DE253204C - - Google Patents

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DE253204C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/08Measuring devices for shoe parts

Landscapes

  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 253204 -KLASSE 71 c. GRUPPE
ALBERT RIEBER in FRANKFURTa. M.
Bisher wurden in den Schuhfabriken die Sohlen und Kappen nach ihrer Steifigkeit in der Weise sortiert, daß der Arbeiter die Stücke mit der Hand durch Hin- und Herbiegen befühlte und so in einzelne Sortimente einteilte.
In der vorliegenden Erfindung wird nun eine Neuerung beschrieben, mit welcher es möglich ist, diese Arbeit mechanisch auszuführen.
Die Lederstücke werden einzeln dem Druck eines nachgiebigen Fühlorgans in der Weise ausgesetzt, daß entsprechend der Nachgiebigkeit des Fühlorgans eine mehr oder weniger starke Biegung der Lederstücke stattfindet.
Hierzu besitzt die Maschine einen zur Bewegungsrichtung des Fühlorgans rechtwinkelig angeordneten und in der Bewegungsbahn durchbrochenen Werkstücksauflagetisch.
Die Nachgiebigkeit des Fühlorgans und die Größe der Durchbrechung des Tisches sind regulierbar.
Um beim Durchbiegen der Werkstücke, die
zwischen dem Auflagetisch und dem Werkstück entstehenden Reibungswiderstände zu vermeiden, sind die Kanten der Durchbrechung mit Rollen versehen.
Zur genauen Bestimmung des Meßresultates beeinflußt das Fühlorgan einen auf einem Zifferblatt angeordneten Zeiger.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Ein Fühlorgan α steht unter dem Druck der Feder b und wird durch einen Träger c gegen ein Werkstück e gedrückt, so daß sich das Werkstück durchbiegt und das Fühlorgan in dem Augenblick zurückweicht, in welchem der Biegungswiderstand größer ist als die Spannung der Feder.
Das Werkstück liegt auf einem Auflagetisch f, welcher rechtwinkelig zur Bewegungsrichtung des Fühlorgans angeordnet ist und zum Zweck der Durchbiegung des Werkstückes eine Durchbrechung besitzt.
Zur Regulierung der Nachgiebigkeit des Fühlorgans ist die Spannung der Feder b durch eine Mutter h regulierbar.
Die Größe der Durchbrechung des Tisches kann durch eine Kurbel i, die links- und rechtsgängige Spindel k und Muttern I eingestellt werden.
Zur Vermeidung der zwischen den Kanten der Durchbrechung und dem Werkstück auftretenden Reibung sind Rollen m angebracht.
Das Fühlorgan α ist an seinem oberen Ende als Zahnstange η ausgebildet, welche mittels eines Zahnrades 0 einen Zeiger j> betätigt, der an einem Zifferblatt q angebracht ist.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: 40 45 55 60
1. Maschine zum Sortieren von Schuhsohlen und Schuhkappen nach deren Steifigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Lederstücke dem Druck eines nachgiebigen Fühlorgans (a) derart ausgesetzt werden, daß eine mehr oder weniger starke Biegung der Lederstücke stattfindet.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen rechtwinkelig zur Bewegungsbahn des Fühlorgans (a) angeord-
neten und in der Bewegungsbahn durchbrochenen Werkstückauflagetisch (f).
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachgiebigkeit des Fühlorgans (a) und die Größe der Durchbrechung des Tisches (f) regulierbar (i, I, k) sind.
4. Maschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Durchbrechung des Auflagetisches zwecks Vermeidung der zwischen dem Werkstück und den Kanten entstehenden Reibungswiderstände ' mit Rollen (m) versehen sind.
5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Fühlorgan (a) einen an einem Zifferblatt (q) angeordneten Zeiger (p) betätigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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