DE251576C - - Google Patents

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DE251576C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00—Regulating, controlling or safety means
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/002—Valves, brakes, control or safety devices for steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVr 251576-KLASSE 14#. GRUPPE
JACOB IVERSEN in BERLIN-STEGLITZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung von Förder-, Walzenzug- und ähnlichen durch Dampf, Druckluft o. dgl. angetriebenen Maschinen.
Maschinen dieser Art wurden bisher immer mit einem Drosselorgan versehen, welches die Antriebsspannung regelt. Dieses geschieht dadurch, daß die Durchströmungsöffnung desselben vom Führer oder einer geeigneten mechanischen Vorrichtung mehr oder weniger bzw. kürzere oder längere Zeit offen gehalten wird. Die erzielte Höhe der Antriebsspannung ist deshalb unter anderen von der Größe der Durchströmungsöffnung, der Zeit des Offenhaltens und der jeweiligen Geschwindigkeit der Maschine abhängig. Es ist längst bekannt, daß unter solchen Umständen eine große Geschicklichkeit seitens des Maschinisten erforderlich ist, um die Antriebsspannung auch nur annähernd dem jeweiligen Bedarf richtig anpassen zu können. Dieser Übelstand, der auch mit beträchtlichen Dampfverlusten verbunden ist, weil der überflüssige Dampf durch die Steuerung sofort wieder ausgelassen werden muß, wird durch vorliegende Erfindung dadurch ganz beseitigt, daß in die Zuströmungsleitung an Stelle eines gewöhnlichen Drosselorgans ein Druckverminderventil oder eine ähnliche Vorrichtung angebracht wird.
Bei solchen Ventilen ist der verminderte Druck nur abhängig von einer meistens durch Federkraft veränderlichen Belastung. Durch eine geeignete Vorrichtung, z. B. einen Hebel, ein Handrad o. dgl., kann diese Belastung vom Maschinisten ohne Schwierigkeit geändert werden und dadurch der durch das Ventil erhaltene verminderte Druck (die Antriebsspannung), beliebig eingestellt werden.
Ein Ausführungsbeispiel, das die beschriebene Vorrichtung näher erläutert, ist in Fig. 1 dargestellt. Als Drosselorgan der Dampfzuleitung α ist ein sogenanntes Servoventil b vorgesehen. Dasselbe besteht aus einem Gehäuse c mit ■ einem sehr weiten Hals d, in welchem der Entlastungskolben e des Ventilkegeis f dampf dicht beweglich ist. Durch die Bohrungen g und den Ringraum h mit dem konischen Drosselkörper i wird der Entlastungskammer k Frischdampf zugeführt. Die Abströmung erfolgt durch den Deckelraum I, das Hilfsventil m und das Rohr η nach der Verbrauchsleitung 0. Das Absperrorgan p des in Fig. 2 in größerem Maßstabe dargestellten Ventils m ist von unten dem Druck der Entlastungskammer ausgesetzt, welchem von oben die Spannung der Feder r entgegenwirkt. Diese Spannung kann vom Führer durch den Drosselhebel F und das angeschlossene Gestänge beliebig geregelt werden.
Die Wirkungsweise des Servoventils beruht bekanntlich darauf, daß die der Entlastungskammer durch den Ringraum h zuströmende Dampfmenge gleich der durch das Hilfsventil m entweichenden sein muß. Da die Größe des Ringraumes h nur von der Hubhöhe des Ventilkegels f abhängig ist, so kann diese Höhe und somit auch die der Maschine zuströmende Dampf menge dadurch geändert wer-
den, daß die durch das Hilfsventil ausströmende Menge geregelt wird. Diese Menge ist von dem Druckunterschied vor und hinter dem Hilfsventil und ferner von der Federspannung abhängig. Bleibt die letztere unveränderlich, so strömt um so weniger Dampf durch das Hilfsventil, je größer die Spannung über dem Ventil, also in der Verbrauchsleitung, ist. Das Haupt ventil muß folglich sinken
ίο und dann ganz schließen, sobald der Druck über dem Ventil zuzüglich der Federbelastung gleich dem Druck unter dem Ventil ist. Der erreichte Druck in der Verbrauchsleitung, also die Betriebsspannung, ist somit von der Federspannung abhängig und kann durch Änderung dieser Spannung bzw. Verstellen des Drosselhebels auf jeden beliebigen Wert eingestellt werden.
In Fig. 3 wird eine andere Form der Ausführung des Hilfsventils gezeigt, welche den Vorteil hat, daß die Höhe der Betriebsspannung nur von der Federspannung, aber nicht
von den Schwankungen des Kesseldruckes abhängig ist. Bei der als Beispiel gewählten Ausführungsform wird ein . Ventil mit indi- 25 rekter Verstellung des Hauptkegels verwendet. Es ist selbstverständlich, daß für das neue Verfahren jedes Druckverminderungsventil gebraucht werden kann, bei welchem eine Druckverminderung durch Änderung einer 30 Federspannung erreichbar ist. Als Betriebsmittel kann außer Dampf jede andere gasförmige oder tropfbare Flüssigkeit benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Regelung von Förder-, Walzenzug-, Lokomotiv- und ähnlichen durch Dampf, Druckluft o. dgl. angetriebenen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Antriebsspannung durch Veränderung des Federdruckes eines Druckverminderungsorganes (m) mittels eines Handhebels (F) o. dgl. geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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