DE2522425A1 - Geruchverschluss fuer abwasserbehaelter - Google Patents
Geruchverschluss fuer abwasserbehaelterInfo
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Description
Geruchverschluß für Abwasserbehälter
Die Erfindung betrifft einen Geruchverschluß mit Wasserstandspagel
für einen Regen-, Itfasser- oder Kellerablauf oder Gully, der von einem Rohrkrümmer gebildet ist, dessen
öffnung vom Einlaufrohr vertikal nach unten und dessen Ablaufrohr waagerecht gerichtet sind.
Bei einem Wasserablauf ist für bestimmte Anwendungsfälle,
z.B. in einem Keller ein Geruchverschluß zur Verhinderung des Austrittes von Kanalgasen oder Kanalgerüchen erforderlich.
Der Geruchverschluß rr.uß eine durch Vorschriften bestimmte Geruchverschlußhöhe und einen bestimmten Geruchverschlußquerschnitt
haben. Die Geruchverschlußhöhe muß mindestens 100 mm bzw. das Maß der Nennweite des Abflußkanales
betragen, d.h. von der Unterkante des Geruchverschlus-
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ses bis zur Kante, über welche das Abwasser in den Abflußkanal
fließt, muß sich ein Wasserpolster in der geforderten Höhe bilden können. Der Geruchverschluß-Durchströmquerschnitt
muß dabei mindestens der Querschnittsfläche des Ab— laufkanals entsprechen, so daß auch bei großem Abwasseranfall
durch den Geruchverschluß mindestens die Wassermenge fließen kann, die der Ablaufkanal im Stande ist, aufzunehmen.
Weiterhin soll im Falle einsr Verstopfung oder Verschlammung
der Geruchverschluß schnell und einfach aus dem Ablaufbehälter zu entfernen sein und den Zugang zum Ablaufkanal
freigeben, so da3 eine schnelle und einfache Reinigung des Ablaufkanals möglich ist.
Es ist ein Geruch Verschluß bekannt (Gbm 1 958 096), bei dem
in den Ablauf kanal ein Formteil mittels Reibungsschluß .eingesteckt
und festgelegt wird, das einen winkelig geformten Kohlkörper mit einer hochgezogenen ÜberfHeßwand besitzt. Bei
diesem Geruchverschluß wird der Durchströmquerschnitt für das Abwasser von einem rechteckigen, schmalen Schacht gebildet,
der dem ggfs. mit Schlarin- und Schmutzteilen verunreinigten
Abwasser einen erheblichen Durchströmwiderstand entgegensetzt« Das Einstecken des Geruchverschlusses in die
konisch aufgeweitete Ablaufkanalöffnung bzw. seine Herausnahme
zur Reinigung ist schwierig. Es kommt vor, daß nach längerer Zeit durch entstandene Ablagerungen der Geruchverschluß
in den Ablaufkanal hineingewachsen ist und nur mit Gewalt herausgerissen v/erden kann. Andererseits kann in
einem solchen Fall keine einwandreie Abdichtung zwischen dem Geruchverschluß und dem AbIaufkanal mehr erzielt werden,
wenn der Ablaufkanal durch Ablagerungen oder Erosion seine sauberen und ebenen Dichtflächen eingebüßt hat. Trotz eines
schützenden Wasserpolsters kommt dann Kanalgas in den Behälter und schließlich aus dem durchläsigen Deckel nach
oben.
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FQr die Erfindung ist deshalb die Aufgabe gestellt, einen Geruchverschluß als Einbauteil für einen Ablaufbehälter
zu finden, der die bekannten Nachteile vermeidet. Der zu schaffende Geruchverschluß soll trotz vorliegenden, geringen
Platzangebot im Ablaufbehälter die von den Bauvorschriften geforderte Geruchverschlußhöhe und den Geruchterschlußdurchstrcmquerschnitt
aufweisen und darüber hinaus nur geringe Bauhche aufweisen. Außerdem soll er einfach zu montieren
und auszuwechseln sein. Schließlich soll seine Konseption konstruktiv so einfach sein, daß er als einstücki—
ges Kunststoffteil billig und gegenüber den bekannten, meist aus Gußeisen bestehenden wesentlich leichter und preiswerter
herzustellen ist.
Genäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Geruchverschluß
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, der als Körper als selbständige Baueinheit mit Flansch an der Ablauföffnung
und mit Steck— und Schraubverschluß zum Einsetzen
in den Ablaufbehälter ausgebildet ist und daß von der Abiauföffnung
eine waagerechte, wannen—, trog— oder löffeiförmige
Zunge in den Rohrkrümmer reicht, deren Oberkante geringfügig unterhalb der gedachten Mittelachse der waagerechten
Ablauföffnung liegt. Dieses selbständige Bauteil läßt sich dadurch sehr schnell herausnehmen und wechseln, wodurch
nicht nur eine bessere und einfachere Reinigung des Geruchverschlusses,
sondern auch des Kanales erfolgen kann. Die besondere Zunge in dem Bauteil steigert den Pegel des Stauwassers,
so daß hierdurch erheblich an Bauhöhe eingespart wird. Dieser Vorteil kommt vor allem dann zu gute, wenn in
KeIlerablaufen nachträglich Geruchverschlüsse eingebaut verden
sollen und der Schacht bereits einzementiert ist. Der erfindungsgemäße Geruchverschluß zeichnet sich weiterhin dadurch
aus, daß die Zunge im unteren Drittel eine Krümmung
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entsprechend den /blaufrohr aufweist und ihre Seitenteile
senkrecht bis zur Oberkante unterhalb der gedachten Mittelachse heraufgezogen sind, wobei die Außenwandung des
Rohrkrürrmers mit einem derartigen Abstand dazu angeformt
ist, daß in einer Draufsicht auf die Zunge in Richtung der Mittelachse des Einlaufrohres gesehen, zwischen dem
Umriß der Zunge und der Innenwand des Krümmers die gleiche, vorzugsweise eine geringfügig größere Durchströmquerschnittsflache
vorliegt, v/ie die KreisquerschnitisflS—
ehe des Ablaufrohres. Diese besondere Ausgestaltung ergibt
eine kleine und einfache Baueinheit eines Geruchverschlusses, in dem sowohl die den Vorschriften entsprechende Geruchverschlußhöhe
als auch der Geruchverschlußquerschnitt bd. geringstem Strömungswiderstand erhalten wird, Dieser
Geruchverschluß läßt sich einfach reinigen, da seine Wasserführungsbzw.
-leitflächen gerade, nicht gekrümmt, und gut zugänglich angeordnet sind. Bei normalem Abwasseranfall
staut sich an der Oberkante der Zunge bzw. an deren Überströmniveau das Wasserpolster, das einen einwandfreien Geruchverschluß
garantiert. Bei erhöhtem Abwasseranfall aus dem Behälter kann dieses Abwasser ungehindert seitlich
über die Zungenflanken in den Ablaufkanal gelangen. Im umgekehrten
Falle, d.h. bei einem geringen Rückstau im Ablaufkanal, strömt vorteilhafterweise solange keine Wasser
in den Behälter, bis der Rückstau im Ablaufkanal unter der
Höhe des Überströmniveaus bzw. der Oberkante der Zunge liegt, Gerade die seitliche Zungenoberkante stellt die Erfindung
im vorliegendem Rahmen besonders heraus, denn durch diese freie Wandung ergibt sich einvergrößerter Querschnitt zum
Übertritt vom vertikalen zum horizontalen Rohr und läßt somit die verkürzte Bauart zu.
Erfindungsgemäß ist in dem Geruchverschluß das Einlaufrohr
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rait konstantem Durchmesser bis mindestens in die Höhe der
Mittelachse des Ablaufrohres geführt und geht dann absatzlos in den Durchmesser des Ablaufrchres derart über,
daß die VerSchnittkanten zwischen dem Einlauf- und dem Ablaufrohr zwischen 10 bis 25% des Ablaufrqrdurchmessers
oberhä-b der Kitte des Ablaufrohres liegen. Diese Form begünstigt
damit auch einen einwandfreien Durchfluß des Abwassers in dem Ablaufkanal, ohne Turbulenz und ohne Stau—
ecken, Keil durch die Verschneidung der beiden Krümmerrohrstücke
in diesem Bereich eine düsenförmige Strömungsführung
in den Ablaufkanal hinein erzielt wird. Außerdem ist diese Gestaltung zweckmäßig für ein einfaches und billiges Herstellen
des Geruchverschlusses.
Bei Ablaufbehältern mit sehr geringem Platzangebot empfiehlt
sich nach einem weiteren Gedanken der Erfindung anstelle eines gegenüber dem Ablaufrohr viel weiterem Einlaufrohres
die Zunge derart auszubilden, daß sie sich bis auf etwa 2/3 der Länge des Ablaufrohres in dieses hineinerstreckt und
dabei unterseitig im zentralen Längschnitt eine Kreisbogen— krürrjr.ung von der rückwärtigen Oberkante bis zur Unterkante
der Ablauföffnung aufweist. Durch den heraufgezogenen Wasserspiegel
ist der Übergangsquerschnitt vom Einlaufrohr zum Ablauf rohr kleiner gewortfen, der nun mit der hineinreichenden
Zunge auf den gewünschten Querschnitt vergrößert wird. Dazu trägt Insbesondere die Länge der hineingezogenen Zunge
bei, die seitlich im Abstand zur Rohrwandung bleibt. Mit der 2/3 Länge wird bei dem genannten Rohrkrümmer gerade der
Ausgangsquerschnitt vom Ablaufrohr erreicht. Hierbei kann die Zunge in ihrem unteren Bereich die Bogenform der Ablaufrohrmündung
besitzen. Die bereits erwähnten seitlichen Abflachungen verringern die obere Breite der Zunge soweit, daß
bei schmalem oder dünnem Einlaufrohr der geforderte Geruchver-
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schlußquerschnitt erhalten bleibt, d.h. der seitliche Abstand
zwischen der Zunge und der Innenwand ergibt den gewünschten Durchflußquerschnitt.
Damit der Geruchverschluß einfach und jedoch dauerhaft abdichtend im Ablaufbehälter sitzt, ist es nach einem weiteren
Gedanken der Erfindung wichtig, daß ein ebener und die Höhe des Rohrkrümmers übersteigender Befestigungsflansch
die Ablaufrohrrnündung umgibt, der im oberen Bereich mit
Schraublöchern versehen ist und der unterhalb des Ablaufrohres an seiner Unterkante mit einem Steckansatz für eine
Steckverbindung in eine taschenartige Ausnehmung an der Einlaufrohrwand eines AblaufkaEtens ausgebildet ist. Mit diesem
Befestigungsflansch kann der Geruchverschluß dann in
eine entsprechende Tasche des Behälters eingesetzt und an der Behälterwand festgeschraubt werden. Zweckmäßigerweise enthält
der Befestigungsflansch eine Dichtung, mit der er dann an der Behälterwand anliegt und den Behälterinnenraum gegen
den Ablaufkanal abdichtet. Damit die Dichtung auf dem Hansch
gut zum Liegen kommt und auch volle Wirkung durch richtigen Sitz hat, ist nach einem weiteren Merkmal duf dem Befesti—
gungsflansch um die Ablaufrohrmündung eine umlaufende Erhebung
mit einer mittig laufenden Nut, vorzugsweise mit rechteckigem Querschnitt vorgesehen. Der Steck- und Schraubverschluß
mit der besonderen Gummiringdichtung geben der
Baueinheit nicht nur einen dichten sondern auch festen Sitz im entsprechenden Kasten, der sich trotzdem schnell lösen
und austauschen läßt.
Schließlich wird erfindungsgemäß der Geruchverschluß einstückig und aus Kunststoff hergestellt, wobei er vorzugsweise
als Kunststoffpreßspritz bzw. -tiefziehteil ausgebildet
ist. Diese Materialauswahl ergibt bei sehr geringem Gewicht ein korrossions— und verschmutzungsunanfalliges,
bruchsicheres modernes Einbauteil.
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Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen einbaubereiten KeIlerablaufbehälter
mit Geruchverschluß und Feststoffsammler,
Fig. 2 eine Seitenschnittdarsteilung des Geruchverschlusses,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung des Geruchverschlusses längs der Linie III-III der
Fig. 2 und
Fig. 4 ein weiterer horizontaler Schnitt durch einen Gerüchverschluß längs der Linie
IV-IV in Fig. 3.
Nach Fig. 1 befindet sich in einem AbIaufbehälter 1 mit
kastenartiger Grundgestalt ein Geruchverschluß .10 und ein Feststoffsammler 2. Der AbIaufbehälter 1 besitzt einen angeformten,
leicht schräg abwärts geneigten Ablaufkanal^-3,
mit dem er an die Kanalisation angeschlossen wird. Sein oberer Randbereich ist zu einem umlaufenden Falz 4 geformt, in
den ein zweigeteilter Deckel 6 eingelegt ist. Die eine Hälfte des Deckels 6 ist durchlässig ausgebildet, die andere
Hälfte besitzt zum leichteren Hochheben dieses Deckels eine Griffmulde 7. Die Behälterwand i3t nahe dem AbIaufkanal 3
mit einer eingeformten taschenartigen Ausnehmung 8 und mit obenliegenden, in einer später beschriebenen Figur dargestellten Befestigungslöchern 15 versehen· Damit ist der Geruchverschluß
10 mit seinem angeformten Einsteckfalnsch bzw. einner Nase 14 und zusätzlichen Befestigungsschrauben
einfach im Behälter 1 festgelegt. Zweckmäßigerweise ist zwischen dem Einsteckflansch 13 und der Behälterwand noch
eine Ringdichtung 5 angeordnet, die in einer rechteckigen Nut 9 einer Erhebung 9a am Flansch 13 sitzt, was am besten
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in der Seitenansicht der Fig. 2 zu sehen ist.
Der Geruchverschluß 10 ist als 90°Rohrkrümmer mit einem Einlaufrohr 11 und einem Ablaufrohr 12 ausgebildet, wobei
der Durchmesser des Einlaufrohres 11 gegenüber dem Durchmesser
des Ablaufrohres 12 vergrößert ausgebildet ist. Die öffnung 12a des Ablaufrohres 12 umgibt den Befestigungsflansch 13, der die Höhe des Rohrkrümmers übersteigend unterhalb
des Ablaufrohres 12 in das Einlaufrohr 11 übergeht
und unten den Einsteckansatz 14 bildet. Damit kann der Geruchverschluß in die Tasche 8 des Ablaufbehälters 1 eingesteckt
werden. Im Befestigungsflansch 13 sind seitlich des AbIaufrohres 12 Befestigungslöcher 15 vorgesehen. In Verlängerung
des Ablaufrohres 12 erstreckt sich in den Rohrkrümmer auf ca. 2/3 öeiner Länge eine Zunge 16 zurück, deren
Überströmniveau bzw. Oberkante 17 in einer Höhe 18 oberhalb der Unterkante des AbIaufrohres 12 liegt. Die Höhe 18
wird als Geruchfcerschlußhöhe bezeichnet, d.h. abfließendes
Abwasser kann sch an der Zunge 16 bis in Höhe des Niveaus bzw. der Oberkante 17 anstauen und in einer Dicke der Höhe
18 entsprechend das Einströmen von Kahalijasen verhindern.
Insbesondere aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Zunge 16 löffeiförmig ist und sich bis über die Mitte des Einlaufrohres
11 bzw. 2/3 der Länge des Ablaufrohres 12 hinaus erstreckt, wobei das Überströmniveau 17 unterhalb der gedachten
Mittelachse 19 des Ablaufrohres 12 bleibt.
Fig. 3 zeigt, daß das Einlaufrohr 11 im Durchmesser erheblich größer ausgeführt ist, als das Ablaufrohr 12. Verschneidungskanten
zwischen dem Einlaufrohr/Sind mx€uaem iezug 20
bezeichnet und liegen in einer Ebene oberhalb der gedachten Mittelachse 19 des Ablaufrohres 12. Damit wird eine düsen—
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artige Strömungsführung vom Behälter 1 in den Abläufkanal
erreicht· Die Zunge 16 folgt unterseitig der liüinmung des
Ablaufrohres 12, seitlich ist sie jedoch mit Abflachungen 21 d.h. senkrechten Wänden versehen, die ihre Gesamtbreite
gegenüber dem Durchmesser des Ablaufkanals 12 verringern. Diese vorgeschriebenen Maßnahmen - siehe dazu Fig. 4 ergeben
zwischen dem Umriß der Zunge 16 und der Innenwandung des Einlaufrohres 11 den durch eine Schraffur hervorgehobenen
Durchströmquerschnitt 22 für das Abwasser, der mindestens dem bei Fig. 2 angedeuteten Querschnitt 12'
des Ablaufrohres 12 in seiner Querschnittsfläche 23 entspricht. Das Einlaufrohr 11, das hier mit rundem Querschnitt
dargestellt ist, kann selbstverständlich auch jede andere beliebige Raumforrn einnehmen, die dann an die Platzverhältnisse
im Ablaufbehälter angepaßt ist.
Wie Fig. 4 weiterhin zeigt, wird nicht der gesamte Querschnitt des Einlaufrohres 11 zur Wasserführung verwandt, sondern nur
ein durch den Flansch 13 verringerter Querschnitt. Selbstverständlich kann auch die Form der Zunge 16 von der gezeigten
abweichen. Die Zunge kann beispielsweise eine wannen- bzw. trogförmige Form aufweisen und mit einer vorderen, geraden
Überströmkante versehen sein. Die konstruktiven Abwandlungen müssen jedoch dann immer wieder gewährleisten, daß der
zwischen der Zunge und der Innenwand des Einlaufrohres in Höhe des Überströmniveaus 17 entstehende Überströmquerschnitt
mindestens der Querschnittsfläche des Ablaufkanals 12 entspricht.
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Claims (7)
1. Geruchverschluß mit Wasserstandspegel für Regen-, V/asser- oder Kellerablauf oder Gully, der von einem Rohrkrümmer
gebildet ist, dessen Öffnung vom Einlaufrohr vertikal
nach unten und dessen Öffnung vom AbIaufrohr waagerecht gerichtet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper als selbständige Baueinheit mit Flansch (13) an der Ablauföffnung
(12a) und mit Steck- (14) und Schraubverschluß (15) zum Einsetzen in den Ablaufbehälter (1) ausgebildet ist und daß
von der Ablauföffnung (12a) eine waagerechte, wannen-, trog— oder löffeiförmige Zunge (16) in den Rohrkrümmer reicht, deren
Oberkante (17) geringfügig unter der gedachten Mittelachse (19) der waagerechten Ablauföffnung (12a) liegt.
2. Geruchverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (16) im unteren Drittel eine Krümmung entsprechend
dem Ablaufrohr (12) aufweist und deren Seitenteile (21) senkrecht bis zur Oberkante (17) unterhalb der gedachten
Mittelachse (19) heraufgezogen sind, wobei die Außenwandung des Rohrkrümmers mit einem derartigen Abstand dazu angeformt
ist, daß in eher Draufsicht auf die Zunge (16) in Richtung der Mittelachse des Einlaufrohres (11) gesehen, zwischen dem
Umriß der Zunge (16) und der Innenwand des Einlaufrohres (11) die gleiche^ wie, vorzugsweise eine geringfügig größere Durchströmquerschnittsflache
(22) als die Kreisquerschnittsfläche (23) des AblaufiDhres (12) vorliegt.
3. Geruchverschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaufrohr (11) mit konstantem Durchmesser
bis mindestens in die Höhe der gedachten Mittelachse (19) des Ablaufrohres (12) geführt ist und dann absatzlos
in den Durchmesser des Ablaufrohres (12) übergeht, derart,
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daß die Schnittkanten (20) zwischen dem Einlauf- (11) und
dem Ablaufrohr (12) um 10 bis 25% des Ablaufrohrdurchmessers oberhalb der Mitte des Ablaufrohres (12) liegen.
dem Ablaufrohr (12) um 10 bis 25% des Ablaufrohrdurchmessers oberhalb der Mitte des Ablaufrohres (12) liegen.
4. Geruchverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zunge (16) sich bis auf etwa 2/3 der
Länge des Ablaufrohres (12) in diese hineinerstreckt und dabei unterseitig im zentralen Längsschnitt eine Kreisbogenkrümmung von der rückwärtigen Oberkante (17) bis zur Unterkante der AbIaufrohröffnung ("2a) aufweist·
Länge des Ablaufrohres (12) in diese hineinerstreckt und dabei unterseitig im zentralen Längsschnitt eine Kreisbogenkrümmung von der rückwärtigen Oberkante (17) bis zur Unterkante der AbIaufrohröffnung ("2a) aufweist·
5. Geruchverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein ebener und die Höhe des Rohrkrümmers
Übersteigender Befestigungsflansch (13) die Ablaufrohröffnung (12a) umgibt, der im oberen Bereich mit Schraublöchern (15)
versehen ist und der unterhalb des Ablaufrohres (12) an seiner Unterkante mit einem Steckansatz (14) für eine Steckverbindung in eine taschenartige Ausnehmung (8) an der Einlaufrohrwand eines Ablaufbehälters (^) ausgebildet ist.
Übersteigender Befestigungsflansch (13) die Ablaufrohröffnung (12a) umgibt, der im oberen Bereich mit Schraublöchern (15)
versehen ist und der unterhalb des Ablaufrohres (12) an seiner Unterkante mit einem Steckansatz (14) für eine Steckverbindung in eine taschenartige Ausnehmung (8) an der Einlaufrohrwand eines Ablaufbehälters (^) ausgebildet ist.
6· Geruchverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Befestigungsflansch (13) um die Ab laufrohrmündung 02a) eine umlaufende Erhebung (9a) mit einer
mittig laufenden Nut (9) vorzugsweise mit reehteckigem Querschnitt
vorgesehen ist.
7. Geruchverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß dieser (10) einstückig aus Kunststoff besteht und vozugsweise als Kunstoffpreßspritz- bzw. -tiefzieh
teil ausgebildet ist.
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