DE2502811A1 - Drehvorrichtung fuer einen drehpflug - Google Patents
Drehvorrichtung fuer einen drehpflugInfo
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Description
Patentanwälte Dlpl.-ing. Hans Lan^osch i )r.-lno. Heinz Hosenthien
70C0 Stuttgart 1 Kbfi /.Kj 62 Ίύΐα'.οη (0711) idü3523
Anmelderin:
Firma *
Erwin Hengstler
Fabrik hydr. Hebezeuge
Hausach/Baden
Schätzlestraße 2-8
Fabrik hydr. Hebezeuge
Hausach/Baden
Schätzlestraße 2-8
Drehvorrichtung für einen Drehpflug (Zusatz zu Patent P 2 363 828)
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Drehvorrichtung
für einen an einen Schlepper anhängbären Drehpflug mit einem doppeltwirkenden Hydraulikzylinder und einem Steuergerät, das die Bewegung
des Arbeitskolbens im Zylinder automatisch, umsteuert und dazu mit einem, durch einen Omschaltkolben
und ein Umschaltventil gesteuerten Steuer-
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schieber und einem Sperrorgan, das im Umschaltzeitpunkt
den Zufluß zum Rücklauf unterbindet, indem ein vom Steuerschieber betätigbares Druckventil
angeordnet ist, versehen ist, nach Patent. 2 363 828, wobei im Steuergerät eine Leitung angeordnet ist,
die einen Zulauf mit dem Zylinderraum zwischen Steuergerät und Arbeitskolben verbindet und diese
über den Steuerschieber geführte Leitung durch den Umschaltkolben offen- und schließbar und mit einer
Drucksicherungseinrichtung versehen ist. Bei einer solchen Vorrichtung wird die vollautomatische Drehung
des Drehpfluges erreicht, ohne daß nach außen wirksame Mittel notwendig wären, die auf Ventilteile am
Steuergerät einwirken müßten. Die vollständig geschlossene Baueinheit ist einfach herstell- und montierbar,
die Drehvorrichtung kann leicht bedient werden. Insbesondere bei schweren Pflügen kann es '
aber durch das Schwungmoment im oberen Totpunkt vorkommen, daß der Druck bei ungenügendem Gasgeben,
also zu niedriger Drehzahl und damit Liefermenge der Pumpe zusammenbricht, so daß das Umschaltventil
schließt und der Umschaltkolben nach oben geht, mit der Folge, daß der Steuerschieber das Druckventil
öffnet und damit eine unerwünschte Umschaltung des Arbeitskolbens erfolgt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die angegebene Drehvorrichtung dadurch zu verbessern,
daß Fehlschaltungen möglichst vermieden werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß als Drucksicherungseinrichtung in die Leitung
ein Halteventil eingesetzt ist. Bei der Ausführung nach dem Hauptpatent war die Drucksicherungseinrichtung als Drossel ausgebildet, die aber nehen
der Druckbeeinflussung eine Geschwindigkeitsregelung
ermöglichen lassen sollte. Diese Drossel bedurfte wegen der sich ändernden D'rücke sowohl im Bereich vor
der Drossel als auch nach der Drossel einer ständigen Nachstellung. Durch das Schaltventil ist gewährleistet,
daß ständig der Mindestdruck von z.B. 130 bar, der
für die Umschaltung maßgebend ist* aufrechterhalten
ist, so daß eine Fehlschaltung unterbleibt. Das Halteventil ist in Flußrichtung gesehen dem Umschaltkolben
nachgeschaltet, es weist einen Ventilstößel auf, der einerseits mit einem Dichtsitz zusammenarbeitet
und andererseits mit der freien Atmosphäre verbunden ist, so daß das Ventil mit konstantem Druckniveau arbeitet und der Einfluß etwaiger Rückdrücke
ausgeschaltet ist. Das Halteventil kann deshalb nicht
durch eine entsprechende Ausbildung des in der Leitung weiter befindlichen Rückschlagventiles ersetzt
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werden, bei einer Erhöhung von dessen Federkraft würden Druckverluste unnötig ansteigen.
Bei der in der Einleitung angegebenen Ausbildung
konnte es auch vorkommen, daß nach der Bewegung des Umschaltkolbens der Steuerschieber nicht schnell
genug seine andere Endlage einnahm, so daß das
Druckventil zu lange geöffnet blieb und dadurch der Druckaufbau nach der Umschaltimg nicht rasch genug erfolgen konnte. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Leitung ein Kanalstück aufweist, dessen eine Mündung durch den Steuerschieber schließ- und offenbar ist, wobei die Mündung in Flußrichtung gesehen hinter dem Umschaltkolben liegt. Auf diese Itfeise muß* bevor der Zulauf mit der Zylinderseite zwischen Arbeitskolben und Steuergerät verbunden wird, der Steuerschieber angehoben werden, so daß das Druckventil und damit der Rücklauf mit Sicherheit geschlossen ist. In besonders zweckmäßiger Anordnung ist der Ventilsitz für das Halteventil durch die andere Mündung des Kanalstückes gebildet.
Druckventil zu lange geöffnet blieb und dadurch der Druckaufbau nach der Umschaltimg nicht rasch genug erfolgen konnte. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Leitung ein Kanalstück aufweist, dessen eine Mündung durch den Steuerschieber schließ- und offenbar ist, wobei die Mündung in Flußrichtung gesehen hinter dem Umschaltkolben liegt. Auf diese Itfeise muß* bevor der Zulauf mit der Zylinderseite zwischen Arbeitskolben und Steuergerät verbunden wird, der Steuerschieber angehoben werden, so daß das Druckventil und damit der Rücklauf mit Sicherheit geschlossen ist. In besonders zweckmäßiger Anordnung ist der Ventilsitz für das Halteventil durch die andere Mündung des Kanalstückes gebildet.
Die von außen zugängliche Drossel in der Leitung zwischen Zulauf und Zylinderraum ist beibehalten,
sie ist jetzt zwischen dem Halteventil und dem Rück-
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schlagventil angeordnet und dient lediglich der Geschwindigkeitsregelung bei der Pflugabsenkung,
sie hat keinen maßgeblichen Einfluß mehr auf das Druckverhalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der Drehvor
richtung in schematischer
Darstellung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den
doppeltwxrkenden Zylinder und das Steuergerät bei abgesperrtem
Zulauf,
Fig. 3 einen entsprechenden Schnitt '
zu Fig. 2 bei geöffnetem Zulauf bei der Bewegung des Kolbens nach innen,
Fig. 4 einen entsprechenden Schnitt zu
Fig. 2 bei geöffnetem Zulauf und der Bewegung des Kolbere nach der
Umschaltung nach außen.
Ein Zylinder 1 und ein Steuergerät 2 bilden eine Baueinheit, die über einen Ausleger 3 in einem Lager 4
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an einer Anbauvorrichtung 5 schwenkbar gehalten ist. Am freien Ende einer Kolbenstange 6 ist über
ein Kugelauge 7 ein Hebel 8 angeschlossen, der mit einer Drehwelle 9 fest verbunden ist. Der Hebel 8
dient gleichzeitig zur Aufnahme eines Rahmens des in der Zeichnung nicht näher dargestellten Pfluges.
Das Steuergerät 2 ist mit seinem Gehäuse 23 einseitig
auf den Zylinder 1 aufgeschweißt und bildet dessen Boden. Es weist im wesentlichere einen Steuerschieber
10, einen Umschaltkolben 11, ein Umschaltventil 12, ein Druckventil 13, ein Sperrorgan 14,
eine Drossel 15, ein Rückschlagventil 19 und ein Halteventil 54 auf, wobei die eine Seite des Steuerschiebers
10 und des Umschaltkolbens 11 über einen Kanal 16 mit einem Zulauf 17 verbunden sind. Der
Umschaltkolben 11 sitzt in einer Leitung 55, die letztlich den Zulauf 17 und einen Zylinderraum 32
miteinander verbindet, der Umschaltkolben 11 verriegelt den Durchfluß durch diese Leitung 55 oder
gibt ihn frei. Dabei enthält diese Leitung 55 einen Kanal 29, der zwischen dem Umschaltkolben 11 und dem
Steuerschieber 10 liegt und ein Kanalstück 56, dessen eine Mündung 57 durch den Steuerschieber IO öffen-
und schließbar ist und dessen andere Mündung einen
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_ "7 —
Dichtsitz 58 für einen Dichtkegel 59 des Halteventiles
54 bildet. Der Dichtkegel 59 sitzt am einen Ende eines Ventilstößels 60 t dessen anderes
Ende mit der freien Atmosphäre verbunden ist. Eine Feder 61 ist so ausgelegt, daß das Halteventil 54
erst bei einem Druck von z.B. 130 bar öffnet und den Zufluß zum Zylinderraum 32 freigibt. Die Drossel
15 ist in einem Leitungsstück 18 der Leitung 55 zwischen dem Halteventil 54 und dem Rückschlagventil
19 angeordnet und von außen einstellbar.
Das umschaltventil 12, das Druckventil 13 und das
Rückschlagventil 19 sind als Kugelventile ausgebildet, die durch Druckfedern 20 bis 22 belastet sind- Das
Sperrorgan 14 hat die Gestalt eines ümschaltbolzens
24, dessen Kopf 25 zentrisch zum Zylinder 1 in das Steuergehäuse 23 eingesetzt und dort über einen '
Sprengring 26 festgehalten ist. Dabei ist die Aufnahmebohrung 27 im Durchmesser größer als der Kopf
25, so daß eine seitliche Verschiebung möglich ist» Am freien Ende weist der Umschaltbolzen 24 einen Einlaufkegel
28 auf.
Der Umschaltkolben 11 steuert neben der Verbindung des Kanales 16 mit dem Leitungsstück 18 auch die
Verbindungdes Kanales. 16 mit dem Kanal 29, der auf die
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Rückseite des Steuerschiebers 10 führt, dessen Vorderseite über den Kanal 16 mit dem Zulauf 17
in Verbindung steht. Ein Kanal 30 mündet in einen Rücklauf 31, er führt die Flüssigkeit aus dem Umschaltventil
12 und etwaiges Lecköl vom Umschaltkolben 11 ab und dient insbesondere dem Rücklauf
aus dem Zylinderraum 32 über das Druckventil 13.
Der Zylinderraum 32 ist mit dem anderen Zylinderraum 33 auf der anderen Seite des Kolbens 43 durch
eine Leitung 34 verbunden, in die ein Rückschlagventil 35, dessen Kugel durch eine Druckfeder 37
auf ihren Sitz gepreßt wird, eingesetzt ist. Eine Außenleitung 36 führt zum Zylinderraum 33, ihre Verbindung
mit dem Zulauf 17 ist über den Steuerschieber 10 steuerbar. Zwischen der Außenleitung 36 und dem
Steuerschieberraum erstreckt sich ein durch den Steuer- ' schieber 10 verschließbarer Verbindungskanal 48.
Der Zulauf 17 und der Rücklauf 31 sind an die Schlepperhydraulik angeschlossen. In der Fig. 2 sind schematisch
ein einfach wirkendes Wegeventil 38, eine Pumpe 39, ein als Sicherheitsventil 4O ausgebildetes Druckbegrenzungsventil
41 und ein Tank 42 dargestellt. Das Wegeventil 38 kann ebenso gut doppelt-wirkend ausgebildet
sein.
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In Fig. 2 ist die Drehvorrichtung abgeschaltet, die Pumpe 39 ist vom Zulauf 17 über das Wegeventil
38 getrennt. Der Arbeitskolben 43 verbleibt in seiner Stellung (hydraulische Verriegelung).
Nach der Einschaltung fördert die Pumpe 39 Öl über
den Zulauf 17 in den Kanal 16, so daß der Steuerschieber 10 und der Umschaltkolben 11 mit Druck beaufschlagt
werden. Wegen der Flächenverhältnisse am Steuerschieber 10 (ungefähr 1 : 3,5) genügt ein Druck
von etwas mehr als 40 bar bei einem Gegendruck im : Zylinderraum 32 von etwa 140 bar, um den Steuerschieber
10 nach unten zu bewegen und dabei das Druckventil 13 zu öffnen, die Außenleitung 36 freizugeben und die eine Mündung des Verbindungskanales
48 zu schließen (Fig. 3). Jetzt strömt Drucköl über den Zulauf 17 und die Außenleitung 36 in den Zylinder—
raum 33 und drückt den Kolben 43 in der Zeichnung nach oben, die Kolbenstange 6 wird nach innen gezogen.
Bei dem vorhandenen Druck öffnet das Rückschlagventil 35, so daß das überschüssige Drucköl in den
Zylinderraum 32 und die daraus verdrängte Flüssigkeit über das Druckventil 13, den Kanal 30 und den
Rücklauf 31 in den Tank 42 abfließt.
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Die Druckfeder 20 des Umschaltventiles 12 ist so eingestellt, daß der Umschaltkolben 11 in seiner
in Fig. 2 gezeigten Ausgangsstellung verbleibt und durch den Druck von ungefähr 40 bar nicht nach unten
gedrückt werden kann. Der Umschaltkolben 11 ist als Hohlkolben ausgebildet, durch den die Druckflüssigkeit
über eine Drossel 44 und eine Durchlaufdrossel 45 in einem im Umschaltkolben 11 geführten Dämpfungskolben
46 am Umschaltventil 12 ansteht. Der Dämpfungskolben 46, der durch eine Druckfeder 47 vom Umschaltkolben
11 weggedrückt wird, hat die Aufgabe, eine ungewollte öffnung des Umschaltventiles 12 durcheinen
erhöhten Einschaltdruck und damit eine Bewegung, des Umschaltkolbens 11 nach unten zu verhindern. Die
Hachinnenbewegung der Kolbenstange 6 entspricht der ersten Drehphase von 0 ~ 90°.
Im Bereich der oberen Totpunktlage fährt die Leitung
34 im Kolben 43 bei dessen Aufwärtsbewegung in den Umschaltbolzen 24 ein, so daß die Leitung 34 verschlossen
wird. Da das überschüssige öl nicht mehr in den Tank 42 abfließen kann, steigt der Druck im
Kanal 16 an, und zwar so weit, wie es das Druckbegrenzungsventil 41 zuläßt, z.B. auf 150 bar. Durch
diesen Druckanstieg öffnet das Umschaltventil 12 und
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der Umschaltkolben 11 wird nach unten gedrückt. Dadurch wird der Kanal 29 mit dem Zulauf 17 verbunden,
so daß wegen der Flächenverhältnisse am Steuerschieber 10 dieser bei Gleichdruck nach oben
geschoben wird, so daß die Außenleitung 36 und das Druckventil 13 geschlossen und der Verbindungskanal
48 geöffnet wird. Gleichzeitig wird das Kanalstück 56 über die Mündung 57 freigegeben und ebenfalls
an den Zulauf 17 angeschlossen, so daß jetzt der Druck des ZulaufÖles am Dichtkegel 59 des Halteventiles
54 ansteht. Bei einer Druckschwelle von z.B. 130 bar
öffnet das Halteventil 54, so daß unter weiterer öffnung des Rückschlagventiles 19 das Drucköl in
den Zylinderraum 32 einströmt und den Kolben .43 nach unten drückt. Durch das vorherige Zurückweichen
ς.
des Steuerschiebers 10 hat das Druckventil 13 mit.
Sicherheit geschlossen. Die Kolbenstange 6 fährt\ aus, die zweite Drehphase von 90 - 180° hat automatisch
eingesetzt. Das Halteventil 54 verhindert ein ungewolltes, erneutes Umschalten durch ungenügenden Druck
seitens des Zulaufes. Die Geschwindigkeit in dieser Drehphase wird über die Drossel 15 eingestellt, das
unter geringer Federbelastung stehende Rückschlagventil 19 bringt lediglich einen vernachlässigbaren Druckverlust
mit sich. Beim Ausfahren des Arbeitskolbens
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ist das Rückschlagventil 35 geschlossen, der Zylinderraum 33 ist über die Außenleitung 36 und
den Verbindungskanal 48 mit dem Rücklauf 31 verbunden, so daß die Kolbenbewegung ohne Gegendruck
geschieht. Die Wirkfläche 49 auf der Seite des Zylinderraumes 32 ist etwa 1/8 mal so groß wie
die Wirkfläche 50 auf der Seite des Zylinderraumes 33.
Am Ende des Ausschubes, also am Ende der zweiten Drehphase, wird das Wegeventil 38 am Schlepper wieder
in die neutrale Lage gebracht, so daß der ölzufluß aufhört. Bei Entlüftung schließt die Druckfeder 22
das Rückschlagventil 19 und die Feder 61 das Halteventil 54, die Druckfeder 47 schiebt den Umschaltkolben
11 wieder nach oben in seine Ausgangsstellung, wobei das öl über die Drossel 44 in den Hohlraum
des Umschaltkolbens 11 nachströmt» Das Umschaltventil
12 schließt unter dem Druck der Feder 20, damit ist die Ausgangsposition erreicht und die Schaltvorgänge
können sich wiederholen.
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Claims (7)
1.) Hydraulische Drehvorrichtung für einen an einen Schlepper anhängbaren Drehpflug mit einem doppeltwirkenden Hydraulikzylinder und einem Steuergerät/
das die Bewegung des Arbeitskolbens im Zylinder automatisch umsteuert und dazu mit einem durch
einen Umschaltkolben und ein Umschaltventil gesteuerten Steuerschieber und einem Sperrorgan,
das im Umschaltzeitpunkt den Zufluß1 zum Rücklauf unterbindet, indem ein vom Steuerschieber betätigbares
Druckventil angeordnet ist, versehen ist, nach Patent (Patentanmeldung P 23 63 828.0-23),
wobei im Steuergerät eine Leitung angeordnet ist, die einen Zulauf mit dem Zylinderraum zwischen
Steuergerät und Arbeitskolben verbindet und diese über den Steuerschieber geführte Leitung durch
den Umschaltkolben offen- und schließbar und mit einer Drucksicherungseinrichtung versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß als Drucksicherungseinrichtung in die Leitung (55) ein Halteventil
(54) eingesetzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteventil (54) in der Leitung (55) in
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Flußrichtung gesehen, dem Umschaltkolben (1.1). nachgeschaltet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteventil (54) einen Ventilstößel (60) aufweist, der einerseits mit einem
Dichtsitz (58) zusammenarbeitet und andererseits mit der freien Atmosphäre verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteventil (54) einen federbelasteten Dichtkegel (59) trägt.
5. Hydraulische Drehvorrichtung für einen an einen
Schlepper anhängbaren Drehpflug mit einem doppeltwirkenden Hydraulikzylinder und einem Steuergerät,
das die Bewegung des Arbeitskolbens im Zylinder automatisch umsteuert und dazu mit einem durch
einen Umschaltkolben und ein Umschaltventil gesteuerten Steuerschieber und einem Sperrorgan,
das im Umschaltzeitpunkt den Zufluß zum Rücklauf unterbindet, indem ein vom Steuerschieber betätigbares
Druckventil angeordnet ist, versehen ist, nach Patent (Patentanmeldung P 23 63 828.0-23) ,
wobei im Steuergerät eine Leitung angeordnet ist, die einen Zulauf mit dem Z jLinderraum zwischen
Steuergerät und Arbeitskolben verbindet und diese
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über den Steuerschieber geführte Leitung durch den ümschaltkolben offen- und schließbar und
mit einer Drucksicherungseinrichtung versehen istf dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung
(55) ein Kanalstück (56) aufweist, dessen eine Mündung (57) durch den Steuerschieber (10)
schließ- und offenbar ist, wobei die Mündung (57)
in Flußrichtung gesehen hinter dem Umschaltkolben
(11) liegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtsitz (58) für das Halteventil (54) durch die andere Mündung des Kanal- .
Stückes (56) gebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 - mit einer von außen
zugänglichen Drossel und einem Rückschlagventil, die in die Leitung zwischen Zulauf und Zylinderraum eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drossel (15) zwischen dem Halteventil (54) und dem Rückschlagventil (19) angeordnet ist.
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|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |