DE249829C - - Google Patents

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DE249829C
DE249829C DENDAT249829D DE249829DA DE249829C DE 249829 C DE249829 C DE 249829C DE NDAT249829 D DENDAT249829 D DE NDAT249829D DE 249829D A DE249829D A DE 249829DA DE 249829 C DE249829 C DE 249829C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 249829 KLASSE 57«. GRUPPE
ALFRED HAEDER in EILENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. April 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auslösen photographischer Verschlüsse. Es gelangt hier in an sich bekannter Weise ein Federwerk zur Benutzung, das den Verschluß nach Ablauf einer bestimmten, im voraus regelbaren Zeit betreibt. Bei solchen Federwerken pflegt man ein Hemmwerk anzubringen, das die Geschwindigkeit des Ablaufes des Federwerkes regelt, indem es bremsend wirkt.
Nach der Erfindung soll das Federwerk feine Entkupplungsvorrichtung besitzen, derart, daß ein oder mehrere Zahnräder bzw. von diesen betriebene Steuerorgane durch geeignete An-Ordnung von Federn, Hebeln, Nasen, Klinken o. dgl. vorübergehend und selbsttätig von dem Geschwindigkeitsregler entkuppelt werden. Hiermit wird der Zweck verfolgt, unter Benutzung der Antriebsfeder des Werkes ein augenblickliches Auslösen des Verschlusses zu erzielen.
Der Erfindungsgedanke, ein oder mehrere Zahnräder bzw. von diesen betriebene Steuerorgane vorübergehend und selbsttätig von dem Geschwindigkeitsregler zu trennen, ermöglicht eine Reihe von Ausführungsformen, von denen in Fig. ι bis 7 der Zeichnung einige als Beispiele dargestellt sind.
Fig. ι ist die Innenansicht einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 ist die Oberansicht der Ausführungsform nach Fig. 1.
Fig. 3 ist die Vorderansicht der Ausführungsform nach Fig. 1.
Fig. 4 ist die Innenansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 5 ist die Vorderansicht der Ausführungsform nach Fig. 4.
Fig. 6 ist die Innenansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 7 ist die Vorderansicht der Ausführungsform nach Fig. 6.
In der Ausführung nach Fig. 1 bis 7 wird die Kraft der Antriebsfeder g unter Zwischenschaltung eines Sperrades einerseits durch eine Anzahl Zahnräder auf einen Geschwindigkeitsregler e r, andererseits durch unmittelbare Verbindung auf den Auslösenocken k, welcher den durch eine Zugfeder in Spannung gehaltenen Auslösehebel i steuert, übertragen. Letzterer überträgt die Auslösebewegung durch ein Verbindungsmittel auf den Auslösehebel des Verschlusses. Die steil abfallende Fläche des Nockens k gewährleistet eine schnelle Bewegung des Hebels i in der einen Richtung. Damit die Bewegung dieses Hebels i auch in der anderen Richtung eine augenblickliche ist, wird die Nockenscheibe k selbsttätig von Beginn bis mindestens zum Ende der Erhebungskurve von dem Geschwindigkeitsregler er
entkuppelt. Dadurch, daß die Entkupplung auch noch auf einen beliebig großen Teil der Zeit ausgedehnt wird, während welcher der hochstehende Teil des Nockens den Verschluß 5 offenhält, kann die Dauer der Belichtung geregelt werden.
In der Ausführung der Erfindung nach Fig. ι bis 3 ist das Zahnrad a mit einem schrägen Ansatz b versehen, welcher in dem
ίο bestimmten Augenblick vermittels des Hebels c den Trieb d seitlich ausrückt und dadurch den mit dem Zahnrad a in Verbindung stehenden Nocken k vorübergehend vom Geschwindigkeitsregler e r entkuppelt, bis die Feder/" nach Freigabe des Hebels c den Trieb«! mit Zahnrad α wieder in Eingriff bringt. Durch Veränderung der Stellung des Nockens k zu der des Ansatzes b am Zahnrad α kann die Belichtungszeit verändert und durch einen Zeiger I, welcher mit dem Zahnrad a in Verbindung steht, eingestellt werden.
Ist der der Zeitdauer der Entkupplung entsprechende Bogen der Bahn des Zahnrades a gleich dem ansteigenden Teil des Nockens oder gar kleiner als dieser, so ist die Bewegung des Nockens während der ganzen Zeit des Offenstehens des Verschlusses durch das Bremswerk verzögert. Steht aber der Nocken k zum Ansatz b so, daß das Bremswerk nicht nur während der ansteigende Teil des Nockens k mit dem Auslösehebel i in Eingriff steht, sondern auch dann ausgerückt ist, wenn der höchste, zur Drehungsachse konzentrische Teil des Nockens wirksam ist, so ist die Zeit der vollen öffnung des Verschlusses entsprechend abgekürzt.
Die Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 4 und 5 ist gekennzeichnet durch eine Anzahl Klinken m, welche durch Federdruck gegen eine mit nur einem Einschnitt versehene Sperrscheibe η gedrückt werden. Die Antriebsfeder treibt die mit dem Nocken k in Verbindung stehende Scheibe ν an, auf welcher die Klinken m sitzen. Die Sperrscheibe η steht in zwangläufiger Verbindung mit dem Zahnrad α und wird durch eine der Klinken in mitgenommen.
In dem bestimmten Augenblick, das ist, sobald die das Zahnrad α mitnehmende Klinke m durch den Anschlag 0 ausgelöst wird, schnellt die Sperrscheibe η und mit ihr der Nocken k ein Stück herum, bis sich die nächste Klinke in den Einschnitt der Sperrscheibe η legt. Durch Verstellen des Anschlages 0, dessen Stellung der Zeiger w auf einer Skala ,vermerkt, läßt sich die Belichtungszeit verändern.
In der Auführungsform der Erfindung nach Fig. 6 und 7 wird der Nocken k, welcher durch ein Sperrad das Zahnrad α mitnimmt, vermittels des Stiftes p und des Hebels q vorübergehend vom Geschwindigkeitsregler entkuppelt. Letzterer besteht in der Ausführung aus der Reglerklinke e, welche durch Hebel q, Zugfeder s und Anschlag t mit dem Steigerrad r in Eingriff gehalten wird und Zahn für Zahn des Steigerrades r vorüberläßt.
Ist das Werk vermittels des Aufziehgriffes u aufgezogen, so dreht sich Nocken k mit Zahnrad α langsam vorwärts, bis der Stift p den Hebel q anhebt und die Reglerklinke e außer Eingriff bringt. In diesem Augenblick wird das Zahnrad α mit Nocken k vom Geschwindigkeitsregler entkuppelt, und zwar so lange, als der Stift p den Hebel q anhebt. Durch Veränderung der Stellung des Nockens k zur Stellung des Stiftes φ kann die Belichtungszeit verändert werden.
In der Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 ist der Aufziehgriff u mit einem Zeiger, der zur Einstellung der Belichtungszeit dient, versehen und gleichzeitig als Signalscheibe ausgebildet. Da letztere mit dem Nocken zwangläufig verbunden ist, läßt sie von weitem die Tätigkeit des Federwerkes sowie den Augenblick der Belichtung erkennen.
Die Ausbildung der Steuerorgane ist für das Wesen der Erfindung ohne Belang. So kann z. B. Nocken k und Hebel i durch eine mit Ansätzen versehene Steuerscheibe o. dgl. ersetzt werden und außer dem einen Stift p (Fig. 6) noch ein zweiter vorgesehen sein, zu dem Zwecke, das Steuerorgan zweimal hintereinander vom Geschwindigkeitsregler zu entkuppeln und so ein augenblickliches öffnen und Schließen des Verschlusses zu erzielen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Federwerk zum Betreiben von phötographischen Verschlüssen mit einem Hemmwerk zum Regeln der Ablaufgeschwindigkeit des Federwerkes, gekennzeichnet durch eine lösbare Verbindung zwischen dem Federwerk und dem Hemmwerk, welche durch das Federwerk während dessen Ablauf vor der Auslösung des Verschlusses unterbrochen wird, zu dem Zwecke, ein augenblickliches Auslösen des Verschlusses zu erzielen.
2. Entkupplungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (a) einen Ansatz (b) besitzt, welcher zu bestimmter Zeit vermittels eines Hebels (c) und einer Feder (f) einen zwischen den Geschwindigkeitsregler und das Zahnrad (a) geschalteten Trieb (d) vorübergehend ausrückt. \
3. Entkupplungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Anzahl
Klinken (m), welche, durch Federdruck gegen eine mit nur einem Einschnitt versehene Sperrscheibe (n) gedrückt, diese mit dem Zahnrad (a)- kuppeln, durch einen Anschlag (o) aber vorübergehend ausgelöst werden.
4 & f\3
4. Entkupplungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Zahnrad (a) sitzender Stift (p) vermittels eines Hebels (q) und einer Feder (s) vorübergehend die Reglerklinke (e) außer Eingriff mit dem Steigerrad (r) bringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969141C (de) * 1950-12-09 1958-05-08 Ruhrstahl Ag Verfahren zum Kuehlen und Reinigen von staubhaltigen Gasen, insbesondere von Grubenwettern
DE974012C (de) * 1952-12-02 1960-08-25 Junghans Geb Ag Hemmwerk fuer fotografische Objektivverschluesse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969141C (de) * 1950-12-09 1958-05-08 Ruhrstahl Ag Verfahren zum Kuehlen und Reinigen von staubhaltigen Gasen, insbesondere von Grubenwettern
DE974012C (de) * 1952-12-02 1960-08-25 Junghans Geb Ag Hemmwerk fuer fotografische Objektivverschluesse

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