DE2519902A1 - Kraftfahrzeug-scheibenwaschanlage - Google Patents

Kraftfahrzeug-scheibenwaschanlage

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DE2519902A1
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DE
Germany
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jet
resistor
temperature
freezing
motor vehicle
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19752519902
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Neuffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
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Publication of DE2519902A1 publication Critical patent/DE2519902A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/24Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means incorporating means for heating the liquid or other fluent material, e.g. electrically
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/46Cleaning windscreens, windows or optical devices using liquid; Windscreen washers
    • B60S1/48Liquid supply therefor
    • B60S1/52Arrangement of nozzles; Liquid spreading means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Kraftfahrzeug-Scheibenwaschanlage Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeug-Scheibenwaschanlage mit elektrisch beheizten Spritzdüsen. Spritzdüsen von Scheibenwaschanlagen zu beheizen, um deren Einfrieren zu verhindern, ist seit langem bekannt, so z.B. mit vom Motor erwärmterLuft, mit Kühlwasser oder mit elektrischen Widerständen.
  • Aus der DT-OS 2 245 910 ist bekannt, als Heizeinrichtung mindestens einen in der elektrischen Anlage des Kraftfahrzeuges befindlichen Widerstand, der während des Fahrzeugbetriebes eine Leistung von mindestens einigen Watt in Wärme umsetzt, an oder in der Spritzdüse vorzusehen, und zwar einen im Regler für die Lichtmaschine vorhandenen Widerstand oder den Vorwiderstand der Zündanlage. Eine solche Einrichtung hat den Vorteil, ohnehin verlorengehende Energie zum Heizen der Spritzdüsen auszunutzen.
  • Der große Nachteil einer solchen Anlage ist, daß durch Verlängerung der Leitungen von der Lichtmaschine oder Zündanlage zusätzliche, nicht geringe Störungen in einem im Kraftfahrzeug befindlichen Rundfunkempfänger erzeugt werden. Besteht die Spritzdüse aus Metall und ist sie beispielsweise durch Dichtringe, isoliert an der Motorhaube befestigt, wirkt sie wie eine Sendeantenne. Durch Verlängerung der Leitungen und zusätzliche Steckverbindungen wird außerdem die Betriebssicherheit der Zündanlage oder Lichtmaschine stark vermindert. Ein weiterer Nachteil dieser und anderer oben genannter Einrichtungen ist der, daß die Spritzdüsen bei abgestellten Fahrzeugen trotzdem zufrieren und erhebliche Zeit nach Inbetriebnahme vergeht, bis sie wieder aufgetaut und betriebsbereit sind.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zum Beheizen der Spritzdüsen zu schaffen, welche die genannten Nachteile vermeidet und auch keine höheren Kosten als bekannte Einrichtungen erfordert.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß als Heizeinrichtung eine mit der Fahrzeugbatterie fest verbundene, im Gehäuse zumindest einer Spritzdüse untergebrachte Halbleiterschaltung vorgesehen ist, mit einem Spannungsteiler, dessen Abgriff mit dem Steueranschluß eines Transistors verbunden ist und dessen einer Teilwiderstand ein temperaturabhängiger Widerstand ist, und mit einem Strombegrenzungswiderstand im Arbeitskreis der Halbleiterschaltung.
  • Gegenüber dem Stand der Technik weist die erfindungsgemäße Vorrichtung erhebliche Vorzüge auf. Durch geringe Zahl von Bauelementen ist sie preiswert und so klein herzustellen, daß sie in einer einzigen Spritzdüse untergebracht werden kann. Durch Gleichstrombetrieb verursacht die erfindungsgemäße Vorrichtung keine Rundfunkstörungen und beeinträchtigt nicht die Betriebssicherheit wichtiger Aggregate. Durch geringen Ruhestromverbrauch von einigen Milliampere ist ein Schalter und damit ein Betätigen der Vorrichtung durch den Fahrer nicht nötig, ein Einfrieren der Spritzdüsen bei abgestelltem Fahrzeug kann nicht erfolgen.
  • Weist das Fahrzeug zwei Spritzdüsen auf, so ist zur Beheizung beider Düsen vorgesehen, daß der Strombegrenzungswiderstand im Gehäuse der zweiten Spritzdüse montiert ist. Die erste Spritzdüse wird dann allein durch die Verlustwärme des Transistors geheizt. Weiter ist vorgesehen, daß dem Strombegrenzungswiderstand eine Kontrollampe parallelgeschaltet ist. Wenn als temperaturabhängiger Widerstand ein Widerstand mit einer -bei einer bestimmten Temperatur sich sprunghaft ändernden Charakteristik vorgesehen ist, dann erfüllt die Kontrollampe die Funktion einer Eiswarnlampe, da sie dann nicht mit sinkender Temperatur allmählich, sondern bei einer bestimmten Temperatur, nahe beim Gefrierpunkt des Wassers, plötzlich aufleuchtet und den Fahrer zu einer vorsichtigen Fahrweise auffordert.
  • In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die elektrische Schaltung und Fig. 2 den Einbau in eine Spritzdüse.
  • Die Schaltung nach Fig. 1 besteht aus einem Transistor Tr, dessen Basis-Spannungsteiler aus einem Widerstand R1 und einem temperaturabhängigen Widerstand R2 mit negativer Charakteristik besteht, dessen Widerstandswert sich mit sinkender Temperatur vergrößert. Im Arbeitskreis des Transistors Tr liegt ein Strombegrenzungswiderstand R3. Der Widerstand R1 liegt zwischen Kollektor C und Basis B des Transistors Tr, der Widerstand R2 zwischen Basis B und Minuspol - der Fahrzeugbatterie. Der Widerstand R3 schließlich liegt zwischen dem Emitter E und dem Minuspol -. Der Kollektor C des Transistors Tr ist mit dem Pluspol + der Fahrzeugbatterie verbunden. Der Wert von R1 bestimmt die Einschalttemperatur. Durch Vergrößerung des Wertes von R2 mit sinkender Temperatur verändert sich das Teilverhältnis zwischen R1 und R2 so, daß die Schwellenspannung an der Basis B des Transistors Tr berschritten wird und dieser leitet. Die Größe von R3 ist so gewählt, daß er selbst und der Transistor Tr eine genügend große Verlustlettung erreichen. Die entstehende Wärme überträgt sich auf die Spritzdüse D. In Fig. 1 ist angedeutet, daß bei zwei Spritzdüsen der Strombegrenzungswiderstand R3 im Gehäuse der einen Düse und die übrige Schaltung in dem der anderen Düse untergebracht sind.
  • Die entstehende Wärme überträgt sich auf die Spritzdüse bzw.
  • -ddsen und auf den Widerstand R2. Dieser verkleinert seinen Wert durch Erwärmung und regelt dadurch den Transistor Tr soweit zu, daß er nur noch soviel Wärme liefert, um die Wärmeabstrahlung der Spritzdüse auszugleichen und deren Temperatur konstant oberhalb des Gefrierpunktes zu halten.
  • Es kann auch eine dem Strombegrenzungswiderstand R3 parallelgeschaltete Kontrollampe L vorgesehen sein, die aufleuchtet, wenn der Transistor Tr leitet. Wird für R2 ein temperaturabhängiger Widerstand vorgesehen, der beim Absinken der Temperatur auf einen bestimmten Wert, z.B. +10C, seinen Widerstandswert sprunghaft ändert und damit den Transistor als Schalter betreibt, so wird die Kontrollampe L, wenn die Temperatur auf diesen bestimmten Wert absinkt, plötzlich aufleuchten und dem Fahrer die Gefahr von Glatteis signalisieren.
  • Fig. 2 zeigt schematisch den mechanischen Aufbau. In einer bekannten SpritzdUae ist eine zusätzliche Bohrung 1 angebracht, in welcher alle miteinander verschalteten Bauelemente R1, R2,( R3 und Tr Platz finden. Zur besseren mechanischen Festigkeit und zur besseren Wärmeleitung kann die Schaltung, welche mit Anschlußsteckern +, - versehen ist, in der Bohrung durch Kunstharzverguß gesichert werden.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, auch andere bekannte Schaltungen zu verwenden, beispielsweise zur Verringerung des Ruhestromes und zur Steigerung der Empfindlichkeit eine Verstärkestufe zwischen Basisspannungsteiler R1, R2 und Transistor Tr vorzusehen. Auch die Verwendung eines temperaturabhängigen Widerstandes mit positiver Charakteristik ist möglich. Ebenso ist es denkbar, durch Integration der Schaltung Platz und Kosten zu sparen. Bei längerer Betriebspause kann ein Schalter vorgesehen werden, der die Anlage außer Betrieb setzt oder es kann die Stromversorgung über das Zündschloß geführt sein. Dann muß allerdings in Kauf genommen werden, daß zugefrorene Spritzdüsen erst etwa zwei Minuten nach Einschalten des Zündschlosses auftauen. Es ist selbstverständlich auch möglich, dieselbe Vorrichtung zur Beheizung der Spritzdüsen von Scheinwerferwaschanlagen zu verwenden.

Claims (4)

A n s p r ü c h e
1. Kraftfahrzeug-Scheibenwaschanlage mit elektrisch beheizten Spritzdiisen, dadurch gekennzeichnet, daß als Heizeinrichtung eine mit der Fahrzeugbatterie fest verbundene, im Gehäuse zumindest einer Spritzdiise (D) untergebrachte Halbleiterschaltung vorgesehen ist mit einem Spannungsteiler (Rts R2), dessen Abgriff mit dem Steueranschluß (B) eines Transistors (Tr) verbunden ist und dessen einer Teilwiderstand (R2) ein temperaturabhängiger Widerstand ist, und mit einem Strombegrenzungswiderstand (R3) im Arbeitskreis der Halbleiterschaltung.
2. Kraftfahrzeug-Scheibenwaschanlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß der Strombegrenzungswiderstand (R3) im Gehäuse einer zweiten Spritzdiise (D) montiert ist.
3. Kraftfnhrzeug-Scheibenwtschtnlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Strombegrenzungswiderstand (R3) eine Kontrollampe (L) parallelgeschaltet ist.
4. Kraftfahrzeug-Scheibenwaschanlage nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß als temperaturabhängiger Widerstand (R2) ein Widerstand mit einer bei einer bestimmten Temperatur sich sprunghaft ändernden Charakteristik vorgesehen ist und die Kontrollampe (L) die Funktion einer Eiswernlampe erfüllt.
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