DE2530724C2 - Verfahren zur Verbesserung des dynamischen Führungs- und Störverhaltens eines Stromrichter-Regelkreises - Google Patents
Verfahren zur Verbesserung des dynamischen Führungs- und Störverhaltens eines Stromrichter-RegelkreisesInfo
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Description
dadurch gekennzeichnet,
c) daß ein der Stromrichtereingangsspannung (Unwr) proportionales Spannungsistwertsignal ts
(Ux)ermittelt wird,
d) daß ein Oberschwingungsspannungssignal (UoS(Rj) gebildet wird mittels eines ersten
Subtrahiergliedes (1) als Differenzspannung zwischen dem Spannungsistwertsignal (Ux) und
einer SKuerspannung (Usi) am Eingang eines
Steuersatzes (St)aes Stromrichters (NWR),
e) daß aus diesem Oberschwingungsspannungssignal mittels einer Rechenschaltung (I) ein
Oberschwingungsstromsignal (ios(R]) ermittelt
wird, das dem von Oberschwingungen herrrührenden Stromanteil proportional ist,
f) daß der aus dem Netzstrom abgeleitete Istwert ein dem Netzstrom (I'm) proportionales StromistwertsignaJ
(ix) ist und jo
g) daß in einem zweiten Subtrahierglied (2) das Obersch* ingungsstromsignal (i'os(R)) von dem
Stromistwertsignz! (ix) siH-trahiert wird, so daß
die resultierende, r\m Istwert-Eingang einer Regeleinrichtung (SR) Daliegende Größe
(ix— ios(Rj)nahezu oberschwingungsfrei ist
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ermittlung des Spannungsistwertsignals
(Ux)von der gesamten Stromrichtereingangsspannung
(Unwr) am Stromrichtereingang (a) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung des Spannungsistwert·
signals (Ux) ein bereits vorhandenes Abbild dieser
Spannung (U'x(r)) am Steuereingang (b) des -»5
Stromrichters (NWR)verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Stromoberschwingungen durch eine Induktivität
begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenschaltung zur Ermittlung des Oberschwin- 5C
gungsstromsignals (ios(R))e\n Integrierglied ((Jist.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
a) daß als Stromrichter zwei synchron arbeitende Umschalter (NWR) vorgesehen sind,
b) daß der aus der Netzspannung (Un) abgeleitete
Sollwert ein Stromsollwertsignal (iw)ist und der
Regeleinrichtung als sinusförmige Größe vorgegeben wird,
c) daß das am Ausgang des zweiten Subtrahiergliedes (2) anliegende resultierende Stromsignal
(ix—ios(R) in einem dritten Subtrahierglied (3)
vom Stromsollwertsignal (/„^abgezogen wird,
d) daß die Differenz beider Werte einem Stromregler (SR) zugeführt wird, der einen Verstärkungsfaktor
(V) und «in Zeitverhalten (T) aufweist, wobei am Ausgang des Stromreglers
die Steuerspannung (Usj erscheint,
e) daß dieser Steuerspannung eine hoherfrequente dreieckförmige Hilfssteuerspannung (Uh) überlagert
wird und
f) daß ferner ein Steuersatz (SfJ die Schnittpunkte
der Hilfssteuerspannung (Uh) und der Steuerspannung (Ust) feststellt und an diesen Stellen
an die zwei synchron arbeitenden Umschalter (NWR) einen Umschaltbefehl abgibt, so daß
eine sinusförmig pulslängenmodulierte Stromrichtereingangsspannung
entsteht, deren Grundschwingung durch den Verlauf der Steuerspannung vorgeschrieben ist, wobei die
Differenz zwischen einer Netzspannung (U'n) an der Sekundärseite eines Transformators (T)
und der Stromrichtereingangsspannung (Unwr) einen Strom (Vn) erzeugt, der durch die
Regelungseinrichtung so geführt wird, daß er dem sinusförmigen Stromsollwertsignal (iw)
möglichst genau folgt.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks zusätzlicher
Verbesserung des dynamischen Führungs- und Störverhaltens die Störgröße erfaßt und dem
Steuerkreis des Stromrichters (NWR) zugeführt wird, wobei die Aussteuerung des Stromrichters so
beeinflußt wird, daß sich die Störgröße nicht auf die Stromrichter-Ausgangsgröße auswirkt.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 5 und 6, wobei die Störgröße durch die in gewissen Grenzen
schwankende Verbraucherspannung (2Vg) verkörpert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung
der Auswirkung dieser Schwankungen der Verbraucherspannung (2Vg) auf die Stromrichtereingangsspannung
(Unwr) und der Störung des Stromregelkreises die Störgröße in der Weise
eliminiert wird, daß mit einem Spannungswandler (Wg) die Zwischenkreisspannung (2 Vg) ermittelt und
mittels eines Multipliziergliedes (4) mit der vom Dreiecksspannungsgenerator (G) gelieferten
dreieckförmigen Hilfssteuerspannung (Uh) multipliziert wird.
Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Verfahren zur Verbesserung des dynamischen Führungs-
und Störverhaltens des Regelkreises eines geregelten Stromrichters nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Mit diesem Oberbegriff nimmt die Erfindung auf einen Stand der Technik Bezug, wie er in der DE-OS
!5019 beschrieben ist. Dort ist ein Verfahren zur Stromregelung angegeben, mit dem die Grundwellen-
und/oder die Oberwellenblindleistung bei selbstkommutierenden Stromrichtern verringert und/oder die
Grundwellenblindleistung auf induktive oder kapazitive Werte eingestellt werden kann. Dazu wird aus der
Netzwechselspannung eine Trapezspannung als Führungsgröße für den Sollwert und der Netz- oder der
Verbraucherstrom bzw. ein Teil davon als Istwert des Verbraucherstromes verwendet. Die aus der Netzspannung
ggf. mittels eines Siebgliedes abgeleitete Führungsgröße wird mit Hilfe einer Phasenschwenkeinrichtung
in der Phase gegenüber der Grundwelle der Netzwechselspannung verschoben. Der Stromistwert
wird einer Regeleinrichtung unkorrigiert bezüglich seines Oberwellenteils zugeführt.
25
Stromrichter erzeugen am Ausgang neben dem erwünschten Spannungsmittelwert bzw. der erwünschten
Spannungsgrundschwingung auch unerwünschte Oberschwingungen, die im allgemeinen um so störender
in Erscheinung treten, je niedriger die Pulszahl des Stromrichters ist. Von hohen Frequenzen herrührende
Oberschwingungsströme können durch in Verbrauchern, wie 2. B. Motoren, vorhandene Streureaktanzen
klein gehalten werden.
Für Wechselricnter sind in der Siemens-Zeitschrift 45 ι ο
(1971), Heft 3, S. 154-161 ein Modulationsverfahren mit einer Abtastung der sinusförmigen Referenzspannung
mit der Grundschwingungsfrequenz und veränderlicher Amplitude durch eine symmetrische Dreieckspannung
höherer Pulsfrequenz und ein Modulaiionsverfah- «5
ren mit Gleichspannungsniveaus beschrieben. Beide Modulationsverfahren sind kombinierbar und nur in
einem begrenzten Bereich der Grundschwingungsfrequenz anwendbar. Die beim Pulsbetrieb entstehenden
Oberschwingungsströme erzeugen bei am Ausgang des Wechselrichters angeschlossenen Asynchronmaschinen
Pendelmomente und eine zusätzliche Läufererwärmung.
In Regelkreisen, von denen man nicht nur stationär, sondern auch dynamisch ein gutes Führungsverhalten
und Störverhalten verlangt, können diese Oberschwingungen nicht nur lästig in Erscheinung treten, sondern
das Stör- und Führungsverhalten so weit beeinträchtigen, daß gravierende Folgen auftreten können.
Wegen der Oberschwingungen kann man nämlich bei der Regelkreisverstärkung besonders bei mittleren und
hohen Grundschwingungsfrequenzen gewisse Grenzen nicht überschreiten — die Verstärkung der Oberschwingungen
würde sonst die Regelverstärker »verstopfen« —, so daß das dynamische Führungs- und Störverhalten
unbefriedigend bleiben muß. Die übliche Methode der Oberschwingungs-Unterdrückung durch Filter hilft hier
nicht weiter, denn sie bedeutet ja nichts anderes als ein Zurücknehmen der Regelkreis-Verstärkung im Bereich
der Oberschwingungs-Frequenzen und damit Beeinträchtigung des dynamischen Führungs- und Störverhaltens.
Diese Schwierigkeiten treten besonders dort zutage, wo Ströme durch einen Umrichter oder Wechselrichter
verwendenden Regelkreis sinusförmig und meist auch mit variabler Amplitude und Frequenz geregelt werden
müssen. Hier ist nämlich schon der »stationäre« Zustand, d. h. die sinusförmige Stromführung bei
konstanter Amplitude und Frequenz für den Regelkreis ein dynamischer Vorgang, der aus den obenerwähnten
Gründen nur mangelhaft beherrscht wird, und zwar um so schlechter, je höher die Frequenz und je niedriger die
Pulszahl des Stromrichters ist.
Solange solche Regelkreise sich im Inneren von Anlagen befinden, ist ihre mehr oder weniger
unvollkommene Beherrschung im allgemeinen nur für den projektierenden Ingenieur ein Problem.
Sobald aber — wie z. B. bei Netzwechselrichterlokomotiven — der Strom, den eine Anlage dem Netz
entnimmt, auf möglichst exakte Sinusform geregelt werden soll, entstehen durch unvollkommenes Führungs-
und Störverhalten auch für den Kunden, seinen Stromlieferanten sowie für Betreiber von dadurch
gestörten anderen Anlagen Probleme, deren befriedigende Lösung dringend erforderlich ist, weil diese
Technik andernfalls generell abgelehnt werden könnte.
Die Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen gekennzeichnet ist, löst die Aufabe, das dynamische
60
65 Führungs- und Störverhalten eines Regelkreises mit
darin enthaltenem Stromrichter wesentlich zu verbessern.
Sind die Stromoberschwingungen — wie es meistens der Fall ist — durch eine Induktivität begrenzt, so wird
die zur Ermittlung der Oberschwingungen im Stromrichterausgangsstrom dienende Rechenschaltung durch
eine Integrationsschaltung verkörpert.
Zwecks zusätzlicher Verbesserung des dynamischen Führungs- und StörverhaJtens kann die Störgröße
erfaßt und dem Steuerkreis des Stromrichters zugeführt werden, wobei die Aussteuerung des Stromrichters so
beeinflußt wird, daß sich die Störgröße nicht auf die Stromrichter-Ausgangsgröße auswirkt.
Die Erfindung sei jetzt anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt
F i g. I einen Stromrichterregelkreis ohne die erfindungsgemäße Oberschwingungs-Korrektur des Stromistwertsignals
und
Fig.2 eiasn Stromrichterregelkreis zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahren
in F i g. 1 soll ein Gleichstromverbrauch^r — z. B. ein
nicht dargestellter Kurzschlußläufermotor mit vorgeschaltetem Wechselrichter — seine Energie über zwei
synchron arbeitende Schalter NWR, eine Drossel D und einen Trs-isformator Taus dem Netz /V beziehen. Die
Schalter, nachfolgend als Stromrichter bezeichnet, arbeiten wie zwei trägheitslose Umschalter, die ihren
jeweiligen Ausgang asynchron entweder auf den positiven oder negativen Pol der Ausgangsgleichspannung
2Vg umschalten können und von welchen deswegen nur das Schalterersatzbild dargestellt ist. Die
Drossel D kann durch die Streuinduktivität des Transformators Γ gegeben sein. Dabei wird gefordert,
daß dem Netz ein möglichst gut sinusförmiger Strom mit z. B.cos φ= 1 entnommen wird.
Aus der Netzspannung Un abgeleitet wird — auf hier nicht interessierende Weise — ein Stromsollwertsignal
Iw des Netzstromes gebildet und der Regeleinrichvung
des Stromrichters als sinusförmige Größe vorgegeben.
Ein dem Istwert in des Netzstromes proportionales,
durch einen Strommesser ermitteltes Stromistwertsignal /, wird in einem Subtrahierglied 3 vom Stromsollwertsignal
iw abgezogen und die Differenz beider Werte einem Stromregler SR mit der Verstärkung V und
einem Zeitverhalten (T) zugeführt. Am Ausgang des Stromreglers SR erscheint die Steuerspannung Us,,
welcher eine höherfrequente dreiecksförmige Hilfssteuerspannung
Uh überlagert wird. Ein Steuersatz 5/ stellt die Schnittpunkte der beiden Spannungen Ow und
Ust fest und gibt an diesen Stellen einen Umschaltbefehl
an den Stromrichter NWR. Auf diese Weise entsteht eine sinusförmig pulslängenmodulierte Stromrichtereing?ngs",pannung,
deren Grundschwingung durch den Verlauf der Steuerspannung Us, vorgeschrieben ist.
Die Differenz zwisc.ien einer an der SekumJärseite
des Transformators / anliegenden Netzspannung U'n und einer Stromrichtereingangsspannung LWs treibt
einen Strom /W-über die Drossel D, welcher durch die
Regelung so geführt wird, daß er dem sinusförmigen Stromsollwertsignal /».möglichst genau folgt.
Mit dieser Einrichtung allein wäre eine genaue Führung des Strom-Istwertes ;'v durch das Stromsollwertsignal
/„jedoch nicht möglich. Der Strom-Istwert Ϊν enthält nämlich die besagten Oberschwingungen,
welche im Stromregler SR verstärkt werden und dann ciie Steuerspannung Us, so stark verzerren wurden, daß
keine sinusförmige Aussteuerung des Stromrichters
NWR mehr gewährleistet wäre. Um dies zu vermeiden,
müßte man die Verstärkung V des Stromreglers SR so weit zurücknehmen, daß nun andererseits das Führungsund
Störverhalten (z. B. Netzspannungsverzerrung oder Gleichspannungsschwankungen) ungenügend wären.
Die in Fig. 2 zusätzlich eingezeichneten schaltungstechnischen
Vorkehrungen haben die Aufgabe, diese Mangel zu vermeiden. Sie arbeiten folgendermaßen:
Über den Spannungswandler W wird die Eingangsspannung Uhwr des Stromrichters (sinusförmig pulslängenmodulierte
Rechteckspannung mit sinusförmig verlaufendem Grundschwingungsanteil) gemessen und ein
Spannungsistwertsignal U, erhalten. Davon wird die Stcuerspannung Us, (welche ja dem Grundschwingungsanteil
der Eingangsspannung Unwr des Stromrichters
entspricht) in einem Subtrahierglied I abgezogen, und als Differenz erscheint dann ein dem
Oberschwingungsanteil der Stromrichtereingangsspannung Uswr proportionales Oberschwingungsspannungssignal
Uos(R) (der Index »K« besagt, daß die
Oberschwingung »rechnerisch«, d.h. mit Hilfe einer Rechenschaltung, ermittelt wurde).
Es gibt auch Fälle, wo die Eingangsspannung I 'mwr
des Stromrichters NWR nicht gemessen zu werden braucht, weil ein Abbild dieser Spannung schon am
Steuereingang (b) des Stromrichters vorhanden ist (gestrichelte Linie mit U',/r), wobei »/?» wiederum eine
Ermittlung von Ux mittels Rechenschaltungen bedeutet).
Aus dem Oberschwingungsspannungssignal Uos;r>
wird dann wieder mittels einer Rechenschaltung — und zwar
des Integrators /. der als Nachbildung der Drossel D aufzufassen ist — ein Oberschwingungsstromsignal
ios(R) ermittelt und von dem gemessenen Stromistwertsignal
/', in einem Subtrahierglied 2 abgezogen, so daß ein Strom
'< — 1OS(Rt= 1OSt + U)St —
/(7S.
u. //:c.r^ j. ι
m |uj. vji UIiViIX-M Ct
j. ι :
i UIiViIXM Ct !!igung:
igung:
gung: v: gemessener Istwert; R: s. oben iasx — Stromgrundschwingungssignal).
Dieser Strom /, - iosiR^ics. ist jetzt (nahezu oberschwingungsfrei, und die Verstärkung V des Stromreglers
SAf kann nun vergrößert werden, ohne daß man eine Verzerrung der Steuerspannung, Us, durch Oberschwingungen
befürchten muß. Durch die höhere Verstärkung verbessert sich das Führungs- und
Störverhalten des Regelkreises R zur sinusförmigen Führung des Netzstromes bzw. des Stromistwertes i',\.
Natürlich beschränken sich die Anwendungsmöglichkeiten der am obigen Beispiel erläuterten Methoden
nicht auf den erörterten Fall.
Sie kommen auch in Frage, wenn der Stromrichter ein dreiphasiger Wechselrichter für sinusförmig pulslängenmodulierte
Rechteckspannungen ist. dessen Ausgang eine Drehstrommaschinc speist, deren Strom dreiphasig
sinusförmig geregelt werden soll.
Analoges gilt, wenn in diesem Fall der Stromrichter ein netzkommutierter Stromrichter ist.
Der Stromrichter darf auch ein inehrpulsiger Wechselrichter für sinusförmig pulslängenmodulierte
Rechteckspannungen sein. Wichtig bei mehrpulsigen Wechselrichtern dieser Art ist, daß man die für die
Stromoberschwingungsbildung maßgebende Spannung Unwh oder deren Abbild U, erfaßt, um daraus nach
Abzug der dem Grundschwingungsanteil entsprechenden Steuerspannung Us, das wirksame Oberschwingungsspannungssignal
UoS(R) mittels geeigneter Rechenschaltungen
ermitteln zu können.
In Fig. 2 ist auch die weiter oben summarisch beschriebene Methode der Eliminierung einer Störgröße
detaillierter dargestellt. Die zugehörigen Schaltungsteile sind mit geringerer Strichdicke ausgeführt. Die
Störgröße komme in diesem Fall von der Zwischenkreisspannung 2 Vf, welche — aus in diesem Zusammenhang
nicht interessierenden Gründen — in gewissen Grenzen schwanken möge. Aufgabe der mit
geringer Strichdicke eingezeichneten Einrichtung ist es. zu verhindern, daß sich diese Spannungsschwankungen
auf die Wechselrichtereingangsspannung Unwr auswirken
und so als Störgröße den oben beschriebenen Stromregelkreis stören.
Zur Eliminierung der Störgröße beeinflußt man die Amplitude der dreiecksförmigen Hilfssteuerspannung
ίΛ/so, daß sie in genau gleichem Maße schwankt wie die
Verbraucher- bzw. Zwischenkreisspannung 2Vg. Man kann dies so realisieren, daß man die Zwischenkreisspannung
rniSt {Spannungswandler Wy und das Zwischenkreisspannungssignal 2 Vg mittels eines Multipliziergliedes
4 mit der Ausgangsspannung des Dreiecksspannungsgenerators G multipliziert.
Ebensogut könnte man auch die Steuerspannung Us, beeinflussen, indem man sie bei zu hoher Zwischenkreisspannung
reduziert und bei zu niedriger erhöht.
Die Beeinflussung erfolgt in beiden Fällen so, daß sich die Zwischenkreis-Spannungsschwankungen nicht auf
die Grundschwingung der Stromrichter-Eingangsspannung auswirkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zur Verbesserang des dynamischen Fflhnings- und Störverhaitens des Regelkreises
eines geregelten Stromrichters (NWR) bei dem einer Regeleinrichtung (SR)
a) ein aus der Netzwechselspannung (Un) abgeleiteter sinusförmiger Strom-Sollwert und
b) ein aus dem Netzstrom abgeleiteter Strom-Istwert vorgegeben wird,
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|---|---|
| DE2530724A1 DE2530724A1 (de) | 1976-12-23 |
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Cited By (1)
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| DE3690155T1 (de) * | 1985-03-29 | 1987-04-23 |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE2151019C3 (de) * | 1971-10-08 | 1978-06-15 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren zur Regelung des einem Wechselstromnetz entnommenen oder zugeführten Stromes und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens |
-
1975
- 1975-06-11 CH CH752475A patent/CH600674A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-07-10 DE DE19752530724 patent/DE2530724C2/de not_active Expired
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| DE3690155T1 (de) * | 1985-03-29 | 1987-04-23 |
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