DE2500951B2 - Ausbau fuer den scheibenweisen strebbau von mineral - Google Patents
Ausbau fuer den scheibenweisen strebbau von mineralInfo
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- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/04—Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
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Description
Die Erfindung betrifft '.'inen Ausbau für den scheibenwcisen
Strebbau von Mineral unter Verwendung einer künstlichen Firste, die aus in Abbaurichtung verlaufenden
Reihen gelenkig miteinander verbundener Kappen und auf diese aufgelegten Drahtmatten, gegebenenfalls
auch Holzverzug, besteht. Die Kappen werden dabei durch mehrere, in Abbaurichtung hintereinander
angeordnete Strebstempel abgestützt. Bei mächtigen Lagerstätten ist die Wirtschaftlichkeit
eines scheiben weisen Strebbaus unter künstlicher Firste sehr wesentlich davon abhängig, daß die Firste
beim Gewinnen des darunter liegenden Minerals ordnungsgemäß aufgebaut ist und die genügende Festigkeit
hat, und weiter davon, daß möglichst viele von den zum Aufbau der Firste verwendeten Teilen bei
der Herstellung des nächsten Ausbaus wieder verwendet werden kann. Die Möglichkeit einer Wiederverwendung
der benutzten Drahtmatten ist stark von der Art des abzubauenden Minerals abhängig. Eine
mehrmalige Verwendung der vorzugsweise metallischen Kappen sollte aber unter allen Umständen sichergestellt
sein.
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Ausbaus für den scheibenweisen Strebbau, bei dem die
Kappen der künstlichen Firste erfaßt, freigelegt und derart gewonnen werden, daß sie für die Schaffung der
künstlichen Firste auf der nächst tieferen Sohle sogleich
zur Verfügung stehen.
Das wesentliche Element der Erfindung ist ein Ahfangträger,
der jeder Reihe der im freigelegten Hangenden in der Firste liegenden Kappen zugeordnet ist.
und der mit seinem in Abbaurichtung liegenden vorderen
Abschnitt auf die Stützorgane des Hangenden, z. B. Stempel, aufgesetzt wird. In diesem vorderen
Abschnitt hat der Abfangträger zwischen seinen beiden, eine ebene Oberfläche bildenden, wangenförmigen
Seitenteilen eine mittlere, der Form der Kappe angepaßte und diese aufnehmende Rinne. An
diesen vorderen Abschnitt des Abfangträgers schließt sich ein zur Sohle abfallender, gekrümmter Abschnitt
an, wo der Raum zwischen den wangenförmigen Seitenteilen frei bleibt und einen Schlitz zum Herablassen
der Kappen bildet; anschließend hat er ein die wangenförmigen Seitenteile verbindendes Endstück. Als
Auflage und zur Abstützung des Abfangträgers kann ein einzelner Stempel, es können auch zwei zu einem
Rahmen vereinigte, hintereinanderstehende Stempel hierfür dienen. Als Stützorganc für zwei nebeneinander
im Abstand der in der Firste verlegten Kappen liegende Abfangträger kann eine Ausbaueinheit dienen,
die aus vier Stempeln besteht, die im oberen und unteren Bereich über Schreitzylinder und Richtzylinder
miteinander gekoppelt sind.
Mittels des Abfangträgers wird beim Vorrücken der Stempel die Kappe erfaßt und fällt in die zwischen den
wangenförmigen Seitenteilen liegende Rinne. Beim weiteren Vorrücken der Stempel gelangt jede einzelne
Kappe in den nach unten offenen Raum des folgenden Abschnitts des Abfangträgers und fällt nach unten
heraus; sie kann sogleich für den Ausbau der nächsten künstlichen Firste auf der Sohle verwendet werden.
Die übrigen Teile der künstlichen Firste, nämlich die sog. Schwarten und die Drahtmatten gleiten über das
Endstück des Abfangträgers und damit in den Versatz.
An den Endstücken der Abfangträger können an Tragarmen Rollen aufgehängt werden, die die zur
Herstellung der nächsten künstlichen Firste erforderlichen bandförmigen Matten tragen. Die Rollen sind
zweckmäßig gegeneinander versetzt: die ablaufenden bandförmigen Matten sollen einander überlappen.
und es ist eine Einrichtung zum Zusammenheften der überlappenden Rander vorgesehen.
Um eine feste Lagerung des Auffangträgers auf den Stützorganen zu gewährleisten, haben diese als Kugelköpfe
ausgebildete obere Vursprür.ge, die in durch
beeherartige Einsätze gebildete oodenaussparungen des Abfangträgers eingreifen.
Durch die neue Form des Ausbaus ist eine sichere Wiedergewinnung der Kappen gewährleistet. Der
Aufbau der künstlichen Firste auf der Sohle der abgebauten Lage des Minerals kann ζ. Τ gleichzeitig mit
den Arbeiten zur Gewinnung und Abförderung des gelösten Minerals erfolgen, so daß sich eine größere
Abbauleistung ergibt.
In den Zeichnungen ist in einer beispielsweisen Ausführungsform der neue Abbau dargestellt, und
zwar zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Abbaustreb,
F i g. 2 isi ein Ausschnitt aus F i g. . in größerem
Maßstab und gibt die Ansicht eines Ausbaugestells mit dem darauf befindlichen Abfangträger wieder.
F i g. 3 ist die Ansicht einer Ausbaueinheit in Ahbaurichuing
gesehen.
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf mehrere Rollen und
die von diesen abgewickelten Bandmatten.
[■" i g. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch den Abtanuträtier
einsprechend der Schnittlinie V-V von Fig. 2".
F i g. 6 ist ein Schnitt durch das lindstück des Ab- 3a
faiiüträjiers entsprechend der Schnittlinie VI-VI von
F i g. 2".
Mit 10 ist das anstehende Mineral, mit 11 der Versatz
bezeichnet. 40 ist das Hangende, 35 die Sohle. Am Hangenden befindet sich die künstliche Firste, bestehend
aus Jen durch Gelenke 12 verbundenen Kappen 13. dem Holzverzug, den sog. Schwarten 14, und
den bandförmigen Drahtmatten 16. Beim Neuverlegen der Matten werden diese von Rollen 15 abgewikkelt.
Ihre überlappenden Ränder werden durch Heftung 17 aneinander befestigt.
In dem Raum 18. der während des Schießens und Räumens durch eine Schürz-; 38 abgedeckt sein kann,
befindet sich auch der Förderer 19.
Das Hangende wird abgestützt durch Stempel 20, deren oberer Teil mit einem Schutzrohr 39 abgedeckt
sein kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Stempel zu einer Ausbaueinheit zusammengeschlossen.
Jeder der beiden Rahmen der Aushaueinheit hat ein Fußteil 21. 22 sind die Schreitzylinder.
23 die Richtzylinder. An jedom der Stempel 20 befindet
sich eine obere Stabilisierungsfeder 24 und eine untere Stabilisierungsfeder 25. Mit 41 ist in F i g. 2
der Zylinder zum Vorschieben des Förderers bezeichnet.
Das Wesen der Erfindung machen die Abfangträue:
aus. Sie bestehen aus den beiden wangenförmigen Seitenteilen 31. die im \orderen Abschnitt, der auf den
Stempeln aufliegt, durch ein Mitteheil 28 miteinander
verbunden sind. Auf der Unterseite des Mittelteils befinden sich beeherartige Einsätze 27. die eine Vertiefung
bilden zur Aufnahme iJerals Kugelköpfe 26 ausgebildeten
oberen Vorspiuiige der Stempel 20. Der
Mittelteil 28 des vorderen Abschnittes des Ahk.nLiträgers
bildet eine Rinne 30. von der die Kappen 13
aufgenommen werden. Aut die Hache Oberseile Z1)
der beiden wangenförmigen Seitenteile 31 legen sich
die übrisicn Teile des Verzuges aut und wandern beim
Vorrücken der Stempel auf dem Abfangtrager allmählich
in den Versatz.
Im Anschluß an den \orderen, etwa waagerecht liegenden
Abschnitt des Abfangträgers folgt ein weiterer Abschnitt 32. in dem zwischen den wangenförmigen
Seitenteilen 31 ein Schiit/ 33 verbleibt. In diesem sinken,
wie die F i g. 1 und 2 verdeutlichen, heim Vorrücken
der Stempel die Kappen ab. während die übrigen Teile der künstlichen Firste über das massive Endstück
34 in den Versatz abgleiten.
An dem Endstück 34 sind mittels der Tragarme 36 die Drahtrollen 15 gelagert, von denen die bandförmigen
Drahtmatten 16 abgewickelt und sogleich zur Bildung der neuen Firste an der Sohle durch Heftung
miteinander verbunden werden. In F i g. 1 ist mit 37 der Stoß des anstehenden Minerals Ί0 bezeichnet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Ausbau für den scheibenweisen Strebbau von Mineral unter Verwendung einer künstlichen
Firste, die aus in Abbaurichtung verlaufenden Reihen gelenkig miteinander verbundener Kappen
und auf diese aufgelegten Drahtmatten, gegebenenfalls auch Holzverzug, besteht, wobei die
Kappen durch mehrere, in Abbaurichtung hintereinander angeordnete Strebstempel abgestützt
werden, gekennzeichnet du-ch entsprechend den im freigelegten Hangenden (40) in
der Firste liegende Kappen (13) auf die Stützorgane (Stempel 20) mit ihrem in Abbaurichtung liegenden
vorderen Abschnitt aufgesetzte Abfangträger, die in diesem vorderen Abschnitt zwischen
ihren beiden, eine ebene Oberseite (29) bildenden wangenförmigen Seitenteilen (31) eine mittlere,
der Form der Kappen (13) angepaßte, diese aufnehmende Rinne (30) haben, und die sich in einem
gekrümmten, zur Sohle (35) abfallenden Abschnitt (32) fortsetzen, in dem der Raum zwischen
den wangenförmigen Seitenteilen (31) frei bleibt und einen Schlitz (33) zum Herablassen der Kappen
(13) darstellt, und anschließend ein die wangenförmigen Seitenteile (31) verbindendes Endstück
(34) bilden.
2. Ausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützorgane des Abfangträgers in
an sich bekannter Weise zwei zu einem Rahmen vereinigte hintereinanderstehende Stempel (20)
dienen.
3. Ausbau nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützorgane für zwei nebeneinander
im Abstand der in der Firste verlegten Kappen (13) liegende Abfangträger in an sich bekannter
Weise eine Ausbaueinheit dient, die aus vier Stempeln (20) besteht, die im obcien und unteren
Bereich über Schreitzylinder (22) und Richtzylinder (23) untereinander gekoppelt sind.
4. Ausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch vom versatzseitigen
Endstück (34) des Abfangträgers gehaltene, vorzugsweise gegeneinander versetzte Rollen
(15), von denen die Drahtnetzmatten (16) abzuwickeln sind.
5. Ausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung
zum Zusammenheften der einander überlappenden Ränder der bandförmigen Drahtnetzmatten
(16) vorhanden ist.
ft. Ausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Köpfe
der Stützorgane (20) mit als Kugelköpfe (26) ausgebildeten Vorsprüngen in entsprechende Vertiefungen
(27) im Boden des vorderen Abschnittes des Abfangträgers ragen.
7. Ausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel
(20) der Ausbaurahmen durch im Abfangträger und in den Fußteilen (21) verankerte Stabilisierungsfedern
(24, 25) gehalten sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752500951 DE2500951C3 (de) | 1975-01-11 | Ausbau für den scheibenweisen Strebbau von Mineral | |
| AT861275A AT343577B (de) | 1975-01-10 | 1975-11-12 | Ausbau fur den scheibenweisen strebbau von mineral |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752500951 DE2500951C3 (de) | 1975-01-11 | Ausbau für den scheibenweisen Strebbau von Mineral |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2500951A1 DE2500951A1 (de) | 1976-07-15 |
| DE2500951B2 true DE2500951B2 (de) | 1976-10-14 |
| DE2500951C3 DE2500951C3 (de) | 1977-05-18 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT343577B (de) | 1978-06-12 |
| ATA861275A (de) | 1977-10-15 |
| DE2500951A1 (de) | 1976-07-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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