DE2520955C2 - Waessriges bad zum elektrolytischen einfaerben von anodischen oxidschichten auf aluminium und aluminiumlegierungen - Google Patents

Waessriges bad zum elektrolytischen einfaerben von anodischen oxidschichten auf aluminium und aluminiumlegierungen

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DE2520955C2 DE19752520955 DE2520955A DE2520955C2 DE 2520955 C2 DE2520955 C2 DE 2520955C2 DE 19752520955 DE19752520955 DE 19752520955 DE 2520955 A DE2520955 A DE 2520955A DE 2520955 C2 DE2520955 C2 DE 2520955C2
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    • C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00—Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/02—Anodisation
    • C25D11/04—Anodisation of aluminium or alloys based thereon
    • C25D11/18—After-treatment, e.g. pore-sealing
    • C25D11/20—Electrolytic after-treatment
    • C25D11/22—Electrolytic after-treatment for colouring layers

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Description

WEä-. und 2, «
gekennzeichnet, daß es Phosphonsäuren mit bis zu IO C-Atomen enthält, die insbesondere ammosubstituierte Mono- und/oder Polyphosphonsauren
t Bad nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es die Phosphonsäuren zusammen mit üblichen Sperrschichtbildnern, insbesondere aliphatischen Aminocarbonsäuren, enthalt.
Die Erfindung bezieht sich auf wäßrige Bäder zum dektrolytischen Färben von anodischen Ox.dsch.chten .uf Aluminium und Aluminiumleg.erungen unter der Einwirkung von Wechselstrom, m.t einem Gehalt an farbgebenden Metallsalzen.
Es ist bekannt, daß anod.sche Oxidschichten m
tuierte, lnsDesona
Aminogr^P^ bndner c[es Standes der Technik ^gJfJn sehr geringen Mengen Verwendung - finde, Gg* «odhtafigM eg™^ «0 g, BadflusHgkeit,
2 bis »™ »'· h sich (iie Aufgabe gestellt, eine
υ« tninu g Sperrschichtbildner bei dem
dek'roltSchen Einfärben von vorgebildeten Alumi-
nSmox?d"ch,chten mittels Metallsalzlösungen zurVer
einziger Sperrschichtkönnen aber auch mn ω,ΐηβΓη gemeinsam Verwen- ^ ^^ dabei zu verbesserten Effekten i der Einfärbung der Aluminiumoxidschichten i der E nmrDung ^ Sperrscmcht.
Chroms, des Wismuts, des Antimons, des Tellurs, des Selens oder des Arsens verwendet werden. Je nach verwendeter Metallsalzlösung ist es mögl.ch, versch.edene Farben einzustellen.
Das Bad ist meist sauer eingestellt. Bei den hierfür bekannten Bädern zeigen sich häufig erhebliche Schwiengkeiten und Nachteile, beispielsweise d^e schlechte Streuung bei der Einfärbung und das Abblättern der anod.schen Oxidschichten nach der elektrolytischen Einfärbung. Es kommt dazu, daß die bekannten Verfahren häufig keine reproduzierbaren Färbungen ermöglichen. .
Es kann auch zum »Durchschlagen« der Alum.-niumoxidschicht kommen, d. h das farbgebende Metallsalzion wird nicht nur in der mikroporösen Struktur des Aluminiumoxids verankert, vielmehr fmdet ein erneuter elektrolytischer Angriff am A uminium bzw. an der Aluminiumlegierung statt Damit komm es zum partiellen Auflösen des Grundmateria s. Oft Erfindung ist dementsprechend ein ^^ ^m elektrolytischen Einfärben von waßrg »g jj™ichten ^ Aluminium und AIu-Ξ durch Wechselstrombehandlung
nfarbgebenden Metallsal/en und ^^" wob § das Kennzeichen der Erf.h Wdnern Phosphonsäuren
45 i'ndung dann liegt, α fa„s in Mischung
ab ^^™^ J^^Lern, enthalten, mit andere" ^"honsäuren der Erfindung sind B^f e d ™°Sh5nkten Kohlenstoff zahl im
\ ς können phosphonsäuren mit bis zu
5<> Moteku Jto können P^h ρ ^ ^ fi c.Atomen>
10
stc,f rest ^
t
^^ ^ fi c.Atomen>
. Besonders geeignet kön
Kohlenwasserrt^ oder unsubstituierten ^ert ist. Hier s.nd insbesondere «uiert Anu„oalkylphos-
J d der Erfindung.
pH-Wert-Bereich eingehalten werden, um -iurE^hränkungoderBesdUgungsolcherSch^e enthalten> die
in Bädern der hier betroffenen Art vorgeschlagen worden. Bekannte Sperrschichtbildner^nd be.sp.dsweise Borsäure, Zitronensäure und/oder Weinsaure. Ein be-
Methylen-Sulfon aure est men ^^ e_nem
handen ^ ^^fiy,^ substituierte Amino-AiKyi, myi «juw 3
di-methylenphosphonsäuren. Ein anderes Beispiel hierfür sind Alkylentetraphosphonsäuren wie sie beispielsweise durch Einführung von 4 Alkylenphosphonsäureresten an primäre Diamine entstehen. Als im Rahmen der Erfindung speziell geeignete Phosphonsäuren seien genannt Aminomethylenphosphonsäure, Äthyl-amino-di-(methylenphosphonsäure), n-Hexylamino-di-(methylenphosphonsäure), p-Toluidino-di-(methylenphosphonsäure) oder Hydroxyäthylaminodi-(methylenphosphonsäure), n-Pentylamino-di-(methylenphosphonsäure), n-Propylamino-di-(methylenphosphonsäure) oder Cyclohexylamino-di-(methylenphosphonsäure), Hydrazintetramethylenphosphonsäure.
Die Konzentration der Phosphonsäuren im Elektrolytbad kann in weiten Grenzen schwanken. Schon sehr geringe Mengen von beispielsweise etwa 0,5 g/1 Bädflüssigkeit geben merkliche Effekte. Höhere Konzentrationen bis zur Sättigungskonzentration stören nicht. Im allgemeinen wird die Konzentration der Phosphonsäure im Bereich von 0,5 bis 200 g/l, insbesondere im Bereich von 0,5 bis 100 g/l, bevorzugt, wobei sich die obere Grenze jeweils in Abstimmung von der Löslichkeit der eingesetzten substituierten Alkylphosphonsäuren bemißt.
Die Verwendung der erfindungsgemäßen Sperrschichtbildner führt in besonders zuverlässiger Weise zu stets wiederholbaren, vorbestimmbaren Einfärbungen der Aluminiumoxidschichten in den unterschiedlichsten Farbtönen — je nach Auswahl der farbgebenden Metallsalze und der Bedingungen der Einfärbung unter Stromeinwirkung. Dabei ist eine besonders vorteilhafte Ausbreitung des Farbspektrums festzustellen. Diese Vorteile werden auch dann erhalten, wenn die erfindungsgemäßen Sperrschichtbslüner zusammen mit üblichen Sperrschichtbildnern, also beispielsweise den aliphatischen Aminocarbonsäuren der deutschen Auslegeschrift 20 50 870 eingesetzt werden.
Auch für die Erfindung gilt, daß das wäßrige Bad vorzugsweise im neutralen bis sauren pH-Wert-Bereich liegen sollte. Man kann also durch Mitverwendung von Säuren bzw. Puffersystemen den gewünschten pH-Wert-Bereich einstellen. Im übrigen gelten zur Badzusammensetzung die Angaben des Standes der Technik, wie sie sich beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift 20 50 870 finden. Werden bekannte Sperrschichtbildner mitverwendet, so ist auch für sie ein Konzentrationsbereich von etwa 1 bis 200 g/l, vorzugsweise etwa 2 bis 100 g/l, geeignet. Die farbgebenden Metallsalze können in Mengen von etwa 1 bis 300 g.1, vorzugsweise in Mengen von 2 bis 150 g/l, Verwendung finden. Die im I inzelfall eingesetzte Salzmenge hängt von der Beschaffenheit des Salzes und seiner Löslichkeit im Elektrolysebad ab. Wird als farbgebender Bestandteil ein Edelmetallsalz, beispielsweise ein Goldsalz, verwendet, dann wird in der Praxis mit geringen Metallsalzkonzentrationen gearbeitet, die z. B. im Bereich von 1 bis 10 g/l liegen können. Wird mit weniger wertvollen Metallsalzen gearbeitet, dann können wesentlich höhere Konzentrationen verwendet werden. Es kann zweckmäßig sein, die Konzentration der Sperrschichtbildner auf die Konzentration der farbgebenden Metallsalze derart abzustimmen, daß umso höhere Mengen an Sperrschichtbildner innerhalb der angegebenen Bereiche eingesetzt werden, je höhere Metallsalzkonzentrationen verwendet werden. Die Anionen der Salze können anorganische und/oder organische
Die sonstigen Bedingungen entsprechen den üblichen Arbeitsanweisungen vergleichbarer Verfahren. Es wird bei Stromdichten gearbeitet, die vorzugsweise 2 A/dm2 nicht überschreiten und insbesondere weniger als S 1 A/dm2 betragen. Die Spannungen liegen zweckmäßigerweise im Bereich von etwa 5 bis 30 V. Als Gegenelektrode können Kohle, Graphit, ein im Bad unlösliches Metall und/oder im Bad lösliche Metalle eingesetzt werden, die die gleichen Ionen in Lösung
ίο geben, die im jeweiligen Bad als farbgebende Bestandteile eingesetzt sind. Die Badtemperatur liegt vorzugsweise im Bereich von etwa 10 bis 60"C, besonders bevorzugt ist der Bereich von Zimmertemperatur bis etwa 50 C. Die Bewegung des Bades kann zur Sicherstellung einer gleichmäßigen Badzusammensetzung zweckmäßig sein.
Die Dauer der elektrolytischen Behandlung ist — insbesondere in Abstimmung mit der Stromdichte — bestimmend für die eingestellte Farbtiefe. In der Regel
ao ist eine Behandlung im Zeitraum von 0,5 bis 15 min, vorzugsweise im Bereich von 1 bis 12 min, ausreichend, um die erreichbaren Farbtöne von zarter Einfärbung bis zur intensiven Farbgebung einzustellen. Insbesondere mit der Variation der Verfahrensdauer kann also Einfluß auf das optische Ergebnis genommen werden. Selbstverständlich ist es dabei so, daß jedes Metallsaiz eine charakteristische Farbtönung liefert.
Die erfindungsgemäßen Bäder haben eine ausgezeichnete Streuung. Die an sich bekannte Kantenwirkung. J. h. ein Verfärben an strombegünstigten Stellen, tritt nicht mehr auf. Die Schichten sind gleichmäßig, und es kommt nicht zum Durchschlagen der vorher gebildeten Oxidschicht. Die erfindungsgemäßen Bäder machen es damit möglich, auf einfachste Weise gleichmäßige, stets wiederholbare Farben mit guter Streuung zu erzielen. Eine Erhöhung der Badtemperatur im angegebenen Bereich liefert im a.l !gemeinen eine weitere Verbesserung der Tiefenstreuung, was bei besonders stark profilierten Oberflächen ausgenutzt werden kann.
Je nach Abhängigkeit in der WaIn des Metallsalzes können breite Farbfächer durchlaufen werden So ist es 7. B. möglich, mit einem Bad die Farben von Neu-Silber bis Schwarz zu durchlaufen.
Das im Stand der Technik auftauchende starke
♦5 Abblättern der vorgebildeten Oxidschichten, insbesondere beim Arbeiten mit höheren Stromdichten tritt mit den erfindungsgemäßen Bädern nicht auf. Fin besonderer Vorteil für die Erfindung ist die einfache Zusammensetzung der farbgebenden Bäder. Die bei den bekannten Verfahren in vielen Fällen notwendigen Zusätze verschiedenster Art (Ammonsulfat. Aluminiumsulfat, Magnesiumsulfat oder Borsäure) komiai entfallen. Hierdurch ist eine einfache Steuerung des Verfahrens auch im kontinuierlichen Betrieb gegeben, so daß zahlreiche Fehlerquellen ausgeschaltet sind.
In den folgenden Beispielen werden Aluminiumbleche einer Wechselstromeinfärbung mit den erfindungsgemäßen Bädern unterworfen, die folgendermaßen hergestellt worden sind:
Aluminiumblech der Materialqualität Al 99,7 oder 99,9 bzw. AlMgSi 0,5 wird mittels Gleichstrom in einer wäßrigen 20%igen Schwefelsäurelösung bei Zimmertemperatur 30 bis 50 min lang anodisiert. Anschließend wird das derart oxidierte Werkstück der farbgebenden Wechselstrombehandlung unterzogen. Diese Wechselstrombehandlung erfolgt dabei mit einer Gegenelektrode aus Kohle oder einem im Bad unlöslichen Metall, bzw. unter Verwendung einer löslichen. Anode.
In den folgenden Arbeitsbeispielen sind zunächst die chemische Natur und Konzentrationen für Metallsalz und Phosphonsäure angegeben, uie jeweils in Wasser gelöst eingesetzt werden, anschließend sind die Verfahrensbedingungen der elekirolytischen Behandlung aufgezählt, im Anschluß folgen die dabei erhaltenen Farbtöne in Abhängigkeit von der Verfahrensdauer. Bei Einhaltung der angegebenen Siromdichten sowie der Vemperaturen lassen sich die angegebenen Farbparameter wiederholbar einstellen. Zweckmäßigerweise setzt man, wie es bei Anodisierungsbädern allgemein bekannt ist, eine Spannungs- und/oder Stromkonstanthaltung ein, die jeweils über eine Zeituhr geregelt werden kann.
Beispiel 1
Ein Aluminiumblech wurde zunächst 45 min in einer 20",,igen Schwefelsäurelösung anodisiert, gespült und danach mit einer Gegenelektrode einer Wechselstrombehandlung unterzogen.
30 g/l Kupfersulfat
10 g/l Aminomethylenphosphonsäure
50 g/l Kobaltacetat
3 g/l Aminomethylenphosphonsäure
Badspannung:
Stromdichte:
Badtemperatur:
Behandlungszeit:
12 V
0,3 bis 0,6 A/dm2
20 C
1 min kupferrot
3 min weinrotbruun
5 min dunkelbraun
10 min schwarz
Beispiel 2
Ein Aluminiumblech wurde zunächst 45 min in einer 20%igen Schwefelsäurelösung anodisiert, gespült und danach mit einer üegenelektrode aus Nickel in einem Nickel enthaltenden Bad mit folgender Zusammensetzung einer Wechselstrombehandlung unterzogen.
50 g/l Nickelacetat
25 g,'l Aminomethylenphosphonsäure
Badspannung: 12 V
Stromdichte: 0,3 bis 0,6 A/dm2
Badtemperatur: 20 C
Beh^ndlungszeit: 10 min bronze
Beispiel 3
Ein Aluminiumblech wurde zunächst 45 min in einer 20%igen Schwefelsäurelösung anodisiert, gespült und danach mit einer Graphit- oder Nickelgegenelektrode in einem kobaltsalzhaltigen Bad mit folgender Zusammensetzung einer Wechselstrombehandlung unterzogen.
50 g, 1 Kobaltacetat
25 g 1 Aminomethylenphosphonsäure
Badspannung:
Stromdichte:
Badtemperatur:
Behandlungszeit:
10 bis 15 V
0,3 bis 0,8 A/dm2
200C
2 bis 15 min — hellbronze,
braunbronze,
dunkelbronze
Beispiel 4
Ein vorbehandeltes und anodisiertes Aluminiumblech wird mit einem' Bad der folgenden Zusammensetzung einer Wechselslrombehandlung unterzogen:
Badspannung:
Stromdichte:
Badtemperatur:
Behandlungszeit:
10 bis 15 V
0,3 bis 0,8 A/dm2
20C
2 bis 15 min hellbronze,
braunbronze,
dunkelbronze
Beispiel 5
Ein Aluminiumblech wurde zunächst 45 min in einer 20%igen Schwefelsäurelösung anodisiert, gespült und danach mit einer Graphit- oder Kadmiumgegenelektrode in einem kadmiumsalzhaltigen Bad mit folgender Zusammensetzung einer Wechselstrombehandlung unterworfen :
10 g/l Kadmiumoxid
70 g/1 Aminomethylenphosphonsäure
Badspannung: 12 V
Stromdichte: 0,3 bis 0,6 A/dm2
Badtemperalur: 20 C
Behandlungszeit: 10 min goldbronze
Beispiel 6
a5 Ein Aluminiumblech wurde zunächst 45 min in einer 20°„igen Schwefelsäurelösung anodisiert, gespült und danach mit einer Gegenelektrode aus Graphit in einem Goldsalz enthaltenden Bad nachfolgender Zusammensetzung einer Wechselstrombehandlung unterzogen:
5 g/l Goldcyanid
2 g/l Aminomethylenphosphonsäure
Badspannung:
Stromdichte:
Badtemperatur:
Behandlungszeit:
10 V
0,3 bis 0,6 A/dm2
20 C
2 min hellblau
10 min blau-lila
Beispiel 7
Ein Aluminiumblech wurde zunächst 45 min in einer 20%igen Schwefelsäurelösung anodisiert, gespült und danach mit einer Gegenelektrode aus Graphit in einem Antimonsalz enthaltenden Bad nachfolgender Zusammensetzung einer Wechselstrombehandlung unterzogen :
10 g/1 Antimonoxid
5 g/l Aminomethylenphosphonsäure
Badspannung: 10 V
Stromdichte: 0,3 bis 0,6 A/dm2
Badtemperatur: 20 C
Behandlungszeit: 3 min hellbronze
10 min mittelbronze
Bei Einhaltung der angegebenen Stromdichten und der entsprechenden Badtemperatur lassen sich stets wiederholbare Färbungen erzielen.
Es ist verständlich, daß zu den Lösungen noch übliche Sperrschichtbildner verwendet werden können. 6b Die Konzentration der Phosphonsäure ist nach oben hin praktisch unbegrenzt.
Beispiel 8
Ein anodisiertes Aluminiumblech wird mit einem (ig Bad der folgenden Zusammensetzung eingefärbt.
20 ml/1 Schwefelsäure
10 g/l Nickelsulfat
5 g/l Zinnsulfat
«■
10 g/l Aminomethylenphosphonsäure = Badspannung: 10 bis 15 V * , ί, 0,3 bis 0,8 A/Üm?::-' 201C 3 min 10 min
Stromdichte:
Bad temperatur: Behandlungszeit
15 min
neusilber, hellbronze % S rnittelBronze, dunkelbronze schwarz, bronze 30 g/l Aminomethylenphosphonsäure 10 g/l Asparaginsäure
Badspannuhg: 12 V Stromdichte: 0,3 bis 1 A/dm2
Badtemperatur:
Behandlungszeit:
10 min goldbronze; braun,, gelbbraun" ■ '; -
Beispiel 9
Badzusammensetzung: 25 g/l Nickelacetat 25 g/l Nickelsulfat
25 g/l Aminomethylenphosphonsäure 5 g/l Glycin
Badspannung: 12 V Stromdichte: 0,3 bis 0,6 A/dm2
Badtemperatur: 20 C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: neusilber, helibronze, dunkelbronze, schwarz.
Beispiel
Badzusammensetzung: 50g'l Kobaltacetat 10 g/l Aminomethylenphosphonsäure 10 g/l Sarkosin
Badspannung: 14 V Stromdichte: 0,3 bis 0,8 A/dm2
Badtemperatur: 20 C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: hellbraun, rotbraun, schwarzbraun.
Beispiel
Badzusammensetzung: 25 g/l Kobaltacetat 25 g/l Kobaltsulfat 15 g,l Aminomethylenphosphonsäure 5 g/l Glycin
Badspannung: 12 V Stromdichte: 0,3 bis 0,8 A/dm2
Badtemperatur: 20 C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: hellbraun, rotbraun, braunbronze, schwarzbraun.
Beispiel
Badzusammensetzung: 10 g 1 Kadmiumoxid 60 g/l Aminomethylenphosphonsäure 10 g 1 Glycin
Badspannung: 15 V Stomdichte: 0,5 A/dm2
Badtemperatur: 20 C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgendeVarb-Palette eingestellt werden: hellgelb, braungelb, braun.
Beispiel
Badzusammensetzung: 20gl Kadmiumoxid 30 g 1 Schwefelsäure
10
Beispiel 14
Badzusammensetzung:
5 g/l Goldcyanid
10 g/l Aminomethylenphosphonsäure 10 g/l Glycin
Badspannung:
Stromdichte:
Badtemperatur:
Behandlungszeit:
10 V
0,3 bis 0,6 A/dm2 20 C
2 min hellblau 10 min blau-lila
Beispiel 15
Badzusammensetzung:
10 g/l Antimonoxid
5 g/l Aminomethylenphosphonsäure 5 g/l Glycin
Badspannung: 10 V Stromdichte: 0,3 bis 0,6 A/dm2
Badtemperatur: 20"C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: hellbraun, braun.
Beispiel 16
Badzusammensetzung:
10 g/l Zinnsulfat
20 g/l Schwefelsäure
10 g/l Aminomethylenphosphonsäure 10 g/l Glycin
Badspannung: 14 V Stromdichte: 0,3 bis 1,5 A/dm2
Badtemperatur: 20 C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: hellbronze, dunkelbronze, schwarz.
Beispiel 17
Badzusammensetzung:
5 g/l Zinnsulfat
10 g, 1 Schwefelsäure
5 g/l Aminomethylenphosphonsäure 10 g/l Glycin
Badspannung: 12 V Stromdichte: 0,3 bis 1 A/dm2
Badtemperatur: 20 C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: neusilber, helibronze, dunkelbronze, schwarz.
Beispiel 18
Badzusammensetzung:
10 g/l Nickelsulfat
10 g/l Zinnsulfat
20 g/l Schwefelsäure
20 g, 1 Aminomethylenphosphonsäure
709 620/345
5°
55
Badspannung:
Stromdichte:
Badtemperatur:
14 V
0,3 bis 1,2 A/dm2 20 C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: hellbronze, mittelbronze, dunkelbronze, schwarz.
Beispiel 19
Badzusammensetzung:
10 g/l Nickelsulfat
10 g/l Zinnsulfat
15 g/I Schwefelsäure
15 g/l Aminomethylenphosphonsäure 10 g/l Glycin
Badspannung: 12 V
Stromdichte: 0,8 A/dm2
Badtemperaiur: 20 C
In Abhängigkeit von der Behandiungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: hellbronze, mittelbronze, dunkelbronze, schwarz.
Beispiel 20
Badzusammensetzung:
10 g/l Kupfersulfat
20 g/l Aminomethylenphosphonsäure Badsnannung: 14 V
Stromdichte: 0,3 bis 1 A/dm2
Badtemperatur: 20 C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: kupferfarbe, kupferbronze, braunbronze, altkupfer, rotkupfer, schwarz.
Beispiel 21
Badzusammensetzung:
10 g/I Kupfersulfat
10 g/l Schwefelsäure
10 g/l Aminomethylenphosphonsäure 5 g/l Glycin
Badspannung: 14 V
Stromdichte: 0,3 bis 1,5 A/dm2
Bad temperatur: 20" C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: küpferfarbe, kupferhronze, braunbronze, altkupfer, rotkupfer, schwarz.
Beispiel 22
Badzusammensetzung:
25 g/l Zinnsulfat
40 g/l Schwefelsäure
20 g/l Hydrazintetramethylenphosphonsäure 5 g/l Glycin
Badspannung: 14 V
Stromdichte: 0,3 bis 1,5 A/dm2
Arbeitstemperatur: 200C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: hellbronze, mittelbronze, dunkelbronze und schwarz.
Beispiel 23
Badzusammensetzung:
20 g/l Zinnsulfat
30 g/l Schwefelsäure
10 g/l n-Propylamino-di-(methylenphosphonsäure)
5 g/l Kresolschwefelsäure Badspannung: 14 V Stromdichte: 0,3 bis 1,5 A/dm2
Arbeitstemperalur: 2O0C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: hellbronze, mitielbronze, dunkelbronze und schwarz.
Beispiel
Badzusammensetzung: 10 g/l Nickelsulfat 20 g/l Zinnsulfat 25 g/l Schwefelsäure 25 g/l Hydrazinletramethylenphosphonsäure 5 g/l Glycin
5 g/l Phenolsulfonsäure Badspannung: 14 V Stromdichte: 0,3 bis 1,5 A/dm2
Arbeitstemperatur: 20 C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer kann die folgende Farb-Palette eingestellt werden: hellbronze, mittelbronze, dunkelbronze und schwarz.
Beispiel
Badzusammensetzung: 10 g/l Kupfersulfat 15 g/l Schwefelsäure 10 g/l n-Penthylamino-di-(methylenphosphon-
säure)
5 g/I Glycin
Badspannung: 14 V Stromdichte: 0,3 bis 1,5 A/dm2
Arbeitstemperatur: 20 C Farben: rotkupfer, kupferbronze,
braunbronze, altkupfer. schwarz
Beispiel Badzusammensetzung: 25 g/l Ammoniummolybdat 10 g/l Zinnsulfat 25 g/l Schwefelsäure 10 g/l p-ToIuidin-di-Cmethylenphosphunsäure) 10 g/l Glycin
5 g/l Kresolschwefelsäure Badspannung: 18 V Stromdichte: 0,2 bis 1,8 A/dm2
Badtemperatur: 203C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer und de Stromdichte werden die Farben blau-grau, grau braunschwarz erzielt.
Beispiel
Badzusammensetzung: 10 g/l Kupfersulfat 10 g/l Schwefelsäure 5 g/l Kresolschwefelsäure
10 g/l Hydroxiäthylamino-di-(methylenphosphon säure)
5 g/l Glycin
Badspannung: 18 V Stromdichte: 0,2 bis 1,8 A/dm2
Arbeitstemperatur: 20°C
In Abhängigkeit von der Behandlungsdauer und d( Stromdichte werden die Farben rotkupfer, braui kupfer, altkupfer und schwarz erzielt

Claims (1)

'f Patentansprüche:
1. Wäßriges Bad zum elektrolytischen Einfärben von anodischen Oxidschichten auf Aluminium und Aluminiumlegierungen durch Wechselstrombehandlung mit einem Gehalt an ^rbgeb^den Metallsalzen und Sperrschichtbildern dadurch gekennzeichnet, daßes Phosphonsäuren
enthält. , . ,
Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennze.ch-
sonders
r Sperrschichtbildner ist in der ;f P 20 50 870 beschrieben. Ge £ Zusatz von aliphatischen di vorzugsweise einen isoeiek-
pj^J^S oberhalb eines pH-Werts von 7, tnschen Punkt η ^ ^ aufweis D
\°™f ™n°Juren fanen damit insbesondere in den A™»o f car£nS^genannten neutralen oder sauren Begrüt ο J beispielsweise in L. F. Fieser «auren, λ ^^ ^ organischen Chemie«,
α deutsche Aufl Verlag Chemie GmbH, I960, b. MH, 4 deuteehe Auil, Die s Aminocarbonsauren können
DE19752520955 1975-05-10 1975-05-10 Waessriges bad zum elektrolytischen einfaerben von anodischen oxidschichten auf aluminium und aluminiumlegierungen Expired DE2520955C2 (de)

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