DE250067C - - Google Patents

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DE250067C
DE250067C DENDAT250067D DE250067DA DE250067C DE 250067 C DE250067 C DE 250067C DE NDAT250067 D DENDAT250067 D DE NDAT250067D DE 250067D A DE250067D A DE 250067DA DE 250067 C DE250067 C DE 250067C
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DE
Germany
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bottle
bottles
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filled
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DENDAT250067D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C7/00Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations
    • B67C7/0006Conveying; Synchronising
    • B67C2007/006Devices particularly adapted for container filling

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250067 KLASSE 64 b. GRUPPE
in DORTMUND.
Flaschenführung für Flaschenfüllmaschinen u. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1911 ab.
Bei der Flaschenführung für Flaschenfüllmaschinen u. dgl. nach dieser Erfindung werden die Flaschen auf einer sich drehenden Fläche in zwei konzentrischen Gruppen bewegt, um in der einen Gruppe, z. B. der äußeren, aufgesetzt und abgenommen, und in der anderen Gruppe, z. B. der inneren, gefüllt oder sonstwie, der Eigenart der betreffenden Maschine entsprechend, behandelt zu werden. Beim Vorbeigang
ίο an einer bestimmten Stelle wird jede einzelne Flasche (oder mehrere) der einen Gruppe mit einer ihr gegenüber befindlichen (oder mehreren) der anderen Gruppe durch eine einzige Drehbewegung um eine gemeinsame Achse so bewegt, daß sie ihre Plätze auswechseln. Die Bewegung, durch die dieses Auswechseln hervorgebracht wird, wird durch ein Drehkreuz (oder durch Dreharme) bekannter Art veranlaßt; ebenso geschieht bei der Flaschenfüllmaschine auch das selbsttätige Füllen der Flaschen mittels einer Vorrichtung bekannter Art, indem die auf einem beweglichen Untersatz ruhenden Flaschen der inneren Gruppe auf selbsttätige Weise einzeln gegen den Füllapparat angehoben werden, wodurch dann das Auslaufen der Flüssigkeit veranlaßt wird.
Damit, falls etwa der dieses Anheben bewirkende Kolben aus der gehobenen Lage nicht wieder herunterfällt, eine Beschädigung oder Störung vermieden wird, ist ein Anschlag, gegen den die Arme des Drehkreuzes wirken, um dadurch ihre Drehung zu erhalten, nachgiebig eingerichtet, so daß, wenn der noch gehobene Kolben die Drehung des Drehkreuzes verhindert, der Anschlag unter dem dadurch erhöhten Widerstände des Drehkreuzes beigeitebewegt wird, ohne das Drehkreuz in Umdrehung zu versetzen.
Fig. ι ist ein Aufriß und mittlerer Schnitt durch eine nach dieser Erfindung eingerichtete Maschine, als welche hier eine Flaschenfüllmaschine angenommen ist.
Fig. 2 ist eine Oberansicht unter Fortlassung verschiedener Teile.
Fig. 3 ist eine Einzelheit im Schnitt nach x-x in Fig. i, von rechts nach links gesehen.
Fig. 4 zeigt eine geänderte Ausführung einer Einzelheit.
Fig. 5 stellt schematisch eine geänderte Ausführung der Tisch- und Flaschenbewegung in der Oberansicht dar.
Auf dem sich drehenden Tisch a, der durch ein Schneckengetriebe b ununterbrochen Drehbewegung im Sinne des Pfeiles in Fig. 2 erhält, befinden sich zwei konzentrische Gruppen von Bechern c zur Aufnahme der Flaschen. Diese Becher sind paarweise durch Arme d (und zwar nach Fig. 1 bis 3 je ein Becher der inneren Gruppe mit einem der äußeren) verbunden. In der Mitte jedes Armes geht eine Welle β nach abwärts durch die Tischplatte α hindurch. Auf dieser Welle sitzt starr das Drehkreuz f und weiter unten eine Scheibe g mit Einkerbungen g1. Gegenüber dem Drehkreuz f ist an einem feststehenden Maschinenteil h eine Schiene mit Anschlägen i, i1 angebracht, und
diese in zweckentsprechender Anzahl vorhandenen Anschläge bewirken, indem bei der Drehbewegung des Tisches die Arme des Drehkreuzes dagegen treffen, eine Drehung der Flaschenbecherarme d, derart, daß dann der innere Becher mit der inzwischen selbsttätig gefüllten Flasche nach außen gelangt, während der äußere Becher mit der zuvor eingebrachten leeren Flasche nach innen gelangt. Es geschieht dies durch eine
ίο einzige gemeinsame Bewegung des die beiden Becher tragenden Armes d. Das Einsetzen der leeren Flaschen geschieht bei I und das Abnehmen der gefüllten Flaschen (gegebenenfalls auch vor dem Abnehmen das selbsttätige Verschließen der Flaschen durch einen mit der Maschine verbundenen Apparat bekannter Art) bei II und III (Fig. 2).
Während der Kreisbewegung des Tisches a werden die Flaschen der inneren Gruppe von einem über dem Tisch angeordneten und mit diesem sich drehenden Flüssigkeitsbehälter k aus in bekannter Weise gefüllt. Hierzu werden mittels einer ebenfalls bekannten Einrichtung die einzelnen Flaschen der inneren Gruppe durch einen Kolben m im geeigneten Augenblick selbsttätig gehoben, was vorzugsweise durch Luftdruck geschieht. Indem die Flasche dadurch gegen die Führungstulpen η im Auslaufrohr der Abfülleinrichtung 0 gehoben wird, wird der Auslauf dieser Vorrichtung geöffnet, so daß die Flüssigkeit in die Flasche fließt. Das Abstellen des Zuflusses geschieht ebenfalls in bekannter Weise, wobei der Luftkolben m nach unten fällt.
Damit bei etwaigem Hängenbleiben des Kolbens keine Störung oder Beschädigung eintritt, wenn bei der Drehbewegung des Tisches die Arme des Drehkreuzes f gegen die Anschläge i, i1 usw. treffen, ist jeder Anschlag in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise, z. B. mittels Gewichts fi, nachgiebig eingerichtet, so daß er bei übergroßem Widerstände gegen eine Drehbewegung des Drehkreuzes von diesem beiseitegedrängt wird (Fig. 3 punktiert) und dann ohne Drehung vorbeigeht. Die mit Einkerbungen versehene Scheibe g auf der Achse unterhalb des Drehkreuzes wirkt mit einer Falle g2 o. dgl. zusammen, die nach jeder Drehbewegung des Drehkreuzes in eine der Einkerbungen einfällt, um dadurch das Drehkreuz in der ihm erteilten Stellung festzuhalten. Vor Beginn der nächsten Drehbewegung wird diese Falle wieder aus der Einkerbung herausgehoben, um dann diese Drehbewegung zu ermöglichen. Dieses Herausheben der Falle wird dadurch bewirkt, daß eine untere Verlängerung der Falle im geeigneten Augenblick an einer sie beiseiteschwingenden Führung q entlang streicht, die an einem unbeweglichen Maschinenteil (z. B. an einem Arm des Ständers h) hervorsteht.
Innerhalb des Rahmens der Erfindung lassen sich mancherlei Änderungen treffen. So können z. B. statt zweier Flaschen jedesmal vier Flaschen gleichzeitig bewegt werden. Hierzu kann, wie in Fig. 4 angedeutet, ein doppelter Verbindungsarm d1 vorhanden sein, der zwei Becher der einen und zwei Becher der anderen Gruppe trägt, so daß jedesmal vier Becher c1 statt zweier um eine gemeinsame Achse verdreht werden. -
Eine weitere, in Fig. 5 schematisch angedeutete Änderung wäre die, daß die Flaschen der äußeren Gruppe sich statt auf Verbindungsarmen auf einem äußeren ringförmigen Tischteil a2 befinden, der sich in gleicher Ebene mit dem inneren Tische a1 um diesen herum, aber in entgegengesetzter Richtung bewegt, wobei ein Dreharm d2 o. dgl. die auf den äußeren Ring gesetzten leeren Flaschen auf die innere, sich entgegengesetzt drehende Tischplatte al befördert, wo sie von dieser unterhalb der Füllvorrichtung herumbewegt werden, um nach annähernder Vollendung der Kreisbewegung von einem zweiten Dreharm d2 wieder auf die äußere Platte a2 befördert und dann von dieser abgenommen zu werden.
Im Vergleich zu anderen bei Flaschenfüllmaschinen u. dgl. bekannten Anordnungen mit besonderer Ketten- oder Bänderzu- und -abführung bietet die beschriebene Anordnung mancherlei Vorteile. Durch die Verlegung der Fördervorrichtung für die leeren und die fertig gefüllten Flaschen auf den Tisch selbst ergibt sich eine erhebliche Raum- und Kraftersparnis und eine wesentlich einfachere Ausführung. Das Vorhandensein zweier konzentrischer Gruppen, wobei die auf der inneren befindlichen Flaschen ununterbrochen gefüllt werden, während auf der äußeren Gruppe die Zuführung (gegebenenfalls auch gleich das Verschließen) und das Abliefern der Flaschen erfolgt, ergibt ebenfalls eine weit bessere Ausnutzung des Raumes, wobei außerdem noch der Vorteil erreicht ist, daß nur ein einziger Füllkörper (an der Auswechselstelle) außer Tätigkeit zu sein braucht, während bisher an der Auf- und Abnahmestelle mindestens drei (bei manchen Apparaten sogar bis acht) untätig sind.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Flaschenführung für Flaschenfüllmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen in einer gemeinsamen Ebene in zwei Gruppen konzentrisch gedreht werden, um in der einen Gruppe (der äußeren) aufgesetzt und abgenommen und in der anderen Gruppe (der inneren) gefüllt oder sonstwie behandelt zu werden.
2. Flaschenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorbeigang an einer bestimmten Stelle jede einzelne Flasche (oder mehrere) der einen Gruppe
und eine der gegenüber befindlichen (oder mehrere) der anderen Gruppe unter Vermittlung von an sich bekannten Drehkreuzen durch eine einzige Drehbewegung um eine gemeinsame Achse ihre Plätze gegeneinander auswechseln.
3. Flaschenführung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Herumdrehen der Drehkreuze bewirkenden Anschläge nachgiebig eingerichtet sind, um beim Vorkommen eines übermäßigen Widerstandes aus dem Wege bewegt zu werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, (iedrückt in der reichsdruckerei.
DENDAT250067D Active DE250067C (de)

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DE (1) DE250067C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945307C (de) * 1935-02-16 1956-07-05 Rene Detrez Hebe- und Senkvorrichtung fuer Abfuell- und Verschliessmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945307C (de) * 1935-02-16 1956-07-05 Rene Detrez Hebe- und Senkvorrichtung fuer Abfuell- und Verschliessmaschinen

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