DE2508820C2 - Vorrichtung zum gleichzeitigen Ausgeben einer Anzahl von Wirkstoff enthaltenden Scheiben - Google Patents
Vorrichtung zum gleichzeitigen Ausgeben einer Anzahl von Wirkstoff enthaltenden ScheibenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Ausgeben einer Anzahl von Wirkstoff enthaltenden
Scheiben in ein Gefäß, aus einer Anzahl selbständiger Scheibeneinzelausgeber, die in einer
Grundplatte buchsenartig gelagert und jeweils mit einem die Scheiben enthaltenden senkrechten Beschikkungsmagazinschacht
und einer horizontal betätigbaren Vereinzelungsvorrichtung verbunden sind, wobei die
Grundplatte in Mehrschicht-Bauweise aus einer Oberplatte,
einer Betätigungsplatte, einer Verriegelungsplatle und einer Unterplatte besteht, die von den
buchsenartigen Lagerungen sämtliche derart durchdrungen sind, daß sich Halterungs- und Durchlaßöffnungen
ergeben und wobei die Platten eine Kulissenführung für die Betätigungsplatte und die Verriegelungsplatte
bilden, und wobei ferner an der Grundplatte eine die Scheibeneinzelausgeber gleichzeitig betätigende Auslöseeinrichtung
angebracht ist, die aus einer, senkrechten Schubstange, einem Kraftumlenker in die Horizontale
und der Betätigungsplatte besteht, die letztere an den Vereinzelungsvorrichtungen angreift, und wobei an der
Grundplatte ein Abstützständer angeordnet ist.
Bei einer bekannten derartigen Vorrichtung (US-PS 33 94 846) weist die in der MehrschichtBauweise der
Grundplatte vorgesehene Verriegelungsplalte, für die die Ober- und die Unterplatte eine Kulissenführung
bilden, eine Anzahl Halterungs- und Durchlaßöffnungen, die mit Öffnungen in der Oberplatie und in einer
zentrischen Platte korrespondieren, sowie ein Lang! >ch auf, durch das die senkrechte Schubstange geführt ist.
Die Schubstange weist ein winklig verlaufendes, den Kraftumlenker in die Horizontale bildenden Endteil auf,
der keilmäßig in der Öffnung eines Nockenstößels der Vereinzelungsvorrichtrng geführt ist, wobei die vertikale
Bewegung der Schubstange in die horizontale Bewegung des Nockenstößels umlenkbar ist. Die
Bewegung der Verriegelungsplatte wird durch einen Verriegelungszapfen, bestehend aus einem nach oben
stehenden Teil und aus einem Basisteil, gesteuert, der sich mit seinem nach oben stehenden Teil durch ein
Langloch in der Oberplatte und mit seinem Basisteil 20)/durch ein Langloch in der Verriegelungsplatte erstreckt
- "und in diesem ortsfest gehalten ist. Bei Betätigung der Verriegelungsplatte wird der nach oben stehende Teil
des Verriegelungszapfens vom Benutzer per Hand oberhalb der Oberplatte im entsprechenden Langloch
verschoben, wobei eine entsprechende Verschiebung der Veriiegelungsplatte erfolgt. Diese bekannte Vorrichtung
neigt zum Verklemmen der Verriegelung sowie der Ausgabebetätigung. Ein Versagen bei der Ausgabe
auch nur einer der Anzahl der Scheiben macht jedoch 'die Untersuchung wertlos.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art so zu
gestalten, daß die herkömmliche Neigung zum Verklemmen der Verriegelung und der Ausgabebetätigung
ausgeschlossen oder sehr gemindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die biegsame Verriegelungsplatte L-förmige Verriegelungszungen
aufweist, deren Spitzen mit Verriegeiungsansätzen an den Zuführungsschächten der Scheibeneinzelausgeber
in Eingriff bringbar sind, und daß die Betätigungsplatte als Nockenplatte mit sägezahnförmigen
Nocken ausgebildet ist, von denen jeder Nocken gegen einen Auslösestift der jeweiligen horizontal
betätigbaren Vereinzelungsvorrichtung bewegbar ist, und daß der Kraftumlenker als kunststoffbeschichtetes
Zugkabel ausgebildet ist, das über eine Umlenkkurve gleitend geführt ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung erweist sich insbesondere dadurch als vorteilhaft, daß eine reibungslose
Betätigung der Scheibeneinzelausgeber durch Ausschaltung der Gefahr eines Verklemmens der
Verriegelung und der Ausgabebetätigung gewährleistet ist und somit zuverlässig kontinuierliche Untersuchungsergebnisse erzielt werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird nun anhand der Zeichnungen
beschrieben. In letzteren ist
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit eingebauten Scheibeneinzelausgebern,
Fig.2 eine Vorderansicht der in Fig. 1 dargestellten
Vorrichtung mit einem in Kammern unterteilten Gefäß, die die ausgegebenen Scheiben aufnehmen,
Fig.3 ein Querschnitt durch die Vorrichtung längs
der Linie 3-3 in F i g. 1,
Fig.4 ein Querschnitt durch die Vorrichtung längs
der Linie 4-4 in F ig. 1,
Fig.5 ein Querschnitt durch die Vorrichtung längs
der Linie 5-5 in Fig.3, der die Vorrichtung im
unverriegelien und unwirksamen Zustand zeigt,
Fig.6 ein Querschnitt durch einen in Fig.5
dargestellten und sich in einer verriegelten Stellung buindlichen Teil der Vorrichtung,
Fig.? ein der Fig. 5 ähnlicher Querschnitt, der den
Teil der Vorrichtung in der Ausgabestellung zeigt,
Fig.8 eine Seitenansicht eines Scheibeneinzelausgebers,
der in die Vorrichtung nach Fig. 1 eingebaut ist,
F i g. 9 eine Draufsicht auf den in F i g. 2 dargestellten Scheibeneinzelausgeber,
Fig. 10 eine Ansicht der linken Seite des in Fig.2
dargestellten Scneibeneinzelausgebers,
Fig. 11 eine Ansicht der rechten Seite des in Fig.2
dargestellten Scheibeneinzelausgebers,
Fig. 12 ein Querschnitt durch den sich in unbetätigtem Zustand befindlichen Scheibeneinzelausgeber längs
der Linie 12-12 in F i g. 9 und
Fig. 13 ein Querschnitt durch den sich im betätigten
Zustand befindlichen Scheibeneinzelausgeber längs der ■•Linie 13-13 in F ig. 9.
ti Fig. 1 bis 7 zeigen eine Vorrichtung 111 zum
•gleichzeitigen Ausgeben einer Anzahl antibiotischer Wirkstoff enthaltenden Scheiben in ein Gefäß mit einer
Anzahl von selbständiger Scheibeneinzelausgeber 115, fdie an einem Basisgestell 116 angebracht sind. Die
'"Scheibeneinzelausgeber 115 sind in Buchsen 118 eingesetzt, die in einer Grundplatte 119 vorgesehen
sind. Die Buchsen 118 weisen rechteckige Schlitze 120 an einer Oberplatte 122 und kreisrunde Löcher 125 an
einer Unterplatte 123 der Grundplatte 119 auf.
Der in den Fig.9 bis 13 dargestellte Scheibeneinzelausgeber
115 weist einen mit einem Zuführungsschacht 126 versehenen Körper 160 auf, in dem die horizontal
betätigbare Vereinzelungsvorrichtung 130 sich gegen die Kraft einer Druckfeder 162 bewegt. Eine Abdeckung
164 ist auf einem Horn 166 angebracht. Ein Beschikkungsniagazin
39 ist zwischen inneren Kontaktrippen 169 einer Klammer 170 am vorderen Teil der
Abdeckung 164 eingesetzt und enthält ein Gewicht 172, das eine Zuführungsklammer 174 nach unten drückt, die
auf einem Stapel antibiotischer Scheiben 16 ruht, die vom Scheibeneinzelausgeber 115 ausgegeben werden
sollen.
Die F i g. 9 bis 12 zeigen den Scheibeneinzelausgeber
115 in unbetätigtem Zustand, in dem die Rückkehrbewegung
der Vereinzelungsvorrichtung 130 von einer Ansatzplatte 192 der Abdeckung 164 angehalten wird.
Das zu einem Auslösestift 128 entfernt gelegene und eine Zuführungsöffming 198 aufweisende Ende 194
einer Platte 195 der Vereinzelungsvorrichtung 130 ist dünner bemessen als das andere Ende 1% der Platte
195, so daß am Ende 194 der Platte 195 eine Schulter gebildet ist. Hierdurch wird ein ordnungsgemäßes
Arbeiten der Vereinzelungsvorrichtung 130 und eine zuverlässige Zuführung der Scheiben 16 ermöglicht. Das
dickere Ende 196 der Platte !95 grenzt an die Scheiben 16 in dem Beschickungsmagazin 33, das in einen eine
Schulter aufweisenden, buchsenartigen Schacht 200 im Körper 160 eingesetzt wird.
Das Gewicht 172 im Beschickunpsmagazin 39 weist einen unteren Schaft 202 auf, der am unteren Teil einer
U-förmigen Klammer 174 anliegt und diese nach unten drückt. Das Gewicht 172 wiegt beispielsweise vier
Gramm, während die aus einem Federmetall, z. B. aus Berylliumkupfer bestehende Klammer 174 einen Reibungswiderstand
von ungefähr zwei Gramm beim Eingriff mit der Innenwand des Beschickungsmagazins
39 erzeugt, so daß auf den Stapel der Scheiben 16 ein nach unten gerichteter Druck von zwei Gramm
einwirkt. Die Spitzen 204 der Klammer 174 wirken als Sperrzähne bei der Abwärtsbewegung der Klammer
j J74, so daß der Stapel der Scheiben 16 fest
zusammengehalten wird. Die Lage des Schaftes 202 des Gewichtes 172 auf dem unteren Arm 206 der Klammer
174 läßt die Seitenarme 208 frei, so daß das Gewicht 172 die Klammer 174 nicht verbiegen und dzren Wirkung
ui nicht behindern kann. Ein Buckel 210 in der Miue des
unteren Armes 206 der Klammer 174 ist höher als ein Schlitz 212 im Körper 160, durch den die Vereinzelungsvorrichtung
130 hindurchgeführt ist, so daß die Klammer 174 nicht in die Zuführungsöffnung 198
hineinfallen und die Vereinzelungsvorrichtung 130 nicht festklemmen kann.
Die Fig. 12 und 13 zeigen den Eingriff einer Buchse
214 in der Abdeckung 164 über dem Horn i66 am Körper 160. Ein Spielraum 216 am rückwärtigen
Betätigungsende 217 der Vereinzelungsvorrichtung 130
dehnt sich über einen konischen Führungsschaft 218 am 'Körper 160 aus, auf dem eine Druckfeder 162 gelagert
ist. Die Rückwärtsbewegung der Vereinzelungsvorrichtung 130 wird von der Ansatzplatte 192 begrenzt, die
sich von der Abdeckung 164 aus nach unten erstreckt. Bei der Vorwärtsbewegung der Vereinzelungsvorrichtung
130 aus der in F i g. 12 dargestellten Stellung in die
in F i g. 13 dargestellte Stellung wird eine Scheibe 16 aus
dem Stapel in dem Beschickungsmagazin 39 über die
jo obere Öffnung 127 des Zuführungsschachtes 126
geführt, in den die Scheibe hinabfällt. Fig. 13 zeigt die
einzelne Betätigung des Scheibeneinzelausgebers 115 durch Finger 222. Mehrere Scheibeneinzelausgeber 115
können gleichzeitig durch eine Betätigungsplatte 256
(F i g. 3 und 4) betätigt werden. Der halbkreisförmige Tei! 129 des oberen Randes der oberen Öffnung 127 des
Zuführungsschachtes 126 ist abgeschrägt, um die Zuführung der Scheiben 16 in den Zuführungsschacht
126 zu begünstigen.
Der Einbau der Scheibeneinzelausgeber ί 15 ist in den
Fi g. 1 bis 4 dargestellt, die die Zuführungsschächte 126 über einem Gefäß 12 und entsprechende Durchlässe 26
zeigen, durch die die Scheiben 16 in rohrförmige Scheibenhalter 29, die jeweils in Kammern Si bis S12 des
Gefäßes 12 angeordnet sind, geführt werden. Das Gefäß 12 weist auch eine Kontrollkammer auf, die in
geradliniger Anordnung mit Anordnung mit den Kammern Si bis Si2 vorgesehen ist.
In den Kammern Si bis Sj2 des Behälters 12 befindet
sich eine geimpfte Nährlösung zum Messen der Wirkung von Antimikrobiotika auf das Wachstum von
Mikroorganismen in der Nähr lösung. Das Ermitteln des
Wachstums in der Nährlösung mittels Lichtstreuung erfordert eine Kammer, die sowohl optisch transparent
für die Lichtstrahlung ist als auch geometrisch dem lichtstreuenden Fotometer angepaßt ist. Eine schnelle
Untersuchung der Wirkung vieler antimikrobiotischer Agentien auf das Wachstum gegebener Mikroorganismen
kann mittels der geradlinigen Anordnung der optischen Kammern Si bis Si2 in einer Baueinheit
geeignet durchgeführt werden. Das Gefäß 12 ermöglicht das Einfüllen gleicher Volumina eines impfmediums
in jede der Kammern Sr bis Si2- Es können jedoch
auch in allen Kammern St bis Si2 bis auf die
Kontrollkammer mit Antimikrobiotika imprägnierte Papierscheiben vorgesehen werden. Das Gefäß 12 ist
wasserdicht, optisch poliert, optisch reproduzierbar, preiswert, verhältnismäßig klein, stapelbar und weg-
werf bar gestaltet.
Über die gesamte Länge der Längsachse des Gefäßes 12 hinweg mit Ausnahme eines Vorratsbehälter R
erstreckt sich eine Reihe von Verteileransätzen 15, die mit dem Vorratsbehälter R über einen Hauptkanal
verbunden sind und die Impflösung aus dem Vorratsbehälter aufnehmen, wenn das Gefäß 12 zum Absenken
der Ansätze 15 von Hand gedreht wird. Hierbei werden gleiche Mengen an Impftösung über Verteilerkanäle bei
Einwirkung von durch Luftkanäle 35 zurückströmende Luft eingefüllt. Die Weite der Verteilerkanäle wird mit
der Entfernung vom Vorratsbehälter größer.
Dreizehn voneinander gelrennte lichtzerstreuende Flügel 17 der Kammern Si bis Si2 und der Kontrollkammer
nehmen gleiche Volumina an Impflösung aus den miteinander verbundenen Verteilungsansätzen 15 auf,
wenn das Gefäß 12 um 90° um seine Längsachse beim ■Absenken gedreht wird. Die zwölf Kammern Si bis S12
und die Kontrollkammer werden nach Füllung mit der Impflösung voneinander durch Trennwand isoliert. Die
Verteilerkanäle und die Luftkanäle 35, die am oberen Teil jeder Trennwand ausreichend oberhalb des
Spiegels der Impflösung angeordnet sind, stellen die einzigen Verbindungen zwischen den Kammern dar.
Die Verteilerkanäle sind für eine geeignete Verteilung der Impflösung in den abgesenkten Verteilungsansätzen
15 notwendig.
Die zwölf rohrförmigen Scheibenhalter 29 erstrecken sich nach unten in die zwölf Kammern Si bis Su hinein.
Jeder Scheibenhalter 29 nimmt eine antimikrobiotische Papierscheibe 16 mit einem Durchmesser von 6,5 mm
über den Durchlaß 26 an der Oberseite des Gefäßes 12 auf. Die in den Scheibenhalter 29 gefallenen Scheiben 16
ruhen dann auf seinem Boden. Zwei Elutionsöffnungen in der Wand des Scheibenhalters 29 nahe der Scheibe 16
ermöglichen ein Auswaschen des antimikrobiotischen Agens durch umgebende Impflösung in der Kammer.
Ein L-förmiges Befestigungsglied B (Fig.4) an der
Rückseite des Gehäuses 12, das sich über die Länge dessen Längsachse erstreckt, ermöglicht das Anbringen
des Gefäßes 12 an Haltegliedern eines nicht dargestellten Analysiergerätes.
Wie aus F i g. 3 hervorgeht, wird das Gefäß 12 in der ' erforderlichen Weise unter den Zuführungsschächten
126 mit Füßen 238 und 240 in einen linken und einen rechten Ausrichtungsschuh 242 bzw. 244 eingesetzt und
ausgerichtet, indem das Gefäß 12 von vorn nach hinten in die Kammer 246 (Fig.4) eingeschoben wird, die
zwischen Grundplatte 119 und einer Plattform 248 vorgesehen ist.
Wie aus den F i g. 3 und 4 hervorgeht, ist die Grundplatte 119 mit einem langgestreckten Aluminiumprofilglied
250 in Mehrschicht-Bauweise aus einer Oberplatte 122, einer Betätigungsplatte 256, einer
Verriegelungsplatte 258 und einer Unterplatte 123 ausgeführt. Das Profilglied 250 weist Paare einander
gegenüberliegender Längsnuten 252 und 254 unterhalb der Unterplatte 123 auf, in denen die als Nockenplatte
ausgebildete Betätigungsplatte 256 und die Verriegelungsplatte
258 verschiebbar gelagert sind, wie auch aus den F ί g. 5 bis 7 zu ersehen ist. Die Plattform 248 besteht
hauptsächlich aus einem langgestreckten kanalförmigen -.Glied 260 aus nichtrostendem Stahl, das im Innern durch
: Aluminiumrohre 262 verstärkt ist, die die unteren Enden
"264 und 266 C-förmiger Endträger 268 mittels
1 Kappenschrauben 270 festhalten. Die oberen Enden 272 und 274 der Endträger 268 sind am Profilglied 250
mittels Kappenschrauben 276 befestigt. Die Endträger
268 sind einander gleich und lediglich hinsichtlich ihres linken und rechten Einbaus um 180° zueinander
versetzt. Auf diese Weise ist ein einen Betätigungskolben 280 aufnehmendes kanalförmiges Glied 278 am
oberen Teil des rechten Endträgers 268 gelagert, während das kanalförmige Glied 278 unwirksam am
unteren Teil 264 des linken Endträgers 268 gelagert ist. Die offenen Außenenden der Endträger 268 v/erden von
Endblechen 281 abgedeckt, die abnehmbar von Ansätzen 282 in Stellung gehalten sind, die gegen
U-fÖrmige Klammern 284 geklemmt sind, die mittels Kappenschrauben 270 und 276 an einer in der Mitte
gelegenen Befestigungswand 286 der Endträger 268 befestigt sind. Die Ansätze 282 sind ferner in einem nicht
dargestellten Zwischenraum zwischen den Seiten der ,U-förmigen Klammern 284 und der angrenzenden
Wand des Endträgers 268 eingeklemmt.
Fig.5 zeigt die Verriegelungsplatte 258 in der Freigabestellung zur Aufnahme der Zuführungsschächte
126 der Scheibeneinzelausgeber 115. Die Verriegelungsplatte 258 kann beispielsweise aus einer dünnen,
rahmenartigen rechteckigen Platte aus einem verhältnismäßig stabilen, blechartigen Material, wie z.B.
Polykarbonatharz, bestehen, das selbstschmierend wirkt. L-förmige Verriegelungszungen 288 ragen in die
Verriegelungsplatte 258 hinein und greifen mit ihren Spitzen 290 über Verriegelungsansätze 124 an den
Zuführungsschächten 126. Wie aus Fig.3 hervorgeht,
sind unter den Spitzen 290 der Verriegelungszungen 288 Keile angeordnet, die an den Verriegelungsansätzen 124
an den Zuführungsschächten 126 angreifen und die Scheibeneinzelausgeber 115 sicher in Stellung halten.
Die Verriegelungsplatte 258 wird zwischen ihren beiden Stellungen über einen s;-;h nach oben erstreckenden
Zapfen 294 hin- und herbewegt, der mit der Verriegelungsplatte 258 einstückig ausgebildet sein
kann. Der Zapfen 294 erstreckt sich nach oben durch einen gekrümmten Schlitz 2% an der Oberplatte 122
hindurch, der zusammen mit der Elastizität des Zapfens 294 dessen Endstellungen sowie die der Verriegelungsplatte
258 bestimmt.
Die Nockenbetätigungsplattc 256 besteht aus einem dünnen, rahmenartigen, rechteckigen Kunststoffblech
aus Polykarbonat entsprechend der der Verriegelungsplatte
258 und weist sägezahnförmige Nocken 298 auf, die in eine in der Mitte angeordnete öffnung 300
hineinragen. Die Nockenbetätigungsplatte 256 wird gegen das linke Ende der Bewegungsbahn in die in
Fig.5 dargestellte Ruhestellung von Schraubenfedern 302 beaufschlagt, die an den Endträgern 268 über den
Ansätzen 304 befestigt sind. Durch einen nach unten gerichteten Druck auf eine senkrechte Schubstange 280
gemäß dem Pfeil 306 in F i g. 3 wird die Betätigur.gsplatite
256 nach rechts von einem einen Kraftumlenker
55.!bildenden Zugkabel 308 gezogen, das die rechte Seite
der Nockenplatte 256 mit einer Umlenkkurve 310 unten
an der Schubstange 280 verbindet. Das Zugkabel 308 ist
töin Nylon beschichtetes Kabel aus nichtrostendem Stahl
;bder aus einem anderen geeigneten Material.
,60,11 Aus den Fig.5 bis 7 geht die Arbeitsweise der
•^Scheibeneinzelausgeber 115 der Vorrichtung 111
.hervor! Diese wird zunächst für die Aufnahme der
. !Scheibeneinzelausgeber 115 entriegelt. Fig.6 zeigt die ;
'!stellung der Verriegelungsplatte 258 in der links
!gelegenen Verriegelungsstellung, in der der Zapfen 294
;■'. sich auf der linken Seite in dem gekrümmten Schlitz 296
befindet, während die Verriegelungszungen 288 auf die Zuführungsschächte 126 der Scheibeneinzelausgeber
115 ausgerichtet sind und mit den Verriegelüngsansätzen 124 an den Zuführungsschächten 126 im Eingriff
stehen.
Fig.7 zeigt die Vorrichtung Ul in der Ausgebeeinstellung,
in der die Nockenplatte 256 von der nach unten gedrückten Schubstange 280 nach rechts bewegt
worden ist, wobei das Zugkabel 308 nach rechts in Richtung des Pfeiles 312 gezogen worden ist. Bei der
Bewegung der Nockenplatte 256 nach rechts werden die sägezahnförmigen Nocken 298 gegen die Auslösestifte
128, gedrückt, wobei diese nach innen in die Öffnung 300 bewegt werden und die Scheibeneinzeiausgeber
115 in der beschriebenen Weise betätigen. Ob die
Scheiben 16 aus jedem Scheibeneinzelausgeber 115 in die Durchlässe 26 des Gefäßes 12 eingeführt worden
sind, ist durch einen Blick in die obere Öffnung 127 der Zuführungsschächte 126 feststellbar, die oben auf der
Grundplatte 119 am oberen Teil der Vorrichtung 111 freiliegen. Mögliche Verklemmungen können ebenfalls
durch die oberen Öffnungen 127 der Zuführungsschächte 126 hindurch leicht beseitigt werden. Gemäß F i g. 1
ist ferner eine die Verriegelung anzeigende Markierung 314 sowie eine Nummernanzeige 316 für die Scheibeneinzelausgeber
115 vorgesehen, um die Verriegelung und Entriegelung der Scheibeneinzelausgeber leichter
koordinieren zu können.
Die Scheibeneinzelausgeber 115 können mühelos durch Auswechseln der entleerten Beschickungsmagazine
39 mit gefüllten in der beschriebenen Weise bestückt werden. In den F i g. 1 bis 4 sind nur zwei
Scheibeneinzelausgeber nach dem Einsetzen in die Vorrichtung ill zum gleichzeitigen' Ausgeben der
Scheiben in ausgezogenen -Linien dargestellt. Ein zusätzlicher Scheibeneinzeiausgeber 115 ist in den
F i g. 1 bis 3 dargestellt, aus denen - hervorgeht, in
welcher Weise sämtliche Scheibeneinzelausgeber 115 in -die Vorrichtung 111 eingesetzt werden können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
y · ri "
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"% ~'r 1V1. "iy
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung (111) zum gleichzeitigen Ausgeben einer An/.ahl von Wirkstoff enthaltenden Scheiben (16) in ein Gefäß (12), aus einer Anzahl selbständiger Scheibeneinzelausgeber (115), die in einer Grundplatte (119, 250) buchsenartig gelagert und jeweils mit einem die Scheiben (16) enthaltenden senkrechten Beschickungsmagazinschacht (39) und einer horizontal betätigbaren Vereinzelungsvorrichtung (130) verbunden sind, wobei die Grundplatte (119, 250) in Mehrschicht'Bauv.-eise aus einer Oberplatte (122), einer Betätigungsplatte (256), einer Verriegelungsplatte (258) und einer Unterplatte (123) besteht, die von den buchsenartigen Lagerungen (118) sämtliche derart durchdrungen sind, daß sich Halterungs- und Durchlaßöffnungen (120, 125) ergeben und wobei die Platten (122, 123) eine Kulissenführung für die Betätigungsplatte (256) und die Verriegelungsplatte (258) bilden, und wobei ferner an der Grundplatte (119, 250) eine die Scheibeneinzelausgeber (115) gleichzeitig betätigende Auslöseeinrichtung (280,308,256) angebracht ist, die aus einer senkrechten Schubstange (280), einem Kxaftumlenker (308) in die Horizontale und der Betätigungsplatte (356) besteht, die letztere an den Vereinzelungsvorrichtungen (130) angreift, und wobei an der Grundplatte (119,250) ein Abstützständer (268) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsame Verriegelungsplatte (258) L-förmige Verriegelungszungen (288) aufweist, deren Spitzen (290) mit Verriegelungsansätzen (124) an den Zuführungsschächten (126) der Scheibeneinzelausgeber (115) in Eingriff bringbar sind, und daß die Betätigungsplatte (256) als Nockenplatte mit sägezahntörmigen Nocken (298) ausgebildet ist, von denen jeder Nocken (298) gegen einen Auslösestift (128) der jeweiligen horizontal betätigbaren Vereinzelungsvorrichtung (130) bewegbar ist, und daß der Kraftumlenker (308) als kunststoffbeschichtetes Zugkabel (308) ausgebildet ist, das über eine Umlenkkup'e (310) gleitend geführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US496287A US3899011A (en) | 1972-08-18 | 1974-08-09 | Disc dispenser |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2508820C2 true DE2508820C2 (de) | 1984-01-19 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2508820A Expired DE2508820C2 (de) | 1974-08-09 | 1975-02-26 | Vorrichtung zum gleichzeitigen Ausgeben einer Anzahl von Wirkstoff enthaltenden Scheiben |
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