DE2502902A1 - Rotierende traegerscheibe - Google Patents
Rotierende traegerscheibeInfo
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Description
- Rotierende Trägerscheibe Die Erfindung betrifft eine rotierende Trägerscheibe mit einer axialen Antriebswelle und einer mehrteiligen Kupplung für Bearbeitungsmaschinen ebener Flächen, insbesondere Fußböden.
- Seit längerer Zeit gehören Vorrichtungen zum Glätten, Spachteln, Ausfugen, Planstreichen von ebenen Flächen, wie Fußböden, Estriche u.dgl., mit einem kreisförmigen Teller, der mit einem axial zur Tellermitte angeordneten Antriebsmotor drehfest verbunden ist und an seiner unteren Fläche auswechselbare Schleif-und Poliererinrichtungen aufweist angeordnet sind, zum Stand der Technik.
- Um eine gleichmäßige Bearbeitung der zu behandelnden Flächen zu erreichen, sind schon verschiedene Maßnahmen zur Anwendung gekommen. So hat man beispielsweise die Anzahl der Arbeitsklingen am Teller vergrößert und in mehreren, hintereinanderliegenden Reihen angeordnet. Da die Klingen relativ klein sind und jede für sich an den Befestigungskanten des Tellers fixiert wird, wobei jede einzelne Klinge in einem vorbestimmten Neigungswinkel gegenüber der Tellerebene genau eingestellt werden muß, ist eine gleichmäßige Wirkung aller Klingen nur sehr schwer zu erreichen, was auch zu unterschiedlicher Abnützung derselben führt. Um eine entsprechende Einstellung der Neigungswinkel der Klingen gegenüber der Tellerebene zu gewährleisten, müssen zusätzlich bei deren Befestigung zwischen diesen und den Befestigungskanten Keilstücke eingelegt werden. Da die Elastizität dieser Klingen begrenzt ist, wurden insbesondere Klingen aus Edelstahl verwendet, die mit dichtem Filz überklebt wurden. Hierdurch ergaben sich jedoch weitere entscheidende Unzulänglichkeiten in bezug auf die durch lange Einrichtzeit eines Tellers notwendigen unproduktiven Zeiten. Da die Befestigungsschrauben der Klingen ungünstig angeordnet sind und daher an der unteren Arbeitskante mit dem, beispielsweise noch in verformbaren Zustand befindlichen, zu bearbeitendes Material, wie Beton u.dgl. in Berührung kommen, werden die Schraubenbefestigungen öfters unlösbar und erfordern Reparaturen.
- Bin weiterererheblicher Nachteil ist darin zu sehen, daß die Reinigung des Tellers, insbesondere der Klingen wesentlich erschwert und die Abnützung der Filzbeläge außerordentlich groß ist. Dazu kommt, daß die mit dem bearbeitendem Material durchtränkten Filzbeläge nur sehr schwer zu reinigen sind und öfters vorzeitig ersetzt werden müssen.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung zu schaffen, welche die Nachteile des Bekannten nicht aufweist, insbesondere sollen die an dem rotierenden Teller angebrachten Elemente für die Bearbeitung der ebenen Flächen auf eine einfache Weise fixierbar und auswechselbar sein. Eine individuelle, einfache Einstellung des Ieigungnwinkels der einzelnen Elemente, wie Klingen, Lamellen zur Tellerebene soll ermöglicht werden. Auch die Wartung, insbesondere die Reinigung des mit den Elementen bestückten Tellers soll auf einfache Weise gewährleistet sein.
- Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trägerscheibe eine Vielzahl von in Drehrichtung aufeinanderfolgenden, kürzeren und längeren Radlalschlitzen aufweist, deren eine Seite mit je einer Verstärkungsrippe versehen ist und in den Radialgchlitzen entsprechend geformte auswechselbare Profilstücke angeordnet sind.
- Der Vorteil der Erfindung ist gegenüber funktionsma'ßig ähnlichen Anordnungen darin zu sehen, daß durch die spezielle Ausbildung der Trägerscheibe und der daran befestigten Profilstücke eine einfache Handhabung gewährleistet wird, insbesondere ist ein gleichmäßiger Neigungswinkel der Profilstücke gegenüber der Trägerscheibenebene gegeben.
- Nach einer bevorzugten Ausführungsform können die den Radialschlitzen zugekehrten Seiten der Verstärkungsrippen gegenüber der Oberfläche der Trägerscheibe um mindestens 1000 geneigt sein und die Profilstücke aus einem formbeständigen und elastischen Material bestehen.
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- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Profilstücke so ausgebildet sind, daß der Winkel zwischen den Befestigungsprofilstreifen und Arbeitsprofilstreifen größer als 900 ist.
- Gemäß einer weiteren Ausgestaltung werden auf den in den Radialschlitzen gehaltenen Befestigungsprofilstreifen Nasenhalterungen vorgesehen.
- Diese vereinfachte Befestigungsart der Profilstücke an die Trägerscheibe mittels beidseitig der Trägerscheibe wirkenden Nasenhalterungen kommt besonders mit Vorteil zur Anwendung.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Trägerscheibe beispielsweise dargestellt.
- Es zeigt Fig. 1 eine Trägerscheibe in Draufsicht; Fig. 2 die Arbeitsfläche der Trägerscheibe gemäß Fig.1; Fig. 3, 3' je ein Detail einer Profilstückbefestigung.
- Gemäß Fig. 1 und Fig. 2 ist eine rotierende Trägerscheibe 1 in beispielsweise acht Kreisabschnitte geteilt und in Drehrichtung mit je vier, jeweils aufeinanderfolgenden kürzeren undlängeren Radialschlitzen 3, 3' versehen. Entlang der einzelnen Radialschlitze 3, 3' sind an der Oberseite der Trägerscheibe 1 Verstärkungsrippen 4 ausgebildet. In die Radialschlitze 3, 3' ist jeweils ein Profilstück 5, 5' eingeschoben. Aus den Radialschlitzen 3,3 ' ragen an der Oberseite der Trägerscheibe 1 gemäß Fig. 1 Befestigungsprofilstreifen 5a, 5a' der Profilstücke 5, 5' heraus, welche entweder mittels Schrauben an die Verstärkungsrippen 4 oler mittels der an den Befestigungsprofilstreifen 5a, 5a' ausgebildeten Nasenhalterungen 5c, 5c' in der Trägerscheibe 1 fixiert werden. Die Profilstücke 5, 5' bestehen vorzugsweise aus formbeständigem und elastischem Hartgummi und weisen einen Befestigungsprofilstreifen 5a, 5a' und einen Arbeitsprofilstreifen 5b, 5b' auf, wobei die letzteren in einem vorbestimmten Winkel über die untere Trägerscheibefläche hervorstehen. Die Trägerscheibe lweist eine Nabe 2 auf, welche mit einer, nicht dargestellten Antriebswelle drehfest verbunden ist.
- In Fig. 2 ist die untere Fläche der rotierenden Trägerscheibe 1 mit den Arbeitsprofilstreifen 5b, 5b' der Profilstücke 5, 5' dargestellt, wobei keinerlei andere Hilfsmittel für die Befestigung bzw. für die Einstellung der Neigungswinkel der Arbeitsprofilstreifen 5b, 5b' gegenüber der Trägerscheibenebene erforderlich werden. Die zu bearbeitende Arbeitsfläche ist durch die in Reihen abwechselnd aufeinanderfolgend angeordneten Arbeitsprofilstreifen 5b, 5b',wie in den Fig.1 und 2 dargestellt, überwiegend überdeckt, und aufgrund der Einstellung der Profilstücke 5, 5' zur Trägerscheibe 1 während der ganzen Bearbeitungszeit konstant. Die Formbeständigkeit der Profilstücke 5, 5', beispielsweise durch Verwendung von Hartgummi, gewährleistet eine wesentlich verbesserte Abriebfestigkeit und eine gleichmäßige Bearbeitung der zu behandelnden Flächen.
- Die beispielsweise Profilstückbefestigung an die Trägerscheibe 1 ist in Fig. 3 und 3' dargestellt. Der Neigungswinkel der Arbeitsprofilstreifen 5b, 5b' der Profilstücke 5, 5' gegenüber der Trägerscheibe 1 wird durch den Winkel zwischen den Befestigungsprofilstreifen 5a, 5a' zu den Arbeitsprofilstreifen 5b, 5b' der Profilstücke 5, 5' gebildet. Bei einer zusätzlichen Befestigung der Profilstücke 5a, 5a' an den Verstärkungsrippen 4, beispielsweise mittels Schrauben, kann zur Trägerscheibe 1 der stumpfe Winkel noch vergrößert werden. Die Elastizität der aus Arbeitsprofilstreifen und Befestigungsprofilstreifen gebildeten Profilstücke 5, 5' kann durch ein entsprechend gewähltes Material, vorzugsweise aus Hartgummi, entsprechend dem Bedarf gewählt werden, so daß auch eine schonende Nachbehandlung der zu bearbeitenden Flächen vorgenommen werden kann. Die einfache Auswechselbarkeit der Profilstücke 5, 5' bringt eine wesentliche Leistungssteigerung der Maschine im Betrieb mit sich. In Fig. 3 ist eine Befestigung der Profilstücke 5, 5' in die Radialschlitze 3, 3' der Trägerscheibe 1 mittels zusätzlicher Befestigungsmittel, beispielsweise Schrauben, vorgesehen. Demgegenüber in der Fig. 3' ist eine Befestigung der mit Nasenhalterungen 5c ausgebildeten Profilstücke 5, 5' an die Trägerscheibe 1 ohne zusätzliche Mittel vorgesehen. Durch die anlaufende Seite der oberen Nasenhalterung 5c, 5c' müssen die Befestigungsprofilstreifen 5a, 5a' so weit in die Radialschlitze 3, 3' eingepreßt werden bis die Nasenhalterungen 5c, 5c' an der Oberfläche der Trägerscheibe 1 einrasten.
- Die drehfeste Verbindung derartiger Trägerscheiben kann an der axial zur Trägerscheibe 1 verlaufenden Antriebswelle des nicht gezeigten Antriebsteiles mittels einer Schnellkupplung oder eines Unterseteungsgetriebes erfolgen.
- Zur Verstärkung der Arbeitswirkung, beispielsweise zum Schleifen von Oberflächen, können die erfindungsgemäßen Profilstücke 5, 5' mit anderen Materialien, insbesondere Schleifplättchen oder federnde Stahlscheiben verstärkt werden.
Claims (5)
- Patentansprüche(1)). Rotierende Trägerscheibe mit einer axialen Antriebswelle und einer mehreteiligen Kupplung für Bearbeitungsmaschinen ebener Flächen, insbesondere Fußböden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Trägerscheibe (1) eine Vielzahl von in Drehrichtung aufeinanderfolgenden, kürzeren (3) und längeren (3') Radialschlitzen (3,3') aufweist, deren eine Seite mit je einer Verstärkungsrippe (4) versehen ist und in den Radialschlitzen (3,3') entsprechend geformte auswechselbare Profilstücke (5,5') angeordnet sind.
- 2. Rotierende Trägerscheibe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Radilschlitzen (3,3') zugekehrte Seiten der Verstärkungsrippen (4) gegenüber der Oberfläche der Trägerscheibe (1) um mindestens 1000 geneigt sind.
- 3. Rotierende Trägerscheibe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstücke (5,5') aus einem formbeständigen und elastischen Material bestehen.
- 4. Rotierende Trägerscheibe nach den Patentansprüchen -t und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstücke (5,5') so ausgebildet sind, daß der Winkel zwischen den Befestigunge-(5a,5a') und Arbeits-Profilstreifen (5b,Sb-') größer als 900 ist.
- 5. Rotierende Trägerscheibe nach den Patentansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestingungsprofilstreifen (5a,5a') Nasenhalterungen (5c,5c') aufweisen.
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