DE2505521C2 - Gelenkauslegerkran - Google Patents

Gelenkauslegerkran

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DE2505521C2
DE2505521C2 DE19752505521 DE2505521A DE2505521C2 DE 2505521 C2 DE2505521 C2 DE 2505521C2 DE 19752505521 DE19752505521 DE 19752505521 DE 2505521 A DE2505521 A DE 2505521A DE 2505521 C2 DE2505521 C2 DE 2505521C2
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boom
rotating column
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working cylinder
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DE19752505521
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Sulo Salo Hyrskylahti
Nils Tikkurila Jousikari
Seppo Dipl.-Ing. Helsinki Kokkola
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    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/54—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with pneumatic or hydraulic motors, e.g. for actuating jib-cranes on tractors
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Description

gen zu können und gleichzeitig eine größere Auslegerlänge zu erreichen hat man vorgeschlagen, die Drehsäule so gelenkig am Gestell zu befestigen, daß die Drchsäule zwecks Verschiebens der zwischen Drehsäule und Ausleger vorhandenen Gelenkstelle in eine von der Fahrzeugmittellinie möglichst weit entfernte Stellung in Vertikalebene quer zur Fahrzeuglängsrichtung geschwenkt werden kann. So ist denn in der deutschen Patentschrift 12 33 552 eine Konstruktion beschrieben, bei der die Drehsäule bis in waagrechte Stellung gebracht wird, wobei dann auch der Ausleger querwaagrecht zu liegen kommt Da bezüglich der Fahrzeugbreite zulässige Höchstwerte festgesetzt sind, kann auch die Auslegerlänge eines solchen Kranes nicht größer als die maximal zulässige Fahrzeugbreite sein. Soll nun der Kran als Langauslegerkran z. B. zum Verladen von Holz eingesetzt werden, so reicht eine solche Auslegerlänge nicht aus. Mit dieser Konstruktion wurden denn auch große Hubhöhe und die Möglichkeit, den Kran in Ruhestellung in seiner Gesamtheit hinter dem Führerhaus unterzubringen, angestrebt — zwei Gesichtspunkte, die bei LangausTegerkränen bedeutungslos sind. Bei dem in der vorgenannten deutschen Patentschrift beschriebenen Kran muß, soll der Ausleger in Transport- bicw. in Arbeitsstellung gebracht werden, das freie Ende desselben an einer speziellen Stütze befestigt bzw. von dieser losgekoppelt werden; weiter müssen dabei die Antriebszylinder beider Teile des zweiteiligen Auslegers gleichzeitig arbeiten, was vom Gesichtspunkt des Antriebes her betrachtet schwierig und unzweckmäßig ist
In der deutschen Patentschrift 11 19 480 ist eine Kranbauweise beschrieben, bei der zwecks Verschiebens der Drehsäulen-Ausleger-Gelenkstelle nach der Seite zu die Drehsäule aus der Vertikalstellung in Fahrzeugquerrichtung geneigt werden kann. Außer dem Umstand, daß bei dieser Konstruktion der Ausleger in der oben beschriebenen Weise in der Horizontalebene in nachteiliger Weise quer zur Fahrzeuglängsrichtung liegt, ist zum in Vertikalebene erfolgenden Verstellen der Drehsäule rus der Ruhestellung in Arbeitsstellung eine separate Hydraulikvorrichtung erforderlich. Dadurch ergibt sich eine teure und schwere Konstruktion, was sich auf die Wirtschaftlichkeit des Kranes natürlich nachteilig auswirkt Weiter wird mit dieser Bauweise u. a. bezweckt, den Kran möglichst vollständig hinter dem Führerhaus des Fahrzeuges unterzubringen, was, wie bereits eingangs erwähnt, bei Holzverladekränen überhaupt nicht erforderlich ist.
Mit der vorliegenden Erfindung soll ein Gelenkauslegerkran geschaffen werden, der frei von den vorangehend aufgezählten Mängeln ist, einen auch für Langauslegerkräne genügend langen Ausleger aufweist, innerhalb der maximal zulässigen Dimensionen des Fahrzeuges i"]uer zur Fahrzeugslängsrichtung in Ruhestellung zusammengeklappt werden kann, und bezüglich der zum Zusammenklappen erforderlicher. Antriebsvorrichtungen einfacher als die bisherigen Kräne sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst, wobei durch die Merkmale in den Unteransprüchen zweckmäßige Ausgestaltungen gekennzeichnet sind.
Durch Ausrüsten des erfindungsgemäßen Kranes mit einem Anschlag, der die Auf- und Einklappbewegungen des Auslegers lenkt, läflt sich der Ausleger, seine beiden Teile aufeinanderlegt, in Fahrzeugquerrichtung innerhalb einer Figur in Diago.nlstellung bringen, welche einerseits von der maximal zulässigen Fahrzeugbreite, andererseits von der maximal zulässigen Fahrzeughöhe begrenzt wird. Dank der Diagonalstellung des Auslegers kann dieser eine größtmögliche Baulänge erhallen. Da das Zusammen- und Aufklappen der Drehsäule und des Auslegers von einem am Rahmen angeordneten (ausgeformten) festen oder drehbaren Führungsglied geführt wird, kann die Drehsäule zwischen Ruhe- und Arbeitsstellung ohne spezielle hydraulische Stellvorrichtung ausschließlich mit Hilfe des Arbeitszylinders ίο des Auslegers geschwenkt werden, was natürlich eine einfachere und billigere Konstruktion des Kranes zur Folge hat Das Auf- und Zusammenklappen des Kranes erfolgt von Anfang bis Ende ausschließlich mit Hilfe des erwähnten Arbeitszylinders, was natürlich in bezug auf den Einsatz des Kranes eine einfache und zeitsparende Lösung ist.
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben; in den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform eines Gelenkauslegerkranes in der Seitenansicht, hedivsitig am Fahrzeug montiert und in Arbeitsstellung ausgefahren, wobei ein Ausleger unmittelbar an einer Drehsäule gelenkig befestigt und ein Arbeitszylinder gelenkig zwischen Drehgestell und Ausleger angeordnet ist;
F i g. 2 djn in Ruhestellung befindlichen Kran in Richtung auf das Führerhaus zu betrachtet;
Fig.3 den in Ruhestellung befindlichen Kran im Draufblick;
F i g. 4 den Kran in einer Übergangsstellung, wobei sich die Drehsäule bereits in Arbeitsstellung, der Ausleger hingegen noch in Ruhestellung befindet;
Fig.5 den Kran in einer Stellung, in der das Ausleger-Endglied im Zusammenhang mit dem Überführen in Ruhestellung über den toten Punkt geführt wird;
F i g. 6 als zweites Ausführungsbeispiel einen Gelenkauslegerkran in der Seitenansicht, heckseitig am Fahrzeug montiert in Arbeitsstellung, wobei der Ausleger über ein Zwischenglied gelenkig mit der Drehsäule verbunden und der Arbeitszylinder gelenkig zwischen Drehs^ule und Ausleger angeordnet ist;
F i g. 7 den Kran in Ruhestellung zum Führerhaus hin betrachtet;
Fig. 8 den in Ruhestellung befindlichen Kran im Draufblick;
F i g. 9 den Kran in einer Übergangsstellung, wobei sich die Drehsäule bereits in Arbeitsstellung, der Ausleger hingegen noch in Ruhestellung befindet;
F i g. 10 den Kran in einer Stellung, in der das Ausleger-Endglied im Zusammenhang mit dem Überführen in Ruhestellung über den loten Punkt geführt wird;
F i g. 11 als drittes Ausführungsbeispiel einen Gelenkauslegerkran in der Seitenansicht, heckseitig am Fahrzeug montiert in Arbeitsstellung, wobei der Ausleger unmittelbar an der Drehsäule gelenkig befestigt, der Arbeitszylinder jedoch gelenkig zwischen Drehsäule und Ausleger angeordnet ist;
Fig. 12 den in Ruhestellung befindlichen Kran in Richtung zum Führer'.aus hin betrachtet;
Fig. 13 den Kran in einer Übergangsstellung, wobei sich die Drehsäule bereits in Arbeitsstellung, der Ausleger hingegen noch in Ruhestellung befindet,
Fig. 14 den Kran in einer Stellung, in der der Hebearm des Auslegers im Zusammenhang mit dem Überführen in Arbeitsstellung mit Hilfe des Ausleger-Endcliedes über den toten Punkt geführt wird;
F i g. 15 den Kran in einer Stellung, in der der Hebearm in Richtung Arbeitsstellung bereits über den toten
ZO VD
Punkt geführt worden ist;
F i g. 16 als viertes Ausführiingsbeispiel einen in seitlicher Arbeitsstellung befindlichen Gelenkauslegerkran in Richtung zum Führerhaus hin betrachtet, welcher (Kran) einen als Hebel ausgeführten Anschlag aufweist; Fig. 17den Kran in Ruhestellung;
Fig. 18 den Kran in einer Übergangsstellung, wobei sich die Drehsäule bereits in Arbeitsstellung, der Ausleger hingegen noch in Ruhestellung befindet.
Der in den F i g. 1 bis 5 der Zeichnungen gezeigte Kran umfaßt ein Unterteil (Rahmen) 1, an welchem zur Verbesserung der Standfestigkeit Stützfüße befestigt sind. Das Unterteil 1 trägt ein um eine vertikale Achse drehbares Drehgestell 2, das mit Hilfe eines hydraulischen Drehwerkes 23 bewegt wird. Am Drehgestell 2 ist eine Drehsäule 4 über ein erstes Gelenk 3 beweglich befestigt. An der Drehsäule - 4 sind über ein zweites Gelenk 5 ein Hebearm 6 und über ein drittes Gelenk 7 ein Zwischenhebei 8 beweglich befestigt. Der Zwischenhebel 8 ist ferner über ein viertes und fünftes Gelenk 19a bzw. 20 sowie über ein Glied 21 mit dem Hebearm 6 verbunden. Am Drehgestell 2 ist ferner über ein sechstes Gelenk 9 ein hydraulischer Arbeitszylinder 10 befestigt, dessen anderes Ende über ein siebtes Gelenk 11 am Zwischenhebel 8 gelenkig befestigt ist. Am Hebearm 6 sind über ein achtes Gelenk 12 ein Ausleger-Endglied 13 und über ein neuntes Gelenk 14 weitere hydraulisch betätigte Arbeitszylinder 15 befestigt, die an ihrem anderen Ende über zehnte Gelenke 22 mit einem Ausleger-Endglied 13 verbunden sind. Am Ausleger-Endglied 13 ist über ein elftes Gelenk 16 ein Lastaufnahmemittel 17 befestigt. In Ruhestellung liegt der Hebearm 6 über ein Gleitelement 18 an einem an einem Stiitzfußvorsprung befindlichen Anschlag 19 an, wie nachstehend detaillierter beschrieben ist.
In der in Fig. 2 gezeigten Kran-Ruhestellung ist die Drehsäule 4 durch eine am sechsten Gelenk 9 angeordnete Arretiervorrichtung quer zur Fahrzeuglängsrichtung in Schrägstellung verriegelt. Der Hebearm 6 befindet sich in Diagonalstellung und ruht dabei mit seinem äußeren Ende über das Gleitelement 18 auf dem Anschlag 19. Das Ausleger-Endglied 13 ist auf den Hebearm, das Lastaufnahmemitte! 17 wiederum auf das Ausleger-Endglied 13 geklappt. Der Neigungswinkel und die Höhe der Drehsäule 4 sind so gewählt, daß weder die maximal zulässige Breite noch die maximal zulässige Höhe des Fahrzeugs überschritten wird. Andererseits ist aber die Hebearmlänge so gewählt, daß die erforderliche Bodenreichweite erzielt wird. Die größtmögliche Hebearmlänge ist somit erzielt worden.
Soll der Kran h Arbeitsstellung gebracht werden, so wird zunächst der im sechsten Gelenk 9 eingebaute Sperriegel geöffnet Leitet man dann Druckmedium so in den Arbeitszylinder 10, daß dessen Länge verkürzt wird, so wird die Drehsäule 4 gezwungen, sich um das erste Gelenk 3 in Richtung des Pfeiles A aufzurichten. Gleichzeitig beginnt sich der von der Drehsäule 4 und dem Hebearm b eingeschlossene Winkel zu vergrößern, da das Gleitelement 18 längs des Anschlags 19 in Richtung vom Drehgestell 2 weg gleitet, wie in F i g. 4 durch den Pfeil B angedeutet ist Sobald die Drehsäule 4 ihre Endstellung, d. h. Arbeitsstellung erreicht hat — F i g. 4 — wird sie mit der im sechsten Gelenk 9 eingebauten Arretiervorrichtung in dieser Stellung verriegelt Der Wirkbereich und die Stellung des als Gleitführung dienenden Anschlags 19 sowie die Anordnung des Gleitelements 18 sind so gewählt, daß, wenn die Drehsäule 4 ihre Arbeitsstellung erreicht, das siebte Gelenk 11 die durch das sechste und dritte Gelenk 9 und 7 laufende Gerade C so passiert, daß ein Hebelarm, der zum Heben des Hebearmes 6 aus dieser Stellung in Arbeitsstellung erforderlich ist, gebildet ist. Wird nun Druckmedium so in den Arbeitszylinder 10 geleitet, daß dieser sich zu verlängern beginnt, so wird dadurch der Hebearm in Arbeitsstellung gehoben. Um das Ausleger-Endglied 13 in Arbeitsstellung zu bringen, wird Druckmedium so in die weiteren Arbeitszylinder 15 geleitet, daß ihre Länge zu-
to nimmt, wobei sich das Ausleger-Endglied 13 um das achte Gelenk 12 dreht. Der tote Punkt, der sich ergibt, wenn die Gelenkzapfen des achten, neunten und zehnten Gelenkes 12,14 und 22 auf gleicher Geraden liegen, wird durch das Eigengewicht des Ausleger-Endgliedes 13 überwunden. Der Kran befindet sich nun in Arbeitsstellung.
Um mit dem Kran auch in unmittelbarer Nähe der Drehscheibe hohe Ladungen aufschichten zu können — was insbesondere beim Aufladen von kurzem Holz unbedingt erforderlich ist — muß sich der Hebearm 6 bis in nahezu vertikale Stellung aufrichten lassen. Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ist der von der Drehsäule 4 und dem Hebearm 6 gebildete Bewegungswinkel sehr groß, er beträgt nahezu 180°. Um einen so großen Spielraum zu erreichen, bedient man sich des Zwischenhebels 8.
Bei/n Überführen des Kranes aus der Arbeitsstellung (F i g. 1 Mn die Ruhestellung (Fig. 2) erfolgt der Ablauf der oben aufgezählten Bewegungen in umgekehrter
jo Reihenfolge. Das Überführen des Ausleger-Endgliedes 13 erfolgt, indem man Druckmedium so in die Arbeitszylinder 15 leitet, daß diese sich zu verlängern beginnen. Der tote Punkt, der sich ergibt, wenn die Gelenkzapfen des achten, neunten und zehnten Gelenkes 12,14 und 22 auf gleicher Geraden liegen, wird, wie in F i g. 5 gezeigt ist, überwunden, indem man das Lastaufnahmemittel mit Hilfe des Hebearmes gegen die Erde stemmt. Das hierbei in bezug auf das achte Geienk ΐ2 entstehende Moment bringt das Ausleger-Endg'.ied über den toten Punkt hinweg; danach leitet man Druckmedium so in die weiteren Arbeitszylinder 15, daß diese sich verkürzen, wodurch das Ausleger-Endglied auf den Hebearm geklappt, d. h. in Ruhestellung gebracht wird. Danach wird der Hebearm 6 in die in Fig.4 dargestellte Stellung gebracht, in der er über das Gleitelement 18 auf dem Anschlag 19 ruht. Danach wird die in das sechste Gelenk
9 eingebaute Arretiervorrichtung geöffnet und Druckmedium so in den Arbeitszylinder 10 geleitet, daß er sich zu verlängern beginnt. Sobald die Drehsäule ihre Ex-
tremstellung erreicht hat, wird sie in dieser Stellung mit der im sechsten Geienk 9 eingebauten Arretier >rrichtung verriegelt. Der Kran befindet sich nun in Ruhestellung.
Wie aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervorgeht, erfolgt das Überführen des Kranes in Ruhe-
und Arbeitsstellung mit Hilfe des Arbeitszylinders 10, des Gleitelementes 18 und des Anschlags 19, d. h. mit drei konstruktionsmäßig sehr einfachen Elementen.
Bei dem in Fig. 1 bis 5 der Zeichnungen gezeigten Kran wurde eine Anordnung gewählt, bei der sich das hebearmseitige siebte Gelenk 11 des Arbeitszylinders
10 in Ruhestellung des Kranes auf der dem Ausleger entgegengesetzten Seite der durch das sechste und dritte Gelenk 9 und 7 laufenden Geraden C befindet, wie auch aus F i g. 2 hervorgeht Wählt man nun eine Anordnung, bei welcher das siebte Gelenk 11 in Ruhestellung des Kranes auf der hebearmseitigen Seite der Verbindungsgeraden C liegt, so kann der Anschlag 19 durch
'■■ einen einfachen Gleitzapfen ersetzt werden, entlang dem der Hebearm 6 z. B. mit seiner unteren Begrenzungsfläche abwärts gleitet, während die Drehsäule 4 aus ihrer Ruhestellung in Arbeitsstellung aufgerichtet wird. Zwar ist dabei die Verschiebung des Auslegers vom Drehgestell weg kleiner als in ersterem Falle, reicht aber in vielen Fällen doch aus, um den von Drehsäule 4 und Hebearm 6 eingeschlossenen Winkel so weit zu öffnen, did der zum Aufklappen erforderliche Hebearm für den Arbeitszylinder 10 erreicht wird.
Der in den F i g. 6 bis 10 gezeigte Kran unterscheidet sich von dem in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Kran darin, daB der Hebearm 6 mit der Drchsäule 4 über ein Zwischenglied 24 gelenkig verbunden ist. Dieses Zwischenglied 24 ist an der Drehsäule über ein Gelenk entsprechend dem zweiten Gelenk 5 und am Hebearm über ein elftes Gelenk 25 beweglich befestigt. Die Drehsäule 4 weist einen stationären Anschlag 26 auf, der die Abwärtsbewegung des Zwischengliedes 24 begrenzt. Ein weiterer Unterschied besteht dann, daü der Arbeitszylinder 10 unmittelbar zwischen Drehsäule 4 und Hebearm 6 wirkt — die beiden dazugehörigen Gelenke entsprechen dem sechsten Gelenk 9 und dem siebten Gelenk U (siehe oben) —, und daß nun als Anschlag ein Zapfen 28 dient.
Bei dieser Ausführungsform ist die Drehsäuie 4 mit einer Arretiervorrichtung 27 versehen, die erlaubt, auch das Zwischenglied 24 in niedergeklappter Stellung, in der es gegen den stationären Anschlag 26 drückt, zu verriegeln.
Soll de>- Kran aus der in F i g. 7 gezeigten Ruhestellung in Arbeitsstellung gebracht werden, so wird zunächst ein am Drehgestell 2 befindlicher Sperriegel 29 geöffnet. Danach wird Druckmedium so in den Arbeitszylinder 10 geleitet, daß er sich zu verlängern beginnt, wobei sich der Hebearm 6 gegen den Uhrzeigersinn um das elfte Gelenk 25 zu drehen beginnt — F i g. 7 — mit der Folge, daß der von der Drehsäuie 4 und dem Hebearm 6 eingeschlossene Winkel wächst. Da sich der gemeinsame Schwerpunkt der Drehsäule 4, des Auslegers 6,13 und des Lastaufnahmemittels 17 an der durch den Pfeil G (F i g. 7) bezeichneten Stelle, d. h. also auf der dem ersten Gelenk 3 entgegengesetzten Seite der Drehachse des Drehgestelles 2 befindet, beginnt der Hebearm 6 längs dem Zapfen 28 abwärts in Richtung des Pfeiles B (F i g. 9) zu gleiten und richtet dabei die Drehsäule 4 in Richtung des Pfeiles A in Arbeitsstellung auf — F i g. 9. Die Drehsäule wird nun mit Hilfe des Sperriegels 29 in dieser Stellung arretiert Das weitere Aufrichten des Hebearmes 6 in Arbeitsstellung erfolgt durch Einleiten von Druckmedium in den Arbeitszylinder 10, wobei die weitere Hochschwenkbewegung gegenüber der Drehsäule 4 in Richtung des Pfeiles F je nach Stellung des Hebearmes 6 oder je nach Belastung desselben entweder um das zweite Gelenk 5 oder um das elfte Gelenk 25 erfolgt Dank dem Zwischenglied 24 kommt es nicht zur Bildung eines toten Punktes. Das Aufklappen des Ausleger-Endgliedes 13 in Arbeitsstellung erfolgt in der oben beschriebenen Weise mit Hilfe der weiteren Arbeitszylinder 15. Der Kran befindet sich nun in der in F i g. 6 gezeigten Arbeitsstellung.
Beim überführen des Kranes aus der Arbeitsstellung (F i g. 6) in die Ruhestellung (F i g. 7) erfolgt der Bewegungsablauf in umgekehrter Reihenfolge. Das Umklappen des Ausleger-Endgliedes 13 auf den Hebearm erfolgt durch Drücken des Lastaufnahmemittels 17 gegen die Erde — F i g. 5. Sodann wird der Hebearm 6 in die in F i g. 9 gezeigte Stellung niedergeklappt in welcher sein Außenteil am Zapfen 28 und das Zwischenglied 24 am stationären Anschlag 26 iinliegt. In dieser Stellung wird der Sperriegel 29 geöffnet und das Zwischenglied 24 mit Hilfe der Arretiervorrichtung 27 an der Drehsäule verriegelt. Wird nun Druckmedium so in den Arbeitszylinder 10 geleitet, daß dieser sich zu verkürzen beginnt, so ist der Hebearm 6 bestrebt, sich so um das elfte Gelenk 25 zu drehen, daß der von Hebearm und Drehsäule eingeschlossene Winkel kleiner wird. Wegen des Zapfens 28 ist die Drehsäule nun gezwungen, sich so weit um das erste Gelenk 3 zu drehen, bis sie ihre Ruhestellung erreicht hat (F i g. 7). in der sie mit Hilfe des Sperrriegels 29 arretiert wird. Danach kann die Arretiervorrichtung 27 geöffnet werden, so daß sich der Kran erneut in Arbeitsstellung bringen läßt.
Es besteht also die Möglichkeit, mit Hilfe der Arretiervorrichtung 27 beim Zusammenklappen des Hebearmes zu bewirken, daß das Drehen im Endstadium, d. h. nachdem der Hebearm den Zapfen 28 berührt hat, um das elfte Gelenk 25 erfolgt, das auf der dem zweiten Gelenk 5 entgegengesetzten Seite das sechste und siebte Gelenk 9 und 11 des Arbeitszylinders 10 verbindenden Geraden C liegt; um das zweite Gelenk 5 erfolgt die Drehbewegung des Auslegers in Arbeitsstellung. Dadurch wird gewährleistet, daß das Verkürzen des Arbeitszylinders 10 auch dann noch ein Zusammenklappen des Hebearmes 6 bewirkt, wenn dieser bereits an dem Zapfen 28 anliegt, da das Zwischenglied 24 dann daran gehindert ist, eine nach oben gerichtete Drehbewegung um das Gelenk 5 zu vollführen. Auf diese Weise wird die Drehsäuie mit dem gleichen Zylinder in Ruhestellung gebracht, der auch zum Antrieb des Auslegers dient.
Der in den Fig. 11 bis 15 dargestellte Kran unterscheidet sich vom in den F i g. 1 bis 5 gezeigten Kran darin, daß der Hebearm 6 über ein an ihm starr befestigtes Eckteil 30 mit der Drehsäule 4 gelenkig verbunden ist, und daß der hydraulische Arbeitszylinder 10 unmittelbar zwischen der Drehsäuie 4 gelenkig verbünden ist, und daß der hydraulische Arbeitszylinder 10 unmittelbar zwischen der Drehsäule 4 und dem Hebearm 6 wirkt, wobei die dazugehörigen Gelenke, nämlich drehsäulenseitiges Endgelenk (9a) bzw. auslegerseitiges Endgelenk (Wa), dem sechsten und siebten Gelenk 9 und 11 entsprechen. Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß als Gleitanschlag der Zapfen 28 fungiert.
Bei dieser Ausführungsform sind das drehsäulenseitige bzw. auslegerseitige Gelenk 9a bzw. 11a des Arbeitszylinders 10 so zu dem zwischen Drehsäule 4 und Hebearm 6 bestehenden zweiten Gelenk 5 angeordnet, daß die Gerade C, längs welcher der Arbeitszylinder 10 wirkt in Ruhestellung des Kranes auf der einen Seite, in Arbeitsstellung jedoch auf der anderen Seite des zweiten Gelenks 5 verläuft
Soll der Kran aus der in Fi g. 12 gezeigten Ruhestellung in die in F i g. 11 gezeigte Arbeitsstellung überführt werden, so wird zunächst der am Drehgestell 2 befindliche Sperriegel 29 geöffnet Danach wird Druckmedium so in den Arbeitszylinder 10 geleitet, daß dieser sich zu verkürzen beginnt, wobei sich der Hebearm 6 gegen den Uhrzeigersinn um das zweite Gelenk 5 zu drehen beginnt — F i g. 12 — mit der Folge, daß der von Hebearm 6 und Drehsäule 4 eingeschlossene Winkel zu wachsen beginnt Da der gemeinsame Schwerpunkt der Drehsäule 4, des Auslegers 6,13 und des Lastaufnahmemittels 17 im Verhältnis zur Drehachse 3 der Drehsäule 4 an der durch den Pfeil G (F i g. 12) bezeichneten Steiie liegt beginnt der Hebearm 6 in Richtung des Pfeiles B (Fig. 13) den Zapfen 28 entlang nach unten zu gleiten
und bewirkt dadurch, daß die Drehsäule 4 um die Achse 3 in Richtung des Pfeiles A in Arbeitsstellung aufgerichtet wird — F i g. 13. In dieser Stellung wird die Drehsäule dann mit Hilfe des Sperriegels 29 arretiert.
Die Lage des zweiten Gelenks 5 sowie des drehsäulenseitigen bzw. auslegerseitigen Endgelenks 9a bzw. 11a ist jeweils so gewählt, daß bei in Arbeitsstellung befindlicher Drehsäule 4 und an dem Zapfen 28 anliegendem Hebearm 6 — F i g. 13 — die die Endgelenke 9a und 11a miteinander verbindende Gerade C'das zweite Gelenk 5 hebearmseitig 6 passiert, so daß also der von Drehsäule und Hebearm eingeschlossene Winkel mit kürzer werdendem Arbeitszylinder 10 wächst. Das Wegschwenken des Hebearms 6 vom Zapfen 28 ist also so lange möglich, bis sich das zweite Gelenk 5 sowie die Endgelenke 9a und 11a in der in Fig. 14 gezeigten Weise auf gleicher Geraden C" befinden und der Hebearm 6 somit auf seinem toten Punkt angelangt ist.
Zum Hinwegführen des Hebearmes 6 über diesen toten Punkt wird das Ausleger-Endglied 13 einschließlich Lastaufnahmemittel 17 mit Hilfe der weiteren Arbeitszylinder 15 zunächst in Richtung des Pfeiles D(Fig. 14) vom Hebearm weg gedrückt und dann gegen die Erde gestemmt, wobei das in bezug auf das Gelenk 12 entstehende Moment den Hebearm 6 um das zweite Gelenk in Richtung des Pfeiles f(Fig. 15) über den toten Punkt hinwegdreht. Das Weiterdrehea des Hebearmes in seine in F i g. 11 gezeigte Arbeitsstellung erfolgt, indem man Druckmedium so in den Arbeitszylinder 10 leitet, daß dieser sich zu verlängern beginnt.
Das Überführen des Kranes im Ruhestellung erfolgt in genau entgegengesetzter Reihenfolge.
Wie ersichtlich ist, erfolgen das Hoch- und Niederklappen der Drehsäule und das Gleiten des Auslegers auf dem Zapfen 28 im Zusammenhang mit dem Aufbzw. Zusammenklappen des Kranes ausschließlich mit Hilfe des Arbeitszylinders 10, ohne daß dadurch dessen normale Funktion, d. h. die Betätigung des riebearrnes 6 in Arbeitsstellung des Kranes, beeinträchtigt würde oder die Placierung der Angriffspunkte des Arbeitszylinders in bezug auf das auf den Hebearm wirkende Moment verschlechtert würde. Lediglich zur Überwindung des o. g. toten Punktes des Hebearmes muß der weitere Arbeitszylinder des Ausleger-Endgliedes mit herangezogen werden. Ohne den Zapfen 28 würde keine vertikale Drehbewegung der Drehsäule 4 stattfinden.
Der in den F i g. 16 bis 18 gezeigte Kran unterscheidet sich von dem in den Fig. 1 bis 15 dargestellten Kran darin, daß als Anschlag, der die seitliche Verschiebung des Hebearmes 6 und damit das Hoch- und Niederklappen der Drehsäule bewirkt, ein in Vertikalebene drehbarer Hebel 31 dient, welcher über einen Gelenkzapfen 32 am Unterteil des Kranes beweglich befestigt und dessen oberes Ende gabelförmig ausgebildet ist, wobei diese Gabel in einer bestimmten Phase der Drehbewegung einen am Hebearm 6 befestigten Gleitzapfen 33 trägt.
Soll der Kran aus der in F i g. 17 gezeigten Ruhestellung in die in F i g. 16 gezeigte Arbeitsstellung überführt werden, so ist zunächst der im sechsten Gelenk 9 am Drehgestell 2 eingebaute Sperriegel zu öffnen. Danach leitet man Druckmedium so in den Zylinder 10, daß sich dessen Länge verringert, wobei sich der Hebearm 6 gegen den Uhrzeigersinn um das Gelenk 5 dreht — Fig. 17 — mit der Folge, daß der von Drehsäule 4 und Hebeanrs 6 eingeschlossene Winkel zu wachsen und der Hebearm 6 nach unten zu gleiten beginnt. Der in der Gabel des Hebels 31 liegende Gleitzapfen 33 zwingt den Hebel, sich im Uhrzeigersinn um den Gelenkzapfen 32 aus der in Fig. 17 gezeigten Vertikalstellung in die in Fig. 18 gezeigte Schrägstellung zu drehen, wobei, wie durch den Pfeil B in Fig. 18 angedeutet ist, der Hcbcarm in eine nach unten und vom Drehgestell 2 wegführende Bewegung gerät. Dadurch wird die Drehsäule 4 gezwungen, um das Gelenk 3 in Richtung des Pfeiles A eine Drehbewegung nach oben zu vollführen. Sobald die Drehsäule 4 ihre Endstellung, d. h. ihre Arbeitsstcllung — Fig. 18 — erreicht hat, wird sie mit Hilfe der im Gelenk 9 befindlichen Arretiervorrichtung in dieser Stellung verriegelt.
Stellung und Länge des Hebels 31 sowie auch die Placierung des Gleitzapfens 33 sind so gewählt, daß.
erreicht die Drehsäule ihre Arbeitsstellung, das siebte Gelenk 11 die durch das sechste und dritte Gelenk 9 und 7 laufende Gerade Cso passiert, daß der zum Heben t!;s Hebearmes 6 aus dieser Stellung in Arbeitsstellung frforderliche Hebearm gewährleistet ist.
Zum Heben des Hebearms in Arbeitsstellung wird nun Druckmedium so in den Zylinder geleitet, daß dieser sich zu verkürzen beginnt. Das Ausfahren des Ausleger-Endgliedes 13 in Arbeitsstellung erfolgt in der oben beschriebenen Weise.
Beim Überführen des Kranes aus der Arbeitsstellung (Fi g. 16) in die Ruhestellung (Fi g. 17) erfolgt der Bewegungsablauf in umgekehrter Reihenfolge. Das Umlegen des Ausleger-Endgliedes 13 auf den Hebearm 6 erfolgt durch Aufstemmen des Lastaufnahmemittels 17 auf den Erdboden. Danach wird der Hebearm 6 in die in F i g. 18 gezeigte Stellung herabgelegt, in welcher der Gleitzapfen 33 in die Gabel des Hebels 31 zu liegen kommt. Danach wird die im sechsten Gelenk 9 befindliche Arretiervorrichtung geöffnet und Druckmedium so in den Arbeitszylinder 10 geleitet, daß dieser sich zu verkürzen beginnt. Der Hebearm 6 zeigt dabei das Bestreben, sich so um das zweite Gelenk 5 zu drehen, daß der von hicbcorrTi und Drehsäiils eingeschlossene Winke! kleiner wird. Der Hebel 31 zwingt den Hebearm jedoch in eine schräg nach oben gerichtete Bewegung, wobei die Drehsäule gezwungen wird, sich so weit um das erste Gelenk 3 zu drehen, bis sie ihre Ruhestellung — F i g. 17 — erreicht hat, in der sie arretiert wird. Der Kran befindet sich nun in Ruhestellung.
Wie ersichtlich ist, wird mit Hilfe der Hebelvorrichtung 31, 32, 33 eine Zwangslenkung des Hebearmes in der Weise erzielt, daß der von Drehsäule und Hebearm eingeschlossene Winkel beim Aufklappen des Kranes um so viel wächst, daß ein im Hinblick auf das weitere Aufklappen für den Arbeitszylinder 10 ausreichender Hebelarm gewährleistet ist. Desgleichen bewirkt die Hebelvorrichtung beim Zusammenklappen des Kranes ein Zurückhalten und eine Zwangsbewegung des Hebearmes, in aufwärtiger Richtung, so daß die Drehsäule ausschließlich unter Verwendung des Arbeitszylinders 10 in Ruhestellung gebracht werden kann.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Gelenkauslegerkran, welcher ein an einem Fahrzeugrahmen zu befestigendes Unterteil, ein an s diesem Unterteil drehbar gelagertes aufrecht stehendes Drehgestell, eine am Drehgestell kippbar gelagerte Drehsäule, die in Vertikalebene zwischen senkrechter Arbeitsstellung und schräger Ruhestellung verstellt werden kann, und einen an der Drehsäule kippbar gelagerten zusammenklappbaren mehrteiligen Ausleger der in Verükalebene mit Hilfe eines Arbeitszylinders im Bereich zwischen aufgeklappter Arbeitsstellung und zusammengeklappter Ruhestellung verstellt werden kann, umfaßt, ge- is kennzeichnet durch einen am Unterteil (1) angeordneten Anschlag (19), entlang dem sich der Ausleger beim mit Hilfe des Arbeitszylinders (10) erfolgenden Aufrichten aus der Ruhestellung m die Arbeitsstellung zwecks Vergrößerns des von der Drehsäuie (4) und dem Ausleger {6,13) eingeschlossenen Winkels und Hochschwenkens der Drehsäule in Arbeitsstellung und umgekehrt bewegt.
2. Gelenkauslegerkran aach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai3 der Anschlag (19) von einer Gleitführung gebildet whd, und daß der Ausleger (6, 13) ein Gleitelement (18) aufweist, das beim Aufklappen des Auslegers (6, 13) aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung entlang dieser Führung in Richtung vom Drehgestell (2) weg gleitet
3. GelenkiJsiegefkran nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß al? Anschlag eine Hebelvorrichtung (31,32,33) dient.
4. Gelenkauslegerkran r.ach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebevorrichtung einen um einen Gelenkzapfen (32) drehbaren Hebel (31) und einen in eine am Hebel ausgeformte Gabel passenden Gleitzapfen (33) umfaßt.
5. Gelenkauslegerkran nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen (32) am Unterteil (1) und der Gleitzapfen (33) an einem Hebearm (6) des Auslegers (6,13) befestigt ist.
6. Gelenkauslegerkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als Zapfen (28) ausgebildet ist, auf dem der Ausleger (6,13) mit seiner Gleitfläche gleitet.
7. Gelenkauslegerkran nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem der Arbeitszylinder über einen Zwischenhebel gelenkig zwischen dem Drehgestell und dem Ausleger angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich das auslegerseitige siebte Gelenk (11) des Arbeitszylinders (10) bei in Ruhestellung befindlicher Drehsäule (4) auf der dem Ausleger entgegengesetzten Seite der ein zwischenhebelseitiges drittes Gelenk (7) - Zwischenhebel (8 / Drehsäule (4) - und das sechste Gelenk (9) - Arbeitszylinder (10) / Drehgestell (2) — miteinander verbindenden Geraden (C) befindet, und daß der Wirkbereich des Anschlags (19) so bemessen ist. daß die Verschiebung des Auslegers (6, 13) in Richtung vom Drehgestell (2) weg das Verschieben des siebten Gelenks (11) des Arbeitszylinder (10) über die Verbindungsgerade (C)hinweg bewirkt.
8. Gelenkauslegerkran nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem der Arbeitszylinder gelenkig zwischen der Drehsäule und dem Ausleger angeordnet und der Ausleger über ein Zwischenglied, dessen Abwärtsbewegung durch einen an der Drehsäule befestigten Zwischenglied-Anschlag begrenzt wird, mit der Drehsäuie verbunden ist, gekennzeichnet durch eine zwischen Drehsäule (4) und Zwischenglied (24) eingebaute Sperrvorrichtung (27), die dazu dient, das Zwischenglied (24) an der Drehsäule (4) starr zu arretieren.
9. Gelenkauslegerkran nach Anspruch 8, dadurch gekenfizeichnet, daß die Sperrvorrichiung (27) so angeordnet ist, daß das Zwischenglied (24) ui einem stationären Anschlag (26) anliegend arretierbar ist.
10. Gelenkauslegerkran nach Anspruch 1, bei welchem der Arbeitszylinder gelenkig zwischen der Drehsäule und dem Ausleger angeordnet ist dadurch gekennzeichnet, daß sich das drehsäulenseitige Endgelenk (9a) und das auslegerseitige Endgelenk (Ua) des Arbeitszylinders (10) und das den Hebearm (6) mit der Drehsäule (4) verbindende zweite Gelenk (5) in einer solchen gegenseitigen Stellung befinden, daß die durch das drehsäulenseitige Endgelenk (9a) und das auslegerseitige Endgelenk (1 la) dfcs Arbcitszyünders (10) laufende Gerade (C')\n Ruhestellung des Auslegers auf der einen Seite, in Arbeitsstellung auf der anderen Seite des zweiten Gelenks (5) verläuft.
11. Gelenkauslegerkran nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das sechste und siebte Gelenk (9, 11) des Arbeitszylinders (10) und das zweite Gelenk (5) auf gleicher Geraden (C) liegen, wenn der von der Drehsäule (4) und dem Hebearm (6) eingeschlossene Winkel größer als bei am Anschlagzapfen (28) anliegendem Hebearm ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gelenkauslegerkran gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Die zur Montage auf ein Fahrzeug vorgesehenen Kräne mit langem Ausleger, wie zum Beispiel die zum Verladen von Holz dienenden Kräne, werden in Ruhestellung mit in Fahrzeugrichtung geschwenktem Ausleger transportiert. Falls der Kran hinter dem Führerhaus aufmontiert ist, wird der Ausleger im allgemeinen über das Führerhaus geschwenkt, wo er eine Sichtbehinderung darstellt, oder, was ebenfalls einen Nachteil bedeutet, den Schwerpunkt des Fahrzeuges auf die Vorderachse verlagert. Ist der Kran heckseitig am Fahrzeug montiert, wie das heute oft der Fall ist, so wird der Ausleger in Ruhestellung in Längsrichtung über die Ladung geschwenkt, was natürlich Raum erfordert und .line Verringerung der Zuladekapazität des Fahrzeuges zur Folge hat.
Man kennt von früher her einfahrbare (zusammenklappbare) Kräne, die in Ruhestellung quer zur Fahrzeuglängsachse stehen, wobei der Ausleger in Fahrzeugquerebene entweder diagonal oder rechtwinklig zusammengeklappt ist. Diese Kräne, die in erster Linie zum Be- und Entladen von Lastkraftwagen dienen, versucht man zu konzipieren, daß sie in zusammengeklappten Zustand, d. h. in Ruhestellung, möglichst vollständig hinter das Führerhaus passen. Da aber die Drehsäule zwecks Erzielens des erforderlichen Kran-Schwcnkwinkels möglichst in Fahrzeugmitte angeordnet werden muß, ist die maximal mögliche Auslegerlänge recht begrenzt.
Um bei Kränen dieses Types den Ausleger in Ruhestellung genügend tief hinter das Führerhaus herable-
DE19752505521 1974-02-21 1975-02-10 Gelenkauslegerkran Expired DE2505521C2 (de)

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