DE252128C - - Google Patents
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- DE252128C DE252128C DENDAT252128D DE252128DA DE252128C DE 252128 C DE252128 C DE 252128C DE NDAT252128 D DENDAT252128 D DE NDAT252128D DE 252128D A DE252128D A DE 252128DA DE 252128 C DE252128 C DE 252128C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/02—Producing shaped prefabricated articles from the material by turning or jiggering in moulds or moulding surfaces on rotatable supports
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 252128 KLASSE BOa. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. April 1911 ab.
Bei den bekannten Formmaschinen , zur Herstellung von Blumentöpfen u. dgl. aus Ton
geschieht das Formen, d. h. das ein- oder mehrmalige Auf- und Niederführen der Form, entweder mittels Nockenscheibe oder
mittels Kurbel und Hebel, und zwar in beiden Fällen ziemlich rasch. Im ersteren Falle erfolgt jedoch die Pressung der Formstücke
zwangläufig und dadurch gewaltsam,
ίο so daß leicht ein Festkleben der Tonmasse
in der Form stattfindet und viele Ausschußware entsteht, während im letzteren Falle
infolge des hohen Druckes und der kleinen Berührungsflächen zwischen den einzelnen Antriebsteilen
ein rascher Verschleiß eintritt.
Der Gegenstand der Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser "Übelstände dadurch, daß
die Formteile durch günstiger wirkende Stufenkurbeln mit drei oder mehr zueinander versetzten
Kurbelzapfen bewegt werden. Hierdurch soll das Festkleben des Tones an den Formteilen verhindert und ein leichtes Lösen
von diesen Teilen bewirkt werden.
In der Zeichnung zeigt:
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht der Vorrichtung in teilweisem Mittelschnitt, während
Fig. 2 die Seitenansicht im Mittelschnitt veranschaulicht.
Die Form 1 ist in einem an ^Führungsstangen
2 in der Höhenrichtung beweglichen Schlitten 3 gelagert, an dem unter Einschaltung
federnd gehaltener Bolzen 4 (Fig. 1) Gliederketten 5 angreifen. Diese sind über Rollen 6
geführt und greifen mit ihren anderen vermehrten Enden an die Kurbelzapfen 7, 8, 9
mehrstufiger Kurbeln 10 an. Die Radien der einzelnen Kurbelstufen, d. h. die Entfernungen
der einzelnen Kurbelzapfenmitten von der Kurbeldrehachse sind verschieden, und zwar
ist bei der dargestellten Vorrichtung der Radius der Stufe 7 ein bestimmter, der der
Stufe 8 ist ein größerer, und der der Stufe 9 ist ein kleinerer.
Achsial zur Form 1 ist auf einer senkrecht verschiebbaren Stange 11 der bekannte Bodenkolben
12 zum Auflegen der jeweils zur Verarbeitung bestimmten Tonballen angebracht.
Tn achsialer Stellung zur Form 1 ist weiterhin der drehbare Kernkolben 13 gelagert, der
seinen Antrieb mit Hilfe des Kegelradsatzes 14 von der oberen Welle 15 aus erhält. Von
dieser aus geschieht unter Vermittlung eines ausschaltbaren Riemengetriebes der Antrieb
der Welle 16, die mit Hilfe eines Schneckengetriebes
17 die Kurbel 10 und deren Welle antreibt.
Ein unter der Wirkung von Schraubenfedern 26 stehender Polierring 24 (Fig. 1 und 2)
des Kernkolbens 13 und federnd beeinflußte Schabmesser 18 (Fig. 2) bezwecken die Bearbeitung
des oberen Randes des Formstückes während seiner Herstellung.
Zur Erklärung der Wirkungsweise der Maschine soll von der gezeichneten Lage der
Teile ausgegangen werden, in der die Form die tiefste Stellung einnimmt. Auf den Bo-
denkolben 12 ist der zur Verarbeitung bestimmte Ton oder das Tongemisch aufgegeben.
Dreht sich nun die Kurbelwelle mit den Kurbeln 10, so findet ein Anheben des
Schlittens 3 mit der Form 1 statt, die sich somit dem ständig umlaufenden Kolben 13
nähert. Diese Annäherung findet entsprechend der Anzahl der Stufen der Kurbel 10,
d. h. entsprechend der Entfernung der einzelnen Kurbelzapfen 6, 7, 8 statt. Die Blumentöpfe
21 werden also nicht während einer Pressung geformt, sondern im Verlaufe mehrerer
Pressungen. Es geschieht dieses Formen absatzweise, damit sich die Formmasse an den Formteilen nicht festsetzen kann und die
jeweils überflüssige Masse im Bereiche des oberen Formrandes 28 ungehindert entweichen
kann.
Die Anzahl der Stufen der Kurbeln 10 richtet sich nach der Größe der jeweils mit
der Vorrichtung zu verfertigenden Gegenstände.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Formvorrichtung mit absatzweise bewegter Form zur Herstellung von Blumentöpfen u. dgl., gekennzeichnet durch eine zur Bewegung der Form (1) dienende, mit drei oder mehr zueinander versetzten Kurbeizapfen (7, 8, 9) ausgestattete Stufenkurbel (10).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE252128C true DE252128C (de) |
Family
ID=510508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT252128D Active DE252128C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE252128C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5167930A (en) * | 1990-11-23 | 1992-12-01 | Battelle Memorial Institute | Dual shell pressure balanced vessel |
-
0
- DE DENDAT252128D patent/DE252128C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5167930A (en) * | 1990-11-23 | 1992-12-01 | Battelle Memorial Institute | Dual shell pressure balanced vessel |
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