DE2532236C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft eine Ballwurfvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer nach der US-PS 37 13 658 bekannten Ballwurfvor­ richtung dieser Art ist der Drehsinn der Ballgreif- und Wurfscheiben umkehrbar, und es sind Führungen für die Tisch­ tennisbälle vorgesehen, die die Tischtennisbälle vom obe­ ren Rand der Scheiben und vom unteren Rand der Scheiben in Richtung zum Spieler zu werfen gestatten.
Nach der Druckschrift "STIGA ROBOT Betriebs- und Wartungs­ anleitung", eingegangen im Patentamt am 18. 12. 1970, ist es bekannt, zwei Paare von Ballgreif- und -wurfscheiben vorzu­ sehen, die jeden Tischtennisball von oben und unten ergrei­ fen und in Richtung zum Spieler werfen. Die Paare können gegensinnig und gleichsinnig relativ zum geworfenen Ball ge­ dreht werden, um dem Ball in der einen oder anderen Richtung einen Drall zu erteilen, dessen Achse parallel zur Achse der Scheiben verläuft. Gegenüber der Horizontalen können die Achsen der Scheiben verschwenkt werden. Überdies können die Achsen der Scheiben um eine Vertikalachse verschwenkt werden.
Nach den US-PS 27 05 945 und 33 08 802 sind Ballwurfvor­ richtungen bekannt, an denen sich als Stangen ausgebildete Führungsteile für die Bälle befinden, mittels denen den Bällen ein Drall erteilt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ballwurfvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben, die es mit einfachen Mitteln gestattet, den den Tischtennisbällen zu erteilenden Drall einzustellen und festzustellen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegeben.
Je nach der Einstellung der Axiallage der Führungsteile werden wenigstens die beiden Führungsteile eines Paares oder eines dieser Führungsteile wirksam, um im erstge­ nannten Fall den Tischtennisbällen einen Oberdrall oder Unterdrall zu geben bzw. im zweitgenannten Fall einen Seitendrall, dessen Maß von der Axialverstellung abhängt.
Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbei­ spiel einer Ballwurfvorrichtung unter Hinweis auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Aufsicht auf die Ballwurfvorrichtung.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen vergrößerten Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2.
Fig. 4 zeigt einen vergrößerten Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 1 und
Fig. 5 zeigt einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 4.
Eine Klammer 30 ist an einem Rohr 26 und an einem rohr­ förmigen Pfosten 32 mittels einer von Hand verdrehbaren Mutter 34 aufgeklemmt, die auf ein reduziertes Gewinde 36 an dem einen Ende einer horizontalen Befestigungsstange 38 geschraubt ist. Auf der Befestigungsstange 38 sitzt ein Keil 40, der in einen Schlitz in der Klammer 30 eingreift. Die Klammer 30 kann in vertikaler Richtung in jeder belie­ bigen Lage an dem Rohr 26 festgeklemmt werden. Ein Lager­ stück 42 ist auf ein reduziertes Gewinde 45 an dem anderen Ende der Befestigungsstange 38 gesteckt und in jeder ge­ wünschten Neigung durch eine Mutter 44 festlegbar, die das Lagerstück 42 gegen eine nicht dargestellte Schulter an der Befestigungsstange 38 drückt. Die Mutter 44 ist durch einen Steckschlüssel 46 betätigbar. Ein Stift 48 hält ein U-Profil 50 schwenkbar an dem Lagerstück 42, so daß das Lagerstück 42 um eine im wesentlichen vertikale Achse verschwenkt werden kann.
Ein U-förmiger Rahmen 52 ist starr mit dem Boden des U-Profils 50 verbunden. Der Boden 54 eines Vorratsbehälters 56 ist starr mit einer Seite des U-Profils 50 verbunden. Ein Motor 58 regelbarer Drehzahl ist an dem U-Profil 50 über eine Konsole 60 befestigt und schwenkt das U-Profil 50 mittels einer von ihm angetriebenen Kurbel 62 und einer Schubstange 64, die an einer die Befestigungsstange 38 um­ schließenden Schelle 66 angelenkt ist.
An dem Rahmen 52 ist ein in seiner Drehzahl regelbarer und in seiner Drehrichtung umkehrbarer Motor 70 befestigt, der eine Welle 72 antreibt. Zwei flexible Wurfscheiben 74 und 76 sind in einstellbarem Abstand voneinander mittels Muttern 78 und 80 auf einer Antriebsachse 72 befestigt. Ein Schalter 82 zur Umkehr der Drehrichtung des Motors 70 ist am Rahmen 52 befestigt. Die Wurfscheiben 74 und 76 haben den gleichen Durchmesser, verlaufen parallel zueinander und sind auf der Antriebsachse 72 zentriert. Die einander gegenüberliegen­ den Flächen der Wurfscheiben 74 und 76 sind gerauht oder gekräuselt, um eine gute Griffigkeit zu erzeugen. Die Tischtennisbälle 12 werden durch eine mit einer Ausnehmung versehenen Zuführscheibe 84 und ein Leitblech 85 aus einer Austrittsöffnung 86 im Vorratsbehälter 56 durch ein Führungs­ rohr 88 teilweise zwischen die Wurfscheiben 74 und 76 ge­ schoben, so daß die Wurfscheiben 74 und 76 die Tischtennis­ bälle 12 erfassen können. Das Führungsrohr 88 weist einen Durchmesser auf, der etwas größer als derjenige der Tisch­ tennisbälle 12 ist, so daß die Tischtennisbälle 12 frei durch das Führungsrohr 88 hindurch können. Die Wurfscheiben 74 und 76 sind vorzugsweise mit gleichem Abstand an gegen­ überliegenden Seiten der Achse des Führungsrohres 88 ange­ ordnet. Ein in seiner Drehzahl regelbarer Motor 87 treibt die Zuführscheibe 84 an. Die Wurfscheiben 74 und 76 be­ stehen vorzugsweise aus einem flexiblen Material mit rauher Oberfläche, z. B. aus Gummiförderband, verstärkt durch Fäden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Wurfscheiben 74 und 76 etwas mehr als 3 mm dick und weisen einen Durch­ messer von ungefähr 8,9 cm auf.
Die Tischtennisbälle 12 werden durch die Wurfscheiben 74 und 76 in Abhängigkeit von deren Drehrichtung entweder entlang wenigstens eines von zwei parallelen oberen Stäben 90 und 92 oder entlang wenigstens eines von zwei parallelen unteren Stäben 94 und 96 bewegt. Die Stäbe 90 und 92 sowie 94 und 96 sind an einer U-förmigen Haltestange 98 befestigt, die verschiebbar im Rahmen 52 geführt und in der Dar­ stellung in Fig. 4 durch Druckfedern 100 nach rechts gedrückt wird. Eine Rändelmutter 102 ist auf ein mit Gewinde ver­ sehenes Ende der Haltestange 98 aufgeschraubt und kann von Hand gedreht werden, um die Haltestange 98 in eine Lage zu bringen, in der die Stäbe 90, 92, 94 und 96 relativ zu den Wurfscheiben 74 und 76 zentriert sind. Durch die Stäbe 90 und 92 wird den Tischtennisbällen 12 ein Unterdrall erteilt, wenn die Wurfscheiben 74 und 76 entgegen dem Uhrzeigersinn umlaufen; durch die Stäbe 94 und 96 wird den Tischtennisbällen 12 ein Oberdrall erteilt, wenn die Wurfscheiben 74 und 76 im Uhrzeigersinn umlaufen. Die Halte­ stange 98 kann in der Darstellung der Fig. 5 nach rechts verstellt werden, so daß nur der Stab 90 oder nur der Stab 94 mit den Tischtennisbällen 12 in Berührung kommt und die­ sen somit einen Seitendrall erteilt. Die Wurfscheiben 74 und 76 werden genügend schnell gedreht, um die Tischtennis­ bälle 12 durch Zentrifugalkraft auszuwerfen. Gekrümmte Abschnitte 104 der Stäbe 90, 92, 94, 96 umfassen den Umfang der Wurfscheiben 74 und 76 und führen die Tischtennis­ bälle 12 zu geradlinigen Abschnitten 106 der Stäbe 90, 92, 94 und 96.
Die Motoren 58, 70 und 87 sind mittels einer elektrischen Fernsteuerung zu steuern.
Die Tischtennisbälle 12 in dem Vorratsbehälter 56 werden einzeln aus dem Vorratsbehälter durch die mit der Ausneh­ mung versehene Zuführscheibe 84 herausgeholt, durch die Wurfscheiben 74 und 76 erfaßt und einzeln entlang eines oder mehrerer der Stäbe 90, 92, 94 und 96 herausgeschleu­ dert. Von einem Netz, gegen das der Spieler die Tisch­ tennisbälle 12 schlägt, gelangen die Tischtennisbälle 12 durch das Rohr 26 und in den Vorratsbehälter 56. Von dort aus fallen die Tischtennisbälle 12 in einen Ausschnitt der Zuführscheibe 84, um wieder ausgeworfen zu werden. Die Drehrichtung der Wurfscheiben 74 und 76 kann durch Betäti­ gung des Schalters 82 umgekehrt werden, um einen Unterdrall oder Oberdrall zu erhalten. Die Stäbe 90, 92, 94 und 96 können in beiden Richtungen seitlich verschoben werden, um den Tischtennisbällen 12 einen Seitendrall nach beiden Richtungen zu erteilen oder einen Unterdrall oder einen Ober­ drall zu erteilen, wenn sie zentriert ausgerichtet sind. Die Geschwindigkeit der mit der Ausnehmung versehenen Zu­ führscheibe 84 und somit die Wurffrequenz kann eingestellt werden. Die Geschwindigkeit der Verschwenkbewegung des U-Profils 50 kann ebenfalls eingestellt werden. Die Ver­ schwenkungen und die Wurffrequenz können unabhängig von­ einander eingestellt werden, so daß die Wurfrichtungen sich nach einem zufälligen Schema verändern. Die Einstellung kann aber auch so getroffen sein, daß sich ein festes Schema für die Wurfrichtungen ergibt. Die Neigung der Wurfrichtungen kann ebenfalls eingestellt werden.

Claims (5)

1. Ballwurfvorrichtung zum Werfen von Tischtennisbällen (12) mit zwei, mit ihrem Umfang gemeinsam jeweils einen Tischtennisball (12) greifenden, angetriebenen Wurf­ scheiben (74, 76), die koaxial nebeneinander auf einer ihnen gemeinsamen Antriebsachse (72) sitzen, und mit einer mit den Wurfscheiben (74, 76) zusammenwirkenden Führungsvorrichtung für die auszuwerfenden Tischtennis­ bälle (12), dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs­ vorrichtung in Abstand vom Umfang der Wurfscheiben (74, 76) wenigstens ein Paar von in Achsrichtung nebeneinan­ der liegenden, in dieser Achsrichtung ein- und fest­ stellbaren, je nach Axiallage einzeln oder gemeinsam auf die Tischtennisbälle (12) einwirkende Führungsteile (90, 92, 94, 96) aufweist.
2. Ballwurfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Führungsteile (90, 92, 94, 96) durch Stäbe gebildet werden.
3. Ballwurfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Antriebsachse (72) an einen Antrieb umkehrbarer Drehrichtung gekoppelt ist und daß zwei in bezug auf die Wurfscheiben (74, 76) einander gegenüber­ liegende Paare von Führungsteilen (90, 92; 94, 96) vor­ gesehen sind.
4. Ballwurfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs­ teile (90, 92, 94, 96) gekrümmte Abschnitte (104) auf­ weisen, die sich zum Einführen eines Tischtennisballes (12) zwischen die Wurfscheiben (74, 76) und geradlinige Abschnitte (106) der Führungsteile (90, 92, 94, 96) teilweise um die Wurfscheiben (74, 76) herum erstrecken.
5. Ballwurfvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfscheiben (74, 76) mit einstellbarem Abstand zueinander zentriert zwischen Muttern (78, 80) auf der Antriebsachse (72) sitzen.
DE19752532236 1974-09-11 1975-07-18 Ballwurfmaschine, insbesondere tischtennismaschine Granted DE2532236A1 (de)

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US50486174A 1974-09-11 1974-09-11
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DE2532236A1 DE2532236A1 (de) 1976-03-25
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