben des Drückers auslösbaren Zuhaltung für den unter |der Wirkung einer Schließfeder stehenden Riegel, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der unter der Wirkung einer Zugfeder ft) der Auslösung zustrebenden Zuhaltung ff) und dem Anschlag (n) der Drückernuß ff) ein doppelarmiger Hebel (k) angeordnet ist, der durch den Druck einer Feder (I) in senkrechter oder annähernd senkrechter Stellung gegen einen die Drehbewegung begrenzenden Anschlag fm) gepreßt wird und infolge seiner zur Zuhaltung ff) senkrechten Stellung den Eingriff derselben in den Riegel fb) sichert, bei Aufwärtsdrehung des Drückers aber so weit zur Seite gedreht wird, daß sich die Zuhaltung selbsttätig auslöst und der Riegel in die Schließlage vorschießt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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