DE24945C - Taschenmesser mit feststellbarer Hauptklinge - Google Patents

Taschenmesser mit feststellbarer Hauptklinge

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DE24945C
DE24945C DENDAT24945D DE24945DA DE24945C DE 24945 C DE24945 C DE 24945C DE NDAT24945 D DENDAT24945 D DE NDAT24945D DE 24945D A DE24945D A DE 24945DA DE 24945 C DE24945 C DE 24945C
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Germany
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DENDAT24945D
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F. HOPPE in Auf der Höhe bei Solingen
Publication of DE24945C publication Critical patent/DE24945C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B1/00Hand knives with adjustable blade; Pocket knives
    • B26B1/02Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade
    • B26B1/04Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade lockable in adjusted position

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

$4
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1883 ab.
Bei dem in beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 5 in seinen wesentlichen einzelnen Theilen detaillirt und in Fig. 6 und 7 zusammengesetzt in offenem bezw. geschlossenem Zustande dargestellten Taschen- und Jagdmesser war die Aufgabe gestellt, in möglichst einfacher Weise ein Feststellen der Hauptklinge in offenem und in. geschlossenem Zustande zu erzielen, also durch einfache Construction zu verhindern, dafs das Messer ohne weiteres sich öffnen und durch einen etwaigen Gegendruck auf die Klinge, selbst beim Schneiden, umschlage.
Dabei sollte das Messer aber dennoch, besonders als Jagdmesser, bequem mit einer Hand geöffnet werden können.
In Fig. ι bis 5 sind die zur Erreichung des genannten Zweckes nöthigen Eigenthümlichkeiten an den einzelnen Theilen des Messers dargestellt.
Fig. ι ist die Feder A, von einer gewöhnlichen sich dadurch unterscheidend, dafs sie bei B mit dem Vorsprung oder dem Haken B und bei C mit einem Daumen oder Aufsatz versehen ist. Endlich ist sie' gabelförmig oder als Doppelfeder gestaltet, indem die lange Feder D, die sich nach B zu verjüngt, von ihrem hinteren Theile abzweigt. Diese Feder A dient zur Führung und Einstellung der Hauptklinge E, Fig. 2. Entsprechend dem Haken B und dem Zweck der langen Feder D ist sie mit der Einkerbung F, der Nase G und der Rundung H an ihrem Kopf versehen. Gegenseitige Zusammenwirkung dieser Theile wird weiter unten erklärt werden.
Die zweite Feder J, welche zur Führung der Nebenklinge (Champagnerhaken, Korkzieher
u. dergl.) dient, unterscheidet sich von den sonst üblichen Federn nur dadurch, dafs sie mit einem dem Daumen C von A entsprechenden Einschnitt K versehen ist.
Die Nebenklinge L, Fig. 4, ist eine gewöhnliche Klinge, nur mufs sie, um ihrem Zweck für den vorliegenden Fall zu entsprechen, am Kopf so geformt und so lang sein, dafs, wie aus der Beschreibung von Fig. 6 und 7 hervorgehen wird, der Rücken M des Kopfes in geschlossenem Zustande auf dem Daumen C von A eben aufliegt.
Die Zwischenschale N, Fig. 5, endlich, durch welche die beiden beschriebenen Federn und Klingen getrennt sind, mufs mit der Oeffnung O versehen sein, durch welche der mehrerwähnte Daumen C bei der Zusammenstellung hindurchgeht.
Im Uebrigen ist das Messer mit den gewöhnlichen Deckschalen versehen und durch die Niete PP wie gewöhnlich zusammengehalten, auch kann es sonst mit beliebigen Klingen etc. ausgerüstet werden.
Die beschriebenen Theile wirken nun zur Erreichung des beabsichtigten Zweckes wie folgt zusammen:
Fig. 6 zeigt das Messer in geöffnetem, Fig. 7 in geschlossenem Zustande.
In erster Lage erkennt man, dafs Haken B der Feder A in die Einkerbung F von E eingreift und dafs- die Spitze von D gegen die Rundung H bei G der Klinge E steht. Ein Schliefsen des Messers ist also in dieser Stellung unmöglich. Durch Niederdrücken der punktirten Klinge L in die strichpunktirte Lage,
wodurch ihr Kopf M auf den Daumen C von A drückt und also den vorderen Theil dieser Feder in die punktirte Lage bringt, wird Nase B aus der Einkerbung F ausgelöst, und die Klinge kann zurückgelegt werden, wobei die Rundung H an B hingleitet. Der Vordertheil R aber des Kopfes der Klinge drückt die Feder D nieder, setzt sie also in Spannung.
Die runde Führung H hält aber auch die Feder A in Spannung, und sobald die Klinge so weit geschlossen ist, dafs die Nase G über B hinaussieht, schnappt A ein, und wir haben die geschlossene Lage Fig. 7.
Aus dieser kann die Klinge nun wieder nicht anders gebracht werden, als dafs durch einen Druck auf die punktirte Klinge L, Fig. 7, diese und mit ihr auch die Feder A in die strichpunktirte Lage versetzt wird.
Die Klinge E bezw. die Nase G wird dann frei und die jetzt noch gespannte Feder Ό kommt zur Wirkung und schnellt E offen.
Dieses Oeffnen kann aber ganz bequem mit einer Hand geschehen, indem es durch einen Druck mit dem Finger auf Klinge L, wie wir gesehen, von selbst erfolgt.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Bei Taschenmessern die Doppelfeder A D1 Fig. i, durch welche beim Niederdrücken einer Nebenklinge die Hauptklinge sowohl in offenem wie auch in geschlossenem Zustande festgestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT24945D Taschenmesser mit feststellbarer Hauptklinge Active DE24945C (de)

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