DE2500751A1 - Verfahren zur herstellung hochkristalliner alpha-olefinpolymerisate und katalysator zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zur herstellung hochkristalliner alpha-olefinpolymerisate und katalysator zur durchfuehrung des verfahrensInfo
- Publication number
- DE2500751A1 DE2500751A1 DE19752500751 DE2500751A DE2500751A1 DE 2500751 A1 DE2500751 A1 DE 2500751A1 DE 19752500751 DE19752500751 DE 19752500751 DE 2500751 A DE2500751 A DE 2500751A DE 2500751 A1 DE2500751 A1 DE 2500751A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- general formula
- lactone
- titanium trichloride
- radicals
- catalyst
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F10/00—Homopolymers and copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
- Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
Description
SUMITOMO CHEMICAL· COMPANY, LIMITED,
Osaka, Japan
Osaka, Japan
11 Verfahren zur Herstellung hochkristalliner (X — Olefinpoly-raerisate
und Katalysator zur Durchführung des Verfahrens "
Priorität: 10. Januar 197^» Japan, Nr. 6372/197^
11. November 1972»-, Japein, Nr. I30 355/1972*
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung hochkristalliner
tfl-Olcfinpolymerisate unter Verwendung eines im
■wesentlichen aus Titantrichlorid, einer organischen Aluminiumverhlndung
und einem Lacton bestehenden Mischkatalysators, ausgehend von ö^-Olefinon oder einem Gemisch von ö(-01efinen0
Als Polymerisationsart kommt gewöhnlich die Homopolymerisation
als auch die Copolymerisation in Frage, sofern nichts anderes ' angegeben ist.
Bei der Herstellung von Polymerisaten aus einem oder mehreren
Monomeren, beispielsweise aus Propylen, entsteht im allgemeinen als Nebenprodukt ein im Polymerisationslösungsmittel lös—
509829/0873
liches Polymerisat. Für dieses Nebenprodukt gibt es zur Zeit kein Anwendungsgebiet. Bei der technischen Herstellung der
erwünschten Polymerisate ist daher die Entstehung des Nebenproduktes besonders ungünstig, da hierdurch nicht nur das Monomere
unnötigerweise verbraucht wird, sondern weil es auch sehr schwer ist, deis ataktische Nebenprodukt vom isotaktischen, im
Polymerisationslösungsniittel unlöslichen Polymerisat, zu trennen.
Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten in der Verfahrensdurchführung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung hochkristalliner ö^-Olefinpolymerisate
zu schaffen, bei dem gleichzeitig die Bildung des als Nebenprodukt
anfallenden unerwünschten ataktischen Polymerisats verringert wird. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die
Schaffung eines Katalysators, der zur Durchführung· des vorstehend erwähnten Verfahrens geeignet ist.
Die Lösung der Aufgabe beruht auf dem überraschenden Befund,
daß man durch Verwendung eines im wesentlichen aus Titantri-.chlorid,
einer organischen Aluminiumverbindung und einem Lacton bestehenden Mischkatalysators ein hochkristallines Polymerisat
erhält, wobei gleichzeitig die Bildung von ataktischen' Polymerisaten als Nebenprodukte merklich verringert wird.
Somit betrifft die Erfindung den in den Ansprüchen gekennzeichneten
Gegenstand,,
L 509829/0873
Vorzugsweise wird als ex—Olefin Propylen verwendet. Spezielle
Beispiele für im erfindungsgemäßen Verfahren zur Copolymerisation
mit Propylen geeignete Olefine sind Äthylen, Buten-1, 3—Methylbuten—1, h—Methylpenten-1 oder ein Gemisch aus mindestens
zwei dieser Verbindungen. Die erfindungsgemäße Polymerisation kann auch in Gegenwart von Wasserstoff als Molekulargewichtsr
egler durchgeführt werden.
Der Mischkatalysator besteht axis
a) gewöhnlichem Titantrichlorid, das durch Reduktion von Titantetrachlorid mit Aluminium, Wasserstoff oder einer
aluminiumorganischen Verbindung·, wie Diäthylaluminiumchlorid,
erhalten werden kann. Das auf diese Weise hergestellte Titantrichlorid kann weiterhin vor der erfindungsgemäßen
Verwendung mit einer organischen Verbindung, wie Methylmethacrylat, Ameisensäurebutylester oder Pyridin,
behandelt werden.
Weiterhin besteht der Mischkatalysator aus
b) einer aluminiumorganischen Verbindung der allgemeinen
Formel AlR X„ , in der R einen Kohlenwasserstoffrest
η 3-n*
und X ein Halogenatom bedeutet und η den Wert 2 oder 3 hat. Beispiele für bevorzugt verwendbare Kohlenwasserstoffreste
R sind Alkylreste mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie die Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-,
Butyl- oder Isobutylgruppen, Arylreste,wie die Phenylgruppe,
Aralkyli-este, wie die Benzyl- oder Phenäthylgrup-
CycLoallcylreste, wie die
pe, Alkylarylreste,wie die Tolyl- oder XyIylgruppe; und /
509829/0873
_ 4 „
Cyclopentyl- oder Cyclohexylgruppe. Spezielle Beispiele für bevorzugt verwendbare aluminiumorganische Verbindungen
sind Trialkylaluminium (ζ, B. Triäthylaluminium oder
Triisobutylaluminium), Dialkylaluminiumhalogenide (ζ, Β.
Diäthylaluminiumchlorid, Diäthylaluminiumbromid, Diprop}rlaluminiumchlorid
oder Dipropylaluminiumbromid) oder Alkylaluminiumsesquihalogenide (z. B, Äthylaluminiumsesquichlorid).
Die aluminiumorganischen Verbindungen können allein oder im Gemisch aus mindestens zwei Komponenten verwendet
werden. Vorzugsweise beträgt im erfindungsgemäßen
Verfahren das Molverhältnis Titantrichlorid : aluminiumorganische
Verbindung 1:0,1 bis 1 : 3O# Dies stellt
einen üblichen Verhältnisbereich für diese Polymerisationsart dar.
Als dritte Katalysatorkomponente
c) wird ein Lacton der allgemeinen Formel I verwendet, in
jeweils der die Reste R1 und R" gleich oder verschieden sind und/
ein Wasserstoffatom, einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen
(z, B, einen Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, Lauryl-, Palmityl- oder Stearylrest), einen alicyclischon
(z, B, einen Cyclopentyl- oder Cyclohexylrest) oder aro- ■ matischen Kohlenwasserstoffrest (zo B. Phenylrest) bedeuten
und η eine ganze Zahl von 2 bis 8.ist. Spezielle
Beispiele für im erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt eingesetzte Lactone sind y-Butyrolacton, ^-Valerolacton,
i'-Caprolacton und f-Caprolacton,
509829/0873
Weitere Beispiele für im erfindungsgemäßen Verfahren verwendbare Lactone sind:
1« γ-Lactone der allgemeinen Formel
1« γ-Lactone der allgemeinen Formel
in der R einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen,
einen alicyclischen oder aromatischen Kohlenwasserstoff rest darstellt. Spezielle Beispiele sind /-Butyrolacton
(R=H), /-Valerolacton (R=CH„), /-Caprolacton
(R=C II ), y-Caprylolacton (R=Tn-CrHg), /-Laurolacton
(R=n-CgH..7), y-Palmitolacton (R^-C^II^) oder y-Stearolacton
(R=Ii-C14H29),
2, 6—Lactone der allgemeinen Formel
BT "CT x O
in der R die vorstehende Bedeutung hat. Spezielle Beispiele sind cf-Valerolacton (R=Il) oder i-Caprolacton
(R=CH ).
3« £-Lactone, wie £—Caprolacton der Formel
kc ß-Lactone dor allgemeinen Formel
CR^O \ 2 \
CH^- C=O
L 509829/0873 J
in der R die vorstehende Bedeutung hat. Spezielle Beispiele sind ß-Propiolacton (R=h) und Dimethylpropiolacton
(R=CH )ο
Das Molverhältnis Titantrichlorid : Lacton liegt im Bereich
von 1 : 0,001 bis 1 : 10. Bei Vervendung einer größeren Menge
als der durch den vorstehenden Bereich begrenzten Menge Lacton, wird die Polymerisationsgeschwindigkeit verlangsamt» Andererseits
geht die katalytisch^ Wirksamkeit des Lactons bei Verwendung einer geringeren, als durch den vorstehenden Bereich
begrenzten Menge Lacton verloren.
Das erfindungsgemäße Olefinpolymerisationsverfahren ist durch die Verwendung eines aus im wesentlichen drei Komponenten bestehenden
Kataly-sators -(Titantrichlorid, einer organischen Aluminiumverbindung und einem Lacton)— gekennzeichnet. Es besteht
keine Beschränkung bezüglich der Zugabeweise und der Reihenfolge mit der diese drei Komponenten zugegeben werden.
Dagegen wird die Wirkung des Katalysators durch dessen geeignete Herstellung verstärkt. Beispielsweise ist diesbezüglich
die Anwendung nachstehender erfindungsgemäßer Polymerisationsverfahren
bevorzugt:
1 . Ein aus den beiden Katalysatorbestandteilen Titantrichlorid und einer organischen Alumiiiiumverbindung bestehendes
Polymerisationssystem wird zur Herstellung eines Katalysators gemeinsam mit mindestens einem Monomeren mit
einem Lacton versetzt. Weiterhin wird das Polymerisations-
509829/0873
system mit mindestens einem, gegebenenfalls von dem ursprünglich
zugegebenen unterschiedlichen Monomeren versetzt« Anschließend wird die Polymerxsationsreaktion
durchgeführt»
2, Ein Polymerisationssystem, das zwei Katalysatorbestandteile, Titantrichlorid und eine organische Alximiniumverbindung,
enthält, wird mit einer vorgeschriebenen Menge mindestens eines Monomeren versetzt, bis höchstens 3000 g
Polymerisat pro g eingesetztes Titantrichlorid entstanden ist. Das Polymerisationsgemisch wird sodann zur Herstellung
des Katalysators mit einem Lacton versetzt, sowie mit mindestens einem Monomeren, das gegebenenfalls von
dem ursprünglich zugesetzten Monomeren verschieden iste
Anschließend wird die Polymerxsationsreaktion durchgeführt. Die erwünschte Wirksamkeit des Katalysators geht
verloren, sofern das Lacton zugegeben -wird, nachdem über 3000 g Polymerisat pro g eingesetztes Titantrichlorid
entstanden sind.
Das, erfindungsgemäße Polymerisationsverfahren kann gegebenen-.
.falls in Abwesenheit eines Lösungsmittels, beispielsweise unter Verwendung eines verflüssigten oder gasförmigen Monomeren^
durchgeführt werden. Gewöhnlich wird das Verfahren unter Ver- ' Wendung eines inerten Kohlenwasserstoff-Lösungsmittels durchgeführt.
Spezielle Beispiele für bevorzugt verwendbare Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel
sind gerad- oder verzweigtkettigo aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Propan, Butan, Pentan,
Hexan, Heptan oder Octan, alicyclische KohlenwasserstoffejWio
L J
509829/0873
Methylcyclopentan, Cyclohexan odor Tetralin j oder aromatische
Kohlenwasserstoffe; wie Benzol, Toluol oder Xylol. Die Lösungsmittel
können allein oder als Gemisch aus mindestens zwei Komponenten eingesetzt werden.
Die Polymerisat!onsbedingungen sind in einem breiten Bereich
variierbar. Beispielsweise wird die Polymerisation gewöhnlich mindestens bei AtmoSphärendruck durchgeführt. Vorzugsweise werden
Drucke von a tin ο sphärischem Druck bis 100 kg/cm" verwendet,
Die Polymerisationstemperatür beträgt gewöhnlich 0 bis 200 C,
vorzugsweise 50 bis 90 C, die Polymerisationsdauer gewöhnlich
10 Minuten bis 50 Stunden, vorzugsweise 20 Minuten bis 30 Stunden.
Die Durchführung des Polymerlsationsvei'fahxens kann sowohl
kontinuierlich als auch diskontinuierlich erfolgen. Nach durchgeführter
Polymerisation einer vorgeschriebenen Monomorenmeiigc
während einer vorgeschriebenen Zeitdauer kann die Katalysatorwirkung
in einer bezüglich der Polymerisation von {V-Olefinen
an sich bekannten ¥eise unterbrochen werden. Beispielswelse
wird das Polyinerisationssystem zur Desaktivienxng des Katalysators
mit einer geringen Menge Alkohol unter Inertgäsatmosphä- re versetzt. Anschließend wird das Reaktionsgemisch mit einer
großen Menge Alkohol, einem Gemisch aus Salzsäure und Alkohol . odei- mit Acetylaceton gewaschen, um den Kateilysatorrücks.tand,
der im Jioaktionssystem als Asche vorliegt, zu entfernen. Dabei
wird das erwünschte weiße Polymerisat, das weniger Asche enthält, erhalten.
Das erhaltene Polymerisat ist ein in hohem Maße stereospozifi-
509829/0873
— 9 ~
sches, hochmolekulares Polymerisat, aus dem sich leicht verschiedene
Formteile oder Folien herstellen lassen. Demnach liefert das erfindtxngsgemäße Verfahren durch Polymerisation
von Propylen oder dessen Copolymerisation mit anderen Olefinen in Gegenwart eines Mischkatalysators in guter Ausbeute ein
hochkristallines, isotaktisches Polymerisat, das im Polymer!~
sationslösungsmittel unlöslich ist, wobei die Bildung des im
Polymer!sationslösungsmittel als unerwünschtes Nebenprodukt
anfallenden löslichen ataktischen Po^onerisats verringert wird«.
Die Beispiele erläutern die Ei-findung.
In einem 1 Liter fassenden, mit einem Rührer ausgestatteten Glasautoklaven, c\ei? zuvor ausreichend getrocknet vairde, wird
die Luft durch Argon, verdrängt. Anschließend wird der AufcoklEW
unter Atmosphärendruck und Argonspülung mit einem Gemisch von 6OO ml n-IIoptaii, OSS)6 g Diäthylaluuiiniumchlorid und 0,303 S
Titantrichlorid (AA-grade) beschickt. Danach wird so lange ΐ/as-
serstoff eingeleitet, bis der Druck 0,3 kg/cm über dem Atmo—
• sphärendi-uck liegt. Dabei wird die Temperatur auf 6θ C erhöht.
Sodann wird das Gemisch während 68 Minuten bei 60 C unter einem
Druck von 6 kg/cm" mit 120 g Propylen vorsetzt„ Anschließend
wird das Gemisch unter einem Äthylendruck von 8 kg/cm mit einer Lösung von 0,1 16 g /^-Capr-olacton in 10 ml eines Gemisches
aus Toluol und Hex?tan (Volumenvcrhältnis 1 : 1) versetzt0 Während
21 Minuten worden danach bei 6θ C und einem Druck von
8 kg/cm 20 g Äthylen zugegeben. Das Roaktionsgnmisch wird so-
509829/0873
dann zur Unterbrechung der Polymerisation unter einem Propylendruck
von 8,5 kg/cm mit 10 ml n-Butanol versetzt. Danach wird
das entstandene heptanunlösliclie Copolymerisat vom heptanlöslichen
Copolymerisat durch Abdekantieren befreit. Das Produkt wird mit überschüssigem Heptan, anschließend 10 Minuten mit
einem Gemisch von Salzsäure und Methanol gewaschen. Danach wird es unter vermindertem Druck getrocknet. Man erhält 69,6 g farbloses
Copolymerisat.
Die abdekantierte Heptanlösung sowie die auf vorstehend beschriebene
Weise erhaltenen ¥aschflüssigkeiten werden vereint. und mit einem großen Überschuß an Methanol versetzt. Das ausgefällte
heptanlösliche Copolymerisa.t wird abgetrennt und unter vermindertem Druck getrocknet« Man erhält 10,1 g heptanlösliches
Copolymerisat.
Beisj>iel 1 wird wiede.rholt, jedoch werden anstelle des }*—Capro—
lactons 0,0803 g jf-Butyrolacton verwendete Man erhält 67f3 g
heptanunlösliches Copolymerisat sowie 10,5 E heptanlösliches
Copolymerisat.
Beispie -13
Beispiel 1 wird wiederholt, jedoch werden anstelle des Y-Caprolactons
O,O76g ß—Propxolacton verwendete Man erhält 66,0 g
heptanunlösliches Copolymerisat sowie 15»5 S heptanlösliches
Copolymerisat.
5 09829/087 3
- 11 -
V e rgl'e ich. s" versuch. 1
Beispiel 1 wird -wiederholt, jedoch, wird kein J'-Caprolacton
eingesetzt. Man erhält 61,2 g heptanunlösliches Copolymerisat
sowie i6,2 g heptanlö suche s Copolyraerisat. Bei diesem Verfahren
werden während 68 Minuten 12Og Propylen und während weiteren
20 Minuten 20 g Äthylen zugegeben.
Wie aus vorstehenden Ergebnissen hervorgeht, wird durch. Zugabe
des T—Carpolactons in Beispiel 1 die Bildung des als Nebenprodukt
anfallenden heptanlöslichen Copolymerisate verringert,
ohne daß dadurch die Polymerisationsgeschwindigkeit gesenkt wird.
B ei.spiel k
Beispiel 1 wird wiederholt, jedoch wird das Diäthylaluminiumchlorid
und Titantrichlorid enthaltende Gemisch bei 60 C und
unter einem Druck von 6 kg/cm" mit 65 g PropyJ.en versetzt 0 Anschließend
wird das Gemisch unter einem Äthylendruck von 8 kg/
2
cm sofort mit einer Lösung von 0,0805 S y—Bu.tyrola.cton in einem Gemisch von 10 ml Toluol und Hexan (Volumenverhältnis •1 : 1) versetzt. Sodann wird das Gemisch unter Einhalten der Reaktionstemperatur und des Reaktionsdrucks (60 C, 8 kg/cm ) mit weiteren 20 g Äthylen und anschließend sofort mit 55 g Propylen versetzt. Man erhält 45,1 g heptanunlösliches Copolymerisat sowie 31>9 g heptanlösliches Copolymerisat.
cm sofort mit einer Lösung von 0,0805 S y—Bu.tyrola.cton in einem Gemisch von 10 ml Toluol und Hexan (Volumenverhältnis •1 : 1) versetzt. Sodann wird das Gemisch unter Einhalten der Reaktionstemperatur und des Reaktionsdrucks (60 C, 8 kg/cm ) mit weiteren 20 g Äthylen und anschließend sofort mit 55 g Propylen versetzt. Man erhält 45,1 g heptanunlösliches Copolymerisat sowie 31>9 g heptanlösliches Copolymerisat.
B09829/0873
Vergleichsversuch 2
Beispiel K wird wiederholt, jedoch wird kein ^-Butyrolacton
verwendet. Man erhält 38,9 S heptanunlösliches und 38,5 g
heptanlösliches Copolymerisat.
In der Tabelle I sind die Ergebnisse aus den Beispielen 1 bis
k und aus den Ver£jleichsvex"suchen 1 und 2 zusammengefaßt.
509829/0873
- 13 Tabelle I
| Bedingungen und Ergebnisse | Beispiel Γ |
Beispiel 2 |
ΒΟΕΙΟΙ | Vergl· Versuch■1 |
Beispiel ., 4 |
Verglβ Versuch 2 |
|
| Polymerisationsbedingungen: | |||||||
| Titantrichlorid, g | 0,303 | 0,308 | 0,306 | 0,304 | 0,304 | 0,300 | |
| Molverhältnis Diäthylaluminium- | |||||||
| cn O CQ. |
chlorid : Titantrichlorid Molverhültnis Lacton : Titan |
5,3 | 5,1 | 5,2 | 5,2 | 5,2 | 5,2 |
| CO ro co |
trichlorid Temperatur, C |
0,67 6o |
0,60 6o |
0,68 60 |
60 | 0,55 60 |
,60 |
| O 00 |
Druck, kg/cm | 6-8 | 6-8 | 6-8 | 6-8 | 6-8 | 6-8 |
| •«J co |
ρ Wasserstoff-Partialdruck» kg/cm |
0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 |
| IIeptanunlOslich.es Copolymerisat: | |||||||
| Ausbeute, g | 6.9,6. | 67,3 | 66,0 | 61 ,2 | 45,1 | 38,9 | |
| Schüttdichte, g/cm | 0,357 | 0,313 | 0,317 | 0,291 | 0,210 | 0,182 | |
| Äthylongohalt, GoV0-^j | 11,6 | 11,7 | 11,5 | 12,0 | 12,7 | 13,3 ; | |
| Anteil an entstandenem unlöslichem | • | ||||||
| Copolymerisat, G-ewo—fo | 87,3 | 86,5 | 81,0 | 79,1 | 58,6 | 50,3 |
-Ik-
In einem 1,5 Liter fassenden, mit einem Rührer versehenen
Glasautoklaven wird nach ausreichender Trocknung die Luft mit Argon verdrängt. Anschließend wird das Gefäß unter Atmοsphäxendruck
und unter Argonspülung mit 600 ml n—Heptan,
0,96 g Diäthy-laluminiumchlor-id und 0,299 S Titantrichlorid
(AA grade) beschickt. Danach wird solange Wasserstoff eingeleitet,
bis der Druck 0,3 kg/cm über dem Atmosphärendruck liegt« Die Temperatur wird auf 75 C erhöht« Unter Einhalten
Propylen-' der Temperatur auf 75 C und bei einem/druck von 5 kg/cm wird
das entstandene Gemisch mit einer Lösung von 0,03^6 S E-CaPro~
lacton in 10 ml eines Gemisches von Toluol und Heptan (Volulnenvoi'hältnis
1 : 1) versehen. Bei gleichem Druck werden sodann während 95 Minuten 120 g Propylen zugegeben. Danach wird
das Reaktionsgemisch zur Beendigung der Polymerisation unter
einem Stickstoff druck von 8 kg/cm" mit; 5 ml n-Butanoi versetzt«.
Das ejitstandene heptanunlöoliche Polymerisat wird von
der überstellenden Lösung durch Dekantieren abgetrennt und anschließend
mit überschüssigem Heptan gewaschen» Danach wird das Polymerisat 10 Minuten mit eiiiom Gemisch aus Salzsäure
, und Methanol gewaschen und tinter \rermiiidertem Druck getrocknet.
Man erhält ?6,2 g farbloses Polymerisat.
Die abdekantierte Heptanlösung und die auf vorstehend beschriebene
Weise erhaltenen V/aschflüssigkeiten werden vereint und mit einem großen Überschuß an Methanol versetzt. Das ausgefällte
hoptanlösuche Polymerisat wird abgetrennt und unter
vermindertem Druck getrocknet. Man erhält 5,6 g heptanlösli-
509829/0875
- 15 ch.es Polymerisat«,
Beispiel 6
Beispiel 5 vird wiederholt, jedoch, wird anstelle der fc,-Caprolactonlösung
eine Lösung von 0,0108 g y-Caprolacton in 30 ml
Heptan verwendet« Man erhält 7^->1 g heptanunlösliches sowie
7,7 g heptanlösliches Polymerisat.
Beispiel 5 wird wiederholt, jedoch wird der Autoklav mit 600 ml
n-Heptan, 0,96 g Diäthylaluniiniumchlorid und 0,300 g Titantrichlorid
versetzt. Anstelle des ^-CaproJ-actons werden anschließend
0,0346 g •jf-Butyrolacton zugegeben. Man erhält 73»5 g heptanunlösliches
sowie 7j8 g heptanlösliches Polymerisat.
Vergleichsversuch 3 y
Beispiel 5 wii-d wiederholt, jedoch wird kein £,-C;a.pro3.acton
vorwendet. Man erhält 73*8 g hoptanunlösliches sowie 9»0 g
heptanlösliches Polymerisat. In diesem Verfahren werden in einem Zeitraum von 83 Minuten 120 g Propylen zugegeben.
Wie aus den vorstehend erzielten Ergebnissen hervorgeht, wird ' durch Zugabe von t-Carpοlacton in Beispiel 5 die Bildung des
als Nebenprodukt anfallenden hoptanlöslichen Polymerisats verringert, ohne daß dadurch die Polymer!sationsgoschwindigkoit
gesenkt wird.
L 509829/0873
γ -ι
- 16 -
Das in Beispiel 5 beschriebene Reaktionsgefäß wird unter Argonatmosphäre
mit einem Gemisch von 600 ml n-Heptan, 0,96 S Diäthylaluminiumchlorid und 0,301 g Titantrichlorid (AA grade)
versehen. Anschließend wird so lange Wasserstoff eingeleitet,
bis der Druck 0f3 kg/cm ~ über dem Atmospliärendruck liegt«, Danach
werden innoi-\halb von 68 Minuten bei 75 c und einem Druck
von 3 kg/cm 50 g Propylen zugegeben. Das entstandene Gemisch
wird unter einem Prop3rlendruck von 5 kg/cm" bei 75 C sofort
mit einer Lösung von 0,0121 g ^-Butyrolacton in 10 ml eines Gemisches von Toluol und Hexan (Volumeiivorhältnis 1 : 1 ) versetzt. Danach werden während 84 Minuten 70 g Propylen zugegeben.
Sodann wird das Iteaktionsgeniisch ztxr Beendigung der Polymerisation
unter einem Stickstoffdruck von 8 kg/cm" sofort mit
5 nil n-Butanol versetzte Das entstandene heptanunlösliche Polymerisat
wird durch Abdekantieren der überstehenden Ueptanlosung
abgetrennt, Danach wird das Produkt mit überschüssigem Heptan und anschließend 10 Minuten mit einem Gemisch aus Salzsäure und
Methanol gewaschene Danach wird das entstandene Produkt- unter vermindert em Druck getrocknet. Man oi-hält 71 5 8 G farbloses
Polymerisat,
Die überstehende Heptanlösung und die auf vorstehend bcschrio-.
bone Weise erhaltenen Waschflüssigkeiten werden voreint und mit
einem großen Tiberschuß an Methanol vorsetzte Das ausgofiillto
Polymerisat wird abgetrennt und unter vermindertem Druck getrocknet. Man ozrhält 8,8 g heptanlbslichos Polymerisat.
L J
509829/087 3
- 17 -
Vergleichsversuch h
Beispiel 8 wird wiederholt, jedoch wird Icein ^--Butyrolacton
verwendet. Man erhält 70,1 g heptanunlösliches sowie 10,5 g
hepta'nlÖsliches Polymei'isat.
Das in Beispiel 5 beschriebene Gefäß wird unter Argonatnio~
Sphäre mit einem Gemisch von 600 ml n-lleptan, 0,96 g Diäthylaliiminiumchlorid
und 0,307 g Titantrichlorid (-'IA grade) versehen»
Anschließend wird so lange Wasserstoff eingeleitet, bis
der Druck 0,3 kg/cm über dem Atmospharendi^uck liegt. Danach
werden bei 60 C unter einem Propylendruck von 6 kg/cm 0,0635 g
γ-Butyrolacton zugegeben. Sodann werden unter Einhalten von
Temperatur und Druck (60 C, 6 kg/cm ) in einem Zeitraum von 105 Minuten 125 g 'Propylen zugegeben* Anschließend werden innerhalb
39 Minuten bei 60 C und einem Druck von 8 kg/cm 25 g
Äthylen zugegeben. Daraufhin wird das Reaktionsgemisch ϊπλγ Beendigung
der Polymerisation unter einem Stickst of+"druck von
8 kg/cm sofort mit 5 ml n-Butanol versetzt. Das entstandene
lieptanunlösliche Copolymerisat wird durch Abdekantieren der
überstehenden Heptanlösuxig abgetrennt. Es wird mit übex-schüssigem
Heptan und anschließend 10 Minuten mit einem Gemisch aus Salzsäure und Methanol gewaschen. Sodann wir-d unter vermindertem
Druck getrocknet. Man erhält 71»5 S farbloses Copolymerisat.
Die überstehende Hoptanlösiing und die auf vorstehend beschi-lebene
¥eise erhaltenen "Waschflüssigkeiten werden vereint und
509829/0873
mit einem großen Übex^schuß an Methanol versetzt. Das ausgefallene
Copolyinerisat wird abgetrennt und unter vermindert ein
Druck getrocknet. Man erhält 17,9 S heptanlösliclies Copolymerisate
Vergleich s v- ersuch 5
Beispiel 9 "wix'd wiederholt, jedoch wird kein Y'-Butyrolacton
verwendet» Man erhält 73,0 g heptanun.Iösliches sowie 20,0 g
heptanlösliclies Copol}>morisat.
Beispiel 10
BeisiJiel 5 vird wiederholt, jedoch wird anstelle des t-Caprolactoiis
eins Lösung von 0,0227 g je-—Butyrolacton in 10 ml eines
Gemisches tius Toluol und Heptiin (Voluinonverhältnis 1 : 1) verwendet.
Nach dor Zugabe von 120 g Propylen wird das Realctions— gemisch
weiterhin mit h g But on-1 vorsetzt. Man erhält rJ2.s2. g
heptanunlösliches sowie 13;5 S hoptanlösliches Copolymerisato
Vergleichsversuch 6
Beispiel 6 wird ^dLode^rholt, jedoch wird kein ^-Butyrolacton
verwendete Moji orhält 7·^-»^ £? lioptanunlösliches sowie 14,8 g
hc'ptanlösliches Polymerisate
Beispiel 11
Gemäß Beispiel 5 werden unter Verwendung von 0,301 g Titantrichlorld,
das zuvor mit Methylmethacrylat umgesetzt worden
ist, 75f 3 S heptammlöslichos sowie 6,5 g heptanlösliclies
Polymerisat erhalten,
L _1
5 09829/087 3
Vergleichsversuch 7
Beispiel 11 wird wiederholt, jedoch wird kein y-Butyrolacton
verwendet. Man erhält 74,2 g heptanunlösliches sowie 7» 9 S
heptaiiloslich.es Polymerisate
Die aus den Beispielen 5 bis 11 und den Vergleichsversuchen
3 bis 7 erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengefaßt. Aus den exiraltenen Ergebnissen geht klar hervor, daß
durch Zugabe der Lactone die Bildung des als Nebenprodukt anfallenden heptanlöslichen Polymerisats (Hoino- bzw. Copolymerisate)
verringert und die Entstehung des erwünschten heptanunlöslichen, isotaktischoii Polymerisats (Homo- bzw. Copolymer!-
sats) erhöht wird.
509829/0873
O1 σ
CD OO
to cx>
-4
| L | Ausbeute, g | Beispiel 5 |
Beispiel 6 |
Beispiel 7 |
Verglo- Versuch 3 |
Beispiel 8 |
Vergl,- Versuch 4 |
, \ \ |
0,68 | |
| Schüttdichte, g/cm | ||||||||||
| Grenzviskositätszahl, >9 | 0,299 | 0,299 | 0,300 | 0,300 | 0,301 | 0,301 | 87,0 | |||
| (Tetralin, 135°C) | ||||||||||
| Anteil an entstandenem, unlöslichen | 5,3 | 5,3 | 5,3 | 5,3 | 5,3 | |||||
| Homo- bzΛ%Γ. Copolymer!.sat, Gew. -°/Ό | ||||||||||
| 0,20 | 0,063 | 0,18 | -. | 0,093 | - | |||||
| 75 | 75 | 75 | 75 | 75 | 75 | |||||
| 5 | 5 | 5 | 5 | 3-5 | 3-5 | |||||
| 0,3 | 0,3 | 0,3 | o,3 | 0,3 | 0,3 | |||||
| Bedingungen und Ergebnisse | ||||||||||
| Polymerisationsbedingungen: | ||||||||||
| Titantrichlorid, g | 76,2 | 74,1 | 73,5 | 73,8 | 71,8 | 70,1 | ||||
| Molverhältnis Diäthylaluminium- | 0,339 | 0,302 | 0,300 | 0,278 | 0,342 | 0,326 | ||||
| chlorid : Titantrichlorid | ||||||||||
| Molverhältnis Lacton : Titan | 0,85 | 0,69 | 0,74 | 0,63 | 0,63 | |||||
| trichlorid | ||||||||||
| Temperatur, C | 93,2 | 90,6 | 90,4 | 89,1 | 89,1 | |||||
| Druck, kg/cm | ||||||||||
| Wasserstof£ Partialdruck, kg/cm | ||||||||||
| ■Heptanunlösliches Homo- bzw« Copoly- | ||||||||||
| hierisat: | ||||||||||
ro
CT!
O
CD
cn
| Bedingungen und Ergebnisse | Beispiel 9 |
Vergl,- Versuch 5 |
Beispiel 10 |
Vergl,- Versuch 6 |
Beispiel | 0,3 | Vergl ,-- Versuch 7 |
| PolymerisationsbedingungGn: | |||||||
| Titantriclilorid, g | 0,307 | 0,306 | 0,300 | 0,301 | 0,301 | 0,300 | |
| Molverhältnis Diäthylaluminium- | 75,3 | ||||||
| chlorid ; Titantrichlorid | 5,2 | 5,2 | 5,3 | 5,3 | 5,3 | 0,309 | 5,3 |
| Molverhältnis Lacton : Titan | |||||||
| trichlorid | 0,48 . | 0,18 | ***· , | 0,20 .... | 0,73 | ||
| Temperatur, C | 60 | 60 | 75 | 75 | 75 | 75 | |
| Druck, kg/cm | 6-8 | 6-8 | 5 | 5 | 5 | 92,1 | 5 |
| Wasserstoff Partialdruck, kg/cm~ | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3. | ||
| Heptanunlosliches Homo- bzw. Copoly- | |||||||
| merisat: | |||||||
| Ausbeute, g | 71,5 | 73,0 | 72,2 | 71,3 | 74,2 | ||
| Schüttdichte, g/cm | 0,349 | 0,332 | 0,256 | 0,245 | 0,289 | ||
| Grenzviskositätszahl, YJ, | |||||||
| (Tetralin, 135°c) . . . . | . 2,.78 | 2,64 | 0,72 | 0,70 . | 0,71 | ||
| Anteil an entstandenem, unlöslichen . | |||||||
| Homo- bzv, Copolymerisat. GeW0-^ | 80.0 | 78,5 | 84,2 | 82,8 | 90,4 |
Claims (12)
1. Verfahren zur Herstellung hochkristalliner«X-Olefinpolymerisate,
dadurch gekennzeichnet, daß
man ein Ot-OIe fin oder ein Gemisch von OC-OIe fine η in Gegenwart
eines Mischkatalysators polymerisiert,, der im wesentlichen aus
a) Titantrichiorid -.■-■-
b) einer aluirtiniumorgaiiischen Verbindung der allgemeinen Formel
ÄlRnX3-n
in der R einen Kohlenwasserstoffrest und X einen Halogenrest
bedeutet und η den Wert 2 oder 3 hat, sowie
c) einem Lacton der allgemeinen Formel I .,
o c=o ■
in der die Reste R' und R" gleich oder verschieden sind
ie/eils
und/ein Wasserstoffatom, einen gesättigten oder ungesättig-
alinhatisehen
ten/Kohlenvasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen
oder einen alicyclischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffrest
bedeuten und η eine ganze Zahl von 2 bis 8 ist,
besteht»
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man als aluminiumorganische Verbindimg im Mischkatalysator
l_Triäthylalurainium, Triisobutylaluminium, Diäthylaluminium-
509829/0873
chlorid, Diäthylaluminiumbromid, Dipropylaluminiumchlorid,
Dipropylaluminiumbromid oder Äthylaluminiumsesquichlorid verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man im Mischkatalysator als Lacton "ein IT-Lacton der allgemeinen
Formel
in der R einen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 2O Kohlenstoffatomen oder
einen alicyclischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffrest
darstellt, ein ^-Lacton der allgemeinen Formel
IT Ό 0
in der R die vorstehende Bedeutung aufweist, ein £-Lacton
oder einß-Lacton der allgemeinen Formel
CR9-Q
I 2 I
CH2-C=O
in der R die vorstehende Bedeutung aufweist, verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lacton X'-Butyrolacton, y-Valerolacton, ^-Caprolacton,
^-Caprylolacton, y-Latirolacton, ^--Palmitolacton, ^'-Stearolacton,
509829/0 87 3
- 24 -
ii-Vaierolacton, ^-Caprolacton, 6-Gaprolactön, ß-Pröpiölactön
oder DimethylpropiQlacton verwendet» .
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man das Titantrichlorid und die aluminiumorganische Verbindung in einem Molverhältnis von 1 : Q,1 bis 1 : 30 (Titantrichlorid
ί aluminiumorganische Verbindung) einsetzt».
6. Verfahren nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß
man das Titantrichlorid und das Lacton in einem Molverhältnis
von 1 : Ο,ΟΟΐ bis 1 :.10 (Titantrichlorid : Lacton) einsetzt..
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet« daß
man als Qi-~01<sfin Propylen verwendet,
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man ein Titantrichlorid und eine alvtniniumorganische Verbindung
der allgemeinen Formel
AlR X_
η 3-n
η 3-n
in der die.Reste R, X und η die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung
haben, enthaltendes Polymerisationssystem mit einem Lacton der allgemeinen Formel I versetzt, in der die Reste R',
R" und η die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, das
Polymerisationssystem mit mindestens einem jpC-Olefin versetzt
und anschließend .die Polymerisationsreaktion durchführt.
509829/0873
- 25 -
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
ein Titantrichlorid und eine aluminiumorganische Verbindung der allgemeinen Formel
AlRnX3-n
in der die ResteR, X und η die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung
haben, enthaltendes Polymerisationssystem mit mindestens einem X-OIefin versetzt., das entstandene Gemisch mit einem Lacton
der allgemeinen Formel I versetzt, in der die Reste R' , R" und η
die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, das entstandene Gemisch mit mindestens einem Cv~Olefin versetzt und anschließend die
Polymerisc-.tionsreiiktion durchführt,
10. Katalysator zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß er im wesentlichen aus j
a) Titantrichlorid
b) einer aluniniumorganischen Verbindung der allgemeinen Formel
A1RnX3-n
in der die Reste R, X und η die in Anspruch 1 angegebene
Bedeutung haben, sowie
c) einem Lcicton der allgemeinen Formel I, in der die Reste R1, R1
c) einem Lcicton der allgemeinen Formel I, in der die Reste R1, R1
und η die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, besteht.
J 50982 9/0 8 73
Γ . - 26 - .
11. Katalysator nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß er durch Versetzen eines Titantrichlorid und eine aluminium-
organische Verbindung der allgemeinen Formel
AIR X, η 3-η
in der die Reste R, X und η die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung
haben, enthaltenden Polymerisationssystems mit einem
Lacton der allgemeinen Formel I, in der die Reste R1, R" und η
die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, sowie mit mindestens einem Oc-Olefin erhalten worden ist.
12. Katalysator nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß er durch Versetzen eines Titantrichlorid und eine aluminiumorganische..'
Verbindung der allgemeinen Formel "
AIR X., η 3-η
in der die Reste R, X und η die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung
haben, enthaltenden Polymeriscitionssystems mit mindestens
einem (X-Olefin und durch anschließende Zugabe eines
Lactons der allgemeinen Formel I, in der R1, R" und η die in
Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, erhalten worden ist.
_J 5 0 9829/0873
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP637274A JPS5523283B2 (de) | 1974-01-10 | 1974-01-10 | |
| JP13035574A JPS5155384A (en) | 1974-11-11 | 1974-11-11 | Koketsushoseiarufua orefuinjugotaino seiho |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2500751A1 true DE2500751A1 (de) | 1975-07-17 |
| DE2500751B2 DE2500751B2 (de) | 1980-03-06 |
| DE2500751C3 DE2500751C3 (de) | 1980-11-06 |
Family
ID=26340490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2500751A Expired DE2500751C3 (de) | 1974-01-10 | 1975-01-10 | Verfahren zur Herstellung von1™*"11"1"1 o -Olefinpolymerisaten |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4329440A (de) |
| DE (1) | DE2500751C3 (de) |
| FR (1) | FR2257606B1 (de) |
| GB (1) | GB1488091A (de) |
| IT (1) | IT1027262B (de) |
| NL (1) | NL178326C (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4394304A (en) * | 1982-01-29 | 1983-07-19 | Massachusetts Institute Of Technology | Electrically conducting polymer blends |
| FR2593087B1 (fr) * | 1986-01-20 | 1990-09-07 | Bp Chimie Sa | Elutriation par un liquide de catalyseurs solides de polymerisation des olefines. |
| TW225536B (de) * | 1990-08-23 | 1994-06-21 | Ciba Geigy Ag |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3178401A (en) * | 1960-10-17 | 1965-04-13 | Eastman Kodak Co | Three-component alkyl aluminum halide catalysts for olefin polymerization and olefin polymerization process therewith |
| US3230208A (en) * | 1960-12-23 | 1966-01-18 | Eastman Kodak Co | Three-component alkyl aluminum halide catalysts for olefin polym-erization |
| US3149097A (en) * | 1961-03-01 | 1964-09-15 | Eastman Kodak Co | Process for producing crystalline polyolefins in the presence of an aluminum trialkyl, transition metal halide, and an esterified polyhydric alcohol |
| GB1128090A (en) | 1965-12-29 | 1968-09-25 | Mitsubishi Petrochemical Co | Process for producing crystalline polyolefins |
| GB1281932A (en) | 1968-11-01 | 1972-07-19 | Exxon Research Engineering Co | Process for improving polymerisation of ethylene |
| DE2056749A1 (de) | 1969-11-26 | 1971-07-01 | Showa Denko Kk | Verfahren zur Polymerisation von alpha Olefinen |
| NL7107362A (de) | 1971-05-28 | 1972-11-30 |
-
1975
- 1975-01-08 FR FR7500420A patent/FR2257606B1/fr not_active Expired
- 1975-01-09 GB GB985/75A patent/GB1488091A/en not_active Expired
- 1975-01-09 IT IT67036/75A patent/IT1027262B/it active
- 1975-01-10 DE DE2500751A patent/DE2500751C3/de not_active Expired
- 1975-01-10 NL NLAANVRAGE7500335,A patent/NL178326C/xx not_active IP Right Cessation
-
1979
- 1979-08-21 US US06/068,481 patent/US4329440A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7500335A (nl) | 1975-07-14 |
| NL178326C (nl) | 1986-03-03 |
| NL178326B (nl) | 1985-10-01 |
| GB1488091A (en) | 1977-10-05 |
| FR2257606A1 (de) | 1975-08-08 |
| IT1027262B (it) | 1978-11-20 |
| US4329440A (en) | 1982-05-11 |
| FR2257606B1 (de) | 1978-02-24 |
| DE2500751B2 (de) | 1980-03-06 |
| DE2500751C3 (de) | 1980-11-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69331098T2 (de) | Verfahren zur herstellung eines geträgerten metallocenkatalysatorsystems | |
| DE69014863T2 (de) | Festes Katalysatorbestandteil für Olefinpolymerisation und Katalysator für Olefinpolymerisation. | |
| DE69221181T2 (de) | Bestandteile und Katalysatoren für die Olefinpolymerisation | |
| DE3782903T2 (de) | Feste katalysatorkomponente zur anwendung bei stereospezifischer polymerisation von alpha-olefinen, verfahren zur herstellung derselben und verfahren zur polymerisation von alpha-olefinen in ihrer anwensenheit. | |
| DE2906769A1 (de) | Katalysator und verfahren zur herstellung von hochstereospezifischen alpha- olefinpolymerisaten sowie deren verwendung | |
| DE69027215T2 (de) | Katalysator auf träger für 1-olefin und 1,4-diolefin kopolymerisation | |
| DE3021469A1 (de) | Aethylenpolymere, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung | |
| DE2457968A1 (de) | Polymerisationskatalysator und seine verwendung | |
| DE2714743A1 (de) | Polyaethylen niederer dichte und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE3002879A1 (de) | Verfahren zur polymerisation von alpha -olefinen und hierfuer verwendbare katalysatoren | |
| DE2504597A1 (de) | Katalysatorsystem zur polymerisation von olefinen, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung | |
| EP0401776B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines poly-1-olefins | |
| DE2814692A1 (de) | Fester titantrichloridkatalysator und verfahren zur polymerisation von propylen unter verwendung desselben | |
| DE102015013209A1 (de) | Olefinpolymerisationskatalysator und diesen enthaltender kombinierter Katalysator | |
| DE2711300C2 (de) | ||
| DE2461893A1 (de) | Verbesserte katalysatoren fuer die polymerisation von olefinen | |
| DE2901393A1 (de) | Verfahren zur stereospezifischen polymerisation von alpha -olefinen | |
| DE1645279B2 (de) | Verfahren zur Polymerisation und Mischpolymerisation von Olefinen | |
| EP0068256B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Polyolefins und Katalysator hierfür | |
| DE2737362C2 (de) | ||
| DE2225690A1 (de) | Verfahren zur Polymerisation von Propylen | |
| DE2500751A1 (de) | Verfahren zur herstellung hochkristalliner alpha-olefinpolymerisate und katalysator zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2346471A1 (de) | Verfahren zur polymerisation und copolymerisation von olefinen und katalysatorzusammensetzung hierfuer | |
| DE2162270B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyolefinen | |
| EP0652236A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Poly-1-olefins |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: TAUCHNER, P., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. HEUNEMANN, D., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. RAUH, P., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. HERMANN, G., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. SCHMIDT, J., DIPL.-ING. JAENICHEN, H., DIPL.-BIOL. DR.RER.NAT., PAT.-ANWAELTE TREMMEL, H., RECHTSANW., 8000 MUENCHEN |