DE251092C - - Google Patents

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DE251092C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
    • A41H37/02Setting hooks or eyes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 251092 KLASSE 3 c. GRUPPE
am Handschuh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. April 1911 ab.
Zur Befestigung der aus Kappe und Öse zusammengesetzten Druckknopfoberteile am Handschuh sind Maschinen bekannt, bei welchen die Vorlochung des Stoffes und die Einführung der auf einem Unterstempel sitzenden Öse in das Stopfloch durch eine über dem Unterstempel auf und ab bewegte Nadel erfolgt. Hierbei wird der Stoff zwischen zwei Greifer gelegt und gehalten, die für sich verstellbar
ίο sind und bei gemeinsamer Abwärtsbewegung den Stoff über die Öse ziehen. Zum Aufpressen der Kappe dient ein besonderes Preßwerk, dem der mit der Öse versehene Stoff durch den die Maschine bedienenden Arbeiter zugeführt werden muß.
Es sind auch zum Befestigen von Kleiderknöpfen Maschinen bekannt geworden, bei welchen ein die Lochnadel umschließender Oberstempel mit dieser zusammen arbeitet; hierbei nimmt aber der Unterstempel den am Stoff zu befestigenden Knopf auf, während die Befestigungsöse vom Oberstempel über die Nadel herab durch den Stoff gestoßen und dabei auf dem entsprechend gestalteten Unter-
stempel hinter den Rand einer Öffnung des Knopfes umgelegt wird.
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber unterscheidet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine dadurch, daß der Oberstempel den von der Nadel durehlochten Stoff über die auf der Nadel sitzende, vom Unterstempel getragene und von dessen Mitteldorn zentrierte öse drückt, wonach Nadel und Oberstempel angehoben werden, so daß die Öse zum Aufsetzen der Kappe frei wird, die dann von dem nochmals für sich, d. h. ohne Nadel herabgehenden Oberstempel auf die Öse gedrückt und mit dieser fest verbunden wird.
Bei dieser Einrichtung und Arbeitsweise der Maschine ist die Verlegung des mit der Öse versehenen Stoffes unter ein besonderes Preßwerk nicht nötig, vielmehr wird dieses erspart und dem Arbeiter eine Handreichung erübrigt. Die Arbeit kann schneller und billiger als bisher ausgeführt werden und die Maschine wird erheblich einfacher.
Das Aufsetzen der Kappe auf die Öse kann noch durch einen mit einem an sich bekannten Greifer ausgerüsteten Bolzen bewirkt werden, der in einem von der Maschine zwischen einer Kappen - Zuführvorrichtung und dem Unterstempel entsprechend bewegten Arm federnd gelagert ist.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Grundriß, Fig. 3 eine Seitenansicht gegen den Schnitt nach A-B der Fig. 2. In den Figuren 4 bis 8 ist der Arbeitshergang mit den die Befestigung unmittelbar bewirkenden Teilen in vergrößertem Maßstabe veranschaulicht. ■
Die zur Durchlochung des Stoffes dienende Nadel α liegt in einer Längsbohrung des Preßstempels b, der in dem auf dem Maschinentische c stehenden Gestell d ' geführt wird.

Claims (1)

  1. Unter dem Stempel ist ein im Gestell verschiebbarer Tisch f angebracht, der mit einem nach vorn offenen Schlitz fx versehen ist, durch welchen die Nadel beim Durchstechen des Stoffes hindurchgeht und der den Rückgang des Tisches von der Nadel ab bis hinter den Preßstempel ermöglicht. Eine auf der Fläche des Tisches vorgesehene Erhöhung f% dient dem Stoffe als Anschlag. Die Bewegung der
    ίο Nadel a, unabhängig vom Preßstempel b, wird durch einen mit α durch eine Lenkstange g± verbundenen Winkelhebel g und einen auf der Triebwelle h sitzenden Daumen i bewirkt, während der Preßstempel b seine Bewegung durch zwei Hebel k, k erhält, die gemeinsam von einem auf der Triebwelle h befestigten oder nach der Ausführung der Zeichnung von zwei ■gleichgestalteten Daumen /, I in eine Teildrehung versetzt werden, indem diese Daumen auf die Hebelarme kv A1 wirken, die mit den Armen k auf einer Welle m befestigt sind, die zugleich die Drehachse des Winkelhebels g ist.
    Ein weiterer auf der Triebwelle h befestigter Daumen η (Fig. 2 und 3) vermittelt durch seine Einwirkung auf einen im Gestell d gelagerten Hebel nx den Hin- und Hergang des Tisches f. In dem auf dem Maschinentische c geeignet befestigten Unterstempel 0 (Fig. 1 und 3) ist achsial beweglich ein Dorn O1 angeordnet, der durch eine Feder O2 beständig nach abwärts gedrückt wird und der unter dem Einflüsse eines durch einen Daumen f (Fig. 3) bewegten Hebels j>x steht. Auf dem Unterstempel 0 wird in gleichen Zeitabschnitten eine Öse q durch einen Schieber r gebracht, der hinter die durch eine geeignete Vorrichtung ν zugeführte Öse greift und sie über eine Bahn ^1 bis zum Unterstempel 0 drückt. Die Lage der öse wird dann durch Anheben des Dornes Ox gesichert, indem der Kopf desselben in die Öse eintritt.
    Der von der Nadel vorgelochte Stoff wird vom Oberstempel auf der Nadel herabbewegt und über die öse gebracht. Hiernach kann das Aufsetzen der Kappe auf die Öse von Hand oder auch m aschin eil erfolgen. In letzterem Falle kann die nachstehend beschriebene, nicht zur Erfindung gehörige Einrichtung getroffen werden. In passendem Abstande von dem Gestelle d ist auf dem Maschinentische noch ein Gestell s (Fig. 1 und 2) befestigt, das einen Stempel t führt, der von einem Winkelhebel u auf und ab bewegt wird. Zu dieser Bewegung dient ein den kurzen Hebelarm U1 betätigender Daumen M2 der Welle k. Unter dem Stempel t befindet sich die Zuführungsvorrichtung w für die Kappe y; diese liegt am Ende ihrer Bahn gerade unter einem mit zwei federnden Fingern ι und 2 (Fig. 1) ausgestatteten Greifer 3, der von einem um die Achse 4 schwingbaren Arm 5 von einem Bolzen 6 getragen und von einer Feder 7 stetig in der Hochstellung gehalten wird. Bei der Herabbewegung des Stempels t umfassen die Finger 1, 2 die Kappe y und heben sie unter der Wirkung der Feder 7 aus der 6g Zuführungsvorrichtung w heraus, sobald der Stempel t aufwärts geht. Mit dem zu geeignetem Zeitpunkt nach dem Gestell d hin geschwungenen Arm 5 wird die Kappe über den Unterstempel 0 getragen.
    Die Bewegungen der Nadel a, des Preßstempels b und des Tisches f, sowie die Aufnahme und die Überführung der Kappe y werden zur Befestigung eines Druckknopfoberteiles von der Maschine aus innerhalb einer Umdrehung der Triebwelle h ausgeführt. Dementsprechend ist die Gestaltung der Daumen und die Übersetzung der Drehung des Daumens f und die Schwingung des Armes 5 eingerichtet und die Wirkungsweise 'der Maschine ist wie folgt:
    Stehen die Teile der Maschine in den Stellungen der Fig. 1 bis 3, so wird der Handschuh mit der Stelle, an welcher der Druckknopfoberteil befestigt werden soll, auf den Tisch f über den Schlitz fx gelegt. Die Nadel a geht abwärts und durchsticht den Stoff ζ (Stellung Fig. 4); der Tisch geht zurück (Fig. 5); es werden Stempel und Nadel gemeinsam abwärts bewegt, soweit, daß die Nadel an Stelle des Dornes O1 in die Öse tritt. Hierauf erfolgt ein Abwärtsgang des Stempels b, wobei der Stoff ζ über die Öse q gestreift wird; dann gehen Stempel und Nadel aufwärts, nachdem kurz vorher der Dorn O1 in die Öse eingetreten ist (Stellung Fig. 7). Nunmehr geht eine Schwingung des Armes 5 vor sich, dessen Greifer vorher eine Kappe y aufgenommen hat; diese gelangt über öse und Stoff (Stellung Fig. 8) und wird durch eine nochmalige kurze Herabführung des Stempels δ auf den Bolzen 6 über die öse gepreßt, so daß sich der Rand der letzteren in die nach innen erweiterte Höhlung der Kappe umlegt. Mit dem Rückgang des Stempels b wird durch die Feder 7 auch der Bolzen 6 gehoben, wobei die federnden Finger ι und 2 von der festen Kappe abgezogen werden. Die die Maschine bedienende Person hat also nur im geeigneten Zeitpunkte den Handschuh auf den Tisch aufzulegen, wonach in der be- no schriebenen Weise die Befestigung der Druckknopfoberteile selbsttätig vor sich geht.
    Pate ν τ-Anspruch:
    Maschine zur Befestigung der aus Kappe und Öse bestehenden Druckknopfoberteile am Handschuh, bei welcher die Vorlochung des auf einem Tisch aufgelegten Stoffes und die Einführung der auf einem Unterstempel sitzenden öse in das Stoffloch durch eine über dem Unterstempel auf und ab
    bewegte, mit dem Oberstempel gemeinsam arbeitende Nadel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberstempel (b) den von der Nadel (a) durchlochten Stoff (z) über die auf der Nadel sitzende, vom Unterstempel (o) getragene und von dessen Mitteldorn (O1) zentrierte öse (q) drückt, wonach Nadel und Oberstempel angehoben werden, die Kappe (y) auf die Öse ohne Lageänderung des Stoffes aufgesetzt und dann vom Oberstempel zur Verbindung mit der öse aufgepreßt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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