DE250023C - - Google Patents

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DE250023C
DE250023C DE1912250023D DE250023DA DE250023C DE 250023 C DE250023 C DE 250023C DE 1912250023 D DE1912250023 D DE 1912250023D DE 250023D A DE250023D A DE 250023DA DE 250023 C DE250023 C DE 250023C
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DE
Germany
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trigger
firing pin
pawl
rod
hook
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Application number
DE1912250023D
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/30Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
    • F41A19/31Sear arrangements therefor
    • F41A19/32Sear arrangements therefor for catching the percussion or firing pin after each shot, i.e. in single-shot or semi-automatic firing mode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250023 KLASSE 72 h. GRUPPE
KARL AUGUST BRÄUNING in HERSTAL. Abzugvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Abzugvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen, bei welcher der Schlagbolzen mit einer unter der Wirkung einer Feder stehenden Spannklinke versehen ist, welche den Schlagbolzen durch Anschlag gegen den Rahmen in der gespannten Lage festhält, und die für das Abfeuern ausgelöst wird.
Die Erfindung erstreckt sich besonders dar-
o auf, daß die durch die Abzugstange auszulösende Spannklinke die Abzugstange beim Wiederspannen des Schlagbolzens nach vorn mitnimmt, die dann beim Loslassen des Abzuges von diesem nach hinten in eine solche Lage zurückgeführt wird, daß sie die Spannklinke beim Durchziehen des Abzuges auslösen kann, wobei dieses Auslösen jedoch erst dann möglich wird, wenn ein Haken des Abzuges eine geneigte Fläche der Abzugstange
ο freigegeben hat.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausfübrungsform der Erfindung in Anwendung bei einem selbsttätigen Gewehr. Fig. ι zeigt die Teile bei Feuerbereitschaft der Waffe und Fig. 2 nach dem Schuß, wenn der Schlagbolzen durch den selbsttätigen Mechanismus von neuem gespannt ist, bevor jedoch der Schütze den Abzug freigegeben hat.
An dem Schlagbolzen i, der durch seine
j Feder 2 nach vorn gedrückt wird, ist mittels des Zapfens 3 eine durch dieselbe Feder nach unten gedrückte Spannklinke 4 drehbar aufgehängt. Wenn der Schlagbolzen 1 gespannt ist, so legt sich die Spannklinke 4 gegen eine Rast 6 des Rahmens. Wird die Spannklinke 4 ausgehoben, so schnellt der Schlagbolzen vor, wobei er die Spannklinke 4 in die Nut 7 mitnimmt. Der Rückgang des Schlagbolzens, der infolge des Rückstoßes des Verschlußstückes 8 vor sich geht, führt die Spannklinke 4 hinter den Anschlag 6 und spannt infolgedessen den Schlagbolzen von neuem.
Die Anordnung zum Heben der Spannklinke 4 ist derart ausgeführt, daß das Wiederspannen des Schlagbolzens ermöglicht wird, auch wenn der Schütze den Abzug 9 nicht freigegeben hat.
Dieser an dem Rahmen drehbar gelagerte Abzug 9 steht unter der Wirkung einer Feder 11, welche gleichzeitig für die Sicherung benutzt wird, die durch Eingriff eines Teiles 12 in eine Rast 13 des Schlagbolzens erfolgt.
Der Abzug trägt einen Zapfens 14, der in die Gabel 15 der Abzugstange 16 eintritt, und läuft nach vorn in einen hakenartigen Arm 17 aus, der in eine Öffnung 18 der Stange 16 eingreift. Die Öffnung 18 besitzt nach hinten eine senkrechte Fläche 23, die nach unten in eine nach hinten geneigte Fläche 24 ausläuft.
In der Stange 16 ist ein Schlitz 19 vorgesehen, in welchen eine mit dem Rahmen fest verbundene Achse 20 eingreift. Die Stange 16 läuft nach vorn in einen Arm 21 aus, der unter Vermittlung der Nase 22 die Spannklinke 4 heben kann.
Wenn die Teile die Lage nach Fig. 1 einnehmen und der Abzug 9 durchgezogen wird, so wird durch den Zapfen 14 der hintere Teil der Abzugstange 16 gesenkt und der Arm 21 gegen die Nase 22 der Spannklinke 4 gehoben. Während dieses Vorganges ändert der Haken 17
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vor der senkrechten Fläche 23 seine Lage in solcher Weise, daß jede Bewegung der Stange nach vorn vollständig unmöglich wird. Beim weiteren Durchziehen des Abzuges 9 hebt der Arm 21 die Nase 22 und bewirkt das Abfeuern. Während dieser Zeit ist der Haken 17 so weit gesenkt worden, daß er vor die geneigte Fläche 24, und zwar außer Berührung mit dieser Fläche gebracht ist. Nach dem Schuß nimmt der Schlagbolzen seine ursprüngliche Lage wieder ein, die Nase 22 trifft gegen den Arm 21, der immer hochgehalten wird und zieht ihn nach vorn in die Lage nach Fig. 2, bis der Haken 17 gegen den unteren Teil der geneigten Fläche 24 trifft. Wenn der Schütze jetzt den Abzug 9 freigibt, so nimmt dieser, der unter der Wirkung der Feder 11 steht, seine Anfangsstellung wieder ein, wobei der Haken 17 gehoben und die Nase 21 durch den Zapfen 14 gesenkt wird. Die Wirkung des Hakens 17 auf die geneigte Fläche 24 führt die Stange 16 nach hinten zurück, wodurch schließlich sämtliche Teile in die Stellung nach Fig. 1 zurückgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abzugvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffen, bei der der Schlagbolzen durch eine auf ihm drehbar angeordnete sich gegen den Rahmen stützende Spannklinke in der Spannlage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Abzugstange (16) auszulösende Spannklinke (4) die Abzugstange beim Wiederspannen des Schlagbolzens nach vorn mitnimmt, die dann beim Loslassen des Abzuges von diesem nach hinten in eine solche Lage zurückgeführt wird, daß sie die Spannklinke (4) beim Durchziehen des Abzuges auslösen kann, wobei dieses Auslösen jedoch erst dann möglich wird, wenn ein Haken (17) des Abzuges eine geneigte Fläche (24) der Abzügstange freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1912250023D 1912-01-03 1912-01-04 Expired DE250023C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE191215971X 1912-01-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE250023C true DE250023C (de) 1912-08-05

Family

ID=32522543

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1912250023D Expired DE250023C (de) 1912-01-03 1912-01-04

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH60564A (de)
DE (1) DE250023C (de)
GB (1) GB191215971A (de)
NL (1) NL33C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL33C (nl) 1913-09-15
GB191215971A (en) 1913-05-22
CH60564A (fr) 1913-08-01

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