DE249276C - - Google Patents

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DE249276C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00—Regulating, controlling or safety means
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/002—Valves, brakes, control or safety devices for steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249276 KLASSE 14g. GRUPPE
KURT MÖBUS in DUISBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1911 ab.
Bekanntlich geschieht die Regelung von Maschinen, die ihre Arbeit unterbrochen leisten, keine oder nur geringe Schwungmasse besitzen und großen Schwankungen in ihrer Umdrehungszahl unterworfen sind, wie z. B. Walzwerkmaschinen, derart, daß die Maschinen auf große Füllung gestellt und im übrigen mit dem Absperrventil geregelt werden. Diese Arbeitsweise ist aber sehr unwirtschaftlich, und
ίο es sind bereits Vorrichtungen bekannt, welche die Regelung der Maschine mit Hilfe des Absperrventils dem Einflüsse des Maschinisten entziehen und bei geöffnetem Absperrventil die Regelung nur durch die Expansionssteuerung zulassen. Dabei wird das Absperrventil bei zum Anfahren genügend weit ausgelegtem Steuerhebel etwas geöffnet, die weitere Öffnung des Absperrventils aber durch eine besondere Vorrichtung bewirkt, die dem weiteren Einflüsse des Steuerhebels oder des Maschinisten entzogen ist.
Von dem Bekannten unterscheidet sich der vorliegende Erfindungsgegenstand dadurch, daß das von dem Steuerhebel gleichzeitig geöffnete Absperrorgan in einer nahezu offenen Lage festgehalten und von den weiteren Bewegungen des Steuerhebels nicht mehr beeinflußt wird, bis der Steuerhebel in die Stellung für Nullfüllung zurückgelegt ist.
Der Steuerhebel des Erfindungsgegenstandes beeinflußt in bekannter Weise sowohl das Absperrventil als auch die Steuerung. Ist derselbe so weit ausgelegt, daß die Maschine eine zum Anfahren genügend große Füllung hat, so beginnt sich das Absperrventil zu öffnen, und die Maschine setzt sich langsam in Bewegung. Wird jetzt das Walzgut den Walzen zugeführt, so wird in diesem Augenblick das größte Drehmoment von der Maschine verlangt, da die Widerstände am großten sind und das Walzgut beschleunigt werden muß. Infolgedessen legt der Maschinist den Hebel sehr weit aus und das Absperrorgan wird sich nahezu vollständig öffnen. In dieser Stellung wird jetzt das Absperrorgan abgefangen, so daß es sich nicht mehr schließen kann, und die Maschine wird bei dem nunmehr folgenden geringeren Kraftbedarf nur mit der Expansionssteuerung gefahren. Ist der Arbeitsvorgang zu Ende, so wird die Maschine mit der Steuerung, die absolute Nullfüllung geben kann, stillgesetzt, das Absperrorgan wird wieder freigegeben und schließt sich unter dem Einflüsse irgendeiner Kraft. Bei Verbundmaschinen mit Stauventil wird natürlich das Stauventil vor dem Niederdruckzylinder in gleichem Sinne beeinflußt wie das Absperrventil vor dem Hochdruckzylinder. Das Abfangen der Ventils kann in verschiedener Weise erzielt werden.
Fig. ι zeigt ein AusfRihrungsbeispiel, bei welchem das Abfangen auf mechanische Weise,

Claims (1)

  1. und Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel, bei weichern das Abfangen auf hydraulischem Wege erfolgt.
    Die Einrichtung nach Fig. ι wirkt in folgender Weise:
    Der Steuerhebel α wirkt beim Auslegen zuerst nur auf die Expansionssteuerung vermittels des Gestänges b ein. Steht die Steuerung auf einer zum Anfahren genügend gro- Ben Füllung, so wird nunmehr Hebel c, der mit α aus einem Stück besteht, vermittels des Hebels d das Absperrorgan i öffnen, und die Maschine setzt sich in Bewegung. Wird jetzt das Walzgut den Walzen zugeführt, so muß zur Überwindung der Widerstände der Hebel weit ausgelegt werden, Anschlag h des Hebels α hat bereits die mit Zähnen besetzte und durch eine Kraft f belastete Stange e freigegeben und wird durch die Nase g abgefangen, so daß bei der nunmehr folgenden Regulierung der Steuerhebel α nur noch auf die Expansionssteuerung einwirken kann. Wird die Maschine mit der Steuerung stillgesetzt und kommt Hebel α in seine Nullage, so bringt Anschlag h die Zahnstange außer Eingriff, und das Absperrorgan schließt sich unter dem Einflüsse der Kraft f.
    Die Einrichtung nach Fig. 2 wirkt in folgender Weise:
    Der Steuerhebel α wirkt beim Auslegen wiederum zuerst nur auf die Expansionssteuerung vermittels des Gestänges b ein. Steht die Steuerung auf einer zum Anfahren genügend großen Füllung, so wird nunmehr Hebei c, der mit α aus einem Stück besteht, durch den Hebel d das Absperrorgan i öffnen, und die Maschine setzt sich in Bewegung. Wird jetzt das Walzgut den Walzen zugeführt, so muß zur Überwindung der Widerstände der Hebel weit ausgelegt werden, der Zylinder h hat sich bereits durch Aufwärtsbewegung des Kolbens g vermittels des mit einer Kraft f belasteten Gestänges e mit Flüssigkeit nach Abschluß der Leitung m durch den vom Steuerhebel bewegten Schieber η durch das Ventil k aus dem Behälter 0 gefüllt, das Absperrorgan wird in seiner fast vollständig geöffneten Lage festgehalten, so daß bei der nunmehr folgenden Regelung der Steuerhebel a nur noch auf die Expansionssteuerung einwirken kann. Wird die Maschine mit der Steuerung stillgesetzt und kommt Hebel a in seine Nullage, so gibt der Schieber η den Durchgang frei, und die Flüssigkeit kann aus dem Zylinder h durch die Leitung m in den Behälter 0 zurücktreten, während gleichzeitig das Absperrorgan i unter dem Einflüsse der Kraft f geschlossen wird. Zu bemerken ist noch, daß bei umkehrbaren Maschinen die Einrichtung natürlich so getroffen, sein muß, daß beim Auslegen des Hebels von der Mittellage nach den Endlagen für Vor- und Rückwärtsgang das Absperrorgan immer in gleichem Sinne angehoben wird.
    Pate ν t-An s PR υ CH:
    Regelungsvorrichtung für schwungradlose Dampfmaschinen, bei welcher der Steuerhebel auf die Expansionssteuerung und beim Anlaufen mit großen Füllungen auf das Absperrorgan in der Weise einwirkt, daß die Maschine dann nur mit veränderlicher Expansion gefahren werden kann, bis· der Steuerhebel wieder auf Nullfüllung eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das durch den Steuerhebel (a) fast vollständig geöffnete Absperrorgan (t) auf mechanischem oder hydraulischem Wege in seiner geöffneten Stellung festgehalten und .dem Einflüsse des Steuerhebels (a) entzogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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