DE2531C - - Google Patents

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DE2531C
DE2531C DENDAT2531D DE2531DA DE2531C DE 2531 C DE2531 C DE 2531C DE NDAT2531 D DENDAT2531 D DE NDAT2531D DE 2531D A DE2531D A DE 2531DA DE 2531 C DE2531 C DE 2531C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/06Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which lifting action is generated in or adjacent to vessels or objects
    • B63C7/10Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which lifting action is generated in or adjacent to vessels or objects using inflatable floats external to vessels or objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/02Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which the lifting is done by hauling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
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Description

1878.
Klasse
HANS CONRAD CARSTENS in HAMBURG. Vorrichtung zum Heben gesunkener Schiffe.
. Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1878 ab.
Der vorliegende Schiffshebe-Apparat bezweckt, gesunkene Wasserfahrzeuge in möglichst kurzer Zeit und in sicherer Weise wieder zu heben. Dieser Zweck wird zu erreichen gesucht durch eigenthümlich construirte und in besonderer Art an das gesunkene Fahrzeug befestigte balgartige Apparate. Ein solcher Apparat, der in der Folge einfach »Balg« genannt wird, besteht aus einem inneren Gerippe nebst einfachem Mechanismus und der äufseren Bekleidung.
Das innere Gerippe besteht aus einem Holzrahmen A und drei Gall'schen Gliederketten B, welch letztere an ihren unteren Enden durch einen Querbalken c verbunden sind und an ihren oberen Enden in Oesen 0 endigen. Diese Oesen dienen zur Aufnahme der Spannketten s, welche je zwei an entgegengesetzten Seiten des Schiffs liegende Bälge miteinander verbinden. Der Querbalken c ist mit dem unteren Querstück b des Rahmens A durch ein kräftiges Scharnier verbunden und trägt in der Mitte seiner unteren Fläche einen in einer Oese endigenden Stutzen v, welcher eine Spannkette r (mit Schlüssel q) aufnimmt. Durch die Spannketten r werden auch am unteren Ende zwei einander gegenüber an verschiedenen Seiten des Schiffs liegende Bälge verbunden. Mit Hülfe der Ketten υ und s und der Schlüssel q kann man nun die Gall'schen Gliederketten fest an den Schiffsrumpf pressen, während der Rahmend sich um das Scharnier / drehen kann. Die Seitenrippen α des Rahmens A sind der Schiffsform angemessen gebogen; zwischen denselben bewegt sich um eine horizontale Axe drehbar ein Kreuz k. An den senkrecht zur Drehaxe stehenden Balken h dieses Kreuzes ist das eine Ende einer Gall'schen Gliederkette η befestigt, welche über eine Kettenrolle u geführt wird und deren anderes Ende mit dem oberen Querbalken d des Rahmens A verbunden ist. Auf derselben Axe mit der Kettenrolle u sitzt ein Sperrrad, so dafs durch eine einfallende Sperrklinke eine rückläufige Drehung der Rolle verhindert wird.
Das so beschriebene Gerippe mit dem dazu gehörigen Mechanismus wird in einen Gummibeutel gesteckt, welcher zu diesem Behufe die Oeffnung α β γ δ hat. Diese Oeffnung wird darauf durch eine Metallplatte wxyz mittelst Schraubbolzen dicht verschlossen. Der besseren Dichtung wegen wird unter diese Metallplatte noch eine Gummiplatte gelegt. An irgend einer Stelle e der Metallplatte wird ein Stutzen e mit Schraubenmuttern angebracht, worin man ein zu einer Luftpumpe führendes Rohr anschrauben kann. Die Gummibeutel sind ferner oben mit drei, unten mit einem und an beiden Seiten mit je zwei Ansätzen versehen, worin die Metallstutzen zur Verbindung der Bälge unter einander Aufnahme finden und einen wasser- und luftdichten Schlufs ermöglichen.
In den Ansatz des Gummibeutels wird eine Oeffnung gebrannt, welche genau der Gröfse des in dem Metallstutzen eingeschnittenen Schraubengewindes entspricht; die Dichtung wird dann durch eine Schraube mit Platte und untergelegtem Gummilappen bewirkt. Der Kopf der Schraube ist zu einer Oese ausgebildet, wodurch die Möglichkeit geboten wird, die Bälge mittelst Schaken durch Stangen oder Ketten zu verbinden. Ebenso wie zwei einander gegenüber an verschiedenen Seiten des Schiffes liegende Bälge durch Ketten (oder Stangen) verbunden sind, werden auch die an derselben Schiffsseite liegenden Bälge durch Ketten oder Stangen gekuppelt und wird den Ketten durch an den Schiffsenden angebrachte Spannschrauben die nöthige Spannung ertheilt und die Bälge an das Schiff geprefst.
Die Wirkungsweise des Apparates ist nun mit wenigen Worten zu erklären. Nachdem sämmtliche Ketten durch die Spannschraube angezogen und damit die Apparate fest mit dem Fahrzeug verbunden sind, wird durch eine Luftdruckpumpe Luft in die Bälge gepumpt; die Bälge öffnen sich, der Rahmen A dreht sich um das Scharnier / und zieht den Stützbalken /1 bis zum Steg g in die Höhe, wodurch der Balg auch ohne weiteres Luftzupumpen in seiner Stellung verharrt. Es mufs noch erwähnt weiden, dafs die sämmtlichen Luftschläuche in einen gemeinschaftlichen Schlauch auslaufen, welcher mit der Luftpumpe in Verbindung steht, und ferner, dafs jedes Rohr für sich durch einen Hahn abgeschlossen werden kann.
Die Vortheile dieses Hebe-Apparates gegenüber anderen bekannten Mitteln bestehen nach Ansicht des Erfinders in folgendem:
i. Die Anzahl der Bälge kann je nach der besonderen Natur des vorliegenden Falles be-

Claims (1)

  1. fj/i
    stimmt werden, und wenn auch die anzubringende Zahl eine begrenzte ist, so wird doch im allgemeinen die Hebung, wenn die gröfstmöglichste Anzahl angebracht ist, ohne andere Mittel gelingen.
    z. Die Bälge können zu wiederholten Hebungen verwendet werden, es können also Bälge vorräthig auf Lager gehalten werden und dadurch wird
    3. eine möglichst rasche Hebung ermöglicht, ehe eine Versandung des Schiffes eintritt.
    4. Sind einmal die Bälge aufgeblasen, so ist man von der Luftpumpe, unabhängig, weil der Balken h die Bälge nicht aus ihrer Lage kommen läfst, wodurch eine grofse. Sicherheit der Hebung bedingt ist.
    Patent-Anspruch: Die durch Beschreibung und Zeichnung erläuterte Vorrichtung zum Heben gesunkener Schiffe.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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