DE2519934B2 - Zweiteilige verbindungskupplung fuer eine tauchpumpe - Google Patents

Zweiteilige verbindungskupplung fuer eine tauchpumpe

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DE2519934B2 DE19752519934 DE2519934A DE2519934B2 DE 2519934 B2 DE2519934 B2 DE 2519934B2 DE 19752519934 DE19752519934 DE 19752519934 DE 2519934 A DE2519934 A DE 2519934A DE 2519934 B2 DE2519934 B2 DE 2519934B2
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Description

Querträger 10 ist mittels lösbarer Schrauben 12 an der Abdeckung 3 befestigt
Ein Winkelgetriebe 14 ermöglicht einen Antrieb der Antriebswelle 9 entweder über die Abtriebswelle eines Traktors oder über ein Riemenvorgelege 15 durch einen E-Motor 16, der an dem Winkelgetriebe 14 befestigt ist.
Das Pumpengehäuse 6 weist, wie dies meist üblich ist, einen zentralen unteren Einlaß und zwei Auslässe 17,18 auf, von denen vermöge Steuerung über einen Wechselschieber 19 lediglich einer geöffnet, der andere dagegen geschlossen ist Der Wechselschieber 19 wird über eine vertikale Welle 20 mittels einer schwenkbaren Handhabe 21 eingestellt Der Auslaß 17 mündet unterhalb des Flüssigkeitsspiegels des Behälters 1 in das Füllgut und dient ausschließlich zum Umwälzen des Flüssigmistes in dem Behälter 1 zum Zwecke einer breiartigen Homogenisierung. Der Auslaß 18 ist über eine flexible Steigleitung 22 mit einem Pumpenauslauf in Form eines Auslaßknies 23 verbunden. Das Auslaßknie
23 ist über eine flexibel ausgebildete Verbindungsleitung
24 mit der am Behälter 1 festen Auslaßleitung 4 verbunden.
Zwischen der Auslaßseite des Auslaßknies 23 und der Verbindungsleitung 24 ist ein Schlauchbinder 25 oder eine Flanschverschraubung (vgl. auch F i g. 2) vorgesehen.
Am oberen Ende der flexiblen Steigleitung 22, die jedoch genausogut auch als massives Rohr ausgebildet sein könnte, ist ein M-Rohrkupplungsteil 26 mittels eines Schlauchbinders 27 befestigt. Zum Zwecke einer flüssigkeitsdichten Anlage ist ein gegen den Teil 26 anzupressender Endabschnitt des entsprechenden Schenkels des Auslaßgliedes 23 als V-Rohrkupplungsteil 29 ausgebildet, welches durch einen O-Ring abgedichtet wird.
An dem Teil 26 ist eine über den Flüssigkeitsspiegel des Behälters 1 ragende pumpenfeste Vertikalführung in Form eines Haarnadelbügels 30 befestigt, welcher einen oberhalb des Flüssigkeitsspiegels bzw. oberhalb der Abdeckung 3 verlaufenden Stegteil 31 aufweist.
Am Umfang des dem Teil 26 zugeordneten vertikalen Schenkels des Auslaßknies 23 sind zwei radiale Vorsprünge 32 zum lösbar formschlüssigen Ineingriffbringen mit dem Haarnadelbügel 30 vorgesehen. Zu diesem Zweck weisen die Vorsprünge 32 je eine etwa halbkreisförmige Ausnehmung zur Aufnahme des Querschnittes der zugeordneten Schenkel des Haarnadelbügels 30 auf, wie sich dies am besten aus Fig.3 ergibt. Die Schenkel des Haarnadelbügels 30 weisen hierbei in den Ausnehmungen der Vorsprünge 32 bei achsparalleler Ausrichtung des Auslaßknies 23 (Stellung gemäß F i g. 2 und 3) ein wesentliches Spiel auf, damit durch entsprechendes Verkanten des Auslaßknies 23, wie dies in F i g. 4 dargestellt ist, der Eingriff zwischen den Vorsprüngen 32 und dem Haarnadelbügel 30 gelöst oder hergestellt werden kann. Hierauf wird nachfolgend in Verbindung mil F i g. 4 noch näher eingegangen.
An dem Auslaßknie 23 ist ein über den Flüssigkeitsspiegel bzw. die Abdeckung 3 ragender vertikaler Schaft 34 zum Anheben, Absenken und Verschwenken des Auslaßknies 23 vorgesehen. Am oberen Ende des Schaftes 34 ist eine gegen die Unterseite des Stegteils 31 des Haarnadelbügels 30 in Eingriff zu bringende Keilflächi; 35 vorgesehen (vgl. F i g. 5). Der Schaft 34 ist hierbei so ausgebildet, beispielsweise durch Auslegung mit einer gewissen Elastizität, daß er auch bei in Eingriff mit dem Teil 26 befindlichem Auslaßknie 23 (Stellung Remäß Fig.2) in einem geringen Winkelbereich gegenüber dem Haarnadelbügel 30 schwenkbar ist.
Die oberen Enden des Schaftes 34 bzw. der Keilfläche 35 sowie des Haarnadelbügels 30 können mittels eines einen Bestandteil einer Spanneinrichtung bildenden Kniehebelverschlusses 36 in eine angenäherte Parallelstellung zueinander verschwenkt werden, wie dies in F i g. 5 dargestellt ist, wobei in diesem Fall über die Keilfläche 35 sowie den Schaft 34 eine vertikal nach unten gerichtete Kraft auf das Auslaßknie 23 ausgeübt wird, um dieses flüssigkc'tsdicht gegen den Teil 26 anzupressen, wie dies in F i g. 2 veranschaulicht ist Der Kniehebelverschluß 36 weist eine Betätigungshandhabe 37 auf. Die maximale Anzugsstellung des Kniehebelverschlusses 36 wird durch einen Anschlag 38 an der Keilfläche 35 festgelegt
Soll die mit der erfindungsgemäßen Verbindungskupplung versehene Tauchpumpe aus dem Behälter 1 zum Zwecke der Wartung, der Überholung oder des Austausches entfernt werden, so wird die Betätigungshandhabe 37 des Kniehebelverschlusses 36 in Richtung eines Pfeiles PX von Fig.5 nach oben geschwenkt. Dadurch wird die Verriegelung zwischen der Keilfläche 35 sowie dem Stegteil 31 des Haarnadelbügels 30 aufgehoben, wonach der Schaft 34 in Richtung eines Pfeiles P 2 von Fig.5 gegenüber der Ebene des Haarnadelbügels 30 verschwenkt werden kann. Befindet sich die Keilfläche 35 völlig außer Eingriff mit dem Stegteil 31 des Haarnadelbügels 30, so kann ferner der Schaft 34 auch senkrecht zur Zeichnungsebene von F i g. 5 verschwenkt werden, und zwar entsprechend der in F i g. 4 gezeigten Schwenkstellung des Schaftes 34. Jegliche Schwenkbewegungen des Schaftes 34 und damit des Auslaßknies 23 werden durch die flexibel ausgebildete Verbindungsleitung 24 ermöglicht Bei ausreichender Verschwenkung des Schaftes 34 in einer Ebene parallel zur Ebene des Haarnadelbügels 30 gelangen die Vorsprünge 32, wie dies am besten aus F i g. 4 ersichtlich ist außer Eingriff mit dem Haarnadelbügel 30. Danach kann die gesamte Tauchpumpe, unter der Voraussetzung, daß die Befestigungsschrauben 12 des Querträgers 10 gelöst wurden, durch den Ausschnitt 11 nach oben aus dem Behälter 1 herausgehoben werden.
Das Wiedereinsetzen einer instandgesetzten oder neuen Tauchpumpe erfolgt in analoger Weise. Durch geeignetes Schwenken des Schafts 34 wird das Auslaßknie 23 in eine Stellung gemäß F i g. 4 gebracht wonach man durch Senkrechtstellen des Schaftes 34 einen Eingriff der Vorsprünge 32 mit dem Haarnadelbü gel 30 herbeiführt. Nunmehr kann der Schaft 34 mit den Auslaßknie 32 nach unten gedrückt werden, bis der Tei 29 des Auslaßknies 23 in Eingriff mit der Muffe » gelangt. Darauf kann der Schaft 34, wenn er ii Blickrichtung von F i g. 2 parallel zu den Schenkeln de Haarnadelbügels 30 ausgerichtet ist, entgegen de Richtung des Pfeiles Pl von Fig.5 gegen dei Haarnadelbügel 30 verschwenkt weiden, bis di Keilfläche 35 gegen den Stegteil 31 des Haarnadelbü gels 30 anliegt Abschließend wird, nachdem ein Eingril zwischen dem Kniehebelverschluß 36 und dem Stegte 31 des Haarnadelbügels 30 herbeigeführt wurde, di Betätigungshandhabe 37 des Kniehebelverschlusses 3 entgegen der Richtung des Pfeiles Pl von Fig. geschwenkt, bis der Anschlag 38 eine weitere Bewegun begrenzt Dadurch wird eine vertikal nach unte gerichtete Kraft über den Schaft 34 auf das Auslaßkni 23 übertragen, so daß dieses gegen den Teil 26 ii wesentlichen flüssigkeitsdicht angepreßt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel von F i g. 6 sind funktionsgleiche Bauelemente mit gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1—5 versehen, funktionsähnliche Bauelemente mit gleichen Bezugsziffern sowie zusätzlichem Indexstrich.
Beim Ausführungsbeispiel von F i g. 6 sind die Vorsprünge 32' an dem auslaßseitigen horizontalen Schenkel des Auslaßknies 23 vorgesehen. Es ist lediglich einer der beiden Vorsprünge 32' sichtbar. Der einlaßseitige vertikale Schenkel des Auslaßknies 23 ist mit der flexiblen Steigleitung 22' fest verbunden. Der Teil 26' ist mit der Verbindungsleitung 24 fest verbunden.
An dem Teil 26' ist der Schaft 34' befestigt. Der Haarnadelbügel 30' ist mit seinem unteren Ende mittels eines Lagers 40 an einen unteren Vorsprung 41 des Teils 26' angelenkt und kann, um den konischen Teil 29 des Auslaßknies 23 flüssigkeitsdicht gegen den Teil 26' anzupressen, in Richtung eines Pfeiles P3 zu dem Schaft 34' hin verschwenkt werden, bis etwa eine Parallelstellung des Schafts 34' zu der Ebene des Haarnadelbügels 30' erreicht ist. Das Verschwenken in Richtung des Pfeiles P 3 kann mittels eines Kniehebelverschlusses ähnlich dem Kniehebelverschluß 36 von F i g. 5 erfolgen, wobei jedoch bei dem Ausführungsbeispiel von F i g. 6 zwischen dem Schaft 34' und dem Haarnadelbügel 30' keine Keilfläche entsprechend der Keilfläche 35 von F i g. 5 vorzusehen ist.
Soll, ausgehend von der Stellung gemäß F i g. 6, die Verbindung zwischen der Tauchpumpe sowie der Verbindungsleitung 24 gelöst werden, so wird die Tauchpumpe insgesamt (nach Lösen der Verbindung zwischen dem Querträger 10 sowie der Abdeckung 3) in Richtung eines Pfeiles P4 von Fig.6 nach oben herausgehoben, bis sich das Auslaßknie 23 und insbesondere dessen Teil 29 zwar noch in Eingriff mit dem Haarnadelbügel 30', jedoch oberhalb des Flüssigkeitsspiegels des Behälters 1 befinden. Danach kann durch entsprechendes Verschwenken des Auslaßknies 23 um den horizontalen Schenkel, was durch die flexible Steigleitung 22' ermöglicht wird, eine Außereingriffsstellung zwischen den Vorsprüngen 32' und dem Haarnadelbügel 30' herbeigeführt werden.
Neben den dargestellten Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 2-5 bzw. 6 sind auch verschiedene kinematische Umkehrungen des Erfindungsgedankens möglich. Beispielsweise kann die Vertikalführung bzw. der Haarnadelbügel 30 bei dem Ausführungsbeispiel von Fig.2-5 an dem den einen Kupplungsteil bildenden Auslaßknie 23 befestigt und mit dem den anderen Kupplungsteil bildenden Teil 26 in den lösbar verschieblichen Eingriff zu bringen sein, wobei an dem Teil 26 ein über den Flüssigkeitsspiegel ragender vertikaler Schaft analog dem Schaft 34 zum Anheben, Absenken und Verschwenken gegenüber der Vertikalführung bzw. dem Haarnadelbügel befestigt ist. Eine zwischen der Vertikalführung sowie dem Schaft angreifende Spanneinrichtung ist im Gegensatz zu der insbesondere in F i g. 5 dargestellten Spanneinrichtung so ausgebildet, daß der dem Schaft 34 analoge Schaft des Teils 26 gegen den dem Stegteil 31 des Haarnadelbügels entsprechenden Stegteil nach oben angezogen wird, anstatt weggedrückt, wie dies durch die Keilfläche 35 von F i g. 5 bewirkt wird.
Gemäß einer Abwandlung des Ausführungsbeispiels von F i g. 6 kann die über den Flüssigkeitsspiegel ragende Vertikalführung bzw. der Haarnadelbügel 30' mit ihrem unteren Ende an das den einen Kupplungsteil bildende Auslaßknie 23 schwenkbar angelenkt sein, wobei der den anderen Kupplungsteil bildende Teil 26' bereits oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in einen lösbar verschieblichen Eingriff mit der Vertikalführung zu bringen ist. Zu diesem Zweck müßte der Teil 26' mit den Vorsprüngen 32' versehen sein. An dem Auslaßknie 23 müßte in diesem Fall ein vertikaler Schaft analog dem Schaft 34' befestigt sein. Durch eine zwischen der Vertikalführung sowie dem Schaft angreifende Spanneinrichtung könnte auch bei dieser Abwandlung das Anschwenken der Vertikalführung nebst der von dieser erfaßten Muffe gegen den Schaft bis zum flüssigkeitsdichten Anpressen des Auslaßknies gegen die Pumpe erfolgen.
Vorzugsweise ist der Teil 26, wie in dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 — 5 dargestellt, vertikal ausgerichtet mit der Pumpe fest oder über die flexible Steigleitung
22 verbunden. Das AuslaBknie 23 ist hierbei auslaßseitig mit der flexibel ausgebildeten Verbindungsleitung 24 fest verbunden.
Bei dem Ausführungsbeispiel von F i g. 6 ist bevorzugt der Teil 26' horizontal ausgerichtet mit der flexibler Verbindungsleitung 24 fest verbunden. Das Auslaßknie
23 ist einlaßseitig mit vertikal ausgerichtetem einlaßsei tigen Schenkel mit der Pumpe fest oder über die flexible Steigleitung 22' verbunden.
Der Erfindungsgegenstand ist hinsichtlich der jeweili gen Ausrichtung des Teils 26 bzw. 26' und der Schenke des Auslaßknies 23 keinen grundsätzlichen Beschrän kungen unterworfen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Zweiteilige Verbindungskupplung zwischen einem normalerweise unterhalb des Flüssigkeitsspiegels verlaufenden Pumpenauslauf einer Tauchpumpe für in einem unterirdischen Behälter gelagerte Flüssigkeiten und einer etwa horizontalen Verbindungsleitung, welche von dem Pumpenauslauf zu einer am Behälterumfang festen Auslaßleitung ι ο unterhalb des Flüssigkeitsspiegels mündet, mit zumindest einer an einem der beiden Kupplungsteile angebrachten, über den Flüssigkeitsspiegel ragenden schaftartigen Handhabe zur.i Ineingriffbringen und Verspannen bzw. Lösen beider Kupplungsteile, dadurch gekennzeichnet, daß eine über den Flüssigkeitsspiegel ragende Vertikalführung (Haarnadelbügel 30) an dem anderen (M-Rohrkupplungsteil 26) der beiden Kupplungsteile (26, 23) befestigt ist und daß der die Handhabe (34) aufweisende Kupplungsteil (Auslaßknie 23) mit Eingriffselementen (Vorsprünge 32) versehen ist, die bereits oberhalb des Flüssigkeitsspiegels bzw. bei angehobener und gekippter Tauchpumpe in einen Schiebeformschluß mit der Vertikalführung zu bringen sind.
2. Kupplung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalführung (Haarnadelbügel 30) an einem den einen Kupplungsteil bildenden M-Rohrkupplungsteil (26) und die Handhabe (34) an dem den anderen Kupplungsteil bildenden Pumpenauslauf (Auslaßknie 23) befestigt sind und daß eine zwischen der Vertikalführung sowie der Handhabe angreifende Spanneinrichtung zum flüssigkeitsdichten Anpressen des Pumpenauslaufes gegen die Muffe vorgesehen ist
3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalführung an dem den einen Kupplungsteil bildenden Pumpenauslauf und die Handhabe an einem den anderen Kupplungsteil bildenden M-Rohrkupplungsteil befestigt sind und daß eine zwischen der Vertikalführung sowie der Handhabe angreifende Spanneinrichtung zum flüssigkeitsdichten Anziehen des anderen Kupplungsteils gegen den Pumpenauslauf vorgesehen ist.
4. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalführung (Haarnadelbügel 30') mit ihrem unteren Ende an einen den einen Kupplungsteil bildenden M-Rohrkupplungsteil (26') schwenkbar angelenkt ist, daß an dem M-Rohrkupplungsteil auch die Handhabe (34') befestigt ist und daß eine zwischen der Vertikalführung sowie der Handhabe angreifende Spanneinrichtung zum Anschwenken (Pfeilrichtung P3) der Vertikalführung nebst dem von dieser erfaßten, die Eingriffselemente (Vorsprünge 32) aufweisenden Pumpenauslauf, welcher den anderen Kupplungsteil bildet, gegen die Handhabe bis zum flüssigkeitsdichten Anpressen des Pumpenauslaufs gegen den M-Rohrkupplungsteil vorgesehen ist.
5. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalführung mit ihrem unteren Ende an einen den einen Kupplungsteil bildenden Pumpenauslauf schwenkbar angelenkt ist, daß an dem Pumpenauslauf auch die Handhabe befestigt ist und daß eine zwischen der Vertikalführung sowie der Handhabe angreifende Spanneinrichtung zum Anschwenken der Vertikalführung nebst einem von dieser erfaßten, die Eingriffselemente aufweisenden M-Rohrkupplungsteil, welcher den anderen Kupplungsteil bildet, gegen die Handhabe bis zum flüssigkeitsdichten Anpressen des Pumpenauslaufes gegen den M-Rohrkupplungsteil vorgesehen ist.
6. Kupplung nach einem der Ansprüche 2, 3, dadurch gekennzeichnet, daß der M-Rohrkupplungsteil (26) vertikal ausgerichtet mit der Pumpe fest oder über eine flexible Steigleitung (22) und der Pumpenauslauf (Auslaufknie 23) auslaßseitig mit der flexibel ausgebildeten Verbindungsleitung (24) fest verbunden sind. .
7. Kupplung nach einem der Ansprüche 1, 4, 5, dadurch gekennzeichnet, daß der M-Rohrkupplungsteil (26') horizontal ausgerichtet mit der flexiblen Verbindungsleitung (24) fest und der Pumpenauslauf (Auslaßknie 23) einlaßseitig bei vertikal ausgerichtetem einlaßseitigen Schenkel mit der Pumpe fest oder über eine flexible Steigleitung (22') verbunden sind.
3. Kupplung nach einem der Ansprüche 1,2,4-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffselemente am Umfang eines Schenkels des Pumpenauslaufs (Auslaßknie 23) in Form zumindest zweier radialer Vcrsps ünge (32) ausgebildet sind.
9. Kupplung nach einem der Ansprüche 1, 2, 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (32) am vertikalen Schenkel des Pumpenauslaufs (Auslaßknie 23) vorgesehen sind.
10. Kupplung nach einem der Ansprüche 1,4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (32') am horizontalen Schenkel des Pumpenauslaufs (Auslaßknie 23) vorgesehen sind.
11. Kupplung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalführung als Haarnadelbügel (30) mit oberhalb des Flüssigkeitsspiegels verlaufendem Stegteil (31) ausgeführt ist.
12. Kupplung nach einem der Ansprüche 9-11, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Vorsprünge (32) je eine Ausnehmung zur Aufnahme des Querschnittes des zugeordneten Schenkels des Haarnadelbügels (30) aufweisen.
13. Kupplung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des Haarnadelbügels (30) in den Ausnehmungen der Vorsprünge (32) bei achsparalleler Ausrichtung des Pumpenauslaufs (Auslaßknie 23) ein wesentliches Spiel aufweisen.
14. Kupplung nach einem der Ansprüche 2 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung eine gegen die Unterseite des Stegteils (31) des Haarnadelbügels (30) in Eingriff zu bringende Keilfläche (35) am oberen Ende der Handhabe (34) umfaßt und daß die Handhabe auch in Eingriff mil dem M-Rohrkupplungsteil (26) des Pumpenauslaufs (Auslaßknie 23) in einem geringen Winkelbereicl· gegenüber dem Haarnadelbügel schwenkbar (Pfei P2)ist.
15. Kupplung nach einem der Ansprüche 1—5 dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden de Handhabe (34) sowie der Vertikalführung (Haarna delbügel 30) mittels eines einen Bestandteil de Spanneinrichtung bildenden Kniehebelverschlusse (36) in eine angenäherte Parallelstellung zueinande verschwenkbar sind.
16. Kupplung nach einem der Ansprüche 1—7 dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der M-Rohr kupplungsteil (26) als auch der flüssigkeitsdich hiergegen anzupressende Endabschnitt (29) de
entsprechenden Schenkels des Pumpenauslaufs (Auslaßknie 23) konisch ausgebildet sind.
Die Erfindung betrifft eine Verbindungskupplung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Tauchpumpen, wie sie im vorliegenden Fall in Betracht gezogen sind, werden insbesondere bei Flüssigmistanlagen zum Umwälzen des Füllgutes in einem als Vorgrube ausgebildeten unterirdischen Behälter, zum Umpumpen von der Vorgrube in einen oder mehrere demgegenüber höher gelegene Hauptbehälter, zum Faßfüllen und zum Rückfördern in eine Stallentmistungsanlage verwendet Die Vorgrube ist hierbei über einen Zulauf mit einem Stallungsgebäude verbunden. Die am Behälterumfang der Vorgrabe feste Auslaßleitung verläuft von der Vorgrube zu dem oder den Hauptbehältern und liegt auf einem Niveau unterhalb des Bodenniveaus des oder der Hauptbehä!- ter. Der Grund für eine derartige Anordnung liegt darin, daß die Erstellung eines auf tiefem Niveau gelegenen Hauptbehälters wesentlich teurer ist als die Kosten für den oder die oberirdischen Hauptbehälter, wobei in den meisten Fällen ein solcher Hauptbehälter noch mit einer schweren, durch Kraftfahrzeuge befahrbaren Abdekkung ausgestattet sein müßte.
Bei einem Ausfall der in der Vorgrube unterhalb des Flüssigkeitsspiegels angeordneten Tauchpumpe, beispielsweise durch Verstopfung, Kavitation des Läufers oder aus sonstigen Gründen, muß die Pumpe von der am Behälterumfang der Vorgrube festen Auslaßleitung getrennt werden, damit die Pumpe durch ein in der Abdeckung der Vorgrube vorhandenes Fenster nach oben herausgehoben werden kann. Dies wiederum bereitet Schwierigkeiten, weil notwendigerweise die am Behälterumfang der Vorgnibe feste Auslaßleitung ebenfalls unterhalb des Flüssigkeitsspiegels verläuft
Die Erfindung geht aus von einer Verbindungskupplung für eine Tauchpumpe gemäß der DT-AS 20 59 353. Bei dieser bekannten Verbindungskupplung ist es schwierig, den PumpenauslauÜ gegenüber der horizontalen Verbindungsleitung bzw. deren Knie »einzufädeln«. Es ist zwar ein Anschlag vorgesehen, der bewirken soll, daß nach dem Einfädeln eines Flansches eines vertikalen Schenkels der horizontalen Verbindungsleitung in den Zwischenraum zwischen einen Flansch am Pumpenauslauf und daran festen gebogenen Bügeln der Flansch beim Weiterkippen der Pumpe nicht unbeabsichtigt wiederum außer Eingriff gelangt Dies stellt jedoch keine Vertikalfuhrung mit einem über den Flüssigkeitsspiegel ragenden Führungsseil dar. In jedem Fall muß das »Einfädeln« der Kupplungsteile ohne Sichtkontrolle unterhalb des Flüssigkeitsspiegels erfolgen, was in der Praxis zu Problemen führt
Es ist ferner eine Tauchpumpe für Jauchebehälter nach der DT-AS 14 53 757 bekannt, die zum Umwälzen im Behälter sowie zum Abpumpen aus dem Behälter nach oben, nicht aber zum Umpumpen von einer Vorgrube in eine Hauptgrube über eine unterhalb des Flüssigkeitsspiegels verlaufende behälterfeste Auslaßleitung ausgebildet ist Zur Umstellung von Abpumpauf Uiircvälzbetrieb kann eine parallel zu esiner Antriebswelle bzw. einem diese umgebenden Mantelrohr verlaufende Steigleitung parallel verschoben werden, wobei im hochgestellten Zustand der Pumpenauslauf unmittelbar in den Behälter umwälzt Es besteht hier nicht das Problem, den Pumpenauslauf in eine behälterfeste Auslaßleitung ohne Sichtkontrolle einzufädeln.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer demgegenüber verbesserten Verbindungskupplung, bei welcher das Lösen und Einführen der Tauchpumpe gegenüber der festen Auslaßleitung unter Sichtkontrolle durch oberhalb des Flüssigkeitsspiegeis befindliche und von oben zugängliche Bedienungselemente sicher möglich ist Erreicht wird dies durch die Merkmale des
ίο Patenanspruches 1.
Durch den Erfindungsgedanken wird es möglich, das Einfädeln der Verbindungskupplung oberhalb des Flüssigkeitsspiegels vorzunehmen, wonach beim Absenken der Pumpe die Verbindungskupplung zwangsläufig
in ihre Eingriffsstellung gelangt und festgespannt werden kann. Der Erfindungsgedanke findet zwar bevorzugt bei Flüssigkeitsmistanlagen Anwendung, jedoch ergeben sich weitere Anwendungsmöglichkeiten aus dem gesamten Gebiet der Verfahrenstechnik, insbesondere in der chemischen Industrie.
Die Erfindung ist nachstehend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Tauchpumpe, welche in einem als Vorgrube einer Flüssigmistanlage ausgebildeten unterirdischen Behälter angeordnet ist, in Verbindung mit einem ebenfalls einen Bestandteil der Flüssigmistanlage bildenden Hauptbehälter, wobei die den wesentlichen Gedanken der vorliegenden Erfindung bildenden Bauelemente der besseren Übersicht halber nicht gezeigt sind, im Vertikalschnitt sowie in einer stark schematisierten und teilweise aufgebrochenen Darstellung,
Fig.2 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verbindungskupplung in Betriebsstellung in einer F i g. 1 entsprechenden, jedoch demgegenüber vergrößerten Darstellung,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie III-IH von F i g. 2, Fig.4 die Verbindungskupplung von Fig.2 nach dem Lösen in einer F i g. 2 entsprechenden, jedoch demgegenüber verkleinerten Darstellung, F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V von F i g. 2, F i g. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verbindungskupplung in einer Ansicht kurz vor dem Erreichen einer flüssigkeitsdichten Betriebsstellung, in einer Darstellung ähnlich F i g. 2.
Gemäß F i g. 1 ist ein aus Beton hergestellter unterirdischer Behälter 1 als Vorgrube einer Flüssigmistanlage ausgebildet. Über einen Zulauf 2 ist der Behälter t mit einem Stallungsgebäude verbunden und nimmt mit Fäkalstoffen versetztes Füllgut auf, dessen Flüssigkeitsspiegel ein Niveau N erreicht. Der Behälter 1 ist mit einer befahrbaren Abdeckung 3 versehen. Eine am Umfang des Behälters t feste Aüslaßleitung 4 verläuft zu einem als Hauptbehälter der Flüssigmistanlage ausgebildeten oberirdischen Behälter 5, welcher einen Flüssigkeitsspiegel entsprechend einem Niveau N' aufweist das wesentlich über dem Niveau N des Behälters 1 liegt Der Behälter 5 weist da er oberirdisch liegt, keine Abdeckung auf.
In dem Behälter 1 ist eine als Kreiselpumpe ausgebildete Tauchpumpe mit einem Pumpengehäuse 6 angeordnet welches mit einem unteren Fuß 7 am Boden des Behälters ί aufsteht. Von dem Pumpengehäuse 6 verläuft ein eine Antriebswelle 9 für einen (nicht gezeigten) Pumpenrotor umgebendes vertikales Mantelrohr 8 nach oben durch einen Ausschnitt 11 der Abdeckung 3. Ein mit dem Mantelrohr 8 verbundener
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