DE253175C - - Google Patents

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DE253175C
DE253175C DENDAT253175D DE253175DA DE253175C DE 253175 C DE253175 C DE 253175C DE NDAT253175 D DENDAT253175 D DE NDAT253175D DE 253175D A DE253175D A DE 253175DA DE 253175 C DE253175 C DE 253175C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00—Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/10—Devices for raising and lowering ; Collapsible or rotating seats or covers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- JVr 253175 -KLASSE 34 k. GRUPPE
mittels Griffhebels,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Auf- und Niederklappen von Abtrittdeckeln und Sitzen mittels eines Griffhebels, um das Berühren der hölzernen Teile mit den Händen zu vermeiden.
Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß mittels eines Handgriffes zuerst der Deckel in seine richtige Lage aufgeklappt 'wird, während durch eine etwaige Weiterbewegung an demselben Handgriffe auch der Sitz hochgeklappt wird; umgekehrt wird beim Rückwärtsbewegen des Handgriffes zuerst der Sitz niedergeklappt, wobei der Deckel noch hochgestellt bleibt, und erst bei weite-
r rer Rückwärtsbewegung des Griffes erfolgt das Niederklappen des Deckels. Es werden also durch die Bewegung des Griffes niemals Deckel und Sitz gleichzeitig bewegt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In Fig. ι ist α der Deckel, b der Sitz, m der vorzugsweise an der Wand befestigte Griffhebel, welcher mittels der Stange c eine drehende Bewegung auf die drei zu einem Stücke vereinigten Hebel h, i, I überträgt; dieses Stück ist um die Achse d drehbar, die vorzugsweise auf dem Sitzbrette, aber hinter den Gelenken befestigt ist. An den Enden der Hebel i und h sind die Teile e bzw. g drehbar befestigt. Die freien Enden dieser Teile e und g gleiten in Schlitzen zweier bogenförmiger Schienen f bzw. k, von welchen f am Sitze, und zwar an der Unterseite, k dagegen an der Oberseite des Deckels fest angebracht ist.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Durch Anheben des Hebels m zur Stellung m' wird der Teil h, i, I gedreht und hierbei der Deckel α in die Stellung a' gehoben, da der Teil g mit seinem freien Ende nicht im Schlitze der Schiene k gleiten kann. Unterhalb des Sitzes hat sich unterdessen der in der Schiene f gleitende Kopf des Teiles β bis an den Sitz herangeschoben, ohne diesen jedoch zu heben. Wird nun der Griff m weitergedreht, von der Stellung m' zur Stellung m", um den Sitz 5 in die Stellung b" zu heben, so wird das Stück h, i, I weitergedreht. Der Kopf des Teiles e hebt nunmehr den Sitz b zur Stellung b". Der Deckel a wird nicht mehr bewegt, nachdem er einmal die Stellung a' eingenommen hat, da die Krümmung der an ihm befestigten Schiene k ein Gleiten des Kopfes von g im Schlitze der Schiene k ermöglicht. Bei der Rückwärtsbewegung des Hebels m finden dieselben Bewegungen in umgekehrter Reihenfolge statt. Der Teil k, i, I wird zurückgedreht. Der Kopf von e kann zunächst im Schlitze der unterhalb des Sitzes befestigten Schiene f nicht gleiten und klappt somit den Sitz aus der Stellung b" in die Anfangslage zurück. Der Deckel α ist während dieser Zeit ruhig in der Lage a' stehengeblieben, da die an ihm befestigte Schiene k ein Gleiten des Kopfes von g in ihrem Schlitze erlaubte. Wird nun m weiter zurückgedreht, von m' zur Anfangsstellung m, so stößt nunmehr der Kopf des Teiles g den Deckel in seine Anfangslage zurück, während der Kopf des Teiles β wie-

Claims (3)

derum an das Ende der Schiene f zurückgleitet. In Fig. 2 der Zeichnung stellen dar: α den Deckel, b den Sitz; η ist der Griffhebel, welcher um die Achse ο eines hinter den Gelenken auf dem Sitze befestigten Reiboder Zahnradsegmentes q drehbar ist. In dieses Zahnsegment greift ein zweites bewegliches Zahnsegment eines Zwischenstückes r ίο ein, welches mit einem Führungsschlitze versehen ist, in welchem ein am Griffe η befestigter Dorn s gleitet. Um das andere Ende u dieses Zwischenstückes r ist ein Lenker t drehbar, der mit seinem anderen Ende gelenkig am Deckel angebracht ist. Mit dem Griffe η fest verbunden ist der Hebel j>, welcher dazu dient, den Sitz b mittels des an seiner Unterseite befestigten Knopfes ν zu heben. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende : Beim Anheben des Griffes η zur Stellung n' wird der Deckel α in die Stellung a' gehoben, da der an η befestigte Dorn s im Schlitze des Zwischenstückes 7 nicht gleiten konnte. Vielmehr dreht der Dorn das Zwischenstück so lange, bis der Schlitz konzentrisch zum Punkte 0 steht, was eintritt, sobald der Deckel zur Stellung a! aufgeklappt worden ist. Unterdessen hat sich auf der Unterseite des Sitzes der am Griffe η befestigte Hebel f an den Knopf ν herangelegt. Wird nun der Griff von der Stellung n' zur Stellung n" weitergedreht, so bleibt der Deckel a' unverändert in seiner Lage stehen, da der Dorn s nun im Schlitze des Zwischenstückes r sich vom Punkte s' zur Stellung s" verschieben kann, eine Bewegung des letzteren also nicht stattfindet. Dagegen mußte bei der Bewegung des Griffhebels von der Stellung n' zur Stellung n" der Hebel f den Sitz b in die Stellung b" heben. Wird nun der Griffhebel zurückbewegt, so drückt eine am Hebel f befindliche Nase w, welche sich über den Knopf ν geschoben hatte, diesen Knopf und somit auch den Sitz b in die Anfangsstellung zurück. Währenddessen bleibt der Deckel a in der Stellung a' ruhig stehen, da sich der Dorn s, ohne das Zwischenstück zu bewegen, von s" nach 's' schiebt; bei der völligen Rückbewegung des Griffes η von der Stellung n' zwingt nun der Dorn s das Zwischenstück zu einer Drehung, wobei mittels der Stange t der Deckel α zugeklappt wird. Natürlich kann in dieser zweiten Ausführung statt des Griffes η ein an der Wand befestigter Griff wie in der ersten Ausführung angebracht sein; auch kann der Griffhebel anstatt an der Wand an einer von dem hinteren, unbeweglichen Teile des Sitzes aus hochgehenden Stütze befestigt sein. Falls der Hebel die in Fig. 2 bezeichnete Form hat, ist er zweckmäßig vor dem Dorne s nach außen vom Sitze abgebogen, damit er in der Stellung n' bei der Benutzung nicht hinderlich ist. . . Pate ν τ-Α ν Sprüche:
1. Vorichtung zum Auf- und Niederklappen von Abtrittdeckeln und Sitzen mittels Griffhebels, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehung des Hebels zuerst nur der Deckel und bei Weiterdrehung des Hebels der Sitz aufgeklappt wird, während umgekehrt bei der Rückwärtsbewegung des Hebels zuerst der Sitz gesenkt wird, wobei der Deckel noch aufgeklappt bleibt, welcher erst bei weiterer Rückwärtsbewegung des Griffhebels niedergeklappt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff hebel (m) durch einen Lenker (c) mit dem einen Arm (I) eines ortsfesten, dreiarmigen Hebels (i, h, I) verbunden ist, während an den beiden anderen Armen (h, i) je eine Stange (g bzw. e) angelenkt ist, deren freie Enden in am Deckel (a) bzw. am Sitz (b) befestigten Führungsstücken (k, f) von solcher Gestalt bewegt werden, daß beim Anheben des Griffes (m) zunächst der Deckel (a) durch seine im Führungsstück (k) noch nicht gleitende Stange (g) geöffnet wird, während die andere Stange (e) in ihrem Führungsstück (f) wirkungslos gleitet, worauf die Stange (g) des Deckels in ihrem Führungsstück (k) wirkungslos bewegt wird und die andere Stange (e) den Sitz (b) anhebt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (0) des Griffhebels (n) ein Arm (p) sitzt und der Griffhebel (n) mit einem Dorn (s) in den bogenförmigen Schlitz eines Zwischenstückes eingreift, das einerseits mittels eines Zahnsegments (r) mit einem ortsfesten Zahnsegment (q), anderseits durch eine Stange (t) mit dem Deckel (a) in Verbindung steht, so daß beim Anheben des Griffes (n) zunächst unter Abwälzung der Segmente (q, r) der Deckel (a) geöffnet wird, worauf der Arm (p) von unten her den Sitz mit hochnimmt, währenddessen der Dorn (s) in dem inzwischen konzentrisch zur Achse (0) eingestellten Bogenschlitz wirkungslos gleitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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