DE2522017A1 - Vorrichtung zum vereinzeln der bogen eines bogenstapels - Google Patents
Vorrichtung zum vereinzeln der bogen eines bogenstapelsInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
Dr.-lng. Wolff
H. Bartels
H. Bartels
Dipl.-Chem. Dr. Brandes 2522017 Dr.-lng. Held
Dipl.-Phys. Wolff
D - 7 Stuttgart 1, Lange Straße 51
Te!. (0711) 29 63 10 u. 29 72 95
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9-11.30 Uhr, 13.30-16 Uhr
außer samstags
28. April 1975 Reg.-Nr. 124 674 75O8rdb
Firma Maschinenbau Oppenweiler GmbK. 7155 OPPENWEILER
Vorrichtung sum Vereinzeln der Bogen eines Bogenstapels
609848/0483 Telefonische Auskünfte und
Aufträge sind nur nach schriftlicher » Bestätigung verbindlich
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln der Bogen eines Bogenstapels mit einem Trennsaugschloß, dessen
Schloßkörper auf- und abbewegbar geführt ist und das einen zwischen einer Ansaugstellung und einer angehobenen Stellung
auf- und abbewegbaren Sauger sowie einen Taster auf v/eist, der synchron mit der Bewegung des Saugers zwischen einer ausgeschwenkten
Stellung bzw. einer Stützstellung hin- und herschwenkbar ist, in der er den Schloßkörper in dessen Arbeitsstellung
auf dem obersten Bogen des Stapels abstützt, sowie mit einer Halteeinrichtung, die in einem Haltezustand
den Schloßkörper festhält und in der Stützstellung des Tasters in einen die Bewegung des Schloßkörpers freigebenden Freigabezustand
schaltbar ist.
Eine Vorrichtung der oben genannten Art für einen Flachstapelbogenanleger
mit einer am vorderen Rand des obersten Bogens eines Flachstapels angreifenden Abziehvorrichtung und einer die
Höhenlage des vorderen Randes des obersten Bogens abtastenden Tastvorrichtung, die eine Hebevorrichtung für den Flachstapel
zum Einstellen der für den Angriff der Abziehvorrichtung erforderlichen Höhen des vorderen Randes des oberen Bogens
steuert, ist durch die deutsche Offenlegungsschrift 2 225 674· bekannt. Vorrichtungen dieser Art können auch zum Abtragen
der einzelnen Bogen eines auf einer festen Unterlagen angeordneten Flachstapels verwendet werden, da das Trennsaugschloß
dieser bekannten Vorrichtung beim Abtragen der einzelnen Bogen der laufend sinkenden Höhe des Bogenstapels folgen kann. Die
Vorrichtung ist auch bei besonderen Ausbildungen von Rundstapelanlegern anwendbar.
Bei der bekannten Vorrichtung wird zum Antreiben des Saugers, des Tasters und der Halteeinrichtung ein besonderer Antrieb
benötigt, der über eine biegsame Welle mit dem Trennsaugschloß verbunden ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung
zum Vereinzeln der Bogen eines Bogenstapels zu schaffen, bei der kein besonderer Antrieb für die Bewegung des Saugkopfes
und des Tasters sowie für die Betätigung der Halteeinrichtung benötigt wird.
Diese Aufgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst/ daß der Sauger als
vom Schloßkörper getragener Springsauger ausgebildet istf dessen
durch das Ansaugvakuum selbsttätig wirkender, pneumatischer Antrieb .für die Bewegung des Tasters mit diesem verbunden
ist,und daß zum Umschalten der Halteeinrichtung aus ihrem Haitezustand
in den Freigabezustand mindestens ein Schaltorgan vorhanden ist, das in den Endstellungen des Tasters-betätigt
ist.
Unter einem Springsauger wird hierbei ein Sauger verstanden, der erstmalig durch die deutsche Patentschrift 653 260 bekannt
geworden ist und sich inzwischen als Sauger für Rundbogenanleger bewährt hat. Bei den bekannten Springsaugern wird hierbei
als pneumatischer Antrieb ein pneumatischer Zylinder verwendet, über dessen Zylinderraum die Saugluft zum Ansaugen eines
Bogens geleitet wird, wobei der Sauger selbst mit dem Kolben des Zylinders verbunden ist. Sobald vom Sauger ein Bogen angesaugt
ist, kann durch das Mundstück des Saugers nicht mehr frische Luft angesaugt werden, so daß sich im Zylinder ein
Unterdruck ausbildet, durch den der Sauger angehoben wird. Durch die Erfindung wird nun in überraschend einfacher Weise erreicht,
daß diese selbsttätige Betätigung des Saugers dazu verwendet wird, nicht nur den Sauger, sondern auch den Taster zu bewegen.
Hierbei ist es sehr einfach, vorzusehen, daß in den Endstellungen des Tasters das Schaltorgan betätigt 1st, das die Halteeinrichtung
aus ihrem Haltezustand in den Freigabezustand umschaltet, so daß immer dann, wenn der Sauger oder der Taster
auf dem obersten Bogen aufliegen, der Schloßkörper frei auf-und
abbewegbar ist und sich immer auf die Höhe des Stapels einstellen kann.
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AIs Halteeinrichtung kann hierbei, wie bei den bekannten
Vorrichtungen.dieser Art, eine elektrisch oder pneumatisch
betätigte Bremse oder ein Elektromagnet oder dergleichen vorgesehen sein. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Schloßkörper längs einer ständerfesten, vertikalen Führung geführt ist, daß als
Halteeinrichtung und Schaltorgan eine schwenkbar mit dem Schloßkörper verbundene Klemmleiste vorhanden ist, die eine
enge Aussparung für die vertikale Führung aufweist, daß eine Klemmfeder vorhanden ist, die die Klemmleiste in eine
den Haltezustand bewirkende Klemmstellung zwingt, in der die vertikale Führung in der Aussparung der Klemmleiste festgeklemmt
wird, und daß zwei mit dem Taster verbundene" Anschläge vorhanden sind, die die Klemmleiste in den beiden Endstellungen
des Tasters in die Freigabestellung drücken. Dadurch wird eine außerordentlich einfache Halteeinrichtung geschaffen, die mit
sehr geringer Kraft betätigt v/erden kann. Damit hierbei bereits eine geringe Klemmwirkung ausreicht, um den Schloßkörper
in einer Stellung festzuhalten, kann, ähnlich wie bei dem bekannten Flachstapelbogenanleger nach der DOS 2 225 674,
das Gewicht des Schloßkörpers zum größten Teil durch eine Feder ausgeglichen sein.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
und i-n den Ansprüchen angegeben.
Es zeigen in schematisch stark vereinfachter Darstellung:
Fig. 1 und 2 teilweise abgebrochen dargestellte Ansichten in Richtung der Pfeile I bzw. II eines
ersten Ausführungsbeispiels;
Fig. 3 einen Diametralschnitt durch den jHubantrieb
des Saugers des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 1 und 2;
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Pig. 4 und 5 Vertikalschnitte eines zweiten Ausführungsbeispieles, wobei der Sauger in seinen beiden
Endstellungen dargestellt ist.
Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte bevorzugte Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Vereinzeln der Bogen eines Bogenstapels
11 weist ein Gestell mit einem Winkel 12 und einer Platte 13 auf, die miteinander verbunden sind.
Die Platte 13 trägt an ihrem unteren Rand einen Zapfen 14, so daß der Winkel 12, die Platte 13 und der Zapfen 14 einen in
der Ansicht nach Fig. 1 quadratischen Raum für einen sich in Förderrichtung der zu vereinzelnden Bogen des ßogenstapels 11
erstreckenden Träger 15 umschließen, an dem das Gestell 12, mittels einer mit einem Handgriff 16 versehenen Schraube in
einer Stellung festklemmbar ist, die der in der Förderrichtung gemessenen Länge der zu vereinzelnden Bogen angepaßt ist.
Am oberen Rand der Platte 13 ist eine Platte 17 befestigt, die eine vertikale Führungsstange 18 und eine Zugfeder 19 trägt.
Die Führungsstange 18 dient als Führung für ein als Ganzes mit 21 bezeichnetes Trennsaugschloß. Zu diesem Zweck greift
die Führungsstange 18 in eine passende Bohrung 22 eines das Trennsaugschloß 21 tragenden Schloßkörpers 23, an dem das untere
Ende der Zugfeder 19 angreift, um bis auf einen geringen Rest das Gewicht des Trennsaugschlosses auszugleichen.
Der Schloßkörper 23 erstreckt sich mit seiner Längsachse in der Förderrichtung der zu vereinzelnden Bogen des Bogenstapels
11. An beiden Längsseiten des Schloßkörpers 23 ist je eine Seitenplatte 24 und 25 befestigt. Zwischen den oberen Rändern
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dieser beiden Seitenplatten 24 und 25 ist ein Tragbalken 26 befestigt, der sich parallel zum Schloßkörper 23 erstreckt
und ebenfalls eine Bohrung für die Führungsstange 18 aufweist.
Zur Festlegung der untersten Stellung des Trennsaugschlosses 21 ist für die Zusammenwirkuna mit dem Tragbalken 26 auf der
Führungsstange 18 ein Anschlag 27 vorgesehen.
Der Tragbalken 26 weist einen Anschlußstutzen 28 für einen Schlauch 29 auf, der mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten
Vakuumquelle verbunden ist. Der Stutzen 28 ist mit einem an der Unterseite des Tragbalkens 26 befestigten Faltenbalg
31 verbunden, der an seinem unteren Ende einen Sauger 32 trägt, der wiederum an seinem unteren Ende mit zwei Mundstükken
33 versehen ist. Im Faltenbalg 31 sind ein oberer Leitkörper 34 mit einer axialen Bohrung 35 und radialen Bohrungen
36 und ein Anschlußkörper 37 vorgesehen, die, mit dem Tragbalken 26 bzw. mit dem Sauger 32 verbunden sind und aus der
in Fig. 3 dargestellten ersten Stellung bei in seine unterste Lage abgesenktem Sauger in eine sich berührende zweite
Stellung bei in seine oberste Lage angehobenem Sauger relativ zueinander bewegbar sind. In der zweiten Stellung wird die
aus dem Sauger 32 angesaugte Luft nur durch die axiale Bohrung 35 geleitet und dadurch der Luftstrom durch eine Verengung
35 ' dieser axialen Bohrung 35 gedrosselt, so daß die Saugwirkung des Saugers im Verhältnis zur ersten Stellung verringert
ist.
Am Schloßkörper 23 ist ein Arm 38 befestigt, der an seinem oberen Ende einen um eine waagerechte Achse 39 schwenkbaren
zweiarmigen Hebel trägt, dessen einer Arm 41 mit einer auf dem Sauger 32 befestigten Muffe 42 schwenkbar verbunden ist.
Der andere Arm 43 dieses Hebels ist mit einem Taster 44 schwenkbar verbunden, an dem eine mit dem Tragbalken 26 verbundene
zweite Zugfeder 45 angreift, die bei geöffneten Mundstücken 33 den zweiarmigen Hebel 41, 43 aus der in Fig. 2 dar-
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gestellten Stellung gegen den Uhrzeigersinn schwenkt, weil dann im Faltenbalg 31 kein beachtliches Vakuum herrscht.
Der bandförmige Taster 44 ist zwischen zwei an seinen beiden Breitseiten anliegenden Rollen 46 geführt und so gebogen, daß
er bei dieser Schwenkbewegung des zweiarmigen Hebels 41, 43 aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung, bei der er auf dem
hinteren Rand des obersten Bogens des Stapels 11 aufliegt, in die in Fig. 2 gestrichelt angedeutete Stellung so bewegt wird,
daß er das Anheben des obersten, von den Mundstücken 33 angesaugten
Bogens des Stapels 11 beim Anheben des Saugers 32 nicht behindert.
Auf dem Schloßkörper 23 ist eine sich längs des Schloßkörpers 23 erstreckende Klemmleiste 47 durch eine Schraube 48 so mit
Spiel befestigt, daß die Klemmleiste um eine der Schraube 48 benachbarte waagerechte Achse ein wenig hochgeschwenkt werden
kann. Im Schloßkörper 23 ist eine weite Bohrung 49 für den Sauger 32 vorgesehen. Diese Bohrung 49 ist in der Klemmleiste
47 in einer relativ zum Sauger 32 weiten Bohrung 51 fortgesetzt. Außerdem ist die Klemmleiste 47 mit einer zweiten
Bohrung 52 versehen, die dem Durchmesser der Führungsstange
so eng angepaßt ist, daß eine kleine Schwenkbewegung des in Fig. 2 rechten Endes der Klemmleiste 47 nach oben ein Festklemmen
des Schloßkörpers 23 und damit des ganzen Trennsaugschlosses an der Führungsstange 18 bewirkt. Für diese Klemmbewegung
der Klemmleiste 47 ist in einer Aussparung 53 des Schloßkörpers 23 eine Druckfeder 54 vorgesehen, die die Klemmleiste
47 in ihre Klemmstellung drückt, aus der die Klemmleiste 47 in den beiden Endstellungen des zweiarmigen Hebels
4I1 43 von der. als Anschlag wirkenden Muffe 42 oder einen am
Taster 44.. ausgebildeten Anschlaa 55 aeoen den Druck der Feder 54 bewegt
wird. ---.-.-
Am der Führungsstange 18 abgekehrten Ende des Tragbalkens 26
ist ein zweiter Anschlußstutzen 56 für einen Schlauch 57 vorgesehen, der mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten
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-i.
Druckluftquelle, vorzugsweise mit dem Druckluftstutzen der oben genannten Vakuumquelle, verbunden ist. Dieser Anschlußstutzen
56 ist mit einem Rohr 58 verbunden, das an der Unterseite des Tragbalkens 26 befestigt ist und dazu dient, die
Druckluft zwei Paaren von bekannten Düsen zuzuführen, von denen zwei Düsen 59 als Trenndüsen zum Abtrennen des vom Sauger
32 angehobenen Bogens 62 vom Stapel 11 und zwei vom Taster 44 weiter entfernte Düsen 61 zum Auflockern des Stapels
11 zu beiden Seiten des Tasters 44 dienen. Außerdem sind an
r-o 3 , , λ aui ^e?" St&pel 11 - -
dem Rohr 58 in bekannter Weise noch /aufliegende Halter 63
und Abstreifbürsten 64 befestigt.
Während des Betriebes sind die Schläuche 29 und 57..dauernd
an der Vakuum- bzw. Druckluftquelle angeschlossen, so daß durch die Mundstücke 33 Luft angesaugt und durch die Düsen
59 und 61 Druckluft herausgeblasen wird. Hängt am Mundstück 33 kein Bogen 62, dann bricht das Vakuum im Faltenbalg 31
zusammen, so daß die Feder 45 den zweiarmigen Hebel 41, 43 aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung gegen den Uhrzeigersinn
schwenkt, bis die Muffe 42 die Klemmleiste 47 berührt und aus seiner Klemmstellung an den Schloßkörper 23 herandrückt.
Dadurch hört die Klemmwirkung der Klemmleiste 47 auf und das ganze Trennsaugschloß 21 sinkt von der Führungsstange
18 geführt nach unten, bis das Mundstück 33 den obersten Bogen des Stapels 11 angesaugt hat. Mit der Schwenkbewegung
des zweiarmigen Hebels 41, 43 wird der Taster 44 nach oben bewegt und von den Rollen 46 so in Fig. 2 nach rechts bewegt,
daß sein unteres fußförmiges Ende 65 aus dem Bereich des Stapels 11 herausgeschwenkt wird. Sobald die Mundstücke 33
den obersten Bogen angesaugt haben, wird die Mundstücköffnung durch den angesaugten Bogen geschlossen und im Faltenbalg
ein Vakuum erzeugt, durch das der Faltenbalg zusammengezogen und der Sauger 32 gegen die Kraft der Feder 45 hochgeschwenkt
wird. Durch den'zweiarmigen Hebel 41, 43 wird hierbei der
Taster 44 nach unten bewegt und dabei von den Rollen 46 auf den Stapel 11 geschwenkt, um diesen zusammenzuhalten. Sobald
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sich die Muffe 42 hierbei relativ zum Schloßkörper 23 nach oben in Bewegung gesetzt hat, gibt sie die Klemmleiste 47
frei, so daß das Trennsaugschloß 21 sofort an der Führungsstange 18 festgeklemmt wird. Hat am Ende der Schwenkbewegung
des zweiarmigen Hebels 41, 43 der Anschlag 55 die Klemmleiste 47 erreicht, dann wird diese wieder in ihre Freigabestellung
bewegt, so daß das Trennsaugschloß längs der Führungsstange 18 herabsinken kann, bis das Ende 65 des Tasters
44 auf dem Bogenstapel 11 aufliegt. Das Trennsaugschloß 21 kann hierbei aber auch vom Stapel 11 angehoben werden, wenn
dieser durch eine nicht dargestellte Hebe-vorrichtung gehoben wird. Der von dem Sauger 32 in die in Fig. 2 dargestellte
Stellung angehobene Bogen 62 wird von der aus den Düsen 59 austretenden Druckluft vom Stapel 11 getrennt. Dadurch wird
das den Mundstücken 33 abgekehrte vordere Ende des Bogens in bekannter Weise einer in der Zeichnung nicht dargestellten
Abzugsvorrichtung, z.B. einem Saugrad, zugeführt, das den Bogen in Fig. 2 nach links von den Mundstücken 33 abzieht,
wobei diese Bewegung des Bogens 62 dadurch erleichtert wird, daß in der obersten Stellung des Saugers 32 die Saugwirkung
durch die Drosselwirkung der Verengung 35' verringert ist. Sobald der Bogen 62 abgezogen ist, bricht das Vakuum im Faltenbalg
31 zusammen, so daß der zweiarmige Hebel 41, 43 durch die Kraft der Feder 45 wieder aus der in Fig. 2 dargestellten
Stellung im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird und ein neuer Arbeitszyklus beginnt. Mittels des Handgriffes 16 kann
das Gestell 12, 13 vom Träger 15 gelöst und auf diesem verschoben werden, um dadurch die Stellung der Mundstücke 33
und des Tasters 44 der Länge der Bogen des Stapels 11 anpassen
zu können.
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Bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Einzelteile mit Bezugszahlen bezeichnet, die um 100
größer sind als die entsprechenden Teile des in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiels, so daß durch diesen
Hinweis auf die Beschreibung des vorherigen Ausführungsbeispiels Bezug genommen wird.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 unterscheidet sich von dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel im wesentlichen
dadurch, daß hier anstelle eines Faltenbalges 31 ein
pneumatischer Zylinder 126 vorgesehen ist und die Zugfeder 45 durch eine in dem Zylinder 126 angeordnete Druckfeder 145 ersetzt
ist. Der Kolben des Zylinders 126 ist bei diesem Ausführungsbeispiel durch Platten 124 und 125 mit dem Schloßkörper
123 verbunden, der an einer Führungsstange 118 geführt ist und auf den die Zugfeder 119 einwirkt. Die Muffe 142 des Saugers
132 ist auch hier über den zweiarmigen Hebel 141, 143 mit dem Taster 144 verbunden, der von am Schloßkörper 123
befestigten Rollen 146 geführt und mit einer solchen Krümmung versehen ist, daß er die oben beschriebene Schwenkbewegung
bei seiner Auf- und Abwärtsbewegung durchführt.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, wird der Sauger 132 durch die Feder 145 nach unten gedrückt, bis die Muffe 142 die Klemmleiste
147 gegen den Druck der Feder 154 aus ihrer Klemmstellung an einen Anschlag 170 drückt, so daß das Trennsaugschloß 121
längs der Führungsstange 118 auf und ab bewegt werden kann.
Das gleiche gilt, wenn nach dem Ansaugen des obersten Bogens im Zylinder 126 ein Vakuum entsteht und der Sauger 132 nach
oben bewegt wird, bis der Anschlag 155 des Tasters 144 die Klemmleiste 147 wieder in ihre Freigabestellung an den Anschlag
170 bewegt. Während der Bewegung des zweiarmigen Hebels 141,
143 ist,wie oben beschrieben, das Trennsaugschloß 121 durch
die Klemmleiste 147 an der Führungsstange 118 festgeklemmt.
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•A ·
Bei beiden dargestellten Ausführungsbeispielon ist die Trennleiste
47, 147 auf der oberen Seite des Schloßkörpers 23, 123 angeordnet und wird durch die Druckfeder 54, 154 nach oben in
die Klemmstellung gedrückt. Dies hat den Vorteil, daß das Trennsaugschloß 21 jederzeit, also auch dann, wenn die Muffe
42, 142 oder der Anschlag 55, 155 die Klemmleiste 147 nicht berührt, längs der Führungsstange 118 nach oben bewegt werden
kann.
Die beiden oben beschriebenen Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen
zum Vereinzeln der Bogen eines Bogenstapels sind für einen Flachstapelbogenanleger vorgesehen, wie er in der deutschen
Offenlegungsschrift 2 225 674 im einzelnen beschrieben ist, der eine am vorderen Rand des obersten Bogens des Flachstapels
angreifende Abziehvorrichtung und eine die Höhenlage des vorderen Randes des obersten Bogens abtastende Testvorrichtung
aufweist, die eine Hebevorrichtung für den Flachstapel 11 zum Einstellen der für den Angriff der Abziehvorrichtung
erforderlicheil Höhe des vorderen Randes des obersten Bogens steuert. Für den Fachmann ist es aber ganz offensichtlich, daß
die oben beschriebenen Vorrichtungen auch zum Abtragen der einzelnen Bogen eines auf einer festen Unterlage angeordneten
Flachstapels 11 dienen können, da das Trennsaugschloß 21, 121 dauernd der beim Abziehen der einzelnen Bogen sinkenden Höhe
des Flachstapels 11 folgen kann. Ebenso können die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele auch bei besonderen Ausbildungen
von Rundstapelanlegern verwendet werden.
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Claims (6)
- PatentansprücheIw Vorrichtung zum Vereinzeln der Bogen eines Bogenstapels mit einem Trennsaugschloß, dessen Schloßkörper auf- und abbewegbar geführt ist und das einen zwischen einer Ansaugstellung und einer angehobenen Stellung auf- und abbewegbaren Sauger sowie einen Taster aufweist, der synchron mit der Bewegung des Saugers zwischen einer ausgeschwenkten Stellung bzw. einer Stützstellung hin- und herschwenkbar ist, in der er den Schloßkörper in dessen Arbeitsstellung auf dem obersten Bogen des Stapels abstützt, sowie.mit einer Halteeinrichtung, die in einem Haltezustand den Schloßkörper festhält und in der Stützstellung des Tasters in einen die Bewegung des Schloßkörpers freigebenden Freigabezustand schaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauger (32, 132) als vom Schloßkörper (23, 123) getragener Springsauger ausgebildet ist, dessen durch das Ansaugvakuum selbsttätig wirkender, pneumatischer Antrieb für die Bewegung des Tasters (44, 144) mit diesem verbunden ist und daß zum Umschalten der Halteeinrichtung aus ihrem Haltezustand in den Freigabezustand mindestens ein Schaltorgan vorhanden ist, das in den Endstellungen des Tasters (144) betätigt ist.
- 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,-daß am Schloßkörper (23, 123) ein zweiarmiger Hebel (41, 43; 141, 143) schwenkbar gelagert ist, dessen einer Arm (41, 141) mit dem Sauger (32, 132) und dessen anderer Arm (43, 143) mit dem Taster (44, 144) verbunden sind.609848/0483
- 3) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauger (32, 132) und der Taster (44, 144) schwenkbar mit den Armen (41, 43; 141, 143) des zweiarmigen Hebels verbunden sind und daß der Taster (44, 144) zum Ausführen der Schwenkbewegung mit einer Krümmung versehen und zwischen Rollen (46; 146) geführt ist.
- 4) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßkörper (23, 123) längs einer ständerfesten, vertikalen Führung (18, 118) geführt ist, daß als Halteeinrichtung und Schaltorgan eine schwenkbar mit dem Schloßkörper (23, 123) verbundene Klemmleiste (47, 147) vorhanden ist, die eine enge Aussparung für die vertikale Führung aufweist, daß eine Feder (54, 154) vorhanden ist, die die Klemmleiste (47, 147) in eine den Haltezustand bewirkende Klemmstellung zwingt, in der die vertikale Führung in der Aussparung der Klemmleiste festgeklemmt wird, und daß zwei mit dem Taster (44, 144) verbundene Anschläge (42, 55; 142, 155) vorhanden sind, die die Klemmleiste in den beiden Endstellungen des Tasters in die Freigabestellung drücken.
- 5) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Klemmleiste (47, 147) nach oben drückende Feder (54, 154) vorhanden ist und daß einer der beiden Anschläge am Sauger (32, 132) und der andere am Taster (44, 144) angeordnet sind.
- 6) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Sauger (32, 132) in seine Ansaugstellung zwingende Feder (45,145) vorhanden ist.609848/0483Leerseite
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