DE2502256A1 - Hydraulische, durch servoventile gesteuerte tiefziehpresse - Google Patents
Hydraulische, durch servoventile gesteuerte tiefziehpresseInfo
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-
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Description
PATE NTAN WALTS B ÖRO
PATENTANWÄLTE
DIPL-ING. W. MEISSNER (BLN) DIPL-ING. P. E. MEISSNER (MCHN) DIPL-ING. H.-J. PRESTING (BLN)
1 BERLIN 33, HERBERTSTR. 22
1 7 IAN 1975
MTS Systems Corporation, 14-041 Weet 78 th Street
Eden Prairie, Minnesota, USA.
Hydraulische, durch Servoventile gesteuerte Tiefziehpresse
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Tiefziehpresse
zur Herstellung von tiefgezogenen Gegenständen, wie z.B. Näpfen, mit einem einen oberen sowie einen unteren
Querbalken aufweisenden Maschinengestell und mit einer am
einen Querbalken angebrachten, Druckflüssigkeitszylinderanordnung,
die ein bewegliches, einen Ziehstempel, der im Zusammenwirken mit einer am anderen Querbalken angebrachten
Matrizenanordnung einen tiefgezogenen Gegenstand ausformt,
tragendes Element hat. ·t ,
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Presse ist eine ·
erste Stufe in der Herstellung von tiefgezogenen Gegenständen, z.B. Näpfen, Dosen und dgl., die nahtlos gezogen werden.
■ ■ - 2 '-
509830/0890
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine durch Servoventile
gesteuerte, hydraulische Tiefziehpresse zu schaffen, die genau und zuverlässig arbeitet. Hierbei wird Wert darauf
gelegt, daß die Presse das genaue Ausformen von tiefgezogenen
Näpfen oder dgl., die weiterverarbeitet werden, in einem sich wiederholenden Zyklus unter genauer, rückgekoppelter
Steuerung ermöglicht. Ferner sollen die Betätigungsorgane und das Maschinengestell an .sich in der Richtung verbessert
ausgebildet werden, daß die Verwendungsfähigkeit der Presse erweitert und der Aufbau sowie die Arbeitsweise vereinfacht
.werden.
Die der Lösung dieser Aufgabe dienenden Einzelheiten und technischen Merkmale sind Gegenstand der Ansprüche.
Darüber hinaus wird, mit allgemeinen Worten gesagt, die gestellte Aufgabe durch die nachfolgend genannten Mittel und
Maßnahmen gelöst.
Das Maschinengestell besteht aus einer Anzahl von verschiedenen Teilen oder Moduleinheiten. Ein die Formwerkzeuge tragender
Teil des Maschinengestells kann zum Einsetzen, Herausnehmen oder Warten der Werkzeuge abgetrennt werden, und die
Teile des Maschinengestells werden bei dessen Wiederzusammenbau genau auf ihren ursprünglichen Platz zurückgeführt. Die
Anordnung der Formwerkzeuge (Stempel und Matrize) ist derart getroffen, daß das Flachmetall, aus dem die Rohlinge gestanzt
und dann ausgeformt werden, in einer Ebene angeordnet wird, die in der Mitte zwischen, den Trägern für die Matrizenplatte
und für den Stempel bzw. deren Betätigungsorgane liegt, so
daß irgendeine Biegung des Maschinengestells eine Verlagerung sowohl des Stempels wie auch der Matrize um denselben Wert herbeiführt,
so daß der Stempel in der Lage ist, in die Matritze einzutreten, auch wenn die Träger sich leicht durchbiegen·
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Die bei der Presse erfindungsgemäß zur Anwendung kommenden hydraulischen Betätigungsorgane sind mehrstufig und dienen
zum Schneiden der Rohlinge, zu deren Festhalten und zum Tiefziehen. Die Betätigungsorgane bzw. Werkzeuge weisen mehrstufige
Zylinder auf, und zwar einen Zylinder zum Ausstanzen des Rohlings aus einem Flachmaterial, einen Niederhaltezylinder,
um den Rohling in seiner Lage, festzuhalten, und schließlich einen Zylinder, um den Rohling in einer Matrize in die Napfform zu ziehen. Es sind auch Einrichtungen vorgesehen, um
Luft durch die Antriebsorgane zu leiten, die zum Abblasen eines ausgeformten Napfs vom Stempel dient.
In der Presse sind eine Mehrzahl von Antriebsorganen bzw. Arbeitswerkzeugen so angeordnet, daß eine optimale Ausnutzung
des Flachmaterials erreicht wird» Ferner können diese Antriebsorgane leicht verschiedenen Napfgrößen oder -durchmessern angepaßt
werden, indem Einrichtungen vorgesehen sind, damit die mit den Antriebsorganen verbundenen Hydraulikverteiler auf
unterschiedliche Mittenabstände verschoben werden können, wenn Näpfe unterschiedlicher Abmessungen in der Presse ausgeformt werden sollen.
Für bestimmte Anwendungsfälle sind in den Antriebsorganen
Durchlässe für die Zuleitung einer Kühlflüssigkeit zum Ziehstempel vorgesehen. ■
Die Servoventilsteuerungen enthalten Hubübertrager oder
Linearverschiebungsfühler, die .ein Hub-Rückkoppelungssignal
geben, um- festzulegen, daß jede der verschiedenen Stufen der
Antriebsorgane ihren Arbeitsgang voll ausgeführt hat, bevor die nächste Stufe zum Arbeiten kommt. Die Hubübertrager werden
von den Antriebsorganen getragen, so daß ein sehr genaues
Abfühlen der Bewegung des Zylinderabschnitts des Antriebsorgans während des Betriebs erhalten wird.
Der Gegenstand der Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen
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dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Frontansicht des Maschinengestells einer hydraulischen Tiefziehpresse gemäß der Erfindung mit
in diesem Maschinengestell angeordneten Antriebsorganen bzw. Werkzeugen und Matrizen.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Eressee- von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch ein typisches, in
der Tiefziehpresse gemäß der Erfindung zur Anwendung gelangendes Antriebsorgan.
Fig. 4 ist ein der Fig. 3 gleichartiger Schnitt durch ein
Antriebsorgan in abgewandelter Ausführungsform.
Fig. 5 ist ein abgebrochen dargestellter Schnitt nach .der
Linie 5 - 5 in. der Fig. 2, jedoch in vergrößtertem
Maßstab.
Fig. 6 zeigt teils in Ansicht, teils im Schnitt eine Anordnung
gemäß der Erfindung zwischen Hydraulikverteilern für die Antriebsorgane, die eine Änderung der Mittenabstähde
der Antriebsorgane zueinander ermöglicht.
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung eines typischen
Steuerkreises in Verbindung mit einer Rechnersteuerung
für die Tiefziehpresse gemäß der Erfindung.
Fig. 8 und 9 zeigen schematisch den typischen Zeitzyklus des Rohlingschneid- bzw. des Ziehzylinders, wie er
in einer Presse gemäß der Erfindung abläuft.
Fig. 10 zeigt schematisch ein Antriebsorgan und den zugeord-
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neten Hydraulikverteiler, wie sie in einer Presse gemäß der Erfindung zur Anwendung kommen. .
hydraulische Tiefziehpresse 10 Fig. 1 und 2 hat ein starkes
Maschinengestell Jfef^ das aus einzelnen Teilen zusammengesetzt
ist, die zur Wartung und für den Fall, daß eine Störung auftritt, voneinander getrennt werden können.
Das Maschinengestell 11 weist einen unteren Querbalken 12, eine mittlere Stanz- und Ziehsektion 13 und einen oberen
Querbalken 14 auf. Die beiden Querbalken 12, 14 haben zueinander einen Abstand, um die offene Sektion 13 für die Werkzeuge und die beim Tiefzieh- oder ^ormgebungsvorgang verwendeten
Antriebs- bzw. Betätigungsorgane zu bilden. Die Querbalken 12, 14 sind, wie zu sehen ist, in der vertikalen Erstreckung'hoch,
sie sind durch die einen Abstand zueinander aufweisenden seitlichen Ständer 15 voneinander getrennt und sie sind an den
Ständern 15 über vier Hydraulikzylinder 16 befestigt.
Die Hydraulikzylinder 16 sind auf der Oberseite des oberen
Querbalkens 14 angebracht und als doppelwirkende SSylinder
ausgebildet, die durch geeignete Ventile gesteuert, von einer zugehörigen hydraulischen Druckquelle betätigt werden, ^ie Zylinder
16 haben jeweils eine längliche Stange 17» die von einem
inneren Kolben betätigt wird, und die Stangen erstrecken sich durch Öffnungen in den Enden des Querbalkens 14, in den
Ständern 15 und in den Enden des, Querbalkens 12 bis. nahe zu
dessen Boden» ' ' .
Wie Fig. 5 zeigt, ist das untere Ende einer jeden Stange 17 ,
in einem Gewindering 18 befestigt, so daß die Stangen in bezug auf den Querbalken 1.2 festgehalten, mit diesem jedoch.
nicht unmittelbar verschraubt sind. Der Gewindering 18 ist
auf das Ende jeder Stange 17 geschraubt und duroh Innen-
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Sechskantschrauben 19 mit dem Querbalken 12 fest verbunden.
Auf diese Weise können die Stangen 17 durch die Hydraulikoder
Arbeitszylinder zurückgezogen werden, um die Ständer 15 und die Querbalken 12, 14 ganz fest miteinander zu verklemmen.
Die Ständer 15 stehen unter einer vom Zylinder 16 erzeugten Druckkraft. Wenn in den Zylindern 16 ein hydraulischer
Druck erzeugt wird, um die Stangen I7 um eine größere
Strecke von den Zylindern auszufahren1, so nehmen die Gewinderinge 18 und die Schrauben 19 die Belastung auf, so daß der
obere Querbalken 14· vom unteren Querbalken 12 wegbewegt wird.
Wie Fig. 2 zeigt, sind :in den Ständern I5 Fensteröffnungen
22 ausgebildet. Lange Innensechskantschrauben 22A können dazu dienen; die Ständer I5 am oberen Querbalken 14- zu befestigen.
Das heißt, wenn die Zylinder 16 zum Ausfahren der Stangen 17 betätigt werden, so daß diese Stangen die Querbalken
voneinander weiter' verlagern, dann bewegen sich die Ständer 15· mit dem oberen Querbalken 14. Wenn es gewünscht wird, könnten
die Ständer I5. auch am unteren Querbalken 12 befestigt
sein.
Am oberen Querbalken 14 ist zwischen den Ständern 15 und dem
Querbalken selbst eine obere Werkzeugaufnahmeplatte 23 befestigt.
In gleicher Weise kann unterhalb der Ständer 15 und auf der Oberseite des unteren Querbalkens 12 eine untere
Werkzeugaufnahmeplatte 24 angeordnet sein, die zwischen den Ständern 15 und dem Querbalken 12 befestigt ist. Die obere
und untere Werkzeugaufnahmeplatte 23 bzw. 24 sind präzis gefertigt,
um eine genaue Lagerung der Werkzeugausrüstung zu sichern. Für die genaue Lagerung der Werkzeugaufnahmeplatten
können Eaßstifte verwendet werden.
Die untere Werkzeugaufnahmeplatte 24 ist am unteren Querbalken 12- durch Kopfschrauben 25 befestigt, so daß diese
Platte 24 sich mit dem unteren Querbalken 12 bewegt bzw. mit diesem ortefest bleibt, wenn die Stangen 17 ausgefahren
werben.
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Da die Ausrichtung zwischen den oberen, von den in der !Tiefziehpresse verwendeten Antriebsorganen getragenen Ziehstempeln
und den unteren Matrizen äußerst kritisch ist und da nur eine ganz kleine !Toleranz vorgesehen ist, ist es wichtig, daß nach
Betätigung der Hydraulikzylinder 16 zur Trennung des oberen
und unteren Querbalkens voneinander, was z.B.. bei einer Störung in der Werkzeugausrüstung durch ein Verklemmen notwendig
werden kann, die Teile wieder ganz genau in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden. Um sicherzustellen, daß die oberen und
unteren Querbalken 14 bzw. 12 sowie die seitlichen Ständer 15
die richtige Lage einnehmen, sind entsprechende Führungsstifte 30 vorgesehen, die einen an den Ständern 15 befestigten Schaft- ·
teil haben. Wie Fig. 2 zeigt, sind an jedem Ständer H5 zwei
Führungsstifte 30 angebracht, die einen gerundeten, präzis gefertigten
Eopf 3OA haben, der mit sehr geringer Toleranz in eine gehärtete, in der Werkzeugaufnahmeplatte 24- befestigte
Stahlbüchse 31 paßt. Wenn nach Trennen der Querbalken voneinander
die Teile wieder miteinander fest verbunden werden sollen, so werden die Köpfe 30A der Führungsstifte 30 innerhalb der gehärteten
Stahlbüchsen 31 gleitend geführt. Die Stifte 30 stellen
sicher, daß die Ständer 15 in bezug zur Werkzeugaufnahmeplatte
24 ihre genaue Lage haben. Da die Ständer 15 über die
Innensechskantschrauben 22A mit dem oberen Querbalken 14- fest
verbunden sind, werden auch bei Betätigung der Zylinder 16 zum Zusammenführen und -halten der Teile des Maschinengestells die
Querbalken 12, 14 wieder genau ausgerichtet. Die gerundeten Köpfe 3OA der Führungsstifte bilden Führungen, um die Ständer
15 und den unteren Querbalken 12 wieder in die ursprüngliche Lage zu bringen, auch wenn die Teile bei ihrer Trennung um eine
größere Strecke verschoben worden sind.
Der untere Querbalken 12 kann nach Wunsch auf Auflagern 32
ruhen.
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Die untere Werkzeugaufnahmeplatte 24 dient der Befestigung
der Stanz- und Ziehmatrizen 52 (Fig. 1). Unterhalb der Matrizen 52 sind eine Reihe von Bandförderern 35 vorgesehen,
die in üblicher Weise für die Aufnahme der in den Matrizen ausgeformten Näpfe verwendet werden. Ein solcher Napf 36
ist jeweils auf dem Oberturm eines jeden Bandförderers 35 gezeigt. Die Bandförderer laufen, wie üblich, über Stirnrollen
und bringen die ausgeformten Näpfe 36 zu einer weiteren
Verarbeitungsstelle. Mit Abstand von der unteren Werkzeugaufnahmeplatte 24 ist auf entsprechenden Trägern 38 eine
Matrizenauflagerplatte 37 starr gelagert. Die Träger 38 tragen
die gesamte Anordnung standfest und sind zwischen den Bandförderern 35 vorgesehen. Jeder der Matrizen 52 ist ein
Bandförderer zur Abfuhr der Näpfe zugeordnet. Üblicherweise sind zwei querliegende Reihen von Matrizen in der Maschine
vorhanden, die, um das Material maximal auszunutzen, zueinander versetzt sind, d.h., auf Lücke stehen. Zu Darstellungszwecken ist in Fig. 1 nur eine Reihe mit vier Matrizen ge-.zeigt.
In Fig. 1 sind zwei Reihen von Antriebs- oder Betätigungsorganen 40 dargestellt, von denen die eine Reihe an der Frontseite,
die andere Reihe an der Rückseite der Maschine liegt. Die Antriebsorgane 40 sind an der oberen Werkaseugauf nähmeplatte
23 befestigt und haben jeweils einen Flüssigkeitsverteiler 42 mit daran angebrachten Servoeteuerventilen 41· Die
Verteiler und Ventile sind mit einer Druckflüssigkeitsquelle und mit Rücklaufleitungen verbunden, wobei die Verbindungen
durch die Verteiler 42 zu den Steuerventilen 41 führen. Für jedes hydraulische Antriebsorgan 40 ist je ein Verteiler
42 vorgesehen; jeder Verteiler 42 erhält seinen Druck von einer Druckleitung 43 und ist mit einer Rücklaufleitung 44
(Fig. 1) verbunden. Geeignete Speicher 45 dienen dazu, Druckstöße
und -spitzen zu beseitigen; Hauptzufuhr- und Ziehzylin-
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der 46 können in dem Hydrauliksystem nach Wunsch ebenfalls verwendet werden. In Fig. 10 ist ein typisches Antriebsorgan
mit einem Verteiler schematisch dargestellt; hierauf wird später noch eingegangen werden.
Die Verteiler 42 sind an eine gemeinsame Zuleitung angeschlossen und unmittelbar mit ihren zugeordneten Antriebsorganen verbunden. Wenn die Mittenabstände der Antriebsorgane
auf Grund des Ausformens von Näpfen unterschiedlicher Größe, für die Matrizen von anderen Abmessungen notwendig sind, geändert
werden, dann können die Verteiler 42 mit ihren Antriebsorganen auf Grund der besonderen Ausbildung der Verbindungsleitungen zwischen den benachbarten Verteilern mitbewegt werden.
Wegen der Notwendigkeit, zeitweise die hydraulischen
Bauteile zu warten, können ferner die Verteiler einzeln leicht abgebaut werden, und zwar unter Verwendung der Verbindungsleitungen, die in Fig. 6 gezeigt sind. Diese Leitungen weisen
eine Röhre 48 auf, die in einer öffnung in einem ersten Hydraulikverteiler 42A gleitet und an ihrem äußeren Ende mit
einem Flansch 49 versehen ist. Der Flansch49 ist mit dem anliegenden Verteiler 42B verschraubt und ist zu der gewünschten
öffnung im Verteiler 42B hin offen. Bei allen Rohrverbindungen zwischen benachbarten Verteilern werden die Röhren
mit einem Flansch verwendet. Wenn nun einer der Verteiler von
den anderen gelöst werden soll, z.B. wenn der Verteiler 42Δ. vom Verteiler 42B giöst werden soll, so werden die den Flansch
49 an seinem Platz haltenden Kopfschrauben entfernt wie auch
weitere, am Verteiler 42B befestigte Flansche gelöst werden,. und die Röhren können mit ihren Flanschen zusammen mit dem
Verteiler 42A. weggenommen werden* Der Flansch 49 kann mit einem eben gegen die Fläche der Verteilers 42B anliegenden 0-Ring
nach Wunsch abgedichtet werden.
WÄnn der Mittenabstand der Antriebsorgane der Verteiler 42A,
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42B geändert werden muß, so kann die Strecke, auf welcher
die Röhre 48 in den Verteiler 4-2A ragt, ohne Beeinflussung der hydraulischen Druckabdichtung der Röhre verändert werden.
Zum Abdichten wird ein O-Ring 50 verwendet, so daß die
Röhre 48 im Verteiler 42A nach innen oder außen verschoben werden kann, um eine Veränderung der Abstände zwischen den
Verteilern zu ermöglichen.
Die hydraulischen Verbindungen zwischen den Verteilern weisen die Röhre 48, die in einen der Verteiler eingesetzt ist,
und einen fluchtgerechten Flansch am benachbarten Verteiler auf, der allein durch Lösen der den.Flansch am Platz haltenden
Kopfschrauben entfernt werden kann. Selbstverständlich
kann ein kleiner Vorsprung der Röhre 48 am flanschseitigen Ende in den Verteiler 42B, wenn es gewünscht wird, zugelassen
werden, damit die Röhre 48 um eine geringe Strecke vor Entfernen des Verteilers 42A nach einwärts in den Verteiler
42B verschoben werden kann, wodurch zur Freigabe des Verteilers
42A die Röhre weniger weit hervorragt.
Die Servoventilsteuerungen sind bekannt; sie werden durch
Steuerglieder betrieben, um die Antriebsorgane 40 zu betätigen, so daß das Stanzen eines Rohlings aus einem Flachmaterial
und das Ziehen oder Verformen des Rohlings in die Napf«-
form ausgeführt wird.
Jedes der servogesteuerten Antriebsorgane 40 weist einen
Hub-Rückkoppelungsübertrager zur Servoventilsteuerung auf,
so daß die Bewegung in den Antriebsorganen durch ein direktes Rückkopplungssignal geregelt" wird. Die Bewegung der Betätigungsorgane
mit bezug zu den von der unteren Auflagerplatte 37 getragenen Matrizen 52 ist auf diese Weise sehr
genau. Die oberen Flächen der Matrizen 52 liegen in einer
Ebene 53» die sich in der Mitte zwischen der Unterkante des oberen Querbalkens 14 und der Oberkante des unteren Querbalkens
12 befindet. Wenn ein Biegen oder Krümmen der Quer-
509830/0890 - 11 -.
balken 12, 14 eintritt, wie das in sehr stark vergrößertem-Maßstab
durch die gestrichelten Linien in Fig. 1 angedeutet ist, dann werden die Mittellinien der Matrizen und der Antriebsorgane
um den gleichen Betrag winklig gestellt oder verlagert, so daß die Mittellinien sich schneiden, wenn eine
gewisse Durchbiegung der Querbalken vorhanden ist. Auf diese Weise wird der Ziehstempel noch in derjenigen Lage sein, um
passend in die Matrizenöffnung einzutreten. Das ist außerordentlich wichtig, wenn Stempel und Matrizen mit sehr engen
[Poleranzen zur Anwendung kommen, und insbesondere, wenn mit sechs oder acht Matrizen gleichzeitig gearbeitet wird, da
dann die Belastungen auf die Querbalken recht hoch werden,
das Biegen der Querbalken wird deshalb gleichmäßig gemacht, um einen korrekten Betrieb - auch unter Belastung - sicherzustellen.
'
Ein typisches Antriebsorgan 40 ist in Fig. 3 im Schnitt dargestellt.
Wenn auch zahlreiche der inneren Kanäle für die hydraulische Druckzufuhr und für die Rückleitung nicht gezeigt
sind, so sind diese Kanäle in dem zylindrischen Körper selbst ausgebildet, und zwar in irgendeiner üblichen Weise.
Das einzige Kriterium ist, daß sich diese Kanäle nicht schneiden oder kreuzen und daß sie nicht irgendwelche Schraubenlöcher
oder dgl. schneiden. Die Ausbildung der notwendigen Kanäle von den Verteilern 42 zu den jeweiligen Zylindern
sollte dem Fachmann auf dem einschlägigen Fachgebiet Wohlbekannt sein; aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden in
manchen Fällen die Kanäle weggelassen. Die Kolben und Kolbenkammern sind im Querschnitt kreisförmig.
Die Antriebsorgane gemäß der in Fig. 3 gezeigten Ausbildung
haben einen Hauptkörper 60, der eine ebene Außenfläche zur
Befestigung des Verteilers 42, um den Druckflüssigkeitszu-
und -abfluß zu undvon den verschiedenen öffnungen und Kanä-
- 12 509830/0890
len des Antriebsorgans zu bewerkstelligen, aufweist. Das;
obere Ende des Hauptkörpers 60 ist an der oberen Werkzeugaufnahmeplatte 23 gehalten· Wegen der notwendigen geringen
Toleranzen hat der Hauptkörper 60 einen balligen oder teilweise kugelförmigen Lagerstutzen 61, dessen gerundete Aussenoberfläche
eng in einer Öffnung 62 in der Aufnahmeplatte 23 sitzt, so daß der zylindrische Hauptkörper 60 eine genaue
Lage einnehmen, Jedoch in diese Lage geführt werden kann. Eine Vielzahl von Schraubenbolzen 63 hält den Hauptkörper
dicht gegen die Hache der Aufnahmeplatte 23, so daß der Hauptkörper 60 in seiner Lage genau festgelegt ist.
Der Hauptkörper 60 hat unterhalb der Fläche, an der der Hydraulikverteiler 4-2 befestigt ist, einen zylindrischen
unteren Teil 6OA, an dem außen eine zylindrische Hülse 64 verschiebbar befestigt ist, die über die mit vertikalem Abstand, d.h. mit Abstand in der Längsrichtung des Hauptkörpers
angeordneten Ringlager 65, 66 gleitet. Das untere Einglager 66 ist an einem Hing 75 gehalten, der am unteren Ende 6OA
des Hauptkörpers befestigt ist. Die Hülse 64 ist in bezug
zum Hauptkörper an den Ringlagern 65» 66 verschiebbar. Eine
axial verlaufende Ausnehmung 64A, die einer festen Führung 64B angepaßt ist, kann vorgesehen sein, um ein Drehen der
Hülse 64 im Betrieb zu verhindern.
Die Hülse 64 weist einen einwärts vorspringenden, ringförmigen Rand 6? auf, der zusammen mit einer passenden Schulter
am Hauptkörper 60 und der Stirnseite des Rings 75 einen doppeltwirkenden Kolben bildet, der ringförmig um den im Durchmesser
verringerten unteren Teil 6OA des Hauptkörpers 60 verläuft. Der Ringkolben 67 ist gegen die Außenfläche des Hauptkörpers
durch einen O-Ring 74 abgedichtet. Zwischen der
Schulter des Hauptkörpers 60 und der Oberseite des vorspringenden Rands bzw. des Kolbens 67 wird eine Kammer 68 gebildet,
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zu der entsprechende Durchgänge vom zugehörigen Hydraulikverteiler
führen. Wenn der Kammer 68 Druckflüssigkeit zugeführt
wird, so wird auf den vom Rand 67 gebildeten Kolben eine Kraft ausgeübt· Durch Zufuhr von Druckflüssigkeit zu
einer Kammer 78 zwischen der Unterseite des Randes 67 und
der oberen Stirnseite des Rings 73 wird eine Rückhubkraft
erzeugt.
Ein Rohlingschneidring 70 dient dazu, die Rohlinge für die
Näpfe, die aus dem Flachmaterial im Zusammenwirken mit dem Matrizenring 71 gezogen werden sollen, auszustanzen. Der
Schneidring 70 besteht aus drei Teilen, nämlich einem ersten
Ring 7OA, der an der unteren Stirnseite der Hülse 64 anliegt, einem zweiten Ring 7OB, der mit dem ersten Ring 7QA fest
verbunden ist, und einem dritten Ring 700v der mit dem zweiten
Ring 7OB fest verbunden ist und eine ringförmige Schneidkante 72 hat. Der Rohlingschneidring 70 bewegt sich dann abwärts,
wenn der Kammer 68 Druckflüssigkeit zugeführt wird, und die Schneidkante 72 legt sich dabei gegen das Flachmaterial
oberhalb des Matrizenrings 71 &ώ\ <3-θγ sich abwärts
auf den Führungszapfen 73 bewegen kann. Bei der Abwärtsbewegung des Schneidrings 70 schert die Schneidkante 72 einen runden
Materialrohling 98A aus dem Flachmaterial ab, aus dem ein
Napf gezogen werden soll.
Gegenüber der Außenfläche des unteren Teils der Hülse 64 ist
der Ring 75 mittels eines passenden O-Rings 76 abgedichtet
und er wird am Hauptkörper 60 durch eine Mehrzahl von Innensechskantschrauben 77» von denen nur eine gezeigt ist, gehalten.
Für 'den Zufluß an Flüssigkeit zur Kammer 78 ist ein entsprechender
Durchgang vorgesehen, und der Ring 75 hat, wie ■
der Fig. 3 zu entnehmen ist, eine ringförmige Ausnehmung 78A, die einen Teil der Kammer 78 bildet.
- 14 -
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Der Ring 75 stützt eine Führungsbüchse 80 in einem Hohlraum
81 des Hauptkörpers 60 ab. Wie noch erläutert werden wird, bildet der Hohlraum 81 den Hauptziehzylinder, und die
Führungsbüchse 80 hält die Kolbenstange 82 an ihrem unteren
Ende. Am oberen Ende weist die Kolbenstange 82 einen Kolbenkopf 8J auf, der im Hohlraum 81 verschiebbar ist. Der Kolbenkopf
ist ringförmig und hat eine mittige Öffnung, die mit einer mittigen Bohrung 84 in der Kolbenstange 82 fluchtet.
Ein an seinem oberen Ende an einem im Hauptkörper 60 vorgesehenen
Anschlußteil befestigtes Übertragungsrohr 85 ist durch die mittige Öffnung im Kolbenkopf 83 geführt und erstreckt
sich in die Bohrung 84 der Kolbenstange. Ein O-Eing 86 im Kolbenkopf dichtet gleitend gegen die Außenoberfläche
des Übertragungsrohres 85 ab. Der Kolben bildet eine Hauptkolbenkammer
im Hohlraum 81; ein Teilbereich 87 der Kolbenkammer läßt erkennen, wo der Druck zum Ziehen des Rohlings
in einen Napf auf den Kolben aufgebracht wird.
Das Übertragungsrohr 85 wird dazu verwendet, den inneren Kanal 90 des Übertragungsrohrs und den unteren Teil der Bohrung
84 voneinander auf der der Stange zugewandten Seite des O-Rings 86 gegenüber dem der Kammer 87 zugeführten Hydrauliköl
zu trennen· Das Übertragungsrohr 85 umgibt auch den Linearverschiebungsfühler 91· Dieser ist an seinem oberen
Ende 97 am Lagerstutzen 61 mittels geeigneter Kopfschrauben
und Verbindungsstücke befestigt. Der Linearverschiebungsfühler 91 ist mit einer beweglichen'Stange 92 versehen, die
sich in bezug auf seinen Hauptteil bewegt, um eine Verschiebung zu erfühlen; die Stange 92ist an der Befestigungsstelle
93 mit dem Ende der Kolbenstange 82 verbunden. Die Stange 92 ist einstellbar befestigt, und zwar für Nullpunkteinstellung;
eie kann so eingerichtet werden, wie es zum Erhalten einer
richtigen Anzeige der Bewegung der Kolbenstange 82 in bezug auf den Hauptkörper 60 notwendig ist. Eine Bewegung der KoI-
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benstange 82 wird durch. Bewegung der Stange 92 in bezug
zum Hauptteil des Linearverschiebungsfühlers 91 abgeführt.
Geeignete Verbindungen zur Lieferung eines elektrischen Signals, das proportional der Verschiebung der Kolbenstange 82
aus ihrer zurückgezogenen Stellung ist, vom Verschiebungsfühler 91 zum Steuerkreis sind vorgesehen.
Das Übertragungsrohr 85 hat einen Kopf 94- mit öffnungen 95»
die zu einem Luftkanal 96 führen, welcher mit einer geeigneten
Druckluftquelle in Verbindung steht. Das untere Ende 84A
der Bohrung 84· in der Kolbenstange 82 ist durch eine Mehrzahl von schmalen Durchgängen 88 zur Mitte eines Ziehstempels 98
hin offen, welcher an der Kolbenstange 82 über Kopf schrauben" 99 befestigt ist. Durch den inneren Kanal 90 des Übertragungsrohrs
85, durch den Raum 84A und durch die Durchgänge 88 geführte Druckluft dient dazu, einen Napf nach seiner
Ausformung vom Ziehstempel abzublasen.
Die Hülse 64 und dieser zugeordnete Teil des Antriebsorgans, die der Betätigung des Rohlingschneidrings 70 bzw. seiner
Schneidkante 72 dienen, sind beschrieben worden; es wurde
auch der Ziehstempel 98, der zum Ziehen des Rohlings in eine Napfform dient und mit der vom Kolben 83 angetriebenen
Kolbenstange 82 verbunden ist, beschrieben und dargestellt. Nachstehend soll zunächst auf den Kolben 83 näher eingegangen
werden.
Die Rückhubseite des Kolbens 83 ist durch den Bereich der Ringfläche 100 bestimmt. Ein Rückhub-Druckkanal steht mit
dem erweiterten Bereich des Hohlraums 81 in der Nähe der Führungsbüchse 80 in Verbindung, so daß auf den Kolben 83
ein Rückhubdruck ausgeübt werden kann, wenn die Kolbenstange 82 nach dem Ausformvorgang zurückgeholt werden soll. Die beiden
Druckflächen des Kolbens sind unterschiedlich groß, damit
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der Rückhub des Kolbens beschleunigt wird. Die Kolbenflächen
werden so gewählt, daß der Druckabfall an den Ventilen für den Hauptziehvorgang in beiden Bewegungsrichtungen der Kolbenstange
gleich gehalten wird. Zum Beispiel ist bei einer typischen Strömung von ca. 60 /1min im System bei einem geregelten
Druck von ca. 210 at, wenn die für den Ziehstempel 98 zum Ziehen des Napfs notwendigen Kräfte ca. 175 at betragen,
der Druckabfall an dem Servoventil ca. 35 at. Auf diese Weise: kann die Rückholringflache 100 des Kolbens 83 so ausgelegt
werden, daß sie einen Druckabfall von ca 35 at am
Servoventil zwischen der Kammer 87 und dem Ablauf bei vollem, auf die Fläche 100 wirkenden Druck erzeugt.
Während des Napfformvorgangs ist es notwendig, daß der Rohling
durch eine Niederhaltekraft festgehalten wird, so daß ein bestimmter Anteil des auszuformenden Materials in die
Matrize gleiten kann, während der Ziehvorgang abläuft. Der Niederhaltezylinder wird zusammen mit dem Ring 75 betrieben.
Ein ringförmiger Niederhaltekolben 101 sitzt mit seinem einen Ende in einer Ausnehmung im Ring 75 und ist mit weiten
O-Ringen 102 abgedichtet. Der Kolben 101 wird am Ring 75 durch Kopfschrauben 103 festgehalten.
Mit seinem anderen Ende liegt der Kolben 101 in einem Ringraum 104, der einen Zylinder in einem Ring 105 bildet, der
gegen den Niederhalter 105A wirkt. Der Ring 105 und der Niederhalter 105A umgeben den Ziehstempel 98 und sie sind mit
bezug auf den ringförmigen Niederhaltekolben 101 verschiebbar. O-Ringe 106 dichten den unteren Teil des Kolbens 101
gegen den Ringraum 104 ab. Zur unteren Stirnseite des Niederhaltekolbens 101 führt ein Flüssigkeitsdurchgang, wie ein
solcher mit gestrichtelten Linien rechts in der Fig. 3 angedeutet
ist, und dieser Durchgang steht mit dem Hydraulikverteiler des Antriebsorgans in Verbindung. Auf diese Weise
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kann dem Ringraum 104 Druckflüssigkeit zugeführt werden, wobei der Druck in diesem Raum den Ring 105 und den Fiederhalter
105A gegen den angrenzenden Teil 110 der Matrize 52 preßt. Die beiden Teile I05 und 1O5A wirken zusammen,
um den Rohling während des Ziehvorgangs festzuhalten. Der Druck im Ringraum 104 liegt auf einer eingeregelten Höhe,
so daß die Größe der auf den Rohling wirkenden Halte- oder Klemmkraft gesteuert ist. Dies hat zur Folge, daß bei dem gewünschten
Zieh- und Ausformvorgang des Rohlings das Material in der Wand des ausgebildeten Napfs gleichförmig verteilt
wird. Auch wenn die Kante des Rohlings einwärts gezogen worden ist, so daß nur ein kleiner Flansch von beispielsweise
0,5 bis 0,7 cm übrigbleibt, so wird der Niederhalter abgehoben, um zu verhindern, daß er die Kante des Rohlings
festklemmt, wenn der letzte Teil in die Matrize gezogen · ■
wird.
Der Ring 105 hat ein Nasenteil 111, das eine Schulter bildet,
die an einer Ringschulter 112 am Ring 7OA (des Rohlingschneidrings
70) zum Zusammenwirken in der Bewegung zwischen der zylindrischen Hülse 64 und dem Ring 105 anliegt. Zusätzlich
hat der Niederhalter 105A einen ringförmigen Vorsprung 1fl3»
der derart angeordnet ist, daß er gegen die abwärts gerichtete Schulter 114 am Ring 7QA zur Anlage kommen kann und den
Rohlingschneidring 70 festhält, so daß dieser daran gehindert ist, in seine unterste Lage zu gelangen, wenn der Abstand
zwischen dem Rohlingträger 110 der Matrize 52 und dem
Niederhalter I05A zu groß ist. Das kann geschehen, wenn z.B.
zwei Metallstücke unglücklicherweise zwischen dem Niederhalter I05A und dem Rohlingträger 110 verklemmt werden. Eine '
solche doppelte Materialstärke könnte eine ernsthafte Verlagerung der Matrize aus ihrer Ausrichtung und damit Schäden
zur Folge haben. Legt sich jedoch der ringförmige Vorsprung
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113 gegen den Rohlingsohneidring 70 an, so kann dieser nicht
in seine unterste Lage gelangen, wenn mehr als eine Metallstärke vorhanden ist.
Ein schematisch dargestellter Endlagenfühlschalter (LS)
223 (siehe auch Fig. 7) weist Kontakte auf, die nur dann schließen, wenn die Schneidkante 72 in ihre unterste Lage
geht. Der Fühler 223 wird durch Signale von einem in Fig. 7 dargestellten Schneid-Verschiebungsfühler (LVOT) 208A gesteuert,
und wenn der Schneidring durch den ringförmigen Vorsprung 113 daran gehindert ist, seinen vollen Weg zurückzulegen,
so erhält der Endlagenfühlschalter 223 kein Ausgangssignal vom Verschiebungsfühler und schließt nicht seine
Kontakte. Das Offenbleiben des Schalters 223 bildet ein Signal, das den weiteren Pressenbetrieb unterbindet, bis die
Fehlerquelle behoben ist. Wenn der Rohlingschneidring 70 in
seiner untersten Lage und das Ausschneiden des Rohlings 98A beendet ist, dann wird der Endschalter 223 geschlossen, wodurch
angezeigt wird, daß· der Schneidvorgang beendet ist. Das Schließen des Schalters 223 dient als Signal, mit dem
Ziehvorgang fortzufahren.
Der durch den Fiederhaltekolben 101 gebildete Hydraulikzylinder
ist einfachwirkend und steht, wie noch erläutert werden wird, unter einem Druck, der ihn abwärts gegen die Matrize
preßt. Der Niederhalter 105A und der Ring 105 werden durch die Kraft des Rohlingschneidzylinders, der aus der zylindrischen
Hülse 64 und dem einen Kolben bildenden Rand 67 besteht, zurückgezogen und gehalten. Wenn durch Druck in der
Kammer 78 der Schneidring 70 zurückge wird, dann liegt
der Absatz 113A des Rings 7OB am ringförmigen Vorsprung 113
an, um den Niederhalter 105A zurückzuziehen. Der Niederhalter 105-fi. wird nur von dem Absatz II3A und dem ihn umgebenden
Teil des Schneidrings 70 zwangsmäßig geführt, während der
Niederhaltekolben 101 und der Zylinder-Ringraum 104- ausrei-
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chend Spiel haben, so daß der Niederhalter 1O5A ein wenig
in bezug zum Niederhaltekolben 101 pendeln oder sich neigen kann. Leicht unregelmäßige Rohlinge können auf diese
Weise eben gehalten werden, und der Niederhalter kann sich an solche Unregelmäßigkeiten, wie Verdoppelung des Blechs
an einer Seite, anpassen, ohne Biegebelastungen auf das Antriebsorgan auszuüben. Der Niederhalter kann sich gegenüber
einer horizontalen Ebene um einige Grade, z.B. 2 bis 5 Grad, um irgendeine diametrale Linie oder Achse verschwenken.
Geeignete Schalter können bei der Anordnung verwendet werden, um anzuzeigen, wann die zylindrische Hülse 64- und der Niederhalter 105A völlig zurückgezogen sind. Diese Schalter
sind in Fig. 7 schematisch dargestellt. Es sind übliche Endlagenfühler
oder -schalter, die mit dem Signal vom zugehörigen Linearverschiebungsfühler arbeiten (LVDT = linear veränderlicher
Differentialübertrager). Das Signal vom Linearverschiebungsfühler 91 gibt die Lage des Ziehstempels 98 in bezug
zur Matrizenöffnung 115 im Rohlingträger 110 an. Wenn
das Signal auf einem bestimmten Wert ist, dann werden die Kontakte des Endlagenfühlers geschlossen. Nachdem der Ziehstempel,
der Schneidring und der Niederhalter zurückgezogen worden sind, kann das Flachmaterial vorgeschoben werden, und
der Schneid- und Ziehvorgang werden wiederholt.
Wenn die Kolbenstange 82 und der Ziehstempel 98 ihren Hub bewendet haben - oder auch zu irgendeiner anderen passenden Zeit
wird über geeignete Ventile Druckluft in den Luftkanal 96 eingeleitet,
die über den inneren Kanal 90 des Übertragungsrohrs
85 in die Durchgänge 88 und von hier in das Innere des ausgeformten
Napfes gelangt, um diesen vom Ziehstempel 98 abzublasen.
Der O-Ring 86 hält die Hydraulikflüssigkeit (Öl) in der KoI-
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benkammer 87, die auf den Kolbenkopf 83 wirkt, von der
Luft im Innern des Übertragungsrohrs 85 isoliert.
Wenn die Kolbenstange 82 ausfährt und entlang des Übertragungsrohrs
85 abwärts geht, wird ein größerer Teil der Bohrung 84 frei. Damit wird das Luftvolumen in der Bohrung 84
größer, als wenn das Übertragungsrohr in diese Bohrung verschoben wird. Beim Rückhub der Kolbenstange, der relativ
schnell erfolgt, verdrängt das Übertragungsrohr einen Teil der Luft in der Bohrung 84, was zu einer Kompression und
zu einer Erhöhung des Drucks, der auf den ausgeformten, den Ziehstempel 98 abdeckenden Napf über den Druck von der Druckluft
quelle führt. Dieser beim Rückhub der Kolbenstange 82 zusätzlich erzeugte Druck trägt dazu bei, daß der ausgeformte
Napf mit Sicherheit vom Ziehstempel abgedrückt wird und auf den zugehörigen Bandförderer 35 fällt.
Das Volumen im Innern der Ringe 75» 105 und des Niederhalters
105A. ändert sich ebenfalls bei den Hüben des Ziehstempels.
Um eine Strömung der Luft einwärts und auswärts bei der Hin- und Herbewegung des Ziehstempels zu ermöglichen, ist eine
Entlüftungsleitung 116 zur Atmosphäre vorgesehen.
Ein Merkmal der gezeigten Antriebsorgane, die Mehrstufenantriebe sind, d.h., mehr als ein Hydraulikzylinder ist bei jedem
Antriebsorgan vorgesehen, ist, daß der Biegewiderstand des Schneidantriebs so hoch zu machen ist, wie es innerhalb
der durch die Größe des Napfs festgelegten Durchmessergrenzen möglich ist. Damit wird eine seitliche Ablenkung, die zu
einer Beschädigung der Matrizen führt, wenn durch einen Fehler ein Schneiden nur an einer Seite der Matrize erfolgt,
auf einem Minimum gehalten. Dies wird dadurch erreicht, daß getrennte Zylinder für den Schneidring und den Niederhalter
vorhanden sind, die an dem vom Lagerstutzen des Hauptkörpers.
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am weitesten entfernten Ende angeordnet sind. Der Hauptkörper ist nahe dem Lagerstutzen - also seiner Basis - am steifsten;
er ist dann in Abwärtsrichtung für die einzelnen Zylinder abgestuft, und zwar an Stellen, die zur Basis einen Abstand haben,
an denen Biegemomente nur eine geringere Ablenkung zur Matrize hervorrufen können.
Zusätzlich stützen die mit weitem Abstand angeordneten Ringlager 65» 66 die Hülse 64, die den beweglichen Teil des
Schneidzylinders bildet, in ausreichender Weise ab.
Die IPig. 4 zeigt eine andere Ausbildung für ein Antriebsorgan 40, das in bestimmten !Fällen verwendet wird, und zwar
wenn Hydrauliköl durch den Ziehstempel zur Kühlung fließen soll.
Ein derartiges Antriebsorgan 125 hat einen Hauptkörper 126
mit einer Fläche 127» an der ein Verteiler 42 zur Druckflüssigkeit
szufuhr und -ableitung befestigt ist. Die Strömung
der Flüssigkeit wird jeweils wieder durch Servoventile gesteuert. Die Betätigungsfläche 127 ist mit den notwendigen
Öffnungen und Eintritten, die mit denen des Verteilers fluchten, ausgestattet. Das Antriebsorgan 125 ist mit einem balligen
Lagerstutzen 128, wie bei dem vorher beschriebenen Antriebsorgan, zu seiner Lagerung versehen und wird mit der
Werkzeugaufnahmeplatte 23 verschraubt.
Eine äußere Hülse 130, die einen Schneidzylinder bildet, ist
über einem zylindrischen unteren Teil 126A des Hauptkörpers 126 befestigt und diesem gegenüber durch O-Ringe abgedichtet
sowie an diesem durch geeignete Ringlager 131» 132 geführt.
Die Hülse 130 trägt einen Befestigungsring 133, der dem Ring
•70A von Fig. 3 entspricht, für den Schneidring. Wenn auch
die Schneidkante nicht gezeigt ist, so ist öie doch von der
gleichen Art, wie es in S1Ig. 3 dargestellt ist,
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Die Hülse I30 weist einen einwärts vorspringenden Rand 134
auf, der einen Kolben für den Sehneidzylinder bildet und
gegen den verminderten Außendurchmesser des Hauptkörpers abgedichtet ist. Zwischen der Oberseite des Randes oder Kolbens
134 und einer am Hauptkörper 126 vorgesehenen Schulter
ist eine erste Druckkammer 135 ausgebildet. Diese Kammer 135 ist zu einem Durchgang im Innern des Hauptkörpers 126
hin offen, so daß der Kammer 135 Druckflüssigkeit zugeführt werden kann, um die Hülse I30 von der' Basis des Hauptkörpers
- oder anders ausgedrückt - axial abwärts zu pressen.
Die Rückhubkammer 136 für die Hülse 13Q liegt zwischen der
Unterseite des Randes 134- und der Oberseite eines Rings 137>
der am Hauptkörper 126 befestigt ist. Der Ring 137 umgibt· den unteren Teil des Hauptkörpers 126 und wird durch Kopfschrauben
I38 an seinem Platz gehalten. Der Ring 137 weist ferner einen einwärts gerichteten Bund auf, der eine Kolbenstange
14-2 umgibt und eine lührungs- und Dichtungsbüchse 14-0 am unteren k'nde eines mittigen, axial verlaufenden Hohlraums
14-1 im Hauptkörper 126 festlegt. Die Führungs- und Dichtungsbüchse 140 ist gegen axiale Bewegung festgehalten,
sie ist jedoch verschiebbar an der im Hohlraum 14-1 angeordneten zylindrischen Kolbenstange 14-2, gegen die sie abdichtend anliegt.
Die Kolbenstange 14-2 weist verschiedene Abschnitte mit unterschiedlichen
Durchmessern auf. Sie hat einen im Querschnitt verminderten oberen Teil 14-2A, der einen Absatz 14-3
mit dem Teil 14-2C mit größtem Durchmesser bildet. Dieser Teil 14-2G stellt den Kolben dar; die Fläche des Absatzes 14-3 dient
für den Ziehvorgang. An der Kolbenstange 14-2 ist ein zweiter Absatz 144 ausgebildet, in dem die Kolbenstange sich auf eine
Größe vermindert, daß sie durch die JPührungs und Dichtungsbüchse paßt. Der Absatz 144 stellt die Kolbenfläche für den
Rückhub der Kolbenstange 142 dar.
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Innerhalb des mittigen Hohlraums 141 ist oberhalb des Absatzes
143 der Kolbenstange eine Führungshülse 145 angeordnet,
die gegen ein Befestigungsstück 146, das am oberen Ende des Hauptkörpers 126 im Innern des Lagerstutzens 128
befestigt ist, zur Anlage kommt. Die Führungshülse 145 ka"t
eine Innenöffnung, durch die der obere Teil 142A der Kolbenstange verläuft. O-Ringe und Lager für eine GKLeitdichtung
und -Führung der Kolbenstange' bei ihrer axialen Bewegung sind an der Führungshülse 145 angebracht. Die Außenoberfläche
der Führungshülse ist durch O-Ringe an der Innenoberfläche
der den Hohlraum 141 im Hauptkörper 126 begrenzenden
Wände abgedichtet.
Das im oberen Ende des Zylinders angeordnete Befestigungsstück 146 trägt zwei Übertragungsrohre 150, von denen nur
eines gezeigt ist - das andere ist in der gleichen Weise befestigt -, die zu einem Kanal I5I zur Zufuhr von Kühlflüssigkeit
zum Ziehstempel hin offen sind. Auch die Kühlflüssigkeitsverbindungen
gehen durch den zugeordneten Verteiler. Die Kühlflüssigkeit fließt durch das erste Übertragungsrohr
150 in einen ersten, in der Kolbenstange 142 abgegrenzten
Längskanal I5IA. Die Übertragungsrohre 150 sich durch O-Ringe
152 abgedichtet, so daß bei einer Axialbewegung der Kolbenstange
142 im Hohlraum 141 unter Hydraulikdruck die im Hohlraum 141 über dem Absatz 143 befindliche Flüssigkeit
nicht durch die Kühlflüssigkeit im Längskanal I5IA. verschmutzt
werden kann und umgekehrt. Der Längskanal I5IA ist in geeigneter
Weise zum Ziehstempel 157 -b-in. offen, von dem in Fig.
nur der obere Teil gezeigt ist und der am unteren Teil 142B der Kolbenstange befestigt ist. Die Flüssigkeit strömt durch
Kanäle im Zißhs temp eil. 157» und ein kleines abzudichtendes
Verbindungsstück I5IB kann dazu dienen, die Kanäle im Ziehstempel
mit einem Rücklaufkanal I5ICJ zu verbinden. Zueinander
passende Öffnungen in der Matrize und der Kolbenstange
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können ebenso verwendet werden. Der Kühlflüssigkeitsrücklaufkanal 15IO führt zu einem Übertragungsrohr, das wie das
für den Längskanal I5IA gezeigte Übertragungsrohr angeordnet
ist. Die rücklaufende Kühlflüssigkeit wird durch den Verteiler
einem Vorratsbehälter wieder zugeführt.
Am. oberen Befestigungsstück 146 ist auch ein Hubübertrager
154 gehalten, der eine bewegliche Stange 155 hat, die mit
dem unteren Teil 142B der Kolbenstange verbunden ist. Die Stange 155 bewegt sich mit der Kolbenstange 142 bei deren
Ausfahren oder Rückhub, und der Hubübertrager 154 liefert
ein Signal über die Leitung 155A an den Steuerkreis. Der Hubübertrager 154 ist in einem inneren Längskanal I56 angeordnet,
der über einen Durchgang mit dem unteren Teil 142B und damit mit dem Innern des Ziehstempels 157 in Verbindung
steht. Der Längskanal I56 ist zum Innern der Führungshülse
145 hin offen und durch eine Öffnung I56A mit einer Bohrung
I56B. verbunden, die über ein Ventil an eine Druckflüssigkeitsquelle
angeschlossen ist, um einen ausgeformten Napf vom Ziehstempel nach dem Formvorgang abzublasen.
Im Hauptkörper 126 ist eine Leitung 158 vorgesehen, die mit
einer weiteren Leitung I58A im Eing 157 in Verbindung steht,
welche zu einer die Kolbenstange 142 umgebenden Kammer führt, die den Bereich darstellt, in den der Ziehstempel beim Rückhub
der Kolbenstange gelangt. Die Leitungen 158, I58A bilden
eine Entlüftung zur Atmosphäre für die während der Zieh- und Rückhübe des Ziehstempels strömende Luft. Ein Anschlußstück
159 kann zur Verbindung der Leitung 158, I58A an eine solche,
die zur Atmosphäre führt, dienen.
Im Hauptkörper des Antriebsorgans ist ein weiterer Kanal
160 vorgesehen, der zu einer Ablauföffnung in der Befestigungsfläche
127 führt. Zwischen den O-Ringen eingeschlos-
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sene Flüssigkeit kann durch Bohrungen, wie die Bohrung 161,
die zu einer Nut 161A in der Führungshülse 14-5 führen, abgeleitet werden. Ein kleiner Durchlaß 162 steht mit einem Ringraum
162A in Verbindung, der seinerseits zu einem Kanal 162B oberhalb eines Lagers 162C offen ist. Ein Durchtritt 163
führt zu einem Eingkanal 16JA zwischen den tragenden Lagern
im oberen Teil der äußeren Hülse 130. Ein nur bruchstückhaft
gezeigter Durchgang 165 steht mit einem Eingraum 165A in Verbindung, um auch einen Flussigkeitsablaß an den unteren
Lagern der Hülse 130 zu ermöglichen.
Es ist zu bemerken, daß der Kanal 160 nicht mit dem Kanal
169 in Verbindung steht. Dieser Kanal 169 dient dazu, Druckflüssigkeit für die Betätigung des Fiederhalters für das zu
bearbeitende Material zuzuführen. Bei der gezeigten Ausführungsform
ist ein Eing 170 mit einer mittigen Öffnung, in
der der Ziehstempel liegt, vorgesehen, und der Ring 170 ist
in einer inneren Öffnung des Eings 137 und an dessen unteren
Stirnseite gelagert. Kopfschrauben können um den Außenumfang des Eings 170 herum angeordnet sein, um ihn in seiner Lage
zu halten.
Der untere Teil des Eings 170 ist an der Außenoberfläche
ausgenommen, um zusammen mit der Innenwand des Eings 137 eine
Ringkammer I7I zu bilden. Diese Kammer stellt einen Hydraulikzylinder
dar, zu dem der Kanal 169 offen ist. Der Niederhalter 172 ist so gearbeitet, daß er einen aufwärts gerichteten
Eingkolben 173 aufweist, in dessen Oberteil Nuten für O-Einge 174, die sich rund um den verminderten Bereich des
Eings 170 ziehen, ausgebildet sind. Die O-Einge 174- dichten '
gegen die die Eingkammer I7I bildenden Seitenwände ab.
Die Zufuhr von Druckflüssigkeit zum Kanal 169 läßt eine
Kraft gegen die Oberseite des Rings 173 wirksam' werden,
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- dXi -
wodurch, der Niederhalter 172 gegen den angrenzenden Teil
der Matrize abwärts gedruckt wird, wie das im Zusammenhang mit i'ig. 3 beschrieben und gezeigt wurde, um das
Elachmaterial, aus dem die Napfrohlinge geschnitten werden,
und um auch.die Rohlinge selbst fest an bzw. in der Matrize während des Ziehvorgangs zu halten.
Der Niederhalter 172 hat eine Schulter 175» clie gegen eine
passende Schulter 176 am Befestigungsring 153 für den
Schneidring, der sich mit der Hülse I30 bewegt, anliegt.
Die Schulter 176 hebt den Niederhalter beim Rückhub der Hülse 130 an.
Die Ringkammer I71 stellt einen einfachwirkenden Zylinder
dar und dient dazu, den Niederhalter I72 in einer Richtung
zu beaufschlagen, um den Rohling während des Ausformens unter geregeltem Druck zu halten. Der Ringkolben 173 und
der Niederhalter I72 sind wiederum in gewissem Maß frei,
so daß sie ein wenig pendeln können, da der Niederhalter nur vom Befestigungsring 133 gehalten wird.
Das in Fig. 4 gezeigte Antriebsorgan 125' wird im wesentlichen
in der gleichen Weise gesteuert, wie das in Fig. 3 dargestellte. Eine geeignete Kühlflüssigkeit kann mit einem derart
ausgebildeten Antriebsorgan leicht dem Ziehstempel zugeführt werden. Die Verwendung von Übertragungsrohren wiederum erlaubt
die !Trennung von zwei Strömungsmitteln, nämlich der
Kühlflüssigkeit und der Luft. Die Luft im Innern der Führungshülse
145 ist von der Kühlflüssigkeit durch die O-Ringe
152 abgeschlossen, die von der Kolbenstange 142 getragen
werden und entlang des zugehörigen Übertragungsrohrs gleiten.
Es sind geeignete Verbindungen vorhanden, so daß Druckflüssigkeit dem Zylinderbereich, 135 (erste Druckkammer) zuge-
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führt werden kann, wenn das Schneiden durchgeführt werdensoll, und daß zur gleichen Zeit Druckflüssigkeit dem Kanal
169 zugeleitet wird, um den Niederhalter 172 abwärts gegen
das Material auf bzw. in der Matrize zu drücken, um dieses sicher zu halten. Der Anschlag zur Verhinderung des vollen
Aufsetzens des Schneidrings bei Vorhandensein von gedoppeltem Material in der Matrize, wie das zu Fig* 3 erläutert
wurde, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ebenfalls
vorhanden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Um die unterste Lage der Hülse 130, die den Schneidzylinder
bildet, nach Ausführung des Schneidvorgangs zu bestimmen, kommen geeignete Endschalter zur Anwendung, wie solche
auch zur Anzeige des völligen Rückhubs der Hülse I30
zum Einsatz kommen können. . .
Wie Fig. 4 zeigt, ist eine kleine Nase I78 am oberen Ende
der Kolbenstange 142 angebracht, die in einen in der Führungshülse
145 eingebrachten Schlitz 179 eingreift, um die Hülse in bezug zur Kolbenstange richtig ausgerichtet zu
halten und um ihr Drehen im Betrieb zu verhindern. In gleicher Weise dient die Ausnehmung 180 dazu, einen Finger
festzulegen, der die äußere Hülse I30 an einer Drehung hindert.
Der in die Ausnehmung 180 eingreifende Finger kann in irgendeiner gewünschten Weise in bezug auf das Maschinengestell
befestigt sein.
Die Fig. 10 zeigt eine schematische Darstellung einer hydraulischen
Tiefziehpresse. Obwohl diese Darstellung nicht ein besonderes Antriebsorgan zeigt, so gleicht das dargestellte
sehr stark dem Antriebsorgan von Fig. 4, jedoch werden eigene Bezugszahlen verwendet.
Das Betätigungsorgan 300 hat einen Hauptkörper 3OOA, an
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dem ein Verteiler 30I befestigt ist, der mit Verbindungsleitungen zwischen benachbarten Verteilern an benachbarten
Antriebsorganen für gemeinsame Ablauf-, Luftanschlüsse und dgl. verwendet werden kann. Der Verteiler 301 ist
somit eine Wiedergabe der Verteiler 42.
Am Hauptkörper 3OOA ist eine äußere zylindrische Hülse
302 befestigt, die den Rohlingschneidring trägt und Schneidsowie
Rückhubzylinder 303 bzw. 304 abgrenzt. Der Niederhalter
305 ist mit einem Ringkolben 305A versehen, der in einem
im Hauptkörper ausgebildeten Zylinder 3O6 arbeitet. Eine mittige Kolbenstange 310 weist einen Kolben 3IOA auf, der
in einer Kammer arbeitet, die er in den Vorhub- und Rückhubzylinder 311 bzw. 312 teilt. Die Kolbenstange 310 ist
verschiebbar gehalten und trägt den Ziehstempel 313 an. ihrem
unteren Ende. Die Übertragungsrohre 314, 315 sind gleitend
in Kanälen in. der Kolbenstange 310 abgedichtet, die als
Kühlkanäle dienen. Ein vom Übertragungsrohr 314 ausgehender Kanal 3I6 führt zu einem mit ihm fluchtenden Kanal im Verteiler
301, um der Kolbenstange 310 Kühlmittel (Öl) und
durch diese einem oder mehreren Durchgängen 317 im Ziehstempel
313 zuzuführen, von dem es durch den zweiten Kanal in der Kolbenstange 310, durch das Übertragungsrohr 315
und durch den Kanal 318 im Hauptkörper 3OOA zum Verteiler
301 und zur Kühlflüssigkeitsquelle zurückfließt.
Ein Luftdurchlaß 319 in der Mitte der Kolbenstange 310 leitet
Luft aus. den Durchlässen 319A im Verteiler und Hauptkörper
einem im Ziehstempel 313 ausgebildeten Durchlaß zu, so daß die Luft zum Abblasen eines ausgeformten Napfes vom
Stempel verwendet werden kann.
Ein Ablaufkanal 320 ist, wie vorher erläutert wurde, beidseits
der Dichtungen ausgebildet und führt durch einen
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Verbindungskanal im Verteiler zu einem Auslauf.
Der Eingzylinder 306 ist mit einem Durchgang 321 verbunden,
der zu einem Speicher 322A sowie zu einem Druckregler 322 führt, wodurch die Einstellung des Drucks im Zylinder 306
für den Niederhalter 305 auf eine gewünschte Höhe ermöglicht
wird, so daß das Ziehen genau geregelt wird und der zu formende Rohling vom Niederhalter während des Formvorgangs bei
einer bestimmten, zur genauen Ausformung des Napfes gewünschten Kraft weggleiten kann.
Durch das Vorhandensein des Speichers 322A, der Drucköl zuführt,
wenn der Niederhalterzylinder zum Absenken des Niederhalters beschickt wird, und der das öl aufnimmt, wenn
der Niederhalterzylinder unter der Wirkung des Schneidzyl'inders entleert wird, wird eine ölzufuhr von einer Druckquelle
bei jedem Zyklus vermieden. Wenn der Speicher 322A groß genug
ist, so ergibt sich während jedes Zyklus nur eine geringe
Änderung im Speicherdruck. Der Speicherdruck, der dazu dient, den Niederhalter konstant gegen einen Rohling zu
pressen, kommt auch bei den Antriebsorganen nach den Fig. 3 und 4 zur Anwendung.
Mit den Kanälen 326 und 327, die zu den Zylindern 303 bzw.
304 führen, ist ein erstes Servoventil 325 verbunden. Durch
dieses wird die zylindrische Rohlingschneidhülse 302 betätigt. Ein zweites Servoventil 330 ist mit den Durchlässen 331 und
332 verbunden, die zu den Zylindern 311 bzw. 312 für die KoI--.
benstange-310 führen. Der Zylinder 311 ist der Zieh- oder
Vorhubzylinder. ■
Mit den Servoventilen sind geeignete Speicher, wie in Fig. 1 gezeigt ("4-5"), auf der Eingangsseite - und wenn gewünscht
auf der Ablaufseite - verbunden. Die vom Verteiler 301 aus-
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gehenden Anschlüsse und die Servoventile können durch einen Hydraulik-Verteilungskopf und dann zu den jeweiligen
Quellen für Kühlluft, Kühlflüssigkeit und zu den notwendigen Abläufen geführt sein.
Die Fig. 7 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung der zur Anwendung gelangenden Steuerungseinrichtungen.
Eine Rechnersteuerung 200 dient zur Überwachung des Tiefziehvorgangs,
und jedes der Antriebsorgane wird gleichzeitig betätigt sowie separat gesteuert. Die Steuerung 200 gibt
Start/Stop-Befehlssignale in Abhängigkeit vom Schließen und
öffnen bestimmter Schaltungen. Wenn'beispielsweise die Startschaltung
in Gang gesetzt wird, so wird ein Kontaktpaar 201 durch den Rechner geschlossen, wodurch angezeigt wird, daß
ein Betriebszyklus beginnen soll. Es ist zu bemerken, daß jedes Antriebsorgan eine Steuerung für den Schneidzylinder
und eine eigene Steuerung.für den Ziehzylinder hat. Wenn
auch in -^ig. 7 nur drei Steuerkanäle gezeigt sind, so ist
klar, daß für jedes Antriebsorgan die notwendige Steuerung hinzugefügt werden kann.
Das Signal an der Leitung 202 dient dazu, die Servoventilsteuerungen
203 für jedes Antriebsorgan zu erregen. Die
Steuerung 203 weist einen Funktionsgenerator 204- auf, der durch das Signal an der Leitung 202 betätigt wird und eine
Aufwärtsbetriebseinstellung 206 sowie eine Abwärtsbetriebseinstellung
206A hat, um die notwendige Einstellung für die Lieferung der richtigen Form des Steuersignals für die Ventile
zu erhalten. Das Ausgangssignal des Funktionsgenerators wird der Weiteneinstellung 205 und einer Summierschaltung
205A zugeführt, an der das Funktiongenerator-Ausgangssignal
mit dem Signal von einer Sollwertanordnung 207 und auch mit einem über die Leitung 208 zugeführten Signal summiert
wird. Das an der Leitung 208 liegende Signal ist ein vom Hubübertrager 208A (Linearverschiebungsfühler LVDT), der
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mit dem Rohlingschneidzylinder 64 bzw. I30 verbunden ist,
erzeugtes Signal. Ein solcher Übertrager ist in den Fig. 3 und 4 nicht dargestellt; es wird mit den dort gezeigten
Organen verbunden und dient dazu, den Hub des Schneidzylinders abzufühlen und ein Signal zu liefern, das eine
Punktion dieses Hubs ist. Der Hubübertrager 208A gibt sein Signal über einen üblichen Signalformer 209 ab. Es kann
auch eine Fehlererkennungsschaltung 210 zur Anwendung kommen,
die mit einer Anzeigelampe 211 versehen ist, welche bei Auffinden eines Fehlers im Betrieb aufleuchtet.
Der Ausgang der Summierschaltung 205A wird über einen Ver-Stärkungsregler
212 dem Eingang eines Röhrenverstärkers 213 zugeführt, der einen zweiten Eingang von einer Stabilisierschaltung
214- hat, die auf ein Signal zum Signalformer 209 des Hubübertragers, 208A arbeitet. Es wird dann über
die Leitung 215 ein Ausgangssignal zum jeweiligen Servoventil
(SV) 4-1 geführt, das in Übereinstimmung mit dem Signal vom Funktionsgenerator und vom Rückkoppelungssignal des
Hubübertragers gesteuert wird. Auf diese Weise wird eine Servo-Steuerungsschleife zur Betätigung der Antriebsorgane
gebildet. Die Servosteuerungsbauteile an sich sind bekannt.
Wie schon erwähnt, wurde, sind Endlageanzeiger oder -fühler vorgesehen, die schematisch in der Steuerung 203 dargestellt
sind. Diese Endlageanzeiger werden durch die^ Signale von
den Hubübertragern betätigt und können in an sich bekannter Weise durch Potenüonmeter so eingestellt werden, daß sie bei
irgendeiner bestimmten Hublage des jeweiligen Zylinders betätigt werden. Ein Endlageanzeiger 220 weist einen Kontaktsatz
221 auf, der schließt, um ein Signal zu liefern, wenn der Schneidzylinder (Hülsen 64 und I30) des Antriebsorgans
in seiner oberen Endlage ist. Dieses Signal wird über die
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- OO -
Rechner wird dazu verwendet, die Kontakte 231 zu schließen
und damit den Ziehzyklus in Gang zu setzen. Das Signal wird von den Kontakten 231 gegeben, wenn der untere Endlagenschalter
223 bzw. dessen Kontakte geschlossen sind, wodurch angezeigt wird, daß der Schneidring seine untere Endlage erreicht
hat und der Rohling durch das Arbeitswerkzeug ausgeschnitten worden ist. Das Signal für das Einleiten des Ziehvorgangs
wird über die Leitung 232 einem Funktionsgenerator 233 der
Steuerung 230 zugeführt. Der Funktionsgenerator 233 führt das Hauptbetriebssignal über die Leitung 226 Jedem der Funktionsgeneratoren
204 der Steuerungen 203 zu. Dieses Signal kann dazu dienen, das vom Generator 204 gelieferte Funktionssteuersignal mit den von den Funktionsgeneratoren 233 gelieferten
Steuersignalen zu synchronisieren, um sicherzustellen, daß der Rückhub der Rohlingschneidzylinder mit dem Zy-klus
der Ziehzylinder koordiniert wird.
Die Steuerungen 230 sind Jeweils getrennt für Jedes der einzelnen,
die Ziehstempel betätigenden Antriebsorgane vorgesehen. Die Funktionsgeneratoren 233 weisen zusätzlich zu den
Jeweiligen Aufwärts- bzw. Abwärtsbetriebstrimmern 235 bzw. 236 einen Hauptbetriebstrimmer 234 auf. Der restliche Teil
der Schaltung enthält eine Weiteneinstellung, die mit einer Summierschaltung verbunden ist,, einen Verstärkungsregler,
eine Stabilisierschaltung mit einem Röhrenverstärker und Rückkopplungssteuerungen, wie bei der oberen Steuerung 203
in Fig. 7 gezeigt ist.
An der Leitung 237 liegt das Ausgangssteuersignal für die Jeweiligen
Servoventile, die den Ziehzylinder steuern. Linear-· verschiebungsfühler (LVDT) oder Hubübertrager 91 für die
Ziehzylinder von Fig. 3 bzw. 154 für die Ziehzylinder von
Fig. 4 liefern auf der Leitung 238 ein Rückkopplungssignal zu dem Signalformer, wie z.B. zu dem Signalformer 209 in der
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Leitung 222 rückgekoppelt, und es muß vorliegen, bevor die Kontakte 201 geschlossen werden.
Der Rohlingschneidzylinder des Antriebsorgans wird durch
das zugehörige Servoventil zum Schneiden des Eohlings betätigt. Der Niederhalter fährt mit dem Schneidzylinder aus.
Wenn der Rohling geschnitten ist, schließen sich die Kontakte 223 des Endlageanzeigers, wodurch ein Signal auf der
Leitung 224- erzeugt wird. Die dargestellten Leitungen enthalten natürlich die entsprechende Anzahl von Drähten,=die
zur Übertragung der Signale notwendig sind. Das Fehlen eines Signals, von den Kontakten 223 verhindert eine weitere
Arbeit der Presse, da hierdurch angezeigt wird, daß Probleme mit dem Niederhalter vorhanden sind; beispielsweise
können sich zwei Metallstücke unter dem Niederhalter befinden, öo daß, wie schon erwähnt wurde, die Kontakte 223
nicht schließen können.
Die Steuerungen 203 sind Jeweils für jedes einzelne Antriebsorgan
vorgesehen. Bei der Presse nach Fig. 1 sind acht Antriebsorgane in zwei parallelen Reihen vorhanden.
In Fig. 7 sind nur drei Steuerungen aus Gründen der Übersichtlichkeit
dargestellt, die jedoch alle in gleicher Weise parallel zueinander geschaltet und gleichartig aufgebaut sind,
wobei jede Steuerung die Servoventile für daa zugeordnete
Antriebsorgan betätigt.
Die Leitung 202 ist insofern parallel zu einer Leitung 225 geschaltet, die das Start/Stop-Signal den jeweiligen Funktionsgeneratoren
204- der anderen Steuerungen 203 zuführt. Es ist zu bemerken, daß die Eunktionsgeneratoren 204· auch
über die Leitung 226 ein Signal empfangen, das ein Hauptbetriebssignal von einer der Ziehzyklussteuerungen 230 ist
und als Signal für die Geschwindigkeit, mit der die Ziehzylinder
betrieben werden, dient. Ein Steuersignal vom
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oberen Steuerung 203 von Fig. 7· Ein Schalter 240 zwischen jedem der Funktionsgeneratoren 233 und den zugehörigen
Weiteneinstellungen 205 in den Steuerungen 230 ermöglicht
das Unwirksammachen von einem oder mehreren Ziehzylindern nach Wunsch. Es ist ferner zu bemerken, daß in den Steuerungen
230 für die anderen Kanäle neben dem Hauptkanal nicht notwendigerweise Funktionsgeneratoren enthalten sein
müssen, da jeder der Funktionsgeneratoren für den Ziehvorgang gleichartig ist und über die Leitung 241 die jeweiligen
Steuerungen der zusätzlichen Kanäle gespeist werden.
Die Steuerungen 230 enthalten Endlageanzeiger mit Kontakten 243, die ein oberes Endlagensignal für den Ziehzylinder
des jeweiligen Werkzeugs liefern, das über die Leitung 244 zum Rechner zurückgeführt wird. Ein Kontaktpaar 245
dient dient dazu, ein Signal über die Leitung 246 zurück zum Rechner zu leiten, das anzeigt, daß die untere Endlage
des jeweiligen Arbeitswerkzeugs erreicht worden ist. Diese unteren Endlagenkontakte werden vor dem vollständigen
Hub des Ziehzylinders, jedoch kurz vor dem Ende des Hubs geschlössen, um ein Signal zu liefern, das anzeigt,
daß nur ein kleiner Flansch am auszuformenden Rohling verblieben ist und daß der Niederhalter gelöst werden kann.
Das Signal von den oberen Endlageanzeigerkontakten 243 auf der Leitung 244 kann dazu dienen, ein Schließen der Kontakte
231 nur dann zuzulassen, wenn der Zylinder in seine
zurückgezogene Lage zurückgekehrt ist, so daß ein neuer
Zyklus nicht begonnen werden kann, bevor der vorherige restlos beendet ist. Die Endlageanzeiger geben physikalische
Signale, die notwendig sind, um sicherzustellen, daß die Zylinder in der richtigen Lage für eine Weiterführung
des Arbeitsvorganges sind.
Es ist zu bemerken, daß die Endlageanzeigersignale auf
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den Leitungen 246 für die Ziehzylinder durch, die leitungen ·
247 den Jeweiligen Funktionsgeneratoren 204 der entsprechenden
Steuerkanäle oder der Antriebsorgane mitgeteilt werden. Die Signale können zur Steuerung des Rohlingschneidbefehls
vom Funktionsgenerator 204 verwendet werden, damit durch diesen das Arbeitswerkzeug in seine angehobene Lage gebracht
wird. Sobald die untere Endlage des Ziehzylinders erreicht ist, kann der Rohlingschneidzylinder zurückgeholt werden.
Der Niederhaltezylinder, durch den der Rohling während des Schneidens und Ziehens gehalten wird, wird durch den Schneidzylinder gesteuert. Der Niederhaltezylinder wird mit dem
Schneidzylinder vorbewegt, bis der Niederhalter das Flachmaterial berührt, aus dem der Rohling geschnitten wird. Zu
diesem Zeitpunkt wird der Niederhalter gegen das Flachmaterial mit einer konstanten, vom Druck im Speicher 322A entwickelten
Kraft gedrückt. Der Schneidzylinder wird weiter ausgefahren, bis er das Flachmaterial durchschnitten, den Napfrohling
gebildet und das &nde seines Hubs erreicht hat. Der Schneid- und der Niederhaltezylinder bleiben in dieser Lage
in einem normalen Zyklus, bis der untere Endlageanzeiger des Ziehzylinders für dieses Antriebsorgan geschaltet wird. Das
Signal von den Kontakten 245 auf den Leitungen 246, 247 wird dem Funktionsgenerator 204 für den zugehörigen Rohlingschneidzylinder
zugeführt, um diesen Zylinder zurückzuziehen. Dabei wird auch der Niederhalter vom Rohling abgehoben, indem die
Kraft des Niederhaltezylinders überwunden und öl in den zugeordneten
Speicher $22A zurückgedrückt wird.
Wie erwähnt wurde, sind die Kontakte 245 des unteren Endlagefühlers
geschlossen, bevor der Ziehhub restlos vollendet ist, so daß der letzte Teil an Material rund um die Kante des Rohlings
durch den Niederhalter für den letzten Teil des Hubs "des Ziehstempels freigegeben wird. Die Freigabe des Nieder-
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lialters verhindert, daß Metallstückchen an der Kante des Fapfs
herausgerissen werden oder die Kante zu einer Messerschneide zusammengepreßt wird.
In den Fig. 8 und 9 sind die Steuersignale zu den Schneidbzw.
Ziehservoventilen graphisch dargestellt, und zwar in Prozent vom maximalen Steuersignal auf der Ordinate und von
der Zeit auf der Abszisse.
Die Fig. 8 bezieht sich auf den Sehneidzylinder. Am Beginn
25O des Zyklus schließt der Rechner die Start/Stop-Kontakte
201, und das Steuersignal für das Servoventil des Rohlingschneidzylinders
beginnt, wie gezeigt, anzusteigen. Der Schneidzylinder wird zum Schneiden des Rohlings bewegt, bis
der untere Endpunkt 25I erreicht ist. Das heißt, der Rohling
ist zum Zeitpunkt T1 ausgeschnitten. Betrachtet man nun
Fig. 9, so ist zu erkennen, daß im wesentlichen zum gleichen Zeitpunkt T1, an dem über die Leitung 224 (Fig. 7) das Signal
übertragen wird, daß der Schneidzylinder seine untere Endlage erreicht hat, der Funktionsgenerator 233 für die
Steuerung des Ziehzylinders durch Schließen der Kontakte 231
betätigt wird; ein durch die Linie 252 dargestelltes Steuersignal
wird den Servoventilen der Ziehzylinder zugeführt.
Es ist zu bemerken, daß die Ziehzylinder in ihrer unteren Endlage bis zum Zeitpunkt T2 (253 in Fig. 9; 254 in Fig. 8)
bleiben, d.h. bis zu dem Zeitpunkt, an dem die unteren Endlagekontakte 245 geschlossen werden. Dann wird das Arbeitswerkzeug
für das Rohlingschneiden zurückgezogen, wobei auch der Fiederhalter zurückgeholt wird, wie das in Fig. 8 durch
den Linienabschnitt 255 wiedergegeben ist. Der Ziehzylinder führt in seiner Abwärtsbewegung fort, bis er das durch den
Punkt 256 in Fig. 9 dargestellte Ende seines Hubs zum Zeitpunkt
T, erreicht. Das Signal zum Zurückziehen des Rohling-
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schneidzylinders erreicht den Nullwert, d.h.., der Zylinder
ist völlig zurückgezogen, im Zeitpunkt T1. * Wenn der Schneidzylinder
vollständig zurückgezogen ist, werden die oberen Endlagenkontakte 221 geschlossen, so daß über die Leitung
222 das Signal, daß die obere Endlage erreicht ist, gegeben wird.
Wenn das zum Zeitpunkt T,- (257 in Fig«9) geschehen ist, öffnet
der Rechner die Kontakte 23Ί für die entsprechenden
Steuerkanäle der Ziehzylinder, und es wird ein durch den Linenabschnitt 258 dargestelltes Signal zum Zurückziehen
der Zylinder erzeugt. Zum Zeitpunkt Tg hat der Ziehzylinder
seine obere Endlage erreicht, und es wird durch die Kontakte 24-3 auf der Leitung 244 das obere Endlagensignal übertragen.
' ."-.".-·'
Die Form der in Fig. 8 bzw. 9 dargestellten Kurven und die in
Anspruch genommene Zeit können durch Einstellung der Aufwärts- und Abwärtsbetriebstrimmer 206, 206A, bzw. 235, 236 für die
Funktionsgeneratoren 204 bzw. 233 geändert werden.
Die Servoventilsteuerungen und die Servoventile regeln genau
die Schneid- und Ziehvorgänge. Die Servosteuerungsschleifen
für die Schneid- und Ziehzylinder sind durch Endlagenfühler,
die durch Hubrückkopplungssignale für einen genauen Betrieb
betätigt werden, in Wechselbeziehung gesetzt und eingeregelt.
Die vorher erläuterte Befestigung des Niederhalters erlaubt ·.. dessen Neigung um einige Grade. Dieses Neigen ist ausreichend,
um auf einer Seite des Niederhalters die doppelte Rohlings- ' stärke, d.h. zwei Rohlinge, ohne eine Biegung herbeizuführen*
zuzulassen bzw. aufzunehmen.
- Patentansprüche -
50983070890
Claims (18)
- Patentansprüche/ 1.JTiefziehpresse zur Herstellung von tiefgezogenen Gegenständen, wie z.B. Näpfen, mit einem einen oberen sowie einen unteren Querbalken aufweisenden Maschinengestell • und mit einer .am einen Querbalken angebrachten Druckflüssigkeitszylinderanordnung, die ein bewegliches, einen Ziehstempel, der im Zusammenwirken mit einer am anderen Querbalken angebrachten Matrizenanordnung einen tiefgezogenen Gegenstand'ausformt, tragendes Element hat, gekennzeichnet, durch den Betrieb der Druckflüssigkeitszylinderanordnung (40, 125, 300) steuernde Servoventil (41) mit der Lage des beweglichen Elements (82, 142, 3iO) in bezug auf den einen Querbalken (14) bestimmenden Rückkopplungseinrichtungen (91, 92; 154, 155).
- 2. Tiefziehpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Element eine einen inneren Kanal (90, 156) aufweisende Kolbenstange (82, 142, 310) ist und daß dia Rückkopplungseinrichtungen einen in dem Kanal (90, 156) angeordneten Verschiebungsfühler (91,92; 154,155)509830/0890BORO MÖNCHEN: 8 MÖNCHEN 33 ST. ANNASTR. 11 TEL: US/SS 8644TELEX: 1-86844 INVEN dTELEGRAMM: INVENTION · BERLINTELEFON: BERLIN 080/885 80 37 030/886 23 83BANKKONTO: BERLINER BANK AQ. BERLIN 81 3695716000POSTSCHECKKONTO: W. MEISSNER. BLN-W 122 82 -109enthalten, dessen eines Ende mit dem Lagerstutzen (61, 128) der Druckflüssigkeitszylinderanordnung (40, 125, $00) und dessen anderes Ende mit der Kolbenstange (82, 142, 310) fest verbunden ist.
- 3. Tiefziehpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderanordnung (40, 125, 300) aus einem hydraulischen Mehrstufenzylinder mit einem Hauptkörper (60, 126, 300A) und mit einem im Bereich dessen Außenoberfläche am Hauptkörper bewegbaren ersten Zylinder besteht, daß der erste Zylinder aus einer am Hauptkörper gehaltenen Hülse (64, I30, 302) gebildet ist, die' einen Kolbenabschnitt (67, 134) hat, der mit Teilen des Hauptkörpers (60, 126, 3OOA) Zylinderkammern (68,78; 135, 136; 303,304) für die Bewegung der Hülse (64, I30, 302) in bezug zum Hauptkörper zwischen einer Arbeits— -und einer Ruhelage bildet, daß ein Niederhalter (IO5A, I72, 305) und eine zwischen diesem sowie dem Hauptkörper (60, 126, 3OOA) wirkende Niederhaltezylinder- (104, I7I, 306) und Kolbenanordnung (101, 173, 305A.) vorgesehen sind und daß der Niederhaltezylinder (104, 171,306) den Niederhalter (I05A, 172, 305) vom Hauptkörper (60, 126, 3OOA) zwangsmäßig wegbewegen kann, während der Niederhalter beim Eückhub der Hülse (64, I30, 302) mechanisch zurückzuführen ist, die Hülse (64, 130, 302) jedoch in ihre Arbeitslage unabhängig vom Niederhalter gelangen kann.
- 4. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Element eine Kolbenstange (82, 142, 310) mit Kolbenabschnitten (83, 1420, 31OA) ist, die mit dem Hauptkörper (60, 126, 300A) zusammenarbeiten und diesem gegenüber entlang seiner Längsachse zentriert sowie verschiebbar gelagert sind, und daß die Kolbenstange (82, 142, 310) sowie die Kolbenab-509830/0890 "■ 3 "schnitte (82, 142C, 3101.) konzentrisch zur Hülse (64, 130, 302) sowie zum Niederhalter (I05A, 172, 305) liegen und diesem gegenüber unabhängig für den Eormvorgang betätigbar sind.
- 5. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der niederhalter (105, 172) zu seiner mechanischen Rückführung zusammen mit der Hülse (64, 130) einen Vorsprung (111, 175) hat, der mit einer Schulter (112, 176) an der Hülse (64, I30) zusammenarbeitet und den Niederhalter beim Eückhub der Hülse gegen den Hauptkörper (60, 126) hin bewegt.
- 6. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch Endlagenschalter (221, 223) zur Bestimmung des Erreichens der Arbeitslage der Hülse (64) und durch zwischen dem Niederhalter (105, I05A) sowie der Hülse (64) angeordnete, die Hülse an einer Bewegung zur Betätigung der Endlagenschalter (221, 223), wenn der Niederhalter an einer Bewegung vom Hauptkörper (60) um eine bestimmte Strecke hinweg gehemmt ist, hindernde Anschläge (113, 114),
- 7. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen in der Kolbenstange (82) angeordneten Längskanal (84) durch ein in diesem Längskanal angebrachtes Übertragungsrohr (85), das mit einer Druckflüssigkeitsquelle zur Betätigung des Kolbenabschnitts (83) der Kolbenstange (82) in Verbindung steht, und durch Dichtungen (86) zwischen der Kolbenstange (82) sowie der Außenoberfläche des Übertragungsrohrs (85), dessen innerer Kanal (90) mit einem der inneren Bohrung (84) in der Kolbenstange (82) ein Strömungsmittel zuführenden Kanälen (95, 96) verbunden ist.- 4 509830/0890Vf
- 8. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch zwei voneinander getrennte Längskanäle (I51A, 1510) in der Kolbenstange (B-2," 310), durch in federn der Längskanäle angeordnete eigene Übertragungsrohre (150, 314-, 315)» durch Befestigung des Ziehstempels (157, 313) am unteren Ende (14-2B) der Kolbenstange, durch die beiden Längskanäle in der Kolbenstange (14-2, 310) flussigkeitsseitig verbindende Durchgänge (I5IB, 317) im Ziehstempel und durch Anschluß des Innendurchgangs des einen Übertragungsrohrs (I50, 314·) an eine Kuhlflussigkeitsquelle.
- 9. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (60, 126, 3OOA) eine Lagerung (61, 128) und eine dieser gegenüber auswärts sich erstreckendes Endteil (6OA, 126A) hat und daß der erste Zylinder (68, 78, 135, 136) (303, 304·). durch Verminderung des Querschnitts des Hauptkörpers im Bereichseines auswärts sich erstreckenden Endteils gebildet ist.
- 10. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (64-, I30, 302) außerhalb des Niederhalte Zylinders (104·, I71, 3O6) angeordnet ist.
- 11. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (60, 126, 3OOA) eine Lagerung (61, 128) und ein dieser gegenüber äußeres Ende (6OA, ,126A) von vermindertem Querschnitt, an dem eine Schulter ausgebildet ist, hat, daß an dem Ende mit ver* mindertem Querschnitt ein Ring (75, 137) befestigt ist, dessen eine Stirnseite der Schulter zugewandt ist, zu dieser jedoch einen Abstand hat, daß der innere Kolbenabschnitt (67, 134) an der Hülse (64-, I30) zwischen der Schulter und der einen. Stirnfläche des Hinge (75, 137)509830/0890angeordnet ist, am, im Querschnitt verminderten Teil des Hauptkörpers abgedichtet verschiebbar ist und an seinen gegenüberliegenden Seitenflächen Zylinderkammern • (68, 78, 135, 136) bildet.
- 12. Tiefziehpresse nach einem-der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch die Hülse (64, 130) tragende Ringlager (65, 66, 131, 132), von denen eines (65, I3I) am Hauptkörper (60, 126) zwischen der Schulter und der Lagerung (61, 128) befestigt ist, während das andere (66, 132) zwischen der Stirnfläche des Rings (75, 137) und dem unteren Ende der Druchflüssigkeitszylinderanordnung (40, 125, 300) angeordnet ist.
- 13· Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hülse (64, I30, 302) und dem Niederhalter (I05A, I72, 305) eine lockere Eingriffsverbindung besteht und die die Niederhaltezylinder-(104, 171, 306) sowie Kolbenanordnung (101, 173, 305A) bildenden Teile zueinander eine solche Große haben, daß'der Niederhalter (IO5A., 172, 305) um einen Betrag von zwei bis fünf Grad bei seinem Auftreffen auf Unregelmäßigkeiten, auf der Materialseite schwenken kann.
- 14. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß Stanz- und Ziehmatrizen (52) mit dem Ziehstempel (98, 157, 313) zusammenarbeiten, daß ein Hauptkörper (60, 126, 300A) mit einer am einen Querbalken festgelegten Lagerung (61, 128) und mit einem von dieser entfernt liegenden äußeren Ende (60&, 126A) vorgesehen ist, daß der Hauptkörper einen Schneidzylinder (68, 135, 303) zum Ausstanzen eines Rohlings (98A) und einen Niederhaltezylinder (104, 17I, 306) für einen ausfahrbaren, sich gegen einen ausgestanzten Rohling anle-509830/0890- 6 -1genden und diesen haltenden Niederhalter (1O5A, 172? 305) aufweist und daß die den Niederhaltezylinder bildenden {Teile unmittelbar am Hauptkörper (60, 126, 3OOA) gelagert sind, so'daß den vom Niederhaltezylinder entwickelten Kräften der Hauptkörper selbst unmittelbar e nt ge genwirkt.
- 15. Tiefziehpresse nach einem, der Ansprüche 1 bis 14-, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalte zylinder (104-, 171, 3Ο6) einfachwirkend, der Schneidzylinder (68, 78, 135, 136, 303, 304) doppeltwirkend ist und daß zwischen dem Schneid- und Niederhaltezylinder mechanische Einrichtungen (113, II3A, 175, 176) angeordnet sind, die ; beim Rückhub des Schneidzylinders den Niederhalter aus seiner ausgefahrenen Lage zurückholen.
- 16. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Zieh- und Stanzmatrizen (52) einen Rohlingträger (110) mit einer Matrizen-Ziehöffnung (115) aufweisen, daß dem Niederhaltezylinder (104-, 171 j 306) Druckflüssigkeit zuführbar ist und dieser mittels des Niederhalters (I05A, 172, 305) einen Rohling (98A) auf dem Rohlingträger (110) festhält, daß der Ziehstempel (98, 157» 313) bei seiner Betätigung einen vom Niederhalter gehaltenen Rohling durch die Matrizenöffnung (115) zieht und daß Steuervorrichtungen (245, 246, 247, 204) für den Schneidzylinder (68, 78, 135, 136, 303, 304) vorhanden sind, um den Niederhalter vom Rohling zu entfernen, bevor dieser durch den Ziehstempel vollständig ausgezogen ist.
- 17. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Querbalken (14) eine Mehrzahl von Antriebsorganen (40) mit Hydraulikzylindern509830/0890 - 7 -trägt, daß mit Jedem der Antriebsorgane ein eigener, Flüssigkeitsverbindungen herstellender Verteiler (42A, ' 42B) gekoppelt ist, daß zwischen benachbarten Verteilern (4-2A, 42B) Verbindungen bestehen, die eine Röhre (48) mit einem gleitend und abgedichtet in einem ersten Verteiler (42A) auf eine bestimmte Strecke eingesetzten Abschnitt und mit einem abgedichtet am zweiten Verteiler (42B), in den die Röhre allenfalls auf eine geringe Strecke hineinragt, angebrachten Flansch (49) aufweisen, so daß die Mittenabstände der Verteiler (42A, 42B) ohne Änderung der Verbindungsleitungen verändert werden können und einer der Verteiler durch Lö- · sen des flansche (49) entfernt werden kann.
- 18. Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 17» dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengestell (11) zwischen den Querbalken (12, 14) diese in Abstand zueinander haltende Ständer (15) aufweist und daß einer (14)der Querbalken mit eigenen Druckflüssigkeitszylindern (16) versehen ist, denen eine am anderen Querbalken (12) fest angebrachte Stange (17) zugeordnet ist, die bei ihrer Betätigung die Querbalken fest unter Flüssigkeitsdruck gegen die Ständer (15) preßt.19· Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 18, gekennzeichnet durch Führungen zwischen den Ständern (15) und den Querbalken (12, 14), die eine Hülse (31) mit geringer Toleranz und einen Stift (30) aufweisen, wobei die Hälse bzw. der mit Schiebesitz in die Hülse (31) passende Stift mit einem der Querbalken bzw. mit den daran anliegenden Flächen der Ständer (15) verbunden ist.- 8 509830/0 8 9020* Tiefziehpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize (52) und der
Ziehstempel (98, 157> 313) derart angeordnet sind, daß das zu bearbeitende Material (98A) auf einer mittigenr zwischen den Querbalken (12, 14) liegenden Ebene (53)
gelagert ist, und daß die Querbalken im wesentlichen
den gleichen Biegewiderstand gegenüber Belastungen aus dem Betrieb von Ziehstempeln und Matrizen haben, so daß eine Biegung der Querbalken bewirkt, daß die Mittellinien der Matrizen und der zugehörigen Ziehafiismpel sich im allgemeinen im Mittelpunkt der Matrizejftöjfijiiu/g
schneiden.509830/0890
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