DE2532550A1 - Gehaeuse fuer elektrische oder elektronische geraete - Google Patents

Gehaeuse fuer elektrische oder elektronische geraete

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DE2532550A1 DE19752532550 DE2532550A DE2532550A1 DE 2532550 A1 DE2532550 A1 DE 2532550A1 DE 19752532550 DE19752532550 DE 19752532550 DE 2532550 A DE2532550 A DE 2532550A DE 2532550 A1 DE2532550 A1 DE 2532550A1
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Erich Ettinger
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K5/00Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
    • H05K5/02Details
    • H05K5/0204Mounting supporting structures on the outside of casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Gehäuse für elektrische oder elektronische Geräte Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für elektrische oder elektronische Geräte, mit einem Bodenteil und einem daran befestigbaren Deckelteil.
  • Als Stand der Technik sind bereits derartige Gehäuse bekannt, wobei der Deckelteil und der Bodenteil von der Rückseite mittels Schrauben aneinander befestigt werden. Diese Befestigungsart ist relativ umständlich und erfordert beider Montage erhebliche Sorgfalt. Werden die Schrauben nur ungenügend angezogen, so kann der Deckelteil vom Bodenteil abgenommen werden, so daß in unerwünschter Weise die elektrischen oder elektronischen Geräte auch für nicht Befugte zugänglich werden können.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, ein Gehäuse der eingangs genannten Art zu schaffen, welches so ausgebildet ist, daß eine einwandfreie Verbindung zwischen Deckelteil und Bodenteil gewährleistet wird. Diese Verbindung soll so ausgeführt sein, daß ein unerwünschter Zugang zu den elektrischen oder elektronischen Geräten innerhalb des Gehäuses einwandfrei vermieden wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Deckelteil über eine Klemmverbindung am Bodenteil befestigbar ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer einfachen und schnellen Verbindung zwischen Deckelteil und Bodenteil, wobei die Klemmverbindung, welche in Schließstellung beispielsweise plombiert werden kann, einwandfrei gewährleistet, daß Unbefugte nicht in den Bereich der elektrischen oder elektronischen Geräte innerhalb des Gehäuses eingreifen können.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung weist sowohl der Dekkelteil als auch der Bodenteil mindestens ein Klemmelement auf, welche bei geschlossenem Gehäuse gegeneinmder versoannt sind.
  • Hierdurch ergibt sich vorteilhafterweise eine einfache Ausbildung der erfindungsgemäßen Klemmverbindung. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die am Bodenteil angeordneten Klemmelemente längsverschiebbar, welche beispielsweise als Klemmschienen ausgebildet sein können, die längsverschiebbar um einen begrenzten Betrag zu bewegen sind. Durch diese Klemmschienen ergibt sich eine schnelle und einfach durchführbare Befestigung des Deckelteils am Bodenteil.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung weisen die Klemmschienen jeweils mindestens eine Lagerstelle mit Langloch auf und sind über mindestens ein Befestigungselement am Bodenteil befestigt. Allein durch Verschiebung der Klemmschienen ergibt sich damit eine Befestigung des Deckelteils am Bodenteil, wobei in der verspannten Lage durch Anziehen des Befestigungselementes die Klemmschiene fixiert wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Befestigungselement eine in das Langloch eingreifende, mit dem Bodenteil verschraubbare Befestigungsschraube.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung weist jede Klemmschiene mindestens einen mit einem Klemmelement des Deckelteils zusammenwirkenden Elemskeil auf. Dieser Klemmkeil arbeitet åjeweils mit einer schrägen Klemmfläche des Deckelteils zusammen, so daß sich durch den Klemmkeil des Bodenteils und die Klemmfläche des Deckelteils eine einwandfreie Verspannung der beiden Teile gegeneinander ergibt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die schrägen Klemmflächen an den Deckelteil angeformt sein, so daß die Herstellung vereinfacht wird.
  • Bei einem Gehäuse, welches einen an den Bodenteil anschließenden Klemmenraum aufweist, können in weiterer Ausgestaltung der erfindung die Klemmschienen im untersten Bereich in den Klemmenraum ragen, wobei im Klemmenraum jede Klemmschiene durch mindestens eine, in einem Langloch der Klemmschiene gelagerte Befestigungsachraube geführt wird und feststellbar ist. Dadurch läßt sich durch Betätigen der Klemmschienen im Bereich des Klemmenraumes der Deckelteil am Bodenteil befestigen. Nachdem diese Befestigung durch Verschieben der Klemmschienen und durch festziehen der Befestigungsschrauben durchgeführt wurde, kann beispielsweise die jeweilige Befestigungsschraube plombiert oder anderweitig gesichert werden, so daß die elektrischen oder elektronischen Geräte innerhalb des Gehäuses nicht mehr zugänglich sind, wobei jedoch andererseits für einen Monteur volle Zugänglichkeit zu den Klemmen innerhalb des Klemmenraumes besteht.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung sind im Deckelteil im unteren Bereich Aussparungen vorgesehen, durch welche die Klemmschienen hindurchführbar sind.
  • ;;ach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die durch eine liut-Seder-Verbindung fixierten Deckel- und Bodenteile über die Klemmelemente miteinander verbindbar. Durch diese Nut-Feder-Verbindung wird eine Positionierung des Deckelteils gegenüber dem Bodenteil erzielt, wonach über die Klemmelemente beider Teile eine endgültige Befestigung und zugangssichere Verbindung durchgeführt wird.
  • Die mit den Langlöchern und den Klemmkeilen versehenen Schienen können nach einem anderen Merkmal der Erfindung aus Metall ausgebildet sein.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Gehäuses, mit teilweise herausgebrochener Darstellung zur Verdeutlichung der Klemmelemente; Fig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt von jeweils einem herausgebrochenen Stück eines Deckelteils und eines Bodenteil bei abgenommenem Deckelteil; Fig. 3 eine Ansicht gemäß Fig. 2 mit dem gegenüber dem Bodenteil verspannten Deckelteil.
  • Gemäß Fig. 1 besteht das Gehäuse für elektrische und/oder elektronische Geräte im wesentlichen aus einem Bodenteil 1 und einem Deckelteil 2. Diese beiden Teile sind miteinander zu verbinden.
  • Zu diesem Zweck weist gemäß Fig. 2 das Bodenteil 1 mindestens eine aus Metall bestehende Klemmschiene 3 auf, welche im vorliegenden Fall mit zwei gegeneinander abgewinkelten Flanschen 6 versehen ist. Diese Flansche 6 besitzen a-jeweils ein Langloch 5. Das Bodenteil 1 weist weiterhin åjeweils ein Formteil 9 auf, in welchem ein Gewinde eingeformt ist. Es ist auch denkbar, innerhalb dieses Formteils 9 eine Metallhülse mit einem Innengewinde vorzusehen.
  • Befestigungsschrauben 4 werden åjeweils durch die Langlöcher 5 der Flansche 6 hindurchgesteckt und mit dem Innengewinde in den Formenteilen 9 verschraubt. Hierbei erfolgt die Verschraubung so, daß sich die Klemmschiene im Bedarfsfall trotzdem in Pfeilrichtung II (Fig. 2) verschieben läßt.
  • Jede Klemmschiene 3 weist oberhalb der Flanschteile 6 åjeweils einen Klemmkeil 7 auf, welcher schräg ausgebildet ist. Dieser Klemmkeil 7 ergibt sich jeweils aus einer Abwinklung der Elemmschiene 3.
  • Gemäß Fig. 2 besitzt das Deckelteil 2 mehrere Klemmflächen 8, welche vorzugsweise an den beispielsweise aus Kunststoff bestehenden Deckelteil 2 bereits fertig angeformt sind. Die Schrägen der Klemmflächen 8 sind auf die Schrägen der Klemmkeile 7 abgestellt.
  • Das Deckelteil 2 und das Bodenteil 1 weisen an ihren Stirnseiten nicht näher dargestellte Nut-Feder-Verbindungen auf, welche ineinander passen. Soll nun ein Deckelteil 2 an einem Bodenteil 1 befestigt werden, so wird der betreffende Deckelteil nach Einbau der elektrischen und elektronischen Geräte innerhalb des Gehäuses so auf den Bodenteil 1 aufgesetzt, daß die Nut-Feder-Verbindung beider Teile ineinandergreift. Damit ist eine Vorfixierung des in Pfeilrichtung I (Fig. 2) auf den Bodenteil 1 aufgesetzten Deckelteils 2 gegeben. Nunmehr wird gemäß Fig. 2 jede Klemmschiene in Pfeilrichtung II nach oben geschoben, wobei sich die Klemmkeile 7 der Klemmschienen 3 über die Elemmflächen 8 des Deckelteils 2 lagern. Es ergibt sich damit eine Situation, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist. Damit ergibt sich zwischen den Klemmkeilen 7 und den Klemmflächen 8 eine Verspannung und das Deckelteil 2 ist damit fest und unabnehmbar am Bodenteil befestigt. Infolge der Nut-Feder-Verbindung ist diese Befestigung so, daß die gesamte Anordnung beispielsweise auch spritzwassergeschützt ist.
  • Nach Durchführung dieser Verspannung über die Klemmschienen wird die untere Befestigungsschraube 4 angezogen, so dz die Klemmschiene 3 in ihrer verspannten Lage fixiert ist. Hierbei ist aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, daß der untere Bereich der Klemmschiene 3 aus dem Deckelteil 3 herausragt. Nach Fig. 1 kann der Bodenteil 1 unterhalb einen Klemmenraum 10 aufweisen, welcher zur Aufnahme von elektrischen Klemmelementen vorgesehen ist. In diesen Klemmenraum 10 ragen die unteren Bereiche der Klemmschienen 3 und damit auch die jeweiligen unteren Befestigungsschratben 4. Ist nun gemäß Fig. 2 und 3 ein Deckelteil 2 an einem Bodenteil 1 befestigt, so wird im Bereich des Klemmenraumes 10, d.h. im Klemmenkasten 11, die jeweilige Befestigungsschraube 4 angezogen, so daß sich eine Situation nach Fig. 3 ergibt. Nunmehr kann diese Befestigungsschraube 4 an ihrem Kopf plombiert werden, so daß es für einen Unbefugten nicht möglich ist, ohne Beschädigung der Plombe in das Innere des durch das Bodenteil und das Deckelteil verschlossene Gehäuse zu gelangen. Die elektrischen und elektronischen Geräte innerhalb des Gehäuses sind damit einwandfrei gesichert, wobei sich zwischen dem Bodenteil 1 und dem Deckelteil 2 eine gute und sichere Verbindung ergibt. Trotzdem ist es einem Monteur möglich, beispielsweise im Bereich des Klemmkastens 11 Montagearbeiten durcbzuführen.#Dieser Klemmkasten 11 kann durch eine abnehmbare Haube abgeschlossen werden, welche ebenfalls durch eine Nut-Feder-Verbindung dicht abgeschlossen ist.
  • Durch die Klenimschienenbefestigung zwischen dem Bodenteil 1 und dem Deckelteil 2 werden die optisch störenden Befestigungsschrauben am Gehäuserahmen oder an der Frontplatte vollkommen vermieden, wobei volle Zugangsmöglichkeit zu dem Klemmenkasten 11 gewährleistet ist. Diese Klemmschienenbefestigung ermöglicht auch ein Montieren von in den Gehäusen eingebauten empfindlichen Geräten, sowohl an der Wand durch die verschiebbaren Klemmschienen, als auch ein Anschließen von Leitungen in dem frei zugänglichen Klemmraum 10, wobei nach Durchführung der Montage der Deckelteil 2 so an dem Bodenteil 1 befestigbar ist, daß nach dem Anziehen der Befestigungsschrauben und deren Plombierung das Innere des Gehäuses vollkommen abgeschlossen ist, wobei jedoch der Klemmkasten 11 von Montagepersonen geöffnet werden kann.
  • Die Klemmschienen 3 können aus Metall oder Kunststoff bestehen.
  • Weiterhin ist es möglich, die Klemmschienenbefestigung auch bei Gehäusen für pneumatische Geräte oder andere Anwendungszwecke vorzusehen.

Claims (15)

  1. Patentansprüche
    9 Gehäuse für elektrische oder elektronische Geräte, mit einem Bodenteil und einem daran befestigbaren Deckelteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil (2) über eine Klemmverbindung (7)(8) am Bodenteil (1) befestigbar ist.
  2. 2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Deckelteil (2) als auch der Bodenteil (1) mindestens ein Klemmelement aufweist, welche bei geschlossenem Gehäuse gegeneinander verspannt sind.
  3. 3. Gehäuse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil (2) feststehende Klemmelemente (8) aufweist, gegenüber welchen am Bodenteil (1) angeordnete Klemmelemente (7) beweglich sind.
  4. 4. Gehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Bodenteil (1) angeordneten Klemmelemente längsverschiebbar sind.
  5. 5. Gehäuse nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die am Bodenteil (1) angeordneten Klemmelemente mit Klemmschienen (3) verbunden sind, welche begrenzt längsverschiebbar sind.
  6. 6. Gehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschienen (3) jeweils mindestens eine Lagerstelle (6) mit Langloch (5) aufweisen und über mindestens ein Befestigungselement am Bodenteil (1) befestigt sind.
  7. 7. Gehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement eine in#das Langloch (5) eingreifende, mit dem Bodenteil (1) verschraubbare Befestigungsschraube (4) ist.
  8. 8. Gehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klemmschiene (3) mindestens einen, mit einem Klemmelement des Deckelteils (2) zusammenwirkenden Klemmkeil (7) aufweist.
  9. 9. Gehäuse nach Anspruch 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente des Deckelteils (2) jeweils als schräge Klemmfläche t8) ausgebildet sind.
  10. 10. Gehäuse nach Anspruch 5, 6 und 8, mit einem an den Bodenteil anschließenden Klemmenraum, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschienen (3) im unteren Bereich in den Klemmenraum (10) ragen, wobei im Klemmenraum (10) jede Klemmschiene (3) durch mindestens eine in einem Langloch (5) der Klemmschiene (3) gelagerte Befestigungsschraube (4) geführt und feststellbar ist.
  11. 11. Gehäuse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil (2) im unteren Bereich Aussparungen aufweist, durch welche die Klemmschienen (3) hindurchgeführt sind,
  12. 12. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine Nut-Feder-Verbindung fixierten Deckel- und Bodenteile über die Klemmelemente (7) (8) miteinander verbindbar sind.
  13. 13. Gehäuse nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Langlöchern (5) und den Klemmkeilen (7) sowie den Flanschen (6,) versehenen Klemmschienen aus Metall ausgebildet sind.
  14. 14. Gehäuse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des Klemmenraumes (10) befindlichen Befestigungsschrauben (4) innerhalb eines Langloches (5) der jeweiligen Kleminschiene (3) plombierbar sind.
  15. 15. gehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Klemmflächen an den Deckelteil angeformt sind.
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