DE249530C - - Google Patents
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- DE249530C DE249530C DENDAT249530D DE249530DA DE249530C DE 249530 C DE249530 C DE 249530C DE NDAT249530 D DENDAT249530 D DE NDAT249530D DE 249530D A DE249530D A DE 249530DA DE 249530 C DE249530 C DE 249530C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D1/00—Cigars; Cigarettes
- A24D1/16—Bands for cigars or cigarettes
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 249530 -KLASSE
79 b. GRUPPE
THE BANDING MACHINE COMPANY in DOVER, Delaware, V. St. A.
Maschine zur Befestigung von Bändern um Zigarren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1910 ab.
Erfindungsgegenstand ist eine Maschine zur Befestigung von Bändern um Zigarren, die sich
von den bekannten Maschinen dieser Art dadurch unterscheidet, daß ein beweglicher Klebst.offbehälter
jedesmal das oberste der in einem Halter aufgestapelten Bänder an einem Ende mit einem Tropfen Klebstoff versieht und
unter eine Zigarre bringt, die aus einem Behälter beweglichen endlosen Gurten zugeführt
ίο wird, worauf durch einen auf die Zigarre ausgeübten
Druck das eine Bandende aufwärts gebogen und in bekannter Weise durch einen
Bieger über die Zigarre gefaltet wird, während das mit Klebstoff versehene andere Bandende
in bekannter Weise über das umgebogene erste gepreßt und bis zum Zusammenhaften der
Bandenden in dieser Stellung festgehalten und hierauf die bandierte Zigarre durch die Gurte
gerollt wird und beim Entfernen der Gurte voneinander in eine Mulde fällt, aus der sie
durch eine in der letzteren vorgesehene Ausstoßplatte in eine Kiste o. dgl. befördert wird.
Außerdem sitzt die die aufgestapelten Zigarrenbänder tragende Platte auf einer anhebbaren
Zahnstange, während die Seitenbänder der Halteeinrichtung für genannte Bänder mit
federnden Nasen versehen sind, so daß die Bänder leicht eingeklemmt gehalten werden
können und immer nur das oberste Band von dem Klebstoffbehälter abgehoben wird.
Ein ferneres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Anordnung eines unter Federdruck
stehenden Kolbens in dem Klebstoffbehälter zur Ausübung eines Druckes auf den Klebstoff und in dem Mundstück des Behälters
eine mit Gewinde versehene Stange zur Regelung des Ausflusses des Klebstoffes.
Neu ist ferner auch noch die Anordnung eines den Boden des Vorratsbehälters bildenden
beweglichen, endlosen Gurtes, der die unterste der von einer einstellbaren Schwingplatte zurückgehaltenen
Zigarrenlagen einer in bekannter Weise mit Taschen versehenen einstellbaren Trommel zuführt.
In beiliegenden Zeichnungen ist
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine, in der Richtung des Pfeiles χ (Fig. 4) gesehen.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Maschine, in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 4) gesehen.
Fig. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Maschine,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Maschine, wobei der klareren Darstellung wegen einige der
Vorrichtungen zur Anbringung der Bänder weggelassen sind.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie a-a der
Fig. 4.
Fig. 6 ist eine Endansicht, in der Richtung des Pfeiles w (Fig. 4) gesehen.
Fig. 7 ist eine Endansicht der Maschine, in der Richtung des Pfeiles ν (Fig. 3) gesehen.
. Fig. 8 ist eine Seitenansicht einer Hubscheibe an einem Zahnrad der Maschine.
Fig. 9 ist die schaubildliche Ansicht des Behälters für die zu befestigenden Bänder.
Fig. 10 ist ein Schnitt durch die Vorrichtungen, die einen der Gurte tragen, an dem die
Zigarre während der Aufbringung des Bandes gehalten wird, und zwar in einer Stellung,
welche von der in Fig. 3 gezeigten abweicht.
Fig. ii, 12 und 13 sind Einzelansichten und
zeigen die Vorrichtung zur Bewegung des Klebstoffbehälters in verschiedenen Stellungen im
Schnitt.
Fig. 14 und 15 sind Ansichten der Vorrichtung
zum Efeben und Senken des Bänderstoßes in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 16 ist eine Draufsicht auf das Ende der Vorrichtungen zum Falten des vorderen Endes
ίο eines Bandes über eine Zigarre, und
Fig. 17, 18 und 19 sind Einzelansichten zur
Darstellung der verschiedenen Stufen der Maschinentätigkeit .
Das Gestell 1 der Maschine hat Lager für eine Treibwelle 2 und eine Hubscheibenwelle 3,
welche durch Triebräder 4, 5 und 6 gekuppelt sind (Fig. 2).
Mit dem Rade 6 ist eine Hubscheibe 7 verbunden, die eine von einem drehbaren Arm 9
getragene Rolle bewegt; der Arm ist durch ein verstellbares Glied 10 mit einem Gestell 11
verbunden, das um eine Welle 12 schwingt und einen der die Zigarren tragenden Gurte 13
führt, welcher um eine auf der Welle 12 angeordnete Trommel 14 und um darüber liegende
Trommeln 15 und 16 geführt ist, so daß der obere Teil des Gurtes zusammen mit dem
oberen Teil eines ihm gegenüberliegenden Gurtes 13'' einen Behälter zur Aufnahme der mit
einem Band zu versehenden Zigarre bildet.
Der Gurt 13" ist um eine auf der Welle I2a
befindliche Trommel 14s geführt; die Welle
I2a trägt auch einen Schwingarm ii'T, auf
dessen Stifte n* eine Hubscheibe nc auf
der Welle 3 (Fig. 10) wirkt. Das Gestell ΐΐΛ
hat ein drehbares Oberteil 11 ^, welches die
obere Walze 15" für den Gurt 13" trägt, und
eine Feder 17 ist bestrebt, das Oberteil nrf in
einer Flucht mit dem Gestell nn zu halten,
während ein Anschlag ne die Bewegung des Gestelles ιιλ nach rückwärts begrenzt.
Zur Spannung des Gurtes 13 dient ein von Hand zu bewegender Spanner 19, während ein
Spanner xga zur Spannung des Gurtes 13^
dient, und die Spannbewegung wird durch Antreffen des Gestelles ΐτα gegen Anschlagstifte
19* an der Seite der die Spannvorrichtung
I9n (Fig. 3 und 5) tragenden Scheiben begrenzt.
Die Hubscheiben 7 und 11 c dienen dazu, die
Gestelle 11 und ιιλ und die Gurte 13 und 13*
gegeneinander und voneinander hinwegzubewegen, um die Zigarre, während ein Band um
sie gelegt wird, zu stützen oder nach Anbringung des Bandes fallen zu lassen.
Die Peripherie der Hubscheibe 7 (Fig. 8) besitzt Zähne 20, die mit den Zähnen eines
Rades 2in auf der Welle Ι2Λ in Eingriff kommen
und derselben sowie der Trommel 14" und dem Gurt 13" eine teilweise Drehung erteilen.
Das Rad 21'1 treibt durch Vermittlung eines
Rades 21* ein gleiches Rad 21 auf der Welle 12,
so daß bei der Bewegung der Trommel 14" und
des Gurtes 13", der Trommel 14 und dem
Gurte 13 eine gleiche Bewegung mitgeteilt wird, während durch eine Feder 22, die auf
einen Ring eines Bremsflansches 22 a auf dem
Rad 2ΐέ wirkt (Fig. 5), eine Bewegung der
Teile durch ihre lebendige Kraft verhindert wird.
Der Klebstoffbehälter 23 wird von einer Klemme 23'' gehalten, die, wie in Fig. 6 gezeigt,
aus der Seite desselben heraustritt und von dem senkrechten Seitenarm eines Gestelles 75V
24 getragen wird, an welchem durch Stifte 24"
(Fig. 11, 12 und 13) die Oberenden von Hebeln
25 und 26 drehbar befestigt sind. Das Unterende des Hebels 25 ist an einer Welle 24*, und
das untere Ende des Hebels 26 ist drehbar an einem Stift 24C befestigt, wie in Fig. 12 und 13
gezeigt ist.
Der Hebel 26 wird zur Bewegung des Klebstoffbehälters nach rückwärts von einer Hubscheibe
26a der Welle 3 angetrieben, und die
Welle 24*, welche den Hebel 25 trägt, wird von einer Feder 25^ derart beeinflußt, daß der
Hebel 25 den Klebstoffbehälter nach vorn bewegt. Der Behälter 23 wird, ehe er seine Vorwärtsbewegung
antritt, etwas angehoben und am Ende derselben wieder gesenkt. Ehe er seine Rückwärtsbewegung antritt, wird .er
wiederum etwas angehoben und kurz vor Beendigung derselben gesenkt. Dieses Anheben
und Senken des Behälters wird durch die in Fig. 11, 12 und 13 dargestellten Vorrichtungen
bewirkt.
Eine Stange 27 gleitet am Hebel 26 und wird durch eine Feder 27^ niedergepreßt; sie trägt
an ihrem unteren Ende eine Rolle 27^, die
auf einem Daumen 29 eines Stiftes 29'' läuft.
Der Daumen wird von einem um einen Stift 30'11
schwingenden Hebel 30 angehoben, der seine Bewegung durch eine auf der Welle 3 angeordnete
Hubscheibe 30* erhält.
Sobald der Klebstoffbehälter am Ende seiner Rückwärtsbewegung angekommen ist, befinden
sich die Teile in der Stellung nach Fig. 12. Die Hubscheibe 306 beeinflußt nun vermittels
des Hebels 30, Daumens 29 und der Stange 27 einen Block 23* an der Klemme 23", so daß
der Behälter 23 angehoben wird. Darauf fangen die Hebel 25 und 26 an, sich nach vorn
zu bewegen, und ein Arm 26* am Hebel 26
tritt unter den Block 23* und trägt denselben,
sobald die Stange 27 unter ihm hinweggenommen ist (Fig. 13). Bei Annäherung an die Grenze
seiner Vorwärtsbewegung wird der Klebstoffbehälter allmählich niedergehen, da der Arm
26* sich dann senkt.
Sobald die Hebel 25 und 26 anfangen, nach hinten zu gehen, wird der Behälter 23 durch
. das Aufsteigen des Armes 26*, welcher ihn bis nahezu an die Grenze seiner Rückwärtsbewegung
trägt (Fig. 11), aufsteigen, und eine geringe Weiterbewegung nach hinten wird den
Arm hinter den Block 23* führen (Fig. 12), so daß der Klebstoffbehälter niedergehen kann; j
die Stange 27 hat inzwischen den Daumen 29 j berührt und ist von der Feder niedergedrückt
worden, so daß sie dem Niedergang des Klebstoff behälters in keiner Weise hinderlich sein
wird.
Der Behälter 23 hat eine nach vorn zu heraustretende, sich verengernde Schnauze 31
mit abnehmbarem Mundstück 32 (s. Fig. 6), und ein unter Federdruck stehender Kolben 33
(Fig. 3) tritt in den Behälter, um den Klebstoff unter Druck zu bringen; die Spannung der
Feder wird dabei durch eine Schraubenkappe 33^ geregelt.
In der Verengung der Schnauze des Behälters ist eine Vorrichtung zur Regelung des Zuflusses
des Klebstoffes angeordnet, welche aus einer mit Gewinde versehenen Stange 34 besteht,
die durch den vortretenden Teil des Klebstoffbehälters tritt und an seinem oberen
Ende ein Kegeltrieb 33 trägt, welches mit einem Kegeltrieb 36 auf einer kurzen Welle 37
in Eingriff kommt, welche auch ein Zahnrad 37a (Fig. 2) trägt, mit dem eine unter Federwirkung
stehende Klinke auf einem Arm 37* in Eingriff kommt, der um die Welle 37 schwingt
und an seinem äußeren Ende zur Aufnahme eines Stiftes 39 auf einer Stange 39^ geschlitzt
ist. Ein schwingender Daumen 39* auf dem
Arm 37έ hält dabei den Stift 39 in dem Schlitz,
ausgenommen, es wird gewünscht, die Verbindung zwischen dem Arm 39* und der Stange
39Λ zu lösen. Die Stange hat einen Schlitz 39C
zur Aufnahme eines Stiftes am oberen Ende eines Armes 40, der sich vom Hebel 25 (Fig. 2)
nach oben erstreckt, wobei das Spiel des Stiftes . in dem Schlitz durch eine Schraube 40" begrenzt
wird. Durch Einstellung dieser Schraube kann die dem Rad 37'7 und also auch der zur
Regulierung der Klebstoffverteilung. dienenden Schraube 34 erteilte Bewegung nach Belieben
geregelt werden.
Die Schraube 34 verhindert, daß der Klebstoff hinter sie tritt und an ihr vorbeigeht;
ihre Drehung regelt also die Zuführung des Klebstoffes.
Ein Stoß voneinander unabhängiger Bänder, der in einem geeigneten Behälter (Fig. 9) aufbewahrt
wird, kommt in der Maschine zur Verwendung. Der Behälter besteht aus einer Bodenplatte 41 mit aufrechten Ständern 42
nnd 42" am Vorder- und Hinterende und seitlich davon angeordneten Pfosten 43 am Vorderende
und 44 am Hinterende, welch letztere elastisch und an ihrem oberen Ende nach innen gebogen sind, so daß sie Lippen 44a
bilden; der Vorderpfosten 42 ist an seiner Innenseite ebenfalls mit einer solchen federnden
Lippe 42* versehen.
Die Bodenplatte 41 besitzt eine öffnung 41^,
um den Durchtritt einer Platte 45 zu gestatten, die den Stoß Bänder trägt. Die Platte 45 sitzt
auf einer Zahnstange 45", die in einem hohlen
Ständer 45* am Hauptgestell geführt wird.
In einer aus dem Maschinengestell heraustretenden Stange 46 dreht sich eine Welle φ",
die ein Rad 46* trägt, welches (Fig. 3) mit der Zahnstange 45'τ in Eingriff kommt, und auf
der Welle φα dreht sich ein Kegelrad 47, welches
mit einem Kegelrad auf einer Welle 4Ja
in Eingriff kommt, die in Konsolen des Hauptmaschinengestelles gelagert ist und ein Zahnrad
trägt, in das eine unter Federwirkung stehende Klinke eintritt, welche an einem Arm eines Winkelhebels 49, der sich um die
Welle 47Λ dreht, angeordnet ist. Mit einem
zweiten Arm des Winkelhebels ist eine Feder 49'1 verbunden, die bestrebt ist, denselben gegen
einen Anschlagstift 49* zu ziehen.
Der die Klinke tragende Arm des Hebels 49 wird von einer Hubscheibe 49er auf der Welle 3
bewegt (Fig.-6), und die Hubscheibe drückt den Arm bei jeder Drehung der Welle nach
unten; die Rückwärtsbewegung des Hebels 49 unter der Einwirkung der Feder 49" wird
durch sein Antreffen gegen den einstellbaren Stift 49* begi-enzt.
Die Einstellung des letzteren bestimmt daher die Größe des Anschlages bzw. der Bewegung
des Hebels 49 und daher auch der Wellen 47"
und 46'* und die Entfernung, um welche der
Stoß Bänder bei jeder Drehung der Welle 3 angehoben wird.
Die Nabe des Kegeltriebes 47 ist mit öffnungen zur Aufnahme des Stiftes 50 eines
Bundes 5ο'1 auf der Welle 46'' versehen, und
das Kegelrad kann vermittels eines Hebels 50*
auf der Welle 46" nach außen bewegt werden, so daß es außer Eingriff mit dem Stift 50 kommt
und eine Bewegung der Welle φα unabhängig
vom Getriebe gestattet, so daß die Platte 45, nachdem ein Stoß der Bänder verbraucht worden
ist, niedergeführt und ein neuer Stoß eingeführt werden kann. Eine Feder 51 zwischen
der Nabe des Kegeltriebes 47 und einem Bunde uo 51'7 auf der Welle φα dient dazu, die Nabe des
Kegeltriebes wieder mit dem Stift 50 zu kuppeln, wenn der auf den Hebel ausgeübte Druck
nachläßt (Fig. 14 und 15).
Zugleich mit der Niederbewegung des Klebstoffbehälters
wird die Schraube 34 bewegt, so daß eine gewisse Menge des Klebstoffes durch das Mundstück 32 austritt und daselbst
■ einen Tropfen bildet, und beim Niedergang des Behälters wird dieser Tropfen kurz, ehe
der erstere die Grenze seiner Bewegung nach unten erreicht hat, auf das oberste Band des
Stoßes gebracht und auf dasselbe durch eine geringe Bewegung des Klebstoffbehälters aufgetragen.
Wenn der Stoß Bänder durch die Platte 45 nach oben geführt wird, kommt das oberste
Band von den Lippen 44'1 frei, und beim Aufsteigen
des Behälters wird es angehoben, so daß sein Vorderende auch von der Lippe 42*
freikommt (Fig. 17).
Bei der Vorwärtsbewegung des Klebstoffbehälters nimmt er das Band mit, so daß es
über die oberen Teile der Gurte 13 und 13",
wie in Fig. 18 gezeigt, vorsteht.
Beim Niedergang des Klebstoffbehälters, nachdem er seine Vorwärtsbewegung ausgeführt
hat, wird die Unterseite desjenigen Teiles des Bandes, der sich unter dem Mundstück 32 befindet,
in Berührung mit einer Platte 52 gepreßt, und das rückwärtige Ende des Bandes
wird gehalten, während sein Vorderende durch eine hierunter näher erläuterte Vorrichtung
um die Zigarre gewickelt wird.
Um aber zu verhindern, daß die Platte 52 mit dem Band in Berührung kommt, ehe
nicht der Klebstoffbehälter seine Vorwärtsbewegung beendigt hat, wird die Platte 52
in ihrer Normalstellung an jedem ihrer Enden durch Federn 52'1 in erhobener Stellung gehalten
(Fig. 5), während der Vorwärtsbewegung des Bandes durch Stäbe 53 außer Berührung mit demselben gehalten. Diese
Stäbe sind senkrecht im Hauptgestell der Maschine angeordnet und werden durch Federn
53a in ihrer normalen erhobenen Stellung gehalten,
während Hebel 53*, die beim Aufgang der Stange 54 des Kolbens, der die Zigarren
auf das Band drückt, mittels Stifte 53C die
Stäbe niederpressen.
Sobald aber der Kolben niedergeht, werden die Stäbe 53 der Einwirkung der Hebel 53*
entzogen und durch die Federn 53" angeboben,
so daß die Platte 52 in Berührung mit dem Band tritt und dasselbe gegen das Mundstück
des Klebstoffbehälters preßt.
Beim Niedergang des Kolbens und beim Niederführen der Zigarre wird der Gurt 13"
(Fig. 10) zurückgezogen, und das obere Ende des Teiles 11 d, welcher die obere Walze 15^
für den Gurt trägt, wird bei seinem Antreffen an die Platte 52 oder an seine Walze 55 (Fig. 3)
hinter derselben niedergedrückt, so daß es, wenn die Zigarre niedergepreßt worden ist,
das Band biegt und dessen Vorderende angehoben wird (Fig. 19). Die Zigarre mit dem
teilweise um sie gewickelten Bande wird dann zwischen das geschrägte obere Ende des Gurtes
13 und den vorderen Teil des Gurtes I3a gelangen,
welches gegen eine feste Stange 56 auf dem Hauptmaschinengestell gepreßt wird.
Während der Gurt 13'' noch in seiner zurückgezogenen
Stellung sich befindet, wird ein Bieger 57 nach vorn bewegt und biegt das nach oben gerichtete Vorderende des Bandes,
wie in Fig. 3 gezeigt ist, zurück über den oberen Teil der Zigarre. Hierauf wird das Schwinggestell
ii'1 nach vorn bewegt und nimmt das Glied nrf mit, so daß die Walze x^a das mit
Klebstoff versehene hintere Ende des Bandes aus seiner Stellung zwischen der Platte 52 und
dem Mundstück 32 des Klebstoffbehälters herausführt und es über das vordere Ende des
Bandes faltet, welches durch den Bieger 57 (Fig. 3) über die Zigarre gelegt worden ist.
Ein unter Federwirkung stehender Finger 57'1
auf der Biegerplatte 57 ist schmäler als die Platte und tritt (Fig. 16) nach, vorn über dieselbe
hinaus, wobei das Vorderende dieses Fingers schmaler ist als das Band, so daß das
mit Klebstoff versehene Hinterende des Bandes in Berührung mit dem Vorderende desselben
gepreßt werden kann, während das Band durch die Biegerplatte und ihren Finger noch mit
der Zigarre in Berührung gehalten wird. Dergestalt werden die beiden Enden zusammengeklebt,
ehe das Vorderende desselben von der Biegerplatte freigegeben wird, so daß das Band fest um die Zigarre gewickelt wird.
Nach der Entfernung der Biegerplatte werden die Trommeln 14 und 14" ein wenig gedreht,
und den Gurten 13 und 13" wird vermittels
der oben beschriebenen Vorrichtung eine Bewegung erteilt, so daß die übereinander
liegenden Enden zusammengepreßt und in Stellung gehalten werden, bis der Klebstoff
so weit erhärtet ist, daß sie fest verbunden bleiben und eine Trennung vermieden wird.
Um den Gurt bei dieser Arbeit zu unterstützen, ist auf dem Teile nrf eine Feder 59 vorgesehen,
die (Fig. 3 und 10) auf den vorderen Teil, des Gurtes 13^ wirkt. io<
Die Biegerplatte 57 ist, wie bei 60 gezeigt, geschlitzt, und zwar zur Aufnahme eines Stiftes
61 am oberen Ende eines Armes 6ia, der um
eine feste Welle 61 * schwingt. Die Vorwärtsbewegung
des genannten Armes 61'1 wird dabei ioj
durch eine Feder 61 c und seine Rückwärtsbewegung
durch eine Hubscheibe 62 auf der Welle 3 bewirkt. Diese Hubscheibe wirkt auf einen Stift, welcher aus einem Arm 62" heraustritt,
der drehbar an einem am Maschinen- n< gestell befestigten Stift angeordnet ist und
durch ein Glied 62b mit dem Arm 6ΐΛ in Verbindung steht.
Der Schlitz 60 in der Biegerplatte 57 ist geschrägt, und die Hubscheibe 62 besitzt eine
solche Form, daß der Arm 6iJ und die Biegerplatte
57 eine Anzahl von Hin- und Herbewegungen ausführen kann.
Angenommen, daß die Teile sich in der in Fig. 3 dargestellten Lage befinden, so wird die
erste Rückwärtsbewegung die Biegerplatte außer Berührung mit der mit einem Band versehenen
Zigarre bringen, und nachdem dieselbe durch Trennung der Gurte 13 und 13° aus der Maschine
entfernt worden ist, wird die Biegerplatte wieder vorbewegt, so daß das nächstliegende
Band über den Oberteil derselben geht, wobei Platte und Band, ohne daß eine Reibung
auf das letztere ausgeübt wird, zurückgehen (Fig. 18).
Nachdem das Band seine Endstellung erreicht hat, und ehe eine Zigarre zur Führung
auf die Gurte 13 und 13" auf dasselbe aufgebracht
worden ist, wird die Biegerplatte ein wenig vorbewegt, so daß das vordere Ende des
Bandes, wie in Fig. 19 gezeigt, ein wenig aufgebogen wird, und durch die Endbewegung
nach vorn wird die Biegerplatte dieses bereits nach oben gebogene Ende des Bandes (Fig. 3)
über die Zigarre biegen.
Der Schlitz 60 ist so abgeschrägt, daß vor jeder Rückwärtsbewegung der Biegerplatte ihr hinteres Ende angehoben und ihr vorderes Ende gesenkt wird, und vor jeder Vorwärtsbewegung dieser Platte wird ihr Hinterende gesenkt und ihr Vorderende angehoben.
Der Schlitz 60 ist so abgeschrägt, daß vor jeder Rückwärtsbewegung der Biegerplatte ihr hinteres Ende angehoben und ihr vorderes Ende gesenkt wird, und vor jeder Vorwärtsbewegung dieser Platte wird ihr Hinterende gesenkt und ihr Vorderende angehoben.
Die .mit einem Bande zu versehenden Zigarren werden in einen Behälter gelegt, dessen Boden
durch die Oberseite eines endlosen Gurtes 63 gebildet wird, welcher um eine vordere Trommel
63 a und eine hintere Trommel 63* geführt
wird. Diese Trommeln sitzen auf Wellen im Maschinengestell, und das hintere Ende 64
des genannten Behälters ist ebenfalls in dem festen Maschinengestell gelagert; seine Seiten
64^ dagegen werden von Stiften 64* getragen,
!5 welche an den Seiten des Gestelles einstellbar angeordnet sind, je nach der Länge der Zigarren,
so daß die Seiten gegeneinander verstellt werden können.
Der vordere Teil des Gurtes 63 ist nach unten
Der vordere Teil des Gurtes 63 ist nach unten
.0 geneigt und ruht auf einem geneigten Tische Ö3C, und alle Zigarren, mit Ausnahme des
untersten Lagers, werden durch eine Schwingplatte 65 in dem Behälter gehalten. . Diese
Schwingplatte ist einstellbar auf einer mit Gewinde versehenen Spindel 65" gelagert, welche
sich aus einer Schwingwelle 66 nach oben erstreckt, so daß die Platte 65 gehoben oder
gesenkt, werden kann, sobald ein Wechsel im Umfang der zu behandelnden Zigarren eintritt.
Die Welle 66 trägt auch einen gegabelten Arm 66α, dessen Vorderende geschlitzt ist,
zum Angriff der vorstehenden Enden des Stiftes 33C an der Pleuelstange 54. Die Niederbewegung
des Armes 66fl wird durch eine Feder 66* bewirkt und seine Vorwärtsbewegung durch eine
Hubscheibe 67 auf der Welle 3, die einen Stift angreift, welcher aus einem Arm 67" heraustritt,
der durch ein Glied 67* mit einem Arm 67° auf der Schwingwelle 66 verbunden ist
) (Fig. 1).
Der Kolben 54 ist hohl, und der Stift tritt durch Schlitze in den Seiten desselben und ist
mit einem Gleitblock 60/1 verbunden, welcher
auf einer Feder 69* sitzt, die mit einer Stellschraube
69c am oberen Ende des Kolbens verbunden ist (Fig. 5). Diese Feder erteilt dem
Kolben eine Bewegung nach unten, und er ist daher imstande, nachzugeben, sobald eine
Zigarre bei ihrem Niedergang irgendwelchen Widerstand findet, so daß keine Zigarre zerbrochen
wird.
Die Zigarren werden der Reihe nach in Taschen eines Trommelpaares 70 auf der Welle
70a gebracht, denen durch eine auf einem Arm
des Gliedes 67* gelagerte Klinke 70* eine teilweise Bewegung in gewissen ■ Zwischenräumen
mitgeteilt wird.
Wie in Fig. 1 gezeigt, tritt'diese Klinke in
die Zähne eines Rades 70 c an einem Ende der
Welle 70", und das andere Ende derselben trägt ein ähnliches Rad ljoi, in dessen Zähne
die Zähne eines Anschlages 70'' eingreifen, so daß eine Rückwärtsbewegung der Trommel
verhindert wird (Fig. 2). .
Die Zigarren werden der Reihe nach auf Platten 71 gebracht, welche von seitlich verstellbaren
Schiebern 71 a getragen werden, und
jede dieser Platten trägt eine Federklemme 72 mit einem Finger 72", der der Welle 70" genähert
oder von derselben entfernt werden kann, je nach dem Durchmesser der jedesmalig mit einem Bande zu versehenden Zigarren.
Die Trommeln .70 bringen die Zigarren der Reihe nach auf eine Kippplatte 73, welche von
einer Welle 73" getragen wird, die bei Bewegung in einer Richtung die Kippplatte nach unten
kippt, indem ein Stift 74 auf dem Gliede 67* gegen einen Arm 75 a an einem Ende der Welle
73fl trifft (Fig. 1), während eine Bewegung der
Welle 73^ in entgegengesetzter Richtung durch
eine Feder 74* am entgegengesetzten Ende der Welle bewirkt wird (s. Fig. 4).
Die Kolbenspindel 54 besitzt an ihrem unteren Ende einen rohrförmigen Kopf 75, der
mit Kissen 75" versehen ist, die auf die Mitte
der Zigarren pressen, und vom Kopf erstrecken sich in jeder' Richtung Stäbe 76, auf denen
Schieber 76" ruhen, welche nach innen gepreßt
werden, wenn der Kolben vermittels der Federn 76* nach unten geht, und nach auswärts,
sobald der Kolben durch Antreffen der Stifte 77 auf dem festen Gestell gegen die Hubscheibenstange
77" auf den Schiebern aufsteigt (Fig. 5).
Die Schieber 76" tragen Platten 79, und sobald
der Kolben niedergeht, treffen die Kissen 75a gegen das Oberteil einer Zigarre, welche
auf der Kippplatte 73 sich befindet, und gleichzeitig gehen die Hubscheibenplatten 77^ nieder
über die Stifte 77 hinaus, und die Platten werden gegen die Enden der Zigarre gepreßt, so
daß dieselbe während ihres Niederganges fest in wagerechter Stellung gehalten wird, bis sie
sicher zwischen die oberen Enden der Gurte 13 und 13^ gebracht worden ist. Die Kippplatte
73 schwingt nach unten, sobald der Kolben niedergeht.
Nachdem das Band um eine Zigarre befestigt worden ist, werden die Gurte 13 und 13'7 durch
den Rückgang der Gestelle 11 und n" getrennt,
und die mit dem Band versehene Zigarre fällt auf eine geneigte Platte 90 (Fig. 5), durch
welche sie in eine Mulde 91 an einer Seite der Maschine gebracht wird, die auf einer Seite zu
einem Behälter 91" ausgebildet ist.
In der Mulde 91 ist eine Stoßplatte 92 vorgesehen, die in derselben sich hin und her bewegt,
so daß sie die ihr nach und nach von der geneigten Platte 90 zugeführten Zigarren nach
vorn bewegt. Die Platte 92 ist durch ein Glied 92" mit einem Hebel 92* verbunden, welch
letzterer durch ein Glied 92er mit einer Kurbel
93 auf der Welle 3 in Verbindung steht (Fig. 1). Stifte 94 auf dem Boden der Mulde 91 verhindern
eine Bewegung der Zigarre nach rückwärts, nachdem sie einmal durch die Stoßplatte
92 nach vorn gebracht worden ist.
Der Gurt 63, welcher den Boden des Behälters für die Zigarren bildet, wird in bestimmten
Zwischenräumen von dem Schwinggestell 11 aus bewegt, welches einen Vorsprung oder
Arm 95 besitzt, der durch ein Glied 95" mit
einem Arm 95* verbunden ist, so daß er auf der Welle der vorderen Trommel 63^ des Gurtes
63 schwingt. Der Arm 95* hat eine unter
Federwirkung stehende Klinke, welche ein Zahnrad 96 bewegt, das an der Trommel 63^
gesichert ist und durch einen Anschlag φα
(Fig. 2) an einer Rückwärtsbewegung verhindert wird.
In einigen Fällen werden die Bänder bereits während ihrer Herstellung mit Klebstoff versehen;
in solchen Fällen wird der Klebstoffbehälter durch einen Flüssigkeitsbehälter zum
Anfeuchten der mit Klebstoff versehenen Stellen ersetzt.
Auch die endlosen Gurte, welche die Zigarren tragen, können durch Walzen ersetzt werden,
ohne daß die Wirkungsweise der' Maschine sich wesentlich ändert.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zur Befestigung von Bändern um Zigarren, dadurch gekennzeichnet, daß ein beweglicher Klebstoff behälter (23) jedesmal das oberste der in einem Halter aufgestapelten Bänder an einem Ende mit einem Tropfen Klebstoff versieht und unter eine Zigarre bringt, die aus einem Behälter (64, 64") beweglichen endlosen Gurten (13, 13") zugeführt wird, worauf durch einen auf die Zigarre ausgeübten Druck das eine Bandende aufwärts gebogen und in bekannter Weise durch einen Bieger (57) über die Zigarre gefaltet wird, während das mit Klebstoff versehene andere Bandende in bekannter Weise über das umgebogene erste gepreßt und bis zum Zusammenhatten der Bandenden in dieser Stellung festgehalten wird und hierauf die bandierte Zigarre durch die Gurte (13, 13") gerollt wird und beim Entfernen der Gurte voneinander in eine Mulde (91) fällt, aus der sie durch eine in der letzteren vorgesehene Ausstoßplatte (92) in eine Kiste o. dgl. befördert wird.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die aufgestapelten 7£ Zigarrenbänder tragende Platte (45) der in an sich bekannter Weise mit Seitenständern (42, 43, 44) versehenen Halteeinrichtung auf einer anhebbaren Zahnstange (45") sitzt und die Seitenständer (44 und 42) 8t mit federnden Nasen (44^ bzw. 42*) versehen sind, so daß die Bänder leicht eingeklemmt gehalten werden können und immer nur das oberste Band von dem Klebstoffbehälter (23) abgehoben wird. 8;
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Klebst'offbehälter (23) ein unter Federdruck stehender Kolben (33) zur Ausübung eines Druckes auf den Klebstoff und in dem Mundstück (32) des Behälters eine mit Gewinde versehene Stange (34) zur Regelung des Ausflusses des Klebstoffes angeordnet sind.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Vorratsbehälters (64,6411) aus einem beweglichen, endlosen Gurt (63) besteht, der die unterste der von einer einstellbaren Schwingplatte (65) zurückgehaltenen Zigarrenlagen einer in bekannter Weise mit Taschen ver- κ sehenen einstellbaren Trommel (70) zuführt.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249530C true DE249530C (de) |
Family
ID=508142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249530D Active DE249530C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249530C (de) |
-
0
- DE DENDAT249530D patent/DE249530C/de active Active
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