DE2514112B2 - Elektrische Zielsteuerung für eine Stückgutförderanlage - Google Patents

Elektrische Zielsteuerung für eine Stückgutförderanlage

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DE2514112B2 DE19752514112 DE2514112A DE2514112B2 DE 2514112 B2 DE2514112 B2 DE 2514112B2 DE 19752514112 DE19752514112 DE 19752514112 DE 2514112 A DE2514112 A DE 2514112A DE 2514112 B2 DE2514112 B2 DE 2514112B2
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/50Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to destination signals stored in separate systems

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Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Zielsteuereinrichtung für eine Stückgutförderanlage, bei der die zu fördernden Stückgüter Zielkennzeichnungsgeber aufweisen, die die Zielkennzeichnungen als Wechselspannung darstellen, und zur Übertragung der Zielkennzeichnungen von den Stückgütern auf ein Steuersystem eine Schleifleitung vorgesehen ist.
Im Sinne der Erfindung wird air Stückgut nicht nur solches Fördergut angesehen, das selbst unmittelbar Stückgut ist, vielmehr sollen hier unter den Begriff »Stückgut« auch andere Fördergüter fallen, wenn sie in stückigen Förderhilfsmitteln gefördert werden, z. B. Flüssigkeiten in entsprechenden Behältern. Stückgut bezeichnet also ein Fördergut, das nicht unmittelbar selbst kontinuierlich gefördert wird, wie z. B. eine Flüssigkeit in einer Rohrleitung.
Grundsätzlich unterscheidet man in der modernen Fördertechnik zwischen der direkten Zielsteuerung und der indirekten Zielsteuerung. Bei der direkten Zielsteuerung weist das zu fördernde Stückgut selbst Zielkennzeichnungen auf. Erreicht das Stückgut eine der ihm eigenen Zielkennzeichnung entsprechende Abgabestelle, so wird es an dieser Abgabestelle aus der Förderstrecke ausgeschleust; z. B. wird eine Palette mit der Zielkennzeichnung Halle 3, Gang 4, Platz 25 in die Halle 3 zum Gang 4 gefördert und beim Erreichen des Platzes 25 ausgeschleust. Im Gegensatz zur direkten Zielsteuerung weisen bei der indirekten Zielsteuerung die zu fördernden Stückgüter selbst nicht die ihnen zugeordneten Zielkennzeichnungen auf. Vielmehr wird der Weg der zu fördernden Stückgüter durch einen mechanisch, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch arbeitenden »Mitlaufspeicher« verfolgt, wobei die Zielkennzeichnungen mit der Aufgabe der zu fördernden Stückgüter über eine Aufgabestelle in den Mitlaufspeicher eingegeben werden.
Im Stand der Technik ist es allgemein bekannt, zur Übertragung von unterschiedlichen Informationen über ein Übertragungsnetzwerk, das maximal zwei Übertragungsleitungen aufweist, zur Darstellung der unterschiedlichen Informationen Wechselspannungen zu verwenden. Einerseits werden dabei Wechselspannungen mit unterschiedlichem Betrag der Spannung verwendet. Das ist insoweit nicht frei von Nachteilen, weil die Impedanz des Übertragungsnetzwerkes und die Impedanz der am Ende des Übertragungsnetzwerkes
ίο vorgesehenen Informationsindikatoren (und andere Einflüsse) den Betrag der Spannung der an den Informationsindikatoren anstehenden Wechselspannungen und damit deren Informationsinhalt ungewollt beeinflussen. Andererseits werden Wechselspannungen mit unterschiedlichen Frequenzen verwendet (vgl. die DE-PS 3 40 955 und die DE-AS 12 58 339). Das ist insoweit nachteilig, als die Erzeugung von Wechselspannungen mit unterschiedlicher Frequenz jedenfalls dann relativ aufwendig ist, wenn eine Vielzahl in der Frequenz unterschiedlicher Wechselspannungen benötigt wird.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Zielsteuereinrichtung für eine Stückgutförderanlage anzugeben, bei der die Informationsinhalte der übertragenen Wechselspannungen, d. h. die Zielkennzeichnungen, durch das Übertragungsnetzwerk, also durch die Schleifleitung, und die am Ende des Übertragun»snetzwerkes vorgesehenen Informationsindikatoren, d. h. das Steuersystem, nicht verfälscht werden und die mit in der Starkstromtechnik gebräuchlichen Bauteilen realisiert werden kann.
Die erfindungsgemäße elektrische Zielsteuereinrichtung für eine Stückgutförderanlage, bei der die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst ist, ist dadurch gekennzeich-
.!5 net, daß die Zielkennzeichnungsgeber die Zielkennzeichnungen als Wechselspannungen mit gegenüber einem festen Bezugssystem unterschiedlichen Phasenlagen darstellen. Vorzugsweise wird als festes Bezugssystem das dreiphasige Versorgungsnetz verwendet und/oder werden die zur Darstellung der Zielkennzeichnungen dienenden Wechselspannungen mit unterschiedlichen Phasenlagen aus dem dreiphasigen Versorgungsnetz gewonnen, wobei Wechselspannungen mit gleichem Betrag der Spannung verwendet werden können. Dabei wird die Tatsache ausgenutzt, daß das dreiphasige Versorgungsnetz praktisch überall zur Verfügung steht, so daß dieses dreiphasige Versorgungsnetz einerseits als festes Bezugssystem verwendet werden kann, andererseits zur Gewinnung der Wechselspannungen mit unterschiedlichen Phasenlagen herangezogen werden kann.
Zur Erzeugung der die Zieikennzeichnungen darstellenden Wechselspannungen mit unterschiedlicher Phasenlage kann, wie bereits ausgeführt, das dreiphasige Versorgungsnetz herangezogen werden, wobei es sich empfiehlt, an das dreiphasige Versorgungsnetz einen einphasigen Transformator anzuschließen.
Theoretisch läßt sich das Raster der die Zielkennzeichnungen darstellenden Wechselspannungen mit gegenüber einem festen Bezugssystem unterschiedlichen Phasenlagen beliebig fein wählen, so daß eine große Anzahl von unterschiedlichen Zielkennzeichnungen dargestellt werden kann. In der Praxis setzen Unsymmetrien im dreiphasigen Versorgungsnetz der Anzahl der darstellbaren Zielkennzeichnungen Grenzen. Sinnvoll ist es vor allem, Wechselspannungen mit den Phasenlagen zu erzeugen, die sich aus dem dreiphasigen Versorgungsnetz einfach ableiten lassen.
Insoweit geht eine weitere Lehre der Erfindung dahin, zur Erzeugung von Wechselspannungen unterschiedlicher Phasenlage die Primärwicklung eines einphasigen Transformators abwechselnd an zwei Phasen (R-S, S-T, T-R, S-R, T-S oder R- T) oder an eine Phase und an den Mittelpunkt (R-Mp, S-Mp, T-Mp, Mp-R, Mp-S oder Mp-T) anzuschließen. Dazu empfiehlt es sich, zwischen dem dreiphasigen Versorgungsnetz und der Primärwicklung des einphasigen Transformators eine Stelleinrichtung vorzusehen, die die Primärwicklung des Transformators so mit dem Versorgungsnetz verbindet, daß die an der Sekundärwicklung des Transformators anstehende Wechselspannung eine vorgegebene Phasenlage hat.
Eingangs ist ausgeführt worden, daß die als Wechselspannungen dargestellten Zielkennzeichnungen über mindestens eine Schleifleitung auf das Steuersystem übertragen werden. Elektrotechnisch behachtet sind natürlich zwei Übertragungsleitungen, nämlich eine Hin- und eine Rückleitung, immer erforderlich. Man kann jedoch auf eine besonders zu verlegende zweite Schleifleitung als Rückleitung verzichten, wenn man am Anfang der Übertragung und am Ende der Übertragung, beispielsweise auf dem Stückgut und innerhalb des Steuersystems, aus dem dreiphasigen Versorgungsnetz jeweils den Mittelpunkt in die Übertragung einbezieht. Ist bei dem einen oder bei dem anderen dreiphasigen Versorgungsnetz ein Mittelpunkt nicht ausgeführt, so kann es zweckmäßig sein, den Mittelpunkt oder die Mittelpunkte künstlich, z. B. mit Hilfe von Transformatoren, zu erzeugen. Dies wird mzn von einem Vergleich der Kosten für eine zweite Schleifleitung einerseits, für den Transformator bzw. die Transformatoren andererseits abhängig machen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert.
Bei der erfindungsgemäßen elektrischen Zielsteuerung stellen die ZielkennzeichnungLgeber, mit denen die Stückgüter 1 versehen sind, die Zielkennzeichnungen als Wechselspannungen mit gegenüber einem festen Bezugssystem unterschiedlichen Phasenlagen dar. Dabei wird das praktisch überall vorhandene dreiphasige
ίο Versorgungsnetz 10 einerseits als festes Bezugssystem, andererseits zur Gewinnung der zur Darstellung der Zielkennzeichnungen dienenden Wechselspannungen mit unterschiedlichen Phasenlagen verwendet. Wie nun die Figur zeigt, werden die die Zielkennzeichnungen
is darstellenden Wechselspannungen mit unterschiedlicher Phasenlage mit Hilfe eines einphasigen, an das dreiphasige Versorgungsnetz 10 angeschlossenen Transformators 11 mit einer Primärwicklung 12 und einer Sekundärwicklung 13 gewonnen. Man erhält die in der Figur dargestellten Wechselspannungen unterschiedlicher Phasenlage dadurch, daß man die Primärwicklung 12 des Transformators 11 abwechselnd an zwei Phasen (R-S, S-T, T-R, S-R, T-Soder R-T) oder an eine Phase und an den Mittelpunkt (R-Mp, S-Mp, T-Mp, Mp-R, Mp-S oder Mp-T) anschließt. Um dies zu realisieren, kann, was in der Figur nicht dargestellt ist, zwischen dem dreiphasigen Versorgungsnetz 10 und der Primärwicklung 12 des Transformators 11 eine Stelleinrichtung vorgesehen sein, die die Primärwicklung 12 des
ju Transformators 11 so mit dem dreiphasigen Versorgungsnetz 10 verbindet, daß die an der Sekundärwicklung 13 des Transformators 11 anstehende Wechselspannung die gewünschte Phasenlage hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Elektrische Zielsteuereinrichtung Tür eine Stückgutförderanlage, bei der die zu fördernden Stückgüter Zielkennzeichnungsgeber aufweisen, die die Zielkennzeichnungen als Wechselspannung darstellen, und zur Übertragung der Zielkennzeichnungen von den Stückgütern auf ein Steuersystem eine Schleifleitung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielkennzeichnungsgeber die Zielkennzeichnungen als Wechselspannungen mit gegenüber einem festen Bezugssystem unterschiedlichen Phasenlagen darstellen.
2. Elektrische Zielsteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielkennzeichnungsgeber die Wechselspannungen gegenüber dem dreiphasigen Versorgungsnetz (10) als festes Bezugssystem darstellen.
3. Elektrische Zielsteuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielkennzeichnungsgeber die Wechselspannungen mit unterschiedlichen Phasenlagen aus dem dreiphasigen Versorgungsnetz (10) darstellen.
4. Elektrische Zielsteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielkennzeichnungsgeber die Wechselspannungen mit gleichem Betrag der Spannung darstellen.
DE19752514112 1975-03-29 1975-03-29 Elektrische Zielsteuerung für eine Stückgutförderanlage Expired DE2514112C3 (de)

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DE29922538U1 (de) * 1999-12-22 2001-05-03 AUTEFA Automation GmbH, 86316 Friedberg Verteileinrichtung für Güter

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DE2514112A1 (de) 1976-10-07
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GB1550118A (en) 1979-08-08
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