DE250926C - - Google Patents

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DE250926C
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lever
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Μ 250926 -' KLASSE 42 m. GRUPPE
in DRESDEN.
Summendruckvorrichtung für Thomas-Rechenmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom S. September 1910 ab.
Es ist bereits bekannt geworden, bei Rechenmaschinen mit spiralig ansteigenden Stufen ausgestattete Scheiben zu verwenden, um die im Zählwerk befindliche Summe auf das Typenwerk -zu übertragen. Bei dieser bekannten Einrichtung ist die Möglichkeit gegeben, daß nach einer Umschaltung auf Summe die Ziffernscheiben auf eine niedrigere Zahl bewegt werden, so daß ein falsches Resultat
ίο gedruckt würde. Die Maschine ist demnach zwar für die Plusbewegung gesperrt, nicht aber gleichzeitig auch für die Minusbewegung. Zur gleichzeitigen Sperrung auch der Minusbewegung werden nach vorliegender Erfindung Scheiben mit radial gerichteten Kerben oder Einschnitten verwendet, in welche im Momente der Umschaltung auf Summe federnde Stifte eintreten, die unabhängig von dem Rechenwerk sind und damit die Ziffernscheiben und das ganze Rechenwerk sperren. Jede weitere Bewegung der Kurbel oder des Hebels ist dadurch ausgeschlossen.
Dadurch, daß die Sperrvorrichtung unabhängig von dem Rechenwerk, d. i. von dem verstellbaren Lineal, angeordnet ist, kann das Lineal unabhängig von der feststehenden Einstellvorrichtung verstellt werden.
Bekanntlich ist es für das praktische Rechnen von Dezimalzahlen nicht erforderlich, daß die ganze Summe gedruckt wird, sondern nur derjenige Teil, welcher praktisch in Frage kommt. Infolgedessen wird das Lineal vor dem Drucken so weit nach rechts gerückt, daß die überflüssigen Dezimalen außerhalb der stehengebliebenen Einstellmittel für den Summendruck sich befinden. Durch diese Einrichtung kann bei wechselnder Kommastellung auch stets Komma unter Komma zum Zwecke nachfolgender Addition gestellt werden, was für die Durchführbarkeit und Übersichtlichkeit der Addition von großer Wichtigkeit ist.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 die Vorrichtung unter Weglassung der nicht zum Verständnis gehörenden Teile der Maschine in seitlicher Ansicht, und zwar in ausgeschalteter Stellung.
Fig. 2 zeigt die seitliche Ansicht der Vorrichtung in gekuppelter Stellung.
Auf dem mit dem Lineal s verbundenen Kegelrade des Wendegetriebes χ sitzt eine Scheibe c auf, welche in Fig. 3 in Draufsicht dargestellt ist. Diese Scheibe hat entsprechend den Zahlen von 1 bis 9 Randeinkerbungen verschiedener Tiefe. In der Vorderwand der Maschine sind Stifte η gelagert, welche unter dem Einfluß von Spiralfedern m in die Randkerbenausschnitte der Scheiben 0 eingreifen. Das hintere Ende der federnden Stifte η ist drehbar an einem Hebel h befestigt, der an einem Arm k der Vorderwand der Maschine drehbar angeordnet ist. Das freie Ende des Hebels h steht durch eine Stange I in lösbarer Verbindung mit dem Ende des Hebels f f.
Dieser Hebel f f ist an dem vorderen Ende des einen Armes mit einem Zahnsegment e ausgestattet, welches entsprechend dem Niederdruck der Tasten t die zugehörige Zählscheibe einstellt. Die lösbare Verbindung zwischen
der Stange I und dem Ende des Armes des Hebels f f geschieht in der Weise, daß das gabelförmige Ende d des Hebels I über einen Zapfen i des Hebelarmes f greift. Die Hebelarme f sind durch Gelenkstangen c mit den Zahnsegmenthebeln b verbunden, die in bekannter Weise in die Verzahnung des Typensegments g eingreifen. Unterhalb der Stange / ist ein Daumenhebel r drehbar gelagert, dessen
ίο eines Ende sich gegen den unteren Rand der Stange I anlegt. Das andere Ende des Daumenhebels r steht durch die Stange q mit dem Ausrückhebel p in Verbindung. Der Ein- und Ausrückhebel p sitzt auf der durchgehenden Welle ζ drehbar auf. Um mittels nur eines Handhebels p sämtliche Schubstifte η gleichzeitig aus den Einkerbungen der Kerbscheiben 0 herausziehen zu können, sitzen auf der Drehwelle ζ für jeden zugehörigen Schubstift η
so Scheiben ν auf, welche mittels eines Ausschnittes Zapfen w der Stifte η umfassen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Vorrichtung sind durch Umlegen des Handhebels p sämtliche Stifte η aus den Einkerbungen der Scheibe 0 herausgezogen. Gleichzeitig hat das untere Ende des Handhebels p die Schubstange q nach rechts verschoben, wodurch der Daumenhebel r die Endgabel d der Stange I von dem Zapfen i des Winkelhebelarmes f abgehoben hat. Infolgedessen erfolgt beim Niederdrücken der Tasten t nur die Übertragung der den Tasten t entsprechenden Zahlen auf das Schreibwerk bzw. auf die Typensegmente g.
Wird dagegen entsprechend Fig. 2 der Hebel p in der Pfeilrichtung nach rechts gedreht, so werden die Schubstangen η durch ihre Federn m in die Einkerbungen der Scheibe 0 hineingedrückt. Gleichzeitig legt sich der Winkelhebel r um, und das Gabelende d der Stange I legt sich über den Zapfen i des Winkelhebelarmes f, so daß infolge der Kupplung der einzelnen Stifte η mit den Zahnsegmenten b jedes Zahnsegment einen der betreffenden Zahl entsprechenden Ausschlag macht und das zugehörige Typensegment mit der entsprechenden Type unter den Hammer des Schreibwerkes einstellt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Summendrackvorrichtung für Thomas-Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Ziffernscheibe eine Scheibe (0) mit radialen Einschnitten verbunden ist, deren Tiefe den verschiedenen Zahlenwerten entspricht und in welche federnde Stifte (n) einer feststehenden Sperrvorrichtung eintreten, die ein Verdrehen der Ziffernscheiben verhindern.
2. Summendruckvorrichtung für Thomas-Rechenmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,' daß die Sperrvorrichtung mit den federnden Stiften außerhalb des Summenzählwerkes angebracht ist, zum Zwecke, das Lineal unabhängig von der Summendruckvorrichtung so versetzen zu können, daß Komma unter Komma steht und überflüssige Dezimalzteilen ungedruckt bleiben.
3. Summendruckvorrichtung für Thomas-Rechenmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Ausschaltung das Ende der durch die Tasten (t) beeinflußten Winkelhebel (ff) mittels eines Zapfens (i) in einen unten offenen Ausschnitt (d) der Stangen (I) eingreift und daß die Stange (I) durch Drehung eines Handhebels (p) unter Vermittlung einer Zugstange (q) und eines Daumenhebels (r) die Stange (I) von dem Zapfen (i) des Winkelhebelarmes (f) abhebt.
4. Summendruckvorrichtung für Thomas-Rechenmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen Bewegung sämtlicher Stifte (n) mittels eines einzigen Handhebels (p) auf der Welle (z) des letzteren Scheiben (v) aufgesetzt sind, welche mittels eines Ausschnittes Zapfen (w) der Stifte (n) übergreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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