DE2500191C3 - Vorrichtung zum Aufspannen und Abnehmen eines Blattes Papier oder eines anderen folienförmigen Materials auf eine bzw. von einer Drehwalze - Google Patents

Vorrichtung zum Aufspannen und Abnehmen eines Blattes Papier oder eines anderen folienförmigen Materials auf eine bzw. von einer Drehwalze

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DE2500191C3
DE2500191C3 DE19752500191 DE2500191A DE2500191C3 DE 2500191 C3 DE2500191 C3 DE 2500191C3 DE 19752500191 DE19752500191 DE 19752500191 DE 2500191 A DE2500191 A DE 2500191A DE 2500191 C3 DE2500191 C3 DE 2500191C3
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DE19752500191
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DE2500191B2 (de
DE2500191A1 (de
Inventor
Michel PalaJseau Villebon-sur-Yvette; Ramadier Andre Paris; Beduchaud (Frankreich)
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Alcatel CIT SA
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Compagnie Industrielle de Telecommunication CIT Alcatel SA
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Anlagen, bei denen ej notwendig ist, eine Drehwalze mit Papier, Film unc anderen Folien zu versorgen, die während des Betrieb;
der betreffenden Anlage auf die Walze gespannt werden müssen. Die Erfindung ist geeignet insbesonde re für Faksimile-Anlagen, in denen sende- odei empfangsseitig Dokumente abgetastet oder rekonstituiert werden.
Die gewöhnlich verwendeten Vorrichtungen sind was das Aufspannen und die Entnahme des Blattes angeht, handbetrieben; bei ihnen muß das Blatt durch eine Bedienungsperson unter eine Klammer oder unter eine oder zwei Längsstangen eingeführt werden, die das
ίο Pap er unter der Wirkung von Rückholfedern einklemmen. Ein Beispiel für eine solche Vorrichtung wird in der französischen Patentschrift Nr. 20 27 124 beschrieben.
Es si.id auch halbautomatische Vorrichtungen bekannt, die einen Schieber umfassen, auf den die aufzurollenden Dokumente gelegt werden. Beim Einschieben des Schiebers werden die Dokumente mit einem System aus Drähten und Klemmleisten auf die Walze aufgewickelt, das durch geeignete Mittel auf der Oberfläche der Walze mitgenommen wird. Wenn der Schieber aus dem Gerät herausgezogen wird, wird das, System aus Drähten und Klemmleisten von der Walze gelöst und auf die Oberfläche des Schiebers abgewikkelt. Eine solche Vorrichtung .st beispielsweise in der fran/.ösischen Patentschrift Nr. 20 I j 872 beschrieben.
Sie ist wenig anpassungsfähig hinsichtlich verschiedener Blattformate, und die Aufwickel- und Kupplungsvorrichtung des Systems aus Klemmleisten und Drähten bildet aufgrund ihrer Kompliziertheit eine Quelle für Betriebsstörungen.
Zur Vereinfachung der Mechanik wäre es zweckmäßig, das Blatt lediglich mit einem Rand auf der Walze zu befestigen und das Halten des Blattes auf der Walze durdi Druck- oder Führungsmittel zu gewährleisten. Diese Lösung wird bei einigen handbetriebenen Aufspannvorrichtungen gewählt, kann jedoch nicht direkt auf eine halbautomatische Aufspannung übertragen werden, bei der ein Schieber mechanisch mit der Waliie gekoppelt ist, da das Herausziehen des Schiebers die Walze gegensinnig drehen und den freien Rand des Dokuments beim Auftreffen auf irgendein Hindernis einklemmen würde. In einer Vorrichtung, bei der das Dokument lediglich an einem Rand gehalten wird und bei der ein zu großer Abstand des anderen Rands von der Walze während des Betriebs durch eng die Walze umschließende Führungselemente verhindert wird, verfängt sich das freie Blattende an den Führungsmitteln, sobald die Walze beim Papierausspanrien in umgekehrte Richtung in Drehung versetzt wird.
Mit der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung sollen diese Schwierigkeiten überwunden werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der vier Figuren näher erläutert.
F i g. I stellt schematisch im Schnitt ein Faksimile-Gerät mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung dar;
Fig.2 zeigt einen weiteren Schnitt durch dasselbe Gerät;
Fig.3 und 4 stellen dasselbe Gerät in verschiedenen wiebszuständen dar.
In Fig· 1 ist em Faksimile-Gerät zu sehen, das auf -einem Sockel 1 und unter seiner Haube 2 eine Walze 3 ' fweist, die durch einen hier nicht dargestellten Motor 1 getrieben wird und vor einem Schreib- bzw. Lesekopf I in der Richtung rotiert, die durch den Pfeil 5 angedeutet ist Aus Gründen der Klarheit Jer Beschreibung werden hier sämtliche elektrischen und elektronische;· Geräteteile fortgelassen. to
nie Aufspann- und Abziehvorrichtung enthält ein Mittel mit dem die Walze in einer vorbestimmten Stellung angehalten wtrden kann. Dieses Mittel wird aus einem Arm 6 gebildet, der auf einer Achse 7 gelenkig angeordnet ist und eine SchaltroHe 8 trägt, die mit einer Kerbe 10 auf einer Nockenscheibe 9 zusammenwirkt. Wer.« der Arm sich in Tiefstellung befindet, läuft die SchaltroHe auf dem Umfang der Nockenscheibe 9 und rastet schließlich in die Kerbe ein, wodurch die Walze schlagartig angehalten wird. In diesem Augenblick wird durch geeignete Mittel die Stromzufuhr zum Motor unterbrochen. Die Kerbe 10 weist eine asymmetrische Form auf. durch die es der SchaltroHe 8 möglich ist, die Kerbe 10 zu verlassen, wenn die Walze gegensinnig gedreht wird. d. h. umgekehrt zum Pfeil 5. 2
Der Schreib- und Lesekopf 4 ist auf einem Schlitten 11 montiert, auf dem dieser Kopf während des Betriebs des Geräts an der Walze entlang geführt wird.
Entlang einer Mantellinie der Walze ist eine Klemmleiste 12 angeordnet, die mit Hilfe einer Feder 13 ein Blatt einklemmt.
Darüber hinaus enthält das Gerät einen Schieber 14. der in der F i g. 1 in eingeschobener Stellung gezeigt wird. Wie später noch beschrieben wird, kann dieser Schiebei unter der Walze 3 gleiten, und er ist mit dieser Walze über eine fest an den Schieber angeschlossene Zahnstange 15 und ein mit der Walze fest verbundenes Zahnrad 16 gekoppelt. In F i g. 2, die das Gerät im selben Zustand wie F i g. 1 zeigt, ist ersichtlich, daß die Zahnstange lediglich einen Teil des Schiebers in dessen Längsrichtung einnimmt, so daß die Walze bei vollständig eingeschobenem Schieber zur Rotation freigegeben ist.
Fast am inneren Ende des Schiebers befindet sich ein Anschlag 17, der dazu dient, die Klemmleiste 12 zu lösen, wenn der Schieber vollständig herausgezogen ist (F i g. 4) Unter dem Anschlag ist ein Magnet 24 oder ein Weicheisenstück angebracht, das mit einem anderen magnetischen Element 25 zusammenwirkt, das auf dem Gerätesockel befestigt ist. Diese Magnet- bzw. Weicheisenstücke ziehen sich gegenseitig an, wenn der Schieber vollkommen herausgezogen ist, und halten ihn in diesem Zustand, wenn von der Bedienungsperson keinerlei Kraft mehr aufgewendet wird.
Zum Schieber gehört eine Platte 18, die durch vier Federn 19 auf der Oberseite des Schiebers gehalten wird. Diese Platte bildet ein elastisches Druckmittel während des Ein- und Ausspannvorgangs. Sie liegt praktisch tangential zur Walze.
Schließlich sind noch Führungsmittel 20 vorgesehen. die in geringer Entfernung über einen großen Teil des Umfangs um die Walze herum angeordnet sind. Es bleiben lediglich ein oberer Spalt, der die Berührung zwischen dem Schreib- bzw. Lesekopf 4 und dem Papier ermöglicht, und ein Ausschnitt von etwa 100° an der Unterseite der Walze frei, der für das Aufspannen und Abziehen eines Blattes notwendig ist. Ein weiteres Führungsmittel 21. das mit dem Schieber fest verbunden ist, deckt den größten Teil des genannten Ausschnitts ab, wenn der Schieber eingeschoben ist
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschriebea Der in F i g. 1 gezeigte Zustand entspricht dem Ruhezustand des Geräts. Die Walze nimmt eine bestimmte Winkelstellung ein, die durch das Zusammenwirken der SchaltroHe 8 und der Kerbe 10 erreicht wird. Die Klemmleiste 12 ist in geschlossenem Zustand. Um ein Blatt auf die Walze zu spannen, zieht die Bedienungsperson den Schieber vollständig heraus. Durch diese Bewegung wird die Walze im zum Pfeil 5 entgegengesetzten Sinn gedreht, wooei die SchaltroHe 8 freigegeben wird, bis sich die Klemmleiste 12 in der tiefsten Stellung befindet. In diesem Augenblick nimmt der Anschlag 17 einen seitlichen Vorsprung der Klemmleiste mit und löst diese gegen die Wirkung der Feder 13. Die beiden magnetischen Stücke 24 und 25 halten den Schieber in der äußersten Stellung fest. Anschließend führt die Bedienungsperson das Dokument 22 ein und schiebt es so weit vor, bis der Vurderrand des Dokuments gegen den Boden des durch die Klemmleiste 12 geöffneten Spalts stößt.
Wenn der Schieber gegen die Kraftwirkung der magnetischen Stücke 24 und 25 wieder geschlossen wird, löst der Anschlag 17 die Klemmleiste, die sich schließi und den Rand des Dokuments einklemmt Gleichzeitig dreht sich die Walze in Richtung des Pfeils 5 und bleibt in der Stellung gemäß F i g. 1 stehen, wenn das Zahnrad 16 nach dem Durchlauf der Zahnstange 15 freigegeben wird. Die Schaltrolle 8 ist in dieser Stellung wieder in die Kerbe 10 der Nockenscheibe 9 eingerastet. Die Bedienungsperson kann also den Schreib- und Lesekopf in Betriebsbereitschaft bringen und den Schlitten 11 für die Übertragung bzw. den Empfang in Betrieb set/en. Während des Betriebs ist die SchaltroHe durch hier nicht dargestellte Mittel aus der Kerbe 9 herausgenommen.
Gegen Ende des Arbeitsgangs nähert sich die Schaltrolle 8 von neuem der Nockenscheibe 9 und rastet in die Kerbe 10 ein, wodurch das Gerät in der in F ι g. 1 gezeigten Stellung angehalten wird.
Zum Ausspannen öffnet die Bedienungsperson den Schieber Die besondere Form der Zahnstange bewirkt, daß die ersten zwei oder drei Zentimeter des Schieberweges keinerlei Wirkung auf die Stellung der Walze haben, jedoch entfernt sich bereits in dieser Phase das Führungselement 21 von der Walze und gibt den freien Rand des Dokuments frei, das sich aufgrund seiner eigenen Steifigkeit von der Walze lost.
Sobald die Zahnstange und das Zahnrad in Eingriff sind, beginnt die Walze sich in Richtung des Pfeils gemäß F i g. 3 zu drehen, und die Schaltrolle 8 verlaßt die Kerbe 10. Gleichzeitig ist die Platte 18 unter der Walze angelangt und drückt gegen diese. Die Walzenbewegung ist mit der Bewegung der Platte synchron, dav Dokument legt sich auf die Platte und tritt auf dem Schieber in Richtung auf die Bedienungsperson aus dem Gerät aus. F i g. 3 zeigt einen Zustand, der sehr kurze Zeit nach dem Eingriff des Zahnrads in die Zahnstange ene,eht wiH. wahrend F i g. 4 den Schieber wieder vollkommen herausgezogen mit dem auf ihm hegenden Dokument zeigt. Der Ansehlag hat die Klemm eiste geöffnet und die Bedienungsperson kann ohne i>ctiwicrickeiiend.is Dokument entnehmen.
'Die Erfindung ist nicht auf die oben im einzelnen beschriebene Ausführungsform beschränkt. Die Platte 18" kann durch eine oder mehrere elastische Schienen
oder durch einen Teppich mit weichen erhobenen Punkten ersetzt werden. Auch kann die Zahnstange durch ein Antriebsmittel ersetzt werden, das mit Reibung oder mit Kabeln arbeitet. Schließlich kann die Erfindung auch bei Geräten eingesetzt werden, die keine Faksimile-Geräte sind.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verrichtung zum Aufspannen und Abnehmen eines Blattes Papier oder eines anderen folienförmigen Materials auf eine bzw. von einer Drehwalze, insbesondere bei einem Gerät zur Herstellung eines Faksimiles von einer graphischen Vorlage, mit einer Einrichtung, mit der die Walze in einer bestimmten Winkelsteilung angehalten wird, ferner eisern das Blatt beim Aufspann- bzw. Abnahmevorgang aufnehmenden Schieber, der unter der Walze verschoben werden kann und der mechanisch für einen Teil seiner Hin- und Herbewegung an die Drehbewegung der Walze gebunden ist, eine' Klemmleiste, die entlang einer Mantellinie der Walze verläuft und durch elastische Mittel in einer sogenannten geschlossenen Stellung gehalten wird, bei der ein Rand des Blattes eingeklemmt ist, und schließlich einem Anschlag, der mit dem Schieber fest verbunden ist und auf die Klemmleiste so einwirkt, daß sie das Blatt freigibt, wenn der Schieber vollständig herausgezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (14) auf einem Teil seiner Oberseite mit elastischen Druckmitteln (18) versehen ist, die tangential auf die zylindrische Oberfläche der Walze (3) einwirken, wenn der Schieber sich zwischen seinen beiden extremen Stellungen befindet, die die Walze jedoch dann nicht mehr berühren, wenn der Schieber vollkommen eingeschoben ist.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Mittel (18) mindestens eine obere Schicht umfassen, die aus einem Material besteht, das einen hohen Reibungskoeffizienten aufweist.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Anhalten der Walze (6 bis 10) so angeordnet ist, daß, wenn die Walze ihre bestimmte Winkelstellung aufweist, die Klemmleiste (12) sich in dem Viertel der Walzenoberfläche befindet, das zur Bedienungsperson hin ausgerichtet ist.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Kopplung zwischen der Walze (3) und dem Schieber (14) so gestaltet ist, daß die Klemmleiste (12) sich im tiefsten Punkt der Walze befindet, wenn der Schieber vollkommen herausgezogen ist.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber vor den Druckmitteln (18) mit Führungsmitteln (21) fest verbunden ist, die. wenn der Schieber (14) vollkommen eingeschoben ist, über eine geringe Entfernung hinweg die Oberfläche der Walze (3) umgeben.
6. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Kopplung zwischen der Walze (3) und dem Schieber (14) durch mindestens eine Zahnstange (15), die fest mit dem Schieber (14) verbunden ist, erreicht wird, die mit einem fest mit der Walze (3) verbundenen Zahnrad (16) zusammenwirkt.
7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß je ein magnetisches Teil (24, 25) auf dem Schieber (14) bzw. dem unbeweglichen Gehäuseboden des Gerätes so angebracht sind, daß sie sich gegenseitig anziehen und festhalten, wenn der Schieber vollkommer herausgezogen ist
DE19752500191 1974-01-07 1975-01-03 Vorrichtung zum Aufspannen und Abnehmen eines Blattes Papier oder eines anderen folienförmigen Materials auf eine bzw. von einer Drehwalze Expired DE2500191C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7400457A FR2323276A1 (fr) 1974-01-07 1974-01-07 Dispositif de chargement et de dechargement d'une feuille sur un tambour
FR7400457 1974-01-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2500191A1 DE2500191A1 (de) 1975-07-24
DE2500191B2 DE2500191B2 (de) 1976-10-21
DE2500191C3 true DE2500191C3 (de) 1977-06-02

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