DE252741C - - Google Patents

Info

Publication number
DE252741C
DE252741C DENDAT252741D DE252741DA DE252741C DE 252741 C DE252741 C DE 252741C DE NDAT252741 D DENDAT252741 D DE NDAT252741D DE 252741D A DE252741D A DE 252741DA DE 252741 C DE252741 C DE 252741C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
bottle
ring
tape
neck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT252741D
Other languages
English (en)
Publication of DE252741C publication Critical patent/DE252741C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B5/00Applying protective or decorative covers to closures; Devices for securing bottle closures with wire
    • B67B5/06Devices for securing bottle closures with wire

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Flaschenverschlüssen mit Hilfe von Kappen aus biegsamem Material, wie z. B. Pappe, Kartonpapier u. dgl., die auf dem Flaschenhals durch einen · von außen herumgelegten Ring festgehalten werden. Derartige Flaschenverschlüsse sind in großem Umfange z. B. bei Konservenbüchsen in Gebrauch, bei denen man die aus Pergamentpapier bestehende
ίο Kappe durch ein mehrfach darum geschlungenes Band befestigt.
Derartige Kappenverschlüsse, die vor anderen den großen Vorzug haben, daß das zur Herstellung der Kappe dienende Material billig ist (Kartonpapier, Pergament usw.) sind bisher in großem Maßstabe industriell nicht verwendet worden, weil einerseits die Befestigung der Kappe mit dem darum zu schlingenden Band zu zeitraubend ist, anderseits aber auch eine unbemerkte Lösung des Verschlusses von unbefugter Seite nur durch umständliche Mittel) wie Anbringung von Siegeln, Plomben usw., verhindert werden kann. Deshalb soll nach der vorliegenden Erfindung so, vorgegangen werden, daß zur Befestigung der Kappe ein Metallring verwendet wird, dessen Durchmesser zunächst groß genug ist, um seine einfache Aufbringung auf den Flaschenhals zu gestatten, alsdann aber durch einen auf ihn ausgeübten Druck so weit verringert wird, daß ein dichter Verschluß entsteht. Hier kann die eigentliche Anlegung des Verschlusses, nämlich die Verringerung des Durchmessers, nur durch besondere Werkzeuge, die nicht jedermann zur Verfügung stehen, erzielt werden, und Unbefugte sind daher in der Regel nicht in der Lage, den Verschluß unbemerkt zu lösen. Bei Anwendung des neuen Verfahrens wird daher für gewisse Industriezweige, z. B. die Versendung von Milch, einerseits der Vorteil geschaffen, daß man ein Material verwenden kann, das so billig ist, daß die Kappe nach jedesmaligem Gebrauch weggeworfen werden kann, womit wichtige hygienische Vorteile verbunden sind. Anderseits wird eine unbemerkte Lösung des Verschlusses verhindert.
In der beiliegenden Zeichnung ist das Verfahren erläutert, und zwar zeigt
Fig. ι eine obere Ansicht einer Maschine zum Befestigen eines Metallringes um den Hülsenteil einer Kappe zum Verschließen einer Flasche.
Fig. 2 und 3 sind mit Befestigungsband oder Ring versehene Kappen.
Fig. 4 und 5 zeigen durch eine Kappe verschlossene Flaschen.
Fig. 6 und 7 zeigen Metallstreifen zur Herstellung eines rohrförmigen Befestigungsringes.
Fig. 8 und 9 zeigen aus den Streifen nach Fig. 6 und 7 hergestellte rohrförmige Befestigungsbänder.
Fig. ίο zeigt die Form des in Fig. 9 gezeigten Bandes nach seiner Befestigung.
Fig. 11 und 12 sowie Fig. 13 und 14 zeigen zwei weitere Ausführungsarten von Befestigungsbändern, wobei die Bandkrümmungen übertrieben groß dargestellt sind.
Die Kappe 15 wird am besten aus verhältnismäßig starkem Papier oder aus anderem nachgiebigen und biegsamen Material hergestellt und kann so über den Mund der Flasche gesetzt werden, daß das Flaschenhalsende 17 (Fig. 4 und 5) von der Kappenhülse eingeschlossen ist. Die Kappe kann auch in einem flachen Stück geeigneten Materials bestehen, das auf den Flaschenmund gelegt und dann in die eigentliche Kappenform übergeführt wird, in welcher sie das Flaschenhalsende umgibt. Nachdem eine mit einem nachgiebigen Befestigungsband ig umgebene Kappe über den Flaschenmund gesetzt ist, wird das Band durch Zusammendrücken fest um den Flaschenhals gelegt, so daß der Hülsenteil der Kappe dicht anliegt und die Flasche verschlossen ist. Dies kann beispielsweise durch die in Fig. 1 dargestellte Maschine 20 erfolgen. Diese besitzt einen ringartigen Tisch 21, auf welchem ein mit einem Handgriff 23 versehener drehbarer Ring 22 angeordnet ist. Dieser besitzt geneigte Schlitze 24, von welchen sich Lager 25 radial nach der Mitte des Ringes erstrecken. In jedem Lager sitzt ein Schlitten 26 mit einem Zapfen 27, der in den zugehörigen Schlitz 24 eingreift. Am inneren Ende tragen die Schlitten kreisbogenförmig gestaltete Köpfe
28. Durch diese wird ein Ringraum gebildet, in welchen ein Flaschenhals eingeführt werden kann. Wird dann der Handgriff 23 und somit der Ring 22 in die in Fig. 1 dargestellte Lage gedreht, so bewegen sich die Schlitten 26 gleichzeitig nach innen, und die Köpfe 28 legen das Befestigungsband 19 der Kappe 15 fest um den Flaschenhals. Wenn der Handgriff 23 in umgekehrter Richtung bewegt wird, so werden die Schlitten 26 s vom Flaschenhals zurückgezogen, und die Flasche wird freigegeben.
Den Lieferanten von Milch o. dgl. Materials wird eine Maschine mit entsprechend ■ geformten Kappen 15 und Ringen geliefert.
Die Kappenhülsen sind etwas kegelstumpfförmig, so daß größere Mengen von solchen mit ihrem Befestigungsband 19 versehenen Kappen ineinander geschoben und in bequemer Weise versandt werden können. Es kann hierbei ein Befestigungsring beispielsweise auf dem Flansche 18 jeder Kappe ruhen. Diese Kappen brauchen dann nur über den Flaschenmund gesetzt und mittels der Maschine befestigt zu werden.
Eine geeignete Ausführungsart eines Befestigungsringes oder eines Bandes ist in Fig. 8 dargestellt. Dieses Band ist rohrförmig und aus einem Metallblechstreifen 191 durch Umbiegen der Längsränder gebildet. Das dünne Ende des nach einem Ende hin schmäler werdenden Bandes ist in das weitere Ende gesteckt (Fig. 8). Wenn das Band ig der. Einwirkung der Maschine 20 unterworfen wird, so wird sein eines Ende teleskopartig tiefer in das andere Ende eintreten, bis das Band fest um den Flaschenhals gelegt ist. Eine zweite Ausführungsform eines Bandes ist in Fig. 9 dargestellt. Der Streifen 192 ist an seinem schmaleren Ende abgesetzt, so daß eine Schulter 193 gebildet ist, welche ein zu tiefes Eintreten des einen Bandendes in das weitere Ende verhindert. Wenn daher eine mit einer Kappe und einem Ringe nach Fig. 9 versehene Flasche in die Maschine eingebracht und mittels der Köpfe 28 radialer äußerer Druck auf den Ring ausgeübt wird, so wird dieser fest um den Hals der Flasche gelegt. Hierbei bildet er Krümmungen nach Art der in Fig. 10 gezeigten, da die Schulter 193 das teleskopartige Ineinandertreten beider Enden begrenzt. Eine solche Krümmung kann auch an den ineinandergreifenden Endteilen bei 194 gebildet werden, so daß das Band sicher in Lage gehalten wird. Die Fig. 11 bis 14 zeigen endlose Befestigungsbänder, die ebenfalls bei Ausübung von radialem äußeren Druck wäh-.rend ihrer Befestigung Krümmungen bilden. Das Band (Fig. 11 und 12) hat runden Querschnitt, das nach Fig. 13 und 14 flachen Querschnitt. , Die Art der Befestigung macht ein leichtes Entfernen der Kappe von der Flasche behufs Entleerung möglich. Beispielsweise kann der Ring ig mit Hilfe eines Stecheisens o. dgl. entfernt werden, so daß dann die Kappe ohne weiteres abgenommen werden kann, oder der Kopf der Kappe mag weggesehnitten werden, so daß die Flasche geöffnet ist, ohne das Befestigungsband entfernen zu müssen.
Die Erfindung ist besonders vorteilhaft für Flaschen mit in der Umfangsrichtung verstärktem Flaschenmund, wie in Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Wenn bei dieser Ausführungsart das Band um' den Flaschenhals gedrückt wird, so wird die Kappenhülse über die Ver-Stärkung des Flaschenmundes hinweggezogen und die Flasche dicht verschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung eines Flaschenverschlusses mit durch einen Ring festgehaltener Kappe, dadurch gekennzeichnet, daß die aus nichtmetallischem, nach-
    giebigem Material bestehende Kappe mit- 'j 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch tels eines um sie gelegten Metallringes da- j gekennzeichnet, daß als Metallring ein rohrdurch zum dichten Abschluß gebracht j förmig gebogenes, die Kappenhülse umwird, daß der Durchmesser des Ringes j gebendes Band verwendet wird, dessen durch auf ihn von außen ausgeübten Druck Enden bei Ausübung von äußerem Druck verringert wird. teleskopartig ineinandergreifen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER ntilCHSDRUCKEREI.
DENDAT252741D Active DE252741C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE252741C true DE252741C (de)

Family

ID=511070

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT252741D Active DE252741C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE252741C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2953071A1 (en) Container for filling liquid
DE2334451A1 (de) Behaelterverschluss und verfahren zum anbringen und loesen dieses verschlusses
DE69200315T3 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Wieder-im-Form-bringen von Behältern.
DE252741C (de)
DE2328363B2 (de) Rollrand an einem druckbehaelter sowie verfahren und werkzeug zu seiner herstellung
CH401721A (de) Verschluss einer Dose mittels eines Deckels und eines elastischen Dichtungsringes
DE1937769C3 (de) Auskleidungs-Hohlkörper für Aerosolbehälter
DE69507061T2 (de) Dose mit Deckel und Verschlussring
DE574047C (de) Verfahren und Maschine zum Verschliessen von Gefaessen, insbesondere Milchflaschen, mit einer Kappe
DE2628129A1 (de) Reifenkette
DE714207C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Flaschen
DE602208C (de) Verfahren zum Befestigen eines Buegelverschlusses an Isolierflaschen
DE251424C (de)
AT238089B (de) Verschluß einer Dose mittels eines Deckels und eines elastischen Dichtungsringes
DE7144732U (de) Flaschengreifer für Ein- und Auspackmaschinen
DE148606C (de)
DE1432417C3 (de) Verfahren zum Befestigen eines Verschlusses in einer mit einem Kragen versehenen Einfüll- oder Auslauföffnung eines Behälters sowie mit Hilfe des Verfahrens in einem Behälter befestigter Verschluß
DE500262C (de) Vorrichtung zur Anfertigung und Verarbeitung von Hohlnieten ohne Deckplatte aus Bandmaterial
DE216370C (de)
DE306112C (de)
DE614753C (de) Verschlusseinrichtung fuer Gefaesse
DE481569C (de) Gefaess-Verschlusskappe aus elastischem Material
DE60689C (de) Abnehmbare Verschlufsbefestigung für Gefäfse
DE227687C (de)
DE63890C (de) Vorrichtung zur Befestigung eines Flaschenverschlusses