DE2513C - Filterpresse mit nur einer Filtrirkammer - Google Patents
Filterpresse mit nur einer FiltrirkammerInfo
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/11—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
- B01D29/13—Supported filter elements
- B01D29/23—Supported filter elements arranged for outward flow filtration
- B01D29/27—Filter bags
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D37/00—Processes of filtration
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
1878.
Klasse 58.
FRIEDRICH LUDWIG HAHN DANCHELL in FOREST, GATE ESSEX
(England).
Filterpresse mit nur einer Filtrirkammer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1878 ab.
Der Körper der Filterpresse besteht aus einem einzigen soliden Kasten und bildet im Innern
nur eine einzige Kammer. In diesem sind eine Anzahl Filtrirrahmen nebeneinander aufgestellt
mit Zwischenräumen je nach der zu filtrirenden Flüssigkeit, und so, dafs die Flüssigkeit dieselben
von allen Seiten umgiebt. Diese Rahmen bestehen vorzugsweise aus durchlöcherten Röhren
aus Metall, durch welche die Flüssigkeit in die Röhren und von da nach aufsen durch die
Ausflufsöffnung, die in dem erwähnten Filtrirkasten angebracht ist, fliefst. Jeder dieser
Rahmen ist von allen Seiten mit einem Filtrirtuch umgeben, welches gleichsam einen Beutel
bildet, der von dem Rahmen inwendig ausgespannt wird.
Die Flüssigkeit/ die in den Filtrirkasten eingelassen wird und die Rahmen mit ihren Filtrirbeuteln
von allen Seiten umgiebt, bewirkt zuerst, dafs die beiden inneren gegenüberliegenden
Seiten des Filtrirbeutels gegeneinander geprefst werden und somit inwendig eine enge Fuge
bilden; sie dringt alsdann durch die Poren des Filtrirtuches und darauf durch die Fuge zwischen
den beiden Seiten' des Filtrirtuches, bis es die Seiten der Rahmen erreicht, von wo es in die
Röhren und somit zur Ausflufsöffnung gelangt.
Die festen, in der Flüssigkeit vorhandenen Bestandtheile bleiben aufserhalb der Filtrirbeutel
zwischen den Rahmen zurück und müssen entfernt werden, wenn sie eine so feste und compacte
Masse bilden, dafs sie keine Flüssigkeit mehr durchlassen. Um diese Wegnahme zu bewerkstelligen,
wird eine der Seiten des Filtrirkastens zum Oeffnen eingerichtet, so dafs die ganze Masse sammt den Filtrirrahmen herausgezogen,
die zwischen letzteren befindliche Masse entfernt und die Filtrirrahmen wieder an ihren
Platz gebracht werden können.
Zum besseren Verständnifs des obigen dient beiliegende Zeichnung:
Fig. ι ist ein Längendurchschnitt, und
Fig. 2 ein Querdurchschnitt;
Fig. A der Körper des Filtrirkastens;
Fig. B der Filtrirrahmen;
Fig. C die Röhren, aus denen die Rahmen bestehen;
Fig. F das Filtrirtuch, das die Rahmen umgiebt;
Fig. O die kleinen Löcher in den Röhren;
Fig. h die Einlafsöffnimg für die Flüssigkeit;
Fig. D die Ausflufsöffnung.
Aus obigem wird klar, dafs die Filtration in den Filtrirbeuteln von aufsen nach innen stattfindet
und dafs dadurch die beiden Seiten des Filtrirbeutels gegeneinander geprefst werden und
eine dichte Fuge bilden, durch welche die Flüssigkeit gezwungen wird, sich Bahn zu machen.
Während daher in anderen Filtrirvorrichtungen die zu filtrirende Flüssigkeit nur direct durch
die Poren des Filtrirtuches zu dringen hat und die Absonderung der flüssigen von den festen
Bestandteilen lediglich von der Feinheit der Poren abhängt, bei meiner Maschine dahingegen
die zweifache Filtration stattfindet, einmal direct durch die Poren des Filtrirtuches, dann aber dur'ch
die dichte Fuge der beiden gegeneinander liegenden Filtrirtücher, und durch letztere besonders,
wird die Absonderung der äufserst feinsten fremden Bestandtheile bewirkt.
Claims (2)
1. Die Errichtung eines Kastens ohne besondere Abtheilungen, in welchen Filtrirrahmen mit
ausgespannten Filtrirbeuteln nebeneinander aufgestellt, sind und in denen die Filtration
von aufsen nach innen stattfindet.
2. Die Construction der Filtrirrahmen zur Abführung der filtrirten Flüssigkeit mit überspannten
Filtrirbeuteln, dergestalt, dafs die Seiten dieser Filtrirbeutel nicht gehindert
. sind, sich unmittelbar gegeneinander zu legen, wenn der Druck der zu filtrirenden Flüssig-.
keit gegen die Aufsenseiten prefst.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2513T | 1878-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2513C true DE2513C (de) |
Family
ID=34558493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE18782513D Expired - Lifetime DE2513C (de) | 1878-03-09 | 1878-03-09 | Filterpresse mit nur einer Filtrirkammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2513C (de) |
-
1878
- 1878-03-09 DE DE18782513D patent/DE2513C/de not_active Expired - Lifetime
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