DE2506777A1 - Drosselspule mit einteiligem ferritkern sowie verfahren zu ihrer herstellung und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Drosselspule mit einteiligem ferritkern sowie verfahren zu ihrer herstellung und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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DE2506777A1
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/04Fixed inductances of the signal type with magnetic core
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/08Winding conductors onto closed formers or cores, e.g. threading conductors through toroidal cores

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Description

  • Drosselspule mit einteiligem Ferritkern sowie Verfahren zu ihrer Herstellung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Die Erfindung betrifft eine Drosselspule mit einteiligem Ferritkern. Derartige Spulen werden insbesondere als Breitbanddrosseln zu Entstörzwecken verwendet. Sie sind so aufgebaut, daß der Kraftlinienweg im Ferritkern geschlossen ist.
  • Bei derartigen Spulen stellt die Bewicklung der Kerne ein Problem dar, da die Wicklung im allgemeinen nur wenige Windungen aufweist und sich deshalb der Einsatz von Ringwickelmaschinen nicht lohnt. Außerdem wären Ringkerne für den gedachten Zweck zu sperrig.
  • In der älteren Patentanmeldung P 23 52 872.5 wird eine Drosselspule mit einteiligem Ferritkern beschrieben, der in seinem Inneren mindestens einen Hohlraum aufweist durch den die Wicklung so hindurchgeführt ist, daß der Kraftlinienweg im Ferritkern geschlossen ist. Das Problem der Bewicklung wird dabei dadurch gelöst, daß alle Hohlräume des Ferritkernes entlang einer gemeinsamen Schraubenlinie, deren Achse in Längsrichtung des Kernes verläuft so angeordnet sind, daß ein durchlaufender Durchtrittsweg entsteht, durch den eine vorgewickelte Drahtwendel hindurchgeschraubt ist. Dabei kann dieser Durchtrittsweg als schraubenlinienförmig verlaufender Drahtführungskanal ausgebildet sein.
  • Diese ältere Anordnung hat sich vor allem bei Drosselspulen mit relativ kleiner Windungszahl gut bewährt. Sie setzt allerdings voraus, daß der Schraubkanal des Ferritkernes und die Drahtwendel die gleiche Steigung haben. Um in den Ferrgitkern axial eingeschraubt werden zu können, muß dabei die Ganghöhe der Drahtwendel so groß sein, daß sie durch eine Einlaufnut den Kernmantel stirnseitig mit einer Windung überbrückt (sh. Abb. 3 bzw. 3a in P 23 52 782.5), d.h. der Abstand zwischen den Drähten der Drahtwendel muß etwa so groß sein wie die Dicke des Kernmantels. Da die Dicke des Kernmantels aus magnetischen Gründen nicht beliebig klein gemacht werden kann, sondern bei etwa 2/3 des Radius des Kernmittelstücks liegt, müssen Drahtwendel und Schraubkanal eine relativ große Steigung haben, so daß innerhalb des Kernes nur wenige Windungen der Drahtwendel Platz haben. Eine größere Anzahl von Windungen würde bei diesen Anordnungen unverhältnismäßig große Längen des Kernes erforderlich machen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Drosselspule mit einteiligem Ferritkern und geschlossenem Kraftlinienweg, bei der es möglich ist, die Windungen der Drahtwendel dicht nebeneinander anzuordnen, um auf diese Weise größere Windungen zahlen bei gleicher Kernlänge zu erreichen.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Ferdtkern aus einem im wesentlichen zylindrischen Innenteil und einem mit dem Innenteil einstückig verbundenen rahmenförmigen Mantelteil besteht und die Wicklung aus einer auf das Innenteil aufgewickelten Drahtwendel gebildet ist, die durch zwischen Innenteil und Mantelteil angeordneten Durchbrüchen hindurchgezogen ist, wobei die Enden der Drahtwendel in Ebenen senkrecht zur Kernachse aus dem Kern herausgeführt sind.
  • Bei der erfindungsgemäßen Drosselspule wird also im Gegensatz zu der in der älteren Anmeldung beschriebenen Drosselspule der Wickeldraht nicht als vorgewickelte Drahtwendel in Achsrichtung über eine Stirnseite des Kernes hinweg eingeschraubt.
  • Damit ist aber der Abstand zwischen den einzelnen Windungen der Drahtwendel nicht mehr von der Dicke des Mantelteiles abhängig.
  • Für die weiter unten beschriebene Herstellung der erfindungsgemäßen Drosselspule hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn in der Mantelfläche des Innenteils des Ferritkernes mindestens eine in Längsrichtung des Innenteils verlaufende an mindestens einem ihren Enden durch den Mantelteil zur Außenfläche des Ferritkernes hindurchlaufende Nut angeordnet ist. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind in der Mantelfläche des Innenteils zwei fluchtend zueinander angeordnete sich jeweils über einen Teil der Länge des Innenteils erstreckende Nuten angeordnet.
  • Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur Herstellung der obengenannten Drosselspule. Bei diesem Verfahren wird der Wicklungsdraht erfindungsgemäß in einer Ebene senkrecht zur Kern achse auf einer geraden oder gekrümmten Führungsbahn dem Raum zwischen Innenteil und Mantelteil des Kernes fortlaufend zugeführt, wobei er durch Führungselemente zu einer um das Innenteil schraubenlinienförmig herumlaufenden Wendel geformt wird und das vordere Ende des Drahtes wird schließlich wieder nach außen geführt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann man die Drahtabstände in der Drahtwendel wesentlich (zwei- bis dreimal) kleiner machen als bei dem älteren vorgeschlagenen Verfahren. Die Drahtwindungen der Drahtwendel können sogar dicht an dicht gelegt werden, wobei dann natürlich isolierter Draht verwendet wird.
  • Es hat sich für die Durchführung des Verfahrens weiterhin als zweckmäßig erwiesen, wenn das Innenteil der erfindungsgemäßen Drosselspule seitliche Abflachungen aufweist. Es kann auch zweckmäßig sein, wenn das Innenteil mit auf einer Schraubenlinie angeordneten Führumsnuten zur Führung des Drahtes versehen ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Drosselspule sind weiterhin im Mantelteil in einer oder mehrenen Ebenen senkrecht zur Kernachse Nuten angeordnet, durch die die Enden der Drahtwendel geführt sind und in der sie fixiert sein können.
  • Gegenstand der Erfindung ist schließlich eine Vorrichtung zur Durchführung des oben geschilderten Verfahrens zur Herstellung einer Drosselspule gemäß der Erfindung. Die Vorrichtung ist gemäß der weiteren Erfindung gekennzeichnet durch eine in einer Ebene senkrecht zur Achse des in der Vorrichtung gehalterten Ferritkernes angeordnete, in den Raum zwischen Innenteil und Mantelteil des Ferritkernes im wesentlichen tangential zum Innenteil hineinragende Führungshülse zur Drahtzuführung und ein gegenüber der AustrXittsöffnung der Führungshülse angeordnetes erstes Führungselement zur Umlenkung des Drahtes in der Zuführungsebene sowie ein zweites in der Nähe des ersten angeordnetes Führungselement zur Ablenkung des Drahtes senkrecht zur Zuführungsebene.
  • Mit dieser Vorrichtung wird das erfindungsgemäße Verfahren in der Weise ausgeübt, daß der fortlaufend durch die Führungshülse zugeführte Draht durch das erste Führungselement gekrümmt und udas Innen teil herumgelenkt wird und dann durch das zweite Führungselement in Richtung der Achse des Ferritkernes abgelenkt und somit zu einer Wendel geformt wird. Das erste Führungselement erzeugt also die Krümmung, das zweite Führungselement die Steigung der Wendel.
  • Es hat sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung als vorteilhaft erwiesen, wenn die Austrittsöffnung der Führungshülse im wesentlichen in der Längsmittelebene des Ferritkernes angeordnet ist. Sie kann aber auch etwas über die Längsmittelebene hinausragen.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform weist das erste Führungselement eine gegenüber der Austrittsöffnung der Führungshülse schräg zur Austrittsrichtung des Drahtes angeordnete Umlenkfläche auf. Die Umlenkfläche kann als ebene Fläche ausgebildet sein, sie kann aber auch in ihrer Krümmung dem Innenteil des Ferritkernes angepaßt sein. Weiterhin kann es zweckmäßig sein, wenn die Umlenkfläche mit einer Führungsnut versehenist.
  • Es können weiterhin Führungselemente vorgesehen sein, durch die das vordere Ende des Drahtes beim Umlaufen nach einer bestimmten Anzahl von WIndungen automatisch wieder nach außen geführt wird.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich jedoch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung erwiesen, die anwendbar ist, wenn der zu bewickelnde Ferritkern, wie oben erwähnt, eine in der Mantelfläche des Innenteils in Längsrichtung verlaufende Nut aufweist. Bei dieser Ausführungsform weist die Vorrichtung einen schwenkbaren Arm auf, an dessen freiem Ende eine Oese angeordnet ist, die bei in der Vorrichtung gehaltertem Ferritkern sowie in die oben erwähnte Nut eingreift, daß sie in der Bahn des um das Innenteil herumgeführten Drahtes liegt. Das vordere Ende des Drahtes läuft dann beim Überqueren dieser Nut durch die Oese hindurch. Daraufhin wird der Arm weggeschwenkt und das Drahtende mittels der Oese nach außen giUhrt.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung ist der Ferritkern in der Vorrichtung an einem gegen die Führungshülse in Drahtzuführungsrichtung bewegbaren Support befestigbar, an dem auch die Führungselemente angeordnet sind.
  • Im folgenden wird anhand der beigefügten Abbildungen ein Ausführungsbeispiel für die Gegenstände der Erfindung näher erläutert.
  • Abb. 1 zeigt im Grundriß ein Ausführungsbeispiel für eine Drosselspule gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II in Abb. 1.
  • Abb. 3 zeigt in schematischer geschnittener Darstellung eine Draselspule gemäß der Erfindung während der Bewicklung mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen der Vorrichtung zur Bewicklung.
  • Abb. 4 zeigt in einem Teilschnitt längs der Achse des Ferritkernes eine Einzelheit der Vorrichtung nach Abb. 3.
  • Die in den Abb. 1 und 2 dargestellte Drosselspule weist einen einteiligen Ferritkern auf mit einem Innenteil 5, das zylinderförmig mit abgeflachten Seiten ausgebildet ist und einem rahmenförmigen Mantelteil 6, der mit dem Innenteil 5 einstückig verbunden ist. Die Wicklung der Drosselspule besteht aus einer auf das Innenteil 5 aufgewickelten Drahtwendel 8.
  • Die Enden 1 bzw. la der Drahtwendel 8 sind in Ebenen senkrecht zur Achse des Ferritkernes aus dem Kern herausgeführt und in Nuten 9, die im Mantelteil 6 quer zur Längsachse des Kernes angeordnet sind, fixiert.
  • Zur Vereinfachung der weiter unten beschriebenen Herstellung der Drosselspule sind in der Mantelfläche des Innenteils 5 fluchtend zueinander zwei in Längsrichtung des Ferritkernes verlaufende Nuten 10 angeordnet, die sich jeweils von einer der beiden äußeren Stirnflächen des Ferritkernes durch den Mantelteil 6 hindurchlaufend über ca. 1/4 des Innenteiles 5 erstrecken.
  • Die Herstellung der in den Abb. 1 und 2 dargestellten Drosselspule geschieht mit einer Vorrichtung, die im folgenden anhand der Abb. 3 und 4 beschrieben wird.
  • Bei der dargestellten Vorrichtung wird der Draht 1 zwischen zwei Rollen 2, 2a hindurch einer über eine Halterung 14 fest mit dem nicht dargestellten Ständer der Vorrichtung verbundenen Führungshülse 3 zugeführt. Der Ferritkern 5, 6 ist auf einem Support 3 13 gehaltert, der in nicht eigens dargestellter Weise in in Drahtzuführungsrichtung bewegbar mit dem Ständer der Vorrichtung verbunden ist. Die Führungshülse 3 ist so angeordnet, daß ihre Austrittsöffnung in den Zwischenraum zwischen dem Innenteil 5 und dem Mantelteil 6 des Ferritkernes hineinragt und sich etwa auf der Mittelebene des Ferritkernes befindet.
  • Am Support 13 sind zwei Führungselemente 4 und 7 angeordnet, die ebenfalls in den Raum zwischen dem Innenteil 5 und dem Mantelteil 6 des Ferritkernes hineinragen. Die gegenseitige Anordnung der Führungshülse 3 und der beiden Führungselemente 4 und 7 ist nun so, daß der zugeführte Draht 1 nach dem Verlassen der Führungshülse 3 dicht am Innenteil 5 vorbeiläuft und gegen eine schräg zur Drahtzuführungsrichtung ausgerichtete Oberfläche des Führungselementes 4 geschoben wird. Diese Oberfläche kann zur besseren Führung des Drahtes mit einer der Drahtdicke entsprechenden Nut versehen sein. An der Oberfläche des Führungselementes 4 wird der Draht 1 in einer Ebene senkrecht zur Achse des Mittelteiles 5 gekrümmt und kreisförmig um das Mittelteil 5 herumgelenkt. Kurz nach dem Vorbeilaufen an dem ersten Führungselement 4 wird der Draht 1 zusätzlich durch das Führungselement 7 in Richtung der Längsachse des Innenteiles 5 abgelenkt was zur Folge hat, daß der Draht 1 nunmehr schraubenförmig um das Innenteil 5 herumläuft und so die Wendel 8 gebildet wird. Nach Durchlaufen einiger Windungen gelangt das vordere Ende la des Drahtes in die Nähe des anderen Endes des Mittelteiles 5 und nähert sich der stirnseitigen Innenfläche des Mantelteiles 6. Vor dem Auflaufen auf die Oberfläche des Mantelteils 6 wird das Drahtende la aus dem Kern herausgezogen, während durch die Führungshülse 3 weiterer Draht nachgeschoben wird. Das Herausziehen des Drahtendes 1a geschieht mit einer eigenen Vorrichtung, die einen schwenkbaren Arm 12 aufweist, an dessen freiem Ende eine Oese 11 angeordnet ist, die in Ruhestellung des Armes 12 bei auf dem Support 13 befestigtem Ferritkern so in eine der Nuten 10 des Ferritkernes eingreift, daß das Drahtende la beim Überqueren der Nut 10 durch diese Oese 11 hindurchläuft. Wenn dies geschehen ist, wird der Arm 12 in Pfeilrichtung bewegt und damit die Oese 11 weggeschwenkt. Sie nimmt das gekrümmte Drahtende la mit und zieht die Wendel 8,soweit sich diese nun wieder außerhalb des Ferritkernes befindet,wieder auf. Während dieses Vorganges wird durch die Führungshülse 3 ein entsprechendes Stück Draht nachgeschoben.
  • Sobald das durch die Oese 11 herausgezogene Drahtende 1a eine ausreichende Länge erreicht hat, wird es mit Hilfe einer nicht dargestellten Vorrichtung abgeschnitten. Zugleich wird der Support 13 und mit ihm der Kern 5,6 von der Führungshülse 3 weggezogen oder weggeschwenkt, wobei von dem Draht 1 ein vorgegebenes nicht gewendeltes Stück aus der Führungshülse 3 herausgezogen wird. Sobald dieses herausgezogeneW Stück Draht die gewünschte Länge hat, wird es durch ein gegen das Bauteil 14 in Pfeilrichtung bewegbares Teil 15 an der Scherfläche 16, die sich innerhalb des Drahtführungskanales befindet, abgeschert.
  • Man erhält auf diese Weise einen Ferritkern, auf dessen Mittelteil 5 von einem Ende zum anderen eine Drahtwendel 8 aufgebracht ist, deren freie Enden nach außen herausstehen. Der bewickelte Kern kann nunmehr vom Support 13 gelöst und ein neuer Kern an seiner Stelle eingesetzt werden.
  • Das Richten, Umlegen und Fixieren der Drahtenden in den Nuten 9 kann in nicht eigens dargestellter Weise in getrennten Arbeitsgängen erfolgen.
  • Patentansprüche

Claims (14)

  1. Patentansprüche Drosselspule mit einteiligem Ferritkern und geschlossenem Kraftlinienweg, dadurch gekennzeichnet, daß der Ferritkern aus einem im wesentlichen zylindrischen Innenteil (5) und einem mit dem Innenteil einstückig verbundenen rahmenförmigen Mantelteil (6) besteht und die Wicklung aus einer auf das Innenteil (5) aufgewickelten Drahtwendel (8) gebildet ist, die durch zwischen Innenteil (5) und Mantelteil (6) angeordneten Durchbrüchen hindurchgezogen ist, wobei die Enden (la) der Drahtwnedel (8) in Ebenen senkrecht zur Kernachse aus dem Kern herausgeführt sind.
  2. 2. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mantelfläche des Innenteils (5) mindestens eine in Längsrichtung des Innenteils verlaufende an mindestens einem ihrer Enden durch das Mantelteil (6) zur Außenfläche des Ferritkernes hindurchlaufende Nut (10) angeordnet ist.
  3. 3. Drosselspule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mantelfläche des Innenteils (5) zwei fluchtend zueinander angeordnete sich jeweils über ein Teil der Länge des Innenteils erstreckende Nuten (10) angeordnet sind.
  4. 4. Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenteil (5) seitliche Abflachungen aufweist.
  5. 5. Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenteil mit auf einer Schraubenlinie angeordneten Führungsnuten versehen ist.
  6. 6. Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Mantelteil (6) in Ebenen senkrecht zur Kernachse Nuten (9) angeordnet sind, durch die die Enden (la) der Drahtwendel (8) geführt sind.
  7. 7. Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß über die Enden (la) der Drahtwendel (8) ein Schlauch oder eine Kappe aus elastischem, isolierendem Material gezogen ist.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung einer Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wicklungsdraht (1) in einer Ebene senkrecht zur Kernachse auf einer geraden oder gekrümmten Führungsbahn dem Raum zwischen Innenteil (5) und Mantelteil (6) fortlaufend I zugeführX wird, wobei er durch Umlenkelemente (4,7) zu einer um das Innenteil (5) schraubenlinienförmig herumlaufen-1 den Wendel (8) geformt wird und das vordere Ende (1a) des Drahtes (1) schließlich wieder nach außen geführt wird.
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine in einer Ebene senkrecht zur Achse des in der Vorrichtung gehalterten Ferritkernes (5,6) angeordnete, in den Raum zwischen Innenteil (5) und Mantelteil (6) des Ferritkernes im wesentlichen tangential zum Innenteil hineinragende Führungshülse (3) zur Drahtzuführung und ein gegenüber der Austrittsöffnung der Führungshülse (3) angeordnetes erstes Führungselement (4) zur Umlenkung des Drahtes in der Zuführungsebene sowie ein zweites in der Nähe des ersten angeordnetes Führungselement (7) zur Ablenkung des Drahtes senkrecht zur Zuführungsebene.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung der Führungshülse (3) im wesentlichen in der Längsmittelebene des Ferritkernes (5,6) angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Führungselement (4) eine gegenüber der'Austrittsöffnung der Führungshülse (3) angeordnete schräg schräg zur Drahtaustrittsrichtung angeordnete Umlenkfläche aufweist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkfläche mit einer Führungsnute versehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12 für Drosselspulen nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen schwenkbaren Arm (12) aufweist, an dessen freiem Ende eine Oese (11) angeordnet ist, die bei in der Vorrichtung gehaltertem Ferritkern (5,6) soweit in die am Innenteil (5) des Ferritkernes vorgesehene Nut (10) eingreift, daß sie in der Bahn des um das Innenteil (5) herumgeführten Drahtes (1) liegt.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Ferritkern (5,6) in der Vorrichtung an einem gegen die Führungshülse (3) in Drahtzuführungsrichtung wegbewegbaren Support (13) befestigbar ist, an dem auch die Führungselemente (4, 7) angeordnet sind.
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US10079093B2 (en) 2013-11-25 2018-09-18 Epcos Ag Inductive component, and device, and method for winding a wire for an inductive component

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