DE249999C - - Google Patents
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L5/00—Arrangements affording multiple use of the transmission path
- H04L5/02—Channels characterised by the type of signal
- H04L5/06—Channels characterised by the type of signal the signals being represented by different frequencies
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249999-KLASSE 2\a. GRUPPE
SOCIETE DES TELEGRAPHES MULTIPLEX (SYSTEME E. MERCADIER) in PARIS.
Schwingplatte für monophonische Relais. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1910 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
2O. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 26. Januar 1910 anerkannt.
die Priorität
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schwingplatte für monophonische, z. B. für
die Vielfachtelegraphie zur Verwendung kommende Relais, welche Platte nur für den
ersten harmonischen Ton des Grundtones ausschwingt. Wird eine nur für den ersten harmonischen
Ton des Grundtones ausschwingende. Platte mit einem Weicheisenanker unmittelbar
versehen, so tritt der durch Versuche festgestellte Nachteil ein, daß eine derartige Schwingplatte
nicht monophonisch bleibt, d. h. daß die Schwingplatte nicht mehr eine reine Knotenlinie
besitzt und nicht mehr nur für den ersten harmonischen Ton des Grundtones ausschwingt oder anspricht.
Nach der vorliegenden Erfindung soll auf einer Schwingplatte für monophonische Relais
der Weicheisenanker nicht unmittelbar, sondern vermittels eines konisch ausgeführten
Zwischenstückes befestigt werden, welches infolge seiner konischen Gestaltung mit der
Schwingplatte eine möglichst kleine Berührungsfläche aufweist, so daß die Schwingungen
der monophonischen Platte durch den Weicheisenanker in keiner Weise beeinflußt werden
und die Schwingplatte trotz des Weicheisenankers eine reine Knotenlinie behält und nur
für den ersten harmonischen Ton des Grundtones ausschwingt. Hierbei bilden die Schwingplatte,
das konisch ausgeführte Zwischenstück und der Weicheisenanker ein starres einheitliches
Ganzes mit gemeinschaftlicher Symmetrieachse, wodurch ein reiner Ton erhalten wird.
Nach der vorliegenden Erfindung wird es ermöglicht, nach der Beschaffenheit und dem
Gewicht der Schwingplatte einerseits und nach dem Gewicht des Zwischenstückes und des
Weicheisenankers andererseits die Abmessungen der Knotenlinie der Schwingplatte genau
zu bestimmen und zu regeln. Es kann also für einen bestimmten Ton eine Schwingplatte
von einem kleineren Durchmesser verwendet werden, welche zur Erzielung dieses bestimmten
Tones mit einem Weicheisenanker und einem Zwischenstück von bestimmtem Gewicht versehen wird, so daß mittels dieser
Schwingplatte von kleinerem Durchmesser genau derselbe Ton erzielt wird als mit einer
Schwingplatte ohne Weicheisenanker von größerem Durchmesser. Hierdurch ist der weitere
Vorteil erzielt, daß die Dämpfungen der Schwingungen bei einer Schwingplatte mit
kleinerem Knotenliniendurchmesser schneller vor sich gehen als bei einer Schwingplatte
mit größerem Knotenliniendurchmesser. Infolge der schnellen Dämpfung der Schwingungen
können mit einer nach der vorliegenden Erfindung ausgeführten Schwingplatte, z. B.
40 Signale für die Sekunde gegeben werden,
wodurch die Vervielfachung der telegraphischen, auf Synchronismus beruhenden Schnelldruckapparate
(z. B. die Hughes- und Baudot-Apparate) ermöglicht wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen in Ansicht und Aufsicht die in Frage stehende Vorrichtung.
ίο Die Scheibe α ist aus einem magnetischen
oder nicht magnetischen schwingenden Körper hergestellt und in ihrer Mitte mit einem Anker b
aus sehr reinem Weicheisen und von regelmäßiger geometrischer Form besetzt. Dieser
zur Verminderung der magnetischen Remanenz sorgfältig ausgeführte Anker besteht aus
in Holz ausgeglühtem Lancashire-Eisen und sitzt auf der Unterfläche eines konisch ausgeführten
Zwischenstückes c aus Messing. Infolge der besonderen konischen Gestaltung des
Zwischenstückes c und der Befestigung desselben mit seiner oberen kleinen Endfläche an
der Schwingplatte α ergibt sich eine möglichst klein gehaltene Berührungsfläche zwischen
Schwingplatte α und Zwischenstück c, so daß die Schwingungen der monophonischen Platte a
durch den Weicheisenanker in keiner Weise beeinflußt werden. Infolge der Nichtbeeinflussung
der Schwingungen der Platte α durch . 30 den Weicheisen anker bleibt die Schwingplatte a
monophonisch, d. h. sie behält eine reine Knotenlinie und schwingt nur für den ersten
harmonischen Ton des Grundtones aus. Von oben her ist in dieses Zwischenstück eine
Messing- oder Stahlschraube d mit vierkantigem Kopf eingesetzt, welche den Anker in
der Mitte der schwingenden Platte α festhält. In dem Kopf dieser Schraube ist eine
Schraube e mit sechseckigem Kopf eingelassen, auf dessen Oberfläche eine kleine Scheibe f
aufgelegt ist. Diese Scheibe ist aus einer leitenden, nicht oxydierbaren Legierung, wie beispielsweise
einer Silber-Platinlegierung, gebildet.
Zur Regelung der parallelen Lage der Platte a
von der beschriebenen Anordnung zum Magneten kommen die Schraubenspindeln ν zur
Verwendung, die mit ihrem unteren Ende in die Grundplatte χ des Apparates eingeschraubt
und auf welche einerseits die Muttern u und andererseits die Prismen t aufgeschraubt sind;
die Richtung der Kanten dieser Prismen fällt mit der Richtung der Knotenlinie zusammen.
Durch mehr oder weniger großes Verstellen der Muttern u auf den Schraubenspindeln υ
sichert man sich ganz nach Wunsch die gesuchte parallele Lage.
Die auf der Schraube e befestigte kleine Scheibe f wirkt mit einem entsprechenden
Kontakt h am Ende eines schwingenden Hebels g zusammen, der in geeigneter Weise ausgeglichen
ist und das monophonische Relais vervollständigt.
Claims (1)
- Patent-A NSPRu ch:Schwingplatte für monophonische Relais, die für den ersten harmonischeu Ton des Grundtones ausschwingt, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterfläche der Schwingplatte vermittels eines Zwischen-Stückes unter Aufrechterhaltung einer möglichst kleinen Berührungsfläche zwischen letzterem und der Schwingplatte ein Weicheisenanker befestigt ist und diese Teile ein einheitliches starres Ganzes mit gemeinsamer Symmetrieachse bilden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249999C true DE249999C (de) |
Family
ID=508566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249999D Active DE249999C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249999C (de) |
-
0
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