DE248900C - - Google Patents
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- DE248900C DE248900C DENDAT248900D DE248900DA DE248900C DE 248900 C DE248900 C DE 248900C DE NDAT248900 D DENDAT248900 D DE NDAT248900D DE 248900D A DE248900D A DE 248900DA DE 248900 C DE248900 C DE 248900C
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- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/02—Devices characterised by the use of mechanical means
- G01P3/10—Devices characterised by the use of mechanical means by actuating an indicating element, e.g. pointer, for a fixed time
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248900 KLASSE 42 o. GRUPPE
Geschwindigkeitsmesser. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Geschwindigkeitsmesser, bei dem ein Zeiger die Geschwindigkeit
in unmittelbar aufeinanderfolgenden Zeiträumen anzeigt. Dieser Zeiger wird in bekannter Weise abwechselnd von
zwei Sperrädern in der Stellung gehalten, die durch die Stellung eines von zwei Schalträdern
am Ende des Zeitraumes dadurch bedingt ist, daß die Schalt- und Sperräder abwechselnd
ίο zwangläufig von der Antriebswelle je während
eines Zeitraumes bewegt werden und dann wieder in die Nullstellung zurückkehren.
Diese bekannte Art von Geschwindigkeitsmessern soll nun gemäß der Erfindung dadurch
verbessert werden, daß die Aus- und Einrückung der Schalt- und Sperräder durch ein
besonderes Triebwerk erfolgt, wie man es bei anders konstruierten Geschwindigkeitsmessern
schon versucht hat, das durch ein Uhrwerk je am Ende eines Zeitraumes freigegeben wird,
und die Sperrung und Entsperrung der Sperrräder durch voneinander getrennte, unabhängig
voneinander bewegte Organe erfolgt. Außerdem bezieht sich die Erfindung auf die Sperrung
und Entsperrung der Sperräder durch besonders ausgebildete und wirkende Sperrklinken.
Der Vorteil der neuen Anordnung besteht in der leichten und schnellen Justierung der
einzelnen Teile.
Die Zeichnung stellt eine Ausführung des Geschwindigkeitsmessers nach vorliegender Erfindung
in schematischer Weise dar.
Fig. ι zeigt eine Ansicht auf den Mechanismus bei weggenommener Vorderplatte.
Fig. 2 zeigt einen Grundriß zu Fig. 1, und
Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
Die Antriebswelle α des Apparates, die mit
dem Rad, dessen Geschwindigkeit zu messen ist, beispielsweise mit dem Laufrad eines Automobiles,
zu verbinden ist, überträgt ihre Bewegung durch Vermittlung eines Räderwerkes auf den Zeiger Z (Fig. 2), der sich über einem
Zifferblatt bewegt. Mittels Wechselgetriebe treibt die Welle α (Fig. 1) die Spindel b an,
Zahnrad 1 und Zahnrad 3 sitzen fest auf der Spindel b. Das Rad 3 treibt die Räder 4, 5,
6, 7, 8 und 9. Dieses letzte Rad 9 ist ein langer Kolben, der mit zwei Rädern 10 (Fig. 2)
in Eingriff steht. Das eine Rad 10 ist mit einem Rad ii, das andere mit einem Rad 12
fest verbunden. Die miteinander verbundenen Räder 10 und 11 sind auf einem Zapfen c
und die miteinander verbundenen Räder 10 und 12 auf einem Zapfen d drehbar. Der
Zapfen c ist im Arm f1 eines Schwingstückes f,
das drei Arme f1, f2, f2 hat, fest, während
Zapfen d im Arme g1 (Fig. 2) eines Schwingstückes
g, das drei Arme g1, g2, gs hat, fest
ist. Die Schwingstücke f und g sind einander gleich, und beide sind auf der festen Achse h
drehbar.
Der Zeiger ζ sitzt fest auf einer um die feste Achse / drehbaren Hülse s, die am inneren
Ende eine Scheibe t trägt, von der ein Mitnehmerarm u vorspringt.
Auf der Achse r sind ferner die beiden Räderpaare 14, 15 und 16, 17 (Fig. 2) drehbar. Alle
vier Räder 14 bis 17 sind im Durchmesser gleich, und jedes sitzt lose auf der Achse r.
Die Räder 14 und 16 (Schalträder) stehen je
mit einem Rad 13, das auf einer Achse χ lose drehbar ist, in Eingriff, und die Räder 15 und
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τη (Sperräder) greifen je in ein Radi8, welche
beiden Räder 18 ebenfalls auf der Achse χ lose drehbar sind. Mit dem einen Rad 13 kann
das Rad 11 und mit dem anderen das Rad 12
in Eingriff kommen.
Alle vier Räder 14 bis 17 haben übereinstimmend
je einen konzentrischen Schlitz ν (Fig. 3 und 4), und durch alle diese Schlitze
ragt der von der Scheibe t abstehende Mitnehmerarm u. Die Räder 14 und 16 haben je
einen Anschlagarm n, in deren Bereich ein Querstab p liegt. Ferner ist der Schlitz ν
dieser beiden Räder je um ein kurzes Stück w verlängert. Die Räder 15 und 17 tragen je
einen Stift 0, von denen der Stift an Rad 15 sich in die Schlitzverlängerung w des Rades
14 und der Stift an Rad 17 sich in die Schlitzverlängerung
w des Rades 16 einlegen kann. Jedes der Räder 14 bis 17 sowie die Scheibe t
stehen unter der Wirkung einer Rückführfeder m.
Steht der Zeiger ζ auf Null, so liegen die Räder 14 und 16 mit ihren Anschlagarmen n
an dem Querstabe p an, die Stifte 0 liegen in den Schlitzverlängerungen w, und der Mitnehmerarm
u liegt an den Endflächen der Schlitze ν an, alles infolge der Rückführfedern.
Jedes der beiden Schwingstücke f, g steht unter der Wirkung einer Feder I, und zwar
derart, daß sie gegen die Exzenter 20, 21 gedrückt werden, die auf einer Welle 25 festsitzen.
An den Armen f3, g3 ist je eine Blattfeder y
(Fig. 1) befestigt, deren freies Ende eine Klinke k
trägt. Liegen die Arme f2 und g2 an der
Tief fläche der Exzenter 20 und 21 an, so greift die Klinke k der Arme f3 und g3 in eines der
Räder 18 ein, so daß dieses und damit die Räder 15 und 17 verhindert sind, sich unter
dem Einflüsse der Rückführfeder zu drehen. Bei dieser Stellung der Arme f2 und g2 stehen
die Arme f1 und g1 so, daß die Räder 11 und
12 mit dem entsprechenden Rad 13 nicht in Eingriff stehen. Liegen dagegen die Arme f2
und g2 auf der Hochfläche der Exzenter 20 und 2I1 so greifen die Räder 11 und 12 in
das entsprechende Rad 13 ein, dagegen nicht die Klinke k der Arme fs und g3 in das entsprechende
Rad 18.
Die Welle 23 trägt fest ein Zahnrad 24, das in ein Federtriebwerk mit dem Federgehäuse
100 (Fig. 1) eingeschaltet ist. An das Zahnrad 24 greift ein Zahnrad 25 ein, das mit dem
Finger 26 fest verbunden ist. Dieser Finger 26 wird durch das Federgehäuse 100 im Sinne des
Uhrzeigers zu drehen gesucht und dadurch seine Spitze an das Röllchen 27 angedrückt.
Das letztere ist so eingekerbt, daß bei einer Drehung des Röllchens im Sinne entgegengesetzt
dem Uhrzeiger einmal die Fingerspitze in die Einkerbung eingreift, der Finger sich
mit dreht, frei wird und unter der Wirkung des Federgehäuses 100 rasch eine Drehung ausführt,
bis er wieder an das Röllchen 27 anschlägt. Das Röllchen 27 wird vom Triebwerk
eines Uhrwerkes mit dem Federgehäuse 200 angetrieben, so daß es in bestimmter Zeit eine Drehung im Sinne entgegengesetzt
der Uhrzeigerbewegung ausführt. Je nach Ablauf einer solchen Zeitperiode wird also der
Finger 26 eine rasche Drehung ausführen. Einer Drehung des Fingers 26 entspricht aber
eine halbe Drehung des Rades 24, da die Durchmesser der Räder 25 und 24 im Verhältnis
ι: 2 zueinander stehen. Nun sind die Exzenter 20 und 21 um 180° zueinander versetzt
und so gestellt, daß je nach einer Drehung des Fingers 26 der Arm f2 auf der Hochfläche,
der andere g2 auf der Tief fläche des in seinem Bereich liegenden Exzenters aufliegt
und also diese Stellung je durch die Drehung des Fingers 26 gewechselt wird.
Die Funktion des Apparates ist also folgende : In der Ruhestellung steht der Zeiger ζ
auf Null. Die Räder 14 bis 17 stehen in ihren entsprechenden, früher erwähnten Stellungen.
Das Röllchen 27 macht eine Drehung in einer Sekunde. Es wird somit während der ersten Sekunde das Schaltrad 16 von der
Welle α aus in Bewegung gesetzt. Am Ende der ersten Sekunde wird das Sperrad 15 durch
die entsprechende Klinke k gesperrt; dadurch wird der Zeiger ζ in der Stellung, in die ihn
das Schaltrad 14 während dieser ersten Sekunde gebracht hat, festgehalten, während das
Schaltrad 14 selbst am Ende der ersten Sekunde unter Wirkung seiner Rückführfeder m
in seine Anfangslage zurückschnellt; in diesem Zeitpunkt ist das Zahnrad 11 außer Eingriff
mit dem mit Rad 14 in Eingriff stehenden Zahnrad 13 gekommen.
Am Ende der zweiten Sekunde wird der Finger 26 wieder frei, macht unter Wirkung
des Federgehäuses 100 eine rasche Drehung und verstellt dadurch die Exzenter 20 und 21
wieder um 180 °. Während dieser Verstellung findet in rascher Aufeinanderfolge folgendes
statt: Die Klinke k des Sperrades 17 rückt ein, die Klinke k des Sperrades 15 rückt aus,
und das Sperrad 15 kehrt zurück, bis sein Stift 0 in der Schlitzverlängerung w von Rad
14 anliegt, das Schaltrad 16 wird ausgeschaltet und kehrt zurück, bis sein Anschlagarm n an
dem Querstabe p anliegt, und das Schaltrad 14 wird eingeschaltet Der Zeiger z, der durch κ
während der zweiten Sekunde von Rad 17 festgehalten wurde, wird nun also während der
dritten Sekunde wieder von Rad 15 festgehalten.
War der Weg des Automobils in der zweiten Sekunde größer als in der ersten, so wurde
der Zeiger ζ während der zweiten Sekunde
Claims (2)
1. Geschwindigkeitsmesser mit die Geschwindigkeit in unmittelbar aufeinanderfolgenden
Zeiträumen anzeigendem Zeiger, der abwechselnd von zwei Sperrädern in der Stellung gehalten wird, die durch die
Stellung eines von zwei Schalträdern am Ende des Zeitraumes dadurch bedingt ist,
daß die Schalt- und Sperräder abwechselnd zwangläufig von der Antriebswelle je während
eines Zeitraumes bewegt werden und dann wieder in die Nullstellung zurückkehren,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aus- und Einrückung der Schalt- und
Sperräder durch ein besonderes Triebwerk erfolgt, das durch ein Uhrwerk je am Ende eines Zeitraumes freigegeben wird
und die Sperrung und Entsperrung der Sperräder durch voneinander getrennte,
unabhängig voneinander bewegte Organe erfolgt.
2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Sperrung
Und Entsperrung der Sperräder durch Sperrklinken erfolgt, die je auf dem einen Arm
von zwei unabhängig voneinander bewegten zwei- oder mehrarmigen Hebeln sitzen, auf
deren anderen Armen Räder zur Übertragung der Bewegung der zu messenden Welle auf die Schalträder sitzen, und die
durch Nocken bewegt werden, die getrennt voneinander auf einer Welle sitzen, die je am
Ende eines Zeitraumes von dem besonderen Triebwerk eine Drehbewegung erhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248900C true DE248900C (de) |
Family
ID=507570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248900D Active DE248900C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248900C (de) |
-
0
- DE DENDAT248900D patent/DE248900C/de active Active
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