DE2502693C2 - Vorrichtung zur Betätigung von Kupplungen oder Bremsen - Google Patents

Vorrichtung zur Betätigung von Kupplungen oder Bremsen

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DE2502693C2
DE2502693C2 DE19752502693 DE2502693A DE2502693C2 DE 2502693 C2 DE2502693 C2 DE 2502693C2 DE 19752502693 DE19752502693 DE 19752502693 DE 2502693 A DE2502693 A DE 2502693A DE 2502693 C2 DE2502693 C2 DE 2502693C2
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Hans Jürgen 6901 Dossenheim Schröter
Hans 8000 München Schröter
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G7/00Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof
    • G05G7/02Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof characterised by special provisions for conveying or converting motion, or for acting at a distance
    • G05G7/04Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof characterised by special provisions for conveying or converting motion, or for acting at a distance altering the ratio of motion or force between controlling member and controlled member as a function of the position of the controlling member

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Description

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Die Erfindung uezieht sich auf eine Vorrichtung zur Betätigung von Kupplungen ode Bremsen mit einem Betätigungshebel und mindestens einer vorgespannten Feder zur Unterstützung der Bet&v jungskraf t, wobei die Feder in Lösestellung verriegelbar ist und bei Schwenkung des Betätigungshebels eine mit dem Schwenkweg wachsende Kraft zur Unterstützung der Betätigungskraft liefert und einem Kurvenstück zur Steuerung der Federkraft über einen Führungshebel mit Rolle.
Eine Betätigungsvorrichtung, bei der eine Zugfeder an einem schwenkbaren Steuerhebel angreift und nach Durchlaufen einer Totpunktlage relativ zum Lagerpunkt des Steuerhebels ein die Betätigungskräfte unterstützendes Drehmoment auf den Steuerhebel ausübt, ist durch die DE-OS 20 30 808 bekannt. Sie hat wie alle bekannten derartigen Vorrichtungen den Nachteil, daß die Federkraft über das Schwenklager des Betätigungsbzw. Steuerhebels abgestützt wird und durch vergrößerte Reibung im Schwenklager den mechanischen Wirkungsgrad der Vorrichtung vermindert. Dieser Wirkungsgrad ist von besonderer Bedeutung mit Rücksicht auf die Bedingung, daß die Unterstützungsfeder selbsttätig durch die Reaktionskraft der Kupplung oder Bremse gespannt werden muß, wenn die Betätigungskraft aufhört. Die Größe der ausnutzbaren Federkraft-Unterstützung hängt also u. a. vom mechanischen Wirkungsgrad der Betätigungsvorrichtung ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mögliehst große Unterstützung der Betätigungskraft durch so die Federkraft zu erzielen und deshalb den mechanischen Wirkungsgrad optimal zu gestalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Federkraft einerseits am Führungshebel nahe der Rollenachse und andererseits am Kurvenstück bzw. an einem mit diesem fest verbundenen Teil angreift.
Durch die Verwendung eines Kurvenstückes kann eine genaue Anpassung der Kennung von der Unterstützungsfederkraft an die Kennung der zu überwindenden Gegenkraft und damit eine optimale Federkraft-Unterstützung erzielt werden. Auch kann der Raumbedarf der Vorrichtung vermindert werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Rolle am freien Ende des Führungshebels auf einem Bolzen gelagert ist, an dem zwei vorgespannte, zu beiden Seiten des Kurvenstückes angeordnete Zugfedern angreifen. Damit wird eine e;nfache, raumsparende und mit geringen Kosten herstellbare Konstruktion möglich. Weitere vorteilhafte Gestaltungsmerkmale ergeben sich aus der Beschreibung und Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt
Fig-. I zeigt eine Seitenansicht,
F i g. 2 zeigt einen Schnitt A-B aus F i g. 1.
Ein Betätigungshebel 1 ist auf einem Gestell 2 schwenkbar gelagert und bei 9 mit einem Führungshebel 3 gelenkig verbunden. Letzterer weist an seinem freien Ende einen Bolzen 6 auf, auf dem eine Rolle 4 drehbar gelagert ist. Auf den verlängerten Enden des Bolzens 6 sind zwei vorgespannte Zugfedern 7 eingehängt und mit ihren anderen Enden über einen Querbolzen 8 am Gestell 2 verankert. Durch die Spannung der Federn 7 wird die Rolle 4 gegen die Außenkontur eines Kurvenstückes 5 gezogen, welches mit dem Gestell 2 fest verbunden ist. Die als Laufbahn für die Rolle 4 ausgebildete Außenkontur des Kurvenstückes 5 ist so gestaltet, daß die Berührungspunkte der Rolle 4 mit der Außenkontur des Kurvenstückes 5 zur Verankerung 8 einen Abstand haben, der sich von der Lösestellung aus zunächst geringfügig vergrößert und danach stetig kleiner wird. Durch die Gestaltung dieser Abstandsänderung kann die Unterstützungskraft, welche die Federn 7 am Betätigungshebel 1 liefern, beliebig gestaltet werden. Man wählt die Abstimmung am besten so, daß diese Unterstützungskraft in jedem Fall einen vorausbestimmten Anteil an der bei der Schwenkung des Betätigungshebels 1 zu überwindenden Gegenkraft nicht überschreitet. So ist sicher, dab die Spannung der Unterstützungsfedern 7 immer ohne Aufwendung einer Betätigungskraft in Löserichtung erfolgt.
Durch Auswechseln des Kurvenstückes 5 am Gestell 2 kann die Vorrichtung in einfacher Weise an diese Gegebenheiten angepaßt werden. So ist die Vorrichtung auch besonders gut zur nachträglichen Ausrüstung des Betätigungshebeis 1 für Bremsen oder Kupplungen geeignet.
Das Kurvenstück 3 hat an beiden Enden je eine Erhöhung 9 und 10 zur Begrenzung der Laufbahn für die Rolle 4. Auch wenn keine Reaktionskraft am Betätigungshebel 1 wirksam ist, kann die Rolle nicht über den vorgesehenen Weg durch die Kraft der Federn 7 hinaus bewegt werden. In der Lösestellung wird der Betätigungshebel 1 durch die Erhöhung 9, die als Anschlag für die Rolle 4 wirkt, gehalten. Eine besondere Begrenzung für den Schwenkweg des Betätigungshebels 1 und eine Rückholfeder für denselben können wegfallen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Betätigung von Kupplungen oder Bremsen mit einem Betätigungshebel und mindestens einer vorgespannten Feder zur Unterstützung der Betätigungskraft, wobei die Feder in Lösestellung verriegelbar ist und bei Schwenkung des Betätigungshebels eine mit dem Schwenkweg wachsende Kraft zur Unterstützung der Betätigungskraft liefert und einem Kurvenstück zur Steuerung der Federkraft über einen Führungshebel mit Rolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft einerseits am Führungshebel nahe der Achse der Rolle (4) und andererseits am Kurvenstück (5) bzw. an einem mit diesem fest verbundenen Teil (2) angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (4) am freien Ende des Führungshebels (3) auf einem Bolzen (6) gelagert ist, an dem zwei vorgespannte zu beiden Seiten des Kurvenstückes (5) angeordnete Zugfedern (7) angreifen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Rollenlaufbahn des Kurvenstückes (5) Anschläge (9,10) für die Rolle (4) aufweisen.
DE19752502693 1975-01-23 1975-01-23 Vorrichtung zur Betätigung von Kupplungen oder Bremsen Expired DE2502693C2 (de)

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DE2502693A1 (de) 1976-07-29

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