DE2500562C3 - Vorrichtung zum Vereinzeln und lagegleichen Ausrichten von Rotationskörpern - Google Patents
Vorrichtung zum Vereinzeln und lagegleichen Ausrichten von RotationskörpernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln und lagegleichen Ausrichten von Rotationskörpern
mit mindestens zwei unterschiedlichen Durchmessern, deren Mittelpunkt im Bereich des kleineren Durchmessers
liegt, insbesondere von Lampenkolben elektrischer Glühlampen, wobei die Rotationskörper in einem
Vorratsbehälter zwischen zwei länglichen, angetriebenen parallelen Förderbändern, deren freier Abstand
kleiner ist als der größte Durchmesser der Rotationskörper, bewegt werden.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der US-PS 33 26 350 bekannt
Die intensive Steigerung der Automatisierung und der Produktivität erfordert, auch die Handbedienungsarbeiten an den Maschinen zu mechanisieren. So treten
auch auf diesem Gebiet maschinelle Prozesse an die Stelle menschlicher Arbeit. Diese Prozesse erfordern
das Beschicken, Ordnen und Positionieren der als Schüttgut vorliegenden Halbfabrikate.
Mit der bekannten Vorrichtung konnte die Mechanisierung nicht vollständig erreicht werden, weil nicht
immer gewährleistet ist, daß der Lampenkolben mit dem Halsteil nach unten zwischen die Förderbänder
gelangt und dadurch dann Störungen auftreten.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein
einwandfreies Vereinzeln und lagegleiches Ausrichten der Rotationskörper möglich ist.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß entlang des Förderweges der Förderbänder sich
gegenüberliegende Stauelementenpaare ortsfest angeordnet sind.
Eine vorzugsweise Ausgestaltung der Vorrichtung ergibt sich aus den Merkmalen des Unteranspruchs.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Stauelementenpaare ist gewährleistet, daß im Laufe des
Förderweges von diesen Siauelementenpaaren noch nicht ausgerichtete Lampenkolben in die gewünschte
Lage gebracht werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 a eine zum Stand der Technik gehörende Lösung mit Förderbändern in Seitenansicht,
F i g. Ib in Draufsicht
Fig.2 als Beispiel eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei mit Ausnahme
des zwischen den Förderbändern befindlichen Lampenkolbens alle Einzelteile im Querschnitt gezeichnet sind,
F i g. 3a eine Ausführungsform der erfindungsgemä-Ben Vorrichtung in Seitenansicht,
F i g. 3a eine Ausführungsform der erfindungsgemä-Ben Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig.3b die gleiche Ausführungsform in Draufsicht,
und
F i g. 3c den Schnitt bei einem Stauelementenpaar.
Bei der Glühlampenfabrikation werden die Lampenkolben von einer besonderen Maschine hergestellt und fallen als Vorprodukt in Form von Schüttgut an; an den Ort ihrer Verarbeitung gelangen sie meist in Kartonschachteln. Aus diesen Schachteln werden sie in Form von Schüttgut auf die in F i g. 1 gezeigte Weise der Aufgabeeinheit zugeführt Die Aufgabe dieser Einheit besteht darin, von den darin befindlichen mehreren Tausend Lampenkolben 1 der Glühlampenmaschine kontinuierlich die der Maschinenleistung entsprechende Menge zuzuführen.
Bei der Glühlampenfabrikation werden die Lampenkolben von einer besonderen Maschine hergestellt und fallen als Vorprodukt in Form von Schüttgut an; an den Ort ihrer Verarbeitung gelangen sie meist in Kartonschachteln. Aus diesen Schachteln werden sie in Form von Schüttgut auf die in F i g. 1 gezeigte Weise der Aufgabeeinheit zugeführt Die Aufgabe dieser Einheit besteht darin, von den darin befindlichen mehreren Tausend Lampenkolben 1 der Glühlampenmaschine kontinuierlich die der Maschinenleistung entsprechende Menge zuzuführen.
Aus der Aufgabeeinheit gelangen die Lampenkolben 1 auf die Rinne 8 bzw. zwischen zwei Förderbänder 4,
die parallel zueinander verlaufen und deren Entfernung voneinander (wie aus F i g. 2 ersichtlich) kleiner als das
größte Maß »b« des Lampenkolbens 1, aber größer als sein Maß »c« ist Die beiden Förderbänder 4 haben
identische Geschwindigkeit Die Lampenkolben 1 werden durch die Förderbänder 4 in eine Verteilereinheit
befördert, deren Aufgabe es ist pro Zeiteinheit eine entsprechende Menge in entsprechender Position
befindlicher Lampenkolben 1 in die entsprechende Einheit der glühlampenherstellenden Maschinenreihe
gelangen zu lassen.
Theoretisch sind die beiden Forderbänder 4 zum Ausrichten völlig ausreichend, da die von der Rinne 8
auf die Förderbänder 4 gelangenden Lampenkolben 1 infolge der Lage ihres Schwerpunktes von selbst mit
ihrem Halsteil 2 zwischen die beiden Förderbänder 4 schwingen. In der Praxis bestätigte sich diese Überlegung-
jedoch nicht, sondern überraschenderweise kommt es ziemlich oft vor, daß — wie F i g. 1 zeigt —
von zwei dicht hintereinander aufgegebenen Lampenkolben 1 der eine mit seinem Halsteil 2 auf dem Bulbteil
3 des anderen zu liegen kommt Dies führt dann zu Störungen.
Die in Fig.3a, 3b und 3c gezeigte erfindungsgemäße
Vorrichtung vermeidet diesen häufigen Fehler durch Anwendung von Stauelementenpaaren 5.
Die Entfernung der Stauelementenpaare 5' voneinander ist in zu den Förderbändern 4 senkrechter Richtung
kleiner als die Entfernung a der Förderbänder 4 (siehe F i g. 2), jedoch größer als die Breite c der Halsteile 2.
Außerdem muß gewährleistet sein, daß die Stauelementenpaare 5 die Bewegung der Förderbänder 4 nicht
behindern. Die Konstruktion muß so ausgeführt sein, daß durch die zwischen den Förderbändern 4 und einem
Lampenkolben 1 auftretende Reibung ein anderer Lampenkolben 1 auf die Stauelementenpaare 5
geschoben wird und die oberen Kanten 6 der Stauelementenpaare 5 die unmittelbare Berührung
zwischen dem Lampenkolben 1 und den Förderbändern 4, d. h. also die Reibung unterbinden. Diese Beseitigung
der Reibung kommt zu Stande, indem auf die in F i g. 3c gezeigte Weise die oberen Kanten 6 der Stauelemen-
tenpaare 5 zwischen die Förderbänder 4 und den Lampenkolben 1 gelangen.
Die minimale Entfernung der Stauelementenpaare 5 voneinander beträgt das Doppelte des i>-Maßes des
Lampenkolbens 1, also Ib.
Die Funktionslänge der Stauelemertenpaare 5 wird aufgrund praktischer Erfahrungen kleiner als das o-Maß
des Lampenkolbens 1 und minimal so gewählt, daß während des Betriebes ein Lampenkolben 1 darauf P'atz
findet. Natürlich kann die Funktionslänge der Stauelementenpaare
5 auch größer sein als das Maß des Lampenkolbens 1.
Der Lampenkolben 1 wird durch die ihm nachfolgenden weiteren Lampenkolben 1 auf die Stauelementenpaare
5 geschoben, und die sich aus der Reibung zwischen dem Lampenkolben 1 und den Förderbändern
4 ergebende Schubkraft bewirkt das Abkippen des auf den Stauelementenpaaren 5 befindlichen Lampenkolbens
1. Die Maße a und b des Lampenkolbens 1 wurden weiter oben schon erläutert; das Maß c ist die Halsbreite
des Lampenkolbens 1 (siehe F i g. 2).
Wenn zwei Lampenkolben 1 derart an die Stauelementenpaare 5 gelangen, daß sich der Halsteil 2 ties
ersten Lampenkolbens 1 auf den Bulbteil 3 des zweiten Lampenkolbens 1 stützt, so passiert der erste Lampenkolben
1 die Stauelementenpa? re 5, da beim Eintreffen
an diesen der zweite Lampenkolben 5 den ersten auf diese auf- und darüber hinweg schiebt Der zweite
Lampenkolben 1, da unmittelbar hinter ihm kein weiterer Lampenkolben 1 folgt, setzt sich auf den
Stauelementenpaaren 5 fest Da der erste Lampenkolben 1 sich weiterbewegt, ohne daß ihm der zweite folgt,
kippt sein Halsteil 2 zwischen die beiden Forderbänder 4 ab.
Vergleichbar ist die Lage, wenn die beiden Lampenkolben i dergestalt ankommen, daß sich der Halsteil 2
des zweiten Lampenkolbens 1 auf den Bulbteil 3 des ersten stützt Auch in diesem Falle schiebt bei der
Ankunft an den Stauelementenpaaren 5 der zweite Lampenkolben 1 den ersten auf und Ober diese; der
zweite Lampenkolben 1 bleibt auf den Stauelementen-
paaren 5 sitzen, während der Bulbteil 3 des ersten bereits erneut zwischen die Förderbänder 4 gelangt und
die zwischen dem Lampenkolben 1 und den Förderbändern 4 auftretende Reibungskraft den Halsteil 2 vom
Bulbteil 3 des dahinter befindlichen Lampenkolben 1 abzieht und der Halsteil 2 zwischen die beiden
Förderbänder 4 kippt
Unter Beachtung der Trägheit der Beschickungsvorrichtung (die gleichzeitig eine große Anzahl Lampenkolben
1 auf die Förderbänder 4 gelangen läßt) hat es sich in der Praxis als zweckmäßig erwiesen, mehrere
Stauelementenpaare 5 in einer Entfernung von 6b, wobei b der Durchmesser des Bulbteiles 3 des
Lampenkolbens 1 ist anzubringen, denn wenn drei oder mehr Lampenkolben 1 kurz hintereinander ankommen,
so bewegt sich eine um eins geringere Anzahl Lampenkolben 1 an den Stauelementenpaaren 5 vorbei
weiter. Wenn unter diesen Lampenkolben 1 einer falsch ausgerichtet ist, so bleibt dieser Zustand auch hinter den
Stauelementenpaaren 5 bestehen. In diesem Falle wird
jo die Ausrichtung von dem nächsten, dahinter befindlichen Stauelementenpaar 5 bewirkt (siehe F i g. 3a und
3b).
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Vereinzeln und lagegleichen Ausrichten von Rotationskörpern mit mindestens
zwei unterschiedlichen Durchmessern, deren Mittelpunkt im Bereich des kleineren Durchmessers liegt,
insbesondere von Lampenkolben elektrischer Glühlampen, wobei die Rotationskörper in einem
Vorratsbehälter zwischen zwei länglichen, angetriebenen parallelen Förderbändern, deren freier
Abstand kleiner ist als der größte Durchmesser der Rotationskörper, bewegt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß entlang des Förderweges der Förderbänder (4) sich gegenüberliegende Stauelementenpaare
(5) ortsfest angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauelementenpaare (5) in,
bezogen auf die Förderbänder (4), senkrechter Richtung in einer Entfernung, die kleiner ist als der
größte Durchmesser (b) des Rotationskörpers (1) und größer als der kleinste Durchmesser (c) des
Rotationskörpers (1), in Richtung der Förderbänder (4) in einer Entfernung, die mindestens dem größten
Durchmesser ^entspricht, angebracht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752500562 DE2500562C3 (de) | 1975-01-07 | 1975-01-07 | Vorrichtung zum Vereinzeln und lagegleichen Ausrichten von Rotationskörpern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752500562 DE2500562C3 (de) | 1975-01-07 | 1975-01-07 | Vorrichtung zum Vereinzeln und lagegleichen Ausrichten von Rotationskörpern |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2500562A1 DE2500562A1 (de) | 1976-07-08 |
| DE2500562B2 DE2500562B2 (de) | 1979-06-28 |
| DE2500562C3 true DE2500562C3 (de) | 1980-02-28 |
Family
ID=5936100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752500562 Expired DE2500562C3 (de) | 1975-01-07 | 1975-01-07 | Vorrichtung zum Vereinzeln und lagegleichen Ausrichten von Rotationskörpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2500562C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH02255415A (ja) * | 1989-03-29 | 1990-10-16 | Japan Tobacco Inc | 異径棒状物整列装置 |
-
1975
- 1975-01-07 DE DE19752500562 patent/DE2500562C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2500562A1 (de) | 1976-07-08 |
| DE2500562B2 (de) | 1979-06-28 |
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