DE2519210A1 - Verfahren und einrichtung zum rohrverlegen in einem mittels eines verbauschildes vorgetriebenen offenen graben - Google Patents

Verfahren und einrichtung zum rohrverlegen in einem mittels eines verbauschildes vorgetriebenen offenen graben

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DE2519210A1 DE19752519210 DE2519210A DE2519210A1 DE 2519210 A1 DE2519210 A1 DE 2519210A1 DE 19752519210 DE19752519210 DE 19752519210 DE 2519210 A DE2519210 A DE 2519210A DE 2519210 A1 DE2519210 A1 DE 2519210A1
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Heinz Huesemann
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    • F16L1/028Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground in the ground
    • F16L1/036Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground in the ground the pipes being composed of sections of short length
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Patentanmeldung
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4628 Altlünen
Verfahren und Einrichtung zum Rohrverlegen in einem mittels eines Verbauschildes vorgetriebenen offenen Graben
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Rohrverlegen in einem mittels eines Verbauschildes vorgetriebenen offenen Graben, wobei die Rohrschüsse nacheinander hinter dem Verbauschild in den ausgehobenen Graben abgesenkt und an den bereits verlegten Rohrstrang angebaut werden.
Bei der Verlegung von Rohren im Erdreich ist es bekannt, mit Hilfe eines Verbauschildes einen offenen Graben vorzutreiben und dabei die Rohrschüsse unmittelbar hinter dem
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Verbauschild einzeln in den Graben abzusenken. Die Verbauschilde weisen hierbei einen etwa U-förmig ausgebildeten, oben offenen Verbau- oder Stützrahmen auf, an dem sich die Messerbohlen abstützen. Die Messerbohlen werden einzeln oder gruppenweise mittels eines Hubrahmens vorgepreßt, der über Preßzylinder mit dem Verbaurahmen hubbeweglich verbunden ist. Zum Vorpressen der Messerbohlen werden diese mit dem Hubrahmen verriegelt, so daß sie beim Preßhub von dem Hubrahmen mitgenommen werden. Sobald hinter dem Verbauschild ausreichend Raum für das Einbringen eines Rohrschusses vorhanden ist, wird der Rohrschuß von oben in den Graben abgesenkt. Der auf der Grabensohle liegende Rohr schoß muß dann an das Ende des bereits verlegten Bohr stranges dicht angesetzt werden. Insbesondere bei dicken Rohren aus Beton weisen die Rohrsehüsse im allgemeinen an ihrem einen Ende eine Einsteckmuffe auf, in die der anzubauende Rohrschuß mit seinem muffenfreien Ende eingeführt werden muß. Bei dem außerordentlich großen Gewicht der Rohre bereitet das Ansetzen und das genaue Ausrichten der Rohrschüsse an den verlegten Rohrstrang in der Praxis beträchtliche Schwierigkeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten zu beheben und ein Verfahren sowie eine zweckdienliche Einrichtung zum Verlegen eines Rohres in einem offenen Graben zu schaffen, mit welchem bzw. welcher sich eine wesentliche Vereinfachung der Arbeitsvorgänge beim Anbauen
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der Rohrschüsse an den verlegten Rohrstrang erreichen läßt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der zuletzt hinter dem Verbauschild in den Graben abgesenkte Rohrschuß mittels des während der Vortriebsarbeit die Messerbohlen vorpressenden Hubrahmens des Verbauschildes gegen den bereits verlegten Rohrstrang angepreßt wird.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird also für das Anbauen und Ausrichten der hinter dem Schild in die Baugrube abgesenkten Rohrschüsse der ohnehin vorhandene und für das Vorpressen der Messerbohlen bestimmte Hubrahmen nebst dem ihm zugeordneten Preßzylindermechanismus herangezogen. Die Rohrschüsse werden jeweils nach dem Vortrieb des Grabens um einen entsprechenden Abschnitt einzeln unmittelbar hinter dem Verbauschild in den Graben so abgesenkt, daß sie mit Hilfe des zurückfahrenden Hubrahmens gegen das Ende des verlegten Rohrstranges geschoben und dabei gegenüber dem Rohrstrang in der richtigen Anschlußposition ausgerichtet werden. Es versteht sich, daß bei diesem Vorgang die Verriegelung der Messerbohlen mit dem Hubrahmen aufgehoben ist.
Zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens findet erfindungsgemäß eine Einrichtung Anwendung, bei der der Hubrahmen des Verbauschildes mit einer Stößelvorrichtung od.dgl. zum Ansetzen der in den Graben abgesenkten Rohrschüsse ge-
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gen den bereits verlegten Rohrstrang versehen ist. Vorzugsweise weist die Stoßelvorrichtung mehrere, zweckmäßig zwei, an dem Hubrahmen angeschlossene, gegen das freie Stirnende des anzubauenden RohrSchusses ansetzbare Druckstößel od.dgl. auf. Um das Verschieben der schweren Rohrschüsse auf der Grabensohle zu erleichtern, wird die Stößelvorrichtung vorteilhafterweise so ausgebildet, daß sie oberhalb der Grabensohle, aber unterhalb der Längsachse des Rohrschusses an diesem angreift.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung sind die Druckstößel schwenkbar an dem Hubrahmen angeordnet, derart, daß sie aus ihrer Arbeitsstellung, in der sie an dem anzubauenden Rohrschuß angreifen, in eine Ruhestellung schwenkbar sind, in welcher sie das Absenken des neuen Rohrschusses in den Graben nicht behindern und auch beim Absenken des schweren Rohrschusses nicht beschädigt werden können. Vorzugsweise sind die Druckstößel zur Seite hin, d.h. gegen die Grabenseitenwände ausschwenkbar. Es empfiehlt sich, die Anordnung so zu treffen, daß die schwenkbaren Druckstößel in ihrer Arbeitsstellung gegen Verschwenkung verriegelt werden können. Die Druckstößel werden zweckmäßig jeweils an einem Winkelrahmen od.dgl. angebracht, der mit seinem einen Schenkel an dem aufrechtstehenden Rahmenträger des Hubrahmens um eine etwa vertikale Achse schwenkbar gelagert ist und dessen anderer Schenkel mittels eines Riegelbolzens oder eines sonstigen Riegelorgans an dem horizontalen Träger des Hubrahmens gegen Verschwenkung verriegelbar ist.
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Um zu verhindern, daß beim Ansetzen eines schweren Rohrschusses die Stößelvorrichtung oder sogar der Hubrahmen unter den hohen Belastungen beschädigt wird, empfiehlt es sich, die Druckstößel mit Sollbruchstellen zu versehen. Ferner werden die Druckstößel zweckmäßig längenveränderlich eingestellt, um sie unabhängig von der Jeweiligen Lage, in welcher sich der anzubauende Rohrschuß befindet, an diesen Rohrschuß ansetzen zu können. Zu diesem Zweck werden die Druckstößel vorzugsweise aus Teleskoprohren hergestellt, die mittels Bolzen, wie insbesondere Scherbolzen, gegeneinander verriegelt werden können.
Um Beschädigungen der anzubauenden Rohrschüsse zu vermeiden, werden die Druckstößel vorteilhafterweise mit gegen die Stirnflächen der Rohrschüsse großflächig ansetzbaren Druckplatten od.dgl. versehen, die zweckmäßig einen Belag aus elastisch-nachgiebigem Material, wie z.B. Gummi, aufweisen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 jeweils in einem Längsschnitt durch den Vortriebsbereich eines offenen Grabens einen Verbauschild, der mit einer Stößelvorrichtung gemäß der Erfindung ausgerüstet ist;
Fig. 3 in größerem Maßstab und in einer iEeil-Seiten-
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ansicht einen einzelnen Druckstößel, der an dem anzubauenden Rohrschuß angreift;
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die in Arbeitsstellung befindliche Druckstößelvorrichtung.
Gemäß den Fig. 1 und 2 wird im Erdboden 10 mit Hilfe eines Verbauschildes 11 ein offener Graben 12 hergestellt, in welchem ein aus einzelnen Rohrschüssen zusammengebautes Rohr 13 verlegt wird. Der für die Rohrverlegung im offenen Graben verwendete Verbauschild 11 besteht in bekannter Weise aus einem im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten, im vorderen Bereich oben offenen Stützrahmen 14, an welchem sich die in Vortriebsrichtung V vorpreßbaren Messerbohlen 15 abstützen. Die Messerbohlen 15 sichern die Sohle und die Seitenwände des Grabens. Sie sind einzeln oder gruppenweise in Vortriebsrichtung V vorpreßbar. Dies erfolgt mittels eines Hubrahmens 16, der über doppeltwirkende hydraulische Preßzylinder 17 rückwärtig mit dem Stützoder Verbaurahmen 14 verbunden ist. Die !Preßzylinder 17 stützen sich an dem Verbaurahmen 14 ab, während ihre Kolbenstangen 18 an dem Hubrahmen 16 angreifen. Die vorzupressenden Messerbohlen 15 werden z.B. mittels Riegelbolzen mit dem Hubrahmen 16 verriegelt, worauf die Preßzylinder 17 in Einschubrichtung beaufschlagt werden, so daß der Hubrahmen in Vortriebsrichtung V vorgezogen wird und dabei die mit ihm verriegelten Messerbohlen vorpreßt.
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Sobald sämtliche Hesserbohlen vorgepreßt sind, wird der Verbaurahmen 14 nachgeholt. Hierbei dient dex mit den Messer— bohlen verriegelte Hubrahmen 16 als Widerlager für die ausschiebenden Preßzylinder 17.
Der U-förmig ausgebildete, im vorderen Bereich oben offene Verbaurahmen 14 ermöglicht einen ungehinderten Aushub des Bodens an der Ortsbrust 19» was z.B. mittels des in Fig. 2 strichpunktiert angedeuteten Tieflöffelbaggers 20 erfolgen kann.
Sobald im Zuge der Vortriebsarbeit hinter dem Verbauschild im Bereich des Hachlaufrahmens ausreichend Platz vorhanden ist, wird der an den bereits verlegten Rohrstrang 13 anzubauende Rohrschuß 13' auf die Grabensohle abgesenkt, wie dies aus ]?ig. 2 erkennbar ist. Anschließend muß der Rohrschuß 13' an das Ende des verlegten Rohrstranges angebaut werden. Dies erfolgt mit Hilfe des Hubrahmens 16 des Verbauschildes, der zu diesem Zweck mit einer Stößelvorrichtung od.dgl. versehen ist.
Wie vor allem die JEFig. 3 bis 5 zeigen, umfaßt die Stößelvorrichtung zwei Druckstößel 21, die oberhalb der Grabensohle, jedoch unterhalb der Mittelachse des Rohrschusses 13' an diesem ansetzbar sind. Jeder Druckstößel 21 besteht aus Teleskoprohren 22 und 23, die über einen Scherbolzen 24 starr verbunden sind. An dem Teleskoprohr 23 befindet sich der Stößelkopf mit einer breitflächigen Druckplatte 25, mit welcher sich der Druckstößel gegen die freie Stirnfläche
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des anzubauenden RohrSchusses 13' abstützt. Die Druckplatte 25 kann aus einem weich-nachgiebigen Material bestehen oder mit einem solchen Material belegt sein, um übermäßig hohe Flächenpressungen an dem aus Beton bestehenden Rohrschuß 13' zu vermeiden. Die Druckstößel 21 sind an den aufragenden Trägern 26 des im Querschnitt etwa rechteckigen Hubrahmens 16 angelenkt. Zu diesem Zweck sind sie jeweils an einem Winkelrahmen 27 befestigt, dessen horizontaler Schenkel 28 über ein Gelenk 29 mit etwa vertikaler Gelenkachse an dem Hubrahmenträger 26 angeschlossen ist. Die vertikalen Schenkel 30 der Winkelrahmen sind mittels Riegerbolzen 31 an dem unteren, etwa horizontalen Träger 32 des Hubrahmens anschließbar. Es ist erkennbar, daß beim Lösen der Riegelbolzen 31 die beiden Druckstößel 21 um die Gelenkbolzen 29 gegenüber dem Rohrschuß 13' zur Grabenwandung hin in Pfeilrichtung S ausgeschwenkt werden können. In dieser Ausschwenkposition kann der anzubauende Rohrschuß 13' in den Graben abgesenkt werden, ohne daß dies durch die Druckstößel behindert wird. Sobald sich der anzubauende Rohrschuß 13' gemäß Fig. 2 in dem Graben befindet, werden die Druckstößel 21 um die Gelenke 29 in ihre dargestellte Arbeitsposition zurückgeschwenkt. Anschließend werden die Preßzylinder 17 in Ausschubrichtung beaufschlagt, so daß der Hubrahmen 16 entgegen der Vortriebsrichtung Y zurückfährt und dabei die Stößel 21 gegen die Stirnfläche des Rohrschusses 13' drückt, so daß letzterer mitgenommen und von den Druckstößeln gegen das freie
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Ende des bereits % öx-legten Bohrstranges 13 geschoben und gepreßt wird. Bei diesem Vorgang gelangen die Muffenenden der anzuschließenden Rohrschüsse in Eingriff.
Sobald der zuletzt eingebrachte Eohrschuß 13' an den verlegten Rohrstrang 15 angebaut ist, werden die Riegelbolzen 31 gelöst und die Druckstößel 21 in ihre Ruhestellung seitlich ausgeschwenkt. Anschließend wird der Graben in Vortrieb sr ichtung V weiter vorgetrieben, bis ein erneuter Rohrschuß eingebracht werden kann. In einigem Abstand hinter dem Nachlaufrahmen kann der Graben mit dem dort bereits verlegten Rohrstrang 13 wieder verfüllt werden, wie dies in den Fig. 1 und 2 bei 33 dargestellt ist.
Da die Druckstößel 21 beiderseits der Rohrachse und unterhalb derselben an dem Rohrschuß 13' angreifen, wird das Verschieben des anzubauenden Rohrschusses 13' und das Einführen der Rohrenden erleichtert. Die Einschaltung der Scherbolzen 24 in die Druckstößel verhindert eine Beschädigung sowohl der Stößel als auch des Vorschubrahmens. In !ig. 1 sind die Druckstößel 21 aus Gründen der Übersichtlichkeit fortgelassen.
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Claims (11)

  1. 2 b Ί 9 2 1 0
    Ansprüche
    ί 1Λ Verfahren zum Rohrverlegen in einem mittels eines Verbauschildes vorgetriebenen offenen Graben, wobei die RohrSchüsse nacheinander hinter dem Verbauschild in den ausgehobenen Graben abgesenkt und an den bereits verlegten Bohrstrang angebaut werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der zuletzt hinter dem Verbauschild (11) in den Graben (12) abgesenkte Rohrschuß (13*) mittels des während der Vortriebsarbeit die Messerbohlen (15) vorpressenden Hubrahmens (16) des Verbauschildes gegen den bereits verlegten Rohrstrang (13) angepreßt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Verbauschild, dessen Messerbohlen an einem Verbaurahmen verschiebbar abgestützt und mittels eines hinter dem Verbaurahmen angeordneten, mit diesem über Preßzylinder verbundenen Hubrahmens einzeln oder gruppenweise vorpreßbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubrahmen (16) des Verbauschildes (11) mit einer Stößel vorrichtung (21) zum Ansetzen der in den Graben abgesenkten Rohrschüsse (131) gegen den bereits verlegten Rohrstrang (13) versehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßelvorrichtung mehrere, vorzugsweise zwei, an dem Hubrahmen (16) angeschlossene, gegen das freie Stirnende
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    des anzubauenden RohrSchusses (131) ansetzbare Druckstößel (21) od.dgl. aufweist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstößel (21) oberhalb der Grabensohle und unterhalb der Achse des Rohrschusses (13*) an diesem ansetzbar sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstößel (21) schwenkbar an dem Hubrahmen (16) angeordnet sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich ausschwenkbaren Druckstößel (21) in ihrer Arbeitsstellung gegen Verschwenkung verriegelbar sind.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 his 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstößel (21) mit Sollbruchstellen versehen sind.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 "bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstößel (21) längenveränderlich sind.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8» dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstößel (21) aus Teleskoprohren bestehen, die mittels Bolzen, insbesondere Scherbolzen (24), gegeneinander verriegelt sind.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9» dadurch
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    gekennzeichnet, daß die Druckstößel (21) mit gegen die Stirnfläche des anzubauenden fiohrschusses (13') ansetzbaren Druckplatten (25) versehen sind, die einen Belag aus einem elastisch-nachgiebigen Material aufweisen.
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstößel (21) jeweils an einem Winkelrahmen angebracht sind, der mit seinem einen Schenkel (28) an dem aufrechtstehenden Rahmenträger (26) des Hubrahmens (16) um eine etwa vertikale Achse schwenkbar gelagert ist und dessen anderer Schenkel (30) mittels eines Eiegelbolzens (31) an dem horizontalen Träger des Hubrahmens verriegelbar ist.
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