DE2503405C3 - Optischer Koppler - Google Patents
Optischer KopplerInfo
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Description
S = -—-?--- sin
(I1 sin (-)
f η-, sin (-)
arc tan I
V n, - H2 cos
cos (-)
35
/ /1. sin (-) \
Φ - arc tan! I
\n2 — /ι, cos HJ
wobei Ao die Vakuumwellenlänge der Lichtschwingungsenergie
bedeutet.
2. Optischer Koppler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Strichtiefe des Beugungsgitters
(400) von dessen einem Ende zu seinem anderen Ende nach einer gegebenen Funktion
ändert.
3. Optischer Koppler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Strichtiefe nach einer
exponentiellen Funktion ändert.
5°
Die Erfindung betrifft einen optischen Koppler nach em Oberbegriff des Anspruchs 1. ^5
Die in jüngerer Zeit entwickelten verlustarmen iseroptischen Wellenleiter erlauben die Realisierung
reitbandiger optischer Kommunikationssysteme. Bei olchen Systemen wird ein Träger aus kohärenter
iptischer Schwingungs- oder Lichtenergie mit einem f,0
ider mehreren Informationssignalkanälen moduliert. )ie modulierte Lichtsohwingung wird in einem optichen
Kommunikationsnetzwerk nutzbar gemacht, das :ine Anzahl getrennter Gruppen optischer Verarbeiungselemente
enthält, die miteinander durch faseropti- (,_,
ehe Wellenleiter oder Übertragungsleitungen gekop- >elt sind. Die optische Signalverarbeitung, wie Schalten,
vlodulieren und dergleichen wird jedoch gewöhnlich in ebenen optischen Wellenleitern durchgeführt, siehe z. B.
US-PS 37 95 433· Man muß in der Praxis daher eine
Anordnung zur Kopplung optischer Schwingungsenergie zwischen ebenen oder planaren optischen Wellenleitern
und Faseroptikelementen vorsehen.
Es ist bekannt (»IBM Technical Disclosure Bulletin«, Bd. 13, No. 9, Seiten 2529-2530), in einem optischen
Komm'unikationssystem mit Dünnfilm-Wellenleitern zu koppelnde optische Fasern entweder in Längsrichtung
parallel auf die streif enförmigen ebenen Wellenleiter zu legen oder die Fasern als Bündel mit einem kleinen
Neigungswinkel Θ, dessen Wert genau gewählt werden muß, schräg auf den ebenen Wellenleiter stoßen zu
lassen. Es läßt sich zeigen, daß bei der letztgenannten Anordnung eine befriedigende Kopplung nur dann
möglich ist, wenn der Neigungswinkel θ einem bestimmten Verhältnis der Brechungsindizes der optischen
Fasern und des ebenen Wellenleiters entspricht.
Es ist ferner bekannt (US-PS 36 74 336), Licht einer
entfernten Lichtquelle in einen optischen Dünnfilm-Wellenleiter mittels eines »dicken« Beugungsgitters
vom Bragg-Typ zu koppeln, der sich längs der Wellenleiteroberfläche erstreckt und unerwünschte
Moden unterdrücken soll. Eine direkte Kopplung zwischen einem faseroptischen Wellenleiter und dem
ebenen Wellenleiter ist hier nicht vorgesehen und auch nicht ohne weiteres möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Koppler anzugeben, der eine bessere Kopplung als
bisher durch verlaufende Felder zwischen faseroptischen und ebenen Wellenleitern gewährleistet, die
praktisch unabhängig von dem Winkel θ ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß eine Kopplung in beliebiger Richtung zwischen dem faseroptischen
Wellenleiter und dem ebenen Wellenleiter möglich ist.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen
Fig. la und Ib eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht
einer Anordnung zur direkten Kopplung eines ebenen Wellenleiters mit einem Faseroptikelement, bei
der die Erfindung jedoch nicht realisiert ist,
F i g. 2a eine Ausführungsform eines Kopplers mit einem Beugungsgitter,
F i g. 2b eine vergrößerte Schnittansicht in einer Ebene A '-A der F i g. 2a und
F i g. 3a und 3b graphische Darstellungen, auf die bei der Erläuterung des in Fig.2a und 2b dargestellten
Kopplers Bezug genommen wird.
Bei den dargestellten Kopplern erfolgt die Lichtkopplung jeweils mit verlaufenden (»evaneszenten«)
elektromagnetischen Feldern des sich im Faseroptik-Wellenleiter und dem ebenen optischen Wellenleiter
ausbreitenden Lichtes. Wie bei allen Fällen einet Kopplung mittels verlaufender Felder tritt eine starke
Kopplung nur dann ein, wenn die Phasengeschwindig keiten der miteinander in Wechselwirkung tretender
Felder aneinander angepaßt sind. Das Problem besteh also darin, eine Anordnung anzugeben, bei der die
Phasengeschwindigkeiten der miteinander in Wechsel wirkung tretenden, koppelnden Felder aneinandei
angepaßt sind.
Bei der Anordnung gemäß Fig. la und Ib ist au
einem Substrat 100 der eigentliche ebene optisch) Wellenleiter in Form einer ebenen Schicht 10:
angeordnet. Die Schicht 102 kann aus Glas, einen elektro-optischen Kristall usw. bestehen, während fü
das Substrat 100 irgend ein Dielektrikum, wie Glas oder
ein optischer Kristall, verwendet wtiden kann, das an
der Grenzfläche zur ebenen Schicht 102 einen niedrigeren Brechungsindex hat als diese Schicht Wie in
Fig. la schematisch dargestellt ist, breitet sich im
Betrieb ein Lichtbündel 104 in einer vorgegebenen Richtung (horizontal von links nach rechts) in einem
Bereich der ebenen Schicht 102 durch diese aus. Die Schwingungsenergie des Lichtbündels 104 hat im
wesentlichen eine vorgegebene Wellenlänge, und das Lichtbündel breitet sich mit einem im wesentlichen
ebenen Schwingungstyp (Mode) mit einer Geschwindigkeit aus, die für den betrachteten speziellen Schwingungstyp
umgekehrt proportional zum effektiven Brechungsindex /i| der Schicht 102 Kt Eine hohe
Kohärenz des Lichtes ist wünschenswert; der erforderliche Kohärenzgrad wird durch den Bereich der
Frequenzen der gekoppelten speziellen Schwingungstypen bestimmt Licht, das dieser Forderung genügt, soll
hier als »quasi-kohärent« bezeichnet werden.
Wie Fig. la zeigt, verläuft der Abschnitt des Kerns
108, der sich in naher Nachbarschaft der Schicht 102 befindet, unter einem Winkel θ bezüglich der (horizontalen)
Richtung des Bereiches der ebenen Schicht 102, durch den sich das Lichtbündel 104 ausbreitet. Aus
Fig. la ist auch ersichtlich, daß das sich nahe hei der
dünnen Schicht 102 befindliche Ende des Kerns 108 Längsabschnitte L2 und L3 enthalten kann, die sich
oberhalb bzw. unterhalb des Bereiches der Schicht 102, durch den sich das Lichtbündel 104 ausbreitet, befinden.
Im Kern 108 pflanzt sich Lichtschwingungsenergie des im speziellen betrachteten nichtebenen Schwingungstyps mit einer Geschwindigkeit aus, die umgekehrt
proportional zum effektiven Brechungsindex n2 des
Kerns ist.
Wie bereits erwähnt, tritt eine starke Kopplung durch schwindende oder verlaufende Felder zwischen dem
Lichtbündel 104, das sich in der ebenen Wellenleiterschicht 102 ausbreitet, und dem Kern 108 des
Faseroptik-, Licht- oder Wellenleiters 106 nur dann ein, wenn die jeweiligen Phasengeschwindigkeiten der
Lichtschwingungsenergie in der Schicht 102 des ebenen Wellenleiters und dem Kern 108 des Faseroptik-Wellenleiters
106 aneinander angepaßt sind. Wenn der Ausbreitungsvektor in der Schicht 102 des ebenen
Wellenleiters mit A:i bezeichnet wird und der Ausbreitungsvektor
im Kern 108 des Faseroptik-Wellenleiters mit ki bezeichnet wird, ist, damit eine starke Kopplung
über abklingende Felder stattfinden kann:
| ic, cos Θ = k2 | (D | |
| dabei sind: | ||
| /c, = 2 π /1,/A0 ; | (2) | |
| k2 = 2 .-r /h/A,,; | (3) |
wobei Ao die Vakuumwellenlänge des Lichts bedeutet.
Setzt man die Gleichungen (2) und in Klammern (3) in die Gleichung (1) ein, so erhält man:
cos (■) = /i2//i,.
Diese Gleichung läßt sich erfüllen, solange H2 S m.
' Damit eine Kopplung eintritt, ist zwar eine Phasenanpassung wesentlich, der Grad oder das Ausmaß der Kopplung, die stattfindet, sind jedoch außerdem noch von solchen Faktoren wie der Schwingungstyppolarisation, der Länge des Abschnittes Li und dem tatsächlichen Abstand zwischen dem Kern 108 und der Schicht 102 des ebenen Wellenleiters abhängig. In dem häufigsten Falle, bei dem möglichst 'venig Lichtschwingungsenergie vom Faseroptik-Wellenleiter 106 zurück in die Schicht 102 des ebenen optischen Wellenleiters gekoppelt werden soll, soll die Länge der Abschnitte Li und Ls die sich in nächster Nachbarschaft der Schicht
' Damit eine Kopplung eintritt, ist zwar eine Phasenanpassung wesentlich, der Grad oder das Ausmaß der Kopplung, die stattfindet, sind jedoch außerdem noch von solchen Faktoren wie der Schwingungstyppolarisation, der Länge des Abschnittes Li und dem tatsächlichen Abstand zwischen dem Kern 108 und der Schicht 102 des ebenen Wellenleiters abhängig. In dem häufigsten Falle, bei dem möglichst 'venig Lichtschwingungsenergie vom Faseroptik-Wellenleiter 106 zurück in die Schicht 102 des ebenen optischen Wellenleiters gekoppelt werden soll, soll die Länge der Abschnitte Li und Ls die sich in nächster Nachbarschaft der Schicht
ίο 102 des ebenen Wellenleiters (praktisch in direkter
Berührung mit dieser) befinden und außerhalb des Bereiches liegen, durch den sich das Lichtbündel 106
ausbreitet, so weitgehend wie möglich zu Null gemacht werden.
Um die erforderliche nahe Nachbarschaft zwischen der Schicht 102 des ebenen Wellenleiters und dem
Endteil des Faseroptik-Kerns 108 herzustellen, kann der Faseroptik-Kern 108 mit einer Formklemme gegen die
Schicht 102 des ebenen Wellenleiters gedrückt werden, oder diese beiden Elemente können mit den verschiedensten
optisch transparenten Klebern, Kitten, Keramik- oder Glasmaterialien verbunden werden. In
bestimmten Fällen kann es zweckmäßig sein, Kleber, Kitte u.dgl. mit verschiedenen Opazitätsgraden zu
verwenden.
Die Anordnung gemäß Fig. la und Ib, bei der ein
direkter Kontakt zwischen der Faseroptik und der ebenen Wellenleiterschicht besteht, ermöglicht also an
sich eine wirksame Kopplung von kohärenter Licht-
Schwingungsenergie durch Überlappung der verlaufenden Felder der Lichtschwingungsenergie in Faseroptik-Wellenleitern
und ebenen optischen Wellenleitern, doch werden die eine starke Kopplung von Licht zwischen
der Faseroptik und der ebenen Wellenleiterschicht in den Fig. la und Ib ergebenden geometrischen Beziehungen
durch die Forderung der Gleichungen (4) beschränkt Diese Einschränkungen entfallen bei der
Anordnung gemäß F i g. 2a und 2b.
Die in F i g. 2a dargestellte Anordnung entspricht der gemäß F i g. la und Ib, doch ist zwischen das freigelegte
Ende des Faserkerns 402 eines Faseroptik-Wellenleiters 404 und die Oberfläche eines ebenen optischen
Wellenleiters 406 ein Beugungsgitter 400 eingefügt. Der Faseroptik-Wellenleiter 404 hat mit Ausnahme seines
Endes eine Ummantelung 408.
Das Beugungsgitter 400 kann dadurch hergestellt werden, daß man einen Teil der Oberfläche des ebenen
Wellenleiters 406 mit einem Photolack beschichtet, diesen dann holographisch belichtet und den belichteten
Photolack entwickelt. Wie die vergrößerte Schnittansicht F i g. 2b zeigt, hat der ebene Wellenleiter 406 die
Form einer auf einem Substrat 408 angeordneten Schicht, und das aus Photolack gebildete Beugungsgitter
400 ist zwischen dem Kern 402 des Faseroptik-Wellenleiters und dem ebenen optischen Wellenleiter 406
angeordnet. Wenn man in dem holographischen Aufzeichnungsinterferometer fokussierte Gaußsche
Bündel verwendet, kann man der Strichtiefe des aus Photolack gebildeten Beugungsgitters 400 einen exponentiellen
Verlauf geben, wie er in F i g. 2b dargestellt ist. Der Strichabstand des aus Photolack gebildeten
Beugungsgitters 400 wird durch die Wellenlänge des zur Belichtung des Photolacks verwendeten Strahlung und
die Einstellung des Winkels zwischen den beiden interferierenden Bündeln bestimmt, wie in der Holographie
bekannt ist.
Man kann das Beugungsgitter andererseits auch in der Oberfläche des ebenen Wellenleiters 406 durch
Ionen- oder Elektronenstrahl-Fräsen erzeugen, oder man kann es durch holographische Interferenz zwischen
einem in den ebenen Wellenleiter fokussierten kohärenten Lichtbündel und einem in die Faseroptik fokussierten
anderen kohärenten Lichtbündel in einem lichtempfindlichen Kunststoff erzeugen, in dem die Faseroptik
und ein Teil des ebenen Wellenleiters enthalten sind.
Die Verwendung eines Beugungsgitters, wie es beispielsweise in den Fig.2a und 2b dargestellt ist,
macht eine starke Kopplung durch verlaufende Felder zwischen dem ebenen Wellenleiter 406, der einen
vorgegebenen ersten Brechungsindex m hat, und einem
Faseroptik-Wellenleiter 404, dessen Kern 402 einen vorgegebenen zweiten Brechungsindex Th hat, unabhängig
vom Winkel θ zwischen der Längsrichtung des Kopplungsendes des Kerns 402 und der Ausbreitungsrichtung des Lichtes im Bereich 410 des ebenen
optischen Wellenleiters 406 möglich. Der Winkel θ ist also bei entsprechender Wahl des Strichabstandes des
Beugungsgitters 400 und seiner Orientierung bezüglich des Lichtes, das sich durch den Bereich 410 ausbreitet,
unabhängig von den Einschränkungen der für die F i g. 1 a und 1 b gültigen Gleichung (4).
F i g. 3a und 3b zeigen die geometrischen Beziehungen zwischen dem Ende des Kerns 402 des Faseroptik-Wellenleiters
und dem Bereich 410 des ebenen optischen Wellenleiters, durch den sich kohärentes
Licht ausbreitet. Der Bereich 410 hat eine effektive optische Wellenleiterbreite d\ parallel zur Ordinate y\
und bildet einen ebenen Wellenleiter für Licht, das sich in einer Richtung parallel zur Abszisse x\ ausbreitet Der
Wellenausbreitungsvektor des Lichtes im Bereich 410 ist Jt|. In entsprechender Weise hat das Ende des Kerns
402 des Faseroptik-Wellenleiters eine effektive optische Wellenleiterbreite d2 parallel zur Ordinate y2 für Licht,
das sich in einer Richtung parallel zur Abszisse X2
ausbreitet. Der Wellenausbreitungsvektor des Lichtes im Kern 402 des Faseroptik-Wellenleiters ist k2. Das
Ende des Kerns 402 verläuft im Winkel θ bezüglich des Bereiches 410 des ebenen optischen Wellenleiters, so
daß die punktierte Fläche in F i g. 3a den Überlappungsbereich des Kerns 402 und des Bereiches 410 darstellt, in
dem eine starke Lichtkopplung zwischen der sich im Bereich 410 des ebenen optischen Wellenleiters
ausbreitenden Lichtschwingung und dem Kern 402 des Faseroptik-Wellenleiters stattfinden soll. Eine solche
starke Kopplung der Lichtschwingungsenergie hängt vom Vorhandensein einer Phasenanpassung ab, welche
wiederum eine Funktion der jeweiligen Werte des Brechungsindex n\ des Bereiches 410 des ebenen
optischen Wellenleiters und des Brechungsindex n2 des
Kerns 402 des Faseroptikwellenleiters, des Strichabstandes 5des Beugungsgitters 400 und der Orientierung
dieses Beugungsgitters bezüglich des Bereiches 410 und des Kernes 402 ist. Wie diese Faktoren miteinander in
Beziehung stehen, wird anhand des in Fig. 3b dargestellten Vektordiagramms erläutert.
Damit eine Phasenanpassung stattfindet, muß gemäß F i g. 3b das Beugungsgitter 400 einen effektiven
Wellenausbreitungsvektor kg mit einem solchen Wert
ergeben, daß sich bei einer Vektoraddition mit dem Wellenausbreitungsvektor k2 ein Wert gleich dem
Wellenausbreitungsvektor k\ ergibt Wenn also die
Wellenausbreitungsvektoren Jti und k2, die einen Winkel
θ miteinander bilden, die in Fig.21b dargestellten
relativen Beträge aufweisen, muß der für eine Phasenanpassung erforderliche Beugungsgitterschwingungs-Ausbreitungsvektor
kg den in F i g. 3b dargestellten relativen Betrag haben und den dargestellten
Winkel Φ bezüglich des Vektors Jti haben.
Es läßt sich mathematisch zeigen, daß der richtige Beugungsgitterabstand S und der richtige Orientierungswinkel
Φ des Beugungsgitters, die den für die Phasenanpassung erforderlichen Ausbreitungsvektor
liefern, durch die folgenden Gleichungen gegeben sind:
S= Λ°
sin Θ
sin < arc
(π, sin (-) \ 77 /I1 - /I2 COS«/
wobei A0 die Vakuumwellenlänge bedeutet, und
/ /i, sin θ \ .,„,
Φ = arc tan ί ! -1 (10)
2S \ 2 1 /
Die Phasenanpassung ist zwar unabhängig von der Tiefe des Beugungsgitters, der Wert des Kopplungskoeffizienten
hängt jedoch von dieser Tiefe ab. Unter der Annahme, daß das kohärente Licht sich in dem ebenen
Wellenleiter 406 in Fig.2b von links nach rechts ausbreitet, ergibt der exponentiell Verlauf der Tiefe
des Beugungsgitters 400 gemäß F i g. 2b einen verhältnismäßig kleinen Kopplungskoeffizienten für die Licht-
Schwingungsenergie relativ hoher Intensität, die auf der
linken Seite des ebenen Wellenleiters 406 herrscht, während der Kopplungskoeffizient für die Lichtschwingungsenergie
relativ niedriger Intensität, die sich zum rechten Ende hin ergibt, relativ groß ist
Ein Beugungsgitter 400 mit einer sich exponentiell ändernden Tiefe, wie es bei dem bevorzugter
Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2b dargestellt ist ergibt einen sich exponentiell ändernden Kopplungsko
effizienten; bei den Kopplern gemäß der Erfindung
4s kann man jedoch auch z. B. Beugungsgitter verwenden
deren Tiefe und deren daraus resultierender Kopplungs
koeffizient sich überhaupt nicht ändern, oder bei denei
sich Tiefe und Kopplungskoeffizient von links nacl rechts in irgend einer anderen Weise ändern, z. B. linear
so Die Wahl der Änderung der Kopplung und de
Wertes von d\ werden so gewählt, daß sich im ebenei
Wellenleiter ein Lichtbündel der gewünschten Abmes sung in der .^-Richtung mit einer gewünschte:
Energieverteilung ergibt, wenn Licht von der Faser ii den ebenen Wellenleiter gekoppelt werden soll. In
umgekehrten Falle werden diese Größen so gewähl daß eine maximale Kopplung von einem vorgegebene
ebenen Bündel in die betreffende Faser gewährleiste ist.
Hierzu 3 Blatt Zcichnuimcn
Claims (1)
1. Optischer Koppler zur Übertragung zumindest quasi-kohärenter Lichtschwingungsenergie zwisehen
einem einen Kern aufweisenden Faseroptik-Wellenleiter und einem ebenen optischen Wellenleiter,
der für die Fortpflanzung der Lichtschwingungsenergie längs eines vorgegebenen Longitudinalbereiches
des ebenen Wellenleiters in einer Kopp- ι ο lungsmode einen gegebenen ersten effektiven
Brechungsindex n\ hat, wohingegen der Kern des
Faseroptik-Wellenleiters für die Fortpflanzung der optischen Schwingungsenergie in einer Kopplungsmode einer, von n\ verschiedenen zweiten effektiven ι s
Brechungsindex Π2 aufweist und einen Längsabschnitt
hat, der parallel zur Wellenleiterebene angeordnet und unter einem vorgegebenen schiefen
Winkel θ bezüglich der Längsrichtung des Longitudinalbereichs des ebenen Wellenleiters geneigt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Längsabschnitt des Kernes (402) mit einer Oberfläche
einen Teil des Longitudinalbereiches (410) des ebenen Wellenleiters (406, 408) so überlappt, daß
eine gegenseitige Kopplung von phasenangepaßten verlaufenden Feldern der Schwingungsenergie zwischen
den Wellenleitern über diesen Teil gewährleistet ist, und daß ein Beugungsgitter (400) vorgesehen
ist, dessen Strichabstand 5 und dessen Winkel Φ mit der Längsrichtung des Longitudinalbereiches (410)
im wesentlichen den folgenden Gleichungen genügen:
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US437690*A US3912363A (en) | 1974-01-29 | 1974-01-29 | Optical fiber to planar waveguide coupler |
| US43769074 | 1974-01-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2503405A1 DE2503405A1 (de) | 1975-07-31 |
| DE2503405B2 DE2503405B2 (de) | 1977-04-21 |
| DE2503405C3 true DE2503405C3 (de) | 1977-12-15 |
Family
ID=
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