DE2503719C2 - Ecklager für Drehkippflügel - Google Patents

Ecklager für Drehkippflügel

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DE2503719C2
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DE2503719A
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Gerhard 5628 Heiligenhaus Geisler
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Carl Fuhr & Co 5628 Heiligenhaus De GmbH
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Carl Fuhr & Co 5628 Heiligenhaus De GmbH
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00—Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • E05D15/5214—Corner supports
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13—Type of wing
    • E05Y2900/148—Windows

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Ecklager für Drehkippflügel, insbesondere Drehkipp-Fensterflügel, mit durch Gewindezapfenverstellung in Richtung der Horizontalen weisender Einstellbarkeit zur Positionierung des Flügels.
1 Es ist durch eine Ausgestaltung (AT-PS 2 26 111) bekannt. Drehachse und Kippachse des Flügels zusammenfallen zu lassen. Deswegen ist dort ein rahmenseiüges, mit einem Gewindezapfen versehenes Lagerteil verwendet welches in den Fensterrahmen eingeschraubt wird. Das Lagerteil nimmt ein gabelförmiges ,Gelenkteil auf, um dessen Zapfen die mit dem Fensterflügel verbundene öse schwenkbar ist. Der Gewindezapfen dient ausschließlich zur Justierung der Gelenk-'teile. Beim Kippen des Fensterflügels um seine horizontale, untere Achse tritt keine Schwenkbewegung des in den Fensterrahmen eingelassenen Lagerteiles auf. Letzteres ist nicht erwünscht, weshalb noch eine Gegenmutter zur Sicherung vorgeschlagen wird.
Bei einer weiteren Lösung (DE-OS 21 50 237) läßt pich die untere Kippachse in ähnlicher Weise justieren. Jm diesem Zweck sitzt in dem Fensterrahmen der mit {Außengewinde versehene Befestigungszapfen. In das Innengewinde desselben greift ein Gewindebolzen ein, dessen außenliegendes Ende in die Gabel eines Gabelgelenkes übergeht, Beim Herbeiführen der Kippsiel- jung des Fensterflügels dreht sich der Gewindebolzen nicht. Er dient ausschließlich zum Einstellen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Ecklager von herstellungstechnisch einfachem, gebrauchsvorteilhaftem Aufbau anzugeben, derart, daß dem horizontal ausgerichteten Gewindezapfen eine Mehrfachfunktion zukommt.
Gelöst ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß der sich parallel zur unteren Flügellitngskarite erstreckende Ecklagerdrehzapfen als ein in ein zugehöriges flügelseitiges Scharnierteil lose eingeschraubter S Gewindezapfen ausgebildet ist und sich das flügelseitige Scharnierteil beim Kippen des Flügels auf dem Gewindezapfen dreht
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes Ecklager von herstellungstechnisch einfachem
ίο und gebrauchsvorteilhaftem Aufbau angegeben. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung verwirklicht ein Drehkippgeltnk mit nur wenigen Bauteilen. Es ist kein besonderes Gabelgelenk zwischen flügelseitigem und rahmenseitigem Scharnierteil vorzusehen. Das Gabelgelenk wird ersetzt durch das sich beim Kippen des Fensterflügels drehende Scharnierteil. Die Drehwinkelbeträge beim Kippen des Fensterflügels sind so minimal, daß die Funktion des Fensterflügels dadurch nicht beeinträchtig wird. Diese kaum meßbare Verlagerung ist dabei geringer als die Einpaßtoleranz zwischen Fensterflügel und Fensterrahmen, welche überdies durch Verwendung beispielsweise eines Feingewindes noch verringert werden kann. Um im Bedarfsfall eine Horizontaljustierung des Fensterflügels vornehmen zu können, muß lediglich der Fensterflügel vom rahmenseitigen Scharnierteil abgehoben, der Gewindezapfen entsprechend verdreht und der Fensterflügel daraufhin wieder aufgesetzt werden. Diese Verstellung kann sogar werkzeuglos durch wenige Handgriffe geschehen.
Der wenigteilige Aufbau des Ecklagers bringt neben verringerten Herstellungskosten dann sogar noch den Vorteil eines geringen Gewichtes.
Ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das flügelseitige Scharnierteil stabförmig ausgebildet ist und eine stirnseitige Eintrittsöffnung für den Gewindegelenkzapfen aufweist. Die Zuordnung des Ecklagers ist daher unabhängig von in das Fensterflügelmaterial einzulassenden Gewindebüchser. od. dgl. Hierzu ist es zweckmäßig, den Gewindezapfen asymmetrisch von der Lagerbuchse auigehen zu lassen.
Da die Befestigungsstellen des stabförmigen Scharnierteiles am Fensterflügel wegen der zum Verstellen nötigen Tiefe der Gewindezapfeneintrittsöffnung jenseits dieses Bereiches lediglich einerends des Stabes vorgesehen werden, ist es vorteilhaft dem stabförmigen Scharnierteil eine vom Gewindegelenkzapfen frei durchsetzte, rechtwinklig zum Verlauf des stabförmigen Scharnierteiles liegende Befestigungslasche zuzuordnen. In der Kippsteliung des Fensterflügels auftretende quergerichtete Kräfte werden beidseitig des Stabes aufgenommen.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, daß die im gewindebohrungsfreien Endabschnitt vorgesehenen Befestitungslöcher des stabförmigen Scharnierteiles an ihren
beiden öffnungsenden mit Versenkvertiefungen ausgestattet sind. Es wird bei Verwendung entsprechender Schrauben ein flächiger Abschluß der Unterseite erzielt Diese beidseitig vorgesehenen Versenkvertiefungen erleichtern dann zudem das Anschlagen.
Das Verschrauben des rahmenseitigen Scharnierteiles läßt sich auch nach vorheriger Verbindung mit dem Fensterflügel in einfachster Weise und ohne vorherige Meßarbeiten durchführen. Überdies ist das Ecklager durch vorbeschriebenen Aufbau sowohl für links- als auch für rechtsanschlagende Fenster od, dgl. verwendbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung: ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Ansicht eines mit den erfindungsgemäßen Ecklager versehenen Drehkipp-Fensters,
F i g. 2 einen vergrößerten Ausschnitt im Bereich des Ecklagers,
Fig,3 die zum Einstellen vom Vertikalzapfen abgehobene Lagerbüchse und
Fig.4 einen Querschnitt im Bereich des Ecklagers bei gekipptem Fensterflügel.
Das erfindungsgemälie Ecklager 1 findet am Drehkippflügel 2 beispielsweise eines Fensters 3, einer Balkontüre oder ähnlichem Verwendung.
Das im außenliegenden Eckbereich des unteren Horizcntalschenkels Z und des befestigungsseitigen Vertikalschenkels 2" am Fensterrahmen 32 angeordnete Ecklager 1 lagert den Fensterflügel 2 wahlweise in Verbindung mit einem am oberen Ende des Vertikalschenkels 2" sitzenden Scharnier 4 als Drehflügel oder in Verbindung mit einem in dem Ecklager gegenüberliegenden Endbereich des unteren Horizontalschenkels 2' angeordneten Scharnier 5 als Kippflügel, wobei der Kippwinkel durch ein am oberen· Horizontalschenkel 6 vorgesehenes Scherengelenk 7 begrenzt wird.
Die gewünschte Umstellbarkeit des rTiügels wird durch entsprechendes Umlegen einer Griffhandhabe S bewirkt, welche Treibstangen 9 steuert, die entsprechende Lagerteile aufweisen, welche je nach Verlagerung der Handhabe 8 entweder mit dem Drehschamier 4 oder dem Kippscharnier 5 zusammenwirken. Außerdem wird über die Griffhandhabe 8 mittels entsprechender Schließkloben der Treibstangen gleichfalls die Fenster-Schließstellung fixiert.
Außer der Lagerfunktion soll das Ecklager 1 noch in der Horizontalen einstellbar sein, um eine genaue Justierung des Fensterflügels zum exakten Einschwenken in den Rahmen 32 zu ermöglichen.
Das Ecklager ist dabei mehrteilig ausgebildet und besteht aus einem rahmenseitigen Scharnierteil 10 sowie einem flügelseitigen Scharnierteil 11. Das flügelseitige Scharnierteil 11 ist stabförmig ausgebildet und besitzt eine Gewindebohrung 11', deren stirnseitige Eintrittsöffnung ;n Richtung des Rahmenscharnierteiles 10 weist. Die Befestigung dieses stabförmigen Teiles 11 erfolgt über im bohrungsfreien AbschniU vorgesehene Befestigungslöcher 12 mittels nicht näher dargestellter Befestigungsschrauben. Die Befestigungslöcher sind zur Verwendung von Senkkopfschrauben beidseitig mit Versenk Vertiefungen ausgestattet.
Die Verbindung zwischen dem flügelseitigen und dem rahmenseitigen Scharnierteil erfolgt unter Zwischenschaltung einer Lagerbüchse 13, welche radial drehbar auf einem fest mit dem Rahmenscharnierteil verbundenen Vertikal-Lagerzapfen 14 durch einen oberseitigen Sprengring 30 gesichert sitzt. Dieser Lagerzapfen 14 verläuft parallel mit Abstand zum längeren T-Schenkel 15' der T-förmigen Befestigungslasche 15. Der Zapfen 14 geht dabei von einem querschnittsstärkeren Vorsprung 14' des T-Steges 15" aus.
Die Befestigung der Lasche 15 am Rahmen 32 er folgt dabei durch Befestigungsschrauben 16, die Befe stigungsbohrungen der endseitig gegenüber dem Zapfen 14 freiliegenden Schenkelschnitte durchsetzen, wobei gleichzeitig ein rückwärtiger Zapfen 31 in eine Paßbohrung des Rahmens tritt,
Die auf dem Zapfen 14 sitzende, um die Vertikalachse radial drehbare Büchse 13 besitzt nahe des einen Endabschnittes einen radial von ihrer Mantelfläche ausgehenden Gewindegelenkzapfen 17. Dieser Gewindegelenkzapfen 17 stellt den horizontalen Ecklagerdreh- zapfen dar rind ist in die Gewindebohrung 11' des stabförmigen Flügel-Scharnierteiles it eingedreht.
Um die Befes'igungsstellen des, stabförmigen Scharnierteiles 11 am Fensterflügel zu emiasten, ist vor den Bereich der Eintrittsöffnung eine von dem Gewinde zapfen 17 frei durchsetzte, rechtwinklig ausgerichtet Lasche 18 vorgesehen, welche am lagerseitigen Vertikalschenkel 2" des Flügels mittels Schrauben 19 befestigt ist.
Um das Ecklager für die Positionierung des Flügels
in der Horizontalen einzustelleil, beispielsweise auch nachträglich, wenn sich der Fensterflügel verzogen haben sollte, wird der Flügel mit der Büchse 13 vom Zapfen 14 des rahmenseitigen Scharnierteiles wie in F i g. 3 gezeigt abgehoben, wobei dann durch entsprechendes Drehen der Büchse 13 um die Achse des Gewindezapfens 17 letzterer entweder weiter in das flügelseitige Scharnierteil eingedreht oder herausgedreht wird. Danach wird die Büchse 13 lediglich wieder auf den Zapfen 14 aufgesetzt.
Kann wie in F i g. 2 strichpunktiert angedeutet eine bereits im Fensterflügel vorgesehene Gewindebuchse •als flügelseitiges Scharnierteil verwendet werden, kann der Gewinde-Gelenkzapfen 17 der Büchse 13 zufolge außermittiger Anordnung in die entsprechende höhere Ebene gebracht werden, indem er einfach in umgekehrter Lage auf den Zapfen 14 aufgesteckt wird. Hierdurch ist vermieden, daß die Befestigungslasche 15 höhergelegt werden muß und dadurch möglicherweise in einen anschlagtechnisch ungünstigen Bereich gelangt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche;
1. Ecklager for Drehkippflügel, insbesondere Drehkipp-Fensterflögel, mit durch Gewindezapfenverstellung in Richtung der Horizontalen weisender Einstellbarkeit zur Positionierung des Flügels, dadurch gekennzeichnet, daß der sich parallel zur unteren Flügellängskante erstreckende Ecklagerdrehzapfen (17) als ein in ein zugehöriges flügelseitiges Scharnierteil (11) lose eingeschraubter Gewindezapfen (17) ausgebildet ist und sich das flügelseitige Scharnierteil (11) beim Kippen des Flügels auf dem Gewindezapfen (17) dreht.
2. Ecklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flügelseitige Scharnierteil (11) stabförmig ausgebildet ist und eine stirnseitige Eintrittsöffnung für den Gewinde-Gelenkzapfen (17) aufweist
3. Ecklager nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gfckennzeichnet, daß dem stabförmigen Scharnieneii (11) eine vom Gewinde-Gclenkzapfcn (17) frei durchsetzte, rechtwinklig zum Verlauf des stabförmigen Scharnierteiles (11) liegende Befestigungslasche (18) zugeordnet ist
4. Ecklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die im gewindebohrungsfreien Endabschnitt vorgesehenen Befestigungslöcher (12) des stabförmigen Scharnierteiles (11) an ihren beiden öffnungsenden mit Versenkvertiefungen ausgestattet sind.
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