DE251068C - - Google Patents
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- DE251068C DE251068C DENDAT251068D DE251068DA DE251068C DE 251068 C DE251068 C DE 251068C DE NDAT251068 D DENDAT251068 D DE NDAT251068D DE 251068D A DE251068D A DE 251068DA DE 251068 C DE251068 C DE 251068C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D3/00—Axial-flow pumps
- F04D3/02—Axial-flow pumps of screw type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-J£ 251068-' KLASSE 59 β. GRUPPE
PAUL MORTGAT in PARIS.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung mit Drehtrommel, die in ihrem
Innern mit schraubengangförmigen Schaufeln versehen ist.
Die Vorrichtung kann verschiedenste Anwendung finden, beispielsweise zum Löschen
und Einrühren von Kalk, als Aufschlemm- und Trenntrommel in öfen, in Waschvorrichtungen,
umlaufenden Steinbrechern, als Wasserhebevorrichtung, als hydraulische Kraftmaschine
u. dgl.
Das Neue besteht darin, daß die Schaufeln an ihren Enden sichelförmig zugespitzt
und an den Trommelwänden befestigt sind, so daß in der Mitte der Trommel in ihrer
Achse sich ein freier Raum befindet. Hierdurch wird bei Verwendung der Vorrichtung
zur Förderung von Flüssigkeiten, in denen sich großstückige Materialien befinden, ein
leichteres Eindringen der Schaufeln in das Fördermittel mit geringem Widerstand sowie
infolge des Fortfalles der sonst vorhandenen durchgehenden Antriebswelle der Trommel
die Möglichkeit bewirkt, das Fördermittel in der Mitte der Trommel in ihrer Achse ein-
und auszuführen.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise
dargestellt.
Fig. ι und 2 sind Einzeldarstellungen zweier Arten von Schaufeln.
Fig. 3 bis 6 sind Längsschnitte durch · verschiedene Ausführungsformen der Trommeln
mit ihren Schaufeln.
Fig. 7 ist ein Längsschnitt durch eine Vorrichtung, die zum Löschen und Einrühren von
Kalk dient.
Fig. 8 und 9 sind Querschnitte nach Linie A-A und B-B- der Fig. 7.
Fig. ι zeigt eine Schaufel h mit sichelförmig
zugespitzten Enden, die in der Ebene der Längsachse der Trommel zusammentreffen, so
daß der äußere Umfang der Schaufel einen vollen Kreis bildet.
Die Schaufel nach Fig. 2 besitzt einen noch größeren Umfang, so daß ihre Spitzen sich
überschneiden.
Man kann auch Schaufeln von geringerem Umfang, wie in Fig. 7 und 9 dargestellt, benutzen.
In diesem Falle ist es erforderlich, eine größere Anzahl von Schaufeln zu verwenden,
um dasselbe Ergebnis zu erzielen. Die Zwischenwände sind schraubengangförmig
gekrümmt und an der Wand der Trommel a befestigt. Ihre Spitzen liegen in gleichen Abständen
in zwei senkrechten Schnittebenen der Trommel.
Fig. 3 veranschaulicht die Anwendung solcher Schaufehl bei einer Trommel a, die aus
zwei Abteilen α1, α2 von verschiedenem Durchmesser
besteht, die voneinander durch eine ringförmige Zwischenwand 1 getrennt sind.
Das höchste Niveau, welches das flüssige : Material in a2 erreichen kann, richtet sich nach
dem Radius der inneren Öffnung der Schaufein h. Ordnet man in ein und derselben
Trommel (Fig. 4) mehrere Sätze Schaufeln h, h1, h2 an, deren innere Öffnungen immer klei-
ner werden, so kann man während der Drehung der Trommel verschiedene Flüssigkeitshöhen in den Abteilen a1, «2, α3, β4 aufrechterhalten,
wie in der Zeichnung dargestellt. Die Anzahl der Abteile kann beliebig vergrößert
werden.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform der Hebevorrichtung, bei der sich an die mit den
Schaufeln h versehene, in den Behälter 2 eintauchende Trommel a1 das Rohr α2 anschließt,
das den Abfluß bildet.
Gemäß Fig. 6 kann letztere Vorrichtung auch als Kraftmaschine verwendet werden.
Das durch den Zufluß a2 einströmende Wasser fällt auf die schraubengangförmigen Schaufeln
h und führt hierbei eine Drehung der Trommel herbei.
In Fig. 7 bis g ist eine Anwendung der Vorrichtung zum Löschen und Einrühren von
9,o Kalk dargestellt. Sie besteht aus einer Drehtrommel
α, deren Vorderende eine Mündung/"
aufweist, die zur Einführung des Kalkes in Stücken bestimmt ist. An dem Hinterende
ist eine Mündung g von etwas größerem Durchmesser vorgesehen, die dem Austritt der Kalkmilch
dient. Durch die Mündungen hindurch laufen zwei Rohre f1 und g1, die das Wasser,
das zum Löschen bzw. Aufschlemmen des Kalkes erforderlich ist, einführen.
Die Trommel trägt in ihrem Innern an geeigneter Stelle einen Einsatz, der aus Schaufeln
h der beschriebenen Art besteht. Der Einsatz trennt die Trommel in zwei Abteilungen
a1 und a2. Die Abteilung a1 ist für
den Löschvorgang, die Abteilung a2 für den Schlemm Vorgang bestimmt. Dreht man die
Trommel in bestimmter Richtung, so wird mit vollkommener Regelmäßigkeit und Sicherheit
der hydrierte Kalk mit Stücken ungebrannten Kalkes, der sich in dem ersten Raum a1 befindet, in den zweiten Raum gefördert,
in welchem sich Wasser oder Kalkmilch befindet, und zwar in einer solchen Höhe, daß sie an den unteren Rand der Austrittsöffnung
heranreicht oder etwas über dieselbe hinausreicht.
Der Kalk kann in dieser Weise in den
zweiten Abteil der Trommel gelangen, aber das Wasser kann nicht in den ersten Raum
■ 50 gelangen, vorausgesetzt, daß sich die Trommel im richtigen Sinne dreht oder stillsteht.
Im Innern der Trommel sind zweckmäßig in beiden Abteilen in einer Schraubenlinie i
verstellbare Schaufeln / vorgesehen. An dem eigentlichen Schaufelteil j1 befindet sich ein
mit Schraubengewinde versehener Bolzen /2,
welcher mittels einer äußeren Schraubenmutter an der Trommelwand befestigt wird. Der
Bolzen p ist mit einem Stift versehen, dessen Richtung die Stellung der Schaufeln anzeigt.
Diese Schaufeln, die mehr oder weniger zu der Zylindererzeugenden geneigt sind, beschleunigen
oder verzögern die Vorwärtsbewegung " des Materials.
Im Innern der Trommel ist noch ein Wehr vorgesehen, das aus Teilen k besteht, die in
einer Ebene senkrecht zur Zylindererzeugenden angeordnet sind. In den Zwischenräumen
zwischen diesen Teilen befinden sich verstellbare Schaufeln k1, die ebenso wie die Schaufein
j außen Stifte tragen, aus denen ihre Stellung zu entnehmen ist.
Stellt man die Schaufeln k1 so ein, daß sie
in der Ebene der Teile k liegen, so entsteht ein Wehr; verstellt man sie dagegen gegen die
Zylindererzeugende in bestimmter Weise, so entstehen Durchgangsöffnungen. Man hat es
in dieser Weise in der Hand, das Vordringen der nicht aufgelösten Bestandteile nach Wunsch
zu regeln. Diese Wehre k, k1 können in größerer
oder geringerer Anzahl sowohl in dem Raum a1 wie in dem Raum a2 angeordnet
werden.
Claims (3)
1. Fördervorrichtung mit Drehtrommel und schraubengangförmigen Schaufeln, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaufeln an ihren Enden sichelförmig zugespitzt und an den Trommelwänden befestigt sind,
so daß in der Mitte der Trommel in ihrer Achse sich ein freier Raum befindet.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommel in mehrere Abteile (a1, a2, as. . .) geteilt ist unter Verwendung
mehrerer Sätze (h, h1, ä2 . . .) · von Schaufeln,
deren Mittelöffnung immer kleiner wird, so daß sich das Niveau einer Flüssigkeit
stufenweise erhöht.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Löschen von Kalk und
zur Herstellung von Kalkmilch, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaufeln
(h) in der Trommel (a) zwei Räume (a1, a2)
abgegrenzt werden, in deren einem der zu löschende Kalk mit geringer Menge Flüssigkeit
eingeführt, in deren anderem der gelöschte Kalk mit einer großen Menge Flüssigkeit verdünnt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE251068C true DE251068C (de) |
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ID=509538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT251068D Active DE251068C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE251068C (de) |
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