DE2502570C3 - Verfahren zum Zählen der Impulsanzahl eines Pulses während eines bestimmten Zeitintervalls - Google Patents
Verfahren zum Zählen der Impulsanzahl eines Pulses während eines bestimmten ZeitintervallsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zählen der Impulsanzahl eines Pulses während eines bestimmten
Zeitintervalls gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einem bekannten Verfahren zum Messen des Zeitintervalls zwischen zwei Signalen wird eine Quelle
für periodische Taktimpulse an eine Torschaltung angeschlossen. Ein erstes Signal wird benutzt, um die
Torschaltung freizugeben, so daß diese den Taktpuls bekannter Periodendauer hindurchläßt Ein zweites
Signal wird benutzt, um die Torschaltung für den Durchlaß von Impulsen wieder zu sperren. Das
Ausgangssignal der Torschaltung wird gezählt. Das Zeitintervall ist dann proportional der Anzahl der
gezählten Impulse.
Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß das kürzeste auflösbare Zeitintervall durch die Periodendauer des
Taktpulses vorgegeben ist. Das abgelesene Meßergebnis kann daher mit einem Fehler bis zu ± 1
Taktpulsperiode behaftet sein.
Ein zusätzlicher Fehler rührt von dem üblichen Durchlaßverhalten der Torschaltung her. Wenn das Tor
öffnet, kann es einen Teil eines Taktimpulses abschneiden. Das gleiche kann beim Schließen des Tors
vorkommen. Die Reaktion der Zählschaltung auf ein Bruchstück eines Taktimpulses kann nicht zuverlässig
bestimmt werden. Abhängig von der relativen zeitlichen Lage des Zeitintervalls zur Taktperiode können diese
Bruchstücke von Taktimpulsen als 0, 1 oder 2 Taktimpulse gezählt werden. Wenn der Mittelwert über
eine Anzahl von Zeitintervallen gebildet wird, ist das abgelesene Ergebnis abhängig von der Reaktion der
Zähischaltung auf Bruchstücke von Taktimpulsen, und diese Abhängigkeit ist als potentielle Quelle von
wesentlichen Fehlern schwierig zu steuern.
Die oben beschriebene Fehler kann stark reduziert werden, und die Auflösung kann verbessert werden,
wenn das öffnen und Schließen der Torschaltung mit den periodischen Taktimpulsen synchronisiert wird und
wenn dann eine Mittelwertbildung über eine Anzahl von Zeitintervallmessungen vorgenommen wird. Ein solches
Verfahren ist z. B. in der USPS 36 31 343 beschrieben.
Durch das dort dargestellte Verfahren lassen sich für
viele Messungen gültige und nützliche Ergebnisse erzielen. Ist jedoch die Wiederholfrequenz der zu
mittelnden Zeitintervalle synchron mit der Taktfrequenz der periodischen Impulse, läßt sich mit den
üblichen Mittelungsverfahren die Auflösung nur bis zu einem Fehler von ± 1 Impulsperiode verbessern.
Diese synchronen Frequenzen sind gegeben durch
/o
wobei /0 die Taktfrequenz der Zeitbasis, Q, L und M
positive Ganzzahlen und L und M ohne gemeinsamen Teiler sind. Der ungünstigste Fall tritt auf, wenn
M = L = 1 sind. Dabei findet überhaupt keine Mitteiwenbildung
statt Für andere Werte von M findet eine teilweise Mittelwertbildung statt, wobei die Wirksamkeit
mit M ansteigt. Zusammen mit einem schmalen benachbarten Frequenzband sind diese Frequenzen
sehr zahlreich, werden oft angetroffen und sind nicht ganz einfach festzustellen. Bei Auftreten einer Synchron-Bedingung
scheint ein Zähler typischerweise auf irgendeinem Wert »festzuhängen«, der ein ganzzahliges
Vielfaches der Taktperiode sein kann (aber nicht sein muß), und die Mittelwertbildung über mehrere Intervalle
erhöht die Auflösung der Messung nicht
Ähnliche Grenzen der Auflösung werden bei Zählern beobachtet, bei denen ein zu messendes Signal durch
eine zeitgesteuerte Torschaltung hindurchgelassen wird, deren Zeitfenster durch eine feste Zahl von Impulsen
bestimmt ist, die mit der Taktfrequenz von der Zeitbasis des Zählers erzeugt werden. Das hindurchgelassene
Signal kann z.B. ein Hochfrequenzpuls sein, dessen Frequenz bestimmt werden soll. Durch Zählen der
Perioden des hindurchgelassenen Signals und Division dieser Zahl durch das bekannte Zeitintervall des
Zeitfensters kann die Frequenz mit einer Genauigkeit von ± 1 Zählung gemesser, werden. Bei der Mittelwertbildung
wird eine Vielzahl dieser bekannten Zeitintervalle bzw. Zeitfenster erzeugt, und die Durchlaßperioden
werden summiert Die Durchschnittsfrequenz ist dann der Quotient aus der Gesamtzahl der hindurchgelassenen
Perioden und der Summe aller erzeugten Zeitintervalle. Wenn die unbekannte Frequenz und die
durch die Zeitbasis erzeugten Intervalle in synchroner Beziehung zueinander stehen, tritt das gleiche Problem
auf wie bei der oben beschriebenen Zeitintervall-Mittelwertbildung, und es findet keine statistische Mittelwertbildung
statt. Das Grundproblem ist jedesmal der gegenseitige Zusammenhang zwischen dem durch die
Torschaltung durchgelassenen und dem den Durchlaß freigebenden Signal.
Der vorliegenden Erfindung liegt Hie Aufgabe zugrunde, die eingangs genannten Verfahren derart
weiterzubilden, daß eine Auflösung über die vorstehend erläuterten Grenzen hinweg möglich wird. Die !lösung
dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 gekennzeichnet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren vorgesehen, welches eine statistisch vorausbestimmbare
Verbesserung der Auflösung von mittelwertbildenden Zeitintervall- und Frequenzmessungen ermöglicht, ohne
Rücksicht darauf, ob die Wiederholfrequenz der zu
ssenden Zeitintervalle mit der Taktfrequenz des
filers synchron ist. Die Phase eines von einer Zeitbasis
rzeugten Taktsignals wird bewußt verändert. Die
Phasenänderung zerstört dann den Zusammenhang
«rschen dem Taktsignal und dem zu messenden Signal,
Wodurch eine statistische Mittelwertbildung ermöglicht
wlpje Erfindung wird im folgenden an Hand eines
Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung erläutert In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig·2 e'n detailliertes Schaltbild der Anordnung
eemäßFig-1.
' pi„ 3 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, in welcher die Anordnung nach F i g. 1 als Zeitbasis für
einen mittelwertbildenden Zeitintervall-Zähler benutzt
wird, ,
pig 4 ein Diagramm, welches die Zahleranzeigen
darstellt die durch die Vorrichtung gemäß Fig.3
erzeugt werden, wenn Zeitintervalle gemessen werden, die mit einer Wiederholfrequenz auftreten, die mit der
Taktfrequenz des Zählers synchron ist und
Fig.5 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, in welcher die Anordnung nach F i g. 1 als Zeitbasis für
einen mittelwertbildenden Zähler zur Frequenzmessung benutzt wird.
In F i g. 1 ist eine zufalls-phasenmodulierte Zeitbasis dargestellt. Eine Rauschquelle 12 erzeugt ein Zufallsoder Pseudozufallssignal 2 und ist an einem ersten
Eingang 5 eines verstärkungsgeregelten Verstärkers 14 angeschlossen. Der Verstärker 14 verstärkt die Amplitude
und begrenzt die Bandbreite des Zufalissignals 2 von der Rauschquelle 12. Ein erster Ausgang 8 des
Verstärkers 14 ist mit einem Pegeldetektor 18 verbunden, der den Rauschpegel des verstärkten
Ausgangssignals des Verstärkers 14 erfaßt und ein Pegelsteuersignal 19 erzeugt, das einem Mittelwert
derjenigen verstärkten Rauschamplituden entspricht, die oberhalb eines vorbestimmten Pegels liegen. Das
Pegelsignal 19 wird einem zweiten Eingang 6 des Verstärkers 14 zugeführt und bewirkt dessen automatische
Verstärkungsregelung, so daß an einem zweiten Ausgang 7 des Verstärkers 14 ein verstärktes Modulationssignal
11 mit gleichmäßigem Pegel erzeugt wird. Der zweite Ausgang 7 ist über einen Schalter 20 mit
einem Phasenschieber 30 verbunden. Der Schalter 20 ermöglicht die Abtrennung des Modulationssignals 11
vom Phasenschieber 30. Der Phasenschieber 30 verändert die Phase einer von einer Referenzfrequenzquelle
50 erzeugten Referenzfrequenz 51 entsprechend dem Modulationssignal 11 und erzeugt an seinem
Ausgang ein zufalls-phasenverschobenes Referenzfrequenzsignal 31. Das zufalls-phasenverschobene Referenzfrequenzsignal
31 wird einem Frequenzvervielfacher 40 zugeführt, der die Frequenz und die Phasenver-Schiebung
vervielfacht und als Ausgang ein Taktsignal 60 erzeugt.
In F i g. 2 ist detailliert eine bevorzugte Ausführungsform einer zufalls-phasenmodulierten Zeitbasis dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform erzeugt die Rauschquelle 12 zufälliges weißes Gaußsches Rauschen,
welches durch eine rückwärts vorgespannte Zenerdiode Ht erzeugt wird. Die Zenerdiode 81 ist mit einem
Vorspannungswiderstand 82 in Reihe zwischen eine Ί5
V-Spannungs-Quelle und Massepotential geschaltet Das Zufallssignal 2 wird an der Kathode der Zenerdiode
81 abgenommen und dem ersten Eingang 5 des verstärkungsgeregelten Verstärkers 14 zugeführt
Für den Verstärker 14 werden integrierte Operationsverstärker,
z. B. National Semiconductor LM 301A od. ä. benutzt. Das Zufallssignal 2 wird über einen
Kondensator 79 an den Eingang des ersten Operationsverstärkers 84 angekoppelt Der Verstärkungsfaktor
des ersten Operationsverstärkers ist bestimmt durch das Verhältnis
wobei A85 der Widerstandswert des Widerstandes 85
und A86 der durch einen Feldeffekttransistor 86 erzeugte
Widerstand ist Der Ausgang des Operationsverstärkers 84 wird über einen Kondensator 87 an einen zweiten
Operationsverstärker 91 angekoppelt. Der Verstärkungsfaktor des zweiten Operationsverstärkers 91 ist
bestimmt durch das Verhältnis
R89 + R90
wobei Rs9 der Widerstandswert eines Widerstandes 89
und Ä90 der Widerstandswert eines Widerstandes 90 ist.
Der Ausgang des zweiten Operationsverstärkers 91 ist mit dem ersten Ausgang 8 und - über einen
Entkopplungswiderstand 92 — mit dem zweiten Ausgang 7 verbunden. Ein Widerstand 93 ist zwischen
Ausgang 7 und Masse geschaltet, so daß der Ausgangspegel des Modulationssignals 11 gesenkt wird.
Der Pegeldetektor 18 ist mit dem ersten Ausgang 8 des Verstärkers 14 verbunden. Das Ausgangssignal des
zweiten Operationsverstärkers 91, das am Ausgang 8 erscheint, ist über einen Kondensator 100 mit der
Kathode einer Siliciumdiode 103 verbunden. Die Kathode der Diode 103 wird durch ein Spannungsteilernetzwerk
aui einem Spannungspegel-Schwellwert gehalten. Das Spannungsteiler-Netzwerk besteht aus
einem Widerstand 101 und einem Widerstand 102, die in
Reihe zwischen eine 15 V-Spannungsquelle und Masse geschaltet sind und deren gegenseitige Verbindung an
die Kathode der Diode 103 angeschlossen ist. Rauschspannungsspitzen am Ausgang des zweiten
Operationsverstärkers 91, deren negative Amplitude größer als die Summe der an der Kathode der Diode 103
aufgebauten Schwellenspannung und einem 0,7 V-Vorwärtsspannungsabfall der Siliciumdiode sind,
werden einem Kondensator 104 zugeführt. Spannungsänderungen am Kondensator 104 ändern das Potential
am Punkt 105 und erzeugen das Pegelsignal 19. Das Pegelsignal 19 wird dem Feldeffekttransistor 86 im
Verstärker 14 zugeführt und ändert den Widerstand R»6
und damit den Verstärkungsfaktor des Verstärkers 14.
Die beobachtete Frequenzbandbegrenzung des pegel^eregelten
und verstärkten Modulationssignals 11 am zweiten Ausgang 7 beträgt ungefähr 3 kHz und ist
hauptsächlich auf die Betriebscharakteristik der Operationsverstärker 84 und 91 zurückzuführen. Übermäßige
Frequenzbandbreite könnte in geeigneter Weise begrenzt werden, indem ein Filternetzwerk in den
Verstärker 14 oder seriell vor dem ersten Eingang 5 bzw. hinter dem zweiten Ausgang 7 eingesetzt wird.
Das Modulationssignal 11 wird über einen Schalter einem Kondensator 110 innerhalb des Phasenschiebers
r.
30 zugeführt. Der Kondensator UO koppelt das Modulationssi.gnal 11 an einen Punkt 120 an. Widerstände
111 und 112 sind in Reihe zwischen eine 15 V-Spannungsquelle und Masse geschaltet und erzeugen
somit ein Voirspannungspotential am Punkt 120. Das s
Potential am Punkt 120 wird.ausgehend vom Vorspannungspotential, durch das Modulationssignal 11 variiert
und wird über einen Widerstand 113 an die Kathode
einer Varactordiode 114 angekoppelt. Die Varactordiode 114 ändert ihre Kapazität in Abhängigkeit von den ι ο
Spannungsänderungen am Punkt 120. Ein Kopplungskondensator 1.15 gibt die Kapazitätsänderungen der
Varactordiode 114 an einen Parallelschwingkreis 116 weiter. Der Schwingkreis 116, der Kondensator 115 und
die Varactordiode 114 sind so abgestimmt, daß der Phasenschieber 30 eine Resonanzfrequenz bei der
Referenzfrequenz 51 hat. Das Modulationssignal 11 verändert die Kapazität der Varactordiode 114 in der
Weise, daß der Phasenschieber 30 leicht auf Werte beiderseits der Resonanzfrequenz verstimmt wird. Die
Verstimmung des Phasenschiebers 30 auf eine niedrigere Frequenz als die Resonanzfrequenz bewirkt eine
Phasenverschiebung des Signals 31 zu einer Seite hin, während die Verstimmung in Richtung auf höhere
Frequenzen eine entgegengesetzte Phasenverschiebung des Signals 31 bewirkt. Bei 10 MHz Referenzfrequenz
51 beträgt die Phasenverschiebung ungefähr 7°.
Das zufalls-phasenverschobene Signal 31 wird einer
üblichen Frequenzvervielfacherkette 40 zugeführt, die
die Frequenz des Signals 31 um den Faktor 50 von 10 MHz auf 50« MHz erhöht und das Taktsignal 60
erzeugt. Die sich aus der Phasenverschiebung bei 10 MHz entsprechend dem Modulationssignal 11 ergebende
Zeitverschcebung führt zu einer effektiven Phasenverschiebung des Taktsignals 60 bei 500 MHz, die
ebenfalls mit dem Faktor 50 multipliziert ist. da die effektive Phasenverschiebung gleich dem Quotienten
aus der Frequenz und der Zeitverschiebung ist. Die Standardabweichung der Phasenmodulation bei 500
MHz sollte mindestens eine volle Periode des 4c Taktsignals GO betragen, so daß eine statistische
Mittelwertbildung bei Synchronfrequenzen erfolgt.
In F i g. 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, in welchem die zufalls-phasenmodulierte
Zeitbasis nach Fig.2 als Zeiibasis für einen üblichen
mittelwertbildenden Zähler 220 benutzt wird, der auf Zeitintervall-Mittelwertbildung geschaltet ist. Beispiele
für solche Zähler sind Hewlett-Packard Modell 5345A, ein Zähler des in der US-PS 36 31 343 beschriebenen
Typs od. ä. Es sei angenommen, daß eine Zeitintervallquelle 210, deren Ausgang gemessen werden soll.
Zeitintervalle1 211 von 11 ns mit einer Wiederholfrequenz
von genau 50 MHz erzeugt, was eine genaue Subharmonisthe der 500 MHz-Taktfrequenz ist, die von
der zuiälls-pliiäsenmodulierten Zeitbasis 200 erzeugt
wird. Wenn der Schalter 20 in der Zeitbasis 200 offen ist.
so daß kein Modulationssignal 11 dem Phasenschieber 30 zugeführt wird, findet keine Zufalls-Phasenverschiebung
des Taktsignals 60 statt. Da im vorliegenden Fail eine Synchronbedingung erfüllt ist, erfolgt keine
statistische Mittelwertbildung, und der Zähler zeigt, abhängig von der anfänglichen Phasenbeziehung,
entweder 10 ns oder 12 ns an. Wenn der Schalter 20 geschlossen ist, so daß das Taktsignal 60 zufalls-phasenverschoben
wird, wird der Zusammenhang zerstört, kann eine statistische Mittelwertbildung stattfinden, und
die Zähleranzeige nähert sich 11 ns.
In Fig.4 ist die Zähleranzeige 230 für das
Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 und mit einer Wiederholfrequenz von 50 MHz zuzüglich ungefähr 0,1
Hz zugeführte Intervalle 211 von 11 ns Dauer graphisch
aufgetragen. Die Frequenzverschiebung von 0,1 Hz ermöglicht es, daß die Zähleranzeige während der
Meßdauer mehrmals von einem Wert zum anderen überwechselt. Wie in Fig.4 dargestellt ist, wird bei
Einführung der Zufalls-Phasenmodulation der Zusammenhang zerstört. Es findet eine statistische Mittelwertbildung
statt, und die Auflösung wird verbessert
Die sich aus der Phasenmodulation der Zeitbasis ergebenden Nachteile sind nicht schwerwiegend. Bei
einem Modulationssignal 11, das eine Modulations-Standardabweichung von 360° hat und dessen Bandbreite
auf 3 kHz begrenzt ist, wird der Fehler bei der Messung von Zeitintervallen unter 7 \is völlig vom
Quantisierungsfehler von ± 11 Zählung überwogen, und
keine Verschlechterung der Genauigkeit durch die Zufalls-Phasenmodulation ist erkennbar. Bei Zeitintervallen,
die wesentlich über 7 \is liegen, erhöht die Phasenmodulation der Zeitbasis die Standardabweichung
der Messungen um einen Faktor 2,75 oberhalb des Quantisierungsfehlers von ± 1 Zählung, welches
der mögliche Minimalfehler bei nichtsynchronen Frequenzen ist. Dieser Anstieg der Standardabweichung
läßt sich durch Mittelung einer größeren Anzahl von Intervallen senken.
In F i g. 5 ist ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, in welchem die
Zeitbasis nach F i g. 2 als Zeitbasis 200 für einen mittelwertbildenden Frequenzzähler 320 verwendet
wird. Der Zähler 320 mißt ein zugeführtes Signal 311, das eine Frequenz enthält, die stoßweise mit einer
Wiederholfrequenz auftritt, welche synchron zur Frequenz des Taktsignals 60 ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann eine Pseudo-Zufallssignalquelle als Modulationssignalquelle
10 verwendet: werden. Hierzu können übliche Pseudo-Zufallssignalquellen benutzt werden,
z. B. Hewlett-Packard Modell 3722A od. ä.
Es ist auch möglich, eine Modulationssignalquelle IC
zu benutzen, die deterministische Kurvenformen erzeugt, wie sie durch übliche Oszillatoren, Funktionsgeneratoren u. ä. erzeugt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum Zählen der Impulsanzahl eines Pulses während eines bestimmten Zeitintervalls, z. B.
zur Zeitintervall- oder Frequenzmessung, wobei der Puls einer Torschaltung zugeführt wird, die Impulse
entsprechend einem wiederholt zugeführten Intervallsignal durchläßt, wobei die Anzahl der jeweils
durchgelassenen Impulse gezählt und der Mittelwert über eine Anzahl von Zählungen gebildet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenbeziehung zwischen dem zugeführten Interyallsignal
und dem Puls während der Meßperidde zeitlich variiert wird. '5
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Zeitvariationssignal erzeugt wird und daß der Puls entsprechend dem Zeitvariationssigna)
phasenverschoben wird
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Puls frequenzvervielfacht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitvariationssignal erzeugt wird
und daß das zugeführte Intervallsignal entsprechend dem Zeitvariationssignal phasenverschoben wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenverschiebung
durch ein Zufallssignal variiert wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US437460A US3886451A (en) | 1974-01-28 | 1974-01-28 | Random phase modulating time base and method to improve measurement averaging counter resolution |
| US43746074 | 1974-01-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2502570A1 DE2502570A1 (de) | 1975-07-31 |
| DE2502570B2 DE2502570B2 (de) | 1976-09-30 |
| DE2502570C3 true DE2502570C3 (de) | 1977-05-05 |
Family
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