DE2524480A1 - Hochhub-kettbaum-einlegewagen fuer florwebmaschinen - Google Patents

Hochhub-kettbaum-einlegewagen fuer florwebmaschinen

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DE2524480A1
DE2524480A1 DE19752524480 DE2524480A DE2524480A1 DE 2524480 A1 DE2524480 A1 DE 2524480A1 DE 19752524480 DE19752524480 DE 19752524480 DE 2524480 A DE2524480 A DE 2524480A DE 2524480 A1 DE2524480 A1 DE 2524480A1
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warp beam
warp
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guide rails
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DE19752524480
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Inventor
Karl Meyer
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/001Cloth or warp beam replacement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Hochhub-Kettbaum-Transport- und Einlegewagen für Flor-Webmaschinen (Samt, Velour u.s.w.) zum beliebigen Auswechseln von Kettbäumen -bis über 3 m Höhe (über Flur.) In der Florweberei werden von einer @ebmaschine 3-4 Kettbäume aufgenommen - jeder bis zu 1000kp schwer- die zu verschiedenen Zeiten ablaufen und dann einzeln ausgewechselt bezt. durch
    HKe Ile ttbdu?ne
    ersetzt werden müssen. Hinter den in der Nebmaschine gelagerten Kettbäumen befindet sich noch ein sogen. Wickelgestell, das von der @ebmaschine angetrieben ird und die unter der @ebmaschine durchlaufende fertig gewebte Ware, auf zwei sogen. @arenbäume aufwickelt. (siehe Fig.lund 2) Beim Ablaufen eines Kettbaumes treten beim Auswechseln weist erhebliche Schwierigketten auf, da aus Platzgründen der Abstand zwischen Kettbaum-Aufnahmegestell und Wickelgestell sehr gering ist0 Um init den bekanntgewordenen Kettbaum-Einlegewagen an das Kettbaum-Aufnahmegestell keranzukommen, muß das Wickelgestell aus seiner Verankerung gelöst und zurückgeschoben werden. Darüberhinaus muL die Ware abgetrennt oder mit einer Schutzplatte bedeckt werden, um mit dem herkömmlichen Einlegewagen, der zwischen Kettbaum-Aufnahmegestell und Wickelgestell der #ebmaschine gefahren werden muß, nahe genug an das Kettbaum-Aufnahmegestell heranzukommen.
  • Das Trennen der WQre oder das Auflegen einer Schutzplatte auf die empfindlichen Florgewebe bringen fast immer Nachteile mit sich.
  • Weiter ist das Verschieben des Wickelgestelles sehr zeitaufwendig und das seitliche Einmanövrieren des Einlegewagens mit Kettbaum schwierig und platzverschwenden für die Aufstellung der Webmaschinen im Websaal (unwirtschaftlich).
  • Ausser den genannten Nachteilen kommt hinzu, daL die Hydraulik an den bisher bekanntgewordenen Einlegewagen aufwendig,kompliziert,störanfällig und teuer ist.
  • Es ist deshalb erfindungsgemäß ein Hochhub-Kettbaum-Transport- und Einlegewagen für die Beschickung von Florwebmaschinen mit Kettbäumen entwickelt worden.
  • Am Einsatz bei Flor-Webmaschinen soll nachstehend die Funktion beschrieben werden.
  • Die brücken- bezw. portalartige Rahmenkonstruktion eist an den beiden Seitenteilen dreiteilige Führungsschienen aaf, von denen jeweils die Mittelteile fest und die oberen und unteren schwenkbar am Wagengestell angebracht sind. In diesen Führungsschienen laufen je zwei Rollen welche beidseitig an einem Hebel sitzen, der mit einer Sechskantwelle verbunden ist.
  • Auf der Sechskantwelle sind die seitenversc>tiebbaren Tragarme angebracht, um unterschiedliche Kettbaumbreiten aufnehmen zu können. An den Enden der Sechskantwelle greifen in Hubrichtung gleichlaufende Ketten an, die über Kettenräder, Schnectengetrieben urd ellen von einem Getriebebrersmotor angetrieben werden. In den Endstellungen oben und unten fällt die Sechskantwelle mit den Drehpunkten der schwenkbaren Führungsschienen zusammen und kann über die oben beschriebenen Hebel und geeigneten Antriebsmitteln um die Ltingsachse der Sechskantwelle gedreht werden.
  • Durch den brückenähnlichen Aufbau des Einlegewagens braucht das ickelgestell nicht mehr verschoben geschweige denn die Warenbahnen getrennt oder abged#eckt zu werden. Vor dem Aus- und nach dem Einschwenken der Tragarme wird beIderseits je ein Ausleger zur Kippsicherheit automatisch aus - oder eingefahren.
  • Die im Folgenden naer beschriebene Konstruktion wird durch die Figuren 1 bis 6 dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt die Seitenansicht einer Florwebmaschine mit Kettbäuinen und Wickel gestell Fig. 2 zeigt den Grundriß dieser Anordnung Fig. 3 zeigt die Ansicht des Kettbaum-Einlegewagens Dom Weberstand aus gesetzen.
  • Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht (Schnitt a : b) des Einlegewagens in Transportstellung.
  • Fig. 5 zeigt dieselbe Ansicht in ausgeschwenkter Stellung der tragarme unten, zum huvfnehmen des Kettbaumes vom Boden und Aus- bezw. Einlegen eines der beiden unteren Kettbäume mit ausgefahrenem Ausleger.
  • Fig. 6 zeigt dieselbe Ansicht mit ausgeschwenkter-Stellung der Tragarme oben, zum Auswechseln eines der beiden oberen Kettbäume.
  • Aus der Fig. 1 ist die Anordnung der Kettbäume 1,2,3 und 4 an der Florwebmaschine 5 zu ersehen. Die äarenbahnen 6 und 7 lauvfen unter der Florwebmaschine 5 zu den beiden Wickelbäumen 9 und lo in dem Wickelgestell 11. Die Pos. 8 zeigt die Abaeckplatte bezw. das Podest für das Befahren durch den Einlegewagen herkömmlicher Bauart.
  • Fig. 3 zeigt die Ansicht des brückenartigen Kettbaum-Einlegewagens mit seinen Seitenteilen 12 und 13 und der Verbindungsbrücke 14. Fig. 4 zeigt in Seitenansicht die prinzipielle Anordnung ailer zur Funktion des Gerates nötigen Teile in Transportstellung. In der dreiteiligen Schiene deren Mittelteil 15 fest an der Gehäusewand sitzt, während das Unterteil 16 schwenkbar um den Drehpunkt 17 und das Oberteil 18 schenkbar um den Drehpunkt 19, angeordnet sind, bewegt sich beim Auf- und Abfahren der Hebelarm 20 über seine Rollen 21 und 22. Eine Sechskantwelle 23, die je nach Lage mit den Drehpunkten 17 oder 19 zusammenfällt, tragt die Tragarme 24. Die Schwenkschienen 16 und 19 sind über die Zugstange 25 miteinander verbunden und führen deshalb gleichzeitige Sch@enkbewegungen aus-.
  • Diese werden hervorgerufen durch den Elektro-Getriebe-Brems-Motor 26 über die Kettenräder 27 und 28, der Kette 29, der Elektromagnetkupplung 30, der Welle 31, den Kegelradgetrieben 32, den Gewindespindeln 33 mit Muttern 34 in den Hebeln 3.
  • Das Auf- und Abbewegen der Sechskantwelle 23 geschieht ebenfalls durch den Motor 26 dann aber weiter über das Kettenrad 35, Kupplung 36, Welle 37, den Kegelradgetrieben 38, Wellen 39 den Schneckgetrieben 40, Kettenrädern 41 und 42 mit den Transportkwtten 43, die in den Punkten 19 an der Sechskantwelle 23 angreifen.
  • Bevor zur Aufnahme eines Kettbaumes 44 vom Boden oder zum Einlegen in die beiden unteren oder oberen Kettbaum-Aufnahmelager ausgeschwenkt werden kann, werden die Ausleger 45 mit den Rollen 46 automatisch ausgefahren. Auch aies besorgt der Motor 26 über die Kettenräder 47 und 48, der Kette 49, der Kupplung 50 der Welle 51, den Kegelrädergetrieben 52 und den Spindeln 53 mit den Muttern 54. Diese sind in den zweiarmigen Hebeln 55 mit den Drehpunkten 56 gelagert und bewegen sich über die Angriffs punkte 60, die Ausleger 45 - die ihrerseits von den Schwingen 57 mit den Lagern 58 und den Drehpunkten 59 geführt werden - derart, daß der Einlegewagen durch die Rollen 46 abgestützt wird.
  • Soll ein Kettbaum eingelegt werden, so wird dieser durch die Drucktaster "Ausschwenken" und "Einschvenken" im Langsamgang von Boden aufgenommen und in die Transportstellung ( Fig. 4 ) gebracht. Vor dem Ausschwenken werden automatisch die Ausleger 45 aus- und nach dem Einschwenken automatisch wieder eingefahren. Jetzt erfolgt der Transport zu der betreffenden Websmaschine. Hinter dem Aufwickelgestell angekommen wird der Kettbaum durch Betätigung des Drucktasters " Auf " automatisch in die Mittelstellung gebracht, d.h. daß die Sechskanttelle beim Heranschieben an das Kettbaumlagergestell das Wickelgestell überfahren kann. Soll der Kettbaum unten eingelegt werden, wird er zunächst durch den Drucktaster "Ab" in die untere Schwenkstellung gebracht.Nach Betätigung des Drucktasters "Ausschwenken" werden zunächst die Ausleger 45 ausgefahren worauf dann nacn erneuter Betätigung des Drucktasters "Ausschwenken" uon Hand das Einlegen des Baumes erfolgt. Nach dem "Einschwenken" werden automatisch die Ausleger wieder eingefahren. Soll der Kettbaum oben eingelegt werden,wird zunächst durch Betätigung des Druck tasters tAUVft die Mittelstellung erreicht. Durch erneute Betätigung erfolgt dain zunächst das Ausfahren der Ausleger 45 und danach das Hochfahren in die obere Schwenkstellung. Hier angekommen kann nun durch Betätigung der Drucktaster "Ausschwenken" und "Einschwenken" das Einlegen des Baumes erfolgen(Fig.6).Nach dem Einschwenken wird durch Betätigung des Drucktasters "Ab" wieder die Mittelstellung erreicht mit anschließendem automatischen Einfahren der Ausleger 45.Nach den Zurückfahren über das Wickelgestell kann durch erneute Betätigung des Drucktasters "Ab" wieder die untere Schwenkstellung beus. die Transportstellung Fig.4 erreicht werden.

Claims (5)

  1. Schutzansprüche :
    Hochhub-Kettbaum-Transport- und Einlegewagen für Florwebmaschinen dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen für das Überfahren der Wickelgestelle brücken- bezt. portalartig ausgebildet ist und in beiden Seitenstänc'en (12 und 13) dreiteilige Führungsschienen (15,16 und 18) aufnimmt, von denen die mittlere ortsfest und die obere und untere schiene synchron sch@enkbar ausgebildet sind und beidseitig einen Hebel (20) mit je zwei Rollen (21und 22) aufnehmen, die jeteils im oberen Ende mit einer durchgehenden felle (23) verbunden und auf der die Kettbaumtragarme (24) verschiebbar angeordnet sind.
  2. 2.) Hochhub-Kettbaum-Einlegewagen nach Anspruch l,dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der durchlaufenden Welle(23) gleichlaufende endlose Ketten (43) angreifen, die das Auf-und Abbewegen der Welle (23) und damit des Kettbaumes in die gewünschte Höhe zur Webmaschine bewirken, eingeleitet ü über einen Elektromotor (26) und Schneckentrieb (40) und geeigneten Übertragungselementen (beispielsweise 27 :43).
  3. 3.) Hochhub-Kettbaum-Einlegewagen nach Anspruch 1 und 2 daaurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren Führungsschienen (16 und 18) in den Endstellungen der Hebel (20) die elle (23) und damit den Kettbaum um die Drehpunkte (17 und 19)radial verschwenken, so daß dieser in die Aufnahmelager des Kettbaungerüstes der Webmaschine eingelegt werden kann - eingeleitet über den Elektromotor (26) und geeigneten Übertragungselementen (beispielsweise 27 : 34).
  4. 4.) Hochhub-Kettbaum-Elnlegewagen nach Anspruch 1:3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ausleger (45) mit den zseiarmigen Hebeln (35) und den Schwingen (57) angetrieben von Motor (26) über geeignete Übertragungselemente $beispielsweise 49 : 54) elektrisch mit den Schwenkbewegungen der Führungsschienen(16 und 18) gekoppelt sind und diese vor Verlagerung des Sch@erpunktes durch Ausfahren der Tragarme mit dein Kettbaum automatisch unc' ztangsgesteuert in Funktion treten.
  5. 5.) Hochhub-Kettbaum-Einlegewagen nach Anspruch 1:4 dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Funktionendes Einlegewagens elektromechanisch ablaufen, jedoch auc h elektrohydraulisch ausgeführt werden können.
    L e e r s e i t e
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2935624A1 (de) * 1979-09-04 1981-04-02 System Schultheis GmbH & Co, Maschinenfabrik, 6400 Fulda Kettbaum-einlegewagen
DE2954161C2 (de) * 1979-09-04 1986-02-06 Hubtex Maschinenbau GmbH, 6415 Petersberg Kettbaum-Einlegewagen
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