DE249062C - - Google Patents

Info

Publication number
DE249062C
DE249062C DENDAT249062D DE249062DA DE249062C DE 249062 C DE249062 C DE 249062C DE NDAT249062 D DENDAT249062 D DE NDAT249062D DE 249062D A DE249062D A DE 249062DA DE 249062 C DE249062 C DE 249062C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
eyelets
wire
lower bracket
safety wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT249062D
Other languages
English (en)
Publication of DE249062C publication Critical patent/DE249062C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/06Deformable or tearable wires, strings or strips; Use of seals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung der durch Patent 241125 geschützten Sicherung für Bügelverschlüsse von Flaschen und anderen Gefäßen, die aus einem geschlossenen, lose über den Flaschenhals geschobenen Ring ο. dgl. besteht, der unter dem mittleren Schenkel der U-förmig, ausgebildeten Enden des Unterbügels liegt und in dieser Lage durch einen durch die Bohrung des Verschlußstopfens geführten Sicherungsdraht 0. dgl. gehalten wird. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Benutzung einer derartigen Sicherung bei den zur Zeit allgemein gebräuchlichen Bügelver-Schlüssen, will also die oben erwähnte, bei der Sicherung nach dem Hauptpatent notwendige U-förmige Ausbildung der Enden des Unterbügels vermeiden.
Demgemäß wird bei der vorliegenden Erfindung ein geschlossener, über den Flaschenhals geschobener, immer wieder verwendbarer Ring benutzt, durch dessen seitliche ösen oder durch Bohrungen in an ihm vorgesehenen seitlichen Lappen ein Sicherungsdraht
hindurchgeführt ist, der ein öffnen des gewöhnlichen Bügelverschlusses verhindert.
In der Zeichnung sind zwei durch die verschiedene Führung des Sicherungsdrahtes gegebene beispielsweise Ausführungsformen der.
Sicherung veranschaulicht. Es zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch den .Flaschenkopf mit Bügelverschluß und Sicherung, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 3 ein Schaubild des Sicherungsringes für die erste Ausführungsform,
Fig. 4 ein Schaubild des Sicherungsringes für die zweite Ausführungsform,
Fig. 5 ein Schaubild eines mit der zweiten Ausführungsform gesicherten gewöhnlichen Bügel Verschlusses.
Die Sicherung kann bei jedem gewöhnlichen Bügelverschluß verwendet werden. Es geschieht dies unter Benutzung eines über den nackten Flaschenhals geschobenen geschlossenen, immer wieder verwendbaren Ringes mit seitlichen Ösen oder Lappen, welche mit dem Ring ein unzertrennbares Ganzes bilden.
Nach der ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 3) ist der geschlossene, gewöhnlich auf dem Flaschenhals lose hängende Ring 10 mit den zwei seitlichen ösen oder Lappen 11 mit Bohrungen 12 versehen, welche so sitzen, daß sie bei angehobenem Ring den beim Öffnen und Schließen ausschwingenden Schenkeln 5 und 8 des Ober- und Unterbügels nicht im Wege sind, sondern erst bei geschlossenem Bügelverschluß (Fig. 2) an die Schenkel 5 und 8 zum Anliegen kommen. Die ösen oder Bohrungen 12 der Lappen 11 gelangen bei geschlossenem Bügelverschluß unmittelbar
vor den Zwischenraum der Ober- und Unterbügelschenkel 5 und 8 (Fig. i), so daß der durch die Öse oder Bohrung 12 geführte Sicherungsdraht 14, 15 die Schenkel 8 des Unterbügels in ganz bestimmter, durch den Höhenunterschied zwischen Oberkante Ring 10 bis Mitte Bohrung 12 gegebenen Entfernung unterhalb deren Lagerung 9 umfaßt und durch die seitliche Ausladung der Ösen oder Lappenbohrungen 12 dicht über die Schenkel 8 zu liegen kommt. Die Oberkante des Ringes 10 legt sich nämlich infolge des Zuges des durch die Stopfenbohrung 4 geführten Sicherungsorganes 15 oder infolge der entsprechend zurechtgebogenen Längen 15 des Sicherungsdrahtes an die Zapfenenden 9 der Schenkel 8 des Unterbügels, so daß die gegenseitige Lage von Stopfen 2 und Sicherungsring 10 festliegt und somit auch der durch die Lappenbohrungen 12 geführte Draht 14,15 gegenüber den Zapfenenden 9 des Unterbügels eine ganz genau bestimmbare Entfernung besitzt, demzufolge ein etwaiges Überstreifen des Sicherungsorganes 14 über diese Zapfen-
enden 9, ein Herausheben derselben aus ihren Lagerstellen und ein Entfernen des Stopfens 2 von der Flaschenmündung ohne Zerstören des Sicherungsdrahtes 14, 15 und des Ringes 10 ausgeschlossen ist.
Das Herausheben der Enden 9 der Unterbügelschenkel aus den Lagerstellen ist deshalb unmöglich, weil der Sicherungsdraht o. dgl. an beiden Seiten durch die ösen oder Lappen 11 an dem Ring 10 sicher gestützt ist und zwischen beiden Stützpunkten an dem Sicherungsring 10 anliegt, so daß er bei gewaltsamem Abbiegen der Schenkel 8 eine wesentliche Verlängerung erleiden würde, wobei die ösen oder Lappen 11 nebst Ring 10 nachgeben müßten. Die Ösen oder Lappen 11 sind aber fest mit dem Ring 10 verbunden, geben also nicht nach, sondern reißen bei Anwendung von Gewalt schließlich ab. Der Ring 10 selbst stützt sich auf seinem ganzen Umfange am Flaschenkopf 1, so daß er als starr anzusehen ist und höchstens aufreißen kann. Nach Anlegen des Sicherungsdrahtes 14, 15 ist also die Lage des Sicherungsringes 10 gegenüber den Unterbügelenden 9 festgelegt, zugleich sind aber auch diese Zapfenenden 9 in ihren Lagerstellen durch den dicht über die Schenkel 8 und durch die Bohrungen 12 der Lappen oder ösen 11 geführten Sicherungsdraht 14 gesichert.
Versucht man den Verschluß gewaltsam zu öffnen, so kann man zwar den Totpunkt überschreiten, den Stopfen 2 aber wegen Vorhandenseins des Sicherungsdrahtes 15 von der Mündung 3 nicht entfernen, auch erleidet hierbei das Sicherungsorgan 14 eine Verlängerung, so daß es entweder reißt oder aber erkennbare Spuren der Gewalt aufweist. Soll der Verschluß geöffnet werden, so muß der Sicherungsdraht o. dgl. zerstört werden, worauf der Sicherungsring 10 außer Tätigkeit tritt und bis zur nächsten Anlegung eines Sicherungsdrahtes 0. dgl. lose am Flaschenhals oder aber, wie in der zweiten Ausführungsform, an den Zapfenenden 9 des Unterbügels hängt. . ' .. '
Die Führung des Sicherungsorganes 14, 15 bei dieser zweiten Ausführungsform (Fig. 4 und 5) ist wesentlich einfacher, auch ist die Lage des Sicherungsringes 10 durch weitere zwei Bohrungen oder ösen 16 festgelegt, so daß die Sicherung viel rascher anzulegen geht. Der Ring selbst wird auf den nackten Flaschenhals geschoben, so daß die Bohrungen 16 gegenüber den Vertiefungen an dem Flaschenkopf ι stehen und nunmehr die Zapfenenden 9 des Unterbügels in beide Bohrungen 16 des Ringes 10 und in die dahinter liegende Vertiefung des Flaschenkopfes eingelassen werden. Die Federung des Unterbügels zwischen den Ösen 7 sichert diese Lagerung wie bisher, so daß der Sicherungsring 10 nicht verloren geht. Der durch die seitlichen Ösen oder durch die Bohrungen 12 der seitlichen Lappen 11 hindurchgeführte Draht 14 legt sich gegen die Rundung des Sicherungsringes 10 und liegt, wie bei der ersten Ausführungsform, dicht über den Schenkeln 8 des Unterbügels in ganz bestimmter Entfernung von den Zapfenenden 9. Nach dem Durchtritt der seitlichen ösen oder Lappen 12 umfaßt aber hier der Sicherungsdraht 15 auch die beiden Schenkel 5 des Oberbügels, und zwar ebenfalls in ganz bestimmter, durch den Unterschied der Höhenlage der ösen oder Bohrungen 12 und 16 und Längenunterschied von 5 und 8 festgelegten Entfernung von diesen Bügelenden 6, so daß ein etwaiges Überstreifen des Sicherungsorganes über die Schenkelenden 9 und 6 des Unter- oder Oberbügels und Herausheben derselben aus ihren Lagerstellen ausgeschlossen ist.
Will man den Verschluß gewaltsam öffnen, so kann man zwar auch hier den Totpunkt überschreiten; man kann aber den Stopfen 2 nicht von der Mündung 3 entfernen, da der Sicherungsdraht 14, 15 für das hierzu nötige Lüften des Verschlusses zu kurz ist und reißt. Erst wenn der Sieherungsdraht 14, 15 zerstört ist, gibt der Sicherungsring 10 den Bügelverschluß frei und hängt bis zur nächsten Sicherung des Bügelverschlusses in den Zapfenenden 9 des Unterbügels.
Die bauliche Ausbildung der Sicherung kann natürlich in verschiedener Weise erfolgen. Der Sicherungsring 10 kann aus Draht,
Blech, Papier, Zelluloid oder sonstigem Material bestehen, und die ösen oder Lappen können entweder aus einem Stück ausgestanzt, angebogen oder aber besonders angefügt werden. Die Ösen oder Bohrungen 12 und 16 brauchen nicht kreisrund zu sein, können vielmehr je nach dem Material und Querschnitt des Sicherungsorganes ovale, längliche oder sonstige Form besitzen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sicherung für Bügelverschlüsse von Flaschen und anderen Gefäßen nach Patent 241125 in Anwendung auf die gewohnlichen Drahtbügelverschlüsse, gekennzeichnet durch einen über den Flaschenkopf geschobenen, mit seitlichen ösen zur Aufnahme und genauen Führung des Sicherungsdrahtes versehenen Ring, welcher mit Hilfe des Sicherungsdrahtes ein Herausheben der Enden des Unterbügels verhindert.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring mit zwei Lagerstellen, ösen, Löchern o. dgl., für die Enden des Unterbügels versehen ist, so daß letztere den Ring in seiner Lage halten, während sie ihrerseits, ebenso wie die Enden des Oberbügels, durch ein durch die seitlichen Ösen des Sicherungsringes geführtes, das öffnen des Verschlusses verhütendes Sicherungsorgan • (Draht o. dgl.) gegen seitliches Herausheben gesichert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT249062D Active DE249062C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE249062C true DE249062C (de)

Family

ID=507718

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT249062D Active DE249062C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE249062C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2210740A1 (de) Sicherheitsplombe
DE3029666A1 (de) Verschlussvorrichtung
EP0907157B1 (de) Durchzieh-Sicherheitsplombe
DE277979C (de)
DE610045C (de) Bandfoermige Ohrmarke
DE69916086T2 (de) Behälter mit einem Haken zum Aufhängen an einer Anzeigevorrichtung
DE737612C (de) Buegelfoermige Ohrmarke
AT523198A1 (de) Lösbares Gurtverbindersystem
DE270687C (de)
DE1901427C3 (de) Zweiteiliges Gehäuse für einen Wärmemengenmesser
DE2523441A1 (de) Aufhaengevorrichtung mit befestigungs- und sicherungsvorkehrung fuer verkaufsgut
DE285600C (de)
DE676066C (de) Ohrmarke fuer Tierkennzeichnung
DE608512C (de) Schaekel zum Befestigen von Ketten oder anderen Zugmitteln
DE190930C (de)
CH231911A (de) Verschlusseinrichtung für Papiersäcke.
DE125051C (de)
DE343763C (de)
DE307068C (de)
DE467395C (de) Kistenverschluss mit den Deckel uebergreifendem Buegel
DE488563C (de) Metallbandverschluss fuer Flaschen usw
DE279485C (de)
DE173575C (de)
DE419418C (de) Schubriegelsicherung
DE236103C (de)