DE2500951B2 - Ausbau fuer den scheibenweisen strebbau von mineral - Google Patents

Ausbau fuer den scheibenweisen strebbau von mineral

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DE2500951B2 DE19752500951 DE2500951A DE2500951B2 DE 2500951 B2 DE2500951 B2 DE 2500951B2 DE 19752500951 DE19752500951 DE 19752500951 DE 2500951 A DE2500951 A DE 2500951A DE 2500951 B2 DE2500951 B2 DE 2500951B2
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Description

Die Erfindung betrifft '.'inen Ausbau für den scheibenwcisen Strebbau von Mineral unter Verwendung einer künstlichen Firste, die aus in Abbaurichtung verlaufenden Reihen gelenkig miteinander verbundener Kappen und auf diese aufgelegten Drahtmatten, gegebenenfalls auch Holzverzug, besteht. Die Kappen werden dabei durch mehrere, in Abbaurichtung hintereinander angeordnete Strebstempel abgestützt. Bei mächtigen Lagerstätten ist die Wirtschaftlichkeit eines scheiben weisen Strebbaus unter künstlicher Firste sehr wesentlich davon abhängig, daß die Firste beim Gewinnen des darunter liegenden Minerals ordnungsgemäß aufgebaut ist und die genügende Festigkeit hat, und weiter davon, daß möglichst viele von den zum Aufbau der Firste verwendeten Teilen bei der Herstellung des nächsten Ausbaus wieder verwendet werden kann. Die Möglichkeit einer Wiederverwendung der benutzten Drahtmatten ist stark von der Art des abzubauenden Minerals abhängig. Eine mehrmalige Verwendung der vorzugsweise metallischen Kappen sollte aber unter allen Umständen sichergestellt sein.
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Ausbaus für den scheibenweisen Strebbau, bei dem die Kappen der künstlichen Firste erfaßt, freigelegt und derart gewonnen werden, daß sie für die Schaffung der künstlichen Firste auf der nächst tieferen Sohle sogleich zur Verfügung stehen.
Das wesentliche Element der Erfindung ist ein Ahfangträger, der jeder Reihe der im freigelegten Hangenden in der Firste liegenden Kappen zugeordnet ist. und der mit seinem in Abbaurichtung liegenden vorderen Abschnitt auf die Stützorgane des Hangenden, z. B. Stempel, aufgesetzt wird. In diesem vorderen Abschnitt hat der Abfangträger zwischen seinen beiden, eine ebene Oberfläche bildenden, wangenförmigen Seitenteilen eine mittlere, der Form der Kappe angepaßte und diese aufnehmende Rinne. An diesen vorderen Abschnitt des Abfangträgers schließt sich ein zur Sohle abfallender, gekrümmter Abschnitt an, wo der Raum zwischen den wangenförmigen Seitenteilen frei bleibt und einen Schlitz zum Herablassen der Kappen bildet; anschließend hat er ein die wangenförmigen Seitenteile verbindendes Endstück. Als Auflage und zur Abstützung des Abfangträgers kann ein einzelner Stempel, es können auch zwei zu einem Rahmen vereinigte, hintereinanderstehende Stempel hierfür dienen. Als Stützorganc für zwei nebeneinander im Abstand der in der Firste verlegten Kappen liegende Abfangträger kann eine Ausbaueinheit dienen, die aus vier Stempeln besteht, die im oberen und unteren Bereich über Schreitzylinder und Richtzylinder miteinander gekoppelt sind.
Mittels des Abfangträgers wird beim Vorrücken der Stempel die Kappe erfaßt und fällt in die zwischen den wangenförmigen Seitenteilen liegende Rinne. Beim weiteren Vorrücken der Stempel gelangt jede einzelne Kappe in den nach unten offenen Raum des folgenden Abschnitts des Abfangträgers und fällt nach unten heraus; sie kann sogleich für den Ausbau der nächsten künstlichen Firste auf der Sohle verwendet werden. Die übrigen Teile der künstlichen Firste, nämlich die sog. Schwarten und die Drahtmatten gleiten über das Endstück des Abfangträgers und damit in den Versatz.
An den Endstücken der Abfangträger können an Tragarmen Rollen aufgehängt werden, die die zur Herstellung der nächsten künstlichen Firste erforderlichen bandförmigen Matten tragen. Die Rollen sind zweckmäßig gegeneinander versetzt: die ablaufenden bandförmigen Matten sollen einander überlappen.
und es ist eine Einrichtung zum Zusammenheften der überlappenden Rander vorgesehen.
Um eine feste Lagerung des Auffangträgers auf den Stützorganen zu gewährleisten, haben diese als Kugelköpfe ausgebildete obere Vursprür.ge, die in durch beeherartige Einsätze gebildete oodenaussparungen des Abfangträgers eingreifen.
Durch die neue Form des Ausbaus ist eine sichere Wiedergewinnung der Kappen gewährleistet. Der Aufbau der künstlichen Firste auf der Sohle der abgebauten Lage des Minerals kann ζ. Τ gleichzeitig mit den Arbeiten zur Gewinnung und Abförderung des gelösten Minerals erfolgen, so daß sich eine größere Abbauleistung ergibt.
In den Zeichnungen ist in einer beispielsweisen Ausführungsform der neue Abbau dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Abbaustreb,
F i g. 2 isi ein Ausschnitt aus F i g. . in größerem Maßstab und gibt die Ansicht eines Ausbaugestells mit dem darauf befindlichen Abfangträger wieder.
F i g. 3 ist die Ansicht einer Ausbaueinheit in Ahbaurichuing gesehen.
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf mehrere Rollen und die von diesen abgewickelten Bandmatten.
[■" i g. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch den Abtanuträtier einsprechend der Schnittlinie V-V von Fig. 2".
F i g. 6 ist ein Schnitt durch das lindstück des Ab- 3a faiiüträjiers entsprechend der Schnittlinie VI-VI von F i g. 2".
Mit 10 ist das anstehende Mineral, mit 11 der Versatz bezeichnet. 40 ist das Hangende, 35 die Sohle. Am Hangenden befindet sich die künstliche Firste, bestehend aus Jen durch Gelenke 12 verbundenen Kappen 13. dem Holzverzug, den sog. Schwarten 14, und den bandförmigen Drahtmatten 16. Beim Neuverlegen der Matten werden diese von Rollen 15 abgewikkelt. Ihre überlappenden Ränder werden durch Heftung 17 aneinander befestigt.
In dem Raum 18. der während des Schießens und Räumens durch eine Schürz-; 38 abgedeckt sein kann, befindet sich auch der Förderer 19.
Das Hangende wird abgestützt durch Stempel 20, deren oberer Teil mit einem Schutzrohr 39 abgedeckt sein kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Stempel zu einer Ausbaueinheit zusammengeschlossen. Jeder der beiden Rahmen der Aushaueinheit hat ein Fußteil 21. 22 sind die Schreitzylinder. 23 die Richtzylinder. An jedom der Stempel 20 befindet sich eine obere Stabilisierungsfeder 24 und eine untere Stabilisierungsfeder 25. Mit 41 ist in F i g. 2 der Zylinder zum Vorschieben des Förderers bezeichnet.
Das Wesen der Erfindung machen die Abfangträue: aus. Sie bestehen aus den beiden wangenförmigen Seitenteilen 31. die im \orderen Abschnitt, der auf den Stempeln aufliegt, durch ein Mitteheil 28 miteinander verbunden sind. Auf der Unterseite des Mittelteils befinden sich beeherartige Einsätze 27. die eine Vertiefung bilden zur Aufnahme iJerals Kugelköpfe 26 ausgebildeten oberen Vorspiuiige der Stempel 20. Der Mittelteil 28 des vorderen Abschnittes des Ahk.nLiträgers bildet eine Rinne 30. von der die Kappen 13 aufgenommen werden. Aut die Hache Oberseile Z1) der beiden wangenförmigen Seitenteile 31 legen sich die übrisicn Teile des Verzuges aut und wandern beim Vorrücken der Stempel auf dem Abfangtrager allmählich in den Versatz.
Im Anschluß an den \orderen, etwa waagerecht liegenden Abschnitt des Abfangträgers folgt ein weiterer Abschnitt 32. in dem zwischen den wangenförmigen Seitenteilen 31 ein Schiit/ 33 verbleibt. In diesem sinken, wie die F i g. 1 und 2 verdeutlichen, heim Vorrücken der Stempel die Kappen ab. während die übrigen Teile der künstlichen Firste über das massive Endstück 34 in den Versatz abgleiten.
An dem Endstück 34 sind mittels der Tragarme 36 die Drahtrollen 15 gelagert, von denen die bandförmigen Drahtmatten 16 abgewickelt und sogleich zur Bildung der neuen Firste an der Sohle durch Heftung miteinander verbunden werden. In F i g. 1 ist mit 37 der Stoß des anstehenden Minerals Ί0 bezeichnet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

25 OO 951 Patentansprüche:
1. Ausbau für den scheibenweisen Strebbau von Mineral unter Verwendung einer künstlichen Firste, die aus in Abbaurichtung verlaufenden Reihen gelenkig miteinander verbundener Kappen und auf diese aufgelegten Drahtmatten, gegebenenfalls auch Holzverzug, besteht, wobei die Kappen durch mehrere, in Abbaurichtung hintereinander angeordnete Strebstempel abgestützt werden, gekennzeichnet du-ch entsprechend den im freigelegten Hangenden (40) in der Firste liegende Kappen (13) auf die Stützorgane (Stempel 20) mit ihrem in Abbaurichtung liegenden vorderen Abschnitt aufgesetzte Abfangträger, die in diesem vorderen Abschnitt zwischen ihren beiden, eine ebene Oberseite (29) bildenden wangenförmigen Seitenteilen (31) eine mittlere, der Form der Kappen (13) angepaßte, diese aufnehmende Rinne (30) haben, und die sich in einem gekrümmten, zur Sohle (35) abfallenden Abschnitt (32) fortsetzen, in dem der Raum zwischen den wangenförmigen Seitenteilen (31) frei bleibt und einen Schlitz (33) zum Herablassen der Kappen (13) darstellt, und anschließend ein die wangenförmigen Seitenteile (31) verbindendes Endstück (34) bilden.
2. Ausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützorgane des Abfangträgers in an sich bekannter Weise zwei zu einem Rahmen vereinigte hintereinanderstehende Stempel (20) dienen.
3. Ausbau nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützorgane für zwei nebeneinander im Abstand der in der Firste verlegten Kappen (13) liegende Abfangträger in an sich bekannter Weise eine Ausbaueinheit dient, die aus vier Stempeln (20) besteht, die im obcien und unteren Bereich über Schreitzylinder (22) und Richtzylinder (23) untereinander gekoppelt sind.
4. Ausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch vom versatzseitigen Endstück (34) des Abfangträgers gehaltene, vorzugsweise gegeneinander versetzte Rollen (15), von denen die Drahtnetzmatten (16) abzuwickeln sind.
5. Ausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum Zusammenheften der einander überlappenden Ränder der bandförmigen Drahtnetzmatten (16) vorhanden ist.
ft. Ausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Köpfe der Stützorgane (20) mit als Kugelköpfe (26) ausgebildeten Vorsprüngen in entsprechende Vertiefungen (27) im Boden des vorderen Abschnittes des Abfangträgers ragen.
7. Ausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel (20) der Ausbaurahmen durch im Abfangträger und in den Fußteilen (21) verankerte Stabilisierungsfedern (24, 25) gehalten sind.
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