DE2500449C3 - Gleichspannungssteller zur Speisung eines Verbrauchers mit Gleichspannungsimpulsen variierbarer Frequenz - Google Patents
Gleichspannungssteller zur Speisung eines Verbrauchers mit Gleichspannungsimpulsen variierbarer FrequenzInfo
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Description
tet, wobei 0,5<K<l ist und 7Ί der konstante
Zeitabstand zwischen den beiden Impulsen der Gruppe ist.
2. Gleichspannungssteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
(A) derart ausgebildet ist, daß die Umschaltung von symmetrischer auf gruppenweise Pulsierung bei
einer niedrigeren Pulsfrequenz erfolgt als die Umschaltung von gruppenweiser auf symmetrische
Pulsierung.
kommende Strom aus Impulsgruppen mit einer bestimmten Anzahl von Impulsen (insbesondere zwei)
pro Gruppe besteht, wobei die Gruppenimpulse untereinander konstanten Zeitabstand haben, jedoch
der Zeitabstand zwischen benachbarten Gruppen veränderlich ist. Hierdurch kann eine bestimmte
diskrete Frequenz, nämlich die obengenannte Trägerfrequenz, in dem von der Gleichspannungsquelle
kommende Strom völlig vermieden werden.
ίο Dieses bekannte Steuerprinzip zeigt Fig. la in der
der von der Quelle fließende Strom /als eine Funktion der Zeit t dargestellt ist. Der Strom besteht aus
Impulsgruppen mit je zwei Impulsen. Der Zeitabstand Ti zwischen den beiden Impulsen einer Gruppe ist
konstant. Der Zeitabstand T2 zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Gruppen kann variiert werden, wodurch der Mittelwert der dem Verbraucher zugeführten
Gleichspannung gesteuert wird. Der Wechselstromteil des in Fig. la gezeigten Stromes enthält eine
Grundweile mit der Frequenz -=-, die gleich der
Frequenz ist, mit der die Impulsgruppen auftreten, die sogenannte Gruppenfrequenz. Außerdem gibt es eine
große Anzahl von Oberwellen. Die Frequenz
2T1 * fo
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gleichspannungssteller der im Oberbegriff des Anspruches 1
genannten Art. Ein solcher Gleichspannungssteller ist bekannt (DT-AS 18 15 610).
Bei Gleichspannungsstellern zur Speisung eines Verbrauchers mit Gleichspannungsimpulsen besteht der
der Gleichspannungsquelle entnommene Speisestrom aus periodischen Impulsfolgen, wobei alle Impulse
gleiches Vorzeichen haben. Das bedeutet, daß der resultierende Strom außer einem Gleichstromanteil
einen überlagerten Wechselstrom hat, der sich aus einer Grundwelle und einer Anzahl Oberwellen zusammensetzt.
In bestimmten Anwendungsfällen kann eine Wechselstromwelle von einer bestimmten Frequenz
schädlich sein. Dies ist beispielsweise der Fall beim Betrieb von Schienenfahrzeugen, bei denen die Fahrzeugmotoren
über eine gleichspannungsführende Fahrleitung oder Stromschiene und einem oder mehreren im
Fahrzeug vorhandenen Gleichspannungsumrichtern, die zur Regelung der Motoren dienen, gespeist werden.
In diesen Fällen werden meistens Signalsysteme verwendet, weiche mit Hilfe eines beispielsweise über
die Schienen übertragenen codierten oder modulierten Trägerfrequenzsignals Informationen zum Fahrzeug
geben, welche insbesondere Angaben über die zulässige Geschwindigkeit enthalten.
In einem typischen Fall beträgt die Trägerfrequenz 75 Hz. Es ist außerordentlich wichtig, daß das
Signalsystem nicht durch den Laststrom des Fahrzeuges gestört wird, Bei dem eingangs genannten bekannten
Gleichspannungssteller wird die Schalteinrichtung derart gesteuert, daß der von der Gleichspannungsquelle
wird immer unter diesen Oberwellen fehlen. Dadurch, daß man in dem oben beschriebenen Fall T\ so wählt,
daß /0 gleich der Trägerfrequenz des Signalsystems ist,
werden Störungen mit dieser Frequenz also völlig vermieden.
Wenn man bei dem beschriebenen bekannten System den Mittelwert der Spannung am Verbraucher erhöhen
will, verringert man T2. Wenn T2 so weit vermindert ist,
daß T2 = 271 ist, so sind die Abstände zwischen allen
aufeinanderfolgenden Impulsen gleich groß (siehe Fig. Ib, sogenanntes symmetrisches Pulsieren). Die
Grundwelle mit der Frequenz -L. ist dann
h verschwunden, und die Grundwelle hat die Frequenz
4" = 2/o
Bei weiterer Erhöhung der Belastungsspannung wird der Zeitabstand zwischen den Impulsen unter Beibehaltung
des symmetrischen Pulsierens gemäß Fig. Ic (T3
< 71) verkleinert.
Ein Problem bei Anordnungen dieser Art besteht darin, daß es häufig nicht genügt, eine einzige diskrete
Frequenz zu beseitigen. Zu dem oben angegebenen Signalsystem bei Schienenfahrzeugen gehört meistens
ein auf die Trägerfrequenz abgestimmtes Bandpaßfilter, welches nur die Trägerfrequenz hindurchläßt Damit
eine Information durch Kodierung der Trägerfrequenz übertragen werden kann, muß das Bandpaßfilter eine
gewisse Bandbreite haben. Dies bedeutet, daß die Grundwelle oder die Oberwellen ins Band des Filters
gelangen können, selbst wenn man die eigentliche Trägerfrequenz durch gruppenweise Pulsierung beseitigt.
Speziell ist es die Grundwelle, die, wenn sich die Gruppenfrequenz f0 nähert, ins Band des Filters
gelangen und das Signalsystem ernsthaft stören kann.
Besonders ernsthaft können die Störungen sein, wenn
mehrere voneinander unabhängige Gleichspannungssteller parallel arbeiten und in gleicher Weise gesteuert
25 OO
werden, wie es beispielsweise bei einem aus mehreren Triebwagen bestehenden Zug der Fall ist. Bei Störungen
mit einer Frequenz nahe der Trägerfrequenz treten Schwingungserscheinungen auf, wobei die maximale
amplitude der Störungen von der Summe der
Amplituden der störenden Stromkomponenten der verschiedenen Wagen abhängt. Ferner können die
Schwingungen des Signalsystems wie eine Modulation oder eine Kodierung der Trägerfrequenz wirken und
dadurch z.B. eine Erlaubnis zur Weiterfahrt vortäusehen, obwohl eine solche Erlaubnis nicht an das
Fahrzeug gesandt wurde.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, einen Gleichspannungssteller nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 so zu verbessern, daß von
dem Gleichspannungssteller in keiner Betriebsstellung eine Wechselstromkomponente erzeugt wird, die
innerhalb einer gewissen Bandbreite beiderseits einer bestimmten Frequenz liegt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1
gelöst Vorzugsweise liegt K im Bereich von 0,6<K<0,9.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß der Gleichstromsteller keine Wechselströme mit Frequenzen
erzeugt, die gleich einer bestimmten Frequenz sind oder in der Nähe dieser bestimmten Frequenz liegen.
Dadurch wird verhindert, daß vom Gleichstromsteller erzeugte Wechselströme das Bandpaßfilter eines
Signalsystems passieren und in Wahrheit nicht gegebene Signale vortäuschen können. Zugleich wird bei der
Verwendung mehrerer parallel arbeitender Gleichspannungsumrichter die oben geschilderte Gefahr von
Schwingungserscheinungen nahe der Trägerfrequenz des Signalsystems vermieden.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigt
Fig.2 eine im wesentlichen als Blockschaltbild dargestellte schematische Anordnung nach der Erfindung,
F i g. 3 den Aufbau des Steuergerätes im Detail, F i g. 4 die im Steuergerät auftretenden Signale.
F i g. 1 wurde bereits oben beschrieben.
Fig. 2 zeigt die an sich bekannten Hauptschaltkreise
bei einer Anordnung gemäß der Erfindung. Ein Gleichstrommotor Af ist über eine Glättungsdrossel L 1
und einen Hauptthyristor TH an eine Gleichspannungsquelle BA angeschlossen. Parallel zum Motor und der
Drossel Ll liegt eine Freilaufdiode Dl. Parallel zum
Hauptthyristor TH liegt ein Löschkreis, der in bekannter Weise aus einem Löschkondensator C, einem
Löschthyristor TS, einer Umladeinduktivität L 2 und einer Umladediode D 2 aufgebaut ist.
Ein Steuergerät A liefert Impulse mit einer Frequenz, die von der Spannung abhängt, welche A vom
Steuerwiderstand R1 zugeführt wird, dessen eines Ende <ίο
an positiver Spannung und dessen anderes Ende an das Potential Null angeschlossen ist. Die Impulse von A
werden dem Hauptthyristor TH über ein Steuerimpulsgerät B zugeführt, welches diese Impulse in Impulse mit
einer für die Zündung des Hauptthyristors TH &.s
zweckmäßigen Länge, Amplitude und Leistungsniveau umwandelt Die Impulse von A werden auch dem
Löschthyristor TS über ein Impulszeitsteuerglied PT zugeführt, das im Prinzip ein Verzögerungsglied mit
einer variierbaren Zeitverzögerung zwischen ein- und ausgehenden Impulsen ist. Die Verzögerung wird vor.
einem Steuersignal gesteuert, welches also die Impulslänge Ip bestimmt. Jeder Impuls von A zündet
unmittelbar den Hauptthyristor TH. Nach der Zeit tv
wird ein Zündimpuls von PT an den Löschthyristor TS gegeben, wobei der Hauptthyristor in bekannter Weise
gelöscht wird. Dem Motor M werden also Spannungsimpulse mit einem zeitlichen Abstand zugeführt, der von
der Einstellung des Steuerwiderstandes R 1 und des
Steuergeräts A bestimmt wird, und mit einer Impulslänge tp, die vom Steuersignal an das Glied PT bestimmt
wird.
Die gesamte in F i g. 2 gezeigte Anordnung mit Ausnahme der Quelle BA kann in einem Schienenfahrzeug
angeordnet sein, wobei der Motor M der Antriebsmotor des Fahrzeugs ist Die Quelle BA kann
dabei eine gleichspannungsführende Kontaktleitung oder Kontaktschiene sein.
F i g. 3 zeigt den Aufbau des Steuergeräts A in F i g. 2. Dieses ist aus den Integratoren /1-/4, den Schaltgliedern
Ni-N4, den bistabilen Gliedern B1 und B2, dem
ODER-Glied E und dem Verzögerungsglied T aufgebaut. Signale im Gerät (außer den Eingangssignalen an
/1) können einen von zwei Werten annehmen, die mit »0« und »1« bezeichnet werden. Das Ausgangssignal
eines Integrators wird Null, wenn ein Signal »1« dem in der Figur an der Unterseite der Integratoren gezeigten
Eingang zugeführt wird, und bleibt solange Null, wie dieses Signal »1« ist. Das Ausgangssignal wächst linear
mit der Zeit und mit einer dem Eingangssignal proportionalen Geschwindigkeit. Ein Signal »1« am
Eingang gibt nach der über den Integratoren in der Figur angegebenen Zeit den Wert »1« des Ausgangssignals.
Bei dem Integrator /1 ist 2 ms die Integrationszeit, die man erhält, wenn die Eingangssignale ihre
Maximalwerte haben.
Das Ausgangssignal eines Schaltgliedes ist »1«, wenn das Eingangssignal »1«ist, sonst ist es »0«.
Ein bistabiles Glied gibt im Zustand »1« ein Ausgangssignal »1« und im Zustand »0« das Ausgangssignal
»0«. Ein kurzzeitiger »1«- Impuls am Eingang an der linken Seite des Gliedes kippt das Glied von dem
vorhandenen Zustand in den anderen Zustand. Ein »1 «-Signal am Eingang an der Unterseite des Gliedes
hält, solange es andauert, das Glied im Zustand »0«.
Das Ausgangssignal des ODER-Gliedes hat den Wert »1«, wenn ein Eingangssignal oder beide den Wert »1«
haben.
Wenn das Eingangssignal des Verzögerungsgliedes FD seinen Wert von »0« nach »1« ändert, so kippt das
Ausgangssignal von »0« nach »1« nach der Zeit T, die kurz ist, beispielsweise etwa zehn Mikrosekunden.
Wenn das Eingangssignal von »1« nach »0« wechselt, geht das Ausgangssignal unmittelbar von »1« nach »0«.
F i g. 4 zeigt die Ausgangssignale der zum Steuergerät gehörenden Glieder. Das Ausgangssignal des Steuergeräts
ist das Ausgangssignal vom ODER-Glied E und ist ganz unten in der Figur gezeigt.
Vor dem Start haben alle Signale des Steuergerätes den Wert »0«, ebenso wie die Spannung am
Steuerwiderstand Ri. Zur Zeit r=0 wird das Gerät eingeschaltet. Die genannte Spannung wird auf einen
niedrigen Wert erhöht. Die Integratoren /1, /3 und /4 beginnen zu arbeiten. Bei t\ = 11 ,5 ms hat das Ausgangssignal
von /3 den Wert »1« erreicht, und über N3 wird
/4 auf »0« gestellt. Zur Zeit /2, die in bezug auf den
25 OO 449
Einschaltaugenblick > 11,5 ms ist, erreicht /1 den Wert
»1«, und das Ausgangssignal von E wird »1«. Beim Zeitpunkt f3 = i2 + Tschaltet das Ausgangssignal von FD
auf »1« um, wobei /1 auf »0« gestellt wird und ß 1 und B 2 in den »1 «-Zustand umschalten. Das Ausgangssignal
von Ewird »0«. /2 beginnt zu integrieren, /3 wird auf
»0« gestellt, und /4 beginnt zu integrieren. Bei U= f3 + 6,67 ms erreicht /2 den Wert »1«, und das Signal
von Ewird »1«. Bei f5= i4+ Twerden FD1IX, 12, B1 und
B2 auf »0« gestellt, das Ausgangssignal von Ewird »0«,
und /1 und /3 beginnen zu integrieren.
Deutlichkeitshalber ist die Zeit T in F i g. 4 stark übertrieben. Wie man sieht, hat das Steuergerät zwei
Impulse mit einem Zeitabstand von 6,67 ms voneinander abgegeben. Unter der Voraussetzung, daß die Spannung
vom Steuerwiderstand R1 so niedrig ist, daß /1 mehr
als 11,5 ms benötigt, um von »0« bis »1« zu integrieren,
wird der Verlauf wiederholt, und das Steuergerät gibt bei fe und tj zwei weitere Impulse ab mit einem Abstand
von 6,67 ms voneinander. In diesem Zustand erzeugt also das Steuergerät Doppelimpulse mit einer Grundwelle,
die eine höchste Frequenz
103
6,67 + 11,5
hat, und bei denen die Frequenz
103
hat, und bei denen die Frequenz
103
- = 55Hz
2 · 6,67
= 75Hz
6,67+ 11,5
= 9,1 ms
Es wird angenommen, daß das Signal vom Steuerwiderstand R 1 schwächer wird. Die Impulsfrequenz
wird kleiner, doch geschieht nicrHs, bevor die Integrationszeit
des Integrators /1 unter 11,5 ms sinkt, was der
5 Frequenz
103
11,5
= 87Hz
völlig eliminiert ist.
Vom Zeitpunkt t7 an ist angenommen, daß das Signal
vom Steuerwiderstand R 1 so weit erhöht ist, daß die Integrationszeit für /1 etwas kleiner als 11,5 ms ist. Bei
ia wird ein Ausgangsimpuls vom Steuergerät gegeben. Gleich danach, bei f<», erreicht /4 den Wert »1«, und das
Ausgangssignal von N4 wird »1«. Hierbei wird Si in
der Lage »0« blockiert, und außerdem wird über den Widerstand R2 ein Signal zu dem Signal vom
Steuerwiderstand addiert. Der Wert des Widerstands R 2 ist so gewählt, daß die Integrationszeit für /1 nun
103
9,Γ
9,Γ
= HOHz
wird. Da 01 in der Lage »0« blockiert ist, wird /2
untätig, und Impulse werden bei den Zeiten fm, in. fi2 mit
gleichem Zeitabstand untereinander und mit der Frequenz
erzeugt. Durch eine Steigerung des Signals vom Steuerwiderstand kann die Impulsfrequenz über diesen
Wert hinaus bis auf
-!£■ = 500 H/.
erhöht werden (2 ms ist die kürzeste Intcgrations/.cit für
den Integrator /1). Von der Grundwcllcnfrequcnz von 55 Hz der gruppenweisen Pulsicrung ist das Steuergerät
nun also direkt auf symmetrische Pulsierung mit der Grundwcllcnfrequenz von 110 Hz oder höher übergegangen.
entspricht. Es wird angenommen, daß die genannte Integrationszeit vom Zeitpunkt in an etwas niedriger als
11,5 ms ist. Bei fn erreicht /3 den Wert »1« und stell /4
und N4 auf »0«, wobei die Blockierung von Bi, 12 und
N2 aufgehoben wird. Bei t» hat /1 den Wert »1« erreicht, und vom Steuergerät wird ein Ausgangsimpuls
abgegeben. Nach 6,67 ms hat /2 den Wert »1« erreicht, und ein weiterer Ausgangsimpuls (bei fts) wird
abgegeben.
Das System ist nun also von einer symmetrischen Pulsierung mit der Grundwellenfrequenz von 87 Hz
direkt auf gruppenweise Pulsierung übergegangen. Das Zusatzsignal über R 2 ist nun Null, und die Grundfrequenz
geht gleich nach dem Übergang auf ungefähr die Hälfte von 87 Hz, d. h. ca. 43,5 Hz über.
Dadurch, daß man den Übergang von gruppenweiser auf symmetrische Pulsierung mit einem Frequenzsprung
von 55 Hz auf 110 Hz vollzieht, während man den
Übergang von symmetrischer auf gruppenweise Pulsierung mit einem Frequenzsprung von 87 Hz auf 43,5 Hz
vollzieht, hat das System eine gewisse Hysterese, wodurch man ausgeprägte Übergänge erhält und
Schwingungen vermieden werden.
Da die Anzahl Impulse pro Zeiteinheit unmittelbar nach einem Übergang genauso groß ist wie unmittelbar
davor, bewirken die Übergänge zwischen symmetrischer und gruppenweiser Pulsierung keine Änderung
der Gleichspannung, die dem Verbraucher zugeführt wird.
Wenn die Impulsfrequenz entsprechend den oben beschriebenen Verlaufen sukzessiv von einem niedrigen
Wert bis auf ihren Maximalwert (500 Hz in den oben beschriebenen Beispielen) erhöht wird, kann die
Impulsbreite tp zweckmäßigerweise ständig auf ihren
Minimalwert gehalten werden. Wenn die Maximalfrequenz erreicht ist, kann man in bekannter Weise eine
weitere Steigerung der Belastungsspannung durch eine Erhöhung der Impulsbreite vornehmen.
In dem obigen Beispiel steuert das Steuergerät einen
einzigen Gleichspannungssteller, In beispielsweise einem Fahrzeug können jedoch mehrere Steller
vorhanden sein. Diese können auf eine gemeinsame Last (z. B. die parallelgeschalteten Motoren des Fahrzeugs)
Parallelarbeiten, oder jeder Umrichter kann seinen eigenen Verbraucher (z. B. jeder seinen Motor oder
seine Motorengruppe) speisen. Das Steuergerät sol dann zweckmäßigerweise sämtliche Steller im Fahrzeug
steuern. Dabei wird ein Verteilerglied verwendet welches die Impulse vom Steuergerät an die Steller ir
solcher Weise zyklisch verteilt, daß der erste lmpul:
vom Steuergerät einem ersten Steller zugeführt wird der nächste Impuls einem zweiten Steller usw., bis jeden
Steller ein Impuls zugeführt ist, wonach der Umlauf voi
Neuem beginnt. Der insgesamt vom Fahrzeug de Quelle entnommene Strom besteht dann aus Impulse
mit den ganz unten in F i g. 4 gezeigten Intervallen.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, kan bei einer Anordnung gemäß der Erfindung die Frcquen
der Grundwellc niemals in einem breiten Band 7
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beiden Seiten der Frequenz liegen, bei der die Empfindlichkeit gegenüber Störungen maximal ist.
Verglichen mit dem bekannten Gleichspannungssteller ist der störende Einfluß daher stark reduziert. Da die
Frequenzen der störenden Wellen weit entfernt von der Frequenz liegen, bei der die Empfindlichkeit am größten
ist, werden sich die störenden Wellen verschiedener Fahrzeuge außerdem mit ihren Effektivwerten und
nicht mit ihren Amplituden addieren. Dadurch wird einerseits die resultierende Störamplitude niedriger und
andererseits werden die niederfrequenten Schwingun-
gen vermieden, die bei dem bekannten System als Modulation der Trägerfrequenz aufgefaßt werden
konnten. Im absolut ungünstigsten Fall kann die Störamplitude so groß werden, daß das Coden der
Trägerfrequenz maskiert wird. Da Signalsysteme der hier in Betracht kommenden Art aus Gründen der
Sicherheit so ausgeführt sind, daß sie ein Haltesignal oder ein Signal für niedrigere Geschwindigkeit geben,
wenn die gecodetc Information verschwindet, bedeutet dies jedoch keinen größeren Nachteil und stellt absolut
keine Gefährdung der Sicherheit dar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Gleichspannungssteller zur Speisung eines Verbrauchers aus einer Gleichspannungsquelle mit
Gleichspannungsimpulsen variierbarer Frequenz, mit einer die Impulse erzeugenden Schalteinrichtung
zwischen der Gleichspannungsquelle und dem Verbraucher, mit einer die Schalteinrichtung
steuernden Steuereinrichtung, die zur Vermeidung einer Wechselstromkomponente mit einer bestimmten
Frequenz beim Unterschreiten einer oberhalb dieser Frequenz liegenden Pulsfrequenz selbsttätig
von symmetrischer auf gruppenweise Pulsierung und umgekehrt umschaltet, wobei bei gruppenweiser
Pulsierung Gruppen aus je zwei Impulsen mit konstantem Zeitabstand zwischen den beiden
Impulsen der Gruppe abgegeben werden, d a durch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung
(A) derart ausgebildet ist, daß die Umschaltung auf gruppenweise Pulsierung erfolgt,
wenn die Pulsfrequenz einen Wert -=r- unterschrei-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE7400892A SE386786B (sv) | 1974-01-24 | 1974-01-24 | Anordning for matning fran en likspenningskella av ett belastningsobjekt med likspenningspulser av varierbar frekvens |
| SE7400892 | 1974-01-24 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2500449A1 DE2500449A1 (de) | 1975-07-31 |
| DE2500449B2 DE2500449B2 (de) | 1977-05-12 |
| DE2500449C3 true DE2500449C3 (de) | 1977-12-29 |
Family
ID=
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