DE249750C - - Google Patents
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- DE249750C DE249750C DENDAT249750D DE249750DA DE249750C DE 249750 C DE249750 C DE 249750C DE NDAT249750 D DENDAT249750 D DE NDAT249750D DE 249750D A DE249750D A DE 249750DA DE 249750 C DE249750 C DE 249750C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/58—Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
- B64B1/60—Gas-bags surrounded by separate containers of inert gas
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Packages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. " - M 249750 KLASSE 77h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1910 ab.
Die Erfindung betrifft einen starren, aus einzelnen zylinderförmigen Gasbehältern bestehenden
Gastragkörper für Luftschiffe und kennzeichnet sich dadurch, daß Gaze oder ähnliches Gewebe mit dem bekannten wetterfesten
Bindestoff »Lösungen aus Azetylzellulose« oder Zelluloid bestrichen und dadurch in
steifen Zustand gebracht wird, wodurch die Möglichkeit entsteht, die einzelnen zylinderförmigen
Gasbehälter von verschieden großen Querschnitten unter Anwendung des genannten
Bindestoffes zu wickeln, wonach die so entstandenen Gasbehälter, um sie äußerst gasdicht
zu machen, noch einmal mit demselben Gewebe unter Verwendung des gleichen Bindestoffs
umwickelt werden. Nach Fertigstellung aller Gasbehälter werden dieselben dicht aneinandergelegt
und mit demselben Bindestoff unter sich verbunden. Es wird dann das so entstandene Bündel von einzelnen Gasbehältern
mit einem gleichartigen versteiften Gewebestreifen umwunden, wodurch sich die mittels
desselben Bindestoffes fest an die Gasbehälter anschließende zylinderförmige Hauptaußenhülle
bildet, welche nach Belieben noch einbis zweimal mit einem mit Bindestoff bestrichenen
Gewebestreifen umwickelt und dann noch einmal mit demselben Bindestoff bestrichen
wird, um der Haupthülle eine derartig dauerhafte und glatte Oberfläche zu geben,
daß sie den widrigsten Witterungsverhältnissen widersteht, keinerlei Feuchtigkeit in
sich aufnimmt und der an ihr vorbeiströmenden und sich reibenden Luft geringen Widerstand
entgegensetzt. Durch das so vorteilhafte Verschmelzen der einzelnen Gastragkörper
unter sich und mit dem Hauptaußenmantel entsteht weiter der große Vorteil, daß keinerlei innere Reibungen eintreten und deshalb
alle zwischen den einzelnen Gastragkörpern selbst sowie zwischen Außenmantel und
Gastragkörper sich bildenden Hohlräume mit Gas gefüllt werden können, und daß auch ein
Reißen, Knicken und Brechen des gesamten Gastragkörpers so gut wie ausgeschlossen ist.
Der auf diese Weise entstandene starre Gastragkörper ohne Verwendung eines Gerippes
aus Metall oder Holzstäben bietet dann noch den großen Vorteil, daß er bei großer Widerstandsfähigkeit
ein geringes Gewicht hat und von den in der Atmosphäre entstehenden elektrischen Strömen in keiner Weise beeinträchtigt
werden kann. Außerdem ist der wetterfeste Bindestoff »Lösungen aus Azetylzellulose«
nicht brennbar, und das ganze Material sowohl wie der Aufbau selbst wird besonders
billig.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. ι eine Ansicht des Gastragkörpers,
Fig. 2 eine Detailansicht des einen Endes desselben,
Fig. ι eine Ansicht des Gastragkörpers,
Fig. 2 eine Detailansicht des einen Endes desselben,
Fig. 3 einen Querschnitt durch denselben,
Fig. 4 das hintere Ende des Tragkörpers in der Ansicht.
Fig. 4 das hintere Ende des Tragkörpers in der Ansicht.
Die einzelnen zylinderförmigen Gasbehälter 1 und 2 von verschieden großen kreisförmigen
Querschnitten sind mittels Bindestoffes aneinandergeklebt, die Hauptaußenhülle 3 ist mit
demselben Bindemittel um die zu einem Bündel vereinigten einzelnen Gasbehälter gewickelt
und gasdicht gemacht. Die Endplatten 6 sind mit Mannlöchern versehen, durch welche jeg-
Claims (1)
- liehe Reparatur von innen heraus mit demselben Bindestoff auf besonders leichte Weise sich ausführen läßt, und durch welche sowohl die Gasfüllungen wie die Entleerungen stattfinden. Die luftteilende Spitze 6 ist mittels desselben Bindemittels angeklebt.Patent-A ν SPRU CH:Starrer Gastragkörper für Luftschiffe aus einzelnen zylinderförmigen Gasbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Gaze oder ähnlichem Gewebe gewickelten und mit wetterfestem Bindestoff, wie Lösungen von Azetylzellulose, Zelluloid gasdicht gemachten, in größerer Anzahl dicht aneinandergelegten Gasbehälter von verschieden großen, kreisförmigen Querschnitten von einem zylindrischen Mantel zusammengehalten werden, der ebenso wie die einzelnen Behälter aus um die letzteren herumgewickelter Gaze oder ähnlichem Gewebe besteht, das durch wetterfeste Bindestoffe festgehalten und gasdicht gemacht ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249750C true DE249750C (de) |
Family
ID=508341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249750D Active DE249750C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249750C (de) |
-
0
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