DE2522425A1 - Geruchverschluss fuer abwasserbehaelter - Google Patents

Geruchverschluss fuer abwasserbehaelter

Info

Publication number
DE2522425A1
DE2522425A1 DE19752522425 DE2522425A DE2522425A1 DE 2522425 A1 DE2522425 A1 DE 2522425A1 DE 19752522425 DE19752522425 DE 19752522425 DE 2522425 A DE2522425 A DE 2522425A DE 2522425 A1 DE2522425 A1 DE 2522425A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
odor trap
drain
drain pipe
tongue
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752522425
Other languages
English (en)
Other versions
DE2522425C3 (de
DE2522425B2 (de
Inventor
Bernhard Kessel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bernhard Kessel Kg 8071 Lenting De
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2522425A priority Critical patent/DE2522425C3/de
Priority to CH507776A priority patent/CH611670A5/xx
Priority to AT320476A priority patent/AT353704B/de
Priority to IT2313076A priority patent/IT1063270B/it
Priority to ES447974A priority patent/ES447974A3/es
Priority to FR7615131A priority patent/FR2311895A1/fr
Priority to GB2094876A priority patent/GB1553707A/en
Priority to BE167176A priority patent/BE842021A/xx
Priority to DK222376AA priority patent/DK145237B/da
Priority to US05/688,309 priority patent/US4092747A/en
Priority to SE7605826A priority patent/SE416661B/xx
Priority to NL7605511A priority patent/NL182827C/xx
Publication of DE2522425A1 publication Critical patent/DE2522425A1/de
Publication of DE2522425B2 publication Critical patent/DE2522425B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2522425C3 publication Critical patent/DE2522425C3/de
Priority to SE8604986A priority patent/SE8604986L/xx
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F5/0401Gullies for use in roads or pavements
    • E03F5/0405Gullies for use in roads or pavements with an odour seal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F2005/0416Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps with an odour seal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/4456With liquid valves or liquid trap seals
    • Y10T137/4463Liquid seal in liquid flow line; flow liquid forms seal
    • Y10T137/4576U-seals

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

Geruchverschluß für Abwasserbehälter
Die Erfindung betrifft einen Geruchverschluß mit Wasserstandspagel für einen Regen-, Itfasser- oder Kellerablauf oder Gully, der von einem Rohrkrümmer gebildet ist, dessen öffnung vom Einlaufrohr vertikal nach unten und dessen Ablaufrohr waagerecht gerichtet sind.
Bei einem Wasserablauf ist für bestimmte Anwendungsfälle, z.B. in einem Keller ein Geruchverschluß zur Verhinderung des Austrittes von Kanalgasen oder Kanalgerüchen erforderlich. Der Geruchverschluß rr.uß eine durch Vorschriften bestimmte Geruchverschlußhöhe und einen bestimmten Geruchverschlußquerschnitt haben. Die Geruchverschlußhöhe muß mindestens 100 mm bzw. das Maß der Nennweite des Abflußkanales betragen, d.h. von der Unterkante des Geruchverschlus-
609349/0089
ses bis zur Kante, über welche das Abwasser in den Abflußkanal fließt, muß sich ein Wasserpolster in der geforderten Höhe bilden können. Der Geruchverschluß-Durchströmquerschnitt muß dabei mindestens der Querschnittsfläche des Ab— laufkanals entsprechen, so daß auch bei großem Abwasseranfall durch den Geruchverschluß mindestens die Wassermenge fließen kann, die der Ablaufkanal im Stande ist, aufzunehmen. Weiterhin soll im Falle einsr Verstopfung oder Verschlammung der Geruchverschluß schnell und einfach aus dem Ablaufbehälter zu entfernen sein und den Zugang zum Ablaufkanal freigeben, so da3 eine schnelle und einfache Reinigung des Ablaufkanals möglich ist.
Es ist ein Geruch Verschluß bekannt (Gbm 1 958 096), bei dem in den Ablauf kanal ein Formteil mittels Reibungsschluß .eingesteckt und festgelegt wird, das einen winkelig geformten Kohlkörper mit einer hochgezogenen ÜberfHeßwand besitzt. Bei diesem Geruchverschluß wird der Durchströmquerschnitt für das Abwasser von einem rechteckigen, schmalen Schacht gebildet, der dem ggfs. mit Schlarin- und Schmutzteilen verunreinigten Abwasser einen erheblichen Durchströmwiderstand entgegensetzt« Das Einstecken des Geruchverschlusses in die konisch aufgeweitete Ablaufkanalöffnung bzw. seine Herausnahme zur Reinigung ist schwierig. Es kommt vor, daß nach längerer Zeit durch entstandene Ablagerungen der Geruchverschluß in den Ablaufkanal hineingewachsen ist und nur mit Gewalt herausgerissen v/erden kann. Andererseits kann in einem solchen Fall keine einwandreie Abdichtung zwischen dem Geruchverschluß und dem AbIaufkanal mehr erzielt werden, wenn der Ablaufkanal durch Ablagerungen oder Erosion seine sauberen und ebenen Dichtflächen eingebüßt hat. Trotz eines schützenden Wasserpolsters kommt dann Kanalgas in den Behälter und schließlich aus dem durchläsigen Deckel nach oben.
609849/0089
FQr die Erfindung ist deshalb die Aufgabe gestellt, einen Geruchverschluß als Einbauteil für einen Ablaufbehälter zu finden, der die bekannten Nachteile vermeidet. Der zu schaffende Geruchverschluß soll trotz vorliegenden, geringen Platzangebot im Ablaufbehälter die von den Bauvorschriften geforderte Geruchverschlußhöhe und den Geruchterschlußdurchstrcmquerschnitt aufweisen und darüber hinaus nur geringe Bauhche aufweisen. Außerdem soll er einfach zu montieren und auszuwechseln sein. Schließlich soll seine Konseption konstruktiv so einfach sein, daß er als einstücki— ges Kunststoffteil billig und gegenüber den bekannten, meist aus Gußeisen bestehenden wesentlich leichter und preiswerter herzustellen ist.
Genäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Geruchverschluß der eingangs genannten Art dadurch gelöst, der als Körper als selbständige Baueinheit mit Flansch an der Ablauföffnung und mit Steck— und Schraubverschluß zum Einsetzen in den Ablaufbehälter ausgebildet ist und daß von der Abiauföffnung eine waagerechte, wannen—, trog— oder löffeiförmige Zunge in den Rohrkrümmer reicht, deren Oberkante geringfügig unterhalb der gedachten Mittelachse der waagerechten Ablauföffnung liegt. Dieses selbständige Bauteil läßt sich dadurch sehr schnell herausnehmen und wechseln, wodurch nicht nur eine bessere und einfachere Reinigung des Geruchverschlusses, sondern auch des Kanales erfolgen kann. Die besondere Zunge in dem Bauteil steigert den Pegel des Stauwassers, so daß hierdurch erheblich an Bauhöhe eingespart wird. Dieser Vorteil kommt vor allem dann zu gute, wenn in KeIlerablaufen nachträglich Geruchverschlüsse eingebaut verden sollen und der Schacht bereits einzementiert ist. Der erfindungsgemäße Geruchverschluß zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß die Zunge im unteren Drittel eine Krümmung
609849/0089
entsprechend den /blaufrohr aufweist und ihre Seitenteile senkrecht bis zur Oberkante unterhalb der gedachten Mittelachse heraufgezogen sind, wobei die Außenwandung des Rohrkrürrmers mit einem derartigen Abstand dazu angeformt ist, daß in einer Draufsicht auf die Zunge in Richtung der Mittelachse des Einlaufrohres gesehen, zwischen dem Umriß der Zunge und der Innenwand des Krümmers die gleiche, vorzugsweise eine geringfügig größere Durchströmquerschnittsflache vorliegt, v/ie die KreisquerschnitisflS— ehe des Ablaufrohres. Diese besondere Ausgestaltung ergibt eine kleine und einfache Baueinheit eines Geruchverschlusses, in dem sowohl die den Vorschriften entsprechende Geruchverschlußhöhe als auch der Geruchverschlußquerschnitt bd. geringstem Strömungswiderstand erhalten wird, Dieser Geruchverschluß läßt sich einfach reinigen, da seine Wasserführungsbzw. -leitflächen gerade, nicht gekrümmt, und gut zugänglich angeordnet sind. Bei normalem Abwasseranfall staut sich an der Oberkante der Zunge bzw. an deren Überströmniveau das Wasserpolster, das einen einwandfreien Geruchverschluß garantiert. Bei erhöhtem Abwasseranfall aus dem Behälter kann dieses Abwasser ungehindert seitlich über die Zungenflanken in den Ablaufkanal gelangen. Im umgekehrten Falle, d.h. bei einem geringen Rückstau im Ablaufkanal, strömt vorteilhafterweise solange keine Wasser in den Behälter, bis der Rückstau im Ablaufkanal unter der Höhe des Überströmniveaus bzw. der Oberkante der Zunge liegt, Gerade die seitliche Zungenoberkante stellt die Erfindung im vorliegendem Rahmen besonders heraus, denn durch diese freie Wandung ergibt sich einvergrößerter Querschnitt zum Übertritt vom vertikalen zum horizontalen Rohr und läßt somit die verkürzte Bauart zu.
Erfindungsgemäß ist in dem Geruchverschluß das Einlaufrohr
609849/0089
rait konstantem Durchmesser bis mindestens in die Höhe der Mittelachse des Ablaufrohres geführt und geht dann absatzlos in den Durchmesser des Ablaufrchres derart über, daß die VerSchnittkanten zwischen dem Einlauf- und dem Ablaufrohr zwischen 10 bis 25% des Ablaufrqrdurchmessers oberhä-b der Kitte des Ablaufrohres liegen. Diese Form begünstigt damit auch einen einwandfreien Durchfluß des Abwassers in dem Ablaufkanal, ohne Turbulenz und ohne Stau— ecken, Keil durch die Verschneidung der beiden Krümmerrohrstücke in diesem Bereich eine düsenförmige Strömungsführung in den Ablaufkanal hinein erzielt wird. Außerdem ist diese Gestaltung zweckmäßig für ein einfaches und billiges Herstellen des Geruchverschlusses.
Bei Ablaufbehältern mit sehr geringem Platzangebot empfiehlt sich nach einem weiteren Gedanken der Erfindung anstelle eines gegenüber dem Ablaufrohr viel weiterem Einlaufrohres die Zunge derart auszubilden, daß sie sich bis auf etwa 2/3 der Länge des Ablaufrohres in dieses hineinerstreckt und dabei unterseitig im zentralen Längschnitt eine Kreisbogen— krürrjr.ung von der rückwärtigen Oberkante bis zur Unterkante der Ablauföffnung aufweist. Durch den heraufgezogenen Wasserspiegel ist der Übergangsquerschnitt vom Einlaufrohr zum Ablauf rohr kleiner gewortfen, der nun mit der hineinreichenden Zunge auf den gewünschten Querschnitt vergrößert wird. Dazu trägt Insbesondere die Länge der hineingezogenen Zunge bei, die seitlich im Abstand zur Rohrwandung bleibt. Mit der 2/3 Länge wird bei dem genannten Rohrkrümmer gerade der Ausgangsquerschnitt vom Ablaufrohr erreicht. Hierbei kann die Zunge in ihrem unteren Bereich die Bogenform der Ablaufrohrmündung besitzen. Die bereits erwähnten seitlichen Abflachungen verringern die obere Breite der Zunge soweit, daß bei schmalem oder dünnem Einlaufrohr der geforderte Geruchver-
609849/0089
schlußquerschnitt erhalten bleibt, d.h. der seitliche Abstand zwischen der Zunge und der Innenwand ergibt den gewünschten Durchflußquerschnitt.
Damit der Geruchverschluß einfach und jedoch dauerhaft abdichtend im Ablaufbehälter sitzt, ist es nach einem weiteren Gedanken der Erfindung wichtig, daß ein ebener und die Höhe des Rohrkrümmers übersteigender Befestigungsflansch die Ablaufrohrrnündung umgibt, der im oberen Bereich mit Schraublöchern versehen ist und der unterhalb des Ablaufrohres an seiner Unterkante mit einem Steckansatz für eine Steckverbindung in eine taschenartige Ausnehmung an der Einlaufrohrwand eines AblaufkaEtens ausgebildet ist. Mit diesem Befestigungsflansch kann der Geruchverschluß dann in eine entsprechende Tasche des Behälters eingesetzt und an der Behälterwand festgeschraubt werden. Zweckmäßigerweise enthält der Befestigungsflansch eine Dichtung, mit der er dann an der Behälterwand anliegt und den Behälterinnenraum gegen den Ablaufkanal abdichtet. Damit die Dichtung auf dem Hansch gut zum Liegen kommt und auch volle Wirkung durch richtigen Sitz hat, ist nach einem weiteren Merkmal duf dem Befesti— gungsflansch um die Ablaufrohrmündung eine umlaufende Erhebung mit einer mittig laufenden Nut, vorzugsweise mit rechteckigem Querschnitt vorgesehen. Der Steck- und Schraubverschluß mit der besonderen Gummiringdichtung geben der Baueinheit nicht nur einen dichten sondern auch festen Sitz im entsprechenden Kasten, der sich trotzdem schnell lösen und austauschen läßt.
Schließlich wird erfindungsgemäß der Geruchverschluß einstückig und aus Kunststoff hergestellt, wobei er vorzugsweise als Kunststoffpreßspritz bzw. -tiefziehteil ausgebildet ist. Diese Materialauswahl ergibt bei sehr geringem Gewicht ein korrossions— und verschmutzungsunanfalliges, bruchsicheres modernes Einbauteil.
609849/0089
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen einbaubereiten KeIlerablaufbehälter mit Geruchverschluß und Feststoffsammler,
Fig. 2 eine Seitenschnittdarsteilung des Geruchverschlusses,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung des Geruchverschlusses längs der Linie III-III der Fig. 2 und
Fig. 4 ein weiterer horizontaler Schnitt durch einen Gerüchverschluß längs der Linie IV-IV in Fig. 3.
Nach Fig. 1 befindet sich in einem AbIaufbehälter 1 mit kastenartiger Grundgestalt ein Geruchverschluß .10 und ein Feststoffsammler 2. Der AbIaufbehälter 1 besitzt einen angeformten, leicht schräg abwärts geneigten Ablaufkanal^-3, mit dem er an die Kanalisation angeschlossen wird. Sein oberer Randbereich ist zu einem umlaufenden Falz 4 geformt, in den ein zweigeteilter Deckel 6 eingelegt ist. Die eine Hälfte des Deckels 6 ist durchlässig ausgebildet, die andere Hälfte besitzt zum leichteren Hochheben dieses Deckels eine Griffmulde 7. Die Behälterwand i3t nahe dem AbIaufkanal 3 mit einer eingeformten taschenartigen Ausnehmung 8 und mit obenliegenden, in einer später beschriebenen Figur dargestellten Befestigungslöchern 15 versehen· Damit ist der Geruchverschluß 10 mit seinem angeformten Einsteckfalnsch bzw. einner Nase 14 und zusätzlichen Befestigungsschrauben einfach im Behälter 1 festgelegt. Zweckmäßigerweise ist zwischen dem Einsteckflansch 13 und der Behälterwand noch eine Ringdichtung 5 angeordnet, die in einer rechteckigen Nut 9 einer Erhebung 9a am Flansch 13 sitzt, was am besten
609849/0089
in der Seitenansicht der Fig. 2 zu sehen ist.
Der Geruchverschluß 10 ist als 90°Rohrkrümmer mit einem Einlaufrohr 11 und einem Ablaufrohr 12 ausgebildet, wobei der Durchmesser des Einlaufrohres 11 gegenüber dem Durchmesser des Ablaufrohres 12 vergrößert ausgebildet ist. Die öffnung 12a des Ablaufrohres 12 umgibt den Befestigungsflansch 13, der die Höhe des Rohrkrümmers übersteigend unterhalb des Ablaufrohres 12 in das Einlaufrohr 11 übergeht und unten den Einsteckansatz 14 bildet. Damit kann der Geruchverschluß in die Tasche 8 des Ablaufbehälters 1 eingesteckt werden. Im Befestigungsflansch 13 sind seitlich des AbIaufrohres 12 Befestigungslöcher 15 vorgesehen. In Verlängerung des Ablaufrohres 12 erstreckt sich in den Rohrkrümmer auf ca. 2/3 öeiner Länge eine Zunge 16 zurück, deren Überströmniveau bzw. Oberkante 17 in einer Höhe 18 oberhalb der Unterkante des AbIaufrohres 12 liegt. Die Höhe 18 wird als Geruchfcerschlußhöhe bezeichnet, d.h. abfließendes Abwasser kann sch an der Zunge 16 bis in Höhe des Niveaus bzw. der Oberkante 17 anstauen und in einer Dicke der Höhe 18 entsprechend das Einströmen von Kahalijasen verhindern.
Insbesondere aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Zunge 16 löffeiförmig ist und sich bis über die Mitte des Einlaufrohres 11 bzw. 2/3 der Länge des Ablaufrohres 12 hinaus erstreckt, wobei das Überströmniveau 17 unterhalb der gedachten Mittelachse 19 des Ablaufrohres 12 bleibt.
Fig. 3 zeigt, daß das Einlaufrohr 11 im Durchmesser erheblich größer ausgeführt ist, als das Ablaufrohr 12. Verschneidungskanten zwischen dem Einlaufrohr/Sind mx€uaem iezug 20 bezeichnet und liegen in einer Ebene oberhalb der gedachten Mittelachse 19 des Ablaufrohres 12. Damit wird eine düsen—
609849/0039
artige Strömungsführung vom Behälter 1 in den Abläufkanal erreicht· Die Zunge 16 folgt unterseitig der liüinmung des Ablaufrohres 12, seitlich ist sie jedoch mit Abflachungen 21 d.h. senkrechten Wänden versehen, die ihre Gesamtbreite gegenüber dem Durchmesser des Ablaufkanals 12 verringern. Diese vorgeschriebenen Maßnahmen - siehe dazu Fig. 4 ergeben zwischen dem Umriß der Zunge 16 und der Innenwandung des Einlaufrohres 11 den durch eine Schraffur hervorgehobenen Durchströmquerschnitt 22 für das Abwasser, der mindestens dem bei Fig. 2 angedeuteten Querschnitt 12' des Ablaufrohres 12 in seiner Querschnittsfläche 23 entspricht. Das Einlaufrohr 11, das hier mit rundem Querschnitt dargestellt ist, kann selbstverständlich auch jede andere beliebige Raumforrn einnehmen, die dann an die Platzverhältnisse im Ablaufbehälter angepaßt ist.
Wie Fig. 4 weiterhin zeigt, wird nicht der gesamte Querschnitt des Einlaufrohres 11 zur Wasserführung verwandt, sondern nur ein durch den Flansch 13 verringerter Querschnitt. Selbstverständlich kann auch die Form der Zunge 16 von der gezeigten abweichen. Die Zunge kann beispielsweise eine wannen- bzw. trogförmige Form aufweisen und mit einer vorderen, geraden Überströmkante versehen sein. Die konstruktiven Abwandlungen müssen jedoch dann immer wieder gewährleisten, daß der zwischen der Zunge und der Innenwand des Einlaufrohres in Höhe des Überströmniveaus 17 entstehende Überströmquerschnitt mindestens der Querschnittsfläche des Ablaufkanals 12 entspricht.
609849/0089

Claims (7)

P atentansprüche
1. Geruchverschluß mit Wasserstandspegel für Regen-, V/asser- oder Kellerablauf oder Gully, der von einem Rohrkrümmer gebildet ist, dessen Öffnung vom Einlaufrohr vertikal nach unten und dessen Öffnung vom AbIaufrohr waagerecht gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper als selbständige Baueinheit mit Flansch (13) an der Ablauföffnung (12a) und mit Steck- (14) und Schraubverschluß (15) zum Einsetzen in den Ablaufbehälter (1) ausgebildet ist und daß von der Ablauföffnung (12a) eine waagerechte, wannen-, trog— oder löffeiförmige Zunge (16) in den Rohrkrümmer reicht, deren Oberkante (17) geringfügig unter der gedachten Mittelachse (19) der waagerechten Ablauföffnung (12a) liegt.
2. Geruchverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (16) im unteren Drittel eine Krümmung entsprechend dem Ablaufrohr (12) aufweist und deren Seitenteile (21) senkrecht bis zur Oberkante (17) unterhalb der gedachten Mittelachse (19) heraufgezogen sind, wobei die Außenwandung des Rohrkrümmers mit einem derartigen Abstand dazu angeformt ist, daß in eher Draufsicht auf die Zunge (16) in Richtung der Mittelachse des Einlaufrohres (11) gesehen, zwischen dem Umriß der Zunge (16) und der Innenwand des Einlaufrohres (11) die gleiche^ wie, vorzugsweise eine geringfügig größere Durchströmquerschnittsflache (22) als die Kreisquerschnittsfläche (23) des AblaufiDhres (12) vorliegt.
3. Geruchverschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaufrohr (11) mit konstantem Durchmesser bis mindestens in die Höhe der gedachten Mittelachse (19) des Ablaufrohres (12) geführt ist und dann absatzlos in den Durchmesser des Ablaufrohres (12) übergeht, derart,
609849/0089
daß die Schnittkanten (20) zwischen dem Einlauf- (11) und
dem Ablaufrohr (12) um 10 bis 25% des Ablaufrohrdurchmessers oberhalb der Mitte des Ablaufrohres (12) liegen.
4. Geruchverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (16) sich bis auf etwa 2/3 der
Länge des Ablaufrohres (12) in diese hineinerstreckt und dabei unterseitig im zentralen Längsschnitt eine Kreisbogenkrümmung von der rückwärtigen Oberkante (17) bis zur Unterkante der AbIaufrohröffnung ("2a) aufweist·
5. Geruchverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein ebener und die Höhe des Rohrkrümmers
Übersteigender Befestigungsflansch (13) die Ablaufrohröffnung (12a) umgibt, der im oberen Bereich mit Schraublöchern (15)
versehen ist und der unterhalb des Ablaufrohres (12) an seiner Unterkante mit einem Steckansatz (14) für eine Steckverbindung in eine taschenartige Ausnehmung (8) an der Einlaufrohrwand eines Ablaufbehälters (^) ausgebildet ist.
6· Geruchverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Befestigungsflansch (13) um die Ab laufrohrmündung 02a) eine umlaufende Erhebung (9a) mit einer mittig laufenden Nut (9) vorzugsweise mit reehteckigem Querschnitt vorgesehen ist.
7. Geruchverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieser (10) einstückig aus Kunststoff besteht und vozugsweise als Kunstoffpreßspritz- bzw. -tiefzieh teil ausgebildet ist.
609849/0089
Leerseite
DE2522425A 1975-05-21 1975-05-21 Bodenablauf mit Genichverschluß für Abwasserbehälter Expired DE2522425C3 (de)

Priority Applications (13)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2522425A DE2522425C3 (de) 1975-05-21 1975-05-21 Bodenablauf mit Genichverschluß für Abwasserbehälter
CH507776A CH611670A5 (de) 1975-05-21 1976-04-22
AT320476A AT353704B (de) 1975-05-21 1976-04-30 Geruchverschluss mit wasserstandspegel
IT2313076A IT1063270B (it) 1975-05-21 1976-05-10 Chiusura antifetore per contenitore di acque putride
ES447974A ES447974A3 (es) 1975-05-21 1976-05-14 Perfeccionamientos en cierres contra olores para recipientesde aguas residuales.
FR7615131A FR2311895A1 (fr) 1975-05-21 1976-05-19 Siphon pour reservoir de decharge d'eaux usees
GB2094876A GB1553707A (en) 1975-05-21 1976-05-20 Drainage component for forming an air or stench trap in a drain
BE167176A BE842021A (fr) 1975-05-21 1976-05-20 Siphon pour reservoir de decharge d'eaux usees
DK222376AA DK145237B (da) 1975-05-21 1976-05-20 Vandlaasindsats til afloebsbroende
US05/688,309 US4092747A (en) 1975-05-21 1976-05-20 Odor trap for drain
SE7605826A SE416661B (sv) 1975-05-21 1976-05-21 Avloppsbrunn med vattenlas och sidoriktad avloppsstuts
NL7605511A NL182827C (nl) 1975-05-21 1976-05-21 Bodemafvoer.
SE8604986A SE8604986L (sv) 1975-05-21 1986-11-21 Vattenlasinsats till avloppsbrunn

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2522425A DE2522425C3 (de) 1975-05-21 1975-05-21 Bodenablauf mit Genichverschluß für Abwasserbehälter

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2522425A1 true DE2522425A1 (de) 1976-12-02
DE2522425B2 DE2522425B2 (de) 1978-02-02
DE2522425C3 DE2522425C3 (de) 1978-09-28

Family

ID=5947047

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2522425A Expired DE2522425C3 (de) 1975-05-21 1975-05-21 Bodenablauf mit Genichverschluß für Abwasserbehälter

Country Status (12)

Country Link
US (1) US4092747A (de)
AT (1) AT353704B (de)
BE (1) BE842021A (de)
CH (1) CH611670A5 (de)
DE (1) DE2522425C3 (de)
DK (1) DK145237B (de)
ES (1) ES447974A3 (de)
FR (1) FR2311895A1 (de)
GB (1) GB1553707A (de)
IT (1) IT1063270B (de)
NL (1) NL182827C (de)
SE (2) SE416661B (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3027772A1 (de) * 1980-07-22 1982-04-22 Passavant-Werke AG & Co KG, 6209 Aarbergen Ablauf mit geruchverschluss
US5284580A (en) * 1992-08-04 1994-02-08 Shyh Shyh Yuan Refuse collecting frame for sewer
DE4309219C2 (de) * 1993-03-23 2003-03-06 Kessel Gmbh Bodenablauf
US7704386B2 (en) * 2007-01-12 2010-04-27 Gianni Ventura Filter assembly
BE1022376B1 (nl) * 2014-11-03 2016-03-18 De Denkfabriek Bvba Afvoergootsamenstel, afvoerlichaam voor gebruik in een dergelijk samenstel en reukslot voor gebruik in een dergelijk samenstel
US12163326B1 (en) * 2019-10-01 2024-12-10 NeverClog, LLC System for capturing and destroying hair or waste within a commercial shower drain
CN111895145A (zh) * 2020-07-15 2020-11-06 天津大学 一种气体管路通断的液封方法和装置

Family Cites Families (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE400750A (de) *
DE46611C (de) * R. haag in Köln, Mastrichterstr. 38 Wasserverschlufs mit drehbarem Krümmer
US505302A (en) * 1893-09-19 Sewer-trap
DE81984C (de) *
US741919A (en) * 1902-01-08 1903-10-20 Patrick J Madden Water-closet.
US841118A (en) * 1906-01-29 1907-01-15 Charles T Byrne Plumber's trap.
CH56987A (de) * 1911-08-28 1912-12-02 Spirito Bonacina Vorrichtung zum Verschließen von Abflüssen
US1456105A (en) * 1922-01-13 1923-05-22 Heinkel John Garage drain
GB260033A (en) * 1925-07-20 1926-10-20 Horace Hodges Bennett Improvements in or relating to gulleys for surface drainage
CH242122A (de) * 1945-01-11 1946-04-30 Meier Hans Wasserschlammsammler.
DE841575C (de) * 1950-12-28 1952-06-16 Hans Teller Sinkkasten mit seitlichem Abflussrohr und auswechselbarer Tauchglocke
CH322176A (fr) * 1955-06-01 1957-06-15 Vuichard Louis Boîte siphoïde
US3391791A (en) * 1964-05-12 1968-07-09 C B Trapp Co Ltd Trap apparatus for drainage pipes
DE2343584A1 (de) * 1972-09-04 1974-03-14 Peter Noel Henry Scarfe Komponenten fuer abflussanlagen
SE376035B (de) * 1973-09-11 1975-05-05 Spanberg B

Also Published As

Publication number Publication date
ES447974A3 (es) 1977-07-01
NL182827B (nl) 1987-12-16
DE2522425C3 (de) 1978-09-28
DK145237B (da) 1982-10-11
NL182827C (nl) 1988-05-16
BE842021A (fr) 1976-09-16
ATA320476A (de) 1979-04-15
SE416661B (sv) 1981-01-26
CH611670A5 (de) 1979-06-15
GB1553707A (en) 1979-09-26
FR2311895A1 (fr) 1976-12-17
US4092747A (en) 1978-06-06
SE8604986D0 (sv) 1986-11-21
SE8604986L (sv) 1986-11-21
SE7605826L (sv) 1976-11-22
DK222376A (da) 1976-11-22
DE2522425B2 (de) 1978-02-02
IT1063270B (it) 1985-02-11
FR2311895B1 (de) 1981-06-12
AT353704B (de) 1979-11-26
NL7605511A (nl) 1976-11-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2045403B1 (de) Ablaufgarnitur mit integriertem Überlauf
EP2453065B1 (de) Ablaufgarnitur mit verdeckt positionierbarem Überlauf
DE2755174C3 (de) Bodenablauf mit Geruchverschluß
DE2522424B2 (de) Bausatz zum erstellen eines keller-, wasser- oder regenablaufs
DE2522425A1 (de) Geruchverschluss fuer abwasserbehaelter
DE2055148A1 (de) Vorrichtung zur Verhinderung der Verstopfung von Abflußleitungen fur Oberflachenwasser
EP2868816A1 (de) Überlaufsiphon und Regenwassertank
DE1902751A1 (de) Wasserclosett
EP0185109B1 (de) Geruchsverschluss
DE2837042C3 (de) Vorrichtung zum Erzeugen einer schraubenförmigen Bewegung des Abwassers in einem Fallrohr
EP4102000A1 (de) Bodeneinlauf mit einem geruchsverschluss
DE102005016526B3 (de) Absperrvorrichtung für einen Abwasserkontrollschacht
DE10204683B4 (de) Becken
DE102013102379A1 (de) Ablaufanordnung
DE8906228U1 (de) Einbaugeruchsverschluß
DE2337853C2 (de) Rückstau- und Geruchsverschluß für Flüssigkelten, Insbesondere Abwässer
DE102007010774B4 (de) Anordnung mit einem vertikalen zylindrischen Ablaufrohr
EP0943741A2 (de) Ablaufgarnitur für Sanitärausstattungsgegenstände, insbesondere Bade- und Duschwannen
DE2558642A1 (de) Reinigungsrohr
EP1910627A1 (de) Geruchsverschluss
DE102006053756A1 (de) Ablaufarmatur
DE2811392A1 (de) Geruchsverschluss fuer sinkkasten
AT408359B (de) Ablauf
DE8904624U1 (de) Geruchsverschluß
DE102012104325B3 (de) Ablaufarmatur für ein Ablaufbecken, insbesondere Urinal, mit einem Absaugsiphon

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
EGA New person/name/address of the applicant
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: BERNHARD KESSEL KG, 8071 LENTING, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee